Buchmesse in Schwetzingen

Hallo, hier eine Ankündigung in eigener Sache, am Wochenende findet eine Buchmesse statt, bei der viele von meinen Büchern gezeigt werden, natürlich könnt Ihr sie auch käuflich erwerben, was mich natürlich sehr freue würde. Auf der Webseite und dem Blog vom Friedrich-Maerker-Verlag ist folgendes dazu geschrieben worden. In der Ankündigung findet Ihr alle wichtigen Informationen:

Geschichte und Geschichten gehören zusammen, am kommenden Wochenende, das heißt, am 11. und 12. November, findet von 11 bis 17 Uhr im Schloss und Schlossgarten Schwetzingen die Buchmesse im Südzirkel statt. Der Friedrich-Maerker-Verlag ist auch mit dabei.

 

Der Bücherherbst ist in vollem Gange, die Tage werden kürzer, die Zeit für Bücher bleibt. Lassen Sie sich das nicht entgehen. Die Geschichten spielen zum Teil in der Region, andere in fernen Ländern, aber alle sind spannend und unterhaltsam. Gerne zeigen wir Euch wie unsere zweisprachigen Wendebücher funktionieren. Ja, richtig! Da gibt es einen Trick… lasst Euch von der Verlegerin die Wendebücher und ihre Besonderheiten zeigen. Bestimmt werdet Ihr genauso begeistert sein, wie ich selbst auch.

Bücher machen Spaß und auf der Buchmesse im Südzirkel vom Schloss Schwetzingen trefft Ihr viele Bücherfreunde. Wir freuen uns auf Euch. Bis zum Wochenende!

 

Buchmachermarkt Mosbach, eine Ankündigung

Heute möchte ich Euch darauf aufmerksam machen, dass am kommenden Wochenende in Mosbach wieder der Buchmachermarkt stattfindet. Es handelt sich um ein facettenreiches Event für die ganze Familie. Es findet vom Samstag den 6. November bis Sonntag den 7. November jeweils von 11 bis 18 Uhr der Buchmachermarkt mit vielen Ausstellern im Rathaus und Museumshof, wie auch dem Marktplatz statt. Es gibt auch einen Bücherflohmarkt, der sich über die Fußgängerzone und den Marktplatz erstreckt.

Viele Aussteller zeigen ihre Handwerkskunst. Hier ein paar Ideen, damit Ihr wisst, was Euch auf dem Buchmachermarkt in Mosbach erwartet. Es wird Euch gezeigt, wie Bücher gemacht werden und wie Buchdruck funktioniert. Es gibt verschiedene Aussteller, die sich mit Papier, Papierherstellung und Papierverarbeitung befassen, oder dann die, die sich mit Kalligrafie beschäftigen. Ihr seht schon, es gibt viel zu entdecken. Außerdem könnt Ihr regionale Verlage kennenlernen, der Friedrich-Maerker-Verlag ist auch mit dabei.

Der Friedrich-Maerker-Verlag ist ein kleiner regionaler Familienbetrieb, der sich auf zweisprachige Kinder- und Jugendbücher in verschiedenen Sprachkombinationen spezialisiert hat. Zum Portfolio des Verlages gehören aber nicht nur bilinguale Bücher, sondern auch Nacherzählungen von deutschen Klassikern, sodass diese für Kinder und Jugendliche verständlich und interessant werden.

Der Friedrich-Maerker-Verlag feiert dieses Jahr übrigens sein 10-jähriges Bestehen. Ganz klar, die Verlegerin ist persönlich vor Ort und Ihr könnt von ihr selbst erfahren, was es heißt Bücher zu machen, vielleicht kommt auch der eine oder andere Autor vorbei und erzählt von den Geschichten. Also, kommt doch einfach vorbei, die Verlegerin freut sich auf Euch.

 

Bücher sind eine tolle Sache, die Geschichten, Wissen und noch viel mehr für Euch bereithalten. Auf dem Buchmachermarkt in Mosbach könnt Ihr viel über die Entstehung und Herstellung von Büchern erfahren, aber, dazu gehört es natürlich auch in Bücher zu gucken. Von den Veranstaltern werden auch Führungen angeboten, um daran teilzunehmen, wendet Ihr Euch bitte direkt an das Team vom Mosbacher Buchmachermarkt.

