Buchmesse Frankfurt 2

Wenn man den Stimmen glauben darf so steigen die Zahlen der verkauften Kinder- und Jugendbücher trotz sinkender Geburtenraten. Das sind gute Neuigkeiten. Momentan findet in Frankfurt die Buchmesse statt, und natürlich werden dort auch viele Kinder- und Jugendbücher vorgestellt. Es gibt eine Vielzahl von großen, mittleren und kleinen Verlagen, die ihre Produkte präsentieren.

Der Schwerpunkt liegt sicherlich auf den Büchern, aber es gibt auch viele Nonbook-Produkte, die hier vorgestellt werden. Nur noch morgen am Sonntag haben Sie die Möglichkeit die Messe selbst zu besuchen. Nutzen Sie die sich bietende Gelegenheit. Der Sonntag hat den Vorteil, dass es der einzige Tag ist, an dem alle Verlage ab 15.00 seine Bücher aus der Ausstellung verkaufen dürfen. Die Buchmesse in Frankfurt ist keine reine Verkaufsmesse, es gibt zwar auch den Messebuchladen, der die ganze Zeit geöffnet hat, aber der ist unabhängig von den Verlagen.

Einen Tipp kann ich Ihnen noch mit auf den Weg geben, in der Halle 3 am Stand K382 werden zweisprachige Kinderbücher vorgestellt. Das ist der Stand vom Friedrich-Maerker-Verlag. Es handelt sich dabei um Bücher, die sich an Sprachanfänger richten. Der Inhalt der Bücher bezieht sich auf Regionalgeschichte, das heißt, es gibt einen starken Landeskundlichen Bezug. Ein Plus der Bücher ist, dass es Vokabelangaben genauso gibt wie Zwischenfragen, die kontrollieren sollen, ob der gelesene Text verstanden wurde. Bei Schwierigkeiten kann man immer das Buch herumdrehen und von der anderen Seite in der Muttersprache lesen. Dadurch wird sichergestellt, dass Kinder auch selbstständig mit diesen Büchern arbeiten können.

Ein Besuch auf der Buchmesse Frankfurt und dem Stand des Friedrich-Maerker-Verlags lohnt sich auf alle Fälle. Einen schönen Sonntag und Messebesuch.

 

Buchmesse Frankfurt

Diese Woche findet in Frankfurt am Main die Buchmesse statt, das ist eine tolle Gelegenheit mit der ganzen Familie einen Ausflug zu machen. Haben Sie sich mal gefragt, warum man mit seinen Kindern zur Buchmesse gehen sollte? Buchmessen sind eine spannende Erfahrung für Groß und Klein. Bücher, Verlage, Autoren gehören zu einer Buchmesse genauso wie Buchhändler und Agenten. Jeder, der im Entferntesten mit Büchern zu tun hat, wird auf der Messe zu treffen sein.

Zu sehen welch Fülle an Buchtiteln existiert und wie sie ständig wächst, welche Auswahl jedem Leser zur Verfügung steht, das ist mehr als nur überwältigend. Da finden auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich wenig oder gar nicht für Bücher interessieren, plötzlich einen Zugang zu Büchern. Die angebotenen Themen sind genauso vielfältig wie die Buchformen, es gibt Romane, Gedichte, Erzählungen, Sachbücher, Ratgeber, Lexika, dazu ist es genauso möglich ein gedrucktes Buch zu lesen, wie ein E-Book, das mit einem speziellen E-Reader oder einem Handy und natürlich auch am Computer gelesen werden kann.

Lesen ist eine wichtige Fähigkeit, die jeder in unserer Gesellschaft zur aktiven Teilhabe beherrschen muss. Die Diskussionen um den Bildungsnotstand in Deutschland sind sicher jedem noch im Ohr. Bildung muss nicht immer Broternst daherkommen! Es gibt viele schöne Möglichkeiten, uns weiterzubilden und unsere Fähigkeiten zu vervielfältigen ohne dabei ein Schulbuch vor der Nase zu haben. Der Spracherwerb und die Lesefähigkeit kann mit jedem Buch gefördert werden. Das heißt, man kann Bücher zu einem Thema heranziehen, die einen persönlich interessieren. Das ist die Chance Kinder zum Lesen zu motivieren oder auch zum Fremdsprachenerwerb anzuregen. Wenn das Thema interessiert und das Kind bzw. der Lernende etwas herausfinden möchte, dann wird es auch den Weg dahin ohne Probleme und Klagen meistern.

