Buchmachermarkt Mosbach, eine Ankündigung

Heute möchte ich Euch darauf aufmerksam machen, dass am kommenden Wochenende in Mosbach wieder der Buchmachermarkt stattfindet. Es handelt sich um ein facettenreiches Event für die ganze Familie. Es findet vom Samstag den 6. November bis Sonntag den 7. November jeweils von 11 bis 18 Uhr der Buchmachermarkt mit vielen Ausstellern im Rathaus und Museumshof, wie auch dem Marktplatz statt. Es gibt auch einen Bücherflohmarkt, der sich über die Fußgängerzone und den Marktplatz erstreckt.

Viele Aussteller zeigen ihre Handwerkskunst. Hier ein paar Ideen, damit Ihr wisst, was Euch auf dem Buchmachermarkt in Mosbach erwartet. Es wird Euch gezeigt, wie Bücher gemacht werden und wie Buchdruck funktioniert. Es gibt verschiedene Aussteller, die sich mit Papier, Papierherstellung und Papierverarbeitung befassen, oder dann die, die sich mit Kalligrafie beschäftigen. Ihr seht schon, es gibt viel zu entdecken. Außerdem könnt Ihr regionale Verlage kennenlernen, der Friedrich-Maerker-Verlag ist auch mit dabei.

Der Friedrich-Maerker-Verlag ist ein kleiner regionaler Familienbetrieb, der sich auf zweisprachige Kinder- und Jugendbücher in verschiedenen Sprachkombinationen spezialisiert hat. Zum Portfolio des Verlages gehören aber nicht nur bilinguale Bücher, sondern auch Nacherzählungen von deutschen Klassikern, sodass diese für Kinder und Jugendliche verständlich und interessant werden.

Der Friedrich-Maerker-Verlag feiert dieses Jahr übrigens sein 10-jähriges Bestehen. Ganz klar, die Verlegerin ist persönlich vor Ort und Ihr könnt von ihr selbst erfahren, was es heißt Bücher zu machen, vielleicht kommt auch der eine oder andere Autor vorbei und erzählt von den Geschichten. Also, kommt doch einfach vorbei, die Verlegerin freut sich auf Euch.

 

Bücher sind eine tolle Sache, die Geschichten, Wissen und noch viel mehr für Euch bereithalten. Auf dem Buchmachermarkt in Mosbach könnt Ihr viel über die Entstehung und Herstellung von Büchern erfahren, aber, dazu gehört es natürlich auch in Bücher zu gucken. Von den Veranstaltern werden auch Führungen angeboten, um daran teilzunehmen, wendet Ihr Euch bitte direkt an das Team vom Mosbacher Buchmachermarkt.

HomBuch in Homburg

Der Friedrich-Maerker-Verlag ist auch dieses Jahr wieder gerne zur HomBuch nach Homburg gefahren, um seine Bücher zu präsentieren. Diese Buchmesse bietet Raum für einzigartige Leseerlebnisse für die ganze Familie nicht nur Saarländer. Tolle Lesungen, zwei Tage im Zeichen von Literatur, Autoren und unendlich viele Bücher, das macht Spaß.

Es herrscht Aufbruchsstimmung. Der Sommer ist fast vorbei, auch wenn es noch warme Tage gibt, und der Herbst kündigt sich schon so langsam an und dazu gibt es tolle Lektüre, es ist einfach toll. Wer im Sommer auf Reisen festgestellt hat, dass die Fremdsprachenkenntnisse aus der Schule zwar toll sind, aber noch nicht so richtig gut sitzen oder es bei der Anwendung noch hakelt, der kann mit einem zweisprachigen Wendebuch seine Fähigkeiten vertiefen oder aufbessern. Die Auswahl an Sprachen ist groß und wächst ständig. Daneben gibt es Romane, Erzählungen und Kurzgeschichten für Kinder und Jugendliche, genauso wie für jung gebliebene Erwachsene.

