Nach der Buchmesse

Hallo Ihr Liebe, ja, die Buchmesse in Frankfurt am Main war wieder viel zu schnell vorbei. Wer at es geschafft, wirklich alles zu sehen? Sicher niemand, es gab einfach viel zu viele Aktivitäten. Habt Ihr das absolute Buch gefunden? Euer Buchstabenspiel nicht, aber richtig nah dran sind die Nacherzählungen von Klassikern. Da gibt es beispielsweise von Dorothea S. Felix die Nacherzählung von Goethes Faust, oder Schillers Räuber, Eichendorfs Taugenichts oder auch Storms Schimmelreiter. Diese vier Klassiker hat D.S.Felix nacherzählt und für Leser ab 11Jahren überarbeitet, so gibt es Begriffserklärungen, die Sprache ist einfacher und der Inhalt ist etwas verkürzt. Dabei sind aber auch Teile des Originaltextes erhalten geblieben, diese werden im Fließtext kenntlich gemacht, damit Ihr seht und versteht, was original und was neu ist. Falls Ihr Lust an dieser Art Nacherzählung gefunden habt, es werden dieses Jahr noch zwei weitere Nacherzählungen von Klassikern dazukommen, nämlich Nathan der Weise nach G.E. Lessings Original und Kleider machen Leute nach dem Buch von G. Keller. Also, das sind meine Empfehlungen für den Moment. Bild bald, liebe Grüße Euer Buchstabenspiel

Nacherzählung von D.S. Felix © 2016
Nacherzählung von D.S. Felix © 2016

Buchmesse, Bücher und Lesen

Teil 1: Was unterscheidet Leser von Nichtlesern?

Gestern Abend wurde die diesjährige Buchmesse in Frankfurt am Main feierlich eröffnet, bis Sonntag werden Bücher, Autoren, Verlage, Leser und viele weitere Menschen, die mit Büchern zu tun haben auf der Messe zusammentreffen. Das ist eine gute Gelegenheit mal wieder darüber zu sinnieren, was Lesen ist und was es mit uns macht. 

Die Gesellschaft ist geteilt, da gibt es einerseits die Leser und andererseits die Nichtleser. Allgemein wird Lesen als positiv bewertet, es gilt als eine Beschäftigung, die das Weltverstehen, Denken, Lernen, Kreativität, Fantasie und die Konzentration fördert. Deshalb wird Lesen als erstrebenswert betrachtet. Und um ehrlich zu sein, ich kann mir nicht vorstellen, ein Leben ohne Lesen zu führen. 

Doch wie kann diese Erkenntnis jemandem vermittelt werden, der nicht liest, dem Lesen keine Genugtuung und keinen Spaß bereitet? Das ist die große Frage. Sicher können Leser Nichtlesern erklären, was es für sie bedeutet zu lesen. Aber wird sie das zum Lesen motivieren? Vermutlich nicht. Zumindest scheint es wenig zu helfen, wenn Nichtlesern gesagt wird, dass Lesen sie Glücklich macht, ihre Konzentrationsfähigkeit steigert oder ihr Wissen vergrößert. 

Was unterscheidet Leser von Nichtlesern? Leser wissen mehr, haben eine Möglichkeit Dinge, die sie beschäftigen oder belasten aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und bei Problemen Lösungsansätze abzuwägen oder bei Erfreulichem dies intensiver zu genießen. Nichtlesern fehlt in vielen Situationen die Weitsicht und vor allem das Allgemeinwissen über das Leser verfügen. Ja, da spricht die Vielleserin, ich lese etwa 120-150 Bücher pro Jahr und das noch dazu in verschiedenen europäischen Sprachen. 

Natürlich kann ein Nichtleser sich über alle Dinge informieren, aber mal ehrlich, oft muss dazu dann doch auch gelesen werden. Das beliebteste Medium ist heute das Internet und auch wenn es viele Filme gibt, diese finden Interessierte nur, wenn sie Lesen können. 

Es gibt für alle Altersgruppen und Interessengruppen Bücher und Lektüren. Leseförderung richtet sich besonders an Kinder und Schüler. Der Friedrich-Maerker-Verlag hat sich auf zweisprachige Kinderbücher spezialisiert und verlegt Bücher in vielen Sprachen Europas, aber beispielsweise auch Russisch, Arabisch und Türkisch. Schauen Sie sich das Angebot an. 

