Umgang mit Medien

Jedes Kind soll in der Schule die nötigen Kompetenzen erwerben, um als freier und selbstbestimmter Bürger Teil der Gesellschaft wird. Wichtige Kompetenzen sind beispielsweise Lesen und Schreiben. Daneben gibt es viele weitere Kompetenzen, eine der zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird ist der kritische Umgang mit den Medien.

Der kritische Umgang mit Medien ist sicher nicht leicht zu erlernen, aber er ist nötig. Einerseits um sich selbst ausdrücken zu können. Andererseits um Meinungen formulieren zu können. Wir ziehen aus den Medien alle nötigen Informationen, um eine Meinung zu formulieren. Leider gibt es vertrauenswürdige Informationen und solche, die es nicht sind. Aber daneben existiert eine Fülle von Informationen, die gar keine Informationen wiedergeben, sondern Meinungen, Halbwissen und Halbwahrheiten. Diese zu erkennen ist nicht leicht, selbst Erwachsene, die eine gute Ausbildung haben und über ein breites Wissen verfügen, können diese Informationen nicht immer als Meinungen oder fehlerhaft enttarnen.

Eine Möglichkeit Kindern und Jugendlichen genauso wie anderen Menschen zu helfen, ist Ihnen eine gute Ausbildung zu vermitteln und mögliche Fallen aufzuzeigen. Seien Sie offen und sagen Sie ihnen, dass es gute Bücher und schlechte Bücher gibt, genauso wie es gute Informationsquellen im Internet gibt, wie es sie in gedruckter Form gibt. Natürlich gibt es sowohl im Internet als auch in gedruckter Form sogenannte schwarze Schafe, wie es auch gezielt falsche Informationen gibt. Als Eltern und Lehrer ist es wichtig, dass einem immer bewusst ist, dass man nicht auf eine einzige Quelle vertraut. Und wenn man Aussagen trifft, dann sind die Quellen anzugeben. Damit kommt man in keine brenzlige Situation und macht sich selbst den Stellenwert der Information bewusst. Diese Information müssen Sie an Kinder, Jugendliche und alle Anderen weitergeben. Selbst, wenn eine Information zu einem bestimmten Zeitpunkt als richtig galt, kann es neue Erkenntnisse geben, die besagen, dass sie nun als falsch anzusehen sind.

Das heißt, wichtig ist für alle Menschen die Fähigkeit zu lesen, und zwar kritisch zu lesen. Wer kritisch liest, wird aus jedem Medium Informationen ziehen können, selbst wenn die Information heißt, es gibt keine Information. Das Medium selbst ist und bleibt zweitrangig, was zählt ist die kritische Lesekompetenz. 

Kritischer Umgang mit Medien

Hallo Ihr Lieben,

wie geht es Euch? Lest Ihr gerade ein Buch? Was für ein Buch ist es? Nein, ich frage nicht nach dem Titel, sondern nach dem Medium. Ja, es ist schon erstaunlich, früher hat man einfach Bücher oder Zeitungen und Zeitschriften gelesen. Aber heute, da wird unterschieden. Es gib E-Books und auch elektronische Zeitungen und Zeitschriften, die kann man im Internet lesen oder als App auf dem Handy oder iPad oder auch auf einem e-Reader wie zum Beispiel den Kindle. Die Möglichkeiten und Medien haben sich vervielfacht.

Medien sind Vermittlungsträger von Informationen, das heißt, jede Art der Kommunikation und Publikation kann ein Medium sein, Beispiele sind traditionell, Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk und Fernsehen. Aber auch Bücher in jeder Form und das Internet sind Medien.

Oft wird in diesem Zusammenhang von Massenmedien gesprochen und von der steigenden Geschwindigkeit, mit der Informationen verbreitet werden können. Viele Menschen sprechen deshalb von Gleichzeitigkeit, das heißt, es wird der Eindruck vermittelt als wäre man bei den Ereignissen dabei.

Woher soll man wissen, was wahr ist, was stimmt? Es ist schwer kritisch zu bleiben. Aber eine kritische Haltung gegenüber Informationen ist wichtig. Besonders wenn es Informationen aus dem Internet sind. Oft werden Informationen von Personen ungeprüft weiter gegeben. Das ist nicht schlimm, aber es handelt sich dann vielleicht ehr um eine persönliche Meinung als um einen neutralen Bericht von Ereignissen. Das muss man beim Lesen berücksichtigen.