Ein Besuch auf der Frankfurter Buchmesse kann den Weg zum Lesen und zum Buch ebnen, lassen Sie sich und Ihren Kindern diese Gelegenheit nicht entgehen. Aber es sind nicht nur Bücher, die Sie und Ihre Kinder auf einer Buchmesse entdecken können. Es ist möglich den Verlag und den Autor, die hinter einem Buch stehen kennen zu lernen. Genauso wie es möglich ist viele weitere Aspekte rund ums Buch kennen zu lernen. Darüber soll in den folgenden Tagen berichtet werden.

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Buchmachermarkt in Mosbach am Neckar

Kinder zum Lesen zu bringen ist manchmal gar nicht so einfach. Viele Kinder mögen Bücher nicht oder behandeln sie sehr schlecht. Da bietet der Buchmachermarkt in Mosbach eine schöne Gelegenheit, Kinder mit dem Medium Buch bekannt und vertraut zu machen. Wer einmal erlebt hat, wie viel Arbeit, Technik und Erfindungsgeist hinter einem Buch steckt, der wird es sicher nicht mehr so achtlos in eine Ecke werfen.

Bücher sind weit mehr als nur bedrucktes Papier, erstens ist Papier ein Produkt, das erst hergestellt werden muss. Es ist für viele Kinder interessant zu sehen, wie Papier geschöpft wird und vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit dies auch einmal selbst zu versuchen. Wenn das Papier fertig ist, dann muss es bedruckt oder beschrieben werden, da gibt es wieder viele verschiedene Möglichkeiten zu entdecken. Kalligraphie ist eine Kunst für sich. Der Buchdruck mag heute selbstverständlich erscheinen, er ist es jedoch nicht. Zeigen Sie Ihren Kindern eine neue Welt.

Papier kann aber auch anders verarbeitet werden, neben den verschiedenen Drucktechniken gibt es Buchbinder, Papierschnitt und Falttechniken, die aus einem Blatt Papier etwas ganz Neues machen. Da können Kinder viel entdecken und es wird auch Ihre Einstellung zum Buch ändern.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zu lernen oder Anreize, Spaß und Motivation zum Lernen zu bekommen, ein Besuch auf einem solchen Markt ist sicher ein guter Zugang.

Daneben ist Mosbach ein schönes Ausflugsziel, das eine wunderschöne Kulisse für den Buchmachermarkt stellt. Der Buchmachermarkt findet dieses Wochenende statt, das heißt, vom Samstag dem 2. Oktober bis Sonntag den 3. Oktober 2010 von 11 bis 18 Uhr statt. Es ist eine wundervolle Gelegenheit zu einem Ausflug mit der ganzen Familie nach Mosbach.

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Spracherwerb und Fremdsprachenerwerb

Ein wichtiger Schritt für jeden Menschen ist es die Muttersprache zu erlernen und zu beherrschen. Oft wird der Erwerb der Muttersprache als selbstverständlich angesehen und somit vernachlässigt, aber er ist ausgesprochen wichtig. Kleinkinder beginnen bereits mit dem Erlernen einer Sprache, der Muttersprache. Einige Kinder wachsen auch zweisprachig oder mehrsprachig auf, aber auf sie muss gesondert eingegangen werden.

Wie auch immer, je besser ein Kind seine Muttersprache beherrscht, desto einfacher wird es eine Fremdsprache erlernen oder einfach nur lernen. Sprache ist die Basis allen Wissens und wer seine Muttersprache nicht beherrscht, wird auf der Basis sicher keine Fremdsprache erlernen können bzw. nur in einem begrenzten Maß.

Der Umgang mit Sprache und die Sprachfähigkeit müssen geübt werden, um sich entwickeln zu können. Schwerpunkte im Vorschulalter sind hierbei das Erzählen und das Vorlesen als Methoden. Kinder lieben es, wenn ihnen jemand eine Geschichte erzählt oder vorliest, sie hören gespannt zu und werden sicher auch viele unerwartete Fragen haben. Lassen Sie sich darauf ein, animieren Sie das Kind weitere Fragen zu stellen oder die Geschichte weiter zu erzählen. Das fördert die Sprachfähigkeit.