Bücher und Herbst

Hallo Ihr Lieben, nachdem Euer Buchstabenspiel eine längere Pause eingelegt hat, ist es passend zum Bücher-Herbst zurück. Der Sommer war lang und buchreich oder wenn Ihr so mögt reich an Büchern.

Nein, ich möchte Euch nicht von allen Büchern erzählen, die Buchstabenspiel gelesen hat.  Das würde zu weit führen. Nur soviel sei angemerkt, Buchstabenspiels Batterien sind geladen. 

Welche Themen interessieren Euch derzeit besonders? Also, Euer Buchstabenspiel interessiert sich gerade besonders für Geschichte und Sprache. Aber darüber wird Euch Buchstabenspiel in den kommenden Wochen noch ausführlicher berichten. Heute nur soviel: Buchstabenspiel ist zurück. Viele liebe Grüße von Eurem Buchstabenspiel.

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Herbstimpressionen spanische Korkeichel © Oktober 2016

Konzentration ist eine Superkraft

Konzentration ist eine Superkraft. Ganz im Ernst, das Konzentrationsvermögen oder auch die Fähigkeit sich auf eine Tätigkeit zu voll und ganz zu konzentrieren und in ihr aufzugehen, führt zum Erfolg. Die Zeit und alles um einen herum zu vergessen, ist etwas, das mit Lesen und Lernen verbunden wird, aber bei jeder Tätigkeit erreicht werden kann. Und das Besondere ist, dass nur dann, wenn man wirklich in der Sache aufgeht richtig gut arbeitet. 

Doch immer weniger Kinder sind dazu fähig sich auf etwas voll zu konzentrieren, auch bei Heranwachsenden und Erwachsenen geht diese Fähigkeit zunehmen zurück. Schade, denn nur wer in der Lage ist, sich in ein Thema hineinzubegeben, kann Neues entstehen lassen… Konzentration ist eine wahre Superkraft, die jeder in sich wecken kann. Aber Konzentration muss und kann auch geübt werden. Mehr noch, jeder sollte versuchen seine Konzentrationsfähigkeit zu üben und zu steigern. Ganz eigennützig gesagt, wer seine Aufgaben und Pflichten in kurzer Zeit erledigt, der kann die übrige Zeit tun und lassen, was er mag. Das sollte doch ein Anreiz sein, oder? 

Doch wie trainiert man Konzentration? Nun als erstes kann jeder einiges dafür tun, das Konzentration möglich wird, dadurch, dass Ablenkungen vermieden werden, das heißt, Fernseher, Radio, Telefon und andere Geräuschquellen abschalten. Feste Zeiten, in denen niemand unterbrochen wird helfen auch, genauso wie eine gesunde und ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung die Konzentration fördern. Neue Dinge sollten nicht nur als Lernstoff gelernt werden, sonder auch im Privaten Einfluss haben, das erspart viel Frust. Interesse wecken ist bei Kindern oft leichter als bei Erwachsenen, aber jeden kann man ködern und Wissen ist immer spannend. Vergessen Sie nicht bewusst Pausen einzulegen. Ein sehr wichtiger Aspekt, der nicht nur für die Konzentration, sondern viele andere Dinge wie die Entwicklung und das Lernen auch wichtig ist, ist ausreichend Schlaf.

Kann die Konzentration auch gesteigert werden? Sicherlich ist das möglich, hier ein paar Tipps. Ganz klar, Übung macht den Meister, aber auch Gewohnheiten, deshalb sollte jeder seine Gewohnheiten so verändern, dass die Konzentration dabei höchstes Ziel ist. Dann muss auch Frustration gelernt werden, denn klar, nicht immer funktioniert alles so wie es funktionieren sollte, da heißt es durchhalten und die Frustrationstoleranz erhöhen. Das fällt aber besonders dann schwer, wenn Interesse oder Motivation fehlen, dann darf die Aufgbe bloß nicht aufgeschoben werden, stattdessen sollte das Ziel trotzdem weiterverfolgt werden. Und immer weiter an sich arbeiten, Stück für Stück wird sich die Konzentrationsfähigkeit verbessern. Immer dran bleiben, und nicht vergessen: Die neue Superkraft ist Konzentration.

