Arbeitskreis kleiner Verlage

Am Donnerstag den 22. September findet in Stuttgart wieder ein Treffen des Arbeitskreises kleiner Verlage statt. Der Landesverband Baden-Württemberg ist noch jung, er wurde erst 2010 gegründet, aber er hat sich viel vorgenommen.

Hier einige allgemeine Vorhaben und Aufgaben, des Arbeitskreises. Die kleinen und unabhängigen Verlage möchten die kulturelle Vielfalt in Deutschland erhalten und prägen. Die Verlage zeichnen sich durch ihre Kreativität und Innovation aus, ohne die sie kaum überleben könnten. Diese Verlage greifen neue und vor allem aktuelle Themen auf und entdecken neue Autoren. Oder aber sie wagen sich an Projekte, die einzigartig sind.

Einer dieser Verlage ist der Friedrich-Maerker-Verlag, er hat sich auf Bücher für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Spezialisiert, die eine Fremdsprache erlernen möchten. Hier finden Eltern und Leser zweisprachige Kinderbücher, die ein neues Konzept verfolgen. Eine Fremdsprache lesend zu erlernen. Ohne das Engagement wie auch die Risikobereitschaft und den Enthusiasmus der Verleger wäre das Projekt nicht möglich geworden.

Der Friedrich-Maerker-Verlag wird auch an dem Treffen des Arbeitskreises kleiner und unabhängiger Verleger am morgigen Donnerstag in Stuttgart teilnehmen. Ziel ist es branchenrelevante Erfahrungen und Informationen auszutauschen. Am 23. September 2011 wird die Geschäftsstelle des Landesverbandes Baden-Württemberg des „Arbeitskreises kleinerer Verlage“ ein Jahr alt. Das ist ein Erfolg der gefeiert werden sollte. 

Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken

Vom 28. Mai bis zum 31. Mais 2011 findet in Saarbrücken die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse statt. Das Motto ist „Bücher bauen Brücken“. Damit möchten die Veranstalter ihr Ziel beschreiben, nämlich etwas für Bildung, Toleranz, Fantasie zwischen den Kulturen und Generationen zu tun. Die Messe findet jährlich statt und hat immer ein Gastland, dieses Jahr ist Ungarn Gastland.

Autoren und Verlage begegnen sich hier, um sich über Kinder- und Jugendbücher auszutauschen. Dieses Jahr wird der Friedrich-Maerker-Verlag wieder dabei sein, um seine zweisprachigen Sprachlernbücher zu präsentieren. Es wird zum Beispiel neue Geschichten von Mariechen und die Süßigkeiten geben.  Das Verlagsteam freut sich auf alle Interessierten.

Selbstverständlich sind die kleinen Leser mit ihren Eltern und Großeltern herzlich willkommen. Wie auch Lehrer und Erzieher zur Messe wieder herzlich eingeladen sind.

eBooks im Aufwind

Die Medien melden, dass in den USA mehr eBooks verkauft werden als Bücher. In Zeitungen wie der Zeit ist zu lesen, dass Amazon auf 100 gebundene Bücher während der letzten drei Monate 143 digitale Bücher verkauft haben soll. Zudem sei der Aufwärtstrend noch lange nicht beendet. Das hört sich unglaublich an. So viel Optimismus. Gut, man muss dazu sagen, dass sich die Zahlen auf die USA beziehen, in Deutschland sind die Verkaufszahlen noch nicht erreicht.

Zur gleichen Zeit werden Unkenrufe laut. Das Ende des Buches sei gekommen. Ist das glaubwürdig? Nein, sicher nicht. Das Buch wird erhalten bleiben, aber der Buchmarkt wird sich ändern. Das kann für Alle von Vorteil sein. 

Der öffentliche Bücherschrank

Seit einiger Zeit fallen dem aufmerksamen Beobachter in verschiedenen größeren Städten öffentliche Bücherschränke auf. Doch was hat es mit diesen Bücherschränken auf sich? Nun, das ist schnell erzählt. Es sind stabile Bücherschränke, die im öffentlichen Raum stehen und jedermann Bücher zugänglich machen. Das Angebot kann kostenlos genutzt werden. Jeder kann Bücher hineintun und auch mitnehmen.

Jetzt werden sich viele Leser fragen, wozu das Ganze? Es ist ein Angebot, dass zum Einen das Lesen als solches anregen soll und zum Anderen soll damit der Austausch von Literatur unterstützt werden. Jeder kann und soll Bücher hineinstellen und herausnehmen, um sie zu lesen.

Die ersten öffentlichen Bücherschränke wurden in den 1990’er Jahren in Darmstadt und Hannover realisiert. Im Jahre 2002 wurde die Idee als solche von der Bürgerstiftung Bonn ausgezeichnet. In Bonn findet man noch heute die meisten solcher Schränke, aber in vielen anderen Städten wird die Idee nachgeahmt. Jetzt gibt es auch in Düsseldorf einen solchen öffentlichen Bücherschrank.