Nacherzählungen deutscher Klassiker

Klassiker der deutschen Literatur

Was sind Klassiker der deutschen Literatur und warum sollten sie gelesen werden? Als Klassiker werden Bücher und Texte von Autoren, die zeitlos sind und gleichzeitig einen besondern Einfluss auf uns haben. Viele der Texte glauben wir vom Hörensagen zu kennen. Oft handelt es sich um Bücher, die wieder und wieder gelesen werden können, vermutlich gerade deshalb, weil sie über das menschliche Verhalten laut nachdenken und somit Aktualität haben. 

Nacherzählungen von D.S. Felix

Bücher, die man gelesen haben sollte sind unter anderen, Goethes Faust, Schillers Räuber, von Eichendorfs Taugenichts oder Storms Schimmelreiter, aber auch Lessings Nathan und Kellers Kleider machen Leute. Diese Bücher sind vor langer Zeit verfasst worden und die Sprache ist manchmal ehr unverständlich, besonders für jüngere Leser oder Nicht-Muttersprachler. Aus diesem Grund können die Nacherzählungen deutscher Klassiker von D.S. Felix eine leichtere Herangehensweise ermöglichen. 

Warum Nacherzählungen?

Klar, die Nacherzählungen sind vereinfachte und auch leicht gekürzte Fassungen der Originale. Aber, und das macht den entscheidenden Unterschied, sie sind transparent. Die Nacherzählungen von D.S. Felix enthalten klar gekennzeichnete Passagen aus dem Original. In anderen Worten, es ist deutlich für den Leser, wo eine Änderung stattgefunden hat und wo Originaltext steht. Es handelt sich also nicht um eine „normale“ vereinfachte Ausgabe!

Nacherzählungen im Friedrich-Maerker-Verlag

Bisher sind vier Bücher erschienen, dieses Jahr werden zwei weiteren folgen. Erhältlich sind bisher die Nacherzählungen von Goethes Faust, die Nacherzählung von Schillers Räuber, die Nacherzählung von Storms Taugenichts und die Nacherzählung von Eichendorfs Taugenichts. Diese Nacherzählungen erscheinen im , es gibt diese als gedruckte Bücher und als iBooks. Jeder kann die Form wählen, die ihm am besten zusagt. 

D.S. Felix Nacherzählung Faust © 2016
Auszug aus D.S. Felix Nacherzählung Faust © 2016

Mitteldeutsche Buchmesse in Pößneck

Am kommenden Wochenende, das heißt vom Sonnabend den 4. Juni bis zum Sonntag den 5. Juni 2016 findet in Pößneck wieder die Mitteldeutsche Buchmesse statt. Dieses Jahr wird der Friedrich-Maerker-Verlag mit seinen zweisprachigen Wendebüchern und den Nacherzählungen deutscher Klassiker wie auch noch einigen anderen Schmankerl für Kinder und Jugendliche zum ersten Mal dabei sein. 

Der Friedrich-Maerker-Verlag lädt zu einem Besuch am Stand ein. Die Messe in Pößneck ist ein regionales Ereignis, dass sich zum 3. Mal jährt und zu dem nicht nur Fachpublikum herzlich eingeladen ist. Wir freuen uns ganz besonders Familien mit Kindern begrüßen zu dürfen. Der Eintritt ist für Kinder bis zu 16 Jahren frei, aber auch für Erwachsene ist er günstig mit 3€ pro Person. 

Der Friedrich-Maerker-Verlag ist ein Kinder- und Jugendbuchverlag mit einem pädagogischen Schwerpunkt. Es werden zweisprachige Wendebücher verlegt, das heißt, die Kinderbücher sind zweisprachig, in einem Buch ist der Text in deutscher und einer weiteren Sprache. Damit der Vergleich nicht direkt ist, haben die Bücher keine Rückseite, sondern zwei Vorderseiten. Das klingt seltsam, nun, von einer Seite beginnt das Buch in deutscher Sprache, in der Mitte endet es und von der anderen Seite beginnt es in einer anderen Sprache, das kann Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Polnisch, Russisch oder eine weitere Sprache sein, um in der Mitte erneut zu enden. Diese Wendebücher haben zudem Vokabelangaben, es gibt Zwischenfragen zum Textverstehen und einfache Aufgaben. Damit soll einerseits die Sprachkompetenz gesteigert werden und andererseits die Freude am Lesen und Lernen gefördert werden. Natürlich gibt es auch Illustrationen, die die Last vom Text nehmen.