Frosch aus Tarifa © D.Schönfeld 2016
Frosch – Tarifa © D.Schönfeld 2016

Endlich Sommerferien

Auf die Sommerferien freut sich jeder, die Schüler genauso wie die Lehrer. Das ist gut so und soll jeder genießen. Endlich mal Zeit um einfach gar nichts zu tun, zu faulenzen. Oder?

Ja, mit dem Faulenzen das ist so eine Sache, viele glauben, dass das ganz schrecklich ist und verboten gehört. Ehm, Moment mal! Warum sollte es denn bitte schön verboten sein zu faulenzen?   Also noch mal von vorne, Faulenzen ist nicht verboten. Es ist sogar nötig! Richtig, um gut und effektiv zu lernen, sind auch Pausen nötig und die Sommerferien bieten 6 Wochen Zeit, um die Schule hinter sich zu lassen. Das soll nicht heißen, dass die ganze Zeit nichts gemacht werden soll, sondern vielmehr, dass die Schüler, Kinder und auch Erwachsene Zeit ohne schulisches Lernen verbringen sollen.

Das ist wichtig, um einfach mal abzuschalten und auch, um die Energie für das kommende Schuljahr zu sammeln. Wie das genau gemacht wird, das hängt von jeder Person ab. Manche lesen unheimlich gerne, dann sollen sie das lesen, was ihnen zusagt. Wer gerne Sport macht, soll Sport treiben, wer gerne zeichnet, bastelt oder was auch immer tut, soll dies tun. Sommerferien sind auch dazu da seine Hobbys auszuleben. Aber ganz wichtig, was auch immer Ihr tut, genießt es!

Und diejenigen, die ein schlechtes Gewissen haben, sollten sich selbst klar und deutlich sagen, dass es wichtig ist ab und an abzuschalten oder eine Pause einzulegen. Natürlich ist es möglich versäumtes nachzuholen, aber das sollte nicht zu stark ausgeprägt sein. Es ist auch nicht verkehrt etwas in den Ferien zu lernen, aber vom schulischen Lernen ist Abstand zu halten.

Lesen und Schreiben kann man auch, ohne dass es dabei schulisch zugeht, vielleicht ein Theaterprojekt? Theater ist toll, Literatur, Sprache, Geschichte, Kultur, aber auch menschliches Verhalten, Rollenspiel und viele andere Fähigkeiten können erlebt werden. Das ist etwas, wofür in der Schule wenig Zeit bleibt. Also vielleicht ein Theaterprojekt für die Ferien? Was ist Eure Rolle dabei? Schreibt Ihr die Dialoge, entwerft Ihr die Kostüme, gestaltet Ihr das Bühnenbild oder seid Ihr ehr Schauspieler?

Wie? Ihr kennt keine Theaterstücke, also, im Friedrich-Maerker-Verlag sind 2 Klassiker als Nacherzählungen erschienen, lest sie doch einfach, um eine Idee zu bekommen. Goethe’s Faust kennt fast jeder, es ist eine Wissenstragödie, Faust und der teuflische Mephisto lassen Euch ganz unglaubliches erleben. Oder Schiller’s Räuber, eine Familiengeschichte mit Burg, Räubern und einigen unerwarteten Wendungen. Die Nacherzählungen von Dorothea S.Felix sind verkürzt und leicht verständlich, im Anhang findet Ihr Erklärungen und Anregungen.

Da ist wirklich für jeden etwas dabei, Ihr findet die Nacherzählungen als iBooks im iTunes Store, beim Friedrich-Marker-Verlag und natürlich könnt Ihr sie in jeder Buchhandlung bestellen. Es gibt so viel was zum Theater dazugehört. Entdeckt Euch selbst und Eure Talente.

D.S.Felix: Nacherzählung von Goethes Faust © 2014
D.S.Felix: Nacherzählung von Goethes Faust © 2014

Nacherzählung vom „Der Schimmelreiter“

Nacherzählung

Die Nacherzählung von Theodor Storm’s Novelle „Der Schimmelreiter“ wurde von D.S. Felix verfasst und erscheint im Friedrich-Maerker-Verlag. Der Schimmelreiter wurde von der englischen Künstlerin Sue Meynell illustriert. Das Ziel ist es den schwierigen Urtext zugänglich zu machen, aber es ist eine Nacherzählung und keine vereinfachte oder überarbeitete Ausgabe des Textes. Die Nacherzählung von Dorothea S. Felix ist für jeden klar ersichtlich, was original erhalten wurde und wo der Text geändert ist. Mit einer Lektüre der Nacherzählung gibt Wissen und Kenntnis des Originals und es ermutigt auch sich an schwierigeren Texte heranzuwagen. 

