Weihnachten und der Advent

Rätsel

Mit vier Kerzen,

kommt von Herzen, 

ein Geflecht, 

falsch oder echt, 

im schönen Advent, 

das Jeder kennt. 

Was ist das?

(der Adventskranz) Weihnachten finden in Deutschland im Winter, das heißt in der kalten Jahreszeit, statt. Der 1. Advent ist dieses Jahr am Sonntag den 29. November 2015, das heißt, heute. Der Advent beginnt immer etwa 4 Wochen vor Weihnachten, er ist die Vorbereitungszeit. Die Adventszeit wird in Wochen gerechnet. Jeden Sonntag wird eine weitere Kerze angezündet. Im Advent wird gebastelt, gebacken und viel vorbereitet, damit das Weihnachtsfest schön wird. Hier ein kurzes humorvolles Gedicht, das jedes Kind kennt: 

Advent, Advent ein Lichtlein brennt,

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, 

Dann steht das Christkind vor der Tür. 

Und wenn das fünfte Lichtlein brennt, 

Dann hast du Weihnachten verpennt. 

Doch warum wird eigentlich Weihnachten gefeiert? Nein es geht nicht um Geschenke, auch wenn diese heute wichtig erscheinen. Weihnachten wird in vielen Regionen der Welt gefeiert und überall wird es auch ein klein wenig anders gefeiert. Es ist das Fest der Liebe oder der Familie. 

Das Fest ist sehr beliebt, weil es für Gemütlichkeit sorgt. Kerzenlicht, warme Getränke, Süßigkeiten und Weihnachtsmarktbesuche sind aber auch schön. Und wenn es draußen nicht so gemütlich ist, dann bleibt man einfach im warmen Haus und bastelt oder bäckt Plätzchen. 

Weihnachten ist aber vor allem das Fest, an dem etwa zwei Milliarden Christen jährlich die Geburt von Jesus Christus feiern. Im Christentum gehört Weihnachten zu den wichtigsten Feiertagen im Jahr. Nach christlichem Glauben ist Jesus der Sohn Gottes, auserwählt die Menschen von ihren Sünden zu erlösen. Daher nannten seine Anhänger ihn Christus, das bedeutet der Gesalbte oder der Erlöser. An Weihnachten feiert man damit auch die „Menschwerdung Gottes“ in Jesus. 

Allerdings ist nicht bekannt, wann genau Jesus geboren wurde, es wurde später von der Kirche aber auf den 25. Dezember gelegt. Tannenbäume sind Symbole des Lebens und werden zu Weihnachten aufgestellt. Viele Menschen feiern Weihnachten, obwohl sie keine gläubigen Christen sind. Die Advents- und Weihnachtsbräuche haben christliche Wurzeln, aber für nicht wenige Menschen in den westlichen Ländern ist Weihnachten mittlerweile aber eher ein kulturelles als ein religiöses Fest. Deshalb schmücken zu Weihnachten viele Menschen einen Baum, die Dekoration fällt dabei je nach Geschmack unterschiedlich aus. 

Weihnachtsstern by Dorothea S. Felix
Advent und Weihnachtszeit by Dorothea S. Felix

Aber mal ehrlich, was hat der Baumschmuck mit Weihnachten zu tun? Die Germanen, sie lebten lange vor uns in Deutschland, kannten Weihnachten nicht, sie feierten stattdessen die Sonnwende. 

Am kürzesten Tag des Jahres verbrannten sie Holzstücke und Holzräder, die ihnen wichtig waren. Die Asche streuten sie dann auf die Felder und in die Ställe. So sollten die Felder fruchtbar gemacht und die Tiere und Menschen vor Krankheiten geschützt werden. Bäume, vor allem Nadelbäume, die immer grün sind, galten damals als ein Symbol des Lebens. Denn auch im Winter, wenn keine Pflanze mehr blüht, sind die Nadeln dieser Bäume grün. Es heißt auch, dass sie ihre Häuser mit Bäumen schmückten, die sie an der Zimmerdecke aufhingen.

Nicht nur die Germanen verehrten Bäume auch viele andere Kulturen taten dies. So gesehen ist es ein fortführen alter Traditionen. Geschmückt werden sie nachweislich erst seit dem 14. Jahrhundert. Es heißt, dass bereits 1419 Bäckersgesellen in Freiburg im Breisgau Obst, Lebkuchen und Nüsse an einen Baum gehängt hätten. Mit der Zeit wurde der Schmuck auch immer raffinierter. 

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