Kommen Sie doch einfach am Stand vorbei und überzeugen Sie sich selbst auf der

 Mitteldeutschen Buchmesse 

in Pößneck,

vom 4. bis zum 5. Juni

von 10 bis 18 Uhr.

Das Team des Friedrich-Maerker-Verlages freut sich auf Sie. 

Haben Bücher eine Zukunft?

Bücher, früher und heute

Früher hieß es, Qualität hat seinen Preis… Heute gibt es gerade eBooks extrem günstig, viele kosten gerade einmal 99 Cent. Es überrascht, dass Bücher so günstig verkauft werden. Klar, eine Strategie dahinter ist, über die Masse das Geld zu verdienen. Aber geht diese Rechnung auf?

Seit längerer Zeit ist der Trend zu beobachten, dass nur extrem billige Dinge gekauft werden. Mit der Tendenz nur billig zu kaufen geht ein allgemeiner Preisverfall einher. Dazu kommt, dass es neben herkömmlichen gedruckten Büchern nun auch sogenannte eBooks, also elektronische Bücher, gibt. Diese elektronischen Bücher scheinen in Konkurrenz zum gedruckten Buch zu stehen. 

Das Medium Buch hat sich verändert, wie sich auch der Stellenwert des Buches in Beziehung zu anderen Medien eine Wandlung erlebt hat. Elektronische Bücher werden außerdem von vielen Menschen als minderwertig betrachtet. Doch ist es nicht einfach so, dass das eBook das Taschenbuch ablösen möchte? Vermutlich. Allerdings bieten eBooks viel mehr gestalterische Möglichkeiten als ein Taschenbuch. Damit ist es etwas Neues; etwas, das ein Bindeglied zu anderen Medien darstellt. 

Was heißt das für das Medium Buch?

Was heißt das für das Medium Buch? Das Buch muss sich und auch seine Absicht muss neu definieren. Denn, ob es wirklich sinnvoll ist, ein Buch mit weiteren Medien zu kombinieren. Die Kombination ist an sich nichts Neues, denn es gibt schon lange Bilder- oder Fotobücher, die den Text mit Illustration ergänzen oder umgekehrt. Schwierig wird es erst dann, wenn es zu viele Dinge gibt und die Konzentration auf den Inhalt nicht mehr möglich ist. Denn ganz gleich, was das Thema des Buches ist, der Leser sollte sich darauf konzentrieren und nicht vom Inhalt der Buches abgelenkt werden. Aber gerade das ist bei interaktiven eBooks, die auf zusätzliche Inhalte im Internet zugreifen zum Teil schwierig. Ein weiteres Problem ist, dass viele Leser eine kurze Aufmerksamkeitsspanne haben. 

Was heißt das für den Preis? Die Preise müssen neu verhandelt werden und das passiert auch. Eine weitere Tatsache ist, dass der Anteil an Selbstverlegern auf dem Buchmarkt enorm angestiegen ist. Heute ist es dank Internet und technischen Hilfsmitteln jedem möglich ein Buch zu verfassen zu veröffentlichen. Es wird auch weniger stigmatisiert. Somit ist es möglich günstiger Bücher herzustellen. 

Leidet darunter aber die Qualität oder das Angebot an Büchern. Die Antwort ist nicht leicht, denn einerseits kann die Qualität leiden, aber das muss nicht der Fall sein. Es kann das Angebot vergrößern und gleichzeitig einseitiger werden lassen. Leicht ist es nicht. Denn klar, es fällt Käufern leichter bei günstigen Produkten zuzugreifen, wenn aber die Qualität die Erwartungen nicht erfüllt, dann ist das natürlich nicht zukunftsfähig. 

Zukunft gestalten

Bücher vermögen es Zukunft aktiv und kreativ zu gestalten. Das wird sich sicher nicht ändern und das Medium als solches bietet viele Möglichkeiten zur eigenen Gestaltung, die ihm eine sichere Zukunft gewährt. Es gibt nach wie vor viele Wortkünstler, Autoren, Kreative und Illustratoren, genauso wie es neue Techniken gibt, die Ideen auf neue Art und Weise umsetzen. Allen Kreativen und Kunstschaffenden ist zu wünschen, dass sie ihrer Berufung nachgehen können und davon leben können. Eine Welt ohne Bücher ist unvorstellbar. 

Bücher bauen Brücken in Saarbrücken

Bücher bauen Brücken.

Kommt doch, zur 

Buchmesse Saarbrücken.

