Schulanfang oder zurück in der Schule

„In der Schule lernen wir fürs Leben.“ Ja so heißt es, doch in den letzten beiden Jahren sind wegen der Corona-Pandemie viel Schule und Unterricht ausgefallen. Nun gut, die Bilanz ist sehr unterschiedlich, einige Schulen haben Wechselunterricht eingeführt, andere haben auf Homeschooling oder Onlineunterricht gesetzt, aber eins ist klar, es fand kaum regulärer Unterricht statt. 

Was ist wichtig? Hängt der Lernerfolg von Schülern an Intelligenz und Auffassungsgabe? Nun, die helfen sicher, sind aber gerade in der Grundschule weniger wichtig für den Erfolg. Die Einstellung zum Lernen ist hier und auch in den folgenden Jahren viel wichtiger. 

Die Lehrer spielen aber in jeder Phase des Lernens eine wichtige Rolle! Sie zeigen was Lernen ist, sie motivieren und vermitteln Fähigkeiten, die das Lernen erst ermöglichen. Nicht zu vergessen, dass auch die Mitschüler eine wichtige Rolle im Lernprozess spielen. Im Homeschooling muss das alles anders gemacht werden, aber kaum eine Schule war darauf vorbereitet, weder technisch, noch pädagogisch. Viele Lehrer waren genauso überfordert wie die Schüler. 

Daneben gibt es lernpsychologische Aspekte, die jedem Schüler helfen, ganz vorne dabei ist Disziplin, ohne die geht es schlicht nicht. Doch wo hernehmen in einer Ausnahmesituation? Oft stoßen Schüler an Ihre Grenzen, Beharrlichkeit und Ausdauer sind hier wichtig, doch wie können die im Homeschooling eingefordert werden? Tugenden wie Fleiß, Disziplin, Pflichtbewusstsein, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit machen Sinn und erfolgreich, aber oft werden diese heute als veraltet abgelehnt. Eine Zeit lang wurden Tugenden wie Kreativität, Selbstverwirklichung und Solidarität in den Vordergrund gestellt, dann wieder waren es Selbstständigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Kooperations- und Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Toleranz folgten danach. All diese Aspekte können Einfluss haben, aber ohne Fleiß, Disziplin, Pflichtbewusstsein, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit geht es nicht. Lernen ist anstrengend, das ist nicht schlimm, das ist eine Tatsache. Mit der richtigen Einstellung zur Anstrengung kann daraus eine Erfolgsstory werden. 

Also, füllt die Zuckertüten mit der passenden Einstellung zum Lernen und freut Euch auf das neue Schuljahr, das hoffentlich im Präsenzunterricht stattfindet. In diesem Sinne, einen schönen und guten Schulstart! 

Bildung und Kultur – Leipzig Liest

Leipzig Liest ist gerade heute eine wichtige Veranstaltung für Kulturschaffende und die Bildung. Die Kulturbranche hat mit der Corona-Pandemie sehr gelitten und ein Ende ist nicht wirklich in Sicht. Wenn es um Bildung und vor allem Schulbildung geht, drängen sich die Versäumnisse der vergangenen Jahre genauso wie systematische auf. 

Schulen stehen aktuell in der Kritik, aber auch schon vor der Corona-Pandemie wurde die Qualität oder der Erfolg von schulischer Bildung stark kritisiert. Ein Problem und Kritikpunkt ist, dass die Leistung nicht gemessen und verglichen wird, sondern der Erfindungsreichtum von Lernmethoden. Dabei ist der Erfolg und das Funktionieren einer Lernmethode entscheidend. 

Natürlich muss jedem klar sein, dass Bildung weit mehr als nur schulische Ausbildung ist. Nichts desto trotz muss konstatiert werden, dass die Schule einen wichtigen Einfluss auf den Erfolg von Schülern, Kindern und Jugendlichen hat. 

Heute wird Bildung gerne mit griffigen Superlative beschrieben, Schlagworte, die sich gut anhören und den Zeitgeist spiegeln. Leider sagt das nichts darüber aus, was die Lernenden für die Zukunft lernen, ob sie befähigt werden verstehend zu lesen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen, einzuordnen und weiterzudenken denken. 

Leistung und Lernwirksamkeit mit einem Zuwachs an Kompetenzen und Wissen muss wieder stärker in den Vordergrund treten, denn es geht am Ende nur darum, was Schüler lernen. Schulversagen und Schulabbruch wird oft mit fehlender Lese- und Rechenkompetenz in Verbindung gebracht. Lesen hat einen entscheidenden Einfluss auf den Schulerfolg, das muss jetzt noch mehr gefördert werden. 

Natürlich ist klar, dass Lockdown, Homeschooling und die Corona-Pandemie die Situation noch verschärft haben. 