Dabei gibt es viele professionelle Journalisten, Berichterstatter und Redakteure, die gelernt haben Informationen möglichst neutral weiterzugeben, sodass man nur Informationen erhält und weniger die Gefühle. Meinungen darf es auch geben, aber sie sollten als solche klar gekennzeichnet sein.

Also, seid kritisch bei dem, was Ihr lest, hört oder seht. Wie das geht? Am einfachsten ist es sich immer eine Frage zu stellen und dann Texte, Berichte oder Bilder zu vergleichen. Es ist nicht schwer. Es gibt ein großes Angebot an Informationen und selbst Dinge, über die nicht berichtet wird sind ein Hinweis und eine Information. Ihr müsst es nur tun.

E-Bücher werden oft als schlechter dargestellt, ob es stimmt oder nicht, das könnt und soltet Ihr selbst entscheiden.

Liebe Grüße. Euer Buchstabenspiel

Zweisprachige Bücher und Sprachlernbücher

Schon früher wurde  an dieser Stelle über zweisprachige Bücher berichtet, dabei handelte es sich meist um die Kinderbücher des Autors D.S.Felix. Hier soll von zweisprachigen Kinderbüchern und einer Sprachlerngeschichte die Rede sein.

Wer eine Fremdsprache lernt, hat oft das Problem, dass die Rückmeldung fehlt. Eine Möglichkeit für sich selbst zu klären, ob es einen Lernerfolg gibt, sind Lektüren. Es ist eine „Prüfung“ ein Buch in einer Fremdsprache zu lesen. Wer das meistert, kann auf sich stolz sein. Denn er versteht schon viel mehr als nur die Vokabeln und die Grammatik. Bücher sind Texte, die auch kulturelle Informationen darlegen genauso wie diese Kenntnisse vorausgesetzt werden. Aus diesem Grund spielen die Geschichten um David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und Mariechen und die Süßigkeiten größtenteils in Deutschland. Das erleichtert den Kindern den Zugang.

Es gibt derzeit zwei Reihen zweisprachiger Kinderbücher des Autors D.S.Felix. Die eine heißt, David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und die andere Mariechen und die Süßigkeiten. Beide Geschichten spielen in Süddeutschland an der Burgenstrasse. Sie sind zweisprachig, sprachlich recht einfach gehalten und richten sich an Grundschüler. Als Bonus gibt es Vokabelangaben den Text in einer wortnahen Übersetzung und Zwischenfragen, die helfen sollen, über den Text nachzudenken. Als Fremdsprachen sind derzeit Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch und Arabisch erhältlich.

In der Zwischenzeit ist nicht nur das Sprachangebot gewachsen, sondern es wurden auch Zusatzmaterialien entwickelt, die es erlauben Textarbeit und vor allem die Arbeit mit einem fremdsprachlichen Text zu üben. Damit werden diese Bücher mit kurzen zweisprachigen Geschichten immer interessanter für den Einsatz in der Schule. Aber im gleichen Maß werden sie immer attraktiver, um das Schulwissen zu erweitern und zu Hause zu festigen.

Der Autor D.S.Felix hat nun damit begonnen eine Sprachlerngeschichte für Jugendliche bzw. junge Erwachsene zu schreiben, die wie schon die Kinderbücher über den Friedrich-Maerker-Verlag vertrieben wird. Es handelt sich hierbei um eine Fortsetzungsgeschichte, die Schwedter Strasse Sieben heißt. In dieser Geschichte gibt es sieben Personen, die gemeinsam einiges erleben. Es sind Dinge des Alltags, die stattfinden. Neben dem eigentlichen Text gibt es Vokabellisten, die langsam aber gewiss einen Grund-Wortschatz aufbauen. Es gibt Angaben zur Grammatik, wie zum Beispiel tabellarische Übersichten und Erläuterungen. Auch zum landeskundlichen und kulturellen Hintergrund gibt es Informationen. Dazu gibt es in dem Sprachlernbuch Schwedter Strasse Sieben Übungen zum Vokabular und zur Grammatik, wie es Übungen speziell zum Text gibt. Die Texte sind ebenfalls recht kurz und in derzeit 3 Sprachen übersetzt, Englisch, Französisch und Spanisch.

Dieses Angebot richtet sich einerseits an Personen, die sich die deutsche Sprache selbst beibringen möchten und andererseits an Bildungsinstitute und Schulen, die den Deutschunterricht bereichern möchten.