In Saarbrücken findet vom19. bis zum 22. Mai wieder die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse statt. Kommt und nehmt an dem schönen Programm teil. 

Was Ihr erleben könnt, nun die Messe bietet wieder ein umfangreiches Programm für Groß und Klein mit Lesungen, Workshops und vielen Aktionen rund ums Buch. Auch für erwachsene Leser gibt es einiges zu erleben. Daneben wird wie jedes Jahr der Deutsch-Französische Jugendliteraturpreis verliehen. 

Ach übrigens, der diesjährige Programmschwerpunkt ist: Respekt. Habt Ihr mal darüber nachgedacht, was „Respekt“ bedeutet? Es kann einerseits Bewunderung ausdrücken, aber andererseits auch viele kleine Dinge des Alltags, die zum Ausdruck bringen, dass du dein Gegenüber mit all seinen Stärken und Schwächen, Gefühlen und Bedürfnissen, gleich ob du das magst oder nicht, richtig findest oder nicht, ob alt oder jung als ebenbürtig betrachtest. Ja, sicher, das ist manchmal richtig anstrengend und muss immer wieder neu ausgehandelt werden. Auf der Buchmesse findet Ihr Bücher, die dieses Thema aufgreifen und in Diskussionen mit Autoren und Lesern könnt Ihr Euch darüber und noch viel mehr austauschen. 

Der Friedrich-Maerker-Verlag ist auch wieder mit dabei. Wir freuen uns auf Euch und alle interessierte Besucher.

Nacherzählung von D.S. Felix © 2016
Nacherzählung von D.S. Felix © 2016

Lesen Jungen schlechter als Mädchen

Lesen Jungen schlechter als Mädchen? Dieser Frage soll im Folgenden auf den Grund gegangen werden.

Tatsächlich wird in Studien regelmäßig festgestellt, dass in vielen Ländern es eine „Leselücke“ zwischen Mädchen und Jungen gibt. Mädchen schneiden bei der Lesekompetenz meist besser ab als Jungen. Aber es wurden auch Studien gemacht, die zeigen, dass Laut die Unterschiede auch mit dem Stereotyp selbst zu tun haben könnten. Denn Psychologen konnten in einem Experiment zeigen, dass männliche Schüler in einem Lese-Test besser abschneiden, sofern sie diesen für ein Spiel halten. Interessant. 

Doch kann man mit einfachen Thesen wie, Mädchen lesen gern oder Jungs können mit Büchern weniger anfangen, einer Erklärung näher kommen? Das Stereotyp scheint von Statistiken, wie zum Beispiel der Pisa-Studie, gestützt zu sein. Mädchen schnitten durchgehend in allen Ländern besser ab und waren Jungen voraus. Woran liegt das? Glauben Jungen das Stereotyp und befolgen es? In Frankreich hat man den Test zu Erfassung der Lesefähigkeit verändert und einmal als Test präsentiert und einmal als Spiel. Und siehe da, beim Spiel erzielten Jungen gleich gute Ergebnisse. 

Heißt das, dass Lesen als weiblich verstanden wird, und Jungen womöglich von der unbewussten Erwartung, schlechter als die Mitschülerinnen lesen zu können, auch tatsächlich im Test schlechter lesen? Dafür sprechen die Ergebnisse des Versuchs in Frankreich. Leistungsunterschiede von Kindern könnten von Stereotypen stärker geprägt sein, als wir glauben. 

Lesen ist stark weiblich konnotiert. Dieses Bild sollte gezielt geändert werden. Lesen ist menschlich und das sollte gezeigt werden, dann können Jungen und Mädchen gleichermaßen lesen genießen. 

Internationaler Kinderbuchtag

Hallo Ihr Lieben, am 2. April ist es wieder soweit, dann wird der internationale Kinderbuchtag gefeiert. Der Friedrich-Maerker-Verlag wird mit seinen schönen zweisprachigen Wendebüchern auch dabei sein. Dieses Jahr nimmt der Verlag, in dem David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und Mariechen und die Süßigkeiten von D.S. Felix erscheinen von 14.00 Uhr an, am Salon Du Livre Francais in der mediathek Communaire Sarreguemines teil (4 chaussée de Louvain 57200 Sarreguemines). 

Buchtage sind eine tolle Sache, da könnt Ihr in Bücher, die Ihr noch nicht kennt gucken und viele schöne Geschichten entdecken. Oft gibt es auch die Möglichkeit Autoren zu treffen, manche lesen Euch aus ihren Büchern vor. Andere signieren Euch ihre Bücher. Aber was noch viel lustiger ist, Ihr trefft andere Kinder und Leser mit Euren Interessen. 

