Buchstabenspiel und die Person dahinter

Die Umgestaltung der Webseite Buchstabenspiel möchte ich nutzen, um mein Tun und meine Person zu präsentieren.

Schon bei der Namenwahl für die Webseite habe ich mich bewusst für einen sprechenden Namen entschieden, Buchstabenspiel. Denn klar, Buchstaben sind es, die in Abstraktion meiner Tätigkeit zugrunde liegen. Geschichten und Sprachen beruhen auf Sätzen und Worten, die mittels Buchstaben abgebildet werden. Der kreative Umgang mit diesen Buchstaben scheint spielerisch oder ein Spiel. Deshalb heißt diese Webseite Buchstabenspiel.

Mein Anspruch geht aber noch weiter. Weder bin ich ausschließlich Autorin, noch Lehrerin oder Texterin. Richtig, ich arbeite mit Sprachen, hauptsächlich Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch, in verschiedenen Kontexten. Zudem kann ich wirklich gut zuhören, was sicher auch damit zusammenhängt, dass ich nicht gerne im Mittelpunkt stehe und rede. Aber ich lese auch viel, ich bin schrecklich neugierig und will, ja, will nicht möchte, immer mehr und neues erfahren. Das hat zur Folge, dass ich mich mit Sprachen und ihrem Gebrauch immer wieder aufs Neue auseinandersetze.

Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass ich eben nicht alles weiß und sicher nicht perfekt bin, aber ich lerne dazu und verbessere mich stetig. Dieser Prozess trifft auf meine Tätigkeit als Autorin genauso zu wie auf die Lehrerin und die Texterin. Die Person hinter Buchstabenspiel bin ich. Ja, ich bin es, das heißt Dorothea S. Felix. Da ich ein wenig introvertiert bin, ist es manchmal nötig mich aus der Komfortzone zu locken, tut es, ich werde mich darüber freuen.

Aber ganz wichtig, auf der Webseite Buchstabenspiel möchte ich Euch alle an meinen Projekten teilhaben lassen. Es ist mein ausgesprochener Wunsch, dass Buchstabenspiel sich zu einer Plattform zum regen Austausch mit Lesern, anderen Autoren, Lehrern und Interessierten sowohl über Sprachen und Spracherwerb, als auch über Lesen, Bücher und  Leseförderung entwickelt. Lasst uns doch gleich anfangen!

Ankündigung – Buchstabenspiel in neuem Glanz

Ganz herzlich möchte ich Euch einladen, das neue Erscheinungsbild von Buchstabenspiel zu erkunden. Nachdem ich vor einigen Tagen angekündigt hatte, dass es bei Buchstabenspiel Veränderungen geben wird, sind die ersten umgesetzt worden. Gut, ganz vollständig ist der Umbau noch nicht, aber das Gerüst steht. Die Webseite zeigt sich in neuem Glanz und von einer anderen Seite. Überzeugt Euch doch am besten selbst.

Nichts desto trotz gibt es weiterhin den Blog mit diversen Seiten, die über Bücher, Buchprojekte, Zweisprachigkeit und Leseförderung informieren und eine Diskussionsplattform anbieten. Eine entscheidende Veränderung ist, dass es in Zukunft keine Werbung mehr geben sollte. Aber klar, Buchstabenspiel bleibt dem Prinzip ‚Sesamstraße‘ treu – ‚Der. Die. Das. Wieso? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm.‘ – und Buchstabenspiel fordert auch weiterhin zum denkenden Gestalten der Zukunft auf. Schaut es Euch an und teilt, was Ihr davon haltet!

Lesen als Lebenseinstellung

Es scheint eine Tatsache, dass Leser bessere Menschen sind, darin scheinen sich ganz allgemein alle einer Meinung zu sein. Aber stimmt das auch? Darüber habe ich in den letzten Tagen vermehrt nachgedacht, ein paar Gedanken dazu möchte ich mitteilen. 

Viele Mitmenschen argumentieren, dass die Lektüre von fiktionalen Texten unterschiedliche Standpunkte und Perspektiven gezeigt und exemplarisch nachgefühlt werden können. Der Leser sei befähigt sich besser in andere Menschen hineinzuversetzen. Handlungsmotive würden leichter nachvollziehbar, der Leser könne verschiedene Standpunkte einnehmen, das ermögliche ihm ein größeres Verständnis für andere Menschen. Ein immer wiederkehrendes Stichwort ist Empathie. Das ist alles schön und gut, kann aber auch zum Gegenteil führen. 