HomBuch 2018

Falls Ihr es nicht zur HomBuch geschafft haben solltet, dann findet Ihr alle Bücher und Informationen auf der Webseite vom Friedrich-Maerker-Verlag, schaut doch einfach mal vorbei. Gerne ist das Verlagsteam für Euch da.

Bücher sind cool

Bücher sind cool. Klar, das sage ich, Euer Buchstabenspiel, ich bin eine Vielleserin, habe immer Bücher um mich, natürlich finde ich sie cool. Mir ist auch bewusst, dass nicht alle so denken. Das muss ja auch nicht sein, jeder hat eben so seine Vorlieben.

Eigentlich halte ich es für unnötig mich zu erklären oder zu rechtfertigen, aber derzeit gibt es wieder vermehrt Artikel, die den Untergang des Buches und Lesens verkünden und aus diesem Grund habe ich beschlossen heute doch einmal zu erklären, was mir persönlich an Büchern so gefällt. Also, es ist einfach unglaublich, wie jemand aus farbigen Zeichen auf Papier Geschichten und somit neue Welten entstehen lassen kann, die dann auch immer wieder in einem neuen Umfeld oder Kontext abrufbar sind. Die Fantasie steckt in diesen Zeichen, Buchstaben, Worten und Sätzen mit all dem, was wir denkend und lesend daraus machen. Das st einfach irre! Jede Geschichte schreiben wir beim Lesen neu, fügen ihr eine Erfahrung, Wissen oder Stimmungen hinzu. Deshalb lese ich so gerne und auch viel.

Das ist auch ein Grund, weshalb Euer Buchstabenspiel derartige negative Artikel zum Buch und Lesen nicht mag. Klar, ich bin der Meinung, dass das Lesen eine wichtige Kulturfähigkeit ist und zum westlichen Leben in Europa gehört. Genauso bin ich der festen Überzeugung, dass wir Europäer nie zu dem geworden wären, wenn wir diese Fähigkeit nicht genutzt hätten.

Aber ich bin mir auch der Tatsache bewusst, dass es viele Menschen gibt, die nicht lesen, die eben keine Lesekompetenz haben oder keinen Spaß daran haben. Das kann ich akzeptieren. Was mich jedoch stört, ist das Gejammer der Buchindustrie, deren Interesse nur am Verkauf besteht, es sollen bitte die Bücher vom Verlag xy gekauft werden. Es ist sicher verständlich, dass Autoren und Verlage sich erhoffen möglichst viele Bücher zu verkaufen, da spielen Inhalte und Texte aber eine untergeordnete Rolle. Neben den Verlagen und der Buchindustrie gibt es dann noch diejenigen, die zwischen guten und schlechten Büchern unterscheiden, der Leser solle doch bitte keinen Schund lesen. Aha, und wer bestimmt, was ein gutes Buch ist? Es wird klar, der Diskurs ist nicht einfach oder klar, die Interessen sind unterschiedlich, je nachdem, wen man fragt, bekommt man die eine oder andere Perspektive präsentiert.

Wie gesagt, ich bin ein Leser, ich bin aber auch Autorin und möchte, dass meine Bücher gelesen und verkauft werden. Wo lässt uns das? Am Anfang…

 

Vorhaben, Projekte und Neues

Als Autorin freue ich mich immer ein Projekt abzuschließen, aber eigentlich ist es viel aufregender und spannender, wenn ich mit einem neuen Projekt beginne. Nachdem ich einige deutsche Klassiker nacherzählt habe, ist mir aufgefallen, dass nicht nur die Klassiker, sondern auch viele Märchen neu erzählt werden sollten.

Klar, das macht Disney schon die ganze Zeit, sie nehmen ein Märchen oder mehrere von einem oder mehreren Autoren aus verschiedenen Regionen und Ländern und passen es an die heutige Zeit an. Dabei arbeiten sie hauptsächlich mit Bildern, um die Geschichten neu zu positionieren. Eigentlich mache ich das gleiche, ich arbeite nicht anders, als andere Künstler auch. Es gibt Themen, die immer gültig sind und ihre Aktualität nicht verlieren, das ist eine Erkenntnis, die alle Künstler machen. Allerdings ist meine Ausdrucksform als Autorin, die in und mittels Worten.