Wie gesagt, der Friedrich-Maerker-Verlag erwartet Euch am Samstag den 2. April in der Mediathek in Sarreguemines. Kommt doch recht zahlreich, bringt Eure Eltern und Geschwister mit und lasst uns Spaß haben. Viele liebe Grüße von Eurem Buchstabenspiel.  

Leipzig – Frühjahr-s-Buchmesse

Leipzig – Frühjahr-s-Buchmesse

Und es wird doch gelesen. Laut einer neuen Umfrage (Statistische Bundesamt (Destatis)) lesen Deutsche pro Woche etwa drei Stunden und fünfundvierzig Minuten pro Woche in ihrer Freizeit. Das sind richtig gute Neuigkeiten. Als Autorin freuen mich solche Schlagzeilen.

Freizeitbeschäftigung und Lebensphilosophie

Bei der Frage, wer liest, stellt sich heraus, dass vor allem Senioren lesen, je jünger das Publikum wird, desto weniger Zeit wird von ihnen auf das Lesen als Freizeitbeschäftigung verwandt. Das ist schade. Besonders schade ist es, wenn es um Kinder und Jugendliche geht. Das finde ich dann auch bedenklich. Denn Lesen ist nicht nur eine eine Freizeitbeschäftigung, es ist für mich auch eine Lebensphilosophie und Grundeinstellung in Bezug auf Bildung.

Was wird denn gelesen, da stehen Zeitungen und Zeitschriften an erster Stelle, das ist schön, denn sie sind Informationsquellen zu aktuellen Themen. Aber ganz am Ende finden sich Bücher. Das finde ich persönlich ganz und gar unverständlich, erlauben und ermöglichen sie doch eine gezielte und vertiefende Auseinandersetzung mit bestimmten Dingen, die genauso aktuell und wichtig sein können, wie Informationen aus Zeitungen und Zeitschriften.

Leseförderung und Buchmessen

Buchmessen bilden hervorragende Möglichkeiten, um Bücher bekannt zu machen oder vorzustellen. Aber das ist bei weitem noch nicht alles. Klar, Buchmessen versuchen auch Bücher zu verkaufen und es ist wichtig, dass alle, also Autoren, Illustratoren, Übersetzer, genauso wie Verlage, Lektoren, Korrektoren, Druckereien, Marketingspezialisten, Buchhandel und Leser. Es ist wirklich erstaunlich wie viele Menschen bei der Entstehung von Büchern involviert sind. Da wundert man sich als Laie, aber auch als Autor.

Nichts desto trotz sind die Messen vor allem auch dazu da, um Leser direkt anzusprechen. Denn klar, jeder Autor möchte, dass seine Bücher gelesen werden. Als Autorin für Kinderbücher und Jugendbücher liegen mir die jüngeren Leser besonders am Herzen. Wobei ich nicht denke, dass Erwachsene meine Bücher nicht lesen können oder sollten. Die Bücher schreibe ich für Leser jeden Alters.

Dieses Frühjahr gibt es zahlreiche Buchmessen, zu denen meine Bücher zu sehen sein werden, morgen beginnt in Leipzig die große Frühjahrsbuchmesse Deutschlands, aber im April geht es weiter, da wird am 2. April ab 14.00 Uhr im Salon Du Livre in der Mediathek Communaire Sarreguemines (Frankreich) eine Bücherausstellung stattfinden, danach geht es weiter nach Brüssel (Belgien) dort wird in der Vertretung von Baden-Württemberg eine dreiwöchige Ausstellung mit meinen Büchern stattfinden. Im Mai findet die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken statt und auch da werden meine Bücher zu finden sein. Es folgen einige weitere kleine Büchertage und im Herbst geht es wieder durch ganz Europa zu Buchmessen. In diesem Sinne möchte ich Euch alle einladen meine, Dorothea S. Felix’, Bücher zu lesen.

für historisch Interessiere Leser: Daniel und der Koffer im Öttingerhaus © D.S. Felix 2015
Jugendbuch: Daniel und der Koffer im Öttingerhaus © D.S. Felix 2015

Leipzig, Frühling, Buchmesse

Es ist wieder soweit, der Frühling naht und mit ihm steht die erste Buchmesse des Jahres an. Die Buchmesse in Leipzig findet dieses Jahr von Donnerstag dem 17. März bis Sonntag den 20. März statt. Kommt doch alle zum Stand des Friedrich-Marker-Verlages, dort findet Ihr Kinder- und Jugendbücher.

