Bücher bauen Brücken in Saarbrücken

Bücher bauen Brücken.

Kommt doch, zur 

Buchmesse Saarbrücken.

In Saarbrücken findet vom19. bis zum 22. Mai wieder die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse statt. Kommt und nehmt an dem schönen Programm teil. 

Was Ihr erleben könnt, nun die Messe bietet wieder ein umfangreiches Programm für Groß und Klein mit Lesungen, Workshops und vielen Aktionen rund ums Buch. Auch für erwachsene Leser gibt es einiges zu erleben. Daneben wird wie jedes Jahr der Deutsch-Französische Jugendliteraturpreis verliehen. 

Ach übrigens, der diesjährige Programmschwerpunkt ist: Respekt. Habt Ihr mal darüber nachgedacht, was „Respekt“ bedeutet? Es kann einerseits Bewunderung ausdrücken, aber andererseits auch viele kleine Dinge des Alltags, die zum Ausdruck bringen, dass du dein Gegenüber mit all seinen Stärken und Schwächen, Gefühlen und Bedürfnissen, gleich ob du das magst oder nicht, richtig findest oder nicht, ob alt oder jung als ebenbürtig betrachtest. Ja, sicher, das ist manchmal richtig anstrengend und muss immer wieder neu ausgehandelt werden. Auf der Buchmesse findet Ihr Bücher, die dieses Thema aufgreifen und in Diskussionen mit Autoren und Lesern könnt Ihr Euch darüber und noch viel mehr austauschen. 

Der Friedrich-Maerker-Verlag ist auch wieder mit dabei. Wir freuen uns auf Euch und alle interessierte Besucher.

Nacherzählung von D.S. Felix © 2016
Nacherzählung von D.S. Felix © 2016

Lesen Jungen schlechter als Mädchen

Lesen Jungen schlechter als Mädchen? Dieser Frage soll im Folgenden auf den Grund gegangen werden.

Tatsächlich wird in Studien regelmäßig festgestellt, dass in vielen Ländern es eine „Leselücke“ zwischen Mädchen und Jungen gibt. Mädchen schneiden bei der Lesekompetenz meist besser ab als Jungen. Aber es wurden auch Studien gemacht, die zeigen, dass Laut die Unterschiede auch mit dem Stereotyp selbst zu tun haben könnten. Denn Psychologen konnten in einem Experiment zeigen, dass männliche Schüler in einem Lese-Test besser abschneiden, sofern sie diesen für ein Spiel halten. Interessant. 

Doch kann man mit einfachen Thesen wie, Mädchen lesen gern oder Jungs können mit Büchern weniger anfangen, einer Erklärung näher kommen? Das Stereotyp scheint von Statistiken, wie zum Beispiel der Pisa-Studie, gestützt zu sein. Mädchen schnitten durchgehend in allen Ländern besser ab und waren Jungen voraus. Woran liegt das? Glauben Jungen das Stereotyp und befolgen es? In Frankreich hat man den Test zu Erfassung der Lesefähigkeit verändert und einmal als Test präsentiert und einmal als Spiel. Und siehe da, beim Spiel erzielten Jungen gleich gute Ergebnisse. 

Heißt das, dass Lesen als weiblich verstanden wird, und Jungen womöglich von der unbewussten Erwartung, schlechter als die Mitschülerinnen lesen zu können, auch tatsächlich im Test schlechter lesen? Dafür sprechen die Ergebnisse des Versuchs in Frankreich. Leistungsunterschiede von Kindern könnten von Stereotypen stärker geprägt sein, als wir glauben. 

Lesen ist stark weiblich konnotiert. Dieses Bild sollte gezielt geändert werden. Lesen ist menschlich und das sollte gezeigt werden, dann können Jungen und Mädchen gleichermaßen lesen genießen. 

Lest mehr, mehr lesen

Lest, lest mehr, mehr lesen, lesen ist mehr

Mehr lesen, das kann ich nicht, höre ich von vielen. Entschuldigung, aber das ist eine ganz faule Ausrede. Jeder kann mehr lesen. Wer es nicht tut, der will es nicht. Gebt es wenigstens zu!