Oft wird heute davon ausgegangen, dass Märchen für Kinder sind, aber das stimmt bei weitem nicht, es gibt weit mehr Märchen für Erwachsene als für Kinder. Dabei sind Märchen heute Bücher, früher waren es mündliche Überlieferungen, die eine „göttliche“ Weisheit wiedergaben. Märchen wurden immer erzählt, um in einer bildhaften Sprache die innere Entwicklung von Menschen, seinen Schwierigkeiten und Mühen zu reflektieren. Das heißt, diese Erzählungen bieten Lebenshilfe für Alltagsprobleme und sie lehren uns, dass ein ehrfurchtsvoller Umgang mit der Schöpfung, also auch Fremden, eine Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Leben ist.

Ein immer wiederkehrendes Thema in Märchen ist das Erwachsenwerden, nachdem viele Abenteuer bestanden sind und alle noch so unmöglichen Aufgaben erfüllt sind, darf geheiratet werden. Die Hochzeit ist dann das Ende der Geschichte und ein rauschendes Fest, das in einem glücklichen und erfüllten Leben mündet. Unter anderen diese Überlegungen haben mich dazu bewogen selbst auch Märchen zu schreiben bzw. zu erzählen. In naher Zukunft werden deshalb Nacherzählungen von Grimm’s, Hauff’s und anderen Märchen erscheinen.

Aktuelle Klassiker – Nacherzählungen

Oft werde ich gefragt, warum ich mich mit den Klassikern beschäftige. Die Antwort fällt mir leicht, sie sind zwar in der Vergangenheit entstanden, aber die Autoren haben es geschafft, Themen zu bearbeiten, die noch heute wichtig sind und nichts an ihrer Aktualität verloren haben. Manchmal ist es nicht ganz einfach das auf den ersten Blick zu sehen, aber es gibt Probleme, mit denen wir uns immer und immer wieder beschäftigen.

Um meinen Standpunkt zu verdeutlichen, möchte ich kurz auf Kleider machen Leute von Gottfried Keller eingehen. Von diesem Buch habe ich D.S. Felix eine Nacherzählung geschrieben, die dieses Jahr im Friedrich-Maerker-Verlag erschienen ist. Die Novelle ist nach wie vor aktuell, weil es immer noch Menschen gibt, die ihr Gegenüber nach dem Aussehen und der Kleidung beurteilen. Aber damit noch nicht genug, Kleidung entscheidet darüber, wie jemand geachtet oder wertgeschätzt oder eben verachtet und unberücksichtigt wird. Wer nicht die entsprechende Kleidung trägt und die erwünschten äußeren Zeichen zur Schau trägt, wird bei der Bank keinen Kredit bekommen, im Vorstellungsgespräch keinen Erfolg haben und auch bei seinen Mitmenschen wenig Freunde finden. Das sagt aber über die Person als solche noch nichts weiter aus, als dass sie bestimmte oberflächliche Kriterien nicht erfüllt. Das Warum spielt dabei keine Rolle.

Aussehen und somit Oberflächlichkeit ist, wie zu sehen ist, ein großes Thema. Das bestätigt jeder Blick in die Zeitschriften, das Fernsehen und natürlich auch die Geschäfte. Muss man sich dem beugen, nun, genau das ist hier die Frage. Verbiege ich mich? Passe ich mich an? Also, in anderen Worten: Bin ich, wer ich bin? Oder, erfinde ich mich neu?

Dieses Thema behandelte Gottfried Keller in seiner Novelle und jetzt gibt es diese Novelle Kleider machen Leute als Nacherzählung von D.S. Felix. Die Nacherzählung eignet sich für Kinder ab 9 Jahre, es gibt Erklärungen, Zusatzinformationen und Anregungen zum Text. Die Illustrationen sind von der englischen Malerin Sue Meynell und spiegeln das zugrundeliegende romantische Motiv. Das heißt, die Geschichte, die Keller erzählt, handelt von einem Schneidergesellen, der nach höherem strebt, sich in eine reiche Bürgerin verliebt und diese gegen alle Wahrscheinlichkeiten heiratet, den Aufstieg schafft und somit alle seine Ziele erreicht.

