Ein neues Jahr…

Ein gutes und gesundes neues Jahr wünscht Euch Euer Buchstabenspiel! Auf dass es ein gutes Jahr wird.

Ein arbeitsreiches Jahr liegt vor Buchstabenspiel, es ist viel geplant, verschiedene Projekte stehen vor der Vollendung, aber bis dahin ist es noch ein ganzes Stück Arbeit. Die Lektüreliste ist auch wieder gewachsen, es gibt so viele tolle Bücher… und die wollen alle gelesen werden. Nicht zu vergessen, dass da auch noch verschiedene weitere Hobbys und Aktivitäten warten. Ganz in diesem Sinne, wird nicht lange rumgeschwafelt, sondern gleich tatkräftig losgelegt.

Dieses Jahr soll wieder ein Klassiker nacherzählt werden, angedacht ist die Geschichte der Königskinder, ein weiterer Klassiker – Kleider machen Leute – ist schon soweit vorbereitet und kann veröffentlicht werden. Daneben sind auch aktuelle Fassungen von Märchen geplant und verschiedene Kurzgeschichten sollen veröffentlicht werden. Natürlich wartet auch eine neue Reihe zweisprachiger Bücher.

Neben der Arbeit an den Texten und Veröffentlichungen werden die Bücher auch bei verschiedenen Messen in Deutschland und Österreich vorgestellt werden, den Auftakt wird im März die Buchmesse Leipzig darstellen. Also, es gibt viele Möglichkeiten, lasst sie uns ergreifen.

Zweisprachige Lerngeschichte DaF

Schwedter Strasse Sieben

Um Deutsch als Fremdsprache zu lernen, gibt es für Jugendliche und junge Erwachsene habe ich die Schwedter Strasse Sieben geschrieben. Dabei handelt es sich um eine Buchreihe, in der kurze und einfache Texte in Deutsch und Spanisch sind, zusätzlich zu den Texten enthalten die Bücher Vokabelangaben, Grammatik, Erläuterungen, Übungen und Aufgaben, die eine Auseinandersetzung mit dem Thema und dem Text unterstützen und lenken.

Auf diese Art und Weise profitiert der lernende Leser gleich mehrfach, er erhält Bestätigung und Lernerfolge gezeigt, weil die Texte leicht sind und gut verstanden werden können. Andererseits werde die Leser auch gefordert, was zum Lernen anregt und motiviert. Wichtig ist, dass die Lektüre der Schwedter Strasse Sieben Selbstvertrauen vermittelt, der Leser sieht, er kann das meistern.

In den Geschichten wird deutsche Alltagskultur vermittelt und beispielhaft am Studentenleben von Studenten in Berlin gezeigt. Die verwendete Methode hinter der Buchreihe ist kontextualisierend lernendes Lesen. Entstanden sind die Texte beim Unterrichten mit dem Lehrwerk Studio D, weil mir als Lehrendem aufgefallen ist, dass den Lernern etwas fehlt, das ihnen die eigenen Lernerfolge zeigt ohne einer Prüfung ausgesetzt zu sein. Und wer freut sich nicht über den ersten Text, der ohne fremde Hilfe in einer Fremdsprache gelesen und verstanden wird. Lesend lernen, sei es im Selbststudium oder zur Vertiefung, ist mit den zweisprachigen Texten von Schwedter Strasse Sieben möglich.

Jeder Text ist in sich geschlossen und kann einzeln gelesen werden, aber sie können auch aufeinander aufbauend als Fortsetzungsgeschichte gelesen werden. Es gibt verschiedene Arten mit den Texten und dem enthaltenen Zusatzmaterial, wie Vokabelangaben, Grammatikangaben, Aufgaben, Übungen und Erläuterungen umzugehen oder zu arbeiten. Die Texte können direkt bei mir der Autorin, D.S. Felix angefordert werden oder bei Amazon und Xinxii bestellt werden.

Buchmesse in Frankfurt

Jeden Herbst findet in Frankfurt am Main die große und internationale Buchmesse statt, so auch dieses Jahr wieder. Alles dreht sich um Bücher und Gastland ist diesmal Frankreich. Eine schöne Gelegenheit sich mal wieder mit französischer Literatur und aktuellen Autoren des Landes auseinanderzusetzen.

Doch dieses Jahr ist die Messe recht leise, klar es gibt wie immer verschiedene Höhepunkte, Michel Houellebecq war da, er hat über Literatur und seine Bücher gesprochen. Natürlich gibt es ein entsprechendes Rahmenprogramm. Aber irgendetwas fehlt.