Mein Leseverhalten

Zunächst ein paar Worte zu meinem eigenen Leseverhalten: Ich gestehe, dass ich persönlich täglich, recht viel und relativ schnell lese. Was ich lese? Nun, da sind Bücher, Romane, Novellen, Kurzgeschichten, aber auch Sachbücher, Biographien und vieles mehr. Es gibt keine Textform, die ich zurückweise. Aber ich lese auch regelmäßig Zeitungen, Zeitschriften und Fachliteratur. Wenn mir jemand ein Buch empfiehlt, dann lese ich es und ich lege selten ein Buch weg.

Ich lese zudem in verschiedenen Sprachen. Es ist normal für mich in meiner Muttersprache Deutsch zu lesen, aber auch in Englisch, Französisch oder Spanisch lese ich regelmäßig. In letzter Zeit habe ich mehr in englischer Sprache gelesen, aber die Entscheidung was ich in welcher Sprache lese, treffe ich meist danach, in welcher Sprache etwas geschrieben wurde. Oft bevorzuge ich das Original.

Hier ein paar Tipps, wie auch Ihr es schaffen könnt bewusst mehr zu lesen

Hier ein paar Tipps, wie auch Ihr es schaffen könnt bewusst mehr zu lesen, selbst dann, wenn Ihr wenig Zeit habt oder langsam lest: Ein ganz einfacher Trick ist, immer ein Buch bei sich zu haben. Dank eReader und LeseApps für Smart Phones ist das heute selbst bei dicken Wälzern kein Problem. Ihr könnt auch unterschiedliche Medien wählen, viele Bücher gibt es zum Lesen als gedrucktes oder eBook, aber oft auch als Hörbuch, manche wurden sogar als Hörspiel verlegt. Das sind doch schöne Alternativen, oder? Gerade dicke Wälzer können Unterbrechungen erfordern, da ist es hilfreich mehrere Bücher gleichzeitig zu lesen, zum Beispiel einen Roman und ein Sachbuch, aber auch Gedichte, Theaterstücke oder einfach inhaltlich oder thematisch unterschiedliche Bücher können helfen mehr zu lesen. Wenn Euch ein Buch nicht gefällt, dann legt es weg und greift zum nächsten. Das ist ein Rat, den ich persönlich nicht berücksichtige, aber ich lese auch so ziemlich alles, besonders dann wenn mir ein Buch empfohlen wurde, lese ich es.

Vielen Leuten hilft es Statistiken über gelesene Bücher zu führen, wie im Sport oder die Schrittzähler. Buchzähler gibt es bei LovlyBooks, goodreads, Litsy, aber Ihr könnt auch einen Blog führen, auf dem Ihr von Euren Lektüren erzählt. Aber natürlich könnt Ihr auch einfach eine Liste in einem Notizbuch führen.

Lesen ist ein Ritual, das Ihr selbst gestalten und schaffen könnt. Tut es! Ausreden, wie ich hab doch keine Zeit, einfach mal aufgeben. Das ist ganz großer Quatsch! Wer ehrlich ist, der gibt zu, will ich nicht, wäre die ehrliche Antwort. Also, setzt Euch realistische Ziele, macht Lesen zum Ritual und plant es in den Alltag ein. Sicher kennt Ihr auch viele Freunde und Bekannte, die beim Frühstück die Zeitung lesen, in der Mittagspause oder im Bus und der Bahn ein Kapitel lesen und abends vor dem Schlafen auch noch ein paar Seiten. Lest es und lest bewusst!

Es war einmal Atlantis © D.S. Felix 2015
Es war einmal Atlantis © D.S. Felix 2015

Muttertag in Deutschland

Hallo Ihr Lieben, am 8. Mai wird in Deutschland Muttertag gefeiert. Doch wird dieser Tag in anderen Ländern auch am 8. Mai gefeiert? Kennt Ihr die Antwort? Nein. Ja, nein ist die richtige Antwort. 