Eine schöne Geschichte, die Mut macht. Vermutlich war es genau das, was mir daran so gut gefallen hat, der fast märchenhafte Charakter der Novelle. Aber lest selbst und entscheidet dann, was ihr davon haltet. Keller’s Kleider machen Leute, nacherzählt gibt es direkt beim Friedrich-Maerker-Verlag oder es kann überall im deutschen Buchhandel bestellt werden.

Deutsche Sprache, schwere Sprache?

Vermutlich hat jeder den Spruch schon einmal gehört: „Deutsche Sprache, schwere Sprache.“ Doch kann man das so stehen lassen? Klar, höre ich es, Deutsch ist schwer, Englisch oder Spanisch lernt sich viel leichter. Nein, das stimmt nicht, jede Sprache hat ihre Eigenheiten und eben auch Schwierigkeiten. Was stimmt nun?

Entscheidungen sind nicht meine Stärke und das nicht nur bei der Wahl der Kekse zum Kaffee. Es ist eine Tatsache, dass das Erlernen von Fremdsprachen immer auch mit Schwierigkeiten verbunden ist, das ist nicht weiter neu oder schlimm. Bekannt ist auch, dass manche Sprachen scheinbar einfacher zu erlernen sind als andere. Gut, aber das bedeutet noch nichts, denn es muss immer auch gesehen werden, wer mit welchen Vorkenntnissen welche Sprache erlernen möchte. Damit noch nicht genug, auch die Motivation für den Spracherwerb spielt eine Rolle, wie es noch zahlreiche weitere Aspekte gibt, die über den Erfolg oder Misserfolg bestimmen. Denn mal ehrlich, wer hat nicht einmal einen Sprachkurs gemacht, um im Urlaub mit den Einheimischen kommunizieren zu können und musste feststellen, dass das nicht so geglückt ist? Genau.

Aber zurück zur deutschen Sprache, die zu erlernen ist genauso schwer oder leicht, wie das Erlernen jeder anderen Fremdsprache, es existieren die gleichen Hürden und Probleme. Aber um die Schwierigkeiten zu verstehen, ist es erforderlich, dass zunächst einmal versucht wird zu verstehen, was eigentlich eine Sprache ist. Denn da fangen die Probleme bei den meisten schon an, sie wissen gar nicht genau, was sie da lernen sollen, wollen oder auch müssen.

Sprache ist ein Instrument zur Kommunikation. Das heißt, es ist ein Baukasten mit verschiedenen Bausteinen, die je nach Zusammensetzung etwas Neues ergeben kann oder altes festigt, wiederholt, neu betrachtet. Die Sprache kann Erinnerungen also Vergangenes darlegen, oder sie bezieht sich auf die Gegenwart, vielleicht sogar auf die Zukunft. Sie kann daneben aber aber auch Wünsche, Hoffnungen, Fantasien und Utopien Ausdruck verleihen. Man kann bitten, fragen, erzählen, sich austauschen und immer steht die Kommunikation auf die eine oder andere Art und Weise im Vordergrund.

Sprache kann unheimlich viel, das alles in Worte, Sätze, Texte oder Gespräche in der einen oder anderen Sprache zu verpacken ist nicht leicht, weil es zugrundeliegende Aspekte gibt, die sehr schwer zu vermitteln sind. Grammatik und Vokabular können gelernt und angewendet werden, aber nur bis zu einem bestimmten Grad, daneben gibt es Kultur, Geschichte, Allgemeinwissen, Erfahrungen, Mentalität und noch diverse weitere Aspekte, die alle zusammen die Sprache und vor allem ihre Sprecher geprägt haben. Dieses Wissen in sich aufzusaugen in einem Sprachkurs ist ziemlich schwierig und erfordert ein intensives Studium, das weit über Grammatik, Vokabular, Syntax und Morphologie hinausgeht.