Traditionelle Lernmethoden haben gerade bei Schülern mit einem schwierigen Bildungshintergrund von klaren Regeln und Ritualen in Kombination mit wiederholtem Üben des Grundwissens profitieren. Für die Schulen ein Erfolg, aber es klingt nicht modern und fortschrittlich und wird dementsprechend leider nicht gefördert. Förderung und Lob erfahren Schulen, die auf eine demokratische und vielfältige Schulkultur verweisen, deren Pädagogik achtsam und kooperativ sei, deren Anspruch antirassistisch, gewaltpräventiv und nachhaltig wäre. Wenn es denn funktionierte, gut, aber die Belege fehlen. Selbstbestimmter Unterricht ist für Schüler aus überwiegend bildungsfernen Milieus oft wenig hilfreich. 

Im Blog vom Friedrich-Maerker-Verlag wird genauer auf Leipzig Liest eingegangen. 

Zweisprachigkeit – Gedanken (6)

Zweisprachigkeit steht in einem Wechselverhältnis zu Identität und Kultur einer Person. Das heißt, eine Person, die zweisprachig ist und in zwei Sprachen kommunizieren kann, muss verschiedene Grundvoraussetzungen erfüllen, damit die Kommunikation in den zwei Sprachen gelingt und die Person wirklich als zweisprachig gelten kann. 

Um dies zu verdeutlichen muss als erstes definiert werden, was Sprache ist. Sprache ist ein sich stetig wandelndes kulturelles Konstrukt. Worte bedeuten an sich nichts, erst durch den Kontext erhalten sie von uns eine Bedeutung zugewiesen. In anderen Worten das Wort Tisch ist bedeutungslos, erst die Übereinkunft, dass wir mit Tisch einen bestimmten Gegenstand beschreiben, macht ihn zu dem uns bekannten Ding. Bei Gegenständen ist die Situation relativ einfach, aber es gibt viele andere Phänomene in unserer Sprache, die wir als gegeben hinnehmen, die aber kulturelle Übereinkünfte sind. Wir erlernen viele Aspekte in unserer Muttersprache unreflektiert, beim Fremdsprachenerwerb ist das anders, hier suchen wir plötzlich nach dem warum… „Sprachigkeit“ bzw. Sprachfähigkeit ist dementsprechend die Gesamtheit der Fähigkeiten, die uns ermöglichen eine Sprache so zu sprechen, dass sie der erfolgreichen Kommunikation dient. 

Selbstverständlich ist es möglich diese kulturellen Fähigkeiten in mehreren Sprachen zu erlernen. Manche Menschen wachsen in einem Haushalt mit unterschiedlichen Sprachen auf, oder eine Familie lebt im Ausland und die Sprache in der Familie unterscheidet sich von der bei der Arbeit, in der Schule und den Mitmenschen. Die Gründe für eine Mehrsprachigkeit können unterschiedlich sein, es ist auch nicht notwendig, dass von der Geburt an zwei Sprachen erlernt werden. Die Anforderungen an den Sprecher bleiben aber immer die gleichen: das Ziel der erfolgreichen Kommunikation. 

Zweisprachigkeit beinhaltet dementsprechend das Verstehen und Leben von zwei Kulturen, das hat Auswirkungen auf die Identität der Person. Denn das Erleben unterschiedlicher Kulturen erweitert einerseits den Horizont, zeigt Dinge, Perspektiven und Aspekte, die von der anderen Sprache aus ganz anders aussehen. Manche Menschen sehen ehr die Gemeinsamkeiten und weniger die Unterschiede. Wieder andere Menschen erleben eine Art Spaltung der Persönlichkeit, sie verbinden bestimmte Aspekte mit der einen Sprache und andere mit einer anderen Sprache. Es ist oft zu beobachten, dass in nur einer Sprache gezählt und gerechnet wird, aber das lässt sich um weitere Situationen erweitern, z.B. mit Ärzten oder Behörden zu sprechen. 

Zweisprachigkeit, Vor- und Nachteile im Leben der Betroffenen? (4)

Zweisprachigkeit wird allgemein positiv bewertet. Klar, man spricht mehrere Sprachen, super oder? Nun, sicher ist es eine gute Sache zweisprachig zu sein oder mehrere Sprachen fließend zu sprechen. Auch die Möglichkeit quasi ohne zu in die Schule zu gehen mehrere Sprachen zu lernen, wird oft mit Neid betrachtet. 

