Kulturelle Unterschiede

Jeder, der eine Fremdsprache lernt, muss sich zwangsläufig auch mit der Kultur seiner Sprecher auseinandersetzen. Das hört sich nach Zwang an, liegt aber im eigenen Interesse. Englisch ist die Fremdsprache, die heute jeder beherrschen sollte, deshalb soll im Folgenden ein wenig über die us-amerikanische Kultur im Unterschied zur deutschen berichtet werden. 

Anrede: Was jeden Deutschen erstaunt und in Verlegenheit bringt, ist die Tatsache, dass es in der Englischen Sprache keine Unterscheidung zwischen du und Sie gibt. Und so wird in den USA jeder sofort per Du angesprochen. Das ist so auch in England oder anderen englischsprachigen Regionen zu beobachten. Aber in den USA geht es noch weiter, hier wird auch gleich der Vorname benutzt. Das verwundert dann doch selbst die Hartgesottenen. 

Bezahlung: Bargeld lacht, von wegen, in den USA ist Bargeld nicht so gern gesehen. Es scheint extrem, aber selbst die Dose Kola am Kiosk wird mit der Kreditkarte bezahlt. Gut, manch einer wird argumentieren, dass das praktisch ist, aber unter uns gesagt, die Kreditkartenkosten, sind für Deutsche enorm, wer also versucht ein amerikanisches Bankkonto mit Karte einzurichten, wird eine Bank aufsuchen, der Angestellte wird den Klienten nun begrüßen, klar, per du aber auch mit dem Vornamen. 

Zum Beispiel: „Hi, wie geht‘s dir? Ich bin Mike und wie heißt du?“ In Deutschland würde das jeder als unseriös verstehen, aber in den USA ist das normal und hat nix saloppes. Es klingt ungezwungen und scheinbar leicht, aber manchmal fehlt einem die nötige Distanz zum Gegenüber. Auch Altersunterschiede scheinen durch das freundliche Du und den Vornamen weniger gewürdigt zu werden. Man scheint den Menschen auf Anhieb nahe und verbunden, als ob man sie schon immer kennen würde. 

Aber genauso wie die freundliche Frage, wie es einem geht, ist das ständige Duzen keine wirkliche Nähe und Vertraulichkeit. Keiner erwartet, dass man ehrlich auf die Fragen antwortet, es ist viel mehr ein standarisiertes Verhalten, um positives Denken zu unterstreichen und zu fördern. Und genau das wird damit auch erreicht. Man startet positiv in eine Unterhaltung, es sind Höflichkeitsfloskeln, die zum us-amerikanischen Way of life dazugehören, wer das versteht, hat viel gelernt.

Zweisprachige Lesetipps

Hallohallo Ihr Lieben, da ist wieder Euer Buchstabenspiel, diesmal mit Tipps für ein schönes und gelungenes Wochenende. Heute ist schon wieder Freitag Mittag. Super, das heißt, das Wochenende beginnt! Und mit dem  Wochenende beginnt auch die Zeit, in der Ihr machen könnt, wozu ihr Lust habt. Dinge, die nicht wirklich mit Schule zu tun haben. Aber das, was Ihr in der Schule gelernt habt, wird Euch helfen. 

Euer Buchstabenspiel nutzt das Wochenende gerne zum Lesen. Ja, Lesen entspannt, regt die Fantasie an und bringt uns alle auf immer wieder neue Ideen. Manche Geschichten sind nah am wirklichen Leben, Mariechen und das Geheimnis des Maibaums ist so ein lebensnahes Buch. Im Leben gibt es viele Geheimnisse, die aufgedeckt werden wollen und Mariechen tut es. Das Buch beschreibt eine Nacht und einen Tag in Mariechens Leben. Klar, das Geheimnis wird Euch Euer Buchstabenspiel nicht verraten, nur soviel, Ihr werdet überrascht sein! 

Das Buch stammt aus der Reihe zweisprachiger Wendebücher „Mariechen und die Süßigkeiten„, es ist beim Friedrich-Maerker-Verlag erschienen. Bisher gibt es das Buch erst in Deutsch-Englisch, aber schon im Mai wird es auch in Deutsch-Französisch und Deutsch-Türkisch erscheinen.

