Lesen basiert auf Schrift. Wir lesen Schriftzeichen, die in abstrakter Form unsere Gedanken widerspiegeln. Schrift hat also unsere Art zu denken verändert und tut es auch weiterhin. Wissenschaftler beschreiben das Lesen als einen kulturellen und neuroyalen Wandel unseres Verstandes.
Die Abstraktion der Schrift und des Lesens ist mit Distanz zu sich selbst gleichzusetzen. Distanz zu sich selbst herstellen, heißt vor allem auch die Perspektive zu wechseln, Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Das hilft uns zum Beispiel Lösungen für Probleme zu finden, aber auch Dinge einfacher, anders oder besser zu machen. Jeder kennt es, dass Dingecus der Distanz betrachtet, plötzlich viel klarer erscheinen, ein Problem kann durch die Distanz des Aufschreibens und Lesens erkannt und gelöst werden.
Lesen und Schreiben sind dementsprechend Fähigkeiten, die uns eine zusätzliche Perspektive eröffnen. Diese Möglichkeit nicht zu nutzen wäre töricht, da sie uns viel Macht geben. Doch wie vermittelt man diese Erkenntnis jemandem, dem diese Erfahrung noch fehlt? Schwierig, ja, es ist schwer und jedes Jahr wieder versuchen es Lehrer erneut.
Heute möchte ich einem anderen Gedanken nachhängen, der Lesefähigkeit.
Lesen ist für mich eine Art, um Gedanken oder Informationen von Personen, die gerade nicht anwesend sind zu empfangen und diese dann denkend der ganz allgemein Kommunikation zuzuführen. Doch da ist noch viel mehr.
Schon öfter habe ich über das Lesen als Kulturfähigkeit geschrieben, ich habe das Lesen immer auch mit Wissen und Kenntnissen, vor allem aber mit Denken in Verbindung gebracht. Und das ist wirklich der entscheidende Aspekt, es ist eine Sache Informationen aufzunehmen, wenn diese jedoch nicht weiter gedacht, in einen Kontext gestellt oder in irgendeiner Form benutzt werden, dann taugen sie nicht. Diese Fähigkeit ist in meinen Augen Lesefähigkeit, erst dadurch, dass das Gelesene auf fruchtbaren Boden fällt oder den Boden fruchtbar macht, erfährt es Sinn.
Dieser Sinn kann motivierend wirken und Menschen, ganz gleich ob jung oder alt zum Lesen bringen. Doch bis das möglich wird müssen erst einige Hürden genommen werden und Fähigkeiten in Teilschritten erlernt werden. Das ist sicher mühsam, aber ohne Anstrengung wird die Belohnung nicht genossen oder in anderen Worten, die Fähigkeit kann nicht ausgekostet werden. Jeder, der einmal volle Lesefähigkeit erreicht hat, wird in Zukunft gerne lesen… Als Autorin möchte ich dazu beitragen, dass das Lesen nicht nur bei der reinen Unterhaltung bleibt, sondern kritisch denkend zu vermehrtem Lesen führt.
Bei der BBC stand zu lesen, dass in Süd Korea ein ungebrochener Trend festzustellen ist, immer mehr Kinder lesen, sie lesen traditionelle Bücher, aber auch elektronische Bücher, aber wichtiger noch, in dem Masse wie das Lesen zunimmt, ist sich auch die Gesellschaft aus einer rückständigen in eine fortschrittliche verwandelt. Lesen tut eben doch mehr mit uns als wir bemerken, es bringt uns voran, begleitet uns in eine fortschrittsorientierte und erfolgreiche Zukunft.
In der Folge möchte ich hier immer mal wieder einfach ein paar Gedanken äußern. Manche der Gedanken werde ich weiterspinnen, andere so stehen lassen. Wie dem auch sei, Ihr seid alle herzlich eingeladen Euch durch Kommentare einzumischen und meine Gedanken in eine andere Richtung zu lenken.
