Nacherzählung von Die Räuber

Die Autorin D.S. Felix hat neben andern deutschen Klassikern auch Schiller’s Räuber nacherzählt. Das faszinierende an den deutschen Klassikern ist, dass sie, trotz ihres relativen Alters, nach wie vor sehr aktuell sind. Das heißt aber bei weitem nicht, dass die Themen der deutschen so allgemein gefasst wären, nein, ganz im Gegenteil, die Themen sind universell. Universell bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das menschliche Verhalten einerseits und historische Ereignisse andererseits zusammengebracht werden. Aus diesem Grund handelt es sich bei den Klassikern als solche und das macht es auch sinnvoll, sich immer wieder mit ihnen auseinanderzusetzen.

Für die Geschichte der Räuber heißt das, dass es einerseits die Fassung von Schiller gibt, die klar für Kinder und Jugendliche schwer zugänglich ist. Aber es gibt die Nacherzählung von D.S. Felix, die ohne den Text als solchen zu verändern, eine modernisierende Nacherzählung verfasst hat. Die Autorin hat hierbei darauf Wert gelegt, dass sofern sinnvoll und möglich der Originaltext Eingang in die Nacherzählung findet. Damit soll den Lesern das Original in Erinnerung gebracht werden und gleichzeitig Neugier geweckt werden. Den Lesern von heute fehlt oft der historische Hintergrund, und klar, die Zeit des Bauernkrieges in Europa ist nach wie vor ein großes Thema, das schwer in wenige Worte gefasst und verstanden werden kann. Aber auch dafür gibt es eine Lösung, nein, eigentlich gibt es mehrere Lösungen, einerseits gibt es im Anhang der Nacherzählung wichtige Informationen und natürlich auch hier auf diesem Blog, aber andererseits kann heute jeder einfach an alle Informationen kommen, sei es über das Internet, Büchereien, Bibliotheken oder viele andere Wege. Ein aktiver Leser, wird immer fragend und nach Wissen strebend lesen. Die Nacherzählung der Räuber umfasst zudem ein Glossar mit Worterklärungen, Fragen und Anregungen zum Text, Informationen zum Autor und die Entstehungsgeschichte des Buches, sowie Illustrationen vom walisischen Künstler Nero.

Aber zurück zur Geschichte, Die Räuber handelt von einer Familie und wie diese sich, während dem Bauernkrieg, zwischen den Fronten aufreibt, am Ende gibt es einen Frieden, aber die Familie als solche hat aufgehört zu sein. Es ist aber mehr als nur die Geschichte einer Familie, die sich selbst zerstört. Gleichzeitig geht es um Liebe, Hoffnungen, Lebenseinstellungen, Visionen und die Zukunft der Gesellschaft. Bei dieser verzwickten Geschichte handelt es sich um eine Zukunftsvision für ein besseres Leben in der Gemeinschaft. Aber lest es doch einfach selbst, vermutlich findet ihr noch eine andere Lesart…

Lesen ist lernen, ist leben… (1)

Eine der schwierigsten Aufgaben heutiger Zeit ist es für Eltern und Lehrern ihren Kindern oder Schülern das Lesen näher zu bringen und diese für das Lesen zu begeistern. Eltern und Lehrern ist klar, dass ohne Lesen kaum Bildung möglich ist. Aber es geht noch weiter, den Nicht-Lesern bleibt viel mehr als nur Wissen und tolle Bücher vorenthalten, vielmehr fehlt ihnen eine der wichtigsten Kulturfähigkeiten, die Europa und uns zu dem gemacht haben, was wir sind. Aus diesem Grund wird es in der folgenden Zeit Hinweise zur Leseförderung geben. Hier nun der erste Teil:

Wie kann man Kinder und Jugendliche für das Lesen begeistern?

Ein wichtiger Aspekt ist die Freude, die Lesen bereiten kann, diese zu vermitteln ist schwer. Es ist eine Sache die nötigen Texte für die Schule und den Unterricht zu lesen, aber es ist etwas ganz anderes ein Leser zu sein. Letzteres erfordert die Freude am Lesen und die zu vermitteln ist sehr schwer.

Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die belegen, dass die Haltung zum Lesen bei Schülern mit zunehmendem Alter abnimmt. In anderen Worten, wer als junger Leser das Lesen nicht genießt, wird als älterer Schüler sicher nicht lesen. Das hat schwerwiegende Folgen.

Also, was tun? Das Elternhaus ist wie so oft entscheidend. Eltern müssen sich der Tatsache bewusst sein, dass sie eine wichtige Vorbildfunktion bei der Entwicklung ihres Kindes haben. Wer Zuhause niemanden lesen sieht, wird selbst auch weniger lesen. Wie können Lehrer diesen Teufelskreis durchbrechen?

Mit Zeit und Engagement können Lehrer helfen. Ein Beispiel sind Lesewettbewerbe. Lesewettbewerbe können sehr unterschiedlich aussehen und beispielsweise als Projekte immer wieder in den Unterricht integriert werden. Schüler können beispielsweise eine Reihe von Büchern vorgeschlagen bekommen und dann ein Buch aus verschiedenen Genres wählen. Auch Wettbewerbe nach dem Motto 12 bevor du zwölf Jahre bist. Am Ende gibt es einen kleinen Preis. Auch die Aufgabe während den Ferien zu lesen kann Leselust auslösen, man hat eine Aufgabe. Buchvorstellungen bieten auch viele Möglichkeiten.

Spaß bereitet vielen Schülern auch Bilder zu machen von den seltsamsten, schönsten oder außergewöhnlichsten Orten, an denen sie selbst schon gelesen haben. Die Bilder können Fotos sein, aber auch Zeichnungen. Die Bilder können im Klassenraum oder der Schulbibliothek ausgestellt werden.

Wichtig ist natürlich auch der Austausch über die gelesenen Bücher. Damit werden die Schüler zu kritischen Lesen angeregt. Lesetagebücher helfen das Gelesene einzuordnen und zu erinnern. Aber es gibt auch die Möglichkeit des Perspektivwechsels. Wenn beispielsweise ein Lehrer vorschlägt, jemanden zu unterstützen, indem dessen Text gelesen wird, dann ist das ein guter Grund den Text zu lesen. Oder wenn Schüler Texte anderer Schüler lesen und diese dann im Anschluss erläutern sollen, dann gibt es den Schülern Einblicke in den Sinn des Lesens.

Also, im folgenden Artikel wird es um die Möglichkeiten zu entkommen gehen.

Lesespaß und Leseförderung

Immer wieder hört und liest man, dass die Zahl der Leser schrumpft. Gerade die Zahl der jüngeren Leser ist stark zurückgegangen. Das ist eine schlechte Nachricht. Es besteht Grund zur Besorgnis! Lesen ist eine kulturelle Fähigkeit, die uns in Europa zu dem gemacht, was wir sind. Wenn wir aufhören zu lesen, dann geben wir unsere Identität auf. 

Realität oder Übertreibung?

Natürlich gab es immer schon die Sorge, dass die Jugend nicht genug liest. Es kann also der Eindruck entstehen, dass es das übliche Gejammer der Verlage ist, dass sie nicht genügend Bücher verkaufen. Leider muss davon ausgegangen werden, dass das nicht zutrifft. Der Grund sind verschiedene Tests und Studien, die zu dem Ergebnis gekommen sind, dass die Lesefähigkeiten und das Leseverständnis stark eingeschränkt sind. Kurz und gut, viele Kinder und Jugendliche verstehen nicht, was sie lesen. 

Was ist Lesen?