Der Muttertag wird in den verschiedenen Ländern an unterschiedlichen Tagen gefeiert. Hier ein paar Beispiele aus Europa: in Spanien, Portugal, Ungarn und Littauen war schon am 1. Mai Muttertag. Auch in Großbritannien war er schon, da wurde er am 6. März gefeiert. In Polen wird er erst am 26. Mai und in Schweden am 29. Mai gefeiert. Ihr seht schon, es gibt viele Tage, die Muttertage sein können. Eigentlich könnte auch jeden Tag Muttertag sein. 

Wie feiert Ihr den Tag? Jede Mutti freut sich über Blumen, ein selbst gemaltes Bild, einen Kuchen oder auch selbst mal etwas vorgelesen zu bekommen. Habt Ihr Eurer Mutti oder den Eltern schon mal etwas vorgelesen, damit sie entspannen können? Das ist eine richtig gute Idee. 

Wenn Ihr nach einem guten Buch sucht, das Ihr vorlesen könnt, nun, da gibt es eine große Auswahl in verschiedenen Sprachen, da  könnt Ihr Eurer Mutti in ihrer Muttersprache vorlesen. Das ist doch eine gute Idee, oder? Zum Beispiel: Mariechen in der Konditorei von Dorothea S. Felix. Das Buch kennt Ihr doch schon. 

Also, in diesem Sinne wünscht Euch Euer Buchstabenspiel ein schönes Wochenende und eine schöne Muttertagsfeier in der Familie. Bis Bald.

Marschen und die Süßigkeiten von D.S. Felix © 2016
Marschen und die Süßigkeiten von D.S. Felix © 2016

Zweisprachige Bücher oder in zwei Sprachen

Das Lesen von Büchern ist für viele Menschen ein Hobby. In mehr als einer Sprache oder auch in Fremdsprachen zu lesen, wird von vielen Menschen als besondere Herausforderung angesehen. Zunächst stimmt diese Aussage mit Sicherheit. 

Doch, betrachtet man diese Aussage mit Bedacht, dann fallen viele Vorteile auf. Zum einen ist es natürlich so, dass jeder Mensch in seiner persönlichen Geschwindigkeit und seinem ihm eigenen Rhythmus liest und lesen kann. Das ist ein klarer Vorteil zur gesprochenen Sprache. Auch die Aussprache als solche wird kein Problem darstellen, das Schriftbild ändert sich nicht, ganz gleich woher der Autor stammt, bei der gesprochenen Sprache können Akzent, Dialekt und persönliche Färbung dem Lerner zusätzliche Probleme bereiten.

Es spricht also einiges dafür, dass jeder, der eine Fremdsprache lernt liest. Wer viel liest, übt sein Vokabular in unterschiedlichen Kontexten, zudem werden Grammatik, Syntax und Morphologie geübt. Indirekt wird auch Wissen vermittelt, seien es nun kulturelle Besonderheiten oder Alltäglichkeiten. Ideen werden genauso vermittelt wie Denkweisen. Oft handelt es sich bei den Eigenheiten von Sprache, die selbst wenn sie erklärt werden, nur schwer verstanden werden können, wenn der Lerner sich nicht im Land der Sprache befindet und direkt mit Muttersprachler kommuniziert. 

Das erstaunlichste beim Lesen sind die unterschiedlichen Ebenen, auf denen der gelesene Inhalt auf den Leser wirkt. Einen Text oder gar ein Buch in einer fremden Sprache zu lesen und zu verstehen, empfinden alle Lerner als große Bestätigung ihrer Anstrengungen. Manche Leser berichten, dass es sie erstaunt, dass sie Zusammenhänge oder einzelne Sätze verstehen, auch wenn sie manche Worte nur aus dem Zusammenhang ableiten können. Diese Erfahrung ist wichtig, denn niemand kennt alle Worte und der Wortschatz, den wir im Alltag benutzen ist noch wesentlich geringer als der, den wir verstehen. 