Also, heute beschäftigt mich, dass viele Leute großen Wert auf die Geschwindigkeit legen. Bei der Fortbewegung mag das noch angehen, aber beim Erlernen von Fähigkeiten ist das meiner Ansicht nach nicht allein ausschlaggebend. Klar, es gibt Leute, die in kurzer Zeit viel Wissen anhäufen, aber im Anschluss muss dieses Wissen auch gefestigt werden. Findet die Festigung nicht statt, dann ist alles noch schneller als es erlernt wurde wieder weg.
Persönlich finde ich, dass jeder für sich selbst seine Geschwindigkeit finden muss. Natürlich sind alle Teilnehmer eines Kurses, einer Schulklasse oder jeder anderen Lerngemeinschaft darauf angewiesen, dass alle gleichmäßig und vergleichbare Fortschritte machen. Wenn jemand langsamer ist, dann wird er die ganze Gruppe ausbremsen, das ist auch nicht gut. Mit unterschiedlichen Lernmethoden und Lehrmethoden kann der Erfolg der Lerner vergrößert und auch beschleunigt werden.
Wichtig ist es also, die Methoden aufeinander abzustimmen und mit dem Lernziel abzugleichen. In Schulen ist es deshalb sinnvoll, das Unterrichtsmaterial und den Unterricht auf die Muttersprache von Fremdsprachenschülern abzustimmen. Praktische Inhalte und Ziele wirken oft motivierend, besonders wenn die Lebensrealität der Lerner berücksichtigt wird. Es sollten aber immer Lesen, Schreiben und Hörverstehen in Sprachpraxis trainiert und wiederholt werden.
Demnächst mehr. Viele Grüße von Euerm Buchstabenspiel
Wie sieht unsere Zukunft aus? Werden wir in Zukunft auch noch Lesen? Werden Wir Bücher haben oder digitale Lesegeräte? Was werden wir lesen? Wer wird lesen? Die Buchbranche stellt sich viele Fragen zum Thema Lesen. Die Stimmung ist allgemein pessimistisch. Das Interesse am Lesen scheint abzunehmen. Warum ist das so, ist Lesen nicht mehr wichtig? Sicher hat sich einiges geändert, es können mehr Menschen denn je lesen. Es ist auch wichtiger den je lesen zu können.
Klar ist, dass mit Büchern scheinbar kein Geld verdient werden kann, es gibt in Deutschland kaum einen Autoren, der von seinem Schreiben leben kann. Die meisten Autoren, die ich kenne, arbeiten noch in einem oder mehreren anderen Berufen, um das nötige Geld zum Leben zu verdienen. Verlage gibt es zwar viele, aber auch diese klagen über die finanzielle Situation. Und so kann die Reihe mit all denen fortgesetzt werden, die in der einen oder anderen Form mit dem schaffen von Büchern beschäftigt sind. Woran liegt das, war es jemals anders? Gehört das Klagen vielleicht irgendwie auch dazu?
Klar, wenn man auf der Straße die Leute fragt, ob sie lesen, hört man oft, dass die Zeit fehlt oder im Urlaub gerne mal ein Krimi oder ein Roman gelesen wird. Wer Zeit zum Lesen hat, der gilt entweder faul oder hat eben keine Arbeit. Das ist kurios, denn unter uns gesagt, ich habe reichlich Arbeit, aber ich lese, weil es mir ein Bedürfnis ist. Lesen ist für mich wie Schlafen, Atmen, Essen und Trinken, es ist ein Grundbedürfnis, ohne Lesen kann ich nicht sein.
Also, noch einmal, Lesen ist eine der wichtigsten Kulturfähigkeiten, welche Menschen auszeichnet. Die Entwicklung unserer westlichen Kultur geht einher mit dem Lesen und Schreiben. Die Entwicklung vom Homo Sapiens ist ohne Lesen, Schreiben und auch Sprechen nicht denkbar. Und mal ganz ehrlich, Kulturen, in denen diese Kulturtechniken nicht ausgeübt oder gewürdigt werden, stehen im Vergleich schlechter da.
Natürlich ist die Unterhaltung ein Aspekt des Lesens, aber Lesen ist viel mehr und macht viel mehr mit uns. Es lässt uns Denken, Reflektieren, weckt Kreativität, schafft Neues und kann uns auch Lehren. Aber ganz gleich, warum wir Lesen, wichtig ist die Auseinandersetzung mit dem Gelesenen und dem Lesen als solchem.