Es gibt beim Friedrich-Marker-Verlag zweisprachige Wendebücher in zahlreichen Fremdsprachen in Kombination mit Deutsch, außerdem veröffentlicht der Verlag richtig tolle Nacherzählungen deutscher Klassiker und es gibt noch einiges Mehr zu entdecken. Also, lasst Euch nicht lange bitten, kommt an den Stand in Halle 2 Stand F204 und lest in die Bücher hinein. Es lohnt sich.

Bücher sind weit mehr als einfach nur Geschichten und Texte, die Bücher des Friedrich-Marker-Verlages regen an. Die zweisprachigen Wendebücher, erzählen in zwei Sprachen Geschichten von Kindern aus Deutschland, dabei wird nicht nur der Alltag von Kindern vermittelt, sondern auch deutsche Kultur und Geschichte. Die Protagonisten haben Hobbys und Leidenschaften, die sie präsentieren und anderen Kindern erklärend näher bringen.

Die Sprachen sind vielfältig, es gibt diese Wendebücher in vielen europäischen, aber auch einigen außereuropäischen Sprachen. Ganz konkret heißt das, dass die Textsprachen immer Deutsch und eine weitere sind, zum Beispiel: Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Polnisch, Ungarisch, Russisch, oder Türkisch, oder auch Arabisch. Es wird deutlich, es gibt unglaublich viele Sprachen zur Wahl. Da ist doch sicher auch etwas für Euch dabei, oder? 

Na, und wer lieber keine mehrsprachigen Bücher lesen möchte, der findet wunderbare Nacherzählungen deutscher Klassiker, der Faust, der Schimmelreiter, die Räuber oder auch der Taugenichts sind nicht nur leicht verständlich nacherzählt, sondern sind richtig originell illustriert. Spannende Jugendbücher, die in die Geschichte eintauchen lassen oder in die Zukunft reisen gibt es auch. Eine bunte Auswahl an schönen Kinder- und Jugendbücher findet Ihr also in Halle 2 Stand F204 auf der Leipziger Buchmesse ab Donnerstag beim Friedrich-Marker-Verlag. Wir freuen uns auf Euch. 

Nacherzählung von D.S. Felix © 2016
Nacherzählung von D.S. Felix © 2016

 

Mit Lektüre zum Erfolg

Mit Lektüre zum Erfolg. Das ist das Motto, meines dieswöchigen Beitrags auf diesem Blog. Ja, es hört sich etwas einfach an zu behaupten, dass Lektüre zum Erfolg führt. Doch so einfach es sich auch anhört, so einfach ist es auch. Das Schöne am Lesen ist, dass es wirklich dabei hilft Informationen, Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln und das ganze noch mit Spaß

Was ist Lesen? 

Doch was ist Lesen eigentlich? Lesen wird hier als intellektuelle Auseinandersetzung mit schriftlich dargestellten Themen und Problemen angesehen. Das heißt, Lesen ist die Aufnahme und das Bereifen von Informationen genauso, wie die kritische Auseinandersetzung und Inbezugsetzung derselben, diese Tätigkeit endet erst dann wenn das Gelesene weitergedacht und weitergeführt wurde. Nur wer diese Stufen nimmt, der hat wirklich etwas gelesen.

Deshalb kann es von großem Wert sein etwas mehrfach zu lesen. Oft lesen Menschen nur oberflächlich, das, was sie sowieso schon wissen und kennen ohne es zu vertiefen. Andere verstehen das Gelesene nicht und müssen deshalb als Analphabeten betrachtet werden.

Kulturtechnik Lesen

Lesen ist eine Kulturtechnik, die Europa zu dem macht, was es ist. Das heißt, die Gesellschaft hat sich durch das Medium Buch in besonderer Art und Weise entwickelt, die sich vom Rest der Welt unterscheidet. Natürlich, es gibt Amerika und besonders Nordamerika, das uns Europäern kulturell sehr nahe steht und eine ähnliche Entwicklung durchlaufen hat. Vergleicht man Europa mit Asien oder Afrika, dann fällt auf, dass die Entwicklungen auf den Kontinenten ganz unterschiedlich verlaufen sind. Ein Grund hierfür ist der Umgang mit der Schrift und dem darin verborgenen Wissen. 

