Leseförderung für Nichtleser

Lesen ist… Ja, was ist Lesen eigentlich? Eltern und Lehrer möchten, dass ihre Kinder oder Schüler viel lesen. Sie sehen es als eine entscheidende Fähigkeit, um erfolgreich am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Aber viele Kinder lesen nicht gerne, besonders Jungen scheinen wenig Interesse am Lesen zu haben.

Was ist an der Fähigkeit des Lesens denn so wichtig? Was können Eltern und Lehrer tun, um zum Lesen zu motivieren? Gibt es ein Geheimrezept?

Gleich vorweg, nein, es gibt keinen Trick und schon gar kein Geheimrezept, die für alle Nichtleser gleichermaßen funktionieren. Das ist schade. Aber wir sind nun einmal Individuen und oft sind es gerade die Individualisten, die entweder sehr viel oder gar nicht lesen. Als, was tun? Ganz wichtig ist es eine Vorbildfunktion einzunehmen. Wen Eltern und Lehrer lesend gesehen werden, vielleicht sogar offensichtlich ist, dass diese Tätigkeit Spaß bereitet und irgendwas mit den Lesern tut, dann wird zumindest Neugier geweckt. Dann ist Lesen klar eine Tätigkeit, die mit einem Ziel unternommen wird. Machen Sie das deutlich, zeigen Sie Erkenntnisse, zu denen Sie durch das Lesen gekommen sind.

Lesen muss aber auch trainiert werden, nur wer gut und sicher liest, wird daran Freude haben oder die gewünschten Informationen finden. Deshalb sollte Kinder immer auch Lesestrategien und Techniken gezeigt werden, das bringt Erfolge und motiviert. Eine Hilfe kann ein Lesetagebuch sein, es hilft dem Leser gezielt zu lesen. Und klar, nur gezieltes Lesen bringt Wissen, Erkenntnisse und alle Vorteile, von denen Eltern und Lehrer die ganze Zeit sprechen. Eine weitere Strategie zur Leseförderung kann gemeinsames Lesen sein. Wenn es bestimmte Zeiten gibt, zu denen die ganze Familie liest. Dazu kann auch gemeinsam ein Buch gelesen oder vorgelesen werden, das ist ein schönes Ritual, das besonders in der Vorweihnachtszeit oder im Winter funktioniert, aber auch während des ganzen Jahres ausgelebt werden kann.

Wir alle sollten uns immer wieder vor Augen führen, dass wir das Privileg haben lesen zu dürfen, und lesen zu können, was wir möchten. Das war nicht immer so, lange Zeit war Lesen ein Privileg der wenigen Mächtigen, und die haben die Macht über die Nichtleser ausgeübt. Aber dank der Tatsache, dass Wissen und damit verbunden die Fähigkeiten Lesen und Schreiben nur Würdenträgern möglich war, hat das die Kultur der Meritokratie geschaffen. Das heißt, eine Leistungsgesellschaft, die denjenigen aufsteigen lässt, der es sich erarbeitet und durch Bildung abhebt. In diesem Sinne: Lest, lest mehr, lest gezielt…

Sprache und Weihnachten

An sich ist es ein christliches Fest, dass zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar begangen wird. Es heißt Weihnachten und erinnert an die Geburt von Jesus Christus. Aber heute wird es in vielen verschiedenen Gegenden der Welt gefeiert und hat viel von seinem Ursprung verloren. Heute ist es vornehmlich ein Fest des Konsums.

Es gibt viele mehr oder weniger bekannte Symbole und Traditionen, die mit Weihnachten verbunden werden. Es gibt Traditionen bezüglich der Feierlichkeiten, der Vorbereitungen, des Essens, der Dekoration und vieles mehr. Neben dem Weihnachtsmann sind natürlich die Wünsche wichtig. Weihnachtskarten und Wünsche beziehen sich auf die verwandte Sprachen. In Deutschland wünscht man: Ein frohes Fest!, Fröhliche Weihnachten! oder auch: Gesegnete Weihnachten! In englischsprachigen Ländern wünscht man: Merry Christmas! oder auch: Happy Holidays! In Italien: Buon Natale! In spanischsprachigen Ländern wünscht man: Felizes Fiestas! oder: Feliz Navidad! In China: Shengdan Kuoalie! So hat jedes Land seine eigene Art und Weise sich gegenseitig etwas Nettes zu diesem Anlass zu wünschen.

Natürlich gibt es auch Bestrebungen, die Grüße und Wünsche politisch korrekt zu formulieren, das hat dazu geführt, dass in vielen Ländern nur noch ein Frohes Fest oder schöne Feiertage gewünscht werden. Aus dem gleichen Grund gibt es im angelsächsischen Raum jetzt viele Karten mit Seasons Greatings! oder Happy Holidays! Es ist ein Trend, der sich vielleicht wieder umkehrt, aber es ist auch ein wichtiger Aspekt von Sprache oder vielleicht der aktuellen Sprache.

Sprache wandelt sich und zeigt deutlich, was und wie Menschen ihre Umwelt empfinden. Das heißt, wenn eine Gruppe beginnt Weihnachten, auch wenn es ein nationales Fest ist und es offizielle und staatliche Feiertage gibt, von seinem Bezug und Ursprung zu trennen und es nicht mehr Weihnachten nennt, um dem un- oder andersgläubigen Teil der Bevölkerung nicht zu verletzen, dann ist das sicher ein Beweis für gesellschaftlichen Wandel. Dieser Wandel muss beim Fremdsprachenerwerb berücksichtigt und thematisiert werden. Das heißt, die Lehrenden müssen den Lernenden kulturellen Wandel und kulturelle Tendenzen offenlegen und bewusst machen. Gesellschaften entwickeln sich und verändern sich. Darin liegt auch ein Grund, dass das Englische in den USA, in Kanada, in Australien, in Irland und Großbritannien beispielsweise jeweils ganz anders benutzt wird. In diesem Sinne, ein frohes Fest!

Sonntag im Advent

Hallo Ihr Lieben, Sonntag im Advent ist eine Geschichte aus der Reihe David, der kleine Ritter aus Hassmersheim. In diesem Buch wird ein typischer Sonntag im Advent gelebt. Vielleicht ist er zu harmonisch aus mancher Leute Sicht, aber um ehrlich zu sein, als Autor nehme ich mir die Freiheit, meine Sicht zu vertreten. Auch wenn meine Sicht positiv ist und viele Menschen diese nicht teilen.

Diese Geschichte gehört in die Reihe der zweisprachigen Kinderbücher. Ich schreibe parallel an zwei Reihen von Sprachlernbüchern. Sie heißen: David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und Mariechen und die Süßigkeiten. Die Texte sind kurz und recht einfach, ohne dabei zu langweilen. In jedem Buch sind zwei Sprachfassungen enthalten, dass heißt, einmal steht der Text in Deutsch drin und einmal in der Fremdsprache. Damit man den Text nicht gar zu leicht vergleichen kann, beginnt man mit der Lektüre der verschiedenen Sprachen entweder von vorne oder von hinten. Die Bücher enthalten auch Vokabelangaben und Zwischenfragen, damit das Gelesene geprüft werden kann. Denn leider lesen viele Sprach- und Leseanfänger über den Inhalt hinweg, sodass es ihnen oft nicht möglich ist, selbst einfache Fragen zum Text zu beantworten. Dementsprechend gibt es diese Fragen, die das Leseverständnis fördern sollen.

Zu beiden Reihen werden gerade zusätzlich Übungen entwickelt, damit das Vokabular mit Spaß geübt und vertieft werden kann. Die Übungen dienen aber auch dazu den Umgang mit Texten zu trainieren. In Zukunft wird es die Texte dann nicht nur in verschiedenen Sprachen, sondern auch als in der Schule einsetzbare Kopiervorlagen geben.

Das war ziemlich technisch, also, zurück zum Inhalt des Buches. David ist ein ganz normaler Junge, wie er in vielen Orten zu finden ist, aber unser David lebt in Hassmersheim, einem Ort in Süddeutschland, der sich an der Burgenstrasse befindet. David liebt Ritter und alles was mit ihnen zu tun hat. Er erlebt viele kleine und große Abenteuer, von denen in den Büchern erzählt wird. Auf diese Art lernt nicht nur David seine Umgebung und die dazugehörige Geschichte kennen, sondern auch viele andere Dinge, die ich hier nicht verraten möchte.

Na, vielleicht gebe ich doch noch etwas preis, in der Geschichte Sonntag im Advent bekommt er einen ganz besonderen Weihnachtskalender, er hat die Form eines Ritters. Aber den Rest, den müsst ihr schon selber lesen. Einen schönen 3. Advent wünscht Euch Euer Buchstabenspiel

eBook und eReader als Weihnachtsgeschenk

Weihnachten steht schon wieder vor der Tür. Die meisten Geschenke sind vermutlich schon gekauft, auch dieses Jahr wieder werden viele Bücher verschenkt. Doch handelt es sich um herkömmliche gedruckte Papierbücher oder doch um eBooks? Kann man eBooks verschenken? 

All diese Fragen haben durchaus ihre Berechtigung. Haben Sie sich schon mit eBooks auseinandergesetzt? Was unterscheidet das Lesen von eBooks und Büchern? Ein ganz wichtiger Unterschied ist, dass man eBooks auf Lesegeräten lesen muss, das heißt, es ist nötig ein Smartphone, einen Talbetcomputer oder einen eReader zu haben. Ohne diese technischen Geräte kann man eBooks nicht lesen. 

Das Buch an sich ist für Außenstehende nicht mehr sichtbar. Das was zählt ist der Inhalt, den der Leser genießt. Man kann irre viele eBooks auf seinem Lesegerät haben, aber keiner sieht sie. Sie beeindrucken nicht so wie eine physische Bibliothek. Das heißt, man wählt ehr Bücher für sich selbst aus, weil sie einen interessieren oder aus anderen Gründen. 

Das bedeutet, dass ein eBook erst zur Mode wird, wenn man sich darüber unterhält. Es reicht nicht mehr ein Buch dezent auf dem Nachttisch oder sonst in der Wohnung zu platzieren, um einen gewissen Eindruck bei Bekannten, Freunden und Besuchern zu hinterlassen. Das Buch wird damit wieder privater. 

Ändert sich das Lesen? Ja, das lesen ändert sich. Erstens werden andere Formate gelesen. Kürzere Texte gewinnen an Leserschaft. Aus persönlicher Erfahrung muss ich zugeben, dass ich mit meinem eReader wild gemischte Texte und eBücher lese. Bücher, die ich in einem Laden nicht gekauft hätte, habe ich online dann doch gekauft. Auch lese ich Bücher erneut, die ich vor Jahren schon einmal als gedrucktes Buch gelesen habe. Ein weiterer Effekt ist, dass ich oft mehrere Bücher gleichzeitig lese. 

Aber vor allem lese und kaufe ich wieder mehr Bücher. Wenn ich in Radio, Zeitschriften oder anderen Quellen Referenzen zu einem Buch finde, die mich interessieren oder aber zu einem bestimmten Thema etwas suche, dann bin ich schnell auf der Seite meines Buchshops des Vertrauens und kaufe ein Buch. Die meisten Bücher, die ich gekauft habe, habe ich bis zum Ende gelesen, nur wenige Ausnahmen habe ich unbeendet geschlossen. 

Viele Leute behaupten, dass eBooks weniger „gute“ Literatur seien, das stimmt nicht! Es ist aber schade, dass es einige Bücher noch nicht als eBook gibt. Persönlich finde ich es auch schade, dass man noch nicht ohne weiteres eBooks verschenken kann.

Einen eReader und eBooks als Weihnachtsgeschenk ist sicher ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft und ein tolles Weihnachtsgeschenk für junge und ältere Leser. Lesen macht Spaß ganz gleich, ob ein Buch oder ein eBook gelesen wird! 

Weihnachten – wünsch dir was

Ja, Weihnachten steht vor der Tür. Weshalb Weihnachten gefeiert wird, das fragen wenige. Besonders Kinder sehen Weihnachten als ein Fest der Geschenke. Das mag falsch sein und ist dann doch auch nicht, denn klar, es wird zu Weihnachten immer viel geschenkt. Auch glückliche Menschen und vor allem Kinder haben viele Wünsche. 

Doch, was verschenken Sie dieses Jahr? Ein immer beliebtes und klassisches Weihnachtsgeschenk sind Bücher. Seit kurzem gibt es nicht nur normale Bücher, sondern auch eBooks. Herkömmliche Bücher zu verschenken ist einfach und jeder weiß, wie es geht. Niemand wird Probleme haben ein Buch des Friedrich-Maerker-Verlags zu bestellen. Jetzt gibt es aber auch eBooks, die kann man schlecht selbst auswählen, oft kann mn nur eine Gutschein verschenken und dann ein bestimmtes Buch empfehlen. Viele Plattformen zum Kauf von eBooks und auch Geschäfte, die Geschenkkarten anbieten, da gibt es dann einen Code, mit dessen Hilfe man die eBooks dann herunter laden kann. 

In Deutschland werden eBooks nach wie vor noch nicht wie „richtige“ Bücher behandelt, und sicher gibt es auch noch viel zu verbessern. Aber es gibt schon tolle eBooks für jedes Lesealter. Einige Formate haben gegenüber dem traditionellen Buch große Vorteile und die sollten Sie sich zu Nutzen machen. Sehen Sie sich doch mal nur die Möglichkeit an einzelne Kurzgeschichten zu kaufen. Ein Beispiel ist die Kurzgeschichte: Kontinuität durch Wandel von D.S. Felix. Natürlich gibt es von der Autorin noch zahlreiche andere Bücher, Romane wie: Daniel und der Koffer im Öttingerhaus oder Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi oder aber auch die zweisprachigen Wendebücher. 

Weihnachten ist das Fest der Bücher. Lesen macht Spaß!

Weihnachten und Bücher

Gestern wurde der 1. Advent gefeiert, das heißt, Weihnachten nähert sich wieder unaufhaltsam. In der Vorweihnachtszeit wird immer auch über Geschenke für die Familie, Verwandte und Freunde nachgedacht. Ein immer willkommenes und sehr beliebtes Geschenk sind Bücher.

 

Bücher gehören wie auch Technik zu den beliebtesten Geschenken. Die Gründe sind leicht aufgezählt, es gibt Bücher für jedes Alter, jeden Geschmack und zu allen erdenklichen Themen. Damit liegt man nie falsch, wenn man jemandem ein Buch schenkt. Die Verlage und Buchhandlungen klagen leider sehr viel in letzter Zeit, dass die Menschen weniger lesen, weniger Geld für Bücher ausgeben und im Allgemeinen weniger interessiert an Lesen und Bildung seien. 

Das mag zum Teil stimmen, zum anderen Teil muss man aber auch sagen, dass die Auswahl derart groß ist, die Zahl der Veröffentlichungen so groß ist, dass es für viele Käufer extrem schwer ist, ein passendes Buch zu finden. Oft fehlt schlicht die Information zu den Büchern. Natürlich findet man viele Informationen, aber die muss man oft selber suchen. 

Hinzukommt, dass es nun neben Büchern auch eBooks gibt. Diese eBooks werden leider sehr stiefmütterlich behandelt. Beinahe hat man den Eindruck, dass dieses elektronische oder digitalisierte Buch kein vollwertiges Buch ist. Es wird fälschlicherweise der Eindruck vermittelt, dass die Bücher schlechter sind. Dabei sind es oft die gleichen Bücher, wie die gedruckten, nur dass sie digitalisiert sind und auf eReadern, Tablett-Computern oder Smartphones gelesen werden. Das ist kein Nachteil.   

Bücher machen Spaß! Es gibt unglaublich viele schöne Bücher. Der Friedrich-Maeker-Verlag hat es sich vorgenommen die zweisprachigen Wendebücher bald als eBooks herauszubringen. Außerdem gibt es ein schönes Weihnachtsbuch der Autorin D.S. Felix: „David – ein Sonntag im Advent„. Diese Geschichte handelt von der Vorweihnachtszeit und somit von den Vorbereitungen für Weihnachten und die besinnliche Zeit. Das Buch eignet sich hervorragend die Traditionen und Bräuche der Weihnachtszeit kennenzulernen und besser zu verstehen. Natürlich ist das Buch zweisprachig und als Wendebuch erhältlich.