Gute Gründe Fremdsprachen zu lernen

Es gibt viele gute Gründe weshalb man Fremdsprachen lernen sollte. Am vorteilhaftesten ist es natürlich Mehrsprachigkeit anzustreben. Aber auch sehr gute Fremdsprachenkenntnisse sind viel wert. 

Jedem wird es einleuchten, dass man mit sehr guten Fremdsprachenkenntnissen auf Reisen viele kleine Hürden leichter nehmen kann. Es wird möglich mit den Menschen vor Ort in ihrer Sprache zu sprechen, kann sich besser informieren und versteht am Ende auch, was vor sich geht. Aber es geht noch weiter darüber hinaus nur die Speisekarte zu verstehen. Denn auch ohne zu Reisen, wird die fremde Kultur besser verstanden. Unterschiede werden kein Befremden hervorrufen, sondern können zu einer tieferen Einsicht führen. 

Es gibt zahlreiche Studien und Untersuchungen, die belegen, dass je mehr Fremdsprachen man spricht, desto besser sei es für die Gesundheit unseres Hirns. Das Gehirn ist kognitiv flexibler, das hat in allen Lebenslagen, in denen man mit Neuem konfrontiert wird Vorteile, nämlich, dass reagiert werden kann und nicht resigniert wird. Und selbst wenn einsprachige Erwachsene mit der Situation auch umgehen können, wird es sie mehr Energie und Anstrengung kosten. Zweisprachige Menschen sind einfach schneller und ihr Gehirn benötigt weniger Energie.

Auch im Alter profitieren wir davon Fremdsprachen zu sprechen, ein wesentlicher Vorteil scheint zu sein, dass die geistige Fitness von Menschen, die mehrere Sprachen sprechen länger erhalten bleibt und anhält. Allerdings lässt sich das über alle sagen, die Lesen und geistig aktiv sind. 

Menschen, die mehrere Sprachen sprechen, können sich oft differenzierter, klarer und gezielter ausdrücken. Das hat viele Vorteile sowohl im Privatleben, wie im Beruf. Ihnen fällt es auch einfacher neue Worte zu verstehen oder einzuordnen. Auch die Geschwindigkeit ihrer Auffassungsgabe ist höher. Bei zweisprachigen Kindern wurde festgestellt, dass sie schneller bei der Lösung von Problemen sind. Es gibt auch Untersuchungen, die zeigen, dass zweisprachige Menschen rationalere Entscheidungen und weniger emotionale Entscheidungen treffen. 

Aber diejenigen, die behaupten, dass Alzheimer oder andere altersbedingte Krankheiten zwei- oder mehrsprachige Menschen nicht treffen, haben leider nicht recht. Es ist zwar wahr, dass sie oft erst später betroffen sind und dass der Verlauf der Krankheiten meist langsamer ist, aber verhindern kann man diese Krankheiten nicht. 

Tatsache ist, dass Zwei- oder Mehrsprachigkeit ein Gehirntraining ist, dass sich lohnt. Man schaltet schneller. Das bringt Vorteile. 

Lernen sollte Spaß machen (1)

Das Lernen ist ein individueller Prozess und um bessere Erfolge beim Lernen zu erzielen, sollte er auch als solcher behandelt werden. Mit individuell abgestimmten Methoden wird sich der Lerner mehr und auch nachhaltiger merken.

Was sind gute Vorraussetzungen zum Lernen?

Es gibt vieles, was unser Gehirn gut verarbeiten kann und es gibt andere, die es nicht gut verarbeitet. Nur, wer seine Möglichkeiten kennt wird die best möglichen Ergebnisse erzielen. Hier ein Beispiel: Im Fremdsprachenunterricht wird großen Wert auf Grammatik und die Grammatikregeln gelegt. Das ist sicher richtig und wichtig. Aber das Gehirn versucht selbstständig Regeln abzuleiten und schafft dies meist auch, man sollte also weniger Wert darauf legen Grammatikregeln auswendig zu lernen. Stattdessen reicht es diese zu erwähnen und zu erklären und dann viele Beispielsätze zu zeigen, bilden zu lassen und der Lernerfolg wird größer. Wer gehirngerechte Methoden benutzt, wird schneller und besser lernen. 

