Reisen in ein Buch

Alle Kinder freuen sich auf Ferien, aber manchmal wissen sie dann plötzlich nichts mit sich und ihrer Zeit anzufangen. Sei es, dass die Freunde vereist sind, oder weil die Eltern arbeiten müssen, oder aber weil überhaupt sowieso die ganze Zeit schlechtes Wetter ist. Das ist dann weder für die Kinder noch für die Eltern eine leichte Situation. Klar, es gibt immer viele Dinge, die man machen kann. 

Eine Sache, die ganz unabhängig von Ort, Zeit und Wetter gemacht werden und auch immer wieder unterbrochen werden kann, ist Lesen. Der Sommer, wie Ferien ganz allgemein eignen sich hervorragend zum Lesen. Ein Buch nicht nur für Kinder ab 10 Jahren ist „Daniel und der Koffer im Oettingerhaus„. 

„Daniel und der Koffer im Oettingerhaus“ ist ein spannend erzähltes Buch, in dem sich der Protagonist Daniel  an Ferien erinnert, die er allein bei seiner Tante verbrachte. Er kannte weder die Tante noch den kleinen Ort und hatte anfänglich große Bedenken.  Eine neue Situation, ein neues Umfeld, neue Menschen und die Unsicherheit des Erwachsenwerdens. Das ist eine große Herausforderung, aber es ist auch eine Chance, etwas völlig Neues zu erfahren. Die Geschichte befasst sich mit den alltäglichen und den nicht ganz so alltäglichen Probleme, mit denen sich Kinder und auch Erwachsene beschäftigen. Es zeigt, dass auch Unsicherheit und Angst zum Leben gehören. Dieses Buch oder auch diese Ferienlektüre stammt aus der Feder der Autorin D.S. Felix. Es ist, wie alle Bücher der Autorin beim Friedrich-Maeker-Verlag erschienen. 

Bücher können gut unterhalten, zum Denken anregen oder auch einfach nur Spaß bereiten. Oft müssen Kinder und Jugendliche in der Schule Bücher lesen, da ist es wichtig ihnen in den Ferien zu vermitteln, dass Lesen auch Spaß machen kann. „Daniel und der Koffer im Oettingerhaus“ ist ein Buch, dass diesen Spagat zwischen Unterhaltung und Nachdenken schafft ohne dabei den Spaß zu vernachlässigen. 

Buch Reisen

Hallo Ihr Lieben, wie geht es Euch? Euer Buchstabenspiel ist gerade dabei die verschiedenen Sprachen Europas zu zählen. Wisst Ihr wie viele verschiedene Amtssprachen es in Europa gibt? Also, es gibt offiziell in Europa 23 Amtssprachen, aber es gibt noch viel mehr Sprachen. Es gibt Katalanisch, Galizisch und Katalanisch in Spanien neben dem Spanischen. In Großbritannien gibt es Schottisch, Gälisch und Walisisch. In Frankreich gibt es das Bretonisch. In Deutschland sprechen manche Leute Sorbisch oder Plattdeutsch. Ihr seht schon, es gibt unheimlich viele Sprachen. Es gibt nur wenige Menschen, die mehr als 3 Sprachen, aber es werden mehr Menschen. Die Sprachen sind nicht nur Teil eines Landes, sondern auch Teil einer Kultur.

Sprache ist eine Möglichkeit sich auszudrücken, wie Musik, Malerei, Bildhauerei, Tanz, Theater, Literatur, Film, Fotografie… Wie drückt Ihr Euch am liebsten aus? Euer Buchstabenspiel mag alle Künste, aber ganz besonders mag es Literatur und Bücher. In den Büchern findet man so viele schöne Geschichten. Die einen erzählen von anderen Menschen und ihren Erfahrungen. Andere berichten von Dingen, die in der Bretagne normal sind, aber bei Euch oder bei Eurem Buchstabenspiel ganz komisch oder seltsam wirken. Da kann man sich nur wundern, aber es zeigt auch, was es alles auf der Welt gibt.

Ein Buch zu lesen ist deshalb auch immer eine kleine Reise in eine fremde Welt. Euer Buchstabenspiel kann Euch da nur das Buch von D.S. Felix: „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“ empfehlen. Da erlebt ein Kind viele kleine Reisen und Ihr könnt mitreisen. Das Buch ist spannend und bis zum Schluss bleibt offen, wie es endet. Ein tolles Buch: Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“.