Buchmessen im Herbst

Für all diejenigen, die ihre Sommerlektüre beendet haben, der Bücherherbst hat begonnen. Jetzt finden verschiedene Buchmessen in allen Ecken und Enden von Deutschland statt. Und aufgepasst, es gibt einige Buchmessen, die wirklich lohnen:

Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse findet in Saarbrücken am 29. und 30. September statt, danach ist der Buchmacher-Markt Mosbach am 6. und 7. Oktober, dann die große internationale Buchmesse Frankfurt vom10. bis 14. Oktober, gefolgt von Kibum Oldenburg vom 3. bis 13. November, parallel findet in Schwetzingen die Schwetzinger Buchmesse vom 10. bis 11. November statt, dann geht es weiter mit der Expolingua Berlin am 16. und 17. November, von Berlin geht es weiter nach Österreich zum Buchquartier in Wien am 8. und 9. Dezember und natürlich findet auch der Salon du Livre et de la Presse Jeunesse in Montreuil (Paris – Frankreich) im Dezember.

Das sind viele Termine, aber der Friedrich-Maerker-Verlag wird bei allen Veranstaltungen seine Bücher präsentieren. Es gibt die diesjährigen Erscheinungen zu bewundern und natürlich ist der Verlag auch mit seinen schon bekannten Büchern vertreten. Zweisprachige Bücher sind eine Bereicherung für die Kinder- und Jugendbuchliteratur, außerdem helfen sie beim Fremdsprachenerwerb genauso wie bei der Integration. Die Nacherzählungen deutscher Klassiker sind ausgewählte Geschichten, die sich besonders durch ihre Aktualität auszeichnen, „Kleider machen Leute“ fragt nach dem Stellenwert von Mode, dem Trend sich mit fremden Federn zu schmücken und aktueller Kultur. „Nathan der Weise“ ist eine Geschichte, die sich mit der Suche nach der Wahrheit befasst und viele Lebensbereiche thematisiert. Die Klassiker sind nach wie vor aktuell und dank der Nacherzählungen auch für jüngere oder ungeübte Leser verständlich.

Es warten viele tolle Veranstaltungen und richtig gute Bücher… Besucht den Friedrich-Maerker-Verlag.

 

HomBuch in Homburg

Der Friedrich-Maerker-Verlag ist auch dieses Jahr wieder gerne zur HomBuch nach Homburg gefahren, um seine Bücher zu präsentieren. Diese Buchmesse bietet Raum für einzigartige Leseerlebnisse für die ganze Familie nicht nur Saarländer. Tolle Lesungen, zwei Tage im Zeichen von Literatur, Autoren und unendlich viele Bücher, das macht Spaß.

Es herrscht Aufbruchsstimmung. Der Sommer ist fast vorbei, auch wenn es noch warme Tage gibt, und der Herbst kündigt sich schon so langsam an und dazu gibt es tolle Lektüre, es ist einfach toll. Wer im Sommer auf Reisen festgestellt hat, dass die Fremdsprachenkenntnisse aus der Schule zwar toll sind, aber noch nicht so richtig gut sitzen oder es bei der Anwendung noch hakelt, der kann mit einem zweisprachigen Wendebuch seine Fähigkeiten vertiefen oder aufbessern. Die Auswahl an Sprachen ist groß und wächst ständig. Daneben gibt es Romane, Erzählungen und Kurzgeschichten für Kinder und Jugendliche, genauso wie für jung gebliebene Erwachsene.

HomBuch 2018

Falls Ihr es nicht zur HomBuch geschafft haben solltet, dann findet Ihr alle Bücher und Informationen auf der Webseite vom Friedrich-Maerker-Verlag, schaut doch einfach mal vorbei. Gerne ist das Verlagsteam für Euch da.