Also, lest Ihr? Ja oder nein? Warum lest Ihr? Was möchtet Ihr lesen? Wie sehr Ihr die Zukunft des Lesens?
Eine gute Frage, ist Lesen einfach nur ein Zeitvertreib? Möglich ist es zum Zeitvertreib zu lesen, das ist völlig in Ordnung. Aber es gibt auch noch andere gute Gründe, eine Bekannte meinte mal, dass es besser sei die Nase in ein Buch zu stecken als in fremder Leute Angelegenheiten. Da ist etwas dran, aber wo genau liegt dabei der Unterschied?
Nun gut, das Buch hat ein Autor verfasst und es veröffentlicht, damit ist es offiziell der Leserschaft zugänglich. Man vertieft sich auch in anderer Leute Leben, gut diese Leben sind meist fiktiv also mehr oder weniger frei erfunden. Sie stehen dementsprechend für eine Idee, ein Problem oder etwas anderes, wovon der Leser lernen kann. Vielleicht ist es aber gar nicht so sehr das Lernen, sondern ehr das sich der Leser in bestimmte Situationen einfühlen kann, ohne eine Erfahrung selbst machen zu müssen. Das hört sich interessant an, ja, ein Grund für die Beliebtheit von Reiseliteratur liegt darin, Dinges „sehen“, die weit weg sind und eben eigentlich weder gesehen noch erlebt werden können zu erfahren. Ähnliche Argumente finden sich für geschichtliche, soziale und viele andere Themen auch.
Doch geht es beim Lesen wirklich darum Erfahrungen zu machen? Wollen Leser lernen? Sind Leser neugieriger als andere Menschen? All diese Fragen zu beantworten ist schwierig, ich persönlich kann es nicht. Es ist mir noch nicht einmal möglich genau zu sagen, warum ich lese, aber ich lese und ich lese viel. Lesen ist für mich eine wichtige Tätigkeit, ohne die ich nicht sein kann. Ja, es ist sicher nicht ganz verkehrt Lesen als eine Droge zu beschreiben. Für mich ist es der Input, die verschiedenen dargelegten Perspektiven faszinieren mich. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht lese, auch wenn es, manchmal ganz selten, lesefreie Tage gibt.
Kurios und doch nicht wirklich überraschend habe ich letzt gelesen, dass sehr erfolgreiche Menschen eins gemeinsam haben und das ist Ihr Leseverhalten. Erfolgreiche Menschen sind Vielleser. Damit bewege ich mich in angenehmer Gesellschaft und werde meiner Leseleidenschaft unbeirrt weiterflogen. Vielleicht ist es mir möglich diese Leidenschaft an derzeitige Nichtleser weitergeben, es würde mich freuen.
Lesen ist wichtig, heißt es immer wieder. Alle scheinen sich einig zu sein, dass Lesen wichtig ist. Dabei wurde noch gar nicht gefragt, was gelesen werden sollte, oder ob das gleich ist.
Wenn man jedoch genau nachfragt, erfährt man, dass dann doch nicht so irre viel gelesen wird, wie es zunächst den Anschein hat. Auch die Frage nach dem Buch, das gerade gelesen wird, bringt meist nur eine Lesepause zum Vorschein. Aha. Warum ist das so? Klar, die Standardantwort ist, dass die Zeit fehlt. Aber ist es nicht doch ehr so, dass der Zeitmangel nur eine Ausrede ist?
Was sind also die wirklichen Gründe? Viele Menschen haben einfach keine Lust ihre Freizeit mit Büchern zu füllen, auch wenn es als gebildet gilt zu lesen, sie schauen lieber fern und haben dabei vielleicht ein schlechtes Gewissen. Andere haben schlicht nie die Gewohnheit entwickelt zu lesen. Vielen kommt es auch gar nicht erst in den Sinn nach einem Buch zu greifen, sie beschäftigen sich den ganzen Tag mit allen möglichen Dingen, aber eben nicht mit Büchern. Einige Menschen arbeiten lange an Computerbildschirmen und lesen auf die eine oder andere Art und haben danach keine Lust mehr die Augen mit Lesen zu bemühen.