Aber oft heißt es auch, dass man in verschiedenen Lebenssituationen eine andere Sprache spricht und nicht wirklich versteht. Es kommt manchmal zu Missverständnissen, die man nicht wirklich erklären kann. Ab und an fühlen sich zweisprachige Menschen überfordert, unsicher, unverstanden, nicht dazugehörig… 

Eine typische Situation ist, dass Mitschüler oder Kollegen einen überraschend auffordern ein Wort oder einen Begriff zu übersetzen, aber man kann es nicht. Das Problem ist häufig nicht, dass man es nicht versteht, sondern, dass es einfach verschiedene Möglichkeiten gibt und keine wirklich zu passen scheint oder man in den verschiedenen Sprachen denkt und gar nicht übersetzt. Viele Menschen können bestimmte Dinge in einer Sprache, aber in der anderen nicht, ein Beispiel sind Gegenstände des Haushalts. Obwohl ich in Spanien viel Zeit verbracht habe und die Sprache gut spreche, gibt es Dinge, die ich nicht ausdrücken kann oder kenne, als ich von einem Handwerker nach einem Besen gefragt wurde, wußte ich nicht, was er von mir wollte. Natürlich kenne ich und habe ich Besen, aber das Wort dafür in der Zweitsprache war mir nicht geläufig. Das passiert jedem in verschiedenen Situationen. Oft wird dann die Sprachfähigkeit vom Gegenüber in Frage gestellt, oder man fühlt sich dumm oder unfähig. 

Aber das ist so nicht richtig, wir benutzen verschiedene Sprachen für die jeweiligen Dinge. Unser Sprachgebrauch hängt immer auch mit unserem Tun und unserem Alltag zusammen, bestimmte Worte, Redewendungen benutzen wir einfach nicht in der einen aber in der anderen Sprache. Wenn wir in eine derartige Situation geraten, dann bemerken wir das. Aber auch wenn wir uns dessen bewusst sind und die Situation verstehen, heißt es nicht, dass wir sie erklären können. 

Bei jüngeren Kindern wird zudem oft beobachtet, dass es zu einer Art babylonischen Sprachverwirrung kommt, das ist eine Phase, die geht vorbei, kann aber in der Schule zum Beispiel zu großen Schwierigkeiten führen. Dazu muss man wissen, dass der Spracherwerb nicht gleichförmig stattfindet, sondern ab und an in Schüben, dann wieder langsam oder schnell, vielleicht kommt es manchmal auch zu einem scheinbaren Stopp, einem Abbau an Fähigkeiten, das ist schwierig, frustrierend und erfordert Disziplin und viel Durchhaltevermögen. Auch die Tagesform kann einen Einfluss auf die momentanen Fähigkeiten haben. Die Erwartungen vom Gegenüber übersteigen oft die Realität, dabei ist Geduld nötig. Viele mehrsprachige Menschen glauben nicht, dass sie einen Vorteil haben, denn sie sehen die Hürden, Schwierigkeiten und negative persönliche Erfahrungen und doch haben sie diese genommen und am Ende Erfolg. Somit ist es ein Vorteil. 

Letzten Endes können zweisprachige Menschen in zwei Sprachen und Kulturen, das heißt auch zwei Denksystemen leben. Außerdem ist es ihnen möglich zwischen den Kulturen und Sprachen zu verhandeln und zu vermitteln, das ist in einer globalen Welt ein entscheidender Vorteil. Aber es muss hier einmal klar und deutlich gesagt werden, dass das sprechen einer Sprache nicht bedeutet, dass jemand die Sprache wirklich beherrscht, dazu ist es nötig, sie auch lesen und schreiben zu können und in unterschiedlichen Situationen anwenden zu können. 

Zweisprachigkeit, nur ein Trend? (3)

Sprache ist ein wichtiges Instrument für alle Menschen und die Sprache oder Sprachen, die ein Mensch spricht, bestimmen über sein Leben. Es gab zu jeder Zeit in der Menschheitsgeschichte Sprachen, die wichtig waren und solche, die zur Unterscheidung herangezogen wurden. Um diese Tatsache zu erklären, hier ein paar Erläuterungen. 

Früher galt das Latein als Sprache der Wissenschaften, wissenschaftliche Abhandlungen, ganz gleich, ob es sich um Naturwissenschaften, Theologie oder Philosophie oder was auch immer handelte, wenn die Inhalte nicht in lateinischer Sprache kommuniziert wurden, fanden sie kein Gehör. Das war beispielsweise ein großes Problem und Hindernis für Leonardo DaVinci. Er hatte keine formale Bildung, weder sprach noch schrieb er Latein, damit wurde sein Tun erschwert, da er nicht am aktuellen Diskurs teilnehmen konnte. 

Mit der Zeit wurde Sprache aber ehr noch wichtiger, es gab immer bestimmte Redewendungen und Formulierungen, um mit Menschen zu kommunizieren. Aber bestimmte Personengruppen haben oft auch eine Sprache zur Unterscheidung gewählt. Französisch war lange Zeit die Sprache des Adels und der Diplomatie. Wer diese Sprache nicht sprach, hat sich durch diesen Mangel selbst ausgegrenzt oder wurde von der Elite ausgegrenzt. 