Es gibt verschiedenste Erzähltexte, aber auch Vorlesegeschichten für Kinder jeden Alters, der Themenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt, suchen Sie Themen und Geschichten aus, die mit dem Erfahrungshorizont des Kindes zu tun haben. Manche Kinder interessieren sich beispielsweise für Tiere, dann wählen Sie dieses Thema. Viele Kinderbücher gibt es in verschiedenen Sprachen, manche Bücher sind gleich zweisprachig angelegt, das hat Vorteile, weil dann der Text in beiden Sprachen meist identisch ist.

Nutzen Sie die Chance, geben Sie Ihrem Kind das Beste mit auf den Weg, um es fit für die Zukunft zu machen, Sprache oder auch Sprachkompetenz. Aus Sprache und Sprachkompetenz kann eine Erfolgsgeschichte werden. Es können weitere Sprachen und Fremdsprachen erlernt werden, aber sie kann auch genutzt werden, um alle anderen Wissensgebiete kennezulernen, nutzbar zu machen, für sich zu gewinnen. Alles Wissen ist in der Sprache.

Lesekultur und Schnelllesetechniken

Die Lesekultur und Lesekompetenz wird immer wieder als mangelhaft bezeichnet. Viel Schüler lernen heute nicht mehr gut zu lesen, zudem ist die Sprachkompetenz oft nicht gut genug ausgebildet, sodass es manchen Kindern nicht möglich ist, äquivalente Fortschritte zu Altersgenossen zu machen.

Das ist schade, denn dadurch werden diese Kinder es immer schwerer haben als diejenigen, die kompetenter beim Lesen sind. Studien, wie die Pisa Studie sprechen in diesem Zusammenhang dann oft von funktionalen Analphabeten. Lesen ist in unserer Gesellschaft eine der Grundvoraussetzungen um aktiv am öffentlichen Leben Teil zu haben, aber auch beruflicher Erfolg ist ohne die Fähigkeit zu lesen undenkbar. Lesen ist eine Grundvoraussetzung für viele Tätigkeiten, wer das nicht kann, gilt als dumm.

Warum das so ist, nun, weil mit der Fähigkeit zu lesen vornehmlich die Fähigkeit zur Reflexion verbunden wird. Das heißt, wessen Lesekompetenz niedrig ist dessen Refexionskompetenz wird ebenfalls als niedrig angesehen. Und mal ehrlich, wie kommt man heute an Informationen, durch Lesen. Übung macht den Meister und schwer ist nur der Anfang.

Als normale Lesegeschwindigkeit werden 150 bis 250 Worte pro Minute angesehen, es gibt aber Menschen, die schneller lesen und zwischen 500 bis 1000 Worten pro Minute lesen können, sie werden als Schnellleser bezeichnet. Aber auch sie sind noch nicht die Besten, nach den Schnelllesern folgen die Speedleser, die zwischen 1000 und 4000 Worte in einer Minute lesen können. Das sind beeindruckende Werte, die nur vom Photo Reading geschlagen werden, mit dieser Technik können bis zu 20.000 Worte pro Minute gelesen werden.

Natürlich werden derartige Ergebnisse nur erreicht, wenn bestimmte Fähigkeiten geübt und Techniken angewendet werden und nicht jeder Text sollte derart schnell gelesen werden. Wie oben schon angedeutet ist eine gewisse Sprachkompetenz nötig, um schnell lesen zu können, wie auch ein Training, dazu kommt aber noch die Fähigkeit sich zu konzentrieren. Lesen ist nicht schwer, man kann es lernen und mit dem Erfolg wird es leichter und dann gesellt sich meist der Spaß am Buch oder der Lektüre hinzu. Erfolg hängt vom Lesen ab.

Lesen, eine Fähigkeit

Lesen ist eine wichtige Fähigkeit, die jedes Kind erlernen muss. Es gibt zahlreiche Bemühungen Kinder und Jugendliche zum Lesen zu bewegen, weil es einfach eine der wichtigsten Fähigkeiten ist, um in unserer Gesellschaft teilzuhaben und Erfolg haben zu können. Warum das so ist und was sich hinterm Lesen verbirgt, soll im Folgenden kurz erläutert werden.