Buchvorstellung in Bad Rappenau

Hallo Ihr Lieben, ich möchte Euch auf eine Veranstaltung hinweisen, nein, es sind gleich zwei Veranstaltungen und die finden beide morgen am 24. August 2018 in der Stadt Bad Rappenau statt. Es handelt sich um Buchvorstellungen mit Aktivitäten zum Mitmachen. Es werden zwei Bücher vom Friedrich-Marker-Verlag vorgestellt. Die Buchvorstellung übernimmt die Verlegerin persönlich!

Zu den Büchern, um 10 Uhr wird Leckeres aus Pflanzen von A bis Z vorgestellt, nach der Präsentation könnt Ihr dann mit der Autorin zusammen Kürbis-Brotaufstrich selber kochen und anschließend auch mit nachhause nehmen.

Das zweite buch wird 14.00 präsentiert, das Buch handelt von Gerechtigkeit und hat den schönen Titel: Nein, wie ungerecht. Auch hier wird es eine passende Aktivität zum Buch im Anschluss geben.

Die Verlegerin freut sich schon auf Euch … und Euer Buchstabenspiel wünscht viel Spaß!

Zukunft zwischen Optimismus und Angst

Klar, Bücher sind etwas Besonderes. Ich persönlich mag Bücher, aber ich sehe, höre und lese auch über die Schwierigkeiten von Autoren, Verlagen, Buchhandel und nicht zuletzt Buchläden. Darüber denke ich immer wieder nach, einerseits, weil ich es nicht verstehe und andererseits weil ich es zu verstehen versuche.

Heute ereilte mich die Nachricht, dass der Buchladen in der Uni Bielefeld schließen muss. Als ehemalige Studentin bin ich geschockt. Das hat etwas Fantastisches oder Unwirkliches, denn der Buchladen gehört für mich schlicht dorthin. Eine kurze Recherche hat ein Video zusagegebracht, das Reaktionen von derzeitigen Studenten zeigt. Ganz ehrlich, sie haben kein Interesse am Buchladen vielleicht noch nicht einmal an Büchern.

Was mache ich nun mit dieser Information? Ein Blick in die Zeitungen zeigt, dass einerseits dem Smartphone mehr Bedeutung zugeschrieben wird, dann wird das Buch wieder als einzige Lebenshilfe und als Therapeutenersatz herangezogen. Andererseits gibt es auch die besten Bücher für den Sommer, man beschäftigt sich erneut mit den Märchen der Gebrüder Grimm, oder es werden gute Gründe genannt, warum man vor dem Schlafengehen lesen sollte. Nicht zu vergessen alle Artikel, die sich mit Bildung, Integration und Chancengleichheit befassen, in Hamburg ist es das Ziel allen Kindern das Lesen beizubringen… Es ist verwirrend und ich muss gestehen, dass ich vermute, dass es die Gesellschaft auch ist.

Auf ARTE hat man sich dem Thema auch angenommen und verschiedene Aspekte der Probleme beleuchtet. Auch wenn keine Lösungen aufgezeigt werden, so wird doch deutlich, dass es weitergeht und damit bin ich schon einmal beruhigt. Es liegt in unseren Händen, was wir mit der aktuellen Situation machen. Ich gehe dann mal lesen.

Bücher sind cool

Bücher sind cool. Klar, das sage ich, Euer Buchstabenspiel, ich bin eine Vielleserin, habe immer Bücher um mich, natürlich finde ich sie cool. Mir ist auch bewusst, dass nicht alle so denken. Das muss ja auch nicht sein, jeder hat eben so seine Vorlieben.

Eigentlich halte ich es für unnötig mich zu erklären oder zu rechtfertigen, aber derzeit gibt es wieder vermehrt Artikel, die den Untergang des Buches und Lesens verkünden und aus diesem Grund habe ich beschlossen heute doch einmal zu erklären, was mir persönlich an Büchern so gefällt. Also, es ist einfach unglaublich, wie jemand aus farbigen Zeichen auf Papier Geschichten und somit neue Welten entstehen lassen kann, die dann auch immer wieder in einem neuen Umfeld oder Kontext abrufbar sind. Die Fantasie steckt in diesen Zeichen, Buchstaben, Worten und Sätzen mit all dem, was wir denkend und lesend daraus machen. Das st einfach irre! Jede Geschichte schreiben wir beim Lesen neu, fügen ihr eine Erfahrung, Wissen oder Stimmungen hinzu. Deshalb lese ich so gerne und auch viel.