Latein und Französisch waren aber nicht die Landessprache, trotzdem musste man sie sprechen, um am gesellschaftlichen Leben oder in den Wissenschaften teilzuhaben. Heute ist die Sprache, die jeder, um teilzuhaben, sprechen muss das Englische. Das heißt nicht, dass diejenigen, die das nicht können dümmer sind, aber ihnen fehlt die erforderliche Zugangsvoraussetzung. Wer mitmachen möchte, muss sich an bestimmte Regeln halten und dazu gehört es, die gleiche Sprache zu sprechen. Das wird auch in der Wortwahl deutlich, es gibt Worte, die eine bestimmte Färbung haben, aber dazu an anderer Stelle. 

Zweisprachigkeit ist dementsprechend kein Trend, es gibt sie seit eh und je. Es stellt sicher ein Hürde dar, eine Fremdsprache zu erlernen, aber es ist durchaus jedem problemlos möglich. 

Was bedeutet Zweisprachigkeit für DaF / DaZ? (5)

Zweisprachigkeit im Sinne von DaF oder DaZ, also Deutsch als Fremdsprache oder Deutsch als Zweitsprache ist ein bisschen anders gelagert. Diese Art von Zweisprachigkeit verfolgt das Ziel Menschen mit ausländischer Herkunft und Sprache über die Sprachvermittlung in Deutschland zu integrieren. Es ist wichtig, dass Menschen, die in Deutschland leben auch die Sprache sprechen und ohne Probleme mit ihren Mitmenschen kommunizieren und interagieren können. 

Das Zusammenleben von verschiedenen Menschen ist immer schwierig, selbst dann, wenn sie im gleichen Ort zusammen aufgewachsen sind. Es kann immer zu Missverständnissen und Problemen kommen, diese können durch Kommunikation gelindert und beseitigt werden, aber dazu muss man in der Lage sein miteinander zu sprechen. Die Verantwortung der Sprache ist enorm und muss durch Wohlwollen und Großzügigkeit unterstützt, verwendet werden. Sprache ist hier viel mehr als Worte, die der Grammatik folgend aneinander gereiht werden. Hier geht es auch um Absichten und Interpretationen. Das heißt, man muss in der Lage sein, seine Gedanken unmissverständlich in Worte zu fassen. Das ist für Muttersprachler schon oft nicht möglich, da kann man sich vorstellen, welche Schwierigkeiten es für diejenigen birgt, die die Sprache erlernen. Natürlich helfen Worte in Form von einem umfassenden Vokabular und die Grammatik, die ja, Möglichkeiten zur Verdeutlichung der Absichten gibt. Aber da sind auch unzählige kulturelle Aspekte, wie wir welche Worte benutzen, Ausdrücke und Redewendungen bilden und einsetzen. Das kann kein Wörterbuch abbilden. Das zu erlernen, zu verstehen und anwenden zu können erfordert viel Übung und auch Fehler. Schließlich können wir aus unseren Fehlern lernen. 

Mit wem und in welcher Sprache wir auch kommunizieren, es ist immer nützlich, dem Gegenüber wohlwollend zu sein und eine konstruktive Haltung einzunehmen. Dann funktioniert die Kommunikation gleich viel besser. 

Was bedeutet Zweisprachigkeit, wie funktioniert es? (2)

Zweisprachigkeit ist ein Begriff, der viel benutzt wird, aber oft recht allgemein und unreflektiert verwendet wird. Um einmal die Möglichkeiten von Zweisprachigkeit und damit auch die verschiedenen Bedeutungen zu reflektieren, sollen hier ein paar Ansätze aufgezeigt werden. 

Zweisprachigkeit wird oft im Zusammenhang mit gelungener Integration genannt. Aber sie ist auch ein häufig formuliertes Lernziel von Schulen und Bildungseinrichtungen. Allerdings wird Zweisprachigkeit oft auch von Personen oder Familien gelebt. 

Also, fange ich einmal von hinten an, es gibt überall in Europa Familien, die aus unterschiedlichen sprachlichen Kontexten kommen, in Spanien gibt es beispielsweise vier offizielle Sprachen, da ist das Kastellano, was allgemein als Spanisch bezeichnet wird, dann das Baskische, das Katalan und auch das Galizische. Diese Sprachen Existieren und werden mehr oder weniger aktiv verwendet. Eine mir bekannte Familie besteht aus einem Ehepaar mit zwei Kindern, der Vater ist Baske und spricht entsprechend Baskisch, seine Ehefrau ist Katalanin und spricht natürlich Katalan, beide sprechen auch Spanisch, außerdem haben sie im Zuge Ihrer Ausbildung Englisch und Französisch gelernt. Die Kinder haben natürlich alle drei Sprachen von klein auf gelernt, dazu Französisch und Englisch, wie auch verschiedene weitere Sprachen, Italienisch, Deutsch, Holländisch und so weiter. Es war vielleicht insofern für die Kinder einfacher, weil sie die Sprachvielfalt von ihren Eltern her gewöhnt waren, sie haben außerdem aufgrund der Arbeit der Eltern auch in verschiedenen Ländern gelebt und verschiedene Kulturen kennengelernt, aber es zeigt doch auch, wie flexibel wir sein können. 