Es mangelt nicht an Definitionen, was Lesen ist, einige sind sehr ausführlich, andere beziehen sich nur auf bestimmte Medien. Hier soll sich auf das Medium Buch bzw. Text beschränkt werden. Als erstes soll hier eine Begriffserläuterung eingeschoben werden. Das Wort lesen wird von dem lateinischen Wort legere abgeleitet. Diesem Wort sind mehrere Bedeutungen immanent: sammeln, auswählen und lesen. Im Deutschen werden Fremdworte wie Lektüre, Lektor und Legende verwendet, es gibt aber auch eine Liste mit verwandten Worten, die interessant ist: auflesen, auslesen, handverlesen, erlesen, Weinlese, Lese und  belesen.

Zunächst einmal ist Lesen eine geistige Fähigkeit, mittels der man Schriftzeichen visuell oder taktil in Lautsprache umsetzt, das heißt, es werden Buchstabenlaute, Sprechsilben, Wörter, Sätze, Absätze und Texte wiedergegeben. Um den Prozess des Lesens abzuschließen muss die aufgenommene Information auch als solche verarbeitet werden. Lesen kann dementsprechend auch als Kurzform des Vorlesens verstanden werden. Beim Lesen werden also schriftlich dargelegte Gedanken und sprachliche Formulierungen aufgenommen und wenn es erfolgreich ist, verstanden. Das Lesen beinhaltet aber auch immer die Reflexion, sie ist der entscheidende Teil des Lesens, der erst durch Nachdenken zu den gewünschten Erkenntnissen führt.

Das Lesen hat wie Rechnen und Schreiben eine enorme kulturelle Bedeutung und gilt als eine der wichtigsten Kulturfertigkeiten und ist ein Teil der Kommunikation.

Was Jungen lesen

Jungen lesen anders. Das ist eine Feststellung, die uns bekannt ist, nichts desto trotz hat diese Erkenntnis noch nicht dazu geführt, dass mehr Jungen zum Lesen gebracht werden. Bei Umfragen kam heraus, dass Lesen keine Top 10 Tätigkeit von Jungen ist. Gleichzeitig ist bekannt, dass für Jungen weniger Bücher veröffentlicht werden als für Mädchen.

Lesen ist wichtig, es ist ein entscheidendes Kriterium das über Erfolg und Misserfolg der Schulbildung entscheidet. Das wissen sowohl Eltern als auch Lehrer, trotzdem scheint es, als ob diese Erkenntnis nicht zu weiteren Schritten führt. Das Wissen um den Zusammenhang von Bildung, Bildungserfolg und Lesen scheinen alle einfach hinzunehmen ohne es ändern zu wollen. Das überrascht.

Eine Erkenntnis ist eine Sache, aber sie anzuwenden, um beispielsweise zu erreichen, dass Jungen mehr lesen, Spaß am Lesen bekommen, das ist der nötige Folgeschritt. Um einen Schritt in diese Richtung zu machen, soll an dieser Stelle kurz erläutert werden, was für Jungen an einem Buch wichtig ist.

Bücher, die für Jungen interessant sind sollten nach Möglichkeit einen männlichen Helden haben. Sie sollten von starken Persönlichkeiten handeln. Probleme sollten vom Helden erkannt, analysiert und gelöst werden. Was heißt das im Detail, nun, Jungen bevorzugen Bücher, in denen sie ihr Rollenverhalten vorgelebt bekommen, in denen sie Vorbilder finden. Starke Personen, die als Vorbild dienen, Abenteuer bestehen, Probleme lösen, sich selbst bewähren, retten oder befreien. Das können Ritter, Abenteurer, Piraten, Reisende, Vampire, Techniker oder Detektive sein, es gibt unglaublich viele Möglichkeiten.

Ein Problem vieler Bücher ist, dass sie zu wenig auf die Wünsche der Kinder denn auf die ihrer Eltern eingehen, damit verfehlen sie leider ihre Leserschaft. Kinder möchten ernst genommen werden und nicht klein und niedlich sein. Diese Art von Büchern werden von Mädchen genauso gerne gelesen. Allerdings scheinen Mädchen ehr bereit zu sein, Bücher zu lesen, die sehr kindlich und bunt sind, ein Junge tut das nicht.