Was damit gemeint ist, nun, ganz einfach, dieses positive Wissen kann umgekehrt und genutzt werden, um anderen zu schaden oder um für sich selbst einen Vorteil herauszuschlagen. Das heißt zum Beispiel, dass Leser abstumpfen können, oder aber sie finden immer ein Argument, warum das für sie eben gerade so oder anders ist. Alles, was positiv genutzt werden kann, steht auch der negativen Seite zur Verfügung. Nichts sollten einseitig betrachtet werden, alles hat Vorteile, wie es auch Nachteile hat. Natürlich verstehe ich, dass ganz allgemein versucht wird, die Gruppe der Nichtleser für das Lesen zu gewinnen. Aber das wird mit einer einseitigen Argumentation nicht gelingen.  

Trotzdem spricht einiges für das Lesen, da wäre das Wissen, das in ihnen steckt. Bücher haben ein unglaubliches Potential, dessen sich Leser bedienen können. Aber Lesen kann uns auch verstören, verunsichern oder in existenzielle Krisen stürzen. Natürlich kann uns die Lektüre auch aus der Krise führen. Bücher sind mächtig.

Lesen ist eine Kulturtechnik, die uns zu dem gemacht hat, was wir heute sind. Und wenn wir in Länder und Regionen gucken, in denen es sich nicht so gut lebt, wie bei uns, dann fällt meist auf, dass dort das Lesen als Kulturtechnik, wie vermutlich auch das Lernen nicht wertgeschätzt wird. 

Ein Buch, das sich mit dieser Problematik auseinandersetzt ist von Johann Wolfgang von Goethe verfasst worden, es heißt Faust und beschreibt auf eindrückliche Art und Weise wie das Lesen und Lernen auf ihn wirkt. Klar, der Klassiker ist im Original für viele Leser schwer zugänglich. Aber es gibt speziell für Kinder eine vereinfachte Fassung, eine Nacherzählung von D.S. Felix, sie ist im Friedrich-Marker-Verlag erschienen. 

Lesen einfach nur ein Zeitvertreib

Eine gute Frage, ist Lesen einfach nur ein Zeitvertreib? Möglich ist es zum Zeitvertreib zu lesen, das ist völlig in Ordnung. Aber es gibt auch noch andere gute Gründe, eine Bekannte meinte mal, dass es besser sei die Nase in ein Buch zu stecken als in fremder Leute Angelegenheiten. Da ist etwas dran, aber wo genau liegt dabei der Unterschied? 

Nun gut, das Buch hat ein Autor verfasst und es veröffentlicht, damit ist es offiziell der Leserschaft zugänglich. Man vertieft sich auch in anderer Leute Leben, gut diese Leben sind meist fiktiv also mehr oder weniger frei erfunden. Sie stehen dementsprechend für eine Idee, ein Problem oder etwas anderes, wovon der Leser lernen kann. Vielleicht ist es aber gar nicht so sehr das Lernen, sondern ehr das sich der Leser in bestimmte Situationen einfühlen kann, ohne eine Erfahrung selbst machen zu müssen. Das hört sich interessant an, ja, ein Grund für die Beliebtheit von Reiseliteratur liegt darin, Dinges „sehen“, die weit weg sind und eben eigentlich weder gesehen noch erlebt werden können zu erfahren. Ähnliche Argumente finden sich für geschichtliche, soziale und viele andere Themen auch.

Doch geht es beim Lesen wirklich darum Erfahrungen zu machen? Wollen Leser lernen? Sind Leser neugieriger als andere Menschen? All diese Fragen zu beantworten ist schwierig, ich persönlich kann es nicht. Es ist mir noch nicht einmal möglich genau zu sagen, warum ich lese, aber ich lese und ich lese viel. Lesen ist für mich eine wichtige Tätigkeit, ohne die ich nicht sein kann. Ja, es ist sicher nicht ganz verkehrt Lesen als eine Droge zu beschreiben. Für mich ist es der Input, die verschiedenen dargelegten Perspektiven faszinieren mich. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht lese, auch wenn es, manchmal ganz selten, lesefreie Tage gibt. 