Wendebücher, zweisprachige Kinderbücher © D.S. Felix 2015
zweisprachige Kinderbücher © D.S. Felix 2015

Lesen gibt dementsprechend auch das Selbstvertrauen von Sprachkenntnissen gestärkt zu werden. Sprachen sind Mittel zur Kommunikation und als solche unentbehrlich. Wer stark sein möchte, der muss auch Sprachen beherrschen. Der Friedrich-Maerker-Verlag veröffentlicht zweisprachige Wendebücher für Kinder. Das Ziel ist es mit David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und auch Mariechen und die Süßigkeiten, wie den weiteren zweisprachigen Büchern Kinder zu stärken und ihnen ein Mittel in die Hand zu geben selbstbestimmt zu kommunizieren. 

Internationaler Kinderbuchtag

Hallo Ihr Lieben, am 2. April ist es wieder soweit, dann wird der internationale Kinderbuchtag gefeiert. Der Friedrich-Maerker-Verlag wird mit seinen schönen zweisprachigen Wendebüchern auch dabei sein. Dieses Jahr nimmt der Verlag, in dem David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und Mariechen und die Süßigkeiten von D.S. Felix erscheinen von 14.00 Uhr an, am Salon Du Livre Francais in der mediathek Communaire Sarreguemines teil (4 chaussée de Louvain 57200 Sarreguemines). 

Buchtage sind eine tolle Sache, da könnt Ihr in Bücher, die Ihr noch nicht kennt gucken und viele schöne Geschichten entdecken. Oft gibt es auch die Möglichkeit Autoren zu treffen, manche lesen Euch aus ihren Büchern vor. Andere signieren Euch ihre Bücher. Aber was noch viel lustiger ist, Ihr trefft andere Kinder und Leser mit Euren Interessen. 

Wie gesagt, der Friedrich-Maerker-Verlag erwartet Euch am Samstag den 2. April in der Mediathek in Sarreguemines. Kommt doch recht zahlreich, bringt Eure Eltern und Geschwister mit und lasst uns Spaß haben. Viele liebe Grüße von Eurem Buchstabenspiel.  

Leipzig – Frühjahr-s-Buchmesse

Leipzig – Frühjahr-s-Buchmesse

Und es wird doch gelesen. Laut einer neuen Umfrage (Statistische Bundesamt (Destatis)) lesen Deutsche pro Woche etwa drei Stunden und fünfundvierzig Minuten pro Woche in ihrer Freizeit. Das sind richtig gute Neuigkeiten. Als Autorin freuen mich solche Schlagzeilen.

Freizeitbeschäftigung und Lebensphilosophie

Bei der Frage, wer liest, stellt sich heraus, dass vor allem Senioren lesen, je jünger das Publikum wird, desto weniger Zeit wird von ihnen auf das Lesen als Freizeitbeschäftigung verwandt. Das ist schade. Besonders schade ist es, wenn es um Kinder und Jugendliche geht. Das finde ich dann auch bedenklich. Denn Lesen ist nicht nur eine eine Freizeitbeschäftigung, es ist für mich auch eine Lebensphilosophie und Grundeinstellung in Bezug auf Bildung.

Was wird denn gelesen, da stehen Zeitungen und Zeitschriften an erster Stelle, das ist schön, denn sie sind Informationsquellen zu aktuellen Themen. Aber ganz am Ende finden sich Bücher. Das finde ich persönlich ganz und gar unverständlich, erlauben und ermöglichen sie doch eine gezielte und vertiefende Auseinandersetzung mit bestimmten Dingen, die genauso aktuell und wichtig sein können, wie Informationen aus Zeitungen und Zeitschriften.

Leseförderung und Buchmessen

Buchmessen bilden hervorragende Möglichkeiten, um Bücher bekannt zu machen oder vorzustellen. Aber das ist bei weitem noch nicht alles. Klar, Buchmessen versuchen auch Bücher zu verkaufen und es ist wichtig, dass alle, also Autoren, Illustratoren, Übersetzer, genauso wie Verlage, Lektoren, Korrektoren, Druckereien, Marketingspezialisten, Buchhandel und Leser. Es ist wirklich erstaunlich wie viele Menschen bei der Entstehung von Büchern involviert sind. Da wundert man sich als Laie, aber auch als Autor.