Es gibt Bücher die auch Jungen ansprechen und hoffentlich steigt das Angebot weiter, derzeit gibt es für Jungen zum Beispiel, David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und Das Fenster zur Welt oder Kyklop Lupi von dem Autor D.S. Felix. Während das erste Buch als zweisprachige Reihe angelegt ist und mit jedem Buch neue Abenteuer folgen, ist Kyklop Lupi ein in sich geschlossener Roman. Der Roman zeigt, wie der Protagonist mit einer außergewöhnlich schweren Situation – er befindet sich im umgeht und diese meistert.

Begeisterung am Lesen

Bücher sind ein tolle Sache! Begeisterung für Bücher und das Lesen sollte jedem Kind vermittelt werden, schwer ist das nicht, denn Bücher bieten weit mehr als nur Unterhaltung. Eine wichtige Zutat von Büchern sind die Inhalte.

Der Inhalt von Büchern kann grundverschieden sein, sodass auch wenn ein  Thema behandelt wird, dieses nüchtern beobachtend oder berichtend dargelegt werden können, während andere sie ehr fiktional aufarbeiten. Aber auch die Themen selbst stellen eine schier unerschöpfliche Größe dar. Jedes Jahr werden viele Bücher veröffentlicht, von den meisten erfährt man leider nichts oder nur wenig. Das heißt jedoch nicht, dass diese Bücher uninteressant oder schlecht sind, sie sind schlicht unbekannt. Viele dieser Bücher sind nicht ausschließlich für Kinder oder Jugendliche geschrieben, Der kleine Prinz begeistert bekanntlich alle Generationen und ist keine Ausnahme.

Kinder und Jugendliche bei dieser Auswahl für ein Buch zu begeistern ist sicher nicht schwer. Natürlich ist das Angebot an möglicher Freizeitgestaltung riesig und die Wahl nicht immer leicht, aber als Eltern haben Sie die Aufgabe und Pflicht Ihr Kind an das Lesen heranzuführen. Lesen ist eine Kompetenz, ohne die der schulische und berufliche Erfolg unmöglich ist.

Eine gute Bildung ist der Schlüssel zur Teilhabe in der Gesellschaft und im Beruf genauso wie am Leben selbst. Die Zukunft hängt von der Lesekompetenz ab. Ist Ihnen eigentlich bekannt, dass Sie die Eltern laut Grundgesetz dazu verpflichtet sind für die Ausbildung Ihres Kindes zu sorgen? Es ist nicht Aufgabe der Schulen oder des Staates, sondern ganz allein Recht und Pflicht der Eltern. Selbstverständlich sind Schulen sehr hilfreiche Institutionen, aber sie tragen eben keine Verantwortung vor dem Gesetz.

Es gibt viele tolle Bücher, wie Das Fenster zur Welt oder Kyklop Lupi des Autors D.S. Felix. Dieses Buch ist nicht nur für Jugendliche eine kleine Herausforderung, es ist auch für Erwachsene spannend und kann somit auch in der Familie vorgelesen werden. Begeistern Sie sich fürs Lesen wird dieser Funke auch auf Ihre Kinder überspringen. Lesebegeisterung und Bildungsbegeisterung sind keine seltsamen Fremden, sie sind in den Büchern. Bücher machen Spaß!

Bildungsreform

Alle reden über die Bildungsreform, doch ist sie wirklich nötig? Ja, sicher ist eine Reform des Bildungssystems nötig. Allerdings ist die Reform vermutlich weniger in der diskutierten Form nötig. Denn wirklich wichtig und entscheidend zur Verbesserung zur Verbesserung der Bildung würde ein Mentalitätswandel beitragen.

Das heißt, dass Bildung als etwas betrachtet werden muss, dass man sich erarbeitet, man bekommt sie nicht am Kiosk ohne Gegenleistung. Die Währung ist Anstrengung und Schweiß. Jeder, der glaubt, dass eine Reform dazu dienen könne, dass plötzlich alle die, die jetzt nichts für ihre Aus-Bildung tun, Bildung atmen und viel wissen und dies dann auch anwenden, haben nicht verstanden, worum es bei Bildung geht.