Was bedeutet Leseverständnis? Es ist weit mehr als nur die Worte und Sätze, die da stehen abzulesen, wiederzugeben oder auch fähig zu sein, sie nachzuerzählen, es geht um das kritische Verstehen. Das Gelesene soll kritisch betrachtet und auch weitergedacht werden können. Es gibt verschiedene Stadien, die ein Leser durchläuft. Da ist zunächst die schlichte Wiedergabe des Geschriebenen, dann das einfache Verstehen, dass der Leser weiß, was er da wiedergibt, die Worte und deren Bedeutung versteht, dann soll das Ganze aber auch kritisch betrachtet werden und am Ende sollte es weiter gedacht werden können. Nur, wer das kann, kann wirklich lesen.  

Leser gewinnen

Wie kann man das Problem lösen? Wie kann man Kinder und Jugendliche zum Lesen bringen? Nun, eine Möglichkeit ist natürlich interessante, spannende und ansprechende Bücher anzubieten. Aber, werden den zurzeit keine solchen Bücher angeboten? Doch, das Angebot an Büchern für Kinder und Jugendliche ist größer denn je und es gibt eigentlich für jeden Geschmack tolle Bücher. Das Problem scheint vielmehr, dass die Bücher nicht zu den Lesern kommen. 

Vorbilder gesucht!

Gefragt sind in diesem Zusammenhang Vorbilder, sowohl die Familien als auch die Schulen und Vereine müssen sie ans Lesen heranführen. Nur sie können Kindern und Jugendlichen immer wieder die große Auswahl an Büchern und Möglichkeiten bewusst machen und zeigen. Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche Vorbilder haben, wer nie jemanden mit einem Buch sieht wird auch selbst nicht nach einem Buch greifen. Bücher machen Spaß!  

Zweisprachige Lesetipps

Hallohallo Ihr Lieben, da ist wieder Euer Buchstabenspiel, diesmal mit Tipps für ein schönes und gelungenes Wochenende. Heute ist schon wieder Freitag Mittag. Super, das heißt, das Wochenende beginnt! Und mit dem  Wochenende beginnt auch die Zeit, in der Ihr machen könnt, wozu ihr Lust habt. Dinge, die nicht wirklich mit Schule zu tun haben. Aber das, was Ihr in der Schule gelernt habt, wird Euch helfen. 

Euer Buchstabenspiel nutzt das Wochenende gerne zum Lesen. Ja, Lesen entspannt, regt die Fantasie an und bringt uns alle auf immer wieder neue Ideen. Manche Geschichten sind nah am wirklichen Leben, Mariechen und das Geheimnis des Maibaums ist so ein lebensnahes Buch. Im Leben gibt es viele Geheimnisse, die aufgedeckt werden wollen und Mariechen tut es. Das Buch beschreibt eine Nacht und einen Tag in Mariechens Leben. Klar, das Geheimnis wird Euch Euer Buchstabenspiel nicht verraten, nur soviel, Ihr werdet überrascht sein! 

Das Buch stammt aus der Reihe zweisprachiger Wendebücher „Mariechen und die Süßigkeiten„, es ist beim Friedrich-Maerker-Verlag erschienen. Bisher gibt es das Buch erst in Deutsch-Englisch, aber schon im Mai wird es auch in Deutsch-Französisch und Deutsch-Türkisch erscheinen.

Mariechen und das Geheimnis des Maibaums ist eine zweisprachige Geschichte, die Vokabelangaben, Zwischenfragen zum Text, ein Rätsel und ein Rezept zum Nachkochen enthält. Von einer Seite beginnt das Buch in Englisch und von der anderen Seite aus beginnt es in Deutsch, Ihr könnt also immer kontrollieren, ob Ihr auch alles richtig versteht.

Damit ist es viel mehr als nur ein Buch, es sind eigentlich verschiedene Bücher in einem zusammengefasst. Da macht nicht nur das Lesen Spaß, nein auch das Vokabellernen ist viel einfacher und die Zwischenfragen zeigen Euch genau, was Ihr beim Lesen verstanden habt und wo Ihr noch mal genau nachlesen müsst. Jede einzelne Antwort gibt Euch einen Buchstaben, am Ende werden alle diese Buchstaben ein Lösungswort ergeben. Das ist doch mal was, oder? Und wenn Ihr das Buch gelesen habt, alles verstanden habt, die verschiedenen Sprachvarianten erkundet habt, dann könnt Ihr noch ein leckeres Rezept nachkochen. Alle Rezepte sind einfach und raffiniert, testet sie, Ihr werdet Spaß haben. Also, lasst Euch diese Geschichte nicht entgehen!  