Theodor Storm

Der Schimmelreiter von Theodor Storm wurde 1888 veröffentlicht. Dieses Buch ist sicher ein Klassiker der deutschen Literatur und wird jedem Leser unvergesslich bleiben. Im Anschluss an die Nacherzählung von D.S. Felix gibt es einen knappen Anhang, der Auskunft über den Autor, das Werk und die Themen, wie Anregungen zu Fragen und Informationen zu den Auslassungen gibt. Der Schimmelreiter von Theodor Storm gehört zu den Büchern, die man gelesen haben sollte. 

Der Schimmelreiter

Die Novelle von Storm erzählt vom Streit zwischen Fortschritt und Aberglauben, das heißt, wie sie aufeinandertreffen und das Handeln der Personen lenken. Das menschliche Verhalten ist manchmal schwer zu verstehen, die Lektüre von Klassikern zeigt dies exemplarisch und hilft so zu verstehen. Aber nichts desto trotz ist der Schimmelreiter einfach auch die Geschichte eines ungewöhnlichen Mannes,  und wie er versucht die Welt zu verbessern. 

Wie heißt die Möwe im Schimmelreiter?
Wie heißt die Möwe im Schimmelreiter?

Zweisprachige Bücher in Pößneck

In Pößneck findet vom 4. bis zum 5. Juni 2016, jeweils von 10 bis 18 Uhr die Mitteldeutsche Buchmesse statt. Der Friedrich-Mearker-Verlag ist natürlich auch mit dabei und bringt eine große Auswahl an zweisprachigen Büchern für Kinder mit. Also, kommt doch recht zahlreich und seht, was es gibt. 

Zweisprachige Bücher gibt es für Kinder ab 2 Jahren, aber auch für Kindergartenkinder und Grundschüler. Die Bücher in zwei Sprachen eignen sich einerseits zum lernen von Fremdsprachen, aber sie unterstützen auch Kinder aus zweisprachigen Familien. Besonders hilfreich ist dabei, dass ein direkter Vergleich der Sprachen möglich ist. Für die Altersgruppe ab 2 Jahren gibt es von der Autorin Marie-Christine Lauer Behr das Büchlein „Max streicht sein Haus„. 

Zweisprachige Kinderbücher aus dem Friedrich-Maerker-Verlag
Zweisprachige Kinderbücher – Friedrich-Maerker-Verlag

Von der Autorin Regina Vogt gibt es einerseits „Das Fest der Tiere“ und dann noch die schöne Geschichte „Die Zauberblume„. Anke Keller hat zwei Bücher beigesteuert, eins zum Zählanlernen „Anna lernt zählen“ und ein weiteres über Farben „Wolke der Farben„. Sowohl die Bücher von Regina Vogt, als auch von Anke Keller eigenen sich für Kindergartenkinder. 

Für Grundschüler, die anfangen zu lesen, gibt es von der Autorin Dorothea S. Felix zwei Buchreihen zweisprachiger Wendebücher. Von „David der keine Ritter aus Hassmersheim“ und „Mariechen und die Süßigkeiten“ gibt es jeweils verschiedene Geschichten in vielen Sprachkombinationen. Die Bücher von Dorothea S. Felix enthalten Rätsel und Anregungen zur aktiven Auseinandersetzung mit den Sprachen. 

Marschen und die Süßigkeiten von D.S. Felix © 2016
Marschen und die Süßigkeiten von D.S. Felix © 2016

Der Friedrich-Maerker-Verlages hat sich in und mit seinem Verlagsprogramm auf Leseförderung und Spracherwerb spezialisiert. Die Bücher des Verlages verfolgen einen pädagogischen Anspruch und vermitteln Spaß an Büchern und am Lesen. Überzeugen Sie sich selbst:

Mitteldeutschen Buchmesse 

in Pößneck,

vom 4. bis zum 5. Juni 

von 10 bis 18 Uhr.