Sprachlerngeschichten und zweisprachige Bücher sind eine sehr gute Möglichkeit Sprachkenntnisse gezielt zu fördern und auszuweiten, aber auch um die erworbenen Kenntnisse zu überprüfen. Lesen macht Spaß!

Lerntips

Hallo Ihr Lieben, 

heute habe ich für Euch ein paar Lerntips: Vokabeln zu lernen ist beim Erlernen einer Fremdsprache enorm wichtig. Das wisst Ihr sicher. Es empfiehlt sich deshalb ein Vokabelheft mit 2 Spalten zu führen. Auch Karteikartensysteme und Vokabeltrainer im Internet sind sehr hilfreich. Aber alle Mühe lohnt nur, wenn konsequent und kontinuierlich gelernt wird. Vokabeln müssen ständig wiederholt und vertieft werden. Es kann hilfreich sein, Sätze zu formulieren, in denen das neue Wort benutzt oder erklärt wird. 

Es ist, zum Beispiel, realistisch innerhalb eines Jahres 3000 Wörter zu lernen, wenn das funktioniert schon, wenn Ihr jeden Tag nur 10 Vokabeln lernen, was etwas 15 bis 20 Minuten in Anspruch nehmen sollte, ist das kein Problem. Solange fahrt Ihr sicher im Bus oder könnt Ihr jeden Tag aufbringen. 

Substantive sollten immer mit dem dazugehörigen Geschlecht und der Pluralform gelernt werden.

Hier ist ein Beispiel: die Küche – feminin, die Küchen – Plural

Es ist sinnvoll zu versuchen immer den Wortstamm zu finden und weitere Worte zu bilden. So kann man zu einem Verb ein Substantiv, ein Adjektiv oder zu der Person die weibliche und die maskuline Form finden. 

Z.B.: der Student, die Studentin, das Studium, studieren, studentisch

Beim Vokabellernen hilft es Euch sicher auch, wenn Ihr Gegensatzpaare zusammen lernt, zum Beispiel: ja und nein, bitte und danke oder groß und klein. 

Im Deutschen kann man viele Wörter bilden, indem man 2 oder mehr Worte zusammensetzt, hier sei als Beispiel die Kaffeemaschine angegeben. Das Wort besteht aus 2 Substantiven, der Kaffee und die Maschine. Wichtig ist hierbei sich zu merken, dass das letzte Substantiv stärker ist und das Geschlecht des neuen Wortes bestimmt. Das letzte Wort gibt eine generelle Idee, um welchen spezifischen Gegenstand es sich handelt, was die entscheidende Information des Wortes ist. Hier ist es eine Maschine, deren untergeordnete Eigenschaft das Kaffee machen ist. Guckt mal, wie das in der Fremdsprache funktioniert. Geht das genauso oder ist es anders?

Also, Ihr seht es gibt viele Möglichkeiten das Lernen zu vereinfachen. Tut es. 

Liebe Grüße, Euer Buchstabenspiel.

Vorlesen eine wichtige Kompetenz

Momentan finden überall in Deutschland Vorlesewettbewerbe teil. Zwischen dem 20. und dem 22. Juni findet das diesjährige Finale in Frankfurt am Main statt. Als Eltern werden Sie vermutlich meinen, dass das ein nettes Angebot der Schulen ist und weiter nichts, aber das stimmt so nicht ganz. Lesen ist eine wichtige Kompetenz!

Jeder Schüler muss als erstes Lesen und Schreiben lernen. Der Prozess des Lesenlernens beginnt schon vor dem Schulanfang. Kinder sollten sich schon vorher mit Büchern, Bildern und Schrift auseinandersetzen. Die bei Schulanfang vorhandenen Kenntnisse werden dann zusammengeführt und gezielt weiterentwickelt.

Zunächst werden Kinder einfache Texte lesen, denn nach neuesten Erkenntnissen können nur Inhalte verstanden werden, wenn diese in einer bestimmten Geschwindigkeit gelesen werden. Als Regel gilt eine Zeile muss innerhalb von 3 Sekunden wahrgenommen und erkannt werden, damit sie auch verstanden werden kann. Komplexe Texte können also noch nicht verstanden werden.

Der Spracherwerb wird zwar nie abgeschlossen, doch Kinder in der Grundschule sind noch sehr stark damit beschäftigt Vokabular zu sammeln. Es gibt eine große Zahl an Worten, die ihnen unbekannt sind. Dementsprechend entziehen sich ihnen auch viele Zusammenhänge.