Das sind sicher alles gute Gründe nicht oder wenig zu lesen. Doch wie kann man Kinder zum Lesen motivieren, wenn man selbst kein Vorbild ist? Leseförderung wird gefordert, aber von denen, die sie fordern oft nicht gefördert. Das ist schade, denn es kann relativ einfach geschehen. Ein wichtiger Aspekt ist eben die Vorbildfunktion, die Erwachsene haben, ob sie wollen oder nicht.
Zusätzlich zur Vorbildfunktion sollte das Vorlesen kommen. Vorlesen ist nicht nur für kleine Kinder, die noch nicht lesen können, sondern auch für größere Kinder und Erwachsene eine sehr schöne Sache. Gemeinsames Lesen und vielleicht auch eine Unterhaltung über das Gelesene eröffnen neue Horizonte und können Spaß machen. Viele Kinder und Erwachsene empfinden mehr Freude an Dingen, die sie gemeinsam mit anderen machen. Lesen sollte nicht nur auf sich selbst gestellt passieren, sondern immer mit Anregungen und im Austausch. Das heißt auch, dass Eltern die Bücher, die ihre Kinder lesen, selbst auch lesen sollten, gerade damit sie mit ihnen über die Lektüre reden können.
Es kann auch motivierend wirken, wenn der Leser seine Lektüre selbst auswählen darf. Denn, ob eine Geschichte ansprechend wirkt oder nicht hängt zu einem großen Teil auch davon ab, wie diese gerade in die aktuelle Lebenssituation passt. Das kann natürlich der Leser selbst am besten entscheiden. Was gelesen wird hängt also vom persönlichen Geschmack genauso wie der momentanen Situation einer Person ab. Natürlich gibt es immer wieder Dinge, die gelesen werden müssen, aber das versteht sich von selbst, da muss man dann durch. Deshalb ist es aber gerade so wichtig, dass Leseförderung mit Büchern und Geschichten, die der Leser selbst auswählt geschieht.
Bei dem Thema, was gelesen werden sollte, wird immer wieder auch die Frage nach dem Schwierigkeitsgrad der Lektüre gestellt. Persönlich tendiere ich dazu den Leser nicht zu unterfordern, sondern zu fordern, weil Langeweile niemals förderlich wirkt. Wenn jedoch ein Erfolgserlebnis erzielt werden kann, dann kann das Lesen zu einer neuen Lieblingsbeschäftigung werden.
Allerdings ist klar, es gibt kein Wundermittel Nichtleser zum Lesen zu bewegen. Wir sind und bleiben Individuen, aber es gibt viele tolle Bücher, die Lesespaß bereiten.
Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch allen ein gutes und gesundes neues Jahr! Auf dass, das Jahr 2017 ein richtig gutes Jahr für uns alle wird.
Habt Ihr Euch viel vorgenommen für das Jahr, das gerade gestartet hat? Nun, Euer Buchstabenspiel hat einige Bücher, während des vergangenen Jahres, vorbereitet, diese sollen nun fertig gestellt werden, damit Ihr sie bald lesen könnt. Ihr könnt Euch also auf einige schöne neue Lektüren freuen.
In diesem Sinne wünscht Euch Euer Buchstabenspiel ein wunderbares Büchernarr und Lesejahr 2017!
Konzentration ist eine Superkraft. Ganz im Ernst, das Konzentrationsvermögen oder auch die Fähigkeit sich auf eine Tätigkeit zu voll und ganz zu konzentrieren und in ihr aufzugehen, führt zum Erfolg. Die Zeit und alles um einen herum zu vergessen, ist etwas, das mit Lesen und Lernen verbunden wird, aber bei jeder Tätigkeit erreicht werden kann. Und das Besondere ist, dass nur dann, wenn man wirklich in der Sache aufgeht richtig gut arbeitet.