Vorgelesen und vorlesen

Hallo Ihr Lieben, wann wurde Euch das letzte mal vorgelesen? Euer Buchstabenspiel lässt sich gerne vorlesen. Aber auch vorlesen ist sehr schön und bereitet Eurem Buchstabenspiel viel Freude.

Was bevorzugt Ihr? Habt Ihr ein Lieblingsbuch, dass Ihr gerne vorgelesen bekommt? Oder ist es nicht so wichtig was gelesen wird, solange gelesen wird? Lest Ihr Freunden oder Geschwistern auch vor? Macht es für Euch einen Unterschied, ob Ihr vorgelesen bekommt, selber vorlest oder leise lest?

Natürlich muss Lesen geübt werden, keiner kann es von Anfang an. Auch wenn einige Schüler es immer schneller lernen als andere, jeder kann es lernen. Lesen ist eine wichtige Kompetenz, die auch viel Spaß macht. 

Lesen ganz gleich, ob selbst leise lesen oder aber auch vorgelesen zu bekommen ist schön. Anderen vorzulesen ist ein bisschen wie Theater spielen, denn man muss seinen Zuhörern etwas bieten. Ja, der Vorleser muss ein bisschen wie ein Schauspieler in die verschiedenen Personen der Geschichte schlüpfen. Gefühle und Stimmungen wie Angst, Freude und Überraschung müssen an der Stimme erkannt werden. Jeder sollte es einmal versuchen, mit ein bisschen Übung kann es jeder.

Vorlesen macht Spaß. Eine Sache, die Ihr einmal versuchen solltet, ist mit Freunden oder Geschwistern zusammen eine Geschichte in verteilten Rollen zu lesen. Macht es einmal, Ihr werdet überrascht sein. 

Genauso wichtig wie Lesen und Vorlesen ist aber das Zuhören! Vergesst nie, dass es wichtig ist, dass Ihr anderen Vorlesern, seien es Mitschüler, Freunde, Geschwister oder wer auch immer, immer gut zuhört. Zuzuhören verlangt die Höflichkeit, aber Ihr selbst habt auch mehr davon, wenn Ihr hört, was Euch vorgelesen wird. 

Eine schöne Woche mit faszinierenden Büchern wünscht Euch Euer Buchstabenspiel.

Kyklop Lupi oder Das Fenster zur Welt

Hallo Ihr Lieben, heute möchte ich Euch eines meiner Bücher ans Herz legen, dazu gibt es hier eine kurze Inhaltsangabe. Viel Spaß damit.

Kyklop Lupi oder Das Fenster zur Welt (2010) ist ein Roman nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Protagonist des Buches ist ein Heranwachsender unbestimmten Alters, dessen Name Lupi ist. Er muss sich in einer außergewöhnlichen Situation behaupten. Dabei kommt es schon mal zu Verwechslungen zwischen Traum und Wirklichkeit aber auch zwischen vergangenen und zukünftigen Ereignissen.

Eines der Hauptprobleme, die der Protagonist zu bewältigen hat, ist allein in zwei Zimmern und von Technik umgeben zu sein. Es gibt nur zwei Roboter, Gaia und Uranus, die sich um Lupi kümmern und einen Computer, welcher seine einzige Möglichkeit zur Kommunikation mit der Außenwelt ist. Isolation und Technik bestimmen dementsprechend Lupis kleine Welt.

