Lesen heute – 2

Was ist Lesen?

Wenn es Tatsächlich der Unterschied zwischen passivem und aktivem Zeitvertreib ist, der das Lesen in den Hintergrund drängt, dann muss Lesen als kulturelle Fähigkeit neu überdacht werden. Was ist Lesen? Welche Fähigkeiten sind damit verbunden? Und ganz wichtig, was passiert mit einer Gesellschaft, die des Lesens nicht mehr mächtig ist?

Wer bei Wikipedia nachsieht, was Lesen ist, wird lesen: „Lesen im engeren Sinn bedeutet, schriftlich niedergelegte, sprachlich formulierte Gedanken aufzunehmen und zu verstehen.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Lesen 13.09.2011) Das heißt, es handelt sich um Wahrnehmung und um einen kognitiven Vorgang. Darin besteht das Besondere des Lesens, es ist eine der wichtigsten Kulturfertigkeiten unserer Gesellschaft.

Vermittels des Lesens entsteht Kommunikation, zum Beispiel als Informationsaustausch. Wenn diese Informationen dann noch reflektiert werden und mit anderen Gedanken in Verbindung gebracht werden, dann kann etwas Neues entstehen. Lesen kann somit Erfahrungen vermitteln und eine Weiterentwicklung verursachen. Das heißt, wenn eine Gesellschaft weniger liest, dann verliert sie einen Teil ihrer Flexibilität, ihrer Möglichkeit sich fit für die Zukunft zu machen und somit notwendigen Wandel zuzulassen und zu vollziehen. Dem Individuum wird durch die Lesefähigkeit ein entscheidendes Mittel an die Hand gegeben, um selbst Entscheidungen zu treffen und die Entscheidungen anderer zu hinterfragen bzw. zu prüfen.

Aus diesem Grund ist es von so großer Bedeutung für die Gesellschaft wie auch das Individuum, dass es Lesen kann und diese Fähigkeit praktiziert. Das kann auf vergnügliche Art und Weise geschehen, in dem zum Beispiel Romane gelesen werden oder ernsthafter, indem Fachliteratur, Essays, Zeitungen und Zeitschriften gelesen werden. Aber um das lesen kommt man dabei nicht herum. Es muss eine aktive Auseinandersetzung stattfinden.

Deshalb wird immer wieder betont, dass Kinder und Jugendliche ans Lesen herangeführt werden müssen, dass ihnen der Spaß und die Selbstverständlichkeit dieser Tätigkeit gezeigt werden muss. Lesen macht Spaß und ist Teil unserer Kultur. 

Bücher muss man selbst auswählen

Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel ist wie immer auf der Suche nach neuen, tollen und spannenden Büchern. Alle Bücher im Regal hat Euer Buchstabenspiel schon mehrfach gelesen. Es sind schöne Bücher, aber ab und an muss ein neues Buch mit nuen Geschichten her.

Ein neues Buch? Ja, das wäre schön. Doch welches? Es gibt so viele. Da fällt die Entscheidung nicht leicht. Was für Bücher lest Ihr gerne? Abenteuerbücher? Fantasiegeschichten? Tatsachenberichte? Krimis? Märchen? Sagen? Die Auswahl ist so groß und es gibt viele verschiedene Arten von Büchern und noch mehr Autoren.

Aber nicht nur der Autor und die Art des Buches sind wichtig, auch der Zeitpunkt des Lesens entscheidet, ob Ihr ein Buch als spannend oder langweilig empfindet. Je nach Augenblick, sind andere Bücher toll. Vielleicht kennt ihr das auch, Eure Geschwister oder Freunde finden ein Buch ganz toll, aber Ihr nicht. Das ist ganz normal.

Also, mein Tipp ist, dass man sich seine Bücher selbst aussuchen muss. Versucht das mal, guckt alle Bücher, die Ihr habt an und dann entscheidet, welches Ihr lesen möchtet. Das Buch, das Ihr auswählt, gefällt Euch bestimmt. Empfehlungen sind aber auch wichtig und Euer Buchstabenspiel liest alle Bücher, die ihm empfohlen werden. Versucht das auch mal. Manche Bücher scheinen am Anfang nicht so richtig gut zu sein, aber am Ende machen sie doch großen Spaß. 

Also, viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Euer Buchstabenspiel.

