Schwer ist Lernen nicht

Lernen ist nicht schwer, wirklich raunt es mir jetzt aus allen Richtungen entgegen. Als erstes muss geklärt werden, was Lernen eigentlich ist. Allgemein wird darunter entweder absichtliches oder beiläufiges Lernen als individueller oder kollektiver Erwerb von sozialen, körperlichen oder geistigen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten unterschieden. Dieser Prozess führt zu stabilen Verhaltens-, Denk- und Gefühlsveränderungen, die auf Verständnis, Einsicht oder Erfahrung beruhen. Das Lernen ist somit die Fähigkeit, sich ändernden oder neuen Situationen anzupassen. 

Neugier, Interesse und Lerntypen

Ja, richtig, Lernen ist nicht schwer, nur die Neugier, das Interesse, die Motivation muss da sein. Doch was kann man machen, um ein Kind, sei es ein Junge oder ein Mädchen oder auch ältere Mitmenschen dafür zu interessieren, sich mit etwas auseinanderzusetzen. Wie wecke ich Interesse und Neugier? Wie motiviere ich jemanden etwas zu tun, das diese Person nicht aus eigenem Antrieb tun würde. Hm… 

Ja, auch das Hmmmm höre ich laut und deutlich. Klar, jeder Mensch hat andere Interessen, das bezweifelt sicher niemand. Jeder Mensch lernt in seinem ihm eigenen Rhythmus. Auch unterscheiden sich sogenannte Lerntypen, einige Menschen lernen sehend, andere hörend und wieder andere müssen etwas tun, um es zu lernen. Trotzdem gibt es einen Kanon an Dingen, die ein gebildeter und gut ausgebildeter Mensch, ob männlich oder weiblich sei dahingestellt, wissen sollte. Wie kann ihm und ihr dieses Wissen schmackhaft gemacht und vermittelt werden? 

Möglichkeiten und Wissen

Es ist möglich zu zeigen, welche Möglichkeiten dieses Wissen ermöglichen, was man aus etwas machen kann, doch all dies ist begrenzt. Es kann auf unterschiedliche Art und Weise erklärt und dargestellt werden. Perspektiven können gewechselt und verdeutlicht werden. Warum sollte man Lesen? Welchen Nutzen hat Chemie? Wozu muss man eine Fremdsprache lernen? Die Liste der Frage nach dem Grund und dem Nutzen lässt sich ad absurdum treiben. 

Dennoch zeigt und beweist diese Liste, dass das Interesse als solches meist zweckgerichtet ist. Das heißt, jeder wird verstehen und einsehen, dass etwas getan oder erlernt werden muss, wenn der Zweck oder das Ziel der Unternehmung deutlich wird. Das hört sich in der Theorie alles schön und gut an.

Der gute Rat

Aber mal ehrlich, hilft es das Lernen als solches hervorzuheben? Es scheint klar, dass viele Dinge, die wir tun müssen, durch den Zwang sofort an Interesse verlieren. Und schon stehen wir wieder am Anfang, wie kann etwas, das nötig ist bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erlernt sein? Auseinandersetzung und die Beschäftigung damit hilft. Es sollte jedem geraten werden, sich selbst mit dem Thema auseinanderzusetzen, um dann auf den zu erlernenden Stoff zu kommen. Denn jedes Thema und jeder Lerninhalt hat viele Facetten. 

Entdecke die Welt © Dorothea Schönfeld 2015
Entdecke die Welt © Dorothea Schönfeld 2015

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