Der Protagonist gibt nicht auf, sondern versucht die Zeit zu füllen, der Computer dient ihm dabei weniger als Spielzeug denn als kritisch beäugte Informationsquelle. Das überrascht umso mehr als Lupi keine Resonanz oder Rückmeldung auf sein Tun von einem Freund, der Familie oder nur einem Menschen bekommt. Es ist ihm nicht möglich eine wechselseitige Kommunikation bezüglich der gesammelten Informationen zu führen. Wie aber soll ein Heranwachsender ohne Kommunikation und Bezugsperson Entscheidungen treffen bzw. Erfahrungen und Erlebnisse einordnen und bewerten?

Lupi lernt viel kennen, trotz seiner eingeschränkten Sicht gelingt es ihm die Situation zu meistern. Am Ende ist er der unangefochtene Held seiner Geschichte.

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ ist eine zweisprachige Fortsetzungsgeschichte für Grundschüler. Die Geschichten verfasst die Autorin D.S. Felix. Verlegt werden diese zweisprachigen Wendebücher vom Friedrich-Maerker-Verlag.  

Richtig, es handelt sich um Wendebücher, das heißt, von der einen Seite kann man die Geschichte in einer Fremdsprache lesen und von der anderen Seite beginnt das Buch in deutscher Sprache. Es gibt Vokabelangaben, um schwierige oder vermutlich unbekannte Ausdrücke und Worte zu erklären. Außerdem werden immer wieder Zwischenfragen gestellt, um den Leser zum aktiven Lesen zu anzuregen und um zu prüfen, ob das Gelesene auch verstanden wurde. Jede Geschichte ist einmal in Deutsch im Buch und in einer Fremdsprache. Dank der zwei Sprachen können Eltern ihren Kindern beim Lesen und beim Verstehen helfen, selbst wenn sie die Fremdsprache nicht selbst beherrschen. Momentan gibt es die Bücher in den Sprachkombinationen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Arabisch und Russisch mit Deutsch. Als nächstes wird die Kombination Deutsch mit Rumänisch folgen.  

Die kurzen Geschichten spielen in Deutschland, um genau zu sein, sie spielen in einem kleinen Dorf an der Burgenstraße, das Hassmersheim heißt. Das Dorf existiert wirklich, es befindet sich am Fluss Neckar. Der Ort Hassmersheim muss der einzige an der Burgenstraße sein, der weder ein Schloss, noch eine Burg oder zumindest eine derartige Ruine vorweisen kann. David, so heißt der junge Protagonist, ist ein normaler Junge. Seine Hobbys sind Angeln und Geschichte, sein Steckenpferd ist der Ritter Götz von Berlichingen. Über den Ritter Götz, Burgen und Geschichte erfahren die Leser viel. Die Leser erfahren aber auch viel über die deutsche Kultur, die Region und wie es ist ein Grundschüler in Deutschland zu sein. Fremdsprachenerwerb ist immer an Lesen geknüpft und daran möglichst viel über die Kultur und das Land, in dem die Sprache gesprochen wird, zu erfahren. Nur wer Land und Leute kennt, wird auch die Sprache wirklich verstehen und sprechen lernen. Lesen macht Spaß und bildet. „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ ist ein zweisprachiges Kinderbuch, das viel Spaß beim Lesen in Fremdsprachen macht. 

Geschenkte eBooks

Hallo Ihr Lieben, wie geht es Euch? Heute mit dem Deikönigstag endet Weihnachten ganz offiziell. Schade, sagt Ihr? Ja, sicher es ist schade, denn damit enden auch verschiedene Aktionen, zum Beispiel die von iTunes oder die von Amazon. Bei Amazon gab es vom 25. Dezember bis heute, dem 6. Januar, täglich ein eBook geschenkt. Das ist eine sehr großzügige Geste. 