Kurios und doch nicht wirklich überraschend habe ich letzt gelesen, dass sehr erfolgreiche Menschen eins gemeinsam haben und das ist Ihr Leseverhalten. Erfolgreiche Menschen sind Vielleser. Damit bewege ich mich in angenehmer Gesellschaft und werde meiner Leseleidenschaft unbeirrt weiterflogen. Vielleicht ist es mir möglich diese Leidenschaft an derzeitige Nichtleser weitergeben, es würde mich freuen. 

Zwei Sprachen und zweisprachig

Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch einen schönen Montag, der eine wunderbare neue Woche einläutet. War das Wochenende bei Euch aus so schlechtes Wetter? Ja. Eigentlich war das für Euer Buchstabenspiel gar nicht so schlimm, denn da blieb mehr Zeit zum Lesen. Ganz richtig, es gibt kein schlechtes Wetter, wenn Ihr ein gutes Buch zur Hand habt. Und es gibt so viele tolle Bücher, da ist es schwierig sich für ein Buch zu entscheiden. Euer Buchstabenspiel hat den Schimmelreiter gelesen, ja, da geht es auch um schlechtes Wetter, Regen, Sturm und eine Sturmflut. Der Protagonist gibt sich alle Mühe das Wetter zu beherrschen und baut einen riesigen Deich nach einer ganz neuen  Methode… naja, wie das endet, das müsst Ihr schon selbst lesen. 

Schimmelreiter © Sue Meynell 2015
Schimmelreiter © Sue Meynell 2015

Es gibt verschiedene Fassungen des Schimmelreiters, das Original ist natürlich von Theodor Storm und etwas schwierig zu verstehen, aber es gibt das Buch auch als Nacherzählung von D.S. Felix. Diese Nacherzählung enthält Textstellen aus dem Original und Illustrationen der englischen Illustratorin Sue Meynell. Außerdem gibt es Worterklärungen, Hinweise auf die Entstehungsgeschichte und weiterführende Fragen, die eine Auseinandersetzung mit dem Buch anregen möchten. Aber ganz gleich, ob Ihr das Buch lest und die Anmerkungen berücksichtigt oder nicht, bleibt ganz Euch überlassen. Klar ist, das Buch erzählt eine spannende Geschichte über Naturgewalt und Wissenschaft. 

In diesem Sinne, eine spannende Woche wünscht Euch Euer Buchstabenspiel

Sprachkenntnisse verbessern

Klar, die eigenen Sprachkenntnisse kann jeder immer verbessern. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, natürlich sollte jede einmal erlernte Sprache auch geübt und benutzt werden, sonst gerät sie in Vergessenheit. Sprachkenntnisse sind immer noch eine der wichtigsten Kompetenzen, die immer gebraucht werden. Welche Sprache das im Einzelfall ist, hängt einerseits von den Vorlieben andererseits von der Umgebung ab. Aber auch exotische Sprachen, die sonst kaum jemand beherrscht sind weiter interessant und wichtig. Englisch ist derzeit Weltsprache, aber auch Spanisch wird von sehr vielen Menschen weltweit gesprochen, daneben gibt es noch Russisch, was fraglos viele Sprecher hat, wie unzählige weitere Sprachen. Viele haben Fremdsprachenunterricht in der Schule und damit ist es für sie erledigt, aber der Schulunterricht reicht bei weitem nicht aus, um eine Fremdsprache wirklich zu lernen. Die Sprache muss eine Funktion im Leben des Lerners erfüllen, nur dann wird die Sprache auch Teil des Lerners. Doch wie soll man das machen? Nun, da gibt es viele Möglichkeiten, einerseits kann man zahlreiche englischsprachige Filme und Serien im Fernsehen sehen, viele Filme sind mit Untertiteln versehen, so können die Untertitel in der Muttersprache sein oder der Fremdsprache, das fördert den Lernprozess und beeinträchtigt das Filmvergnügen nicht. Anderseits gibt es Literatur, Bücher und Zeitschriften nach jedem Geschmack und in jeder erdenklichen Sprache; eBook verfügen sogar über die Möglichkeit auf ein eingebauten Wörterbuch zurückzugreifen, das erleichtert auch schwierige Lektüren. 