Hay on Wye

Hallo Ihr Lieben, Lesen ist eine schöne Beschäftigung. Es gibt auch viele tolle Bücher, mit denen Ihr ganze Tage verbringen könnt, doch wo findet man echte Raritäten? Klar, Ihr könnt nach Hay on Wye fahren, das ist eine kleine Stadt an der Grenze zwischen England und Wales. Der Ort ist ein lebendes Antiquariat. Vermutlich gibt es kaum einen anderen Ort, in dem Ihr so viele außergewöhnliche Bücher findet wie hier. Alle Bücher sind schon gebraucht, jemand hat sie zum Lesen gekauft und dann sind sie aussortiert worden. Hier kann man echte Raritäten finden und Schnäppchen machen.

Aber natürlich gibt es auch tolle neue Bücher. Neue Bücher kosten meist etwas mehr, aber dafür hat sie noch niemand gelesen und vermutlich sind sie auch noch nicht so lange auf dem Markt. Außerdem gibt es viele Bücher, die zum Beispiel zum Lernen gedacht sind, die ständig überarbeitet werden. Da ist es hilfreich, wenn alle Schüler die gleiche Ausgabe haben. In andere Bücher kann man schreiben, zum Beispiel in Sprachlernbücher oder fremdsprachliche Lektüren. Da hilft es oft Vokabelangaben hinzu zu schreiben oder die Übersetzung von schwierigen Sätzen direkt darüber zu schreiben.

Kurz, es gibt viele Gründe ein neues Buch zu kaufen, wie es zahlreiche Gründe gibt, ein gebrauchtes Buch zu kaufen. Aber eins wird dabei nicht berücksichtigt, Bücher sind zum Lesen da und das ist ein Genuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Dabei ist es gleich, ob man ein neues oder gebrauchtes Buch liest. Lesen ist toll, es macht Spaß!

Viele Grüße. Euer Buchstabenspiel

Lesevergnügen vom ersten Tag an

Sprachkenntnisse und auch Fremdsprachenkenntnisse sind extrem wichtig. Sie sind der Schlüssel zum Erfolg. Ohne diese Kenntnisse ist es schwer bis unmöglich erfolgreich zu sein. Es gibt aber viele Möglichkeiten Sprachkenntnisse zu erwerben und auch zu verbessern. Eine Möglichkeit bildet das Lesen. Lesen ist eine wichtige Kompetenz, die beim Spracherwerb wie auch beim Fremdsprachenerwerb entscheidende bringt. Wer liest lernt und bildet sich weiter.

Wer eine Fremdsprache lernt, muss viele Dinge auf einmal lernen, da sind einerseits ganz klar das Vokabular und die Grammatik. Andererseits sind da die Denkweise, die Systematik und Unterschiede zur eigenen Sprache. Das ist eine ganze Menge.

Jetzt darf man nicht verzweifeln, sondern muss es angehen. In der Schule im Unterricht, beim Sprachkurs mit Lehrer oder auch für Selbstlerner wird der Lerner auf Probleme vorbereitet, er wird darauf hingewiesen und es wird ihm gezeigt, wie sie zu vermeiden sind. Beim Friedrich-Maerker-Verlag finden Interessierte zweisprachige Kinderbücher, wie auch Aufgabenblätter zu den Büchern, und Texte mit thematischem Vokabular und Grammatikübungen für Jugendliche bzw. junge Erwachsene, die Deutsch als Fremdsprache erlernen. Diese Bücher sind speziell auf die Bedürfnisse von Lernern zugeschnitten. Mit den Sprachlernbüchern des Friedrich-Maerker-Verlags erwerben Kinder, Jugendliche und Erwachsene die nötigen Sprachkenntnisse, die der Schlüssel zum Erfolg sind. Auf diese Art wird das Lernen Spaß bereiten. 

Lese-Erlebnis für jedes Alter

Hallo Ihr Lieben,

was macht Ihr an regnerischen Tagen? Klar, „es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung“. Das ist eine Weisheit, die mit Sicherheit nicht widerlegt werden kann. Aber manchmal macht es keinen Spaß, obwohl es regnet, den ganzen Tag draußen zu verbringen. Oder man war eine Weile draußen und möchte nicht wieder nach draußen.