Gute Methoden sind diejenigen, die dem Lernenden Arbeitsweisen aufzeigen, die auf die normale Funktion des Gehirns abgestimmt sind und den Lerner weiterbringen. Sie werden den Lernenden auch glücklich machen, da er sich nicht mehr unnötig quälen muss. Von Natur aus sind Kinder neugierig und wissbegierig, diese Fähigkeit sollte genutzt werden. 

Was stört den Lernprozess?

Viele Schüler und Schülerinnen lernen sehr vieles in kurzer Zeit in der Schule. Das hört sich toll an. Leider ist es kein wirkliches Wissen, sondern kurzfristig abrufbarer Lernstoff, der nach der Klassenarbeit oder der Klausur schon fast wieder vergessen ist. Es ist kein Wissen, dass von den Schülern nachhaltig angewendet werden kann. Aber schlimmer, die Schüler empfinden es auch nicht als etwas Schönes und Beglückendes. 

Wer nur für kurzfristige Erfolge lernt, verursacht sich und seinem Gehirn Stress. Dieser wird als negativ empfunden und ist schlecht für das Gehirn. Auch hier wieder ein Beispiel aus dem Fremdsprachenunterricht: Vokabellernen gehört zum Fremdsprachenerwerb. Gut das stimmt, aber macht es wirklich Sinn Wortketten wie Hund-dog zu lernen oder sollte man sich besser auf Texte und somit Kontexte beziehen? Vorteile haben Texte und Kontexte allemal, weil viele Vokabeln, je nach Kontext etwas anderes bedeuten. Außerdem, der Kontext lässt oft auch auf die Bedeutung der Vokabel bzw. des Wortes schließen. Das Kontextualisieren kann also wesentlich zum Verständnis nicht nur von Texten beitragen. 

Kurz und Gut

Diese Einführung zum Verständnis für das Lernen zeigt, dass es viele Aspekte gibt, die das Lernen beeinflussen. Aber wird auch verdeutlicht, dass es wichtig ist, wie gelernt wird und dass Störfaktoren möglichst gering gehalten werden sollten, um Erfolge zu erzielen. Diese Einführung wird sich im zweiten Teil mit konkreten Lerntipps auseinandersetzen. 

Zweisprachige Wendebücher in Polnisch

Hallo Ihr Lieben, heute hat Euer Buchstabenspiel als erstes eine Frage. Habt Ihr schon einmal daran gedacht Polnisch zu lernen? Eure Antworten sind: Nein? Ja? Ein bisschen? Möchtet Ihr richtig gut Polnisch sprechen können? Bestimmt. 

Polnisch ist die Sprache von fast 39 Millionen Menschen, das sind sehr viele Menschen. Da lohnt es sich doch ihre Sprache zu lernen. Kennt Ihr Polen? Seid Ihr schon mal in Polen gewesen. Wie ist die Hauptstadt von Polen? Wisst Ihr das? Ja, richtig. Die Hauptstadt Polens ist Warschau. Polen ist ein sehr großes und schönes Land. Außerdem ist es ein Nachbarland von Deutschland und ein Mitgliedsland der europäischen Union, das muss man kennen. Und Ihr solltet auch die Sprache lernen. 

Der Friedrich-Maerker-Verlag veröffentlicht zweisprachige Wendebücher in verschiedenen Sprachkombinationen. Eine neue Sprachkombination ist Polnisch-Deutsch. Toll, was! Jetzt gibt es die Geschichten von David, der kleine Ritter aus Hassmersheim auch in Polnisch. 

Oder sprecht Ihr schon Polnisch und möchtet Euer Deutsch verbessern oder lernt Ihr gerade Deutsch? Auch dann ist das neue zweisprachige Buch über David etwas für Euch. Die Bücher sind nicht nur spannend, sondern eignen sich auch sehr gut zum Lernen. Es gibt in jedem Wendebuch des Friedrich-Maerker-Verlages Vokabelangaben und  Zwischenfragen zum Text. Ach und beinahe hätte ich es vergessen, es gibt zusätzlich auch noch ein Rätsel zu lösen. 

Die Geschichten rund um David erzählen nicht nur von David, sondern auch von seinem Idol, dem Ritter Götz von Berlichingen. Das ist der berühmteste Ritter aus der Neckarregion. Eine der Burgen des Götz von Berlichingen ist die Burg Hornberg. Die könnt Ihr auch besuchen. Oder aber Ihr lest die spannenden Geschichten von David, der kleine Ritter aus Hassmersheim. Also, eine schöne Woche! Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Euer Buchstabenspiel!

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim

„David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ ist ein Sprachlernbuch, das sich sowohl an deutsche Kinder richtet, die eine Fremdsprache erlernen, als auch an Kinder, die Deutsch als Fremdsprache erlernen. Die Geschichte ist eine Fortsetzungsgeschichte, das heißt David erlebt verschiedene Abenteuer und

Die Bücher sind alle zweisprachig.  Außerdem gibt es zu den einzelnen Geschichten auch Vokabelblätter und Aufgabenblätter, die das Ziel haben Vokabeln und Grammatik zu trainieren und somit die Sprachfertigkeiten zu vergrößern.

Lesen ist eine entscheidende Kompetenz beim Fremdsprachenerwerb, nur wer Texte aus und zu dem Land, in dem die entsprechende Sprache gesprochen wird liest, wird die Sprache auch wirklich erlernen können. Sprache beinhaltet weit mehr als nur Vokabeln oder Worte und Grammatik. Vokabular benutzt man immer in bestimmten Kontexten und so kann es einen großen Unterschied machen, ob man gehen oder fahren benutzt. Ein Beispiel: In Spanien gehen die Menschen am Wochenende an den Strand, in Deutschland dagegen fahren sie am Wochenende an den Strand. Texte zeigen den Gebrauch von Worten im Kontext und auf anschauliche Weise. Diese Information kann man zwar auch aus umfangreichen Wörterbüchern ziehen, aber bildlicher ist es doch im Text.

Das gleiche gilt für die Satzstruktur. Die wird einfacher in einem Text geübt, denn in Texten wird sie wieder und wieder wiederholt und so wird der Leser an sie gewöhnt. Das prägt sich ein. Und so wird sich eben auch die Struktur einprägen. Parallel werden auch die Vokabeln zum Thema geübt, gelernt und der Wortschatz erweitert.

Sprache zeigt, wie Menschen denken, wie sie ihre Welt sehen. Es gibt große Unterschiede zwischen den verschiedenen europäischen Ländern und Sprachen. Beim Lesen entwickelt der Leser außerdem ein Gefühl für die jeweilige Sprache und damit wird der Fremdsprachenerwerb einfacher. Aber auch die Muttersprache wird sich dadurch weiterentwickeln, der Wortschatz wird differenzierter werden.

In der Fortsetzungsgeschichte „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ werden diese Effekte gezielt gefördert. Kinder sollen dazu angeregt werden schon früh in der Fremdsprache zu lesen. Damit sie ein Erfolgserlebnis haben und motiviert werden diese Sprache zu lernen, auch wenn sie diese im Alltag selten benutzen. Sie werden sehen, was sie schon können und leichter lernen. Lesen eröffnet Kindern Welten.

Die verschiedenen Geschichten zeichnen sich dadurch aus, dass sie von Zwischenfragen unterbrochen werden, die zur Reflexion anregen und kontrollieren, ob der Text verstanden wird oder nicht.

Die ergänzenden Arbeitsblätter und Vokabelblätter haben eine weitere Vertiefung zum Ziel und üben den Umgang mit den Satzstrukturen und dem Vokabular aktiv. Die fiktionalen Geschichten sind reich an regional-kulturellen Inhalten. Das heißt, sie vermitteln Kenntnisse zu Kultur, Land und Leuten. Deshalb ist es sinnvoll schon von Anfang an kurze fiktionale Texte beim Fremdsprachenerwerb einzusetzen.

Zweisprachige Lesetipps

Hallohallo Ihr Lieben, da ist wieder Euer Buchstabenspiel, diesmal mit Tipps für ein schönes und gelungenes Wochenende. Heute ist schon wieder Freitag Mittag. Super, das heißt, das Wochenende beginnt! Und mit dem  Wochenende beginnt auch die Zeit, in der Ihr machen könnt, wozu ihr Lust habt. Dinge, die nicht wirklich mit Schule zu tun haben. Aber das, was Ihr in der Schule gelernt habt, wird Euch helfen. 

Euer Buchstabenspiel nutzt das Wochenende gerne zum Lesen. Ja, Lesen entspannt, regt die Fantasie an und bringt uns alle auf immer wieder neue Ideen. Manche Geschichten sind nah am wirklichen Leben, Mariechen und das Geheimnis des Maibaums ist so ein lebensnahes Buch. Im Leben gibt es viele Geheimnisse, die aufgedeckt werden wollen und Mariechen tut es. Das Buch beschreibt eine Nacht und einen Tag in Mariechens Leben. Klar, das Geheimnis wird Euch Euer Buchstabenspiel nicht verraten, nur soviel, Ihr werdet überrascht sein! 

Das Buch stammt aus der Reihe zweisprachiger Wendebücher „Mariechen und die Süßigkeiten„, es ist beim Friedrich-Maerker-Verlag erschienen. Bisher gibt es das Buch erst in Deutsch-Englisch, aber schon im Mai wird es auch in Deutsch-Französisch und Deutsch-Türkisch erscheinen.

Mariechen und das Geheimnis des Maibaums ist eine zweisprachige Geschichte, die Vokabelangaben, Zwischenfragen zum Text, ein Rätsel und ein Rezept zum Nachkochen enthält. Von einer Seite beginnt das Buch in Englisch und von der anderen Seite aus beginnt es in Deutsch, Ihr könnt also immer kontrollieren, ob Ihr auch alles richtig versteht.

Damit ist es viel mehr als nur ein Buch, es sind eigentlich verschiedene Bücher in einem zusammengefasst. Da macht nicht nur das Lesen Spaß, nein auch das Vokabellernen ist viel einfacher und die Zwischenfragen zeigen Euch genau, was Ihr beim Lesen verstanden habt und wo Ihr noch mal genau nachlesen müsst. Jede einzelne Antwort gibt Euch einen Buchstaben, am Ende werden alle diese Buchstaben ein Lösungswort ergeben. Das ist doch mal was, oder? Und wenn Ihr das Buch gelesen habt, alles verstanden habt, die verschiedenen Sprachvarianten erkundet habt, dann könnt Ihr noch ein leckeres Rezept nachkochen. Alle Rezepte sind einfach und raffiniert, testet sie, Ihr werdet Spaß haben. Also, lasst Euch diese Geschichte nicht entgehen!  

Ritter in Büchern

Hallo Ihr Lieben, es ist mal wieder Wochenende. Das ist schön, denn da könnt Ihr genauso wie Euer Buchstabenspiel Euren Hobbys nachgehen. Was sind Eure Hobbys? Das Hobby von Eurem Buchstabenspiel ist Lesen. Man kann immer und überall lesen, das ist ein praktisches Hobby. Das einzige, was Ihr braucht ist ein Text, den Ihr lesen könnt. Wo findet Ihr Texte? Klar, es gibt viele Möglichkeiten, Texte zu bekommen: Zeitungen und Zeitschriften, dann gibt es verschiedenste Arten von Bücher und eBooks und noch einiges mehr. Ihr sehr schon, wer nicht liest, tut es nicht, weil er nicht will. Lesen ist aber gut. Kennt Ihr „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“? Das ist eine Reihe von zweisprachigen Wendebüchern. 

Der Held der Serie heißt David. Er ist ein ganz normaler Junge, eines seiner Hobbys sind Ritter. Sein großes Vorbild ist der Ritter Götz von Berlichingen. Kennt Ihr den Ritter Götz von Berlichingen? Wisst Ihr, wo er gelebt hat und was er gemacht hat? Warum ist gerade dieser Ritter so berühmt geworden, dass man sich noch heute an ihn erinnert? Diese und viele andere Fragen zum Thema werden in den zweisprachigen Büchern aus der Reihe „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ beantwortet. 

Lesen macht Spaß und ganz nebenbei lernt man auch noch etwas. Wer Ritter und Geschichte mag, der wird in David auch einen Verbündeten finden, wenn es darum geht, Fremdsprachen zu lernen. Mit David könnt Ihr Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Russisch, Arabisch und bald auch Rumänisch lernen und wenn Ihr eine dieser Sprachen sprecht, dann könnt Ihr mit ihm Deutsch lernen. 

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ ist eine zweisprachige Fortsetzungsgeschichte für Grundschüler. Die Geschichten verfasst die Autorin D.S. Felix. Verlegt werden diese zweisprachigen Wendebücher vom Friedrich-Maerker-Verlag.  

Richtig, es handelt sich um Wendebücher, das heißt, von der einen Seite kann man die Geschichte in einer Fremdsprache lesen und von der anderen Seite beginnt das Buch in deutscher Sprache. Es gibt Vokabelangaben, um schwierige oder vermutlich unbekannte Ausdrücke und Worte zu erklären. Außerdem werden immer wieder Zwischenfragen gestellt, um den Leser zum aktiven Lesen zu anzuregen und um zu prüfen, ob das Gelesene auch verstanden wurde. Jede Geschichte ist einmal in Deutsch im Buch und in einer Fremdsprache. Dank der zwei Sprachen können Eltern ihren Kindern beim Lesen und beim Verstehen helfen, selbst wenn sie die Fremdsprache nicht selbst beherrschen. Momentan gibt es die Bücher in den Sprachkombinationen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Arabisch und Russisch mit Deutsch. Als nächstes wird die Kombination Deutsch mit Rumänisch folgen.  

Die kurzen Geschichten spielen in Deutschland, um genau zu sein, sie spielen in einem kleinen Dorf an der Burgenstraße, das Hassmersheim heißt. Das Dorf existiert wirklich, es befindet sich am Fluss Neckar. Der Ort Hassmersheim muss der einzige an der Burgenstraße sein, der weder ein Schloss, noch eine Burg oder zumindest eine derartige Ruine vorweisen kann. David, so heißt der junge Protagonist, ist ein normaler Junge. Seine Hobbys sind Angeln und Geschichte, sein Steckenpferd ist der Ritter Götz von Berlichingen. Über den Ritter Götz, Burgen und Geschichte erfahren die Leser viel. Die Leser erfahren aber auch viel über die deutsche Kultur, die Region und wie es ist ein Grundschüler in Deutschland zu sein. Fremdsprachenerwerb ist immer an Lesen geknüpft und daran möglichst viel über die Kultur und das Land, in dem die Sprache gesprochen wird, zu erfahren. Nur wer Land und Leute kennt, wird auch die Sprache wirklich verstehen und sprechen lernen. Lesen macht Spaß und bildet. „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ ist ein zweisprachiges Kinderbuch, das viel Spaß beim Lesen in Fremdsprachen macht. 

Fremdsprachen lernen

Lernen von Fremdsprachen erfolgt in Stufen, als erstes lernt man verstehen, dann lesen, daraufhin das genaue zuhören und zum Schluss zu sprechen. Es ist der gleiche Prozess, den auch ein Kleinkind durchläuft, bis es sein erstes Wort sagt. Natürlich wird heute von zahlreichen Lehrern und Pädagogen behauptet, dass man diesen Lernprozess umgehen kann und dementsprechend gleichzeitig sprechen, lesen, schreiben und zuhören lernt. Dabei werden die Ziele und die Methoden vermischt. 

Es gibt Dinge, die an Naturgesetze erinnern und sowohl der Spracherwerb als auch der Fremdsprachenerwerb gehören dazu. Kein Schüler kommt darum herum zunächst zu hören, zu lesen und zu schreiben, bevor er wirklich reden und sprechen lernt in der Fremdsprache. Der Prozess kann durch die Schrift und das Lesen verkürzt und gezielt unterstütz werden, aber mehr ist nicht möglich. 

Mehr noch, einmal erlerntes Vokabular, Grammatik und die anderen Aspekte einer Fremdsprache bleiben nicht unendlich und ohne aktives Zutun aktiv erhalten. Schüler vergessen sehr schnell, was sie in mühseliger Arbeit erlernt haben. Das heißt, das Vergessen geht schneller als das Lernen. Jeder, der seine Sprachkenntnisse und Fähigkeiten beibehalten will muss lesen und üben. 

Lehrer kennen das Problem, dass Schüler nach Ferien selbst die einfachsten Dinge neu erlernen müssen, weil sie diese schlicht verlernt oder vergessen haben. Das ist nicht nur für die Lehrer, sondern auch für die Schüler frustrierend. Dessen müssen dich Eltern, Lehrer, aber auch die Schüler selbst bewusst sein, mann muss es ihnen immer wieder bewusst machen. 

Das plumpe wiederholen dieser Tatsache würde natürlich frustrieren und demotivieren, aber es gibt andere Methoden. Eine gute Methode ist es den Schülern immer wieder von interessanten Lektüren zu berichten, sie auf Bücher hinzuweisen und ihnen Möglichkeiten aufzuweisen, die Fremdsprache nicht zu vergessen. Es ist wichtig Fremdsprachen lebendig zu halten und ein guter Weg ist lesen. 

Was für Bücher kann man Eltern für Grundschüler empfehlen, die ihnen beim Erlernen von Englisch oder Französisch helfen? Da gibt es zum Beispiel die Autorin D.S. Felix, sie schreibt zweisprachige Kinderbücher. Es handelt sich um Wendebücher, die von der einen Seite eine Geschichte in Englisch, Französisch, Spanisch oder einer anderen Fremdsprache enthält und wenn man das Buch herumdreht und von hinten anfängt, dann kann man die gleiche Geschichte in Deutsch lesen. 

Sprache und Weihnachten

An sich ist es ein christliches Fest, dass zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar begangen wird. Es heißt Weihnachten und erinnert an die Geburt von Jesus Christus. Aber heute wird es in vielen verschiedenen Gegenden der Welt gefeiert und hat viel von seinem Ursprung verloren. Heute ist es vornehmlich ein Fest des Konsums.

Es gibt viele mehr oder weniger bekannte Symbole und Traditionen, die mit Weihnachten verbunden werden. Es gibt Traditionen bezüglich der Feierlichkeiten, der Vorbereitungen, des Essens, der Dekoration und vieles mehr. Neben dem Weihnachtsmann sind natürlich die Wünsche wichtig. Weihnachtskarten und Wünsche beziehen sich auf die verwandte Sprachen. In Deutschland wünscht man: Ein frohes Fest!, Fröhliche Weihnachten! oder auch: Gesegnete Weihnachten! In englischsprachigen Ländern wünscht man: Merry Christmas! oder auch: Happy Holidays! In Italien: Buon Natale! In spanischsprachigen Ländern wünscht man: Felizes Fiestas! oder: Feliz Navidad! In China: Shengdan Kuoalie! So hat jedes Land seine eigene Art und Weise sich gegenseitig etwas Nettes zu diesem Anlass zu wünschen.

Natürlich gibt es auch Bestrebungen, die Grüße und Wünsche politisch korrekt zu formulieren, das hat dazu geführt, dass in vielen Ländern nur noch ein Frohes Fest oder schöne Feiertage gewünscht werden. Aus dem gleichen Grund gibt es im angelsächsischen Raum jetzt viele Karten mit Seasons Greatings! oder Happy Holidays! Es ist ein Trend, der sich vielleicht wieder umkehrt, aber es ist auch ein wichtiger Aspekt von Sprache oder vielleicht der aktuellen Sprache.

Sprache wandelt sich und zeigt deutlich, was und wie Menschen ihre Umwelt empfinden. Das heißt, wenn eine Gruppe beginnt Weihnachten, auch wenn es ein nationales Fest ist und es offizielle und staatliche Feiertage gibt, von seinem Bezug und Ursprung zu trennen und es nicht mehr Weihnachten nennt, um dem un- oder andersgläubigen Teil der Bevölkerung nicht zu verletzen, dann ist das sicher ein Beweis für gesellschaftlichen Wandel. Dieser Wandel muss beim Fremdsprachenerwerb berücksichtigt und thematisiert werden. Das heißt, die Lehrenden müssen den Lernenden kulturellen Wandel und kulturelle Tendenzen offenlegen und bewusst machen. Gesellschaften entwickeln sich und verändern sich. Darin liegt auch ein Grund, dass das Englische in den USA, in Kanada, in Australien, in Irland und Großbritannien beispielsweise jeweils ganz anders benutzt wird. In diesem Sinne, ein frohes Fest!

Autor sein

Kennen Sie einen Autor? Oder haben Sie sich selbst schon mal als Autor versucht? Autor sein ist scheinbar ganz leicht und doch auch wieder nicht. Viele Menschen schreiben, aber nur wenige veröffentlichen das Geschriebene auch als Buch und von diesen wenigen haben noch weniger Erfolg. Erfolg heißt hier weniger, dass der Autor bekannt ist, sondern ehr, dass der Autor von seinem Tun leben kann. Zu wirklichen Stars werden die wenigsten. 

Erfolg sagt aber noch lange nichts über die Qualität des Buches oder der Bücher aus. Oft haben Bücher und Texte zu Lebzeiten eines Autors nur mäßig Erfolg, einige werden erst längere Zeit nach ihrem Tod bekannt und berühmt. Viele Autoren werden jedoch immer ein Geheimtipp bleiben. Das ist zwar schade, weil so tolle Bücher der Mehrzahl der Leser unbekannt bleiben. 

Viele Autoren haben neben dem Schreiben einen Brotjob, der ihnen das nötige Geld bringt, um zu leben und zu schreiben. Schreiben ist für sie mehr eine ernste Freizeitbeschäftigung. Ich selbst bin Autorin von zweisprachigen Kinder- und Jugendbüchern wie auch Romanen für aller Altersgruppen. Auch ich habe einen Brotjob. Mein Geld verdiene ich als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache oder Deutsch als Zweitsprache. Diese Tätigkeit macht mir großen Spaß und hilft mir auch beim Schreiben der Bücher aus den Reihen David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und Mariechen und die Süßigkeiten. Demnächst wird noch eine weitere Reihe erscheinen, „Schwedter Strasse Sieben“, das wird ein Sprachlernbuch für Jugendliche und Erwachsene, in dem eine völlig neue Lernmethode angewandt wird – kontextualisierendes Lernen, aber dazu ein anderes Mal mehr. 

Der Blog Buchstabenspiel ist der Versuch der Autorin D.S. Felix und der Lehrerin Dorothea Schönfeld ihre Gedanken zu zweisprachigen Kinder- und Jugendbüchern mit den Lesern und Rezipienten zu teilen. Als Lehrer habe ich oft eine andere Perspektive auf Bücher und Texte. Meine Erfahrungen möchte ich mit Eltern, anderen Lehrern, Sprachlernenden, Schülern, Jugendlichen und Kindern teilen und sie zum Dialog auffordern. 

Die Sprachlernbücher aus den Reihen: „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ und „Mariechen und die Süßigkeiten“ richten sich an Grundschüler bzw. an Kinder der Klassen 5 bis 6 von weiterführenden Schulen. Bei diesen Büchern handelt es sich um zweisprachige Bücher, die beim Fremdsprachenerwerb helfen. Sie unterstützen Kinder beim Lernen von Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch, Arabisch, Italienisch und Russisch. Bald werden noch Rumänisch und Ungarisch hinzukommen.