Das lernt man nur, wenn man eine Sprache lebt, benutzt und immer wieder anwendet, weil Sprachen nicht zuletzt auch lebendige Systeme sind, die sich ständig und stetig verändern. Fehler unterlaufen jedem, müssen passieren, weil sie Unterschiede, Grenzen und Wirklichkeiten zeigen. Aber Sprachen, die zu regide und starr sind sterben aus. Derzeit gibt es etwa 7.000 Sprachen Weltweit, das ist eine riesige Zahl, aber davon werden bis zum Ende des Jahrhunderts etwa die Hälfte aussterben. Ob sich in dieser Zeit neue Sprachen entwickeln ist offen, aber ehr unwahrscheinlich. Zumindest hieß es so in einem Beitrag im Deutschlandfunk vom 24. November 2017.

Was heißt das nun für die deutsche Sprache, sie mag schwierig sein, ist aber in etwa 1.200 Jahren entstanden, das heißt, es gibt viele Aspekte, die heute schwer erklärbar sind, aber so gewachsen sind. Deutsch dient wie alle anderen Sprachen in erster Linie der Kommunikation, das kann man auch auf sehr klare und deutliche Art und Weise. Viele Dinge, die man im Deutschen klar ausdrücken kann, sind in anderen Sprachen nur umständlich erklärbar, das macht es für Lerner schwierig, aber das ist kein typisch deutsches Phänomen. Typisch deutsch ist, dass wir auf die Unterscheidung Wert legen und nicht freundlich über die Ungenauigkeit des Gegenübers hinwegsehen. 😉

Lesen in den diversen Sprachen hilft derartige Unterschiede zu üben, zu verstehen und zu erlernen. Zweisprachige Bücher können beim Fremdsprachenerwerb helfen und ihn vereinfachen, zumal es immer auch Vokabular und Satzstrukturen gibt, die aufgeschnappt werden, geübt werden und das Lernen sehr komplex, aber doch auch indirekt mit Spaß erfolgt. Der Friedrich-Maerker-Verlag verlegt zweisprachige Kinder- und Jugendbücher. Es gibt zweisprachige Wendebücher für Kinder verschiedener Altersgruppen in vielen Lernniveaus.

Leseförderung und Lernen

Leseförderung ist ein Thema, das viele Leute umtreibt, die sich entweder mit Büchern oder Lehre beschäftigen. Die Verlage klagen, dass sie wenig Bücher verkaufen und Lehrer beklagen sich darüber, dass die Lesefähigkeit der Schüler sinkt. In anderen Worten, diejenigen, die die Bücher machen und diejenigen, die Lesen vermitteln jammern, dass ihr Tun die Zielgruppe nicht erreicht.

Nacherzählung von D.S.Felix

Tja, nun, was tun? Heißt das oben beschriebene, dass das Buch in der Krise ist oder liegt es an den verlegten Büchern, Lehrern oder fehlt ein anderer Aspekt, der Lesen interessant macht, Bücher zu potentiellen Lesern bringt? Muss das Buch nun neu gedacht werden? Diplomatisch ausgedrückt, JAIN. Es gibt Bücher, die nicht gelungen sind, es gibt Lehrer, die ihren Beruf verfehlt haben, klar, darüber brauchen wir gar nicht zu streiten. Aber ganz allgemein soll es hier nicht um Schuldzuweisungen gehen, sondern darum Lösungen zu finden.

Das heißt, es soll darum gehen, wie Lesen als Tätigkeit interessant werden kann und wie Bücher ihre Leser finden. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass es Bücher gibt, die in manchen Momenten einfach nicht passen, das liegt an niemandem, das ist so. Genauso gibt es Kinder, die einfach länger brauchen, um an der Tätigkeit Lesen Spaß und Freude zu finden. Das kommt, dass Gewohnheiten, wie der Medienumgang ganz allgemein sich verändert haben, es gibt viel mehr Medienangebote und oft ist es leicht sich mit vielen anderen Dingen außer Büchern und dem Lesen zu beschäftigen.

Meine Erfahrung zeigt außerdem, dass viele gerade jüngere Selbstleser, stolz sind, wenn sie ein dickes Buch gelesen haben, aber kürzere Texte ihnen doch mehr liegen und schnelle Erfolge helfen manchmal auf lange Sicht das Ziel zu erreichen. Im Friedrich-Maerker-Verlag werden das berücksichtigend Nacherzählungen von deutschen Klassikern veröffentlicht. Diese Bücher zeichnen sich dadurch aus, dass sie alte Geschichten neu erzählen, dabei wird natürlich auch gekürzt und anders formuliert, aber es bleiben Textstellen vom Original erhalten, diese sind auch extra markiert und es gibt Hilfe zum Lesen und Anregungen zum Nachdenken, die die Lektüre positiv gestalten. Der Leser kann das Gelesene verstehen und eben vor allem auch mit Spaß zu lesen. Derzeit sind Goethe’s Faust, Schiller’s Räuber, Storm’s Schimmelreiter, Eichendorf’s Taugenichts, neben Keller’s Kleider machen Leute und Lessing’s Nathan der Weise erhältlich. Das ist natürlich nur ein Angebot zur Leseförderung vom Friedrich-Maerker-Verlag an Kinder und Jugendliche, auf der Verlagshomepage sind noch viele weitere Bücher zu finden.

 

Bücher neu denken

Seit gefühlten Jahren wird immer wieder darüber berichtet, dass immer weniger Bücher verkauft werden und die Menschen ganz allgemein weniger Lesen. Wie kann oder sollte man damit umgehen?

Klar ist, dass Verlage und Buchinitiativen versuchen, das Lesen als bewusste kulturelle Tätigkeit fördern möchten. Aber es scheint, dass niemand versteht, warum manche Leute lesen und andere es nicht tun. In der Schweiz wurde dieses Wochenende in der Neuen Zürcher Zeitung das Thema aufgegriffen und dieThese aufgestellt, dass es beim Lesen unmöglich sei Chats zu verfolgen. Außerdem erfordert das Lesen von Büchern Zeit, Konzentration, Muse und Abstand, dazu so die Annahme seien viele Menschen nicht bereit.

Muss das Buch deshalb neu gedacht werden? Sind neue Inhalte nötig? Da kann nur mit einem entscheiden Vielleicht geantwortet werden. Klar ist, dass sich die Kommunikation geändert hat, aber Geschichten berührt nach wie vor. Kunst gibt es nach wie vor. Aber es muss sich etwas an der Kommunikation ändern. Dazu muss als erstes geklärt werden, wer mit wem kommunizieren möchte und dann kann der Weg gewählt werden.

Eins ist klar, wenn das Buch in der Krise ist, heißt das auch, dass die Menschen hinter dem Buch ebenfalls in der Krise sind. Bücher sind vom Menschen geschaffen und somit bedingen sie sich. Damit ist für mich klar, dass ich als Autorin mein Tun hinterfragen und überdenken muss, denn klar, mein Ziel ist es meine Gedanken in Büchern meinen Mitmenschen darbieten zu wollen. Wie ich das erfolgreich schaffen kann, daran arbeite ich kontinuierlich.

Fremdsprachenerwerb Einstellungssache

Derzeit wird in den Medien viel über Achtsamkeit berichtet und da stellt sich mir die Frage, ob es wirklich stimmt, dass mit der richtigen Einstellung und entsprechenden Gedanken unser Leben verändert werden kann. Um genauer zu sein, möchte ich hier darüber nachdenken, ob und wenn wie mit der Kraft der Gedanken Fremdsprachenerwerb erfolgreich sein kann.