Mariechen und das Geheimnis des Maibaums ist eine zweisprachige Geschichte, die Vokabelangaben, Zwischenfragen zum Text, ein Rätsel und ein Rezept zum Nachkochen enthält. Von einer Seite beginnt das Buch in Englisch und von der anderen Seite aus beginnt es in Deutsch, Ihr könnt also immer kontrollieren, ob Ihr auch alles richtig versteht.

Damit ist es viel mehr als nur ein Buch, es sind eigentlich verschiedene Bücher in einem zusammengefasst. Da macht nicht nur das Lesen Spaß, nein auch das Vokabellernen ist viel einfacher und die Zwischenfragen zeigen Euch genau, was Ihr beim Lesen verstanden habt und wo Ihr noch mal genau nachlesen müsst. Jede einzelne Antwort gibt Euch einen Buchstaben, am Ende werden alle diese Buchstaben ein Lösungswort ergeben. Das ist doch mal was, oder? Und wenn Ihr das Buch gelesen habt, alles verstanden habt, die verschiedenen Sprachvarianten erkundet habt, dann könnt Ihr noch ein leckeres Rezept nachkochen. Alle Rezepte sind einfach und raffiniert, testet sie, Ihr werdet Spaß haben. Also, lasst Euch diese Geschichte nicht entgehen!  

Ritter in Büchern

Hallo Ihr Lieben, es ist mal wieder Wochenende. Das ist schön, denn da könnt Ihr genauso wie Euer Buchstabenspiel Euren Hobbys nachgehen. Was sind Eure Hobbys? Das Hobby von Eurem Buchstabenspiel ist Lesen. Man kann immer und überall lesen, das ist ein praktisches Hobby. Das einzige, was Ihr braucht ist ein Text, den Ihr lesen könnt. Wo findet Ihr Texte? Klar, es gibt viele Möglichkeiten, Texte zu bekommen: Zeitungen und Zeitschriften, dann gibt es verschiedenste Arten von Bücher und eBooks und noch einiges mehr. Ihr sehr schon, wer nicht liest, tut es nicht, weil er nicht will. Lesen ist aber gut. Kennt Ihr „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“? Das ist eine Reihe von zweisprachigen Wendebüchern. 

Der Held der Serie heißt David. Er ist ein ganz normaler Junge, eines seiner Hobbys sind Ritter. Sein großes Vorbild ist der Ritter Götz von Berlichingen. Kennt Ihr den Ritter Götz von Berlichingen? Wisst Ihr, wo er gelebt hat und was er gemacht hat? Warum ist gerade dieser Ritter so berühmt geworden, dass man sich noch heute an ihn erinnert? Diese und viele andere Fragen zum Thema werden in den zweisprachigen Büchern aus der Reihe „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ beantwortet. 

Lesen macht Spaß und ganz nebenbei lernt man auch noch etwas. Wer Ritter und Geschichte mag, der wird in David auch einen Verbündeten finden, wenn es darum geht, Fremdsprachen zu lernen. Mit David könnt Ihr Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Russisch, Arabisch und bald auch Rumänisch lernen und wenn Ihr eine dieser Sprachen sprecht, dann könnt Ihr mit ihm Deutsch lernen. 

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ ist eine zweisprachige Fortsetzungsgeschichte für Grundschüler. Die Geschichten verfasst die Autorin D.S. Felix. Verlegt werden diese zweisprachigen Wendebücher vom Friedrich-Maerker-Verlag.  

Richtig, es handelt sich um Wendebücher, das heißt, von der einen Seite kann man die Geschichte in einer Fremdsprache lesen und von der anderen Seite beginnt das Buch in deutscher Sprache. Es gibt Vokabelangaben, um schwierige oder vermutlich unbekannte Ausdrücke und Worte zu erklären. Außerdem werden immer wieder Zwischenfragen gestellt, um den Leser zum aktiven Lesen zu anzuregen und um zu prüfen, ob das Gelesene auch verstanden wurde. Jede Geschichte ist einmal in Deutsch im Buch und in einer Fremdsprache. Dank der zwei Sprachen können Eltern ihren Kindern beim Lesen und beim Verstehen helfen, selbst wenn sie die Fremdsprache nicht selbst beherrschen. Momentan gibt es die Bücher in den Sprachkombinationen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Arabisch und Russisch mit Deutsch. Als nächstes wird die Kombination Deutsch mit Rumänisch folgen.  