Das sind dann Tage, an denen Euer Buchstabenspiel im Sessel oder auf dem Sofa sitzt und Kakao trinkt und ein schönes Buch liest. Naja, es gibt ja auch viele schöne Bücher. Ein Buch, das richtig klasse ist von D.S. Felix, es heißt: „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“. Lupi ist der Protagonist. Er hat nur ein Auge und guckt durch ein Computerfenster, aber was er mit diesem Auge sieht ist erstaunlich. Lupi sieht und stellt sich viele Fragen, und findet auch viele Antworten. Ein wichtiges Augenmerk ist Verantwortung und die Bedeutung von Verantwortung.

Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“ ist ein Lesevergnügen. Dieses fantastische Buch, das viele verschiedene Ebenen hat und immer wieder spannend zu lesen ist, verzaubert Leser jeden Alters. Es eignet sich für Teens genauso, wie es auch für Erwachsene viel Spaß am Lesen bereithält.

Da kann es regnen und stürmen mit diesem Buch und einer Tasse Kakao oder Tee wird der Nachmittag oder Abend zu einem einzigartigen Lese-Erlebnis.

Liebe Grüße. Euer Buchstabenspiel

Lesen macht Spaß!

In dem Blog von Buchstabenspiel wurden schon häufiger Projekte des Autors D.S.Felix vorgestellt. Heute soll ein neues Projekt vorgestellt werden, es befindet sich nach wie vor in Arbeit und kann noch lange nicht als abgeschlossen betrachtet werden. Nichtsdestotrotz gibt es schon erste Resultate. Das Projekt ist eine Sprachgeschichte, sie heißt „Schwedter Strasse Sieben“.

Das Ziel ist es am Beispiel einer Geschichte die deutsche Sprache zu erlernen. Alle Themen sind so gewählt, dass der Lerner Grammatik, Vokabular und landeskundliche Aspekte erlernt, die notwendig sind, um einerseits die deutsche Sprache zu erlernen und andererseits in Deutschland arbeiten zu können. Das heißt es wird ohne Kenntnisse begonnen und Schritt für Schritt Vokabular und Grammatik erlernt. Am Ende soll gemäß dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen, das Niveau B2 erreicht werden.

Es handelt sich bei der Sprachlerngeschichte, um ein Konzept für Selbstlerner, kann aber genauso gut als Ergänzung im Unterricht eingesetzt werden. Die Texte selbst sind zweisprachig und zu den Übungen und Aufgaben gibt es einen Lösungsschlüssel.

Die Geschichte setzt sich aus vielen kurzen Texte zusammen, jeder Text hat ein Thema, das sich im Vokabular und den Übungen niederschlägt, auch bezüglich der Grammatik gibt es immer ein Thema, das geübt wird. Auf diese Art und Weise wird das Vokabular stetig erweitert und aufgebaut.  

Lesen ist eine entscheidende Kompetenz beim Spracherwerb, die in vieler Hinsicht hilft eine Sprache umfassend zu erlernen. Oft wird das Lesen heute vernachlässigt, sei es aus vermeintlichem Zeitmangel oder schlicht fehlenden Texten, die den Sprachkenntnissen der Leser annähernd entsprechen. Aus diesem Grund wurde die „Schwedter Strasse Sieben“ entwickelt. Damit wird es Sprachlernern gleich von der ersten Stunde an möglich ist Texte in der Fremdsprache zu lesen.

Schwedter Strasse Sieben“ ist im Gegensatz zu David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und Mariechen und die Süßigkeiten kein Buch für Kinder, sondern richtet sich an Jugendliche und Erwachsene. 

Lesen macht Spaß!

Hallo Ihr Lieben,

wie ist es Euch in diesem Sommer ergangen? Viele von Euch haben die Sommerferien schon beendet, während andere sie erst jetzt haben. Habt Ihr den Sommer genossen?

Was habt Ihr in den Ferien gemacht? Seid Ihr in den Ferien weggefahren? Und wenn, wohin seid Ihr gefahren? Habt Ihr eine Reise ans Meer oder in die Berge gemacht? Habt Ihr eine Burg besucht? David, der Held aus David, der kleine Ritter aus Hassmersheim, war bestimmt auf einer Ritterburg.

Oder habt Ihr eure Großeltern oder Verwandte besucht? Oder seid Ihr zu Hause geblieben? Mariechen aus der Geschichte Mariechen und die Süßigkeiten wäre sicher gerne nach Südamerika gefahren, um zu sehen, wie Schokolade hergestellt wird. Es gibt ja so viele Möglichkeiten die Ferien zu verbringen, dass sie hier gar nicht alle aufgezählt werden können?

