Schreiben, Lesen und Denken

Heute sehen wir viele Tätigkeiten, wie Lesen und Schreiben als selbstverständlich an, aber das ist es nur in Europa oder der so genannten westlichen Kultur so. Viele andere Kulturen teilen diese Fertigkeiten nicht mit allen daraus folgenden Konsequenzen.

Schreiben und Lesen, also die Schrift ist verantwortlich für unser Denken, durch die Hilfstechniken des Schreibens und Lesens wird unser Denken erst ermöglicht. Das heißt auch, Kohärenz und Linearität können gezeigt und bewiesen werden. Genauso werden aber komplexere und abstrakte Gedanken möglich. Es ist inzwischen sogar wissenschaftlich belegt, dass es einen Unterschied gibt, ob jemand etwas per Hand schreibt oder einen Computer benutzt, laut der Zeit werden Zusammenhänge ehr Handschriftlich festgehalten, während mit dem Computer Schlagworte reproduziert werden.

Das ist alles schön und gut, doch was bedeutet es für unsere Gesellschaft, Lesen ist eine Beschäftigung, der immer weniger Menschen nachgehen, das beeinflusst einerseits das Wissen und andererseits natürlich auch das Denken und somit die Zukunft. Denn denkend gestalten wir unsere Umwelt. Derzeit ist Europa und die westliche Welt das Ziel für viele Menschen aus vielen Kulturen, die sich zum Teil stark unterscheiden. Lesen gehört in vielen dieser Kulturen nicht zum Alltag, der Besitz und das Benutzen von Büchern wird nicht praktiziert. Das versuchen viele engagierte Lehrer und Integrationsbeauftragte zu ändern. Es geht darum Ideale zu vermitteln und gleichzeitig die Möglichkeit zur Teilhabe und einer gemeinsamen Zukunft zu schaffen. Der gekonnte Umgang mit Schrift ist erforderlich, um zu denken, in anderen Worten es ermöglicht Neues zu erfinden, genauso wie bekanntes Wissen festzuhalten und jederzeit zugänglich zu machen. Es ist also eine Art und Weise die Vergangenheit in die Zukunft zu tragen und gleichzeitig die Zukunft zu gestalten.

Jetzt gibt es sicher viele Nichtleser, die der Meinung sind, dass dieses Geschwafel für sie kein Anreiz ist zu lesen, weil es völlig gleichgültig für sie ist, was im Faust steht, warum der Taugenichts auf die Reise geht, oder warum der Schimmelreiter noch heute aktuell ist. Doch gerade diese Klassiker helfen zu verstehen, woher wir kommen, welche Hürden überwunden wurden und was wir noch alles bewerkstelligen können, so wir nur wollen. Es gibt für jeden Leser Bücher und Lektüren, die Klassiker gibt es in moderneren Fassungen, wie den Nacherzählungen von D.S. Felix, die es auch jüngeren Lesern, mit wenig Lesepraxis und ohne Vorkenntnisse eine Lektüre ermöglicht. Der Vorteil der Nacherzählungen ist außerdem, dass Erklärungen und Denkanstöße gegeben werden, schauen Sie doch bei Friedrich-Maerker-Verlag vorbei und überzeugen Sie sich selbst.  Denken ist eine kreative Kraft, die viel mehr vermag als ein großer Haufen Geld.

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