Nichts desto trotz sind die Messen vor allem auch dazu da, um Leser direkt anzusprechen. Denn klar, jeder Autor möchte, dass seine Bücher gelesen werden. Als Autorin für Kinderbücher und Jugendbücher liegen mir die jüngeren Leser besonders am Herzen. Wobei ich nicht denke, dass Erwachsene meine Bücher nicht lesen können oder sollten. Die Bücher schreibe ich für Leser jeden Alters.

Dieses Frühjahr gibt es zahlreiche Buchmessen, zu denen meine Bücher zu sehen sein werden, morgen beginnt in Leipzig die große Frühjahrsbuchmesse Deutschlands, aber im April geht es weiter, da wird am 2. April ab 14.00 Uhr im Salon Du Livre in der Mediathek Communaire Sarreguemines (Frankreich) eine Bücherausstellung stattfinden, danach geht es weiter nach Brüssel (Belgien) dort wird in der Vertretung von Baden-Württemberg eine dreiwöchige Ausstellung mit meinen Büchern stattfinden. Im Mai findet die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken statt und auch da werden meine Bücher zu finden sein. Es folgen einige weitere kleine Büchertage und im Herbst geht es wieder durch ganz Europa zu Buchmessen. In diesem Sinne möchte ich Euch alle einladen meine, Dorothea S. Felix’, Bücher zu lesen.

für historisch Interessiere Leser: Daniel und der Koffer im Öttingerhaus © D.S. Felix 2015
Jugendbuch: Daniel und der Koffer im Öttingerhaus © D.S. Felix 2015

Leipzig, Frühling, Buchmesse

Es ist wieder soweit, der Frühling naht und mit ihm steht die erste Buchmesse des Jahres an. Die Buchmesse in Leipzig findet dieses Jahr von Donnerstag dem 17. März bis Sonntag den 20. März statt. Kommt doch alle zum Stand des Friedrich-Marker-Verlages, dort findet Ihr Kinder- und Jugendbücher.

Es gibt beim Friedrich-Marker-Verlag zweisprachige Wendebücher in zahlreichen Fremdsprachen in Kombination mit Deutsch, außerdem veröffentlicht der Verlag richtig tolle Nacherzählungen deutscher Klassiker und es gibt noch einiges Mehr zu entdecken. Also, lasst Euch nicht lange bitten, kommt an den Stand in Halle 2 Stand F204 und lest in die Bücher hinein. Es lohnt sich.

Bücher sind weit mehr als einfach nur Geschichten und Texte, die Bücher des Friedrich-Marker-Verlages regen an. Die zweisprachigen Wendebücher, erzählen in zwei Sprachen Geschichten von Kindern aus Deutschland, dabei wird nicht nur der Alltag von Kindern vermittelt, sondern auch deutsche Kultur und Geschichte. Die Protagonisten haben Hobbys und Leidenschaften, die sie präsentieren und anderen Kindern erklärend näher bringen.

Die Sprachen sind vielfältig, es gibt diese Wendebücher in vielen europäischen, aber auch einigen außereuropäischen Sprachen. Ganz konkret heißt das, dass die Textsprachen immer Deutsch und eine weitere sind, zum Beispiel: Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Polnisch, Ungarisch, Russisch, oder Türkisch, oder auch Arabisch. Es wird deutlich, es gibt unglaublich viele Sprachen zur Wahl. Da ist doch sicher auch etwas für Euch dabei, oder? 

Na, und wer lieber keine mehrsprachigen Bücher lesen möchte, der findet wunderbare Nacherzählungen deutscher Klassiker, der Faust, der Schimmelreiter, die Räuber oder auch der Taugenichts sind nicht nur leicht verständlich nacherzählt, sondern sind richtig originell illustriert. Spannende Jugendbücher, die in die Geschichte eintauchen lassen oder in die Zukunft reisen gibt es auch. Eine bunte Auswahl an schönen Kinder- und Jugendbücher findet Ihr also in Halle 2 Stand F204 auf der Leipziger Buchmesse ab Donnerstag beim Friedrich-Marker-Verlag. Wir freuen uns auf Euch. 