Erwachsene, Jugendliche und Kinder haben alle gleichermaßen die Möglichkeit Fremdsprachen im Alltag zu üben, die gute Nachricht ist, das es noch nie so viel Wissen, so viele Angebote und Möglichkeiten, eine fremde Sprache zu lernen gab, wie heute. Jeder kann Sprachen lernen. Sparen Sie sich die Ausreden, tun Sie es einfach. Für Kinder gibt es verschiedene Bücher im Friedrich-Marker-Verlag, die zweisprachig sind und es gibt einige der deutschen Klassiker von D.S. Felix. 

Ein gutes und gesundes neues Jahr

Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch allen ein gutes und gesundes neues Jahr! Auf dass, das Jahr 2017 ein richtig gutes Jahr für uns alle wird. 

Habt Ihr Euch viel vorgenommen für das Jahr, das gerade gestartet hat? Nun, Euer Buchstabenspiel hat einige Bücher, während des vergangenen Jahres, vorbereitet, diese sollen nun fertig gestellt werden, damit Ihr sie bald lesen könnt. Ihr könnt Euch also auf einige schöne neue Lektüren freuen. 

In diesem Sinne wünscht Euch Euer Buchstabenspiel ein wunderbares Büchernarr und Lesejahr 2017!

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Kräuterküche in Linares © by D. Schönfeld 2017

Martinssingen zweisprachiges Kinderbuch

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten eine fremde Sprache zu erlernen. Das Lernen ist ein Prozess, der bewusst und unbewusst stattfindet. Zum Teil ist es notwendig, den Lernprozess bewusst zu steuern oder wahrzunehmen, um den Erfolg zu vergrößern und ihn in zukünftiges Lernen einzubeziehen. Kurz, es ist gut unbewusst und spielerisch zu lernen, aber nur durch Bewusstmachen wird die Fähigkeit auch wirklich nutzbar. 

Zweisprachige Bücher stellen eine gute Herangehensweise dar, weil die Kinder so sehen, dass es möglich ist, Dinge in unterschiedlichen Sprachen verschieden auszudrücken. Das, was zweisprachige Kinder automatisch im Kopf trennen, je nach dem, mit wem sie gerade zusammen sind, kann bewusst gemacht werden. Ein Bewusstsein über Unterschiede und Gemeinsamkeiten ermöglicht es Kindern und Erwachsenen gleichermaßen, zu lernen und Gelerntes auch anzuwenden. 

Natürlich ist das alles ein Prozess. Lernen und das Ansammeln von Wissen erfolgt, wie heute jedem bekannt ist auch durch Lesen. Lesen ist eine der größten kulturellen Errungenschaften, die es uns ermöglichen uns stetig weiterzuentwickeln. Das Martinssingen ist ein Brauch, der in Deutschland existiert und dementsprechend sollten Kinder und Jugendliche, die Deutsch lernen davon wissen. Im Friedrich-Maerker-Verlag ist ein Büchlein darüber erschienen, es ist aus der Reihe Mariechen und die Süßigkeiten und es heißt schlicht Martinssingen. In dem Buch werden die Bräuche und deren Herkunft erläutert. Wie in allen zweisprachigen Wendebüchern dieser Reihe gibt es immer wieder Fragen zum Text, ein einfaches Rezept, das nachgekocht werden kann und auch verschiedene weitere Aufgaben, die seinen Lesern die Auseinandersetzung mit dem Thema zur Freude machen. 

Mariechen und die Süßigkeiten - Martinssingen von Dorothea S. Felix
Mariechen und die Süßigkeiten – Martinssingen von Dorothea S. Felix

Nach der Buchmesse

Hallo Ihr Liebe, ja, die Buchmesse in Frankfurt am Main war wieder viel zu schnell vorbei. Wer at es geschafft, wirklich alles zu sehen? Sicher niemand, es gab einfach viel zu viele Aktivitäten. Habt Ihr das absolute Buch gefunden? Euer Buchstabenspiel nicht, aber richtig nah dran sind die Nacherzählungen von Klassikern. Da gibt es beispielsweise von Dorothea S. Felix die Nacherzählung von Goethes Faust, oder Schillers Räuber, Eichendorfs Taugenichts oder auch Storms Schimmelreiter. Diese vier Klassiker hat D.S.Felix nacherzählt und für Leser ab 11Jahren überarbeitet, so gibt es Begriffserklärungen, die Sprache ist einfacher und der Inhalt ist etwas verkürzt. Dabei sind aber auch Teile des Originaltextes erhalten geblieben, diese werden im Fließtext kenntlich gemacht, damit Ihr seht und versteht, was original und was neu ist. Falls Ihr Lust an dieser Art Nacherzählung gefunden habt, es werden dieses Jahr noch zwei weitere Nacherzählungen von Klassikern dazukommen, nämlich Nathan der Weise nach G.E. Lessings Original und Kleider machen Leute nach dem Buch von G. Keller. Also, das sind meine Empfehlungen für den Moment. Bild bald, liebe Grüße Euer Buchstabenspiel