Das deutsche Bildungssystem ist sicher nicht perfekt, es gibt zahlreiche Schwachstellen, die man mit Sicherheit beheben sollte und auch Reformen sind nötig. Doch das heißt nicht, dass das derzeitige System Bildung verhindert oder unmöglich machen würde. Ein Hauptproblem ist, dass Bildung als Aufgabe der Schulen angesehen wird. Das ist so völlig haltlos! Bildung ist die Aufgabe eines jeden einzelnen Individuums. Klar, kann man von Kindern bis zu einem bestimmten Alter und Entwicklungsgrad nicht erwarten, dass sie sich dessen bewusst sind oder dass sie die Aufgabe allein meistern. Aber diese Kinder haben Eltern und Erziehungsberechtigte, die mit dem Kind genau diese Verantwortung haben. Wer also Kinder in die Welt setzt, der hat die Verantwortung sie soweit zu erziehen, dass sie Bildung aufnehmen können. Das heißt vor allem, dass die Kinder die Bildungsangebote der Schule nutzen können.

Außerdem sollten Eltern ihre Kinder auch in der Schule unterstützen, indem sie beispielsweise ein Ambiente schaffen, in dem das Kind lernen kann. Das ist nicht schwer und kostet im Allgemeinen nichts bis sehr wenig. Denn Arbeitshaltung und Wertschätzung von Bildung sind Sachen, die man nicht kauft, sondern durch Vorbilder erlernt. Die Fähigkeit mit verschiedenen Medien umzugehen, ist mit Sicherheit genausowenig käuflich, Bibliotheken verleihen Bücher, CDs und Filme und haben meist ein großes Angebot an Zeitungen und Zeitschriften, wie sie auch freien Internetzugang für ihre Kunden anbieten, sodass an jedem Medium partizipiert werden kann, ohne es gleich kaufen zu müssen. Ein weiteres Plus der Bibliotheken ist der Raum, den sie zur Verfügung stellen, den man als Begegnungsraum mit Gleichgesinnten und Raum der Ruhe und Bildung nutzen kann.

Genausowenig kostet es mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, zu vergleichen, sich eine Meinung zu bilden, aber man muss es selbst tun, das kann einem niemand abnehmen oder vorkauen.

Wer diese Fähigkeiten nicht im Elternhaus erfährt oder sich selbst erarbeitet, wird es in jedem Schulsystem schwer haben und an Grenzen stoßen. Bildung ist mehr als nur in die Schule zu gehen und dort Zeit abzusitzen. Ein gutes Schulsystem kann sicher viel ausgleichen und Möglichkeiten eröffnen, aber es kann nicht die Aufgaben der Familie und der Lernenden übernehmen.

Bildung

Hallo Ihr Lieben,

Euer Buchstabenspiel ist momentan sehr damit beschäftigt herauszufinden, was wirklich wichtig ist, was man wissen muss und wie man das vermitteln kann. Sicher habt Ihr auch gehört, dass alle darüber reden, dass eine Bildungsreform nötig sei. Die Bildung oder genauer das Bildungssystem zu reformieren, hört sich gut an, aber was genau steckt dahinter?

Wisst Ihr das? Euer Buchstabenspiel ist sich nicht sicher, ob es möglich ist, das zu erklären, aber es gibt verschiedene Vorstellungen, was richtig und wichtig ist. Sicherlich gibt es auch verschiedene Weg Bildung zu vermitteln, aber zurzeit gibt es eigentlich nur Streit. Viele Menschen und Spezialisten haben gute Ideen, aber es gibt keinen gemeinsamen Plan, weil sich die verschiedenen Menschen nicht einigen wollen.

Das ist schlecht. Außerdem wird nur über Änderungen gesprochen und nicht über das, was gut ist. Zudem wird wenig über das gesprochen, was die Lernenden machen müssen, sondern nur von der Schule gesprochen. Das ist verkehrt, denn lernen müssen die Schüler und so müssen auch sie etwas tun. Aber in dem Streitgespräch geht es immer nur darum, was Schulen machen müssen. Das ist zu einseitig.

Was denkt Ihr, kann man etwas lernen, wenn es der Lehrer sagt, oder muss man selbst etwas tun?

Denkt mal drüber nach und schreibt mir.

Liebe Grüße. Euer Buchstabenspiel