Doch immer weniger Kinder sind dazu fähig sich auf etwas voll zu konzentrieren, auch bei Heranwachsenden und Erwachsenen geht diese Fähigkeit zunehmen zurück. Schade, denn nur wer in der Lage ist, sich in ein Thema hineinzubegeben, kann Neues entstehen lassen… Konzentration ist eine wahre Superkraft, die jeder in sich wecken kann. Aber Konzentration muss und kann auch geübt werden. Mehr noch, jeder sollte versuchen seine Konzentrationsfähigkeit zu üben und zu steigern. Ganz eigennützig gesagt, wer seine Aufgaben und Pflichten in kurzer Zeit erledigt, der kann die übrige Zeit tun und lassen, was er mag. Das sollte doch ein Anreiz sein, oder?
Doch wie trainiert man Konzentration? Nun als erstes kann jeder einiges dafür tun, das Konzentration möglich wird, dadurch, dass Ablenkungen vermieden werden, das heißt, Fernseher, Radio, Telefon und andere Geräuschquellen abschalten. Feste Zeiten, in denen niemand unterbrochen wird helfen auch, genauso wie eine gesunde und ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung die Konzentration fördern. Neue Dinge sollten nicht nur als Lernstoff gelernt werden, sonder auch im Privaten Einfluss haben, das erspart viel Frust. Interesse wecken ist bei Kindern oft leichter als bei Erwachsenen, aber jeden kann man ködern und Wissen ist immer spannend. Vergessen Sie nicht bewusst Pausen einzulegen. Ein sehr wichtiger Aspekt, der nicht nur für die Konzentration, sondern viele andere Dinge wie die Entwicklung und das Lernen auch wichtig ist, ist ausreichend Schlaf.
Kann die Konzentration auch gesteigert werden? Sicherlich ist das möglich, hier ein paar Tipps. Ganz klar, Übung macht den Meister, aber auch Gewohnheiten, deshalb sollte jeder seine Gewohnheiten so verändern, dass die Konzentration dabei höchstes Ziel ist. Dann muss auch Frustration gelernt werden, denn klar, nicht immer funktioniert alles so wie es funktionieren sollte, da heißt es durchhalten und die Frustrationstoleranz erhöhen. Das fällt aber besonders dann schwer, wenn Interesse oder Motivation fehlen, dann darf die Aufgbe bloß nicht aufgeschoben werden, stattdessen sollte das Ziel trotzdem weiterverfolgt werden. Und immer weiter an sich arbeiten, Stück für Stück wird sich die Konzentrationsfähigkeit verbessern. Immer dran bleiben, und nicht vergessen: Die neue Superkraft ist Konzentration.
Auf die Sommerferien freut sich jeder, die Schüler genauso wie die Lehrer. Das ist gut so und soll jeder genießen. Endlich mal Zeit um einfach gar nichts zu tun, zu faulenzen. Oder?
Ja, mit dem Faulenzen das ist so eine Sache, viele glauben, dass das ganz schrecklich ist und verboten gehört. Ehm, Moment mal! Warum sollte es denn bitte schön verboten sein zu faulenzen? Also noch mal von vorne, Faulenzen ist nicht verboten. Es ist sogar nötig! Richtig, um gut und effektiv zu lernen, sind auch Pausen nötig und die Sommerferien bieten 6 Wochen Zeit, um die Schule hinter sich zu lassen. Das soll nicht heißen, dass die ganze Zeit nichts gemacht werden soll, sondern vielmehr, dass die Schüler, Kinder und auch Erwachsene Zeit ohne schulisches Lernen verbringen sollen.
Das ist wichtig, um einfach mal abzuschalten und auch, um die Energie für das kommende Schuljahr zu sammeln. Wie das genau gemacht wird, das hängt von jeder Person ab. Manche lesen unheimlich gerne, dann sollen sie das lesen, was ihnen zusagt. Wer gerne Sport macht, soll Sport treiben, wer gerne zeichnet, bastelt oder was auch immer tut, soll dies tun. Sommerferien sind auch dazu da seine Hobbys auszuleben. Aber ganz wichtig, was auch immer Ihr tut, genießt es!