Also, lest das Buch. Viele Grüße und viel Spaß beim Lesen. Euer Buchstabenspiel

Ferienlektüren sollen Spaß machen

Hallo Ihr Lieben, habt Ihr schon Ferien? Naja, ist nun mal so, dass nicht alle gleichzeitig Ferien haben. Aber alle Schulkinder in Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben schon Ferien. In Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland werden die großen Ferien bald beginnen. 

Die Sommerferien sind das große Ziel aller Schüler. Doch was macht Ihr in den Sommerferien, es ist ja eine ganz besondere Jahreszeit. Das Wetter ist meist gut, Ihr habt endlich Zeit den ganzen Tag das zu machen, was nur Euch interessiert. Was sind Eure Hobbys? Was werdet Ihr machen? 

Ja, Ihr merkt schon Euer Buchstabenspiel ist wieder sehr neugierig. Eine schöne Beschäftigung ist Lesen. Klar, es gibt tolle Bücher, ein Buch: „Daniel und der Koffer im Öttingerhaus“ ist ein tolles Buch über Erlebnisse in den Sommerferien. Der Protagonist ist Daniel, er verbringt die Ferien bei einer Tante und erlebt dabei viel. Was er genau erlebt, das könnt Ihr in dem Buch von D.S. Felix nachlesen. 

Lesen ist eine schönes Beschäftigung nicht nur im Sommer. Wenn das Lesen nicht mehr Pflicht ist, dann macht es auch gleich viel mehr Spaß! Lest schöne Bücher im Sommer und schreibt Eurem Buchstabenspiel davon. Und wenn Ihr „Daniel und der Koffer im Öttingerhaus“ von D.S. Felix lest, dann malt doch ein Bild dazu und schickt es Eurem Buchstabenspiel. Lesen macht Spaß!

Euer Buchstabenspiel wünscht Euch schöne Ferien!

Lernen mit Literatur

Viele Kinder empfinden Lernen als eine unnütze Sache, sie verstehen den Sinn bzw. den Grund des Lernens nicht. Da hilft es nichts ihnen zu sagen, dass sie das Wissen oder eine bestimmte Fähigkeit für die Zukunft brauchen. Da müssen schon bessere Anreize her.

Eine schöne Möglichkeit ist es Anreize zu geben und zwar, indem Vorbilder gegeben werden. Das kann heißen, dass man selbst seinem Kind zum Vorbild wird, oder aber, dass bei einer Tätigkeit Vorbilder bzw. vorbildhaftes Handeln präsentiert werden. Um etwas konkreter zu werden, viel mehr Jungen als Mädchen lesen nicht gerne. Aber wenn man ihnen Bücher und Texte zur Verfügung stellt, die sie interessieren, dann lesen sie mit genauso großem Interesse wie Mädchen.

Personen aus der Vergangenheit, wie zum Beispiel Ritter faszinieren Kinder. Im Friedrich-Maerker-Verlag werden zweisprachige Kinderbücher angeboten, eine der Fortsetzungsgeschichten heißt: „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“. Diese Reihe erzählt von einem Jungen, der ein großes Vorbild hat, den Ritter Götz von Berlichingen. Das ist mit Sicherheit der bekannteste Ritter Deutschlands. Manchmal hat man sicher den Eindruck, dass er nie wirklich existiert hat, aber es gab ihn wirklich. Er wurde um 1480 geboren und starb am 23. Juli 1562 auf der Burg Hornberg. Diese Burg gibt es noch heute, auch wenn ein großer Teil eine Ruine ist. Die Burg an der Burgenstrasse im Ort Neckarzimmern kann man besuchen. Sie gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen. In den zweisprachigen Büchern wird einerseits über den Ritter Götz von Berlichingen, Ritter und Burgen, wie auch das Mittelalter und die Gegend der Burgenstrasse im Allgemeinen erzählt, andererseits gibt es auch immer einen Gegenwartsbezug und Dinge, die Schüler, Jungen und Kinder heute ganz aktuell betreffen. Die Bücher von „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ sind mehr als reine Unterhaltung. Sie vermitteln aber weit mehr als nur Wissen, sie regen zum Denken und Handeln an. Das schöne ist, dass sie dies nicht nur in Deutsch tun, sondern immer in zwei Sprachen, das heißt, jedes Buch besteht aus einem deutschen und einem fremdsprachlichen Text. Die derzeitig erhältlichen Sprachkombinationen sind: englisch-deutsch, türkisch-deutsch, französisch-deutsch, spanisch-deutsch, arabisch-deutsch und die Sprachvielfalt wächst.

Diese Bücher sind keine absoluten Schulbücher, auch wenn damit der Spracherwerb gefördert wird und es zusätzlich Arbeitsblätter gibt, die durchaus in Schulen Anwendung finden. Das Ziel ist es Kindern mit den Büchern Spaß am Lesen und Lernen zu vermitteln und auch zu Eigenständigkeit zu animieren. Der Friedrich-Maerker-Verlag hat anlässlich des 450. Todestages des Götz von Berlichingen eine Geschichte mit dem Titel: „David – Die eiserne Hand des Götz von Berlichingen“ herausgebracht. So macht nicht nur Lesen, sondern auch Lernen Spaß.

Lernen ist…

Hallo Ihr Lieben, nun, das Schuljahr neigt sich so langsam dem Ende zu. Gut, einige von Euch müssen noch einiges machen und schaffen, bis es soweit ist, dass die Sommerferien anfangen. Trotzdem, jeder freut sich auf die Ferien, das geht den Kindern und Erwachsenen genauso. 

Was habt Ihr dieses Jahr in der Schule gelernt? Sicher habt Ihr viel mehr gelernt, als Ihr wisst. Welche Themen habt Ihr behandelt? Habt Ihr etwas über die Region gelernt, in der Ihr lebt? Und was habt Ihr gelernt, etwas über die Tiere und Pflanzen oder etwas über die Burgen und die Geschichte? Welche Bücher kennt Ihr zu diesem Thema? Wenn Ihr in Baden Württemberg oder Hessen wohnt, habt Ihr Euch mit dem Neckar und Burgen beschäftigt? Habt Ihr Bücher wie „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ dazu gelesen? Diese Buchreihe ist super, da könnt Ihr mit viel Spaß über die Gegend und über die Geschichte viel lernen. David ist der Held aus der Buchreihe von D.S. Felix. 

Was werdet Ihr in den Ferien diesen Sommer machen? Klar, Ihr geht nicht zur Schule, und sonst? Werdet Ihr Eure Großeltern besuchen oder verreisen? Es gibt viele tolle Sachen, die Ihr zu hause und auch in der Ferne machen könnt. Lesen und Lernen könnt und solltet Ihr auch während der Ferien. Das ist nichts, was man nur in der Schule macht. In den Ferien könnt Ihr das lernen, was Euch interessiert. Da ist es nicht wichtig gute Noten in Mathe oder Sport zu bekommen, da könnt Ihr Schwimmen, weil es Spaß macht. Ihr könnt die Bücher lesen, die Euch interessieren.

Also, ganz gleich wann Ihr Ferien habt und was Ihr macht, tut es mit Spaß! Viele Grüße Euer Buchstabenspiel.

Fremdsprachenerwerb im Grundschulalter

Nach langem hin und her und hitzigen Diskussionen wird nun in fast allen Bundesländern in der Grundschule eine Fremdsprache unterrichtet. Man geht schlicht davon aus, dass je früher ein Kind mit dem Fremdsprachenerwerb beginnt, desto mehr könne es lernen. Es gibt aber kein Konzept, das für alle Bundesländer verpflichtend ist.

Einige Schüler beginnen gleich in der ersten Klasse schon mit der ersten Fremdsprache, meist Englisch. Andere beginnen erst in der 3. Klasse der Grundschule mit ihrer ersten Fremdsprache. So hat jeder Grundschüler zwei bis drei Stunden Fremdsprachenunterricht pro Woche. Ganz gleich, um welche Fremdsprache es sich handelt, es wird gespielt und gesungen mit dem Ziel eine Fremdsprache zu lernen. Die Idee ist sehr gut, Kinder lernen spielend leicht, und spielerisch sollen sie in die ihnen fremde Sprache hineinwachsen und sogar ganz Mühelos. Das ist eine sehr schöne Idee.

Doch leider sind einige Probleme deutlich geworden. Kritik kommt besonders von den weiterführenden Schulen, die beklagen, dass auch wenn die Schüler meinen schon Kenntnisse in der jeweiligen Fremdsprache zu haben, die Lehrer müssen dennoch von vorne anfangen und auf den erworbenen Kenntnissen könne nicht aufgebaut werden. Der Unterricht an Grundschulen unterfordere und demotiviere die Schüler. Die Lehrer seien oft unzureichend ausgebildet und Studiengänge werden erst eingerichtet bzw. die neuen Lehrer noch nicht in den Schulen. Dabei ist die Idee gut, nur an der Umsetzung hapert es noch. Viele Eltern sind dadurch verunsichert und manche Lehrer wissen noch nicht mal, welche Lehrmaterialien ihnen zur Verfügung stehen. Probleme haben auch viele Einwandererkinder, welche Deutsch noch nicht ohne Probleme und Anstrengungen sprechen. Für sie ist eine weitere Fremdsprache bei Schuleintritt extrem schwer zu bewältigen. Dazu kommen Streitigkeiten wie viele Stunden Unterricht Kinder in Mathe, Deutsch und den anderen Fächern haben sollen.

Die Diskutierenden vergessen, dass es durchaus richtig ist, dass Kinder leichter lernen, aber diese frühkindliche Phase endet mit etwa 8 Jahren wieder, danach sind alle gleich. Und ganz gleich welches Alter eine Person hat, es ist immer möglich mit genauso großem Erfolg etwas zu lernen. Es ist sicher nicht leicht eine Lösung für alle zu finden, aber es gibt Hilfsmittel und sehr gutes Lern- wie auch Lehrmaterial. Es gibt beim Friedrich-Maerker-Verlag, zum Beispiel, einfache zweisprachige Lektüren und zusätzlich Arbeitsblätter. Bei einem anderen Verlag gibt es zu den gleichen Büchern eine Bearbeitung nach der Birkenbihl-Methode. Es ist möglich Fremdsprachen im Grundschulalter zu erlernen, aber es ist kein Muss. Entscheiden Sie selbst.

Lesen gegen Langeweile

Langeweile muss nicht sein, es gibt ein einfaches Gegenmittel, das heißt Lesen. Das ist sicher keine neue Erkenntnis, aber muss sicher ab du an noch mal wiederholt werden. Lesen ist aber nicht nur ein Mittel gegen Langeweile, sondern auch eine Kompetenz.

Wer täglich liest, bekommt viele Informationen, die jemandem der nicht liest entgehen. Damit sammeln wir lesend täglich Informationen und Wissen. Dabei ist es gleichgültig, was wir lesen, ob es Zeitungen, Zeitschriften, Werbetafeln, Bücher oder auch eBooks sind, lesen schult und übt unsere Fähigkeit komplexe Zusammenhänge verstehen zu können. Nur wer das Lesen beherrscht, wird im Leben bestehen. Bildung kann nur mit einer guten Lesekompetenz erreicht werden.

Wer sich langweilt, sollte mal nach einem Buch greifen und lesen, es ist erstaunlich, welche Welten sich mit einem Buch und dem Lesen eröffnen. Der Friedrich-Maerker-Verlag bietet tolle Jugendbücher an, eines soll hier kurz vorgestellt werden. Es heißt „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“, dieses Buch handelt von einem Protagonisten, der zwischen Welten in der Zukunft und der Vergangenheit hin- und herzureist. Lupi ist der Name des Protagonisten, er lebt als Kyklop in einer uns fremden Welt und lässt uns an seinem Leben teilhaben. Die Erlebnisse sind stark reflexiv, ob sie wirklich immer so stattfinden, das muss jeder Leser für sich selbst entscheiden. Das Buch lässt viele Möglichkeiten des Lesens zu, langweilig wird es dabei garantiert nie. Aber das Spiel mit Realitäten und Fantasien wird bestimmt angeregt.

Aber natürlich gibt es viele verschiedene Bücher, wie es viele verschiedene Lesarten gibt. Wenn ein Buch als nicht spannend genug empfunden wird, dann wird ein anderes vielleicht als zu nervenaufreibend empfunden. Jeder kann sich selbst, ganz nach seinem Geschmack ein Buch aussuchen.

Welches Buch hast du zuletzt gelesen und welches möchtest du als nächstes lesen? Es kann auch sehr spannend sein mit Freuden zusammen ein Buch zu lesen, oder aber zur gleichen Zeit ein bestimmtes Buch lesen. Ihr werdet feststellen, dass jeder etwas anderes darin lesen wird. Lesen macht Spaß!

Regionalgeschichte und Zweisprachigkeit

Viele Bücher wollen Zweisprachigkeit mit pädagogischen Zielen, wie zum Beispiel Landeskunde oder Regionalgeschichte, verbinden. Doch nur wenigen gelingt dies so überzeugend, wie dem Autor D. S. Felix. David, der kleine Ritter aus Hassmersheim, von D. S. Felix, ist das erste Buch aus der gleichnamigen Reihe, das beim Friedrich Maerker Verlag 2008 zum ersten Mal erschienen ist.

Im ersten Buch, David, der kleine Ritter aus Hassmersheim, wird der Protagonist David, seine Familie sowie dessen Vorliebe für das Mittelalter und den Ritter Götz von Berlichingen vorgestellt. Im zweiten Buch, David – Der Ausflug auf die Burg Hornberg, unternimmt der Protagonist David mit seiner Klasse einen Ausflug auf die nahe gelegene Burg Hornberg. Sie ist eine Burg des Götz von Berlichingen. Hier werden geschichtliche und geografische Besonderheiten der Neckarregion benutzt, um einen Rahmen für die Geschichte zu bilden. Im dritten Buch, David und das Leben auf der Burg Guttenberg, wird eine weitere Burg der Region aus der Sicht eines französischen Schülers vorgestellt. Der Blick von Außen zeigt nicht nur David, sondern auch dem Leser, dass das Besondere oft viel näher liegt als vermutet. Das genaue Hinsehen lohnt sich, es gibt viel zu entdecken und Davids Neugier auf mehr wird geweckt.

Es handelt sich bei den Büchern dieser Reihe um zweisprachige Kinderbücher, die erfolgreich drei Ziele verfolgen. Erstens sollen die Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Türkisch vermittelt bzw. eine Auseinandersetzung mit Sprache erzielt werden. Die Sprachen werden anhand von deutscher Regionalgeschichte vermittelt. Zweitens dient der geschichtliche Rahmen dazu der fiktionalen Geschichte einen realen Bezug zu geben. Die Geschichte spiegelt einen Aspekt des kulturellen Hintergrundes nicht nur der Sprache, sondern auch der Leser wieder. Damit soll als drittes großes Ziel, das Interesse am Lesen und Lernen, gefördert werden. Zudem sind die Geschichten alle kurz gehalten. Das hat den Vorteil, dass noch ungeübte Leser und Anfänger in der Fremdsprache schnelle Erfolge sehen kann, die Spannung und der Spaß an der Lektüre bleiben somit erhalten. Obwohl es sich um fiktionale Geschichten handelt, ist das Vokabular einfach, greift Redewendungen aus dem Alltag sowie des Anfangs des Sprachlernprozesses auf ohne dabei stumpf zu wiederholen. Dadurch wird dem Leser gezeigt, was er im Unterricht schon gelernt hat. Diesen Effekt unterstützen die zweisprachigen Ausgaben, erstens dadurch, dass Zwischenfragen gestellt werden und zweitens auch dadurch, dass einige Vokabeln angegeben werden. Und falls die Leser oder die helfenden Eltern an eine Grenze stoßen, weil die Fremdsprache noch nicht im erforderten beherrscht wird oder einfach nur zu Kontrolle, kann die deutschsprachige Fassung zu Rate gezogen werden. Die Bücher der Reihe David, der kleine Ritter aus Hassmersheim sind alle zweisprachig und in den Fassungen, Deutsch und Englisch, Deutsch und Spanisch, Deutsch und Französisch oder Deutsch und Türkisch, erhältlich.

Die Kombination zweisprachiges Kinderbuch mit Regionalgeschichte, Vokabelangaben und Zwischenfragen ist eine schöne und sinnvolle Ergänzung zum Fremdsprachenunterricht. Sei es um den Unterricht selbst aufzulockern oder um im Selbststudium das Gelernte zu vertiefen und zu üben, David, der kleine Ritter aus Hassmersheim macht Spaß.

Regionalgeschichte und Zweisprachigkeit

Hallo Ihr Lieben,

da ist Euer Buchstabenspiel wieder. In den letzten Tagen habe ich mir Gedanken zur Zweisprachigkeit und zur Regionalgeschichte gemacht. Erinnert Ihr Euch noch an das Buch Daniel, der kleine Ritter aus Hassmersheim?

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim ist ein zweisprachiges Buch, das D.S. Felix geschrieben hat. Es handelt sich dabei um eine Reihe, in der David der Protagonist ist. Er erlebt viele spannende Abenteuer und setzt sich derart mit der Geschichte der Burgenstrasse am Neckar auseinander. David liebt Ritter, Burgen und das Mittelalter.

Wenn Ihr auch Ritter mögt, dann werden Euch diese Büchlein, die beim Friedrich-Maerker-Verlag erscheinen, gefallen. Der Verlag ist ein kleines Familienunternehmen, das seinen Sitz an der Burgenstrasse am Neckar hat. David, der kleine Ritter aus Hassmersheim erlebt viele spannende und lustige Abenteuer in Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Türkisch. Viel Spaß beim Lesen!

Euer Buchstabenspiel

Zweisprachige Bücher für Kinder und Jugendliche

Zweisprachige oder mehrsprachige Kinderbücher und Jugendbücher sind in den letzten Jahren verstärkt auf den Markt gekommen und drängen immer weiter in den Vordergrund, doch für wen werden sie gemacht und welches Ziel wird mit ihnen verfolgt?

Nun, zunächst muss festgestellt werden, dass Zweisprachigkeit ganz unterschiedlich aussehen kann. Einerseits gibt es in Deutschland einige Kinder und Jugendliche, die eine andere Muttersprache als Deutsch sprechen, für sie ist Deutsch die erste Fremdsprache. Zudem gibt es bei uns auch viele Kinder und Jugendliche, die mit zwei Muttersprachen aufwachsen, zum Beispiel, wenn Vater oder Mutter aus einem anderen Land wie Spanien oder fast jedem anderen Land kommt. Andererseits wächst in den letzten Jahren auch die Gruppe der Kinder und Jugendlichen, die regelmäßig Kontakte zu einer anderen oder fremden Sprache haben, sei es, weil sie in einen entsprechenden Kindergarten oder eine bilinguale Schule besuchen oder sei es, weil sie eine andere derartige Einrichtung besuchen.

Für all diese Kinder und Jugendliche sind zweisprachige Kinderbücher und Jugendbücher ideal, weil damit ihre Sprachkompetenzen gefördert, abgeglichen oder ausgebaut und vertieft werden kann. Spracherwerb ist ein komplexer Prozess, der in jedem Fall eine Herausforderung für den Lernenden darstellt. Zweisprachige Bücher können helfen, die Herausforderung anzunehmen, aber auch diese zu meistern. Heute wird viel über Sprachkompetenzen gesprochen und als wesentliches Ziel der frühkindlichen Pädagogik formuliert. So ist zum Beispiel bei zweisprachig aufwachsenden Kindern und Jugendlichen eine gleichmäßige Entwicklung beider Sprachen mit Hilfe von zweisprachigen Büchern erzielbar, denn oft bleibt sonst eine der Sprachen stärker als die jeweils andere.

In diesem Zusammenhang sind zweisprachige Kinderbücher und Jugendbücher eine große Hilfe. Für jeden und besonders für Kinder und Jugendliche ist es sehr schwer eine Fremdsprache oder Zweitsprache zu erlernen, wenn die Muttersprache nicht gut beherrscht wird. Das heißt, wenn die Ausgangssprache nur rudimentär gesprochen wird, wird auch die Fremdsprache nicht über ein gewisses Niveau hinaus erlernt werden können bzw. nur mit einem extremen Aufwand. Aber auch Kinder und Jugendliche, die zweisprachig aufwachsen haben oft eine aktive bzw. stärkere Sprache und eine schwächere. All diese Probleme sind vielen Autoren zweisprachiger Kinderbücher und Jugendbücher bekannt. Das heißt, die Bücher gehen auf diese Schwierigkeiten ein und bieten einen Lösungsansatz. Die Bücher richten sich folglich an ebendiese Kinder und Jugendliche mit eben diesen Schwierigkeiten, um sie zu unterstützen.

Zweisprachige oder mehrsprachige Kinderbücher und Jugendbücher wollen bei der Sprachentwicklung unterstützen. Der Lernende kann sich dank zweisprachiger Bücher gezielt mit zwei Sprachen auseinandersetzen, er kann Strukturen, Vokabular, Bedeutungen, Anwendungen und Symbole am konkreten Beispiel vergleichen und somit sein Wissen gezielt erweitern und vertiefen. Außerdem findet die Auseinandersetzung auf einer visuellen Basis statt, was bei zweisprachig aufwachsenden Kindern oft vernachlässigt wird, weil sie in der Schule hauptsächlich mit einer Sprache konfrontiert sind, die dann zur Schriftsprache wird. Die Sprachkompetenz wächst dank der zweisprachigen Bücher fast spielerisch. Zweisprachige Kinderbücher und Jugendbücher sind dementsprechend eine hervorragende Ergänzung zum gezielten Sprach-, Zweit- und Fremdsprachenerwerb.