Nur durch Übung und Lesen werden diese Fähigkeiten erworben. Training ist durch nichts zu ersetzen. Kinder, die lesen, erweitern ihr Vokabular, erwerben damit Allgemeinwissen, lernen dadurch Zusammenhänge zu erkennen, lernen Informationen zu unterscheiden und einzuordnen. Lesen gehört zu den Schlüsselqualifikationen, um ein erfolgreiches Leben führen zu können. Es ist eine Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes und verantwortungsbewusstes Leben als Individuum.

Kinder und Personen, die nicht richtig lesen können, haben nur Nachteile im Leben. Lesen und die Landessprache zu beherrschen sind entscheidend für Erfolg. Wer nie gelernt hat zu lesen, kann nie selbstständig Entscheidungen treffen. Es ist eine Einschränkung der Person, die es zu vermeiden gilt.

Die momentan stattfindenden Vorlesewettbewerbe sind dementsprechend als eine Chance zu verstehen. Es ist eine Möglichkeit des Vergleichs und Anreiz zum Lesen gleichermaßen, was Eltern dringend unterstützen sollten. 

Fremdsprachen, welche sind wichtig?

Wenn man die Zeitungen öffnet oder sich mit Bildung und Erziehung beschäftigt, dann wird immer wieder die Wichtigkeit von Fremdsprachenkenntnissen betont. Doch mal ehrlich, ist es wirklich wichtig, dass man Fremdsprachen beherrscht? Und wenn schon Fremdsprachen, welche Sprachen sind wirklich wichtig? Diese und weitere Fragen sollen im Folgenden möglichst kurz erörtert werden.

Fremdsprachen zu beherrschen ist eine Kompetenz, die ganz allgemein als Teil der Bildung angesehen werden. Es handelt sich um eine Fähigkeit, die man von einem gebildeten Menschen erwartet. In vielen Bereichen wird zwischen Menschen unterschieden, die Fremdsprachen sprechen und denen, die keine Sprechen.

Der Umfang der Fremdsprachenkenntnisse kann dabei sehr unterschiedlich sein, aber es ist immer besser mehr zu wissen als genau das Minimum. Das lernen Schüler sehr schnell, denn nur wer alle Fragen beantworten kann, wird auch gute Noten bekommen. Später wenn es darum geht zu studieren, dann ist es notwendig mindestens zwei Fremdsprachen mit Abiturniveau zu beherrschen. Einige Studiengänge erfordern Lateinkenntnisse. Latein wird oft zur Abschreckung benutzt, denn wer kein Latinum nachweisen kann, der wird diese Kenntnisse in einem Crashkurs nachholen müssen. Mangelnde Fremdsprachenkenntnisse sind also ein Mittel zum Ausschluss. Heute gibt es zudem zahlreiche Studiengänge, die zum Teil in einer Fremdsprache abgehalten. Die Lektüre fremdsprachlicher wissenschaftlicher Texte wird im Studium als selbstverständlich angesehen. Nach dem Studium ändert sich das nicht.

Für viele Arbeitsplätze werden heute Fremdsprachenkenntnisse benötigt. Die Ursachen sind verschiedene, einige Berufe erfordern schlicht, dass man in einer anderen Sprache als Deutsch mit Kollegen kommuniziert. Dann gibt es die Möglichkeit, dass die Firma einfach Mitarbeiter hat aus verschiedenen Ländern, oder in verschiedenen Ländern Stützpunkte hat, die selbstverständlich kommunizieren müssen. Andere Berufe haben so viele Bewerber, dass man die Fremdsprachenkenntnisse zu einem Auswahlkriterium heranzieht.

Doch ist es wirklich wichtig Latein zu sprechen? Welche Fremdsprachen braucht man und welche nicht? Latein ist eine tote Sprache und als solche sicher nicht wirklich alltagstauglich, aber dennoch ein Teil der humanistischen Bildung. Grundkenntnisse sind sicher förderlich, aber nicht für jedermann nötig. Früher war Latein die Lingua Franca, die Sprache der Wissenschaften, der Gelehrten, der Theologen und somit eine wichtige Voraussetzung, um aktiv am Leben teilzuhaben. Es gab damals ein Vulgarlatein, das die Mehrheit verstand.