Und diejenigen, die ein schlechtes Gewissen haben, sollten sich selbst klar und deutlich sagen, dass es wichtig ist ab und an abzuschalten oder eine Pause einzulegen. Natürlich ist es möglich versäumtes nachzuholen, aber das sollte nicht zu stark ausgeprägt sein. Es ist auch nicht verkehrt etwas in den Ferien zu lernen, aber vom schulischen Lernen ist Abstand zu halten.
Lesen und Schreiben kann man auch, ohne dass es dabei schulisch zugeht, vielleicht ein Theaterprojekt? Theater ist toll, Literatur, Sprache, Geschichte, Kultur, aber auch menschliches Verhalten, Rollenspiel und viele andere Fähigkeiten können erlebt werden. Das ist etwas, wofür in der Schule wenig Zeit bleibt. Also vielleicht ein Theaterprojekt für die Ferien? Was ist Eure Rolle dabei? Schreibt Ihr die Dialoge, entwerft Ihr die Kostüme, gestaltet Ihr das Bühnenbild oder seid Ihr ehr Schauspieler?
Wie? Ihr kennt keine Theaterstücke, also, im Friedrich-Maerker-Verlag sind 2 Klassiker als Nacherzählungen erschienen, lest sie doch einfach, um eine Idee zu bekommen. Goethe’s Faustkennt fast jeder, es ist eine Wissenstragödie, Faust und der teuflische Mephisto lassen Euch ganz unglaubliches erleben. Oder Schiller’s Räuber, eine Familiengeschichte mit Burg, Räubern und einigen unerwarteten Wendungen. Die Nacherzählungen von Dorothea S.Felix sind verkürzt und leicht verständlich, im Anhang findet Ihr Erklärungen und Anregungen.
Da ist wirklich für jeden etwas dabei, Ihr findet die Nacherzählungen als iBooks im iTunes Store, beim Friedrich-Marker-Verlag und natürlich könnt Ihr sie in jeder Buchhandlung bestellen. Es gibt so viel was zum Theater dazugehört. Entdeckt Euch selbst und Eure Talente.
In Pößneck findet vom 4. bis zum 5. Juni 2016, jeweils von 10 bis 18 Uhr die Mitteldeutsche Buchmesse statt. Der Friedrich-Mearker-Verlag ist natürlich auch mit dabei und bringt eine große Auswahl an zweisprachigen Büchern für Kinder mit. Also, kommt doch recht zahlreich und seht, was es gibt.
Zweisprachige Bücher gibt es für Kinder ab 2 Jahren, aber auch für Kindergartenkinder und Grundschüler. Die Bücher in zwei Sprachen eignen sich einerseits zum lernen von Fremdsprachen, aber sie unterstützen auch Kinder aus zweisprachigen Familien. Besonders hilfreich ist dabei, dass ein direkter Vergleich der Sprachen möglich ist. Für die Altersgruppe ab 2 Jahren gibt es von der Autorin Marie-Christine Lauer Behr das Büchlein „Max streicht sein Haus„.
Von der Autorin Regina Vogt gibt es einerseits „Das Fest der Tiere“ und dann noch die schöne Geschichte „Die Zauberblume„. Anke Keller hat zwei Bücher beigesteuert, eins zum Zählanlernen „Anna lernt zählen“ und ein weiteres über Farben „Wolke der Farben„. Sowohl die Bücher von Regina Vogt, als auch von Anke Keller eigenen sich für Kindergartenkinder.
Für Grundschüler, die anfangen zu lesen, gibt es von der Autorin Dorothea S. Felix zwei Buchreihen zweisprachiger Wendebücher. Von „David der keine Ritter aus Hassmersheim“ und „Mariechen und die Süßigkeiten“ gibt es jeweils verschiedene Geschichten in vielen Sprachkombinationen. Die Bücher von Dorothea S. Felix enthalten Rätsel und Anregungen zur aktiven Auseinandersetzung mit den Sprachen.
Der Friedrich-Maerker-Verlages hat sich in und mit seinem Verlagsprogramm auf Leseförderung und Spracherwerb spezialisiert. Die Bücher des Verlages verfolgen einen pädagogischen Anspruch und vermitteln Spaß an Büchern und am Lesen. Überzeugen Sie sich selbst: