Homeschooling und digitaler Unterricht

Homeschooling und digitaler Unterricht scheinen eine natürliche Lösung für ein drängendes Problem, zu Beginn der Corona-Pandemie wurden viele Lösungen schnell gefunden und verwirklicht, doch jetzt werden Stimmen laut, die eine klare und rechtlich sichere Lösung fordern. Das heißt, es müssen Standards gefunden und Regeln eingehalten werden. Es müssen Lizenzen gekauft und Datenschutz eingehalten werden, daneben muss das System sicher, stabil und für alle Schüler funktionieren. 

Homeschooling hört sich nach einer guten Möglichkeit an, um den Präsenzunterricht in Zeiten der Corona-Pandemie abzulösen, doch es gibt auch Schwierigkeiten. Ein großes Problem sind der Zugang und die technischen Voraussetzungen für die Schüler und Lehrer, aber natürlich müssen Programme und Apps eingesetzt werden, für die die Schulen Lizenzen kaufen müssen. 

Digitaler Unterricht ist für viele Schüler, ihre Eltern, aber auch Lehrer eine große Herausforderung. Die meisten Menschen sind nicht ganz so flexibel und technisch versiert, wie sie es meinen und wir es alle gerne wären. Hier ist individuelle und professionelle Hilfe nötig. Programme und Apps, die Schüler, Eltern und Lehrer kennen und nutzen können sind dazu genauso wichtig, wie die Sicherheit, dass diese Programme und Apps auch in Zukunft noch funktionieren und benutzt werden können. 

Aber, nachdem viele Schulen zunächst nur zeitlich beschränkt gültige Lizenzen erworben haben, muss nun neu verhandelt. Es werden datenschutzkonforme Lösungen für Schulen, Lehrer und Schüler benötigt und das zu einem erschwinglichen Preis. Das ist nicht leicht. Denn auch viele der Anbieter dieser Software haben wegen der plötzlichen Krise Sonderkonditionen gewährt, doch nun möchten sie natürlich entsprechend entlohnt werden. Die Bildungsinstitutionen unterstehen den Bundesländern, die müssen nun handeln, bevor es zu einer Situation kommt, in der der Schulunterricht nicht mehr sichergestellt werden kann. Es ist eine große Verantwortung, denn an der Bildung hängt unsere persönliche Zukunft genauso wie die der Gemeinschaft, also des Landes, der Europäischen Union und der westlichen Zivilisation. 

Doch zurück zum Problem mit dem Datenschutz, Fakt ist, dass der Europäische Gerichtshof im Juli das Datenschutzschild zwischen der EU und den USA für ungültig erklärt und angeordnet hat, zu überprüfen, ob Microsoft mit seinen Standardvertragsklauseln einen Datenschutz auf EU-Niveau bieten kann. Es gibt in dieser Frage noch keine Lösung. Wir sind von den IT-Lösungen aus den USA abhängig, haben keine eigenen Systeme und damit sind wir die Bittsteller, und unsere Daten sind das Zahlungsmittel, das widerspricht dem europäischen Datenschutz. Ein Nutzungsverbot wäre sehr schwierig, denn neben den Programmen und Apps fiele auch die Nutzung von YouTube, Office und vielen weiteren Diensten weg, die in der Arbeitswelt und im Alltag viel Raum haben. Es ist eine sehr komplizierte Situation. Beispielsweise in Bayern wird versucht Schullösungen zu finden, die datenschutzkonform werden. Aber das dauert alles. home

Ansichtskarten – 3Tag 20

Hallo David, 

die Zeit hier vergeht wie im Fluge, jetzt bin ich schon so lange hier, dass es ganz normal ist hier zu sein. Wie schnell man sich doch an Veränderungen gewöhnt. Ich verbringe meine Tage hier immer gleich. Den Vormittag verbringe ich in Haus oder Garten. Nach dem Mittagessen gibt es eine Siesta, die ich in meinem Zimmer verbringe. Danach treffe ich mich mit den Nachbarn und nach dem Abendessen treffe ich mich mit den üblichen Verdächtigen, der Kuckuck ist immer mit dabei, unglaublich. Aber ich mag es, es ist ein einfaches, aber gutes Leben. 