Die kurzen Geschichten spielen in Deutschland, um genau zu sein, sie spielen in einem kleinen Dorf an der Burgenstraße, das Hassmersheim heißt. Das Dorf existiert wirklich, es befindet sich am Fluss Neckar. Der Ort Hassmersheim muss der einzige an der Burgenstraße sein, der weder ein Schloss, noch eine Burg oder zumindest eine derartige Ruine vorweisen kann. David, so heißt der junge Protagonist, ist ein normaler Junge. Seine Hobbys sind Angeln und Geschichte, sein Steckenpferd ist der Ritter Götz von Berlichingen. Über den Ritter Götz, Burgen und Geschichte erfahren die Leser viel. Die Leser erfahren aber auch viel über die deutsche Kultur, die Region und wie es ist ein Grundschüler in Deutschland zu sein. Fremdsprachenerwerb ist immer an Lesen geknüpft und daran möglichst viel über die Kultur und das Land, in dem die Sprache gesprochen wird, zu erfahren. Nur wer Land und Leute kennt, wird auch die Sprache wirklich verstehen und sprechen lernen. Lesen macht Spaß und bildet. „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ ist ein zweisprachiges Kinderbuch, das viel Spaß beim Lesen in Fremdsprachen macht. 

Fremdsprachen lernen

Lernen von Fremdsprachen erfolgt in Stufen, als erstes lernt man verstehen, dann lesen, daraufhin das genaue zuhören und zum Schluss zu sprechen. Es ist der gleiche Prozess, den auch ein Kleinkind durchläuft, bis es sein erstes Wort sagt. Natürlich wird heute von zahlreichen Lehrern und Pädagogen behauptet, dass man diesen Lernprozess umgehen kann und dementsprechend gleichzeitig sprechen, lesen, schreiben und zuhören lernt. Dabei werden die Ziele und die Methoden vermischt. 

Es gibt Dinge, die an Naturgesetze erinnern und sowohl der Spracherwerb als auch der Fremdsprachenerwerb gehören dazu. Kein Schüler kommt darum herum zunächst zu hören, zu lesen und zu schreiben, bevor er wirklich reden und sprechen lernt in der Fremdsprache. Der Prozess kann durch die Schrift und das Lesen verkürzt und gezielt unterstütz werden, aber mehr ist nicht möglich. 

Mehr noch, einmal erlerntes Vokabular, Grammatik und die anderen Aspekte einer Fremdsprache bleiben nicht unendlich und ohne aktives Zutun aktiv erhalten. Schüler vergessen sehr schnell, was sie in mühseliger Arbeit erlernt haben. Das heißt, das Vergessen geht schneller als das Lernen. Jeder, der seine Sprachkenntnisse und Fähigkeiten beibehalten will muss lesen und üben. 

Lehrer kennen das Problem, dass Schüler nach Ferien selbst die einfachsten Dinge neu erlernen müssen, weil sie diese schlicht verlernt oder vergessen haben. Das ist nicht nur für die Lehrer, sondern auch für die Schüler frustrierend. Dessen müssen dich Eltern, Lehrer, aber auch die Schüler selbst bewusst sein, mann muss es ihnen immer wieder bewusst machen. 

Das plumpe wiederholen dieser Tatsache würde natürlich frustrieren und demotivieren, aber es gibt andere Methoden. Eine gute Methode ist es den Schülern immer wieder von interessanten Lektüren zu berichten, sie auf Bücher hinzuweisen und ihnen Möglichkeiten aufzuweisen, die Fremdsprache nicht zu vergessen. Es ist wichtig Fremdsprachen lebendig zu halten und ein guter Weg ist lesen. 

Was für Bücher kann man Eltern für Grundschüler empfehlen, die ihnen beim Erlernen von Englisch oder Französisch helfen? Da gibt es zum Beispiel die Autorin D.S. Felix, sie schreibt zweisprachige Kinderbücher. Es handelt sich um Wendebücher, die von der einen Seite eine Geschichte in Englisch, Französisch, Spanisch oder einer anderen Fremdsprache enthält und wenn man das Buch herumdreht und von hinten anfängt, dann kann man die gleiche Geschichte in Deutsch lesen. 