Eine Sache, die mir an dieser Familie aufgefallen ist, ist nicht nur, dass sie in verschiedenen Sprachen sprechen und Alltag und Beruf ausüben, nein sie lesen. Bücher spielen in diesem Haushalt eine große Rolle. Es gibt in allen Sprachen Bücher und zu vielen Themen Bücher, da gibt es keine Grenzen. In anderen Worten, sie leben die Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit, für Sie ist das ihr normal. 

Schulen und Bildungseinrichtungen, die Zweisprachigkeit als Ziel formulieren, sehen darin oft hauptsächlich eine schulische Leistung und Fähigkeit. Es geht darum verstärkt fremdsprachliche Kenntnisse zu erwerben, die dann im Alltag genutzt werden könnten. Aber der Alltagsbezug bleibt doch oft auf der Strecke. Schüler, die aus anderen Sprachräumen kommen spielen kaum eine Rolle, dabei ist es für den Lernprozess wichtig, dass es einen Alltagsbezug, der eben nicht Schulalltag ist, gibt. Ganz allgemein muss hier auch festgestellt werden, dass alle Fächer, die in Schulen unterrichtet werden nur eine Grundlage bieten, wer wirkliche Kompetenz und Fähigkeiten anstrebt, muss auch außerhalb der Schule daran arbeiten, üben und weiterführend aktiv werden. Eine gute Möglichkeit bieten hier Lektüren (wie die zweisprachigen Bücher vom Friedrich-Maerker-Verlag) und audio-visuelle Angebote, wie Filme, um Fähigkeiten zu vertiefen und in den Alltag zu überführen. 

Zweisprachigkeit wird oft im Zusammenhang mit Integration als ein Zeichen für gelungene Anpassung gesehen. Es ist natürlich richtig, dass Sprachkenntnisse bei der Integration eine wichtige Rolle spielt, nichts desto trotz werden damit immer nur die Fähigkeiten in der Sprache des Gastlandes genannt. Das ist ein enormer Fehler! Denn eine Sprache richtig zu sprechen ist immer eine entscheidende Grundlage, um weitere Sprachen zu erlernen, und natürlich können auch mehrere Sprachen gleichzeitig gelernt werden. Wer seine Muttersprache nicht wirklich beherrscht, der wird auch mit dem Erlernen einer Fremdsprache an seine Grenzen stoßen. 

Die Unterscheidung zwischen Muttersprache und Fremdsprache ist problematisch. Theoretisch wäre es wichtig, dass beispielsweise Kinder mit Migrationshintergrund ihre Muttersprache weiterhin sprechen und lernen, während sie parallel die Sprache des Landes lernen, in dem sie sich befinden. Doch das können die wenigsten Schulen leisten, meist gelingt das nur durch den Einsatz der Eltern, sofern die die Möglichkeiten und Fähigkeiten haben. 

Muttersprache, Fremdsprache und Sprache bestehen alle aus weit mehr als einfach nur Worten und Grammatik, da stecken komplexe kognitive Prozesse dahinter. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, dass der Sprache mächtig ist. Wir können verschiedene Sprachen lernen, aber es wird immer Unterschiede in der Sprachfähigkeit bei Individuen geben. Das ist weder gut noch schlecht, es ist einfach so. Trotzdem sollten wir an uns und unseren Fähigkeiten arbeiten. 

Zweisprachigkeit im Buch, wie funktioniert es? (1)

Hier werden in den folgenden Tagen 6 Artikel mit Überlegungen zur Zweisprachigkeit erscheinen…

Mariechen und das Geheimnis des Maibaums

Das von D.S. Felix verfasste Buch Mariechen und das Geheimnis des Maibaums ist Teil einer Reihe von zweisprachigen Kinderbüchern, die im Friedrich-Maerker-Verlag verlegt werden. Es gibt diese Bücher in 14 verschiedenen Sprachen, das heißt, immer in einer Sprachkombination mit Deutsch und einer weiteren Sprache, wie zum Beispiel, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch oder Türkisch. 

Das Motto des Verlages ist: Sprache ist Wissen und Wissen macht stark! 

Was das für das Buch Mariechen und das Geheimnis des Maibaums und Zweisprachigkeit bedeutet soll im Folgenden etwas genauer dargelegt werden. Zunächst einmal soll dazu festgestellt werden, dass Bücher sowohl ein Kulturgegenstand als auch ein Alltagsgegenstand für uns sind. Lesen ist eine entscheidende Kulturfähigkeit, die uns zu selbstbestimmten Menschen werden lassen kann. Das ist so, weil das Lesen weit mehr als Entziffern von Inhalten ist, es geht auch darum zu verstehen, was man da liest. Verstehendes Lesen führt, wenn es weitergedacht wird zum Wissenserwerb oder anders ausgedrückt zum lesenden Lernen. 