Nach dem Latein hat das Französische diesen Platz eingenommen. Doch auch Französisch ist nicht mehr die Fremdsprache, die alle verbindet. Wichtig ist heutzutage Englisch. Englisch ist die neue Weltsprache. Englisch wird in den Wissenschaften genauso gesprochen wie in vielen anderen Situationen. Wer reist, wird im Ausland ehr Englisch sprechen als die Landessprache oder die Einheimischen Deutsch. Wenn Sie einen Menschen aus einem fremden Land treffen, dann wird auch der vermutlich Englisch als erste Fremdsprache erlernt haben und nur in den seltensten Fällen Deutsch. Englisch sollte deshalb immer Teil der Bildung sein. Fast möchte man sagen, dass Englisch zur Allgemeinbildung gehört. Es ist sicher auch gut weitere Fremdsprachen zu beherrschen, denn je mehr man weiß, desto besser ist es. Der Friedrich-Maerker-Verlag über den schon mehrfach berichtet wurde, publiziert zweisprachige Kinderbücher in den Sprachkombinationen Deutsch-Englisch, Deutsch-Französisch, Deutsch-Spanisch, Deutsch-Türkisch und seit neuestem auch Deutsch-Italienisch. Das heißt, dass der Friedrich-Maerker-Verlag hat zwei zweisprachige Reihen des Autors D.S. Felix, die eine heißt, David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und die andere Mariechen und die Süßigkeiten.

Aber hier mal ein anderer Gedanke, eine Sprache zu lernen ist keine Strafe, man erwirbt eine Fähigkeit, das ist etwas, was einem niemand nehmen kann. Wissen und Bildung sind ein Vorteil. Jeder kann eine Sprache erlernen und das befähigt zu etwas, was ein anderer nicht kann. Das ist toll. Der Friedrich-Maerker-Verlag hat das erkannt und möchte besonders Kindern Spaß an Sprachen und am Lesen vermitteln. Also, Fremdsprachen lernen lohnt sich.

 

Fremd-Sprach-en-erwerb ist eine Entwicklung

Fremdsprachenerwerb und Spracherwerb sind Dinge, die jeden von uns betreffen. Natürlich muss zunächst erläutert werden, was Spracherwerb bedeutet und worin er sich vom Fremdsprachenerwerb unterscheidet. Im Anschluss soll kurz darauf eingegangen werden, welche Bedeutung dem Spracherwerb wie auch dem Fremdsprachenerwerb in unserer Gesellschaft zukommen.

Zunächst einmal muss zugeben werden, dass ein Unterschied zwischen dem Fremdsprachen- und dem Spracherwerb vorausgesetzt wird. Die Ursache hierfür ist, eine Ungenauigkeit oder Unschärfe bei der Benutzung der Begriffe. Anders ausgedrückt, wenn von „ERWERB“ gesprochen wird, dann wird von einer unbewussten und impliziten Handlung ausgegangen, die in einer natürlichen Umgebung stattfindet. Ein Beispiel hierfür ist ein Kind, das von deutschen Eltern in Deutschland deutschsprachig aufgezogen wird. Nichts desto trotz erwirbt das Kind die deutsche Sprache.

Im Unterschied dazu kann der Fremdsprachenerwerb im natürlichen Kontext erfolgen oder im Klassenzimmer. Und hier liegt der Unterschied, in beiden Fällen wird eine weitere Sprache zur Muttersprache (Erstsprache) hinzugefügt, allerdings wird die Zweitsprache erworben, weil sie in einem natürlichen Kontext unbewusst und implizit erworben wird, während die Fremdsprache bewusst, explizit und gesteuert erlernt wird. Das heißt, dass die Muttersprache (Erstsprache) ohne Regeln vollständig gelernt werden kann. Aber bei jeder folgenden Sprache müssen Regeln erlernt werden und es bedarf der Verbesserungen, um Fehler zu erkennen und zu vermeiden. Der Unterschied liegt also im Erlernen oder Erwerben.

Ganz gleich ob eine Sprache erworben oder erlernt wird, hängt der Erfolg nicht von der Art der Aufnahme ab, sondern von anderen Faktoren. Diese Faktoren sind einerseits die Zeit, die Qualität, die Quantität, das soziale Umfeld und die Reaktionen auf die Sprachfähigkeit. Daneben gibt es weitere Faktoren wie Alter, Vorwissen, Zweck und auch die persönliche Einstellung zum Spracherwerb, Fremdsprachenerwerb und zu Sprache ganz allgemein.