Nacherzählung von D.S. Felix © 2016
Nacherzählung von D.S. Felix © 2016

 

Zweisprachige Bücher pro und contra

Sind zweisprachige Bücher eigentlich sinnvoll? Die Lehrmeinungen gehen auseinander, ob ein Buch zweisprachig sinnvoller ist oder nicht. Allerdings gibt es viele Aspekte, die für zweisprachige Bücher sprechen.

Zweisprachige Bücher fördern die bewusste Auseinandersetzung mit der Fremdsprache. Es ist immer sinnvoll und vorteilhaft etwas bewusst zu tun. Bücher in mehr als einer Sprache helfen dabei, weil sie den Lesern direkte Vergleichsmöglichkeiten bieten. Ein weiterer Vorteil ist, dass Texte in zwei Sprachen unsicheren Lesern die gewünschte Sicherheit gibt, den Text wirklich verstanden zu haben.

Aber zweisprachige Bücher geben nicht nur Sicherheit, sie erlauben es auch die schwächere Sprache gezielt zu fördern. Bei Lesern, die eine Fremdsprache erlernen ist es klar, dass die Fremdsprache schwächer ist, aber auch zweisprachig aufwachsende Kinder und zweisprachig lebende Erwachsene haben oft eine schwächere und eine stärkere Sprache. Die Unterschiede beginnen oft dann, wenn die betreffende Person in die Schule kommt oder im Alltag einseitig eine Sprache favorisiert. Das ist nicht schlimm, kann aber durch den gezielten Einsatz von zweisprachigen Büchern vermieden und abgeschwächt werden.

Zudem muss festgehalten werden, dass zweisprachige Bücher motivierend wirken. Denn diese Bücher zeigen dem Leser, wie viel Freude, er an der fremden Sprache haben kann, was er doch schon alles kann und wenn mal etwas nicht so klar ist, kann es einfach nachgelesen oder gespickt werden. Dementsprechend eignen sich zweisprachige Bücher und mehrsprachige Lektüren besonders gut zur außenunterrichtlichen Förderung von Fremdsprachen.

Eigentlich ist das doch eine gute Sache, oder? Wenn Sie mir hier zustimmen, dann wird die Frage, ob zweisprachige Bücher sinnvoll sind, sicher auch bejahen. Zweisprachige Bücher sind eine hervorragende Möglichkeit für Lerner und zweisprachige Leser, um ihre Sprachfähigkeiten zu verbessern und zu vertiefen. Also, in diesem Sinne, lest mehr zweisprachige Bücher!

Bilinguale Wendebücher
Bilinguale Wendebücher

Die Räuber lesen

Hallo Ihr Lieben, ja, ich bin es mal wieder Euer Buchstabenspiel. Heute möchte ich Euch von einem Buch erzählen, das Eure Eltern sicher kennen, das es aber neu und extra für Euch gibt. Wie das Buch heißt, möchtet Ihr wissen? Nun, es heißt Die Räuber und ist ursprünglich von Friedrich Schiller. Allerdings gibt es eine Nacherzählung von D.S. Felix, die einfacher zu verstehen ist, denn Schiller’s Original ist selbst für Erwachsene nicht ganz so einfach zu verstehen. 

Das Buch handelt von einer Bande von Räubern, wie es sie vor langer Zeit in Deutschland einige gab. Der Räuberhauptmann und seine Familie sind für die Geschichte wichtig. Der Räuber, Karl Moor ist der erstgeborene Sohn eines Burgherren und soll die Burg erben. Sein Bruder Franz ist neidisch und tut alles, um an Karls Stelle zu treten. Er hat aber mit seinem Bruder keinen normalen Streit, sondern spielt die ganze Familie gegeneinander aus, bis fast alle tot sind. Wie es genau ausgeht, das werde ich Euch aber nicht verraten, das müsst Ihr schon selbst lesen. Lest das Buch: Nacherzählung – Die Räuber von D.S. Felix. Das Buch ist als eBook im iTunes Store erhältlich oder Ihr könnt es aus im Buchhandel bestellen. 

Also, viel Spaß beim Lesen, es ist wirklich spannend. Viele Grüße von Eurem Buchstabenspiel

Die Räuber © Nero 2014
Die Räuber © Nero 2014