Der Leser kann aus der Art und Weise der verwandten Worte nicht nur den Inhalt erfahren, sondern auch die dahinterliegende Kultur, den Alltag, das Verständnis von Sachverhalten, wie, was ist Gut und Böse, und viele weitere Aspekte, die nicht direkt ausgedrückt werden. Das sind natürlich komplexe Fähigkeiten, die langsam eingeübt werden müssen und dabei können die zweisprachigen Wendebücher helfen. In den Büchern gibt es viele Zwischenfragen, die auf spielerische Art und Weise einerseits testen, ob das Gelesene verstanden wurde und andererseits das Fragen und Hinterfragen üben. Außerdem werden Alltagsgeschichten erzählt, die dennoch landeskundliche Aspekte behandeln und näher bringen. 

Die Tradition von Maibäumen gibt es tatsächlich, aber sie ist nicht mehr so stark verbreitet und so können Muttersprachler und Sprachlernende gleichermaßen etwas Neues erfahren. Aber theoretisch kann ganz allgemein über Feiertage und Besonderheiten im Mai gesprochen und nachgedacht werden, denn da gibt es in verschiedenen Kulturen unterschiedliche Traditionen, die aber doch auch Gemeinsamkeiten aufweisen. Der Dialog und die Auseinandersetzung mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden kann hier beispielsweise auch in Schulen genutzt werden, um Integration zu fördern. 

Das Besondere an den Büchern ist jedoch, dass es viele Möglichkeiten die Bücher zu lesen und einzusetzen gibt, es sind aber Angebote und kein Muss. Ein weiterer Aspekt, der hier noch kurz angesprochen werden soll, ist, dass diese zweisprachigen Bücher sowohl zum Selbststudium, aber auch zur Lektüre für Schulen herangezogen werden können. Dadurch dass der Text in zwei Sprachen in einem Buch ist, kann der Leser die Texte und Sprachen gegenüberstellen, aber da der deutsche Text von der einen und der fremdsprachliche Text von der anderen Seite her gelesen wird, muss das bewusst erfolgen, was den Lernerfolg steigert. Natürlich gibt es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, die für jedes Alter und jedes Lernniveau etwas bereithält. 

Das zweisprachige Wendebuch: Mariechen und das Geheimnis des Maibaums bietet jungen Lesern Lesespaß und viele Möglichkeiten über Alltagskultur, Sprache und viele weitere Aspekte nachzudenken und etwas zu lernen. In diesem Sinne gilt: Sprache ist Wissen und Wissen macht stark. 

Das Lernen lernen

Es ist eine wichtige Kompetenz und doch scheint keiner so genau zu wissen, wo man ansetzen kann, um das Lernen zu erlernen. Das ist einmal mehr problematisch, da es aktuell große Diskussionen über die Schwierigkeiten mit Homeschooling, online Unterricht und digitalen Lernmöglichkeiten aufgrund der Corona-Pandemie gibt. Aus diesem Grund sollen an dieser Stelle ein paar Tipps zum effektiven Aneignen von Kenntnissen gegeben werden. 

Fakt ist, dass es nicht ganz so leicht ist, nachhaltig etwas Neues zu lernen. Eine Vielzahl unbekannten Informationen sollen möglichst dauerhaft im Gedächtnis verankert und sinnvoll verknüpft werden. Es ist für jeden möglich und mit ein paar Tricks könnt auch schnell Erfolge haben. 

Eine entscheidende Hilfe ist es Lernstoff zu strukturieren und Lernzeiten zu planen. Die Erklärung ist einfach, wer einfach wild drauflosarbeitet, läuft Gefahr, das Falsche zu lernen oder sich zu verzetteln. Also, erstmal einen Überblick über den Lernstoff zu verschaffen. Was ist eigentlich zu tun? Was gehört alles dazu? Welche Themenbereiche dürfen nicht vergessen werden? Wo finden sich die Inhalte? Wie viel Zeit habe ich? Aus diesen Informationen kann ein Lernplan erstellt werden, es wird klar, was wann zu tun ist.

Was mir persönlich sehr geholfen hat, schreibend lernen, aber mit der Hand schreiben. Wer kennt es nicht, was man aufgeschrieben hat, behält man besser. Tippen bringt viel weniger, Copy und Paste bringt so gut wie gar nichts. Wer den positiven Lerneffekt des Schreibens nutzen möchte, sollte die wichtigsten Lerninhalte per Hand und in eigenen Worten aufschreiben. Wer möchte, kombiniert das Aufschreiben gleich mit dem System einer Lernkartei. 