Kinder beginnen schon vor der Geburt mit dem Spracherwerb, nach der Geburt wird das begonnene Training verstärkt und fortgesetzt, die erste Bezugsperson ist zumeist die Mutter bzw. die Eltern. Danach kommen viele verschiedene Menschen, die ebenfalls Einfluss auf die sprachliche Entwicklung nehmen. Beim Spracherwerb muss von einer Entwicklung gesprochen werden, da sie nicht mit einem bestimmten Alter oder einem gewissen Wissenstand abgeschlossen wird. Das Gegenteil ist der Fall, sie endet niemals. Das heißt, dass der Mensch als solcher fähig ist bis ins hohe Alter seine Sprache zu verbessern, auszubauen und zu verändern.

Ein Beispiel ist das Vokabular, es gibt aktives und passives Vokabular, das heißt, einige Worte benutzen wir nicht, obgleich wir sie verstehen. Viele Worte benutzen wir nicht ständig, sondern nur in bestimmten Kontexten oder Phasen. Je mehr wir wissen, lesen und über unsere eigene Sprache wissen, desto einfacher wird es neue Sprachen oder auch nur unbekannte Zusammenhänge zu verstehen. Sprache ist ein Mittel und Instrument, das wir uns zu eigen, aber vor allem zu Nutzen machen sollten.

Wer als Kind sich jedoch gewisse Grundlagen nicht erworben hat, wird immer Schwierigkeiten haben, sei es mit der Sprache, Fremdsprachen, Mathematik, strukturiertem Denken, aber auch mit allen anderen Dingen, die der Artikulation bedürfen. Wer seine Sprache nicht beherrscht, dem fehlt das entscheidende Mittel zur Kommunikation.

Viel Verlage, wie zum Beispiel auch der Friedrich-Maerker-Verlag habe es sich deshalb zum Ziel gemacht, den Spracherwerb wie auch den Fremdsprachenerwerb zu fördern. Der Friedrich-Maerker-Verlag hat zwei Reihen von Büchern im Programm, die genau dies beabsichtigen. Mariechen und die Süßigkeiten ist eine der Reihen. Die Protagonistin ist ein Mädchen, das über ihre Leidenschaft zur Schokolade, die Welt entdeckt. Dabei wird nicht nur Deutschland entdeckt, sondern auch Südamerika und verschiedene weitere Regionen. Als zweite Reihe gibt es David, der kleine Ritter aus Hassmersheim, der Protagonist interessiert sich für Ritter und Geschichte Sein Interesse lässt ihn Europa und historische Ereignisse der europäischen Länder entdecken.

Die Bücher sind durchgängig zweisprachig und richten sich an Kinder im Übergang von der Grundschule zu weiterführenden Schulen und die Sekundarstufe I. Sprachkombinationen sind derzeit Deutsch-Englisch, Deutsch-Französisch, Deutsch-Spanisch sowie Deutsch-Türkisch. Es werden Vokabelangaben gemacht und Zwischenfragen bezüglich des Textes gestellt. Aber was Lehrer interessieren dürfte, es gibt auch Arbeitsblätter, mit deren Hilfe Textverständnis, Vokabeln und die Konzentration geübt werden können. Spracherwerb muss kein trockenes Pauken sein! Der Friedrich-Maerker-Verlag hat das erkannt und setzt es in tollen Büchern um.

 

Leseförderung – was ist das?

Leseförderung ist ein komplexes Anliegen, dessen Ziele die Lesefähigkeit und Spaß am Lesen wie auch an Literatur sind. Die Motivation zum Viellesen steht bei diesem Unterfangen im Mittelpunkt des Interesses.

Doch wozu soll das Lesen eigentlich gut sein? Warum wird so großer Wert auf das Lesen gelegt? Diese Fragen sollen zunächst beantwortet werden, bevor darauf näher eingegangen werden soll, wer an der Leseförderung beteiligt ist.

Lesen wird als eine wesentliche Kulturtechnik verstanden. Je mehr eine Person liest, desto schneller wird sie lesen und desto schneller wird sie auch wichtige und wesentliche Zusammenhänge erfassen und verstehen. Menschen, die viel lesen, erfahren mehr und haben oft ein tiefgründigeres Wissen. Der Spracherwerb wird schneller und einfacher erfolgen, dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um die Muttersprache oder um eine Fremdsprache handelt. Der aktive und passive Wortschatz wird wesentlich größer sein, als bei Menschen, die wenig oder gar nicht lesen. Das Allgemeinwissen ist größer und auch landeskundliche Kenntnisse sind größer als bei Gleichaltrigen.