Und bei all diesen Möglichkeiten fragt sich Euer Buchstabenspiel, habt Ihr auch gelesen? Und wenn Ihr gelesen habt, was habt Ihr gelesen? Lesen ist wie eine Reise und Euer Buchstabenspiel ist sicher, dass Mariechen, wenn sie nicht zu den Plantagen nach Südamerika fahren konnte, darüber gelesen hat und eine imaginäre Reise gemacht hat.

Lesend kann man sehr viele tolle Dinge erleben ohne persönlich anwesend zu sein. Stellt Euch nur mal vor wie es wäre ins Mittelalter zu reisen… Ritter zu besuchen… Wie Ihr könnt es Euch nicht vorstellen, dann guckt doch mal in das Buch David und der Ausflug auf die Burg Hornberg.

Viele Grüße. Euer Buchstabenspiel

„David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ ist ein Sprachlernbuch, das sich sowohl an deutsche Kinder richtet, die eine Fremdsprache erlernen, als auch an Kinder, die Deutsch als Fremdsprache erlernen. Die Geschichte ist eine Fortsetzungsgeschichte, das heißt David erlebt verschiedene Abenteuer und

Die Bücher sind alle zweisprachig.  Außerdem gibt es zu den einzelnen Geschichten auch Vokabelblätter und Aufgabenblätter, die das Ziel haben Vokabeln und Grammatik zu trainieren und somit die Sprachfertigkeiten zu vergrößern.

Lesen ist eine entscheidende Kompetenz beim Fremdsprachenerwerb, nur wer Texte aus und zu dem Land, in dem die entsprechende Sprache gesprochen wird liest, wird die Sprache auch wirklich erlernen können. Sprache beinhaltet weit mehr als nur Vokabeln oder Worte und Grammatik. Vokabular benutzt man immer in bestimmten Kontexten und so kann es einen großen Unterschied machen, ob man gehen oder fahren benutzt. Ein Beispiel: In Spanien gehen die Menschen am Wochenende an den Strand, in Deutschland dagegen fahren sie am Wochenende an den Strand. Texte zeigen den Gebrauch von Worten im Kontext und auf anschauliche Weise. Diese Information kann man zwar auch aus umfangreichen Wörterbüchern ziehen, aber bildlicher ist es doch im Text.

Das gleiche gilt für die Satzstruktur. Die wird einfacher in einem Text geübt, denn in Texten wird sie wieder und wieder wiederholt und so wird der Leser an sie gewöhnt. Das prägt sich ein. Und so wird sich eben auch die Struktur einprägen. Parallel werden auch die Vokabeln zum Thema geübt, gelernt und der Wortschatz erweitert.

Sprache zeigt, wie Menschen denken, wie sie ihre Welt sehen. Es gibt große Unterschiede zwischen den verschiedenen europäischen Ländern und Sprachen. Beim Lesen entwickelt der Leser außerdem ein Gefühl für die jeweilige Sprache und damit wird der Fremdsprachenerwerb einfacher. Aber auch die Muttersprache wird sich dadurch weiterentwickeln, der Wortschatz wird differenzierter werden.

In der Fortsetzungsgeschichte „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ werden diese Effekte gezielt gefördert. Kinder sollen dazu angeregt werden schon früh in der Fremdsprache zu lesen. Damit sie ein Erfolgserlebnis haben und motiviert werden diese Sprache zu lernen, auch wenn sie diese im Alltag selten benutzen. Sie werden sehen, was sie schon können und leichter lernen. Lesen eröffnet Kindern Welten.

Die verschiedenen Geschichten zeichnen sich dadurch aus, dass sie von Zwischenfragen unterbrochen werden, die zur Reflexion anregen und kontrollieren, ob der Text verstanden wird oder nicht.

Die ergänzenden Arbeitsblätter und Vokabelblätter haben eine weitere Vertiefung zum Ziel und üben den Umgang mit den Satzstrukturen und dem Vokabular aktiv. Die fiktionalen Geschichten sind reich an regional-kulturellen Inhalten. Das heißt, sie vermitteln Kenntnisse zu Kultur, Land und Leuten. Deshalb ist es sinnvoll schon von Anfang an kurze fiktionale Texte beim Fremdsprachenerwerb einzusetzen.

E-Books, Digitale Bücher und Bücher

Wenn man an Bücher denkt, dann wird heute oft gleich die Frage gestellt, ob man Bücher oder  e-Books meine. Mal ehrlich, warum muss man das fragen? Was ändert sich, indem es sich um ein e-Book handelt und nicht um ein herkömmliches Buch?

Theoretisch sollte sich nichts ändern. Es sollte sich in beiden Fällen um ein Buch handeln, das heißt ein schriftliches Medium. Der Inhalt sollte bei beiden Medien gleich gut sein. Aber scheinbar gibt es einen Unterschied.

Der Unterschied ist, dass e-Books entweder Fachliteratur sind, daneben gibt es eine Reihe von Klassikern oder Trivialliteratur. Die meisten Menschen sehen dementsprechend eine Diskrepanz zwischen Büchern und e-Books darin, dass letztere weniger „anspruchsvoll“, „langlebig“, „ernsthaft“ oder „gut“ seien. Literatur unterscheidet in Deutschland stärker als im anglophonen Sprachraum zwischen Unterhaltungsliteratur bzw. Trivialliteratur und Literatur. Das ist eine erschreckende Feststellung, die dringend richtig gestellt werden muss!

Natürlich gibt es qualitative Unterschiede, aber die gibt es auch in gedruckter Form, dadurch, dass etwas auf Papier gedruckt ist, wird es weder wahrer noch wertvoll. Es gibt jedoch auch eine Reihe von Büchern, die eine gewisse Aktualität haben und schnell und unkompliziert publiziert werden sollen. Andere Bücher möchten helfen, Lesen wieder näher in den Alltag zu bringen, zum Beispiel dadurch, dass sie eben auch auf dem Handy oder Computer gelesen werden können.

Digitale Bücher oder e-Books sind eine neue Form des Buches mit verschiedenen Vor- und Nachteilen, gleich dem Papierbuch. Vorlieben machen keine der beiden Buchformen besser oder schlechter als die jeweils andere! Sie können und sollten nebeneinander existieren.

Unsere Lesegewohnheiten haben sicher einen Einfluss auf die Wahl des Buches, aber so etwas kann man ändern. Sprachlernbücher oder auch zweisprachige Bücher können sicher auf Papier ihren Sinn haben, aber auch als Pdf, das man sowohl am Computer als auch ausgedruckt lesen kann, bieten sie mehr Möglichkeiten als ein herkömmliches Buch.

Aber ganz wichtig ist, dass es bei Büchern weniger um die Form oder Verpackung geht, denn um ihren Inhalt. Natürlich gibt es immer Ausnahmen wie zum Beispiel Bildbände. 

Messerückblick

Die „Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse – Saarbrücken 2011“ ist nun leider schon wieder vorbei. Leider! Das Wochenende vom 28. bis zum 31. Mai war wundervoll, aufregend und sehr motivierend. Natürlich war der Friedrich-Maerker-Verlag vor Ort.

Es ist eine kleine Messe, kleine Verlage kommen und stellen ihre Bücher und Produkte vor. Das macht richtig Spaß! Autoren und Verlage kleiner Verlage haben auf großen Messen oft das Problem in der Masse unterzugehen. Das ist in Saarbrücken anders. Hier stehen die Kinder- und Jugendbücher im Vordergrund und nicht die Größe der Verlage.

Der Friedrich-Maerker-Verlag war dort und hat die zweisprachigen Bücher aus den Reihen Mariechen und die Süßigkeiten und David, der kleine Ritter aus Hassmersheim vorgestellt. Aber genauso hat der Verlag Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi des Autors D.S.Felix dabei gehabt und Die Geschichte vom kleinen e von Antja Harloff oder Drachenwind von Ursula Bödeker und Das Glücksmännchen von Maya Nano. Es gab wieder viele schöne Geschichte zu entdecken und viele kleine Leser sind mit großen Augen vor den Bücherregalen gestanden und hatten die Qual der Wahl.

Fast möchte man sagen, dass es sich bei der Messe wirklich um eine Messe für Kinder und Jugendliche handelt, weil alles kleiner und irgendwie leichter scheint. Dabei ist es eine professionelle Messe, bei der Autoren und Verlage sich treffen, um gemeinsam Ihren Kunden die neuen Bücher und Geschichten vorzustellen.

Die Geschäftsführer des Friedrich-Maerker-Verlages haben die Bücher vorgestellt und ausgestellt, besonders gefreut haben sie sich über den Erfolg der zweisprachigen Bücher des Autors D.S.Felix David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und Mariechen und die Süßigkeiten.

Das Motto der „Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse“ in Saarbrücken war, Bücher bauen Brücken.