Nacherzählungen deutscher Klassiker

Klassiker der deutschen Literatur

Was sind Klassiker der deutschen Literatur und warum sollten sie gelesen werden? Als Klassiker werden Bücher und Texte von Autoren, die zeitlos sind und gleichzeitig einen besondern Einfluss auf uns haben. Viele der Texte glauben wir vom Hörensagen zu kennen. Oft handelt es sich um Bücher, die wieder und wieder gelesen werden können, vermutlich gerade deshalb, weil sie über das menschliche Verhalten laut nachdenken und somit Aktualität haben. 

Nacherzählungen von D.S. Felix

Bücher, die man gelesen haben sollte sind unter anderen, Goethes Faust, Schillers Räuber, von Eichendorfs Taugenichts oder Storms Schimmelreiter, aber auch Lessings Nathan und Kellers Kleider machen Leute. Diese Bücher sind vor langer Zeit verfasst worden und die Sprache ist manchmal ehr unverständlich, besonders für jüngere Leser oder Nicht-Muttersprachler. Aus diesem Grund können die Nacherzählungen deutscher Klassiker von D.S. Felix eine leichtere Herangehensweise ermöglichen. 

Warum Nacherzählungen?

Klar, die Nacherzählungen sind vereinfachte und auch leicht gekürzte Fassungen der Originale. Aber, und das macht den entscheidenden Unterschied, sie sind transparent. Die Nacherzählungen von D.S. Felix enthalten klar gekennzeichnete Passagen aus dem Original. In anderen Worten, es ist deutlich für den Leser, wo eine Änderung stattgefunden hat und wo Originaltext steht. Es handelt sich also nicht um eine „normale“ vereinfachte Ausgabe!

Nacherzählungen im Friedrich-Maerker-Verlag

Bisher sind vier Bücher erschienen, dieses Jahr werden zwei weiteren folgen. Erhältlich sind bisher die Nacherzählungen von Goethes Faust, die Nacherzählung von Schillers Räuber, die Nacherzählung von Storms Taugenichts und die Nacherzählung von Eichendorfs Taugenichts. Diese Nacherzählungen erscheinen im , es gibt diese als gedruckte Bücher und als iBooks. Jeder kann die Form wählen, die ihm am besten zusagt. 

D.S. Felix Nacherzählung Faust © 2016
Auszug aus D.S. Felix Nacherzählung Faust © 2016

Mitteldeutsche Buchmesse in Pößneck

Am kommenden Wochenende, das heißt vom Sonnabend den 4. Juni bis zum Sonntag den 5. Juni 2016 findet in Pößneck wieder die Mitteldeutsche Buchmesse statt. Dieses Jahr wird der Friedrich-Maerker-Verlag mit seinen zweisprachigen Wendebüchern und den Nacherzählungen deutscher Klassiker wie auch noch einigen anderen Schmankerl für Kinder und Jugendliche zum ersten Mal dabei sein. 

Der Friedrich-Maerker-Verlag lädt zu einem Besuch am Stand ein. Die Messe in Pößneck ist ein regionales Ereignis, dass sich zum 3. Mal jährt und zu dem nicht nur Fachpublikum herzlich eingeladen ist. Wir freuen uns ganz besonders Familien mit Kindern begrüßen zu dürfen. Der Eintritt ist für Kinder bis zu 16 Jahren frei, aber auch für Erwachsene ist er günstig mit 3€ pro Person. 

Der Friedrich-Maerker-Verlag ist ein Kinder- und Jugendbuchverlag mit einem pädagogischen Schwerpunkt. Es werden zweisprachige Wendebücher verlegt, das heißt, die Kinderbücher sind zweisprachig, in einem Buch ist der Text in deutscher und einer weiteren Sprache. Damit der Vergleich nicht direkt ist, haben die Bücher keine Rückseite, sondern zwei Vorderseiten. Das klingt seltsam, nun, von einer Seite beginnt das Buch in deutscher Sprache, in der Mitte endet es und von der anderen Seite beginnt es in einer anderen Sprache, das kann Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Polnisch, Russisch oder eine weitere Sprache sein, um in der Mitte erneut zu enden. Diese Wendebücher haben zudem Vokabelangaben, es gibt Zwischenfragen zum Textverstehen und einfache Aufgaben. Damit soll einerseits die Sprachkompetenz gesteigert werden und andererseits die Freude am Lesen und Lernen gefördert werden. Natürlich gibt es auch Illustrationen, die die Last vom Text nehmen.