Hier sollen nun die positiven Folgen des Lesens zusammengefasst werden. Lesen fördert die Bildung und den Wissenstand, außerdem werden die Konzentrationsfähigkeit und die Disziplin gesteigert, ganz allgemein ist die Auffassungsgabe schneller, was sich auf den Spracherwerb genauso wie auf den Fremdsprachenerwerb auswirkt. Kurz sowohl schulischer als auch beruflicher Erfolg kann nur durch Lesefähigkeit erreicht werden.

Wo bzw. durch wen erfolgt Leseförderung? Zunächst sollte Leseförderung im Elternhaus stattfinden, das heißt, Eltern sollten ein Vorbild sein und auch vorlesen. So wird das Interesse des Kindes geweckt. Im Kindergarten und auch in der Schule sollte die Leseförderung konsequent weitergeführt werden. Auch Bibliotheken, Bücherbusse und Buchhandlungen nehmen aktiv an der Förderung von jungen Lesern teil. Daneben gibt es Vereine, Stiftungen und Verbände, die sich bemühen besonders Kinder und Jugendliche zum Lesen zu Motivieren.

Aber es gibt zwei große Gruppen, die bisher nicht angesprochen worden sind, das sind die Kinder- und Jugendbuchverlage wie auch die Autoren. Ein Verlag, der sich besonders engagiert und Bücher für Leseanfänger beiderlei Geschlechts veröffentlicht ist der Friedrich-Maerker-Verlag. Dieser Verlag ist ein kleiner Familienbetrieb, der seinen ganz persönlichen Beitrag leisten möchte, um zum Beispiel Jungen zum Lesen zu motivieren. Der Autor DS.Felix schreibt spannende Bücher zur Regionalgeschichte die als zweisprachige Sprachlernbücher erhältlich sind. Beim Friedrich-Maerker-Verlag sind von DS.Felix bisher die Reihen David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und Mariechen und die Süßigkeiten erschienen. Diese Bücher enthalten mit Zwischenfragen, dadurch sind sie besonders zur Leseförderung geeignet.

Daneben hat der Friedrich-Maerker-Verlag vom selben Autor – DS.Felix – den Jugendroman Kyklop Lupi oder das Fenster zur Welt veröffentlicht. Bei dem letztgenannten Buch handelt es sich um einen Jugendroman, der eine fantastische Reise in verschiedene Epochen, Länder und Ideen beschreibt, dabei ist nicht immer klar, ob der Protagonist träumt oder ein wirkliches Abenteuer erlebt. Aber lest die Bücher selbst, Bücher machen Spaß!

 

Lesen eine Fähigkeit mit Zukunft

Die Diskussionen um die Resultate der Pisa Studie klingen sicher auch Ihnen noch in den Ohren. Lesen beinhaltet neben der Wiedergabe des geschriebenen Wortes vor allem Textverständnis und Textinterpretation. Sie gehören untrennbar zusammen.

Beim Lesen geht es in erster Linie darum, die Schriftzeichen richtig zu deuten, das heißt, lesen zu können. Dazu gehört nach der Artikulation des geschriebenen Wortes, dass der Leser die schriftlich niedergelegten Gedanken aufnehmen und vor allem verstehen kann. Wenn der Leser nicht versteht, was er da gerade vor sich hat, dann spricht man von mangelndem oder gar fehlendem Textverständnis. Durch das Textverständnis wird der Leser befähigt, den Text zu interpretieren, das heißt, dessen Inhalt einzuordnen, zu bewerten und Stellung dazu zu beziehen.

Kinder lernen in der Schule zu lesen, das ist keine Fähigkeit, die von jetzt auf gleich da ist, sondern in einem langsamen Prozess erlernt wird. Nur durch kontinuierliches Arbeiten und Lernen kann ein Kind das Lesen erlernen. Regelmäßiges Üben ist wichtig. Sicher wird in den Schulen geübt, aber auch zu hause und außerhalb der Schule müssen Schüler diese Fähigkeit weiter trainieren, um erfolgreich zu werden.

Eine Hilfe ist es, wenn Eltern mit ihren Kindern eine Routine entwickeln, das kann zum Beispiel heißen, dass das Ritual des abendlichen Vorlesens zu einem gegenseitigen Vorlesen wird. Mit der Zeit und dem fortschreitenden Fähigkeiten, können Kinder auch alleine lesen. Dazu sollten Eltern sie motivieren. Aber das darf nicht heißen, jetzt kannst du selber lesen, jetzt wird dir nicht mehr vorgelesen. Es hilft Kindern gemeinsam zu lesen, sie können Fragen stellen oder etwas kommentieren, die Fantasie spielen lassen und zum Beispiel ein Ende selbst erfinden, bevor sie das reale Ende der Geschichte oder des Buches selbst lesen oder aber vorgelesen bekommen.