Eine Sache, vor wenigen Tagen gab es hier ja den Waldbrand, er ist gelöscht und scheint schon vergessen. Komisch, oder? Wir wissen noch nicht wie der Brand entstanden ist und was jetzt gemacht wird. 

Ich muss los, bis bald. j

Spanische Eiche in Andalusien by D.Schönfeld

Homeschooling – Lernen lernen

Bildung ist die beste Möglichkeit, um soziale Unterschiede auszugleichen, Selbstverwirklichung zu ermöglichen und eine persönliche Entwicklung in und mit der Gesellschaft zu verwirklichen. Der Mensch ist fähig sich anzupassen und Probleme abstrakt und kreativ zu lösen, dazu muss er vorbereitet werden. Bildung in der Schule hat daran einen entscheidenden Anteil. 

Seit geraumer Zeit gibt es Überlegungen und Diskussionen, wie das Bildungssystem und die Bildungsziele so angepasst werden können, dass die Schüler fit für die Zukunft gemacht werden. Das ist keine einfache Aufgabe. Dafür gibt es zahlreiche Gründe, einerseits muss eine Projektion in die Zukunft stattfinden, andererseits müssen Ziele formuliert werden. 

Aktuell muss ein Weg gefunden werden, digitales Lernen so zu verwirklichen, dass alle Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene sich weiterbilden können, denn klar, Bildung und Lernen beginnt nicht erst in der Schule und endet auch nicht mit ihr. Nichts desto trotz ist das Lernen in der Schule ein wesentlicher Teil der Ausbildung. 

Wenn vor der Corona-Pandemie das analoge Lernen in der Schule stattfand, so muss es heute verstärkt einen digitalen Anteil haben, weil die Gruppenarbeit in der Schulklasse nicht immer garantiert werden kann. Die technischen Voraussetzungen sind eins, aber es gibt noch weitere Hürden. Trotz Studien, Theorien, Entwicklung von besonderen Anwendungen mit Plattformen und APPs, scheint es noch kein wirklich zielführendes Konzept zu bestehen, das online Unterricht ermöglicht und das Lernen online sicherstellt. 

Dabei gibt es für die unterschiedlichen Altersgruppen und Lernprofile viele Angebote, die in Zusammenarbeit mit Neurologen, Psychologen, Pädagogen, Informatikern und diversen Spezialisten der verschiedenen Bereiche entwickelt werden oder worden sind. Es gibt aber scheinbar eine Komponente, die unbekannt ist und den Erfolg all der kleveren Lösungen minimiert und das klassische Schul-Lern-System unerlässlich macht. Anders ausgedrückt, das Lernen kann durch digitale Anwendungen unterstützt werden, aber es kann es noch nicht von den analogen Vorgehensweisen ändern. 

Eine der entscheidenden Techniken, die jeder, zum Lernen benötigt ist das Lesen, Leseförderung ist entscheidend, es gibt Fibeln, die beim Lesenlernen helfen. Daneben gibt es beispielsweise Apps und Videospiele, die Laute und Buchstaben verbinden, das kann eine Motivation zum Lernen bieten, aber die analoge Praxis nicht ersetzen. Genauso gibt es viele unterschiedlich aufgearbeiteten Informationen, die es ermöglichen alle erdenklichen Dinge zu lernen, aber das Lernen muss jeder nach wie vor analog lernen. 

Feedback-Kultur, Homeschooling und Kommunikation

Ganz gleich was Sie tun, die Kommunikation ist ein wichtiger Aspekt auch im Homeschooling, der über das Gelingen und Misslingen entscheidet. Die Kommunikation sollte im Falle von Homeschooling von der Schule und den Lehrern ausgehen. Den Lehrern kommt hierbei eine besondere Rolle zu. Doch auch Schüler und Eltern benötigen immer einen Ansprechpartner, wenn es Probleme oder Fragen gibt. 

Die Aufgabe und Funktion von Kommunikation ist vielfältig, entscheidend ist, dass die Kommunikation immer im Fluss bleibt, Stille und Ungesagtes verursachen Probleme. Oft sind es Kleinigkeiten und Missverständnisse, die durch eine einfache und regelmäßige Kommunikation verhindert werden können. Das ist ganz besonders dann der Fall, wenn man sich in einer neuen und ungewohnten Situation, wie dem Homescholling in der Corona-Pandemie, befindet. 