Nacherzählung von D.S. Felix © 2016
Nacherzählung von D.S. Felix © 2016

Endlich Sommerferien

Auf die Sommerferien freut sich jeder, die Schüler genauso wie die Lehrer. Das ist gut so und soll jeder genießen. Endlich mal Zeit um einfach gar nichts zu tun, zu faulenzen. Oder?

Ja, mit dem Faulenzen das ist so eine Sache, viele glauben, dass das ganz schrecklich ist und verboten gehört. Ehm, Moment mal! Warum sollte es denn bitte schön verboten sein zu faulenzen?   Also noch mal von vorne, Faulenzen ist nicht verboten. Es ist sogar nötig! Richtig, um gut und effektiv zu lernen, sind auch Pausen nötig und die Sommerferien bieten 6 Wochen Zeit, um die Schule hinter sich zu lassen. Das soll nicht heißen, dass die ganze Zeit nichts gemacht werden soll, sondern vielmehr, dass die Schüler, Kinder und auch Erwachsene Zeit ohne schulisches Lernen verbringen sollen.

Das ist wichtig, um einfach mal abzuschalten und auch, um die Energie für das kommende Schuljahr zu sammeln. Wie das genau gemacht wird, das hängt von jeder Person ab. Manche lesen unheimlich gerne, dann sollen sie das lesen, was ihnen zusagt. Wer gerne Sport macht, soll Sport treiben, wer gerne zeichnet, bastelt oder was auch immer tut, soll dies tun. Sommerferien sind auch dazu da seine Hobbys auszuleben. Aber ganz wichtig, was auch immer Ihr tut, genießt es!

Und diejenigen, die ein schlechtes Gewissen haben, sollten sich selbst klar und deutlich sagen, dass es wichtig ist ab und an abzuschalten oder eine Pause einzulegen. Natürlich ist es möglich versäumtes nachzuholen, aber das sollte nicht zu stark ausgeprägt sein. Es ist auch nicht verkehrt etwas in den Ferien zu lernen, aber vom schulischen Lernen ist Abstand zu halten.

Lesen und Schreiben kann man auch, ohne dass es dabei schulisch zugeht, vielleicht ein Theaterprojekt? Theater ist toll, Literatur, Sprache, Geschichte, Kultur, aber auch menschliches Verhalten, Rollenspiel und viele andere Fähigkeiten können erlebt werden. Das ist etwas, wofür in der Schule wenig Zeit bleibt. Also vielleicht ein Theaterprojekt für die Ferien? Was ist Eure Rolle dabei? Schreibt Ihr die Dialoge, entwerft Ihr die Kostüme, gestaltet Ihr das Bühnenbild oder seid Ihr ehr Schauspieler?

Wie? Ihr kennt keine Theaterstücke, also, im Friedrich-Maerker-Verlag sind 2 Klassiker als Nacherzählungen erschienen, lest sie doch einfach, um eine Idee zu bekommen. Goethe’s Faust kennt fast jeder, es ist eine Wissenstragödie, Faust und der teuflische Mephisto lassen Euch ganz unglaubliches erleben. Oder Schiller’s Räuber, eine Familiengeschichte mit Burg, Räubern und einigen unerwarteten Wendungen. Die Nacherzählungen von Dorothea S.Felix sind verkürzt und leicht verständlich, im Anhang findet Ihr Erklärungen und Anregungen.

Da ist wirklich für jeden etwas dabei, Ihr findet die Nacherzählungen als iBooks im iTunes Store, beim Friedrich-Marker-Verlag und natürlich könnt Ihr sie in jeder Buchhandlung bestellen. Es gibt so viel was zum Theater dazugehört. Entdeckt Euch selbst und Eure Talente.

D.S.Felix: Nacherzählung von Goethes Faust © 2014
D.S.Felix: Nacherzählung von Goethes Faust © 2014