Bei dem Prozess des Lesenlernens spielt der Spracherwerb eine entscheidende Rolle. Denn die eine Entwicklung muss von der anderen getragen und begleitet werden. Kinder, die in die Schule kommen, haben schon einen großen Wortschatz, aber er wird sich noch stark verändern und viele Worte und Ausdrücke werden nicht nur während der Schulzeit erlernt werden. Vergessen Sie bei allem nie, dass der Spracherwerb ein nie endender Prozess ist. Niemand kann von sich ernsthaft behaupten, jedes Wort einer Sprache zu kennen oder gar zu benutzen. Gerade der Gebrauch von Sprache ist ständigem Wandel und vielen verschiedenen Einflüssen unterzogen.

Helfen Sie Ihrem Kind oder Ihren Kindern lesen zu lernen, damit ebnen Sie ihm den Weg in eine Erfolgreiche Zukunft. Bücher machen Spaß!

 

Bücher zu Weihnachten

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit fragen sich viele Menschen, womit man seinen Lieben eine Freude machen kann. Es gibt sehr typische Geschenke, wie zum Beispiel Kleidung, aber es gibt auch noch andere Klassiker. Auf einen, das Buch, möchte ich heute etwas näher eingehen.

Ein Buch zu verschenken ist eine sehr persönliche Sache. Denn, um einem Menschen ein Buch zu schenken, sollte man einerseits die zu beschenkende Person sehr gut kennen und auch das zu schenkende Buch. Warum das so ist? Nun, ein Buch liest man und in gewisser Weise soll es dem Leser etwas sagen. Bücher müssen Ihre Leser ansprechen. Das kann dadurch passieren, dass der Humor ähnlich dem eigenen ist, dass es sich um einen sehr spannenden Krimi handelt oder ein anderes Thema oder Genre des Beschenkten wiederspiegelt.

Klar, da liegt man schnell daneben. Sicherheitshalber einen Kassenschlager oder den Jahresbestseller zu kaufen, mag als Lösung reizen. Viele Menschen schenken aus Unsicherheit und Unwissen Bestseller, ausgezeichnete und prämierte Bücher. Leider werden dadurch viele tolle Bücher alljährlich wieder übergangen.

Versuchen Sie beim Kauf eines Buches immer daran zu denken, für wen Sie das Buch auswählen, Alter, Geschlecht, persönliche Vorlieben und Situation ändern sich stetig, es ist nicht leicht, aber wenn der Beschenkte das Buch liest und mag, dann wird er sich auch immer daran erinnern, wer ihm die tollen Stunden mit diesem Buch beschert hat. Machen Sie sich die Mühe, es lohnt sich.

Kinder und Jugendliche mit wunderbaren Büchern zu beschenken scheint geradezu angebracht zu sein, wenn man die Ergebnisse der Pisa Studie kennt. Bücher, die Spaß bereiten und gleichzeitig Wissen vermitteln sind immer angesagt. Erinnern Sie sich noch an die Buchvorstellungen, diesen Jahres?

In diesem Blog sind zweisprachige Kinderbücher vorgestellt worden und auch ein außergewöhnliches Jugendbuch. Die bilingualen Sprachlernbücher waren David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und Mariechen und die Süßigkeiten. Beide Bücher sind Fortsetzungsgeschichten, die in jeweils zwei Sprachen in einem Buch gedruckt veröffentlicht werden. Das ist clever gemacht, der Leser findet eine Geschichte in zwei verschiedenen Sprachen im Buch und kann dann vergleichen, ob seine Fremdsprachenkenntnisse schon gut sind oder, was er noch verbessern muss. Außerdem zeichnen sich die Büchlein dadurch aus, dass sie Fragen zum Text enthalten und auch Vokabelangaben machen.

Das alles trifft auf das Jugendbuch Kyklop Lupi oder Das Fenster zur Welt nicht zu, es ist ein deutschsprachiger Text, der durch sein Springen zwischen Traum und Wirklichkeit einen einzigartigen Charme versprüht. Lesen macht Spaß! Fröhliche Weihnachten!