Das ist auch ein Grund, weshalb Euer Buchstabenspiel derartige negative Artikel zum Buch und Lesen nicht mag. Klar, ich bin der Meinung, dass das Lesen eine wichtige Kulturfähigkeit ist und zum westlichen Leben in Europa gehört. Genauso bin ich der festen Überzeugung, dass wir Europäer nie zu dem geworden wären, wenn wir diese Fähigkeit nicht genutzt hätten.

Aber ich bin mir auch der Tatsache bewusst, dass es viele Menschen gibt, die nicht lesen, die eben keine Lesekompetenz haben oder keinen Spaß daran haben. Das kann ich akzeptieren. Was mich jedoch stört, ist das Gejammer der Buchindustrie, deren Interesse nur am Verkauf besteht, es sollen bitte die Bücher vom Verlag xy gekauft werden. Es ist sicher verständlich, dass Autoren und Verlage sich erhoffen möglichst viele Bücher zu verkaufen, da spielen Inhalte und Texte aber eine untergeordnete Rolle. Neben den Verlagen und der Buchindustrie gibt es dann noch diejenigen, die zwischen guten und schlechten Büchern unterscheiden, der Leser solle doch bitte keinen Schund lesen. Aha, und wer bestimmt, was ein gutes Buch ist? Es wird klar, der Diskurs ist nicht einfach oder klar, die Interessen sind unterschiedlich, je nachdem, wen man fragt, bekommt man die eine oder andere Perspektive präsentiert.

Wie gesagt, ich bin ein Leser, ich bin aber auch Autorin und möchte, dass meine Bücher gelesen und verkauft werden. Wo lässt uns das? Am Anfang…

 

Sprache, Freiheit und Räuber

Aktuell wird viel über Sprache und deren Verwendung in Bezug auf die Sexismus-Debatte rund um #metoo oder die Migration- und Zuwanderungsdebatte #metwo gesprochen. Ein Aspekt wird dabei gerne vergessen, dass wir Alle das Recht zur freien Meinungsäußerung haben.

Die Räuber © Nero 2014
Die Räuber © Nero 2014

Freiheit und Redefreiheit sind zwei wichtige Aspekte unserer europäischen Kultur, die meiner Meinung nach geschützt werden müssen. Leider bedeutet das auch immer wieder, dass ich mir Dinge anhören muss, die ich nicht mag, die schlicht falsch, einseitig oder ideologisch gefärbt sind. Aber Zuhören ist wichtig, ohne das kann es keine Diskussion oder Debatte, die eine Möglichkeit zum Diskurs geben.

Aber zurück zur Sprache, Sprache ist immer auch Handeln. Doch damit Sprache und die Handlung gelingt, müssen Sprecher und Adressat verstehen und das auch wollen. Momentan werden viele Begriffe in einem neuen und veränderten Assoziations- und Deutungsrahmen benutzt. Auffällig ist hierbei besonders, dass der Rahmen häufig auf Emotionen und weniger Tatsachen beruht, aber wie eine Tatsache präsentiert wird, was dann gerne zu Totschlag-Argumenten führt. Das ist fatal, denn Totschlag-Argumente verhindern Diskussionen und somit auch die kritische und produktive Auseinandersetzung mit einem Thema. Redefreiheit ist wichtig und dementsprechend muss ich es verkraften, dass es Menschen gibt, die sich anders, ungeschickt oder falsch ausdrücken, nicht jeder ist redegewandt und viele können Argumente nicht entwickeln.

Sprachkompetenz kann man lernen und muss man üben. Lesen bietet hierbei eine ausgezeichnete Möglichkeit sich mit verschiedenen Gedanken, Ideen und Konzepten auseinanderzusetzen. Sehr empfehlenswert sind in diesem Zusammenhang auch die Klassiker, die Auseinandersetzung mit den Büchern von Goethe, Schiller und Kollegen sollte verstärkt stattfinden, da sie universale Probleme in verschiedenem Licht betrachten.