Lehrer müssen den Schülern im Homeschooling klar sagen, was die Aufgaben, Anforderungen und Bedingungen sind. Es geht hierbei um mehr als Arbeitsanweisungen, Motivation, Sinnstiftung und Einordnung in die Zielsetzung. Es ist ganz allgemein immer eine gute Idee auch Schülern zu verdeutlichen, welche Absichten und Ziele hinter dem Lernstoff stehen. Es sollte für Schüler und Lehrer normal sein miteinander über schulische und außerschulische Angelegenheiten zu sprechen. 

Bei Aufgaben und Arbeiten der Schüler ist es wichtig, dass sowohl die Schüler als auch die Eltern ein Feedback von den Lehrern erhalten. Es muss eine Feedback-Kultur etabliert werden, die in beide Richtungen geht, das heißt, dass sowohl Eltern, Schüler und Lehrer sich gegenseitig ein Feedback geben, um immer wieder sicher zu gehen, dass das Ziel erreicht wird. Feedback ist weit mehr als einfach nur Kritik, was viele Schüler und Lehrer zu denken scheinen. Statt Kritik ist die kritische und konstruktive Auseinandersetzung mit dem Gegenüber das Ziel. 

Zu dieser Kommunikation gehört es aber auch, dass die Lehrer einen Austausch zwischen den Schülern etablieren und fördern, dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es sollte zudem versucht werden, Unterricht so oft wie möglich online stattfinden zu lassen, es gibt dazu Video-Chat Plattformen und APPs, die direkt für Schulen oder größere Gruppen gedacht sind. Da sind Schulen und Lehrer gefragt, die entsprechenden Möglichkeiten zu schaffen. 

Im Vordergrund des Homeschooling während der Corona-Pandemie muss es stehen, dass die Schulen mit den Lehrern zusammen darauf Wert legen, zwischen allen Schulgängern, Lehrern, wie Schülern eine Kommunikation aufzubauen, die sowohl analog als auch digital funktioniert. Die Feedback-Kultur sollte so gestaltet werden, dass immer positive als auch negative Punkte zum Ausdruck gebracht werden können, um am Ende ein bestmögliches Ergebnis zu erhalten. 

Homeschooling, Rahmenbedingungen organisieren

Der Begriff des Homeschooling hat sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie verändert. Wenn früher mit Homeschooling die schulische Erziehung und Bildung der eigenen Kinder bezeichnet wurde, so bezeichnet der Begriff heute all die Schüler, die wegen einer Ausgangssperre oder dem Lockdown nicht zur Schule gehen können und dementsprechend Zuhause unterrichtet werden. 

Die Idee ist, dass die Schulen diesen Unterricht gestalten und übernehmen. Allerdings sieht die Realität anders aus, oft ist das Eingreifen und die kompetente Hilfe der Eltern nötig. Was die Eltern dabei leisten können und müssen, unterscheidet sich individuell stark. 

Es gibt viele Dinge, die die nötigen Rahmenbedingungen schaffen können, damit das Homeschooling gelingen kann. Die Lernumgebung sollte klar abgesteckt sein, ein entsprechend großer Schreibtisch mit passendem Stuhl sollte vorhanden sein. Der Ort muss ruhig sein und das Arbeiten und Lernen ermöglichen. 

Dazu benötigen die Schüler natürlich Arbeitsmaterialien, beim Homeschooling wird ein Computer mit einer starken Internetverbindung benötigt. Der Computer muss zudem mit den entsprechenden Programmen und APPs bestückt sein. Hierbei ist es wichtig, dass die Schüler auch Hilfe beim Umgang mit dem Computer, den verschiedenen Programmen, Plattformen und APPs erhalten, also ein Support, der nicht über den Computer läuft. 