Ebenfalls eine persönliche Erfahrung ist, dass es hilft Abends zu lernen, denn Schlaf verankert die Informationen. Die Erklärung ist, dass es eine wichtige Funktion des Tiefschlafs ist, Gelerntes und Erlebtes im Gedächtnis zu verankern. Diesen Effekt nutze man, indem man abends lernt. Allerdings empfiehlt es sich nicht bis zum letzten Moment zu lernen, ein wenig Zeit zum Abschalten brauchen Körper und Geist vor dem Einschlafen.

Man sollte aber immer dem eigenen Rhythmus folgen. Das heißt, man sollte sich beim Lernen nicht an sklavische Zeitvorgaben halten, sondern den eigenen Tagesrhythmus beachten. Manche Menschen sind am Vormittag besonders leistungsfähig, andere erst abends, und je aufnahmefähiger, fitter und motivierter man ist, umso leichter lernt man natürlich auch.

Eine gute Arbeitstechnik, ist es singend zu lernen. Fakten mit Musik verbinden Kleinkinder häufig im Kindergarten, aber das funktioniert natürlich auch für alle anderen Lernalter. In Kombination mit Melodie und Rhythmus kann das Gedächtnis auch sehr abstrakte Informationen viel leichter behalten. Das kann man immer dann nutzen, wenn es darum geht, Zahlen, Formeln oder Listen auswendig zu lernen. Will man sich dann an das Gelernte erinnern, ist die Melodie eine Gedächtnisstütze.

Es hilft aber auch über das Gelernte zu sprechen. Lernen ist häufig eine recht einsame Sache, aber gerade im Gespräch mit anderen verstehen wir oft mehr von einem Thema und können es uns danach besser merken. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich deshalb einen Lernpartner suchen und sich regelmäßig mit ihm oder ihr über das Gelernte austauschen. Das macht auch mehr Spaß als alleine zu lernen, und Spaß ist ein wichtiger Motivationsfaktor. 

Beim konzentrierten Arbeiten und Lernen sind Pausen wichtig. Zwischendurch muss der Kopf kurz abschalten dürfen. 25 Minuten konzentriert arbeiten, danach 5 Minuten Pause einlegen, am besten mit Bewegung oder einer Entspannungsübung. Um schnell den Anschluss wieder zu finden, sollte man sich vor der Pause mit einem Zeichen die Stelle markieren, an der man aufgehört hat. Dann geht es mit der nächsten 25-Minuten-Einheit weiter. Jeweils nach vier Lerneinheiten ist eine längere Pause von mindestens 15 Minuten sinnvoll.

Auch der Arbeitsplatz sollte entsprechend eingerichtet und vorbereitet sein, damit das Lernen leichter fällt. Prinzipiell kann man überall lernen. Trotzdem hat die Gestaltung des Arbeitsplatzes Einfluss auf das Lernen. Ein guter Arbeitsplatz sollte ordentlich sein und möglichst wenig Ablenkungen bieten. Alle benötigten Arbeitsmaterialien sollten einen festen Platz haben und in Griffweite liegen. Am besten bereitet man am Ende einer Lernsitzung den Arbeitsplatz wieder für die folgende Sitzung vor.

Nutzt aktiv alle Sinne beim Lernen. Fakt ist, wir lernen besser, wenn wir verschiedene Sinne mit einbeziehen. Dafür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten: Mindmaps, Skizzen oder Bilder zu bestimmten Sachverhalten anfertigen. Farben, Symbole, Unterstreichungen und andere Markierungen in den Unterlagen helfen, das Wichtigste sinnlich zu erfassen und schnell wiederzufinden. Wer beim Lernen auf und ab geht oder immer mal wieder den Lernort wechselt, schafft stärkere Verknüpfungen. Auch lautes Vorsprechen kann viel bewirken. Eselsbrücken und Merkhilfen sind völlig legitim und sollten zum Lernen genutzt werden. 

Ohne Wiederholung geht es nicht, Wiederholung gehört zum Lernen dazu, erst nach mehrmaligem Lernen ist es wirklich fest verankert. Die Wiederholungszeiten sollten deshalb von vornherein fest mit eingeplant werden, sonst ist die Gefahr groß, dass man bald wieder von vorne anfangen muss, weil zu vieles vergessen wurde. Ein Tipp, wer Karteikarten angelegt hat, lernt jetzt besonders effektiv. Die Karten können schließlich einzeln wiederholt werden. Was sitzt, wird beiseitegelegt, bei Unsicherheiten wird die Karte bald noch einmal wiederholt.

about me – Buchstabenspiel

Heute möchte ich einen kleinen Einblick in meinen Werdegang geben. Klar, ich schreibe hier über Bildung und Lernen und bin keine studierte Pädagogin oder Lehrerin. Trotzdem verfüge ich über Expertise und auch vielfältige Erfahrungen in diesem Bereich. Genau darüber möchte ich jetzt schreiben. 