Ein Beispiel sind Die Räuber von Schiller, jeder hat von ihnen gehört, aber wer hat sie wirklich gelesen? Richtig. Im Friedrich-Maerker-Verlag ist eine Nacherzählung der Räuber erschienen, die den Text auch für Kinder ab 12 Jahren verständlich wiedergibt. Außerdem gibt es verschiedene Anregungen und Informationen im Buch, lesen Sie es mit Ihrem Kindern, Schülern und diskutieren Sie den Freiheitsbegriff. Die Nacherzählungen können überall im Buchhandel und direkt beim Verlag bestellt werden, es gibt auch digitale Fassungen.

Wissen oder Lernen

In der Bildungsdebatte geht es of darum, was die Schüler wissen sollen, was sie lernen sollen und dann auch um das Wie. Dabei handelt es sich um drei verschiedene Aspekte von Bildung. Alle drei Aspekte sind wichtig, denn es geht darum als derzeitiger Schüler in der Zukunft seinen Platz auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Damit geht es gleichzeitig aber auch darum die eigene Zukunft zu gestalten.

So gesehen ist die Aussage, wir lernen fürs Leben wahr. Da wir die Zukunft aber nur bedingt voraussagen können und nicht wissen, welchen Weg wir nehmen werden und wohin wir gelangen wollen, sollten wir großen Wert auf Neugier und lebenslanges Lernen legen. Wissen zu haben, ist richtig und wichtig. Aber wichtiger ist es die Fähigkeit zu erlangen Wissen zu vergrößern, das heißt zu lernen. Jeder sollte sich und seine Fähigkeiten kennenlernen und erfahren, wie und mit welchen Techniken oder Methoden er persönlich am besten lernt. Die Fähigkeit wirklich Lesen und schreiben zu können, ist dabei entscheidend.

Lernen, Lerntechniken, Lernstrategien im Zusammenhang mit Neugier können uns als Menschen befähigen, einen selbstbestimmten und kreativen Weg zu gehen, der unserer, der von kritisch denkenden Menschen, ist. 

Buch – Literatur oder Kunde?

In letzter Zeit habe ich in den verschiedenen Medien wieder und wieder gehört, dass nicht gelesen wird, was man daran festmachte, dass Bücher sich nicht verkaufen. Natürlich stand auch immer die Frage im Raum, warum die Leute keine Bücher kaufen. Momentmal, da stimmt doch etwas nicht!

Also, noch mal genau hingeschaut, die Buchtage haben stattgefunden und da wurde über die Zukunft des Buches diskutiert, das klingt soweit normal und völlig in Ordnung. Doch wenn man den Gesprächen lauschte, wurde eins immer deutlicher, es ging immer nur um den zahlenden Kunden. Das Buch als Produkt, dass gekauft werden soll.

Nun gut, das muss ich jetzt aber mal neu formulieren, dann heißt das, es ging bei den Buchtagen nicht um Themen der Literatur, es ging auch nicht um Autoren, genauso wenig ging es um Ideen und die Wechselwirkung mit oder auf die Gesellschaft. Warum steht der Verkauf im Mittelpunkt und nicht die geistige Leistung und Anregung? Warum ist das Buch nur ein materieller Wert, der sich aus Papierpreis, Druck, Werbung, Serviceleistungen von Lektoren und Co und ein kleines Trostpflaster für den Autoren. Sollte es nicht vielmehr um Ideen, Themen und Erzählweisen im Dialog mit dem Leser gehen?

Als Autorin möchte ich natürlich meine Bücher verkaufen, aber ich möchte noch viel dringender, dass sie gelesen werden. Es wäre natürlich fantastisch, wenn ich eine Art Einkommen durch die Bücher hätte. Aber ich weiß auch, dass ich kaum von den Büchern allein, werde leben können, toll wäre es zwar, allerdings auch illusorisch. Ich bin der Meinung, dass es wichtig wäre die Themen und die Literatur mehr in den Vordergrund zu stellen und das den Lesern oder möglichen Lesern zu vermitteln. Deshalb gibt es auch diesen Buchstabenspiel Blog und den vom Friedrich-Maerker-Verlag.