Daneben muss Zugang zu Schreibutensilien, also Papier und Stiften, Büchern und weiteren Informationsquellen bestehen. Je nach Unterrichtsfach können auch noch weitere Dinge benötigt werden, das müssen die Lehrer mitteilen. Je jünger Schüler sind, desto mehr persönliche Ansprache und direkte Hilfe benötigen die Schüler von Lehrern und Eltern. 

Ganz wichtig bei der Organisation von Homeschooling ist es aber auch, dass es einen Stundenplan und eine Lern-Routine gibt. In jeder Schule gibt es einen Stundenplan mit Unterricht, wie auch Pausen und den gilt es im Homeschooling zu simulieren. Das ist nicht ganz einfach und erfordert von allen Beteiligten, Lehrern, Schülern, vor allem aber auch Eltern großes Engagement. 

Anfangs sah es so aus, als ob das Homeschooling eine vorübergehende Sache ist, viele Schulen haben große Rücksicht und laissez-faire walten lassen. Die Absichten und Gründe sind gut gemeint, aber wenig zielführend, denn Schulen haben eine Verantwortung gegenüber allen Schülern. Aber Homeschooling kann nur gelingen, wenn alle zusammenarbeiten. Und dazu muss man ehrlich sagen, dass Homeschooling ein fester Bestandteil von Schule und Bildung werden wird. Im folgenden Artikel wird die Kommunikation beim Homeschooling thematisiert. 

Homeschooling, die Herausforderung

Homeschooling ist eine große Herausforderung an Lehrer, Schüler, aber auch Eltern. 

Viele Eltern fühlen sich überfordert, denn klar, es ist eine Doppelbelastung, die auf Eltern zukommt neben Arbeit, Haushalt, Alltag und dann noch Homeschooling, das ist zu viel. Zudem haben viele Eltern auch Angst nicht als Lehrer zu taugen. Es gibt aber kaum Hilfestellung oder ein Coaching, das Eltern helfen könnte. Diese Angst ist also durchaus verständlich, schließlich haben die Lehrer und Fachlehrer ihren Beruf in einem mehrjährigem Studium erlernt und auch sie haben Schwierigkeiten mit den veränderten Anforderungen durch Homeschooling. 

Eigentlich brauchen die Lehrkräfte der Schulen eine Zusatzausbildung oder zumindest eine Fortbildung für die besonderen Anforderungen von Homeschooling in Zeiten der Corona-Pandemie und somit für den Unterricht ohne Schüler-Präsenz. Im Umgang mit Computern, Internet und den diversen Möglichkeiten mit Programmen und APPs Unterricht und Lernen für Schüler zu gestalten, haben Lehrer keine Erfahrungen. Es gibt auch keine einheitlichen Richtlinien oder auch nur Erfahrungen, welche Plattformen, APPs und Programme als sicher und vertrauenswürdig gelten. Das erschwert es Lehrern zusätzlich, sie empfinden diese Situation als unsicher. Viele Lehrer sind nicht Technik affin, sie benutzen das Internet bisher selten oder zumindest nicht professionell und wissen gar nicht, welche Möglichkeiten und Probleme auftreten können. 

Die Schüler selbst nutzen zwar das Internet und sicher auch Computer, aber was sie wirklich können und machen, variiert sehr stark. Außerdem gibt es viele Schüler, die keinen eigenen Computer mit einem entsprechenden Internetzugang haben. Das mag überraschen, ist aber ein wirkliches Problem. Manche Familien haben vielleicht einen Computer, aber nicht alle Familienmitglieder können ihn parallel benutzen, selbst dann wenn das möglich ist, fragt sich natürlich, wie das Internet ausgelegt ist, ob es auch tatsächlich für alle gleichzeitig funktioniert. 

Nichtsdestotrotz sind Schüler sicher diejenigen, die mit dem Medium am flexibelsten und unvoreingenommensten umgehen, das hat wiederum Vor- und Nachteile. Den Schülern kann es mit entsprechender Anleitung und den technischen Grundvoraussetzungen gelingen, digitales Lernen in Form von Homeschooling zu nutzen. Das zu verwirklichen ist eine große Herausforderung an Lehrer und Eltern. 

Digitales Lernen und Homeschooling steckt in den Kinderschuhen und muss erst noch für die Herausforderungen der Corona-Pandemie angepasst werden. Nachdem hier zunächst von den Problemen gesprochen wurde, soll es in den folgenden Artikeln konkrete Hilfestellungen und Ratschläge zum Umgang mit Homeschooling geben. 

Stadt-Land-Fluß

Es gibt verschiedene Spiele auf der Basis von Buchstaben. Heute möchte Euer Buchstabenspiel Stadt-Land-Fluß vorstellen. Mit Sicherheit kennen viele von euch das Spiel. Der Vorteil ist, dass Ihr nur Papier und Stift benötigt. Die Spielerzahl beginnt bei 2 Personen und kann unendlich viele umfassen. Dann kann es ja schon losgehen.

Seid Ihr auch überrascht, wie einfach die Vorbereitung war? Ihr solltet nun eine Tabelle, die stichwortartig die zu sammelnden Wörter charakterisiert, anlegen. Üblicherweise gibt es eine Spalte für Stadt, Land und Fluß, aber es können noch viele weitere hinzugefügt werden, da findet man beispielsweise Name, Tier, Pflanze, Auto, Sport oder Star. Aber ihr könnt alle erdenklichen Kategorien erfinden und einsetzen, das bleibt euch und eurer Fantasie überlassen. Am Ende jeder Zeile gibt eine Spalte, in der die Punkte vermerkt werden.

Nun, wer fängt an, im Kopf und ohne es auszusprechen, das Alphabet aufzusagen? Ein anderer Mitspieler sagt Stop. Der letzte genannte Buchstabe, vielleicht ist es ein D, wird nun laut ausgesprochen und dann schreibt Ihr so schnell wie möglich zu jeder Kategorie ein Wort, das mit dem besagten Buchstaben D beginnt. Hier ein paar Beispiele: Eine Stadt mit D ist Dresden. Ein Land mit D ist die Dominikanische Republik. Die Donau ist ein Fluß mit D. Für Namen gibt es viele Möglichkeiten, wie David. Der Dachs ist ein bekanntes Tier, eine Pflanze ist die Dotterblume, ein Auto ist der Dacia, ein Star ist Doris Day. Sport ist eine Kategorie, die mir Schwierigkeiten bereitet, aber Dart ist eine Sportart, die mit D beginnt. Wer als erstes alle Kategorien ausgefüllt hat, sagt: Stop! Dann müssen alle Mitspieler den Stift hinlegen und es werden die Punkte gezählt und die Ergebnisse verglichen. Wenn ihr als einzige Mitspieler das Wort gefunden habt bekommt ihr 10 Punkte, sonst nur 5, am Ende des Spiels werden die Punkte zusammengezählt. Gewinner ist derjenige mit den meisten Punkten. Das Spiel kann so lange gespielt werden, bis einer der Mitspieler keine Lust oder Zeit mehr hat.

Aber vielleicht befinden sich eure Freunde weit weg oder ihr könnt sie wegen der Corona-Pandemie nicht treffen? Schade, oder? Nun gut, das Spiel gibt es seit eh und je als analoge Fassung im „wirklichen“ Leben oder „real life“ wie es heute heißt, aber es gibt auch eine online Version, diese findet ihr auf der Webseite: https://stadtlandflussonline.net. Testet Stadt-Land-Fluss analog oder online, es ist extrem flexibel und macht immer wieder Spaß!

DAS EINE EINZIGE LEBEN

Es ist mein Leben. Ich lebe nur einmal. Meine Entscheidungen bestimmen mein Leben. 

Es dauert an und vermutlich endet es auch nicht den eigenen Weg zu finden. Klar, nicht jede Entscheidung macht glücklich oder bringt auch nur das Erhoffte. Dabei gibt es von Außen immer wieder gute Vorschläge. Vorschläge, was ich tun sollte, was das Richtige sei, wie ich zu leben hätte, und und und. Sicher, es gibt zahllose Möglichkeiten sein eigenes Leben zu leben, gestalten und auch zu führen. 

Anpassung klingt einfach, doch muss man sich verbiegen. Trotzdem, man gibt die Verantwortung ab, das erleichtert sicher einiges für viele, aber es ist trotzdem keine Lösung für alle, es gibt immer einige Menschen, die Schwierigkeiten mit der Anpassung haben. Aber mal ehrlich, für die große Masse an Menschen ist es durchaus attraktiv die Verantwortung abzugeben, das kann wirklich eine gute Lösung sein. 

Betrachtet man eine Gesellschaft oder gar die Bevölkerung eines ganzen Landes, dann werden die Vorteile derartiger Menschen und auch für diese Menschen klar und deutlich sichtbar. Die große Mehrheit ist als Gruppe besser lenkbar oder in der Gruppe zu vereinen, wenn sie sich an ein vorgegebenes System anpassen. Und ja, wir wachsen alle in einer bestimmten geprägten und prägenden Kultur und Gruppe auf, das hat natürlich einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf unser aller Verhalten und eben auch auf unsere Entscheidungen. In der so genannten westlichen Welt gehören Individualität und Individualismus ganz eindeutig dazu. Trotz allem sind die meisten Menschen Gruppen- oder Herdentiere. Manche Menschen sind dabei individueller als andere oder sollte man sagen unabhängiger vom Rest? 

Worin liegt der Unterschied von Individualität und Unabhängigkeit? 

Vermutlich trifft es das am besten, denn Individualismus erfordert ein Denken außerhalb der Norm, also grenzüberschreitend. Das ist für Fortschritt, Zukunft und Kunst, selbstständiges Handeln und Denken und auch zahlreiche weitere Tätigkeiten, die als menschliches Handeln beschrieben werden können unabdingbar. Individualismus erfordert einen sozialen Rahmen und Freiheit im Kopf. 

Ist Rebellion im Gegensatz zur Anpassung eine Alternative, ehrlich gesagt, nein. Rebellion ist nur die andere Seite der gleichen Medaille. Denn auch Rebellion erfordert einen gesellschaftlichen Rahmen und das genau Kennen und Wissen, wie auch das Verwurzelt sein in einer Kultur. Rebellion kann nicht aus dem Nichts heraus entstehen. Es ist jedem klar, dass es Gruppendynamiken gibt, die es ermöglichen, dass Trends entstehen. 

Ich kenne und erkenne all diese Möglichkeiten, ich sehe auch die Schwierigkeiten, dies mir und meinen Mitmenschen bereitet, aus all den Möglichkeiten für sich selbst die passende herauszusuchen. Das beginnt bei der Wahl der Tätigkeiten, Hobbys, Freunde, später dann auch Beruf und noch vieles vieles mehr. 

Ich kann die Vorteile vieler Lebensentwürfe sehen, verstehen, aber es scheint mir selbst unmöglich mich auf eine einzige Sache festzulegen. Eine liebe Person in meinem Leben hat es einmal wie folgt ausgedrückt: „Ich dachte immer, dass ich in meinem Alter wüßte, was ich machen will.“ Tja, seit diesen Gedanken ist viel Zeit vergangen, hat sich viel ereignet und ich habe dazugelernt. Einiges hat sich verändert, manche Dinge verstehe ich auch jetzt erst richtig. 

Das Leben ist im Fluß, es ist alles ein Prozeß. Nichts ist und nichts bleibt wie es ist und war. So auch ich. Ich verändere mich, entwickle mich und ich lerne dazu. Und ums eine und andere Mal muss ich feststellen, da ist noch so viel mehr. So viele Facetten zu entdecken. Es bleibt immer spannend und aufregend, ein Ziel gibt es nicht, doch viele Etappen. 

Wissen ist Macht. Wissen macht. 

Nacherzählung von Die Räuber

Die Autorin D.S. Felix hat neben andern deutschen Klassikern auch Schiller’s Räuber nacherzählt. Das faszinierende an den deutschen Klassikern ist, dass sie, trotz ihres relativen Alters, nach wie vor sehr aktuell sind. Das heißt aber bei weitem nicht, dass die Themen der deutschen so allgemein gefasst wären, nein, ganz im Gegenteil, die Themen sind universell. Universell bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das menschliche Verhalten einerseits und historische Ereignisse andererseits zusammengebracht werden. Aus diesem Grund handelt es sich bei den Klassikern als solche und das macht es auch sinnvoll, sich immer wieder mit ihnen auseinanderzusetzen.

Für die Geschichte der Räuber heißt das, dass es einerseits die Fassung von Schiller gibt, die klar für Kinder und Jugendliche schwer zugänglich ist. Aber es gibt die Nacherzählung von D.S. Felix, die ohne den Text als solchen zu verändern, eine modernisierende Nacherzählung verfasst hat. Die Autorin hat hierbei darauf Wert gelegt, dass sofern sinnvoll und möglich der Originaltext Eingang in die Nacherzählung findet. Damit soll den Lesern das Original in Erinnerung gebracht werden und gleichzeitig Neugier geweckt werden. Den Lesern von heute fehlt oft der historische Hintergrund, und klar, die Zeit des Bauernkrieges in Europa ist nach wie vor ein großes Thema, das schwer in wenige Worte gefasst und verstanden werden kann. Aber auch dafür gibt es eine Lösung, nein, eigentlich gibt es mehrere Lösungen, einerseits gibt es im Anhang der Nacherzählung wichtige Informationen und natürlich auch hier auf diesem Blog, aber andererseits kann heute jeder einfach an alle Informationen kommen, sei es über das Internet, Büchereien, Bibliotheken oder viele andere Wege. Ein aktiver Leser, wird immer fragend und nach Wissen strebend lesen. Die Nacherzählung der Räuber umfasst zudem ein Glossar mit Worterklärungen, Fragen und Anregungen zum Text, Informationen zum Autor und die Entstehungsgeschichte des Buches, sowie Illustrationen vom walisischen Künstler Nero.

Aber zurück zur Geschichte, Die Räuber handelt von einer Familie und wie diese sich, während dem Bauernkrieg, zwischen den Fronten aufreibt, am Ende gibt es einen Frieden, aber die Familie als solche hat aufgehört zu sein. Es ist aber mehr als nur die Geschichte einer Familie, die sich selbst zerstört. Gleichzeitig geht es um Liebe, Hoffnungen, Lebenseinstellungen, Visionen und die Zukunft der Gesellschaft. Bei dieser verzwickten Geschichte handelt es sich um eine Zukunftsvision für ein besseres Leben in der Gemeinschaft. Aber lest es doch einfach selbst, vermutlich findet ihr noch eine andere Lesart…

2sprachig lesen

Hallo Ihr Lieben, ja, die Sommerferien sind jetzt fast überall vorbei und die Schule beginnt von neuem. Sicher sind so einige von Euch im Sommer in verschiedenen europäischen Ländern gewesen. Ferienreisen nach Italien, Frankreich, Portugal oder Spanien sind heute leichter denn je. Die Grenzen sind in Europa offen und das Geld ist der Euro, aber die Sprachen, die unterscheiden sich.

Sprecht Ihr Spanisch, Italienisch, Französisch oder auch Portugiesisch? Nein? So schwer ist das nicht. Jeder kann Sprachen lernen. Die Abenteuer von „David, dem kleinen Ritter aus Hassmersheim“ gibt es in vielen verschiedenen Sprachen. Es ist noch besser, die Abenteuer sind zweisprachig, das heißt, in einem Buch könnt ihr den Text in Deutsch und einer Fremdsprache lesen. Das ist richtig gut, denn falls Ihr etwas nicht richtig versteht oder Ihr Euch nicht sicher seid, dann könnt Ihr einfach nachgucken. Und keiner wird es merken. Gut, was? 

Außerdem gibt es in den Geschichten auch viele Sätze, die Ihr so wie sie sind im Alltag benutzen könnt. Ganz sicher werdet Ihr auch die Spanier, Italiener, Portugiesen und Franzosen viel leichter verstehen, wenn Ihr die zweisprachigen Abendteuer-Bücher von „David, dem kleinen Ritter aus Hassmersheim“ gelesen habt. Lesen ist eine schöne Beschäftigung, gerade jetzt im Herbst. 

Also, ganz liebe Grüße von Eurem Buchstabenspiel. P.S.: Bald gibt es noch mehr Tipps und Tricks rund ums Thema Fremdsprachen.

2sprachige Wendebücher
2sprachige Bücher von D.S. Felix