Es gibt unzählige Verlage, die ihre Autoren und neue Bücher präsentieren. Es wird über Bücher und eBooks gesprochen, aber die Zukunft des Buches bleibt seit Jahren ungewiss. Es ist allen bewusst, dass es unzählige Bücher gibt, die nie zum Leser finden. Das ist eine Tatsache, aber es ist nicht so, weil die Bücher nicht gut wären, sondern weil … Ja, warum eigentlich genau? Man weiß es nicht. Man hat Vermutungen, Ideen und vielleicht auch eine Ahnung, aber man weiß es nicht mit Sicherheit. Parallel dazu scheinen die Menschen immer weniger zu lesen, auch dafür kann man keine konkreten Gründe nennen, sondern darüber nur Vermutungen anstellen.

Genauso wie man die Ursachen nicht kennt, weiß man, wie die Situation zu ändern wäre. Wie können Menschen motiviert werden zu lesen und Bücher zu kaufen?

Jeder, der an dem Prozess der Buchherstellung teil hat, macht seinen Job richtig gut, die Autoren schreiben gute Texte, die Lektoren korrigieren diese, eventuell übersetzen Übersetzer diese, dann findet Layout, Gestaltung und Druck statt und dieser ganze Prozess sollte und wird sicher auch von einer ausgeklügelten Werbekampagne begleitet. Und trotz all der Anstrengungen verkaufen sich viele Bücher nicht so gut. Die Autoren, von wenigen Ausnahmen abgesehen, können von ihrer Arbeit nicht leben. Potentielle Leser wissen meist noch nicht einmal, welcher Autor für einen Buchpreis vorgeschlagen wird oder für welches Buch. Und auf die Frage, welche aktuellen Autoren es gibt, haben die wenigsten eine Antwort.

Hat das Buch in dieser Situation eine Zukunft? Wie kann das Buch der Zukunft aussehen? Viele Fragen, die bis zum Sonntag noch in Frankfurt diskutiert werden.

HÄ – ein Fragewort mit zwei Buchstaben

Sprache dient der Kommunikation, aber nicht immer läuft alles nach Plan. Gut, oft geht so einiges schief, deshalb ist das Fragen so wichtig. Im Deutschen gibt es viele Frageworte und fast alle beginnen mit einem W. Die große Ausnahme bildet das HÄ. Manchester wird jetzt abwertend sagen, dass man dieses Wort besser nicht benutzt, es klänge unfreundlich, sei umgangssprachlich und einfach kein gutes Deutsch. Sicher, alle diese Aussagen stimmen, nichts desto trotz ist es das vielseitigste Fragewort der deutschen Sprache. Mit einem HÄ kann man schlicht alles erfragen.

Das einzige Fragewort, das dem HÄ nahe kommt, ist das WAS. Wer jetzt fragt: Hä was? Der weiß wovon ich spreche…

Gestattet mir die Frage, wie sagt man in anderen Sprachen oder Eurer Muttersprache –  HÄ?

Ankündigung – Buchstabenspiel in neuem Glanz

Ganz herzlich möchte ich Euch einladen, das neue Erscheinungsbild von Buchstabenspiel zu erkunden. Nachdem ich vor einigen Tagen angekündigt hatte, dass es bei Buchstabenspiel Veränderungen geben wird, sind die ersten umgesetzt worden. Gut, ganz vollständig ist der Umbau noch nicht, aber das Gerüst steht. Die Webseite zeigt sich in neuem Glanz und von einer anderen Seite. Überzeugt Euch doch am besten selbst.

Nichts desto trotz gibt es weiterhin den Blog mit diversen Seiten, die über Bücher, Buchprojekte, Zweisprachigkeit und Leseförderung informieren und eine Diskussionsplattform anbieten. Eine entscheidende Veränderung ist, dass es in Zukunft keine Werbung mehr geben sollte. Aber klar, Buchstabenspiel bleibt dem Prinzip ‚Sesamstraße‘ treu – ‚Der. Die. Das. Wieso? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm.‘ – und Buchstabenspiel fordert auch weiterhin zum denkenden Gestalten der Zukunft auf. Schaut es Euch an und teilt, was Ihr davon haltet!

In eigener Sache

Heute möchte ich mich kurz in eigener Sache an Euch wenden. Dieser Blog besteht seit geraumer Zeit und wird auch weiterhin bestehen bleiben, aber er soll sich verändern und dementsprechend werden in den kommenden Tagen und Wochen verschiedene Veränderungen vorgenommen.