Zunächst eine Idee, die mich das Thema positiv betrachten lässt, wenn jemand sich Gedanken macht, dann nimmt er sich des Sachverhalten bewusst an und das allein ist schon positiv. Die bewusste Auseinandersetzung allein ist schon ein wichtiger Schritt. Es geht aber noch weiter, wer sich Gedanken macht, versucht meist Aspekte eines Sachverhaltes genauer zu betrachten. In Bezug auf den Fremdsprachenerwerb werden dann vermutlich auch verschiedene Aspekte des Lernens, Besonderheiten der Fremdsprache oder des Lerners mit in Betracht gezogen. Wer sich über seine eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten bewusst wird, der kann natürlich auch aktiv Einfluss nehmen. Es lohnt sich also Achtsamkeit zu üben.

Was den Einfluss betrifft, so kann dieser positiv oder negativ sein. Wir kennen sicher alle Vorurteile, wie zum Beispiel, dass Frauen tendenziell mit Sprachen besser sind als Männer, die dafür besser in Naturwissenschaften und Mathematik seien. Derartige Vorurteile können positiv und negativ wirken. Positives Denken kann zu einer relaxten Haltung führen und Höchstleistungen verhindern, umgekehrt kann negatives Denken anstacheln oder zur frühzeitigen Aufgabe führen. Was wir daraus machen, das hängt stark von uns ab. Aber es liegt in unserer Hand und das sollten wir uns bewusst machen.

Im Falle von Fremdsprachen heißt es immer kleine Kinder würden automatisch lernen und Erwachsene seien ihnen gegenüber im Nachteil. Das stimmt und ist doch auch falsch. Denn klar ist, Kinder besonders jüngere haben nichts anderes zu tun als neue Worte zu lernen, Sprache und vielen anderen Aspekten gegenüber sind sie gleichgültig, sie saugen die Information auf und wenn sie diese benutzen können, bleibt sie, sonst wird sie eben vergessen und gut. Bei Erwachsenen gibt es eine Vielzahl von Dingen, die im Alltag wichtig sind, aber wir können Prioritäten setzen, wenn wir wissen, warum und wofür wir etwas tun… Erfolgreich kann man mit beiden Strategien sein, aber schneller ist, wer Prioritäten oder Ziele hat.

Deshalb denke ich, dass es wichtig ist, Ziele zu haben, sich zu überlegen, wie man diese erreichen kann, wo es Hindernisse geben kann und welche und danach einen Plan anzufertigen, um das Ziel zu erreichen. Beim Fremdsprachenerwerb können zweisprachige Bücher oder auch Nacherzählungen von Klassikern den Lernerfolg steigern, weil der Lernende sich dann mit der Sprache und Kultur auf unterhaltsame Art und Weise befasst.

Salon du livre Sarreguemines

Hallo, Euer Buchstabenspiel hat eine wichtige Information für Euch: am kommenden Samstag den 14. April 2018 findet von 14-17 Uhr in Sarreguemines eine Buchmesse statt, bei der der Friedrich-Maerker-Verlag auch anwesend sein wird, um seine Bücher zu präsentieren.

Es handelt sich um eine Verkaufsbuchmesse, die sich auf französischsprachige Literatur für alle Altersgruppen spezialisiert hat. Da der Friedrich-Maerker-Verlag zweisprachige Kinder- und Jugendbücher in Französisch und Deutsch verlegt, passt das ganz ausgezeichnet in die Grenzregion, wo die kulturelle und sprachliche Verständigung erwünscht ist. Viele Kinder in Deutschland lernen schon im Kindergarten Französisch und umgekehrt lernen viele französische Kinder dort Deutsch.

Deshalb möchte Euch der Friedrich-Maerker-Verlag herzlich einladen im französischen Sarreguemines vorbeizukommen und den Stand des Verlages zu besuchen. Kommt doch einfach alle vorbei und schaut Euch die Bücher an, die Messe beginnt um 14.00 und während des gesamten Nachmittags bis zum frühen Abend habt Ihr Zeit Bücher zu schauen und Anregungen zu sammeln.