Meine Auseinandersetzung mit Lernen und Schule hat nicht erst bei meinem Schulanfang begonnen, sondern wie bei jedem Menschen früher. Dabei haben meine Eltern eine entscheidende Rolle gespielt. Ganz allgemein gesprochen, meine Eltern haben meine Bildung und das Lernen aktiv begleitet und ohne ihr Dazutun, wäre ich sicher nicht zu der Person geworden, die ich bin. 

Aber gut, irgendwann ging es dann in den Kindergarten, der in Thüringen war und einem Lehrplan folgte, nach dem Kindergarten kam die Grundschule und die besuchte ich zunächst in Thüringen und dann in Berlin. Dieser erste Schulwechsel ging mit Veränderungen einher, die ich wahrgenommen habe. An sich war der Schulwechsel keine große Sache, denn der Lehrplan der ehemaligen DDR war so engmaschig, dass ein Umzug kein Problem darstellte. Das sollte beim folgenden Schulwechsel entschieden anders aussehen, es kam zum Systemwechsel. Ich besuchte daraufhin ein humanistisches Gymnasium einer kleinen Stadt in Baden-Württemberg, von da ging es auf ein Internat, zurück auf ein staatliches Gymnasium und dann an das Oberstufen-Kolleg von der Uni-Bielefeld in Nordrhein-Westfalen.

Diese Projektschule der Unesco hat mich und mein Lernen und Lehren einschneidend geprägt. Am Oberstufen-Kolleg, kurz OS, wurde nach neuen Lehrmethoden unterrichtet und diese erforscht. Die Schüler waren die Versuchs-Kaninchen, gedacht war das OS als ein Kolleg zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife und auch als dritter Bildungsweg. Tatsächlich gab es Schüler mit den unterschiedlichsten Lebensläufen aus allen vier Himmelsrichtungen, europäischen oder außereuropäischen Ländern und Erfahrungen, das schloss schulische Erfahrungen ein. Natürlich gab es dementsprechend auch viele „gescheiterte“ Schüler. Nichts desto trotz, war allen eins gemeinsam, sie oder besser wir wollten die allgemeine Hochschulreife erzielen, um zu studieren oder eine Berufsausbildung zu machen. Es war nicht einfacher dort Abitur zu machen, aber man konnte viel frei auswählen, erkunden, ausprobieren und so auch lernen. Für mich war es eine wirklich hervorragende Erfahrung, ich konnte meine Hauptfächer wählen und diese dann mit Kursen und Projekten aus den verschiedenen Bereichen ergänzen. So habe ich meine Bildung selbst zusammengestellt und auf meine Interessen und Bedürfnisse abgestimmt. Dabei hat mich ein Tutor von Anfang bis Ende begleitet und verschiedene weitere Lehrende haben mich unterstützt. 

Selbstständiges Lernen, Lernen um des Lernens Willen, zielorientierte Beschäftigung und Auseinandersetzung waren nur einige der Aspekte, die ich verinnerlicht habe. Gruppenarbeit, Projektphasen, Intensivkurse und viele anderen Lernstrategien wurden kombiniert, trainiert und das bewusst. Der entscheidende Unterschied ist, dass das Lernen zu etwas bewusstem wurde, an dem die Lernenden mit den Lehrenden zusammengearbeitet haben. Bewusst gemeinsam ein Ziel zu verfolgen ist wichtig beim erfolgreichen Lernen. Ganz selbstverständlich konnten wir als Lernende dort auch selbst Kurse und Projekte anbieten oder mit anderen zusammen organisieren. Das habe nicht nur ich gerne angenommen, nebenbei habe ich einen Erziehungswissenschaftlichen Leitkurs belegt, diese sogenannten ESL (esel) Kurse muss jeder Lehramts- und Pädagogikstudent absolvieren. Wir haben diese Kurse vor dem Uni-Start schon absolviert. 

Natürlich wurde das Oberstufen Kolleg von vielen anderen Schulen und deren Schülern, wie auch Studenten der Universität belächelt, aber zu unrecht, wie ich meine. 

Im Anschluss an das OS habe ich studiert, und keinen Lehramtsstudiengang gewählt, aber ich habe mein Wissen gezielt und vielseitig erweitert. Nach dem Studium habe ich bei einer online Zeitung und dann als Fremdsprachencoach und DaF-Lehrerin gearbeitet, während ich weiter kulturelle Erfahrungen gesammelt und mich weitergebildet habe. Bildung ist Teil meines Lebens und begleitet mich einerseits als Lernende und andererseits als Lehrende. 

Inzwischen schreibe und verfasse ich Lehrwerke mit dem Schwerpunkt Sprachförderung und Leseförderung. Außerdem arbeite ich im Friedrich-Maerker-Verlag mit.