Kommen Sie doch einfach am Stand vorbei und überzeugen Sie sich selbst auf der

 Mitteldeutschen Buchmesse 

in Pößneck,

vom 4. bis zum 5. Juni

von 10 bis 18 Uhr.

Das Team des Friedrich-Maerker-Verlages freut sich auf Sie. 

Haben Bücher eine Zukunft?

Bücher, früher und heute

Früher hieß es, Qualität hat seinen Preis… Heute gibt es gerade eBooks extrem günstig, viele kosten gerade einmal 99 Cent. Es überrascht, dass Bücher so günstig verkauft werden. Klar, eine Strategie dahinter ist, über die Masse das Geld zu verdienen. Aber geht diese Rechnung auf?

Seit längerer Zeit ist der Trend zu beobachten, dass nur extrem billige Dinge gekauft werden. Mit der Tendenz nur billig zu kaufen geht ein allgemeiner Preisverfall einher. Dazu kommt, dass es neben herkömmlichen gedruckten Büchern nun auch sogenannte eBooks, also elektronische Bücher, gibt. Diese elektronischen Bücher scheinen in Konkurrenz zum gedruckten Buch zu stehen. 

Das Medium Buch hat sich verändert, wie sich auch der Stellenwert des Buches in Beziehung zu anderen Medien eine Wandlung erlebt hat. Elektronische Bücher werden außerdem von vielen Menschen als minderwertig betrachtet. Doch ist es nicht einfach so, dass das eBook das Taschenbuch ablösen möchte? Vermutlich. Allerdings bieten eBooks viel mehr gestalterische Möglichkeiten als ein Taschenbuch. Damit ist es etwas Neues; etwas, das ein Bindeglied zu anderen Medien darstellt. 

Was heißt das für das Medium Buch?

Was heißt das für das Medium Buch? Das Buch muss sich und auch seine Absicht muss neu definieren. Denn, ob es wirklich sinnvoll ist, ein Buch mit weiteren Medien zu kombinieren. Die Kombination ist an sich nichts Neues, denn es gibt schon lange Bilder- oder Fotobücher, die den Text mit Illustration ergänzen oder umgekehrt. Schwierig wird es erst dann, wenn es zu viele Dinge gibt und die Konzentration auf den Inhalt nicht mehr möglich ist. Denn ganz gleich, was das Thema des Buches ist, der Leser sollte sich darauf konzentrieren und nicht vom Inhalt der Buches abgelenkt werden. Aber gerade das ist bei interaktiven eBooks, die auf zusätzliche Inhalte im Internet zugreifen zum Teil schwierig. Ein weiteres Problem ist, dass viele Leser eine kurze Aufmerksamkeitsspanne haben. 

Was heißt das für den Preis? Die Preise müssen neu verhandelt werden und das passiert auch. Eine weitere Tatsache ist, dass der Anteil an Selbstverlegern auf dem Buchmarkt enorm angestiegen ist. Heute ist es dank Internet und technischen Hilfsmitteln jedem möglich ein Buch zu verfassen zu veröffentlichen. Es wird auch weniger stigmatisiert. Somit ist es möglich günstiger Bücher herzustellen. 

Leidet darunter aber die Qualität oder das Angebot an Büchern. Die Antwort ist nicht leicht, denn einerseits kann die Qualität leiden, aber das muss nicht der Fall sein. Es kann das Angebot vergrößern und gleichzeitig einseitiger werden lassen. Leicht ist es nicht. Denn klar, es fällt Käufern leichter bei günstigen Produkten zuzugreifen, wenn aber die Qualität die Erwartungen nicht erfüllt, dann ist das natürlich nicht zukunftsfähig. 

Zukunft gestalten

Bücher vermögen es Zukunft aktiv und kreativ zu gestalten. Das wird sich sicher nicht ändern und das Medium als solches bietet viele Möglichkeiten zur eigenen Gestaltung, die ihm eine sichere Zukunft gewährt. Es gibt nach wie vor viele Wortkünstler, Autoren, Kreative und Illustratoren, genauso wie es neue Techniken gibt, die Ideen auf neue Art und Weise umsetzen. Allen Kreativen und Kunstschaffenden ist zu wünschen, dass sie ihrer Berufung nachgehen können und davon leben können. Eine Welt ohne Bücher ist unvorstellbar.