Jetzt sitzt Euer Buchstabenspiel beim Frühstück mit dem eReader im Bett und denkt über die geschenkten Bücher nach… downgeloaded hat Euer Buchstabenspiel 14 Bücher, die in gedruckter Form jedes zwischen 10 und 30 € gekostet hätten. Na, das ist doch nicht schlecht, ganz sicher ist es großzügig, aber ob es den Verkauf von eBooks ankurbelt, das ist zu bezweifeln… Euer Buchstabenspiel hätte vermutlich keins einfach so gekauft… für Kinder war kein eBook dabei, aber für Jugendliche oder Teens waren 2 oder 3 dabei. Das ist sicher verständlich, weil nach wie vor viele denken, dass die Buchwahl für Kinder, Sache der Eltern ist, aber die hätten sich dann vermutlich auch hier über ein Kinderbuch gefreut. Damit ist der Weihnachtskalender zwischen den Festen auch geleert.

Habt Ihr auch einen eReader? Was für Bücher lest Ihr darauf und woher bekommt Ihr die eBooks? Kauft Ihr die Bücher und wo kauft Ihr sie? Euer Buchstabenspiel ist wie immer sehr neugierig… Es gibt viele tolle Bücher und Euer Buchstabenspiel entdeckt auch immer wieder neue, da helfen Geschenke und Angebote beim Entdecken. Eine andere Möglichkeit ist immer auch stöbern gehen. Euer Buchstabenspiel wünscht Euch einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Lesen!

eBook und eReader als Weihnachtsgeschenk

Weihnachten steht schon wieder vor der Tür. Die meisten Geschenke sind vermutlich schon gekauft, auch dieses Jahr wieder werden viele Bücher verschenkt. Doch handelt es sich um herkömmliche gedruckte Papierbücher oder doch um eBooks? Kann man eBooks verschenken? 

All diese Fragen haben durchaus ihre Berechtigung. Haben Sie sich schon mit eBooks auseinandergesetzt? Was unterscheidet das Lesen von eBooks und Büchern? Ein ganz wichtiger Unterschied ist, dass man eBooks auf Lesegeräten lesen muss, das heißt, es ist nötig ein Smartphone, einen Talbetcomputer oder einen eReader zu haben. Ohne diese technischen Geräte kann man eBooks nicht lesen. 

Das Buch an sich ist für Außenstehende nicht mehr sichtbar. Das was zählt ist der Inhalt, den der Leser genießt. Man kann irre viele eBooks auf seinem Lesegerät haben, aber keiner sieht sie. Sie beeindrucken nicht so wie eine physische Bibliothek. Das heißt, man wählt ehr Bücher für sich selbst aus, weil sie einen interessieren oder aus anderen Gründen. 

Das bedeutet, dass ein eBook erst zur Mode wird, wenn man sich darüber unterhält. Es reicht nicht mehr ein Buch dezent auf dem Nachttisch oder sonst in der Wohnung zu platzieren, um einen gewissen Eindruck bei Bekannten, Freunden und Besuchern zu hinterlassen. Das Buch wird damit wieder privater. 

Ändert sich das Lesen? Ja, das lesen ändert sich. Erstens werden andere Formate gelesen. Kürzere Texte gewinnen an Leserschaft. Aus persönlicher Erfahrung muss ich zugeben, dass ich mit meinem eReader wild gemischte Texte und eBücher lese. Bücher, die ich in einem Laden nicht gekauft hätte, habe ich online dann doch gekauft. Auch lese ich Bücher erneut, die ich vor Jahren schon einmal als gedrucktes Buch gelesen habe. Ein weiterer Effekt ist, dass ich oft mehrere Bücher gleichzeitig lese. 

Aber vor allem lese und kaufe ich wieder mehr Bücher. Wenn ich in Radio, Zeitschriften oder anderen Quellen Referenzen zu einem Buch finde, die mich interessieren oder aber zu einem bestimmten Thema etwas suche, dann bin ich schnell auf der Seite meines Buchshops des Vertrauens und kaufe ein Buch. Die meisten Bücher, die ich gekauft habe, habe ich bis zum Ende gelesen, nur wenige Ausnahmen habe ich unbeendet geschlossen. 

Viele Leute behaupten, dass eBooks weniger „gute“ Literatur seien, das stimmt nicht! Es ist aber schade, dass es einige Bücher noch nicht als eBook gibt. Persönlich finde ich es auch schade, dass man noch nicht ohne weiteres eBooks verschenken kann.

Einen eReader und eBooks als Weihnachtsgeschenk ist sicher ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft und ein tolles Weihnachtsgeschenk für junge und ältere Leser. Lesen macht Spaß ganz gleich, ob ein Buch oder ein eBook gelesen wird! 

Lesen eine Schlüsselkompetenz

Lesen ist eine der wichtigsten Kompetenzen, die ein Kind in der Schule erwirbt. Diese Fähigkeit gilt als eine der Kulturfähigkeiten, die uns von vielen anderen Lebewesen unterscheidet. 

Das ist alles sicher schön und gut, doch mal ehrlich, was bringt es? Nun, wer nicht lesen kann, kann auch nicht schreiben und ohne diese Fähigkeiten kann man nicht aktiv an der Gesellschaft teilhaben. Es ist fast ausgeschlossen einen Arbeitsplatz zu bekommen oder auch nur selbstständig und ohne fremde Hilfe sein Leben zu führen. 

Lesen ist also extrem wichtig. Doch wenn es eine derart wichtige Schlüsselkompetenz ist, wie lange liest ein Mensch durchschnittlich am Tag? Dazu sollte man das Ziel des Lesens unterscheiden. Manche Menschen lesen Berufsbedingt, es ist Teil ihrer Arbeit, andere lesen Informationen ab, zum Beispiel, wann ein Bus ankommt oder ein Zug abfährt. Dann gibt es noch Menschen, die lesen, um etwas zu erfahren, sie nutzen die Tätigkeit als Wissensquelle und wieder andere lesen zum Spaß und zur Unterhaltung. Der Zeitaufwand kann stark schwanken. Nichts desto trotz, es wird immer gelesen. Wer also nicht lesen kann, ist schnell ausgeschlossen. 

Aus diesem Grund sollten Eltern versuchen, dies bestmöglich zu fördern. Das können sie auf unterschiedliche Art und Weise tun. Ein sehr guter Ansatz ist es als Vorbild zu dienen, das heißt, selbst auch zu lesen. Wenn Kinder sehen, dass ihre Eltern lesen, dann greifen sie viel schneller auch mal nach einem Buch. 

Wer Schwierigkeiten hat sein Kind zu motivieren, sollte es nicht zwingen, sondern lieber überlegen, welche Art Buch zum gewünschten Erfolg führen kann. Die Auswahl an Büchern ist enorm. Vielleicht besuchen sie einfach mal einen Kinderbuchladen oder die Kinderabteilung einer größeren Buchhandlung. Das kann einen richtigen Motivationsschub bringen. 

Schaffen sie Routinen, binden sie das Lesen fest in den Alltag ein. Viele Menschen lesen täglich vor dem Einschlafen oder auf dem Weg zur Arbeit bzw. zur Schule im Bus. Eine weitere Möglichkeit bietet gemeinsames Lesen. Sicher haben sie ihrem Kind früher immer wieder Geschichten und Märchen vorgelesen. Tun sie das weiter, aber variieren sie das, indem sie jetzt abwechselnd lesen. So erlebt das Kind das Lesen als eine schöne und angenehme Sache. 

Wenn ihr Kind für die Schule Bücher lesen muss, die ihm nicht gefallen, dann ist das normal. Sie können ihr Kind motivieren genau zu sagen, was es nicht mag, zu diesem Zweck kann es hilfreich sein ein Lesetagebuch anzufertigen. Lesetagebücher kann man auch selbst basteln und gestalten, das hilft sich noch intensiver mit dem Gelesenen auseinanderzusetzen. 

Lesen muss sicher geübt werden. Es muss in den Alltag integriert werden. Das Buch bzw. die Lektüre sollte selbst und frei ausgewählt werden. Wenn sie dies berücksichtigen, dann macht es sicher auch bald Spaß!