  1. Das Erscheinungsbild soll sich verändern.
  2. Der Fokus wird neu ausgerichtet, denn klar, Buchstabenspiel ist ein Autorenblag und als solcher wird die Autorin Dorothea S.Felix auch verstärkt mit ihren Projekten vorstellig werden.
  3. Es soll ein stärkerer Wert auf konkrete Informationen zur Leseförderung und zum Spracherwerb, wie auch Fremdsprachenerwerb gegeben werden.

Also, ich bin gespannt, wie Euch der neue und verbesserte Buchstabenspiel-Blog gefallen wird. Bis dahin, alles Gute.

Ein gutes und gesundes neues Jahr

Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch allen ein gutes und gesundes neues Jahr! Auf dass, das Jahr 2017 ein richtig gutes Jahr für uns alle wird. 

Habt Ihr Euch viel vorgenommen für das Jahr, das gerade gestartet hat? Nun, Euer Buchstabenspiel hat einige Bücher, während des vergangenen Jahres, vorbereitet, diese sollen nun fertig gestellt werden, damit Ihr sie bald lesen könnt. Ihr könnt Euch also auf einige schöne neue Lektüren freuen. 

In diesem Sinne wünscht Euch Euer Buchstabenspiel ein wunderbares Büchernarr und Lesejahr 2017!

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Kräuterküche in Linares © by D. Schönfeld 2017

Buchmesse, Bücher und Lesen

Teil 1: Was unterscheidet Leser von Nichtlesern?

Gestern Abend wurde die diesjährige Buchmesse in Frankfurt am Main feierlich eröffnet, bis Sonntag werden Bücher, Autoren, Verlage, Leser und viele weitere Menschen, die mit Büchern zu tun haben auf der Messe zusammentreffen. Das ist eine gute Gelegenheit mal wieder darüber zu sinnieren, was Lesen ist und was es mit uns macht. 

Die Gesellschaft ist geteilt, da gibt es einerseits die Leser und andererseits die Nichtleser. Allgemein wird Lesen als positiv bewertet, es gilt als eine Beschäftigung, die das Weltverstehen, Denken, Lernen, Kreativität, Fantasie und die Konzentration fördert. Deshalb wird Lesen als erstrebenswert betrachtet. Und um ehrlich zu sein, ich kann mir nicht vorstellen, ein Leben ohne Lesen zu führen. 

Doch wie kann diese Erkenntnis jemandem vermittelt werden, der nicht liest, dem Lesen keine Genugtuung und keinen Spaß bereitet? Das ist die große Frage. Sicher können Leser Nichtlesern erklären, was es für sie bedeutet zu lesen. Aber wird sie das zum Lesen motivieren? Vermutlich nicht. Zumindest scheint es wenig zu helfen, wenn Nichtlesern gesagt wird, dass Lesen sie Glücklich macht, ihre Konzentrationsfähigkeit steigert oder ihr Wissen vergrößert. 

Was unterscheidet Leser von Nichtlesern? Leser wissen mehr, haben eine Möglichkeit Dinge, die sie beschäftigen oder belasten aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und bei Problemen Lösungsansätze abzuwägen oder bei Erfreulichem dies intensiver zu genießen. Nichtlesern fehlt in vielen Situationen die Weitsicht und vor allem das Allgemeinwissen über das Leser verfügen. Ja, da spricht die Vielleserin, ich lese etwa 120-150 Bücher pro Jahr und das noch dazu in verschiedenen europäischen Sprachen. 

Natürlich kann ein Nichtleser sich über alle Dinge informieren, aber mal ehrlich, oft muss dazu dann doch auch gelesen werden. Das beliebteste Medium ist heute das Internet und auch wenn es viele Filme gibt, diese finden Interessierte nur, wenn sie Lesen können. 

Es gibt für alle Altersgruppen und Interessengruppen Bücher und Lektüren. Leseförderung richtet sich besonders an Kinder und Schüler. Der Friedrich-Maerker-Verlag hat sich auf zweisprachige Kinderbücher spezialisiert und verlegt Bücher in vielen Sprachen Europas, aber beispielsweise auch Russisch, Arabisch und Türkisch. Schauen Sie sich das Angebot an. 

Bücher und Herbst

Hallo Ihr Lieben, nachdem Euer Buchstabenspiel eine längere Pause eingelegt hat, ist es passend zum Bücher-Herbst zurück. Der Sommer war lang und buchreich oder wenn Ihr so mögt reich an Büchern.