Sprache und Weihnachten

An sich ist es ein christliches Fest, dass zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar begangen wird. Es heißt Weihnachten und erinnert an die Geburt von Jesus Christus. Aber heute wird es in vielen verschiedenen Gegenden der Welt gefeiert und hat viel von seinem Ursprung verloren. Heute ist es vornehmlich ein Fest des Konsums.

Es gibt viele mehr oder weniger bekannte Symbole und Traditionen, die mit Weihnachten verbunden werden. Es gibt Traditionen bezüglich der Feierlichkeiten, der Vorbereitungen, des Essens, der Dekoration und vieles mehr. Neben dem Weihnachtsmann sind natürlich die Wünsche wichtig. Weihnachtskarten und Wünsche beziehen sich auf die verwandte Sprachen. In Deutschland wünscht man: Ein frohes Fest!, Fröhliche Weihnachten! oder auch: Gesegnete Weihnachten! In englischsprachigen Ländern wünscht man: Merry Christmas! oder auch: Happy Holidays! In Italien: Buon Natale! In spanischsprachigen Ländern wünscht man: Felizes Fiestas! oder: Feliz Navidad! In China: Shengdan Kuoalie! So hat jedes Land seine eigene Art und Weise sich gegenseitig etwas Nettes zu diesem Anlass zu wünschen.

Natürlich gibt es auch Bestrebungen, die Grüße und Wünsche politisch korrekt zu formulieren, das hat dazu geführt, dass in vielen Ländern nur noch ein Frohes Fest oder schöne Feiertage gewünscht werden. Aus dem gleichen Grund gibt es im angelsächsischen Raum jetzt viele Karten mit Seasons Greatings! oder Happy Holidays! Es ist ein Trend, der sich vielleicht wieder umkehrt, aber es ist auch ein wichtiger Aspekt von Sprache oder vielleicht der aktuellen Sprache.

Sprache wandelt sich und zeigt deutlich, was und wie Menschen ihre Umwelt empfinden. Das heißt, wenn eine Gruppe beginnt Weihnachten, auch wenn es ein nationales Fest ist und es offizielle und staatliche Feiertage gibt, von seinem Bezug und Ursprung zu trennen und es nicht mehr Weihnachten nennt, um dem un- oder andersgläubigen Teil der Bevölkerung nicht zu verletzen, dann ist das sicher ein Beweis für gesellschaftlichen Wandel. Dieser Wandel muss beim Fremdsprachenerwerb berücksichtigt und thematisiert werden. Das heißt, die Lehrenden müssen den Lernenden kulturellen Wandel und kulturelle Tendenzen offenlegen und bewusst machen. Gesellschaften entwickeln sich und verändern sich. Darin liegt auch ein Grund, dass das Englische in den USA, in Kanada, in Australien, in Irland und Großbritannien beispielsweise jeweils ganz anders benutzt wird. In diesem Sinne, ein frohes Fest!

Autor sein

Kennen Sie einen Autor? Oder haben Sie sich selbst schon mal als Autor versucht? Autor sein ist scheinbar ganz leicht und doch auch wieder nicht. Viele Menschen schreiben, aber nur wenige veröffentlichen das Geschriebene auch als Buch und von diesen wenigen haben noch weniger Erfolg. Erfolg heißt hier weniger, dass der Autor bekannt ist, sondern ehr, dass der Autor von seinem Tun leben kann. Zu wirklichen Stars werden die wenigsten. 

Erfolg sagt aber noch lange nichts über die Qualität des Buches oder der Bücher aus. Oft haben Bücher und Texte zu Lebzeiten eines Autors nur mäßig Erfolg, einige werden erst längere Zeit nach ihrem Tod bekannt und berühmt. Viele Autoren werden jedoch immer ein Geheimtipp bleiben. Das ist zwar schade, weil so tolle Bücher der Mehrzahl der Leser unbekannt bleiben. 

Viele Autoren haben neben dem Schreiben einen Brotjob, der ihnen das nötige Geld bringt, um zu leben und zu schreiben. Schreiben ist für sie mehr eine ernste Freizeitbeschäftigung. Ich selbst bin Autorin von zweisprachigen Kinder- und Jugendbüchern wie auch Romanen für aller Altersgruppen. Auch ich habe einen Brotjob. Mein Geld verdiene ich als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache oder Deutsch als Zweitsprache. Diese Tätigkeit macht mir großen Spaß und hilft mir auch beim Schreiben der Bücher aus den Reihen David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und Mariechen und die Süßigkeiten. Demnächst wird noch eine weitere Reihe erscheinen, „Schwedter Strasse Sieben“, das wird ein Sprachlernbuch für Jugendliche und Erwachsene, in dem eine völlig neue Lernmethode angewandt wird – kontextualisierendes Lernen, aber dazu ein anderes Mal mehr. 

Der Blog Buchstabenspiel ist der Versuch der Autorin D.S. Felix und der Lehrerin Dorothea Schönfeld ihre Gedanken zu zweisprachigen Kinder- und Jugendbüchern mit den Lesern und Rezipienten zu teilen. Als Lehrer habe ich oft eine andere Perspektive auf Bücher und Texte. Meine Erfahrungen möchte ich mit Eltern, anderen Lehrern, Sprachlernenden, Schülern, Jugendlichen und Kindern teilen und sie zum Dialog auffordern. 

Die Sprachlernbücher aus den Reihen: „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ und „Mariechen und die Süßigkeiten“ richten sich an Grundschüler bzw. an Kinder der Klassen 5 bis 6 von weiterführenden Schulen. Bei diesen Büchern handelt es sich um zweisprachige Bücher, die beim Fremdsprachenerwerb helfen. Sie unterstützen Kinder beim Lernen von Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch, Arabisch, Italienisch und Russisch. Bald werden noch Rumänisch und Ungarisch hinzukommen. 

Reisen in ein Buch

Alle Kinder freuen sich auf Ferien, aber manchmal wissen sie dann plötzlich nichts mit sich und ihrer Zeit anzufangen. Sei es, dass die Freunde vereist sind, oder weil die Eltern arbeiten müssen, oder aber weil überhaupt sowieso die ganze Zeit schlechtes Wetter ist. Das ist dann weder für die Kinder noch für die Eltern eine leichte Situation. Klar, es gibt immer viele Dinge, die man machen kann. 

Eine Sache, die ganz unabhängig von Ort, Zeit und Wetter gemacht werden und auch immer wieder unterbrochen werden kann, ist Lesen. Der Sommer, wie Ferien ganz allgemein eignen sich hervorragend zum Lesen. Ein Buch nicht nur für Kinder ab 10 Jahren ist „Daniel und der Koffer im Oettingerhaus„. 

„Daniel und der Koffer im Oettingerhaus“ ist ein spannend erzähltes Buch, in dem sich der Protagonist Daniel  an Ferien erinnert, die er allein bei seiner Tante verbrachte. Er kannte weder die Tante noch den kleinen Ort und hatte anfänglich große Bedenken.  Eine neue Situation, ein neues Umfeld, neue Menschen und die Unsicherheit des Erwachsenwerdens. Das ist eine große Herausforderung, aber es ist auch eine Chance, etwas völlig Neues zu erfahren. Die Geschichte befasst sich mit den alltäglichen und den nicht ganz so alltäglichen Probleme, mit denen sich Kinder und auch Erwachsene beschäftigen. Es zeigt, dass auch Unsicherheit und Angst zum Leben gehören. Dieses Buch oder auch diese Ferienlektüre stammt aus der Feder der Autorin D.S. Felix. Es ist, wie alle Bücher der Autorin beim Friedrich-Maeker-Verlag erschienen. 

Bücher können gut unterhalten, zum Denken anregen oder auch einfach nur Spaß bereiten. Oft müssen Kinder und Jugendliche in der Schule Bücher lesen, da ist es wichtig ihnen in den Ferien zu vermitteln, dass Lesen auch Spaß machen kann. „Daniel und der Koffer im Oettingerhaus“ ist ein Buch, dass diesen Spagat zwischen Unterhaltung und Nachdenken schafft ohne dabei den Spaß zu vernachlässigen. 

Buch Reisen

Hallo Ihr Lieben, wie geht es Euch? Euer Buchstabenspiel ist gerade dabei die verschiedenen Sprachen Europas zu zählen. Wisst Ihr wie viele verschiedene Amtssprachen es in Europa gibt? Also, es gibt offiziell in Europa 23 Amtssprachen, aber es gibt noch viel mehr Sprachen. Es gibt Katalanisch, Galizisch und Katalanisch in Spanien neben dem Spanischen. In Großbritannien gibt es Schottisch, Gälisch und Walisisch. In Frankreich gibt es das Bretonisch. In Deutschland sprechen manche Leute Sorbisch oder Plattdeutsch. Ihr seht schon, es gibt unheimlich viele Sprachen. Es gibt nur wenige Menschen, die mehr als 3 Sprachen, aber es werden mehr Menschen. Die Sprachen sind nicht nur Teil eines Landes, sondern auch Teil einer Kultur.

Sprache ist eine Möglichkeit sich auszudrücken, wie Musik, Malerei, Bildhauerei, Tanz, Theater, Literatur, Film, Fotografie… Wie drückt Ihr Euch am liebsten aus? Euer Buchstabenspiel mag alle Künste, aber ganz besonders mag es Literatur und Bücher. In den Büchern findet man so viele schöne Geschichten. Die einen erzählen von anderen Menschen und ihren Erfahrungen. Andere berichten von Dingen, die in der Bretagne normal sind, aber bei Euch oder bei Eurem Buchstabenspiel ganz komisch oder seltsam wirken. Da kann man sich nur wundern, aber es zeigt auch, was es alles auf der Welt gibt.

Ein Buch zu lesen ist deshalb auch immer eine kleine Reise in eine fremde Welt. Euer Buchstabenspiel kann Euch da nur das Buch von D.S. Felix: „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“ empfehlen. Da erlebt ein Kind viele kleine Reisen und Ihr könnt mitreisen. Das Buch ist spannend und bis zum Schluss bleibt offen, wie es endet. Ein tolles Buch: Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“.

Also, lest das Buch. Viele Grüße und viel Spaß beim Lesen. Euer Buchstabenspiel

Rousseau ein Pädagoge wird 300

Am 28. Juni 2012 hätte Jean-Jacques Rousseau seinen 300. Geburtstag gefeiert. Herzlichen Glückwunsch zum 300. Geburtstag! Natürlich ist er nicht mehr am Leben und kann diesen Tag nicht feiern. Er starb am 2. Juli 1778 in der Nähe von Paris. Nichtsdestotrotz hat der in Genf geborene Rousseau als Schriftsteller, Philosoph, Naturforscher und Pädagoge der Aufklärung bis heute überlebt.

Der Einfluss Jean-Jacques Rousseaus auf politische Theorien und die Pädagogik ist bis heute von Gültigkeit. In der Pädagogik hat er eine wichtige Unterscheidung eingeführt, indem er Erwachsene als Erwachsene betrachtet und Kinder von ihnen unterscheidend als Kinder ansieht. Eine derartige Unterscheidung zwischen Kindern und Erwachsenen ist vor Rousseau noch nicht gemacht worden. Ein deutscher Pädagoge, Hartmut von Hentig, hat diese Unterscheidung aufgegriffen und sieben Prinzipien abgeleitet, wodurch er die Pädagogik Rousseaus verjüngte. Außerdem hat er in Bielefeld mit der Laborschule und dem Oberstufen Kolleg Schulen gegründet, die diesen Prinzipien folgen.

Aber zurück zu Rousseau, das bekannteste pädagogische Werk von Jean-Jacques Rousseau heißt ganz einfach Émile. Hierbei handelt es sich um ein romanhaft anmutendes Buch. Darin wird beispielhafte die Erziehung des Jungen Èmile beschrieben. Es ist eine fiktive Geschichte, in der Rousseau selbst als Erzieher von Émile handelt. Sein Ziel ist Émile zu einem Erwachsener zu machen, der in der Zivilisation ohne Verletzungen bestehen kann und welcher den Gesellschaftsvertrag erfüllt ohne dabei selbst Schaden zu nehmen.

Die Pädagogik selbst versteht sich heute als Erziehungswissenschaft. Es ist eine wissenschaftliche Disziplin, deren Ziel es ist sich mit der Theorie und der Praxis von Bildung und Erziehung auseinanderzusetzen. Heute erforscht die Pädagogik die Bildungs- und Erziehungszusammenhänge. Die Ziele der Pädagogik haben in der Geschichte mehrfach gewechselt und werden immer weiter neu formuliert werden müssen. Für Rousseau war die Selbsttätigkeit wichtig, für den späteren Immanuel Kant war das formulierte Ziel die Mündigkeit und Selbstständigkeit des Zöglings.