Nein, ich möchte Euch nicht von allen Büchern erzählen, die Buchstabenspiel gelesen hat.  Das würde zu weit führen. Nur soviel sei angemerkt, Buchstabenspiels Batterien sind geladen. 

Welche Themen interessieren Euch derzeit besonders? Also, Euer Buchstabenspiel interessiert sich gerade besonders für Geschichte und Sprache. Aber darüber wird Euch Buchstabenspiel in den kommenden Wochen noch ausführlicher berichten. Heute nur soviel: Buchstabenspiel ist zurück. Viele liebe Grüße von Eurem Buchstabenspiel.

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Herbstimpressionen spanische Korkeichel © Oktober 2016

Leipzig – Frühjahr-s-Buchmesse

Leipzig – Frühjahr-s-Buchmesse

Und es wird doch gelesen. Laut einer neuen Umfrage (Statistische Bundesamt (Destatis)) lesen Deutsche pro Woche etwa drei Stunden und fünfundvierzig Minuten pro Woche in ihrer Freizeit. Das sind richtig gute Neuigkeiten. Als Autorin freuen mich solche Schlagzeilen.

Freizeitbeschäftigung und Lebensphilosophie

Bei der Frage, wer liest, stellt sich heraus, dass vor allem Senioren lesen, je jünger das Publikum wird, desto weniger Zeit wird von ihnen auf das Lesen als Freizeitbeschäftigung verwandt. Das ist schade. Besonders schade ist es, wenn es um Kinder und Jugendliche geht. Das finde ich dann auch bedenklich. Denn Lesen ist nicht nur eine eine Freizeitbeschäftigung, es ist für mich auch eine Lebensphilosophie und Grundeinstellung in Bezug auf Bildung.

Was wird denn gelesen, da stehen Zeitungen und Zeitschriften an erster Stelle, das ist schön, denn sie sind Informationsquellen zu aktuellen Themen. Aber ganz am Ende finden sich Bücher. Das finde ich persönlich ganz und gar unverständlich, erlauben und ermöglichen sie doch eine gezielte und vertiefende Auseinandersetzung mit bestimmten Dingen, die genauso aktuell und wichtig sein können, wie Informationen aus Zeitungen und Zeitschriften.

Leseförderung und Buchmessen

Buchmessen bilden hervorragende Möglichkeiten, um Bücher bekannt zu machen oder vorzustellen. Aber das ist bei weitem noch nicht alles. Klar, Buchmessen versuchen auch Bücher zu verkaufen und es ist wichtig, dass alle, also Autoren, Illustratoren, Übersetzer, genauso wie Verlage, Lektoren, Korrektoren, Druckereien, Marketingspezialisten, Buchhandel und Leser. Es ist wirklich erstaunlich wie viele Menschen bei der Entstehung von Büchern involviert sind. Da wundert man sich als Laie, aber auch als Autor.

Nichts desto trotz sind die Messen vor allem auch dazu da, um Leser direkt anzusprechen. Denn klar, jeder Autor möchte, dass seine Bücher gelesen werden. Als Autorin für Kinderbücher und Jugendbücher liegen mir die jüngeren Leser besonders am Herzen. Wobei ich nicht denke, dass Erwachsene meine Bücher nicht lesen können oder sollten. Die Bücher schreibe ich für Leser jeden Alters.

Dieses Frühjahr gibt es zahlreiche Buchmessen, zu denen meine Bücher zu sehen sein werden, morgen beginnt in Leipzig die große Frühjahrsbuchmesse Deutschlands, aber im April geht es weiter, da wird am 2. April ab 14.00 Uhr im Salon Du Livre in der Mediathek Communaire Sarreguemines (Frankreich) eine Bücherausstellung stattfinden, danach geht es weiter nach Brüssel (Belgien) dort wird in der Vertretung von Baden-Württemberg eine dreiwöchige Ausstellung mit meinen Büchern stattfinden. Im Mai findet die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken statt und auch da werden meine Bücher zu finden sein. Es folgen einige weitere kleine Büchertage und im Herbst geht es wieder durch ganz Europa zu Buchmessen. In diesem Sinne möchte ich Euch alle einladen meine, Dorothea S. Felix’, Bücher zu lesen.

für historisch Interessiere Leser: Daniel und der Koffer im Öttingerhaus © D.S. Felix 2015
Jugendbuch: Daniel und der Koffer im Öttingerhaus © D.S. Felix 2015