Bücher und die aktive Auseinandersetzung mit ihnen, vor allem auch das Nachdenken und der daraus entstehende Diskurs hat Europa beflügelt. Es ist richtig, dass Wissen und Fähigkeiten lange Zeit von der Kirche kontrolliert und auch zensiert wurde, aber zu einem guten Teil ihrer Energie hat die Kirche als Institution auch darauf verwandt dieses Wissen zu archivieren und zu vermehren. 

Lesen als kontinuierliche Entwicklung

Das, was gelesen und zum Lesen verbreitet wird, das wurde und wird nach wie vor stark kontrolliert, zum Teil sicher auch manipuliert, aber kritische Leser werden das nur als Anreiz sehen, noch mehr zu lesen. Lesen ist Input, ein Reiz nachzudenken, ein Anreiz etwas zu tun, mehr zu machen, mehr zu können und das können wir. Kaum jemand nutzt die Fähigkeiten voll aus, unter uns gesagt, ich kenne niemanden, der auch nur annähernd sein geistiges Potential ausschöpft oder auch nur sich selbst so fordert, dass er seine Grenze erreicht.

Das hört sich falsch an? Nein, es ist richtig, denn, indem wir uns selbst anstrengen an die Grenze des Möglichen bringen, verschieben wir Stück für Stück diese Grenzen… Immer mehr wird möglich, also, weiterlesen, weiterdenken, weiter und immer weiter. 

Lesen in der Muttersprache und in fremden Sprachen trainiert nicht nur das Verstehen und die Lesefähigkeit, sondern vor allem den Intellekt. Wir werden besser. Wir lernen in der Muttersprache aber auch der Fremdsprache dazu. Deshalb, lest, lest in Eurer Muttersprache und auch in Fremdsprachen. Schaut Euch auch die Illustrationen an, sie sind da aus einem bestimmten Grund. 

Lesen & Lernen by Dorothea S. Felix
Lesen & Lernen by Dorothea S. Felix

Fremdsprachen erlernen mit Sprachlernbüchern

Schwedter Strasse Sieben und Berliner WG-Geschichten

Schwedter Strasse Sieben ist, wie auch Berliner WG-Geschichten ein Lesebuch für Deutschlerner. Mit diesem Lesebuch kann die deutsche Sprache erlernt werden. Alle Themen und Texte sind so gewählt, dass der Lerner Grammatik, Vokabular und landeskundliche Aspekte erlernt, die notwendig sind, um einerseits die deutsche Sprache zu erlernen und andererseits in Deutschland leben und arbeiten zu können. Diese Buchreihen wenden sich an Jugendliche und junge Erwachsene. 

Wortschatz – europäischer Referenzrahmen

Mit fortschreitender Geschichte, wird der Wortschatz erworben, der gemäß dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen, mindestens dem Niveau B2 entsprechen muss, um in Deutschland zu leben und zu arbeiten. Dieses Niveau ist nötig, um sich ohne größere Probleme im Alltag zurechtzufinden und in Deutschland eine Arbeitserlaubnis zu erhalten und arbeiten zu können, ohne auf größere sprachliche Probleme zu stoßen.

Konzeptualisierendes Lernen

Bei dieser Sprachlerngeschichte handelt es sich um ein neues Konzept, es heißt „kontextualisierendes Lernen“. Es eignet sich für Selbstlerner, Sprachkurse oder  um erworbene Fähigkeiten aufzufrischen und zu vertiefen. Die Zeiteinteilung ist frei und individuell wählbar. Natürlich muss jedem, der eine Fremdsprache erlernt, klar sein, dass nur Übung zum Erfolg führen kann und Kontinuität einen schnelleren und größeren Lernerfolg beschert, als punktuelles Lernen. Dieses Werk hilft auch vorhandene Deutschkenntnisse aufzufrischen oder aber ohne Vorkenntnisse die Sprache zu erlernen.

Zweisprachige Ausgaben bei Amazon und Xinxii

Der Autorin Dorothea S. Felix ist bewusst, dass es immer viele Wörter, Strukturen und Dinge gibt, die der Leser nicht versteht. Deshalb sind die Texte zweisprachig, sodass der Lerner mittels der Übersetzung prüfen kann, ob er den fremdsprachlichen Text versanden hat. Teil des Konzeptes ist es, dass ein Text verstanden werden kann, auch wenn der Leser nicht alle Worte versteht. In gewisser Weise ist das eine Vorbereitung auf eine alltägliche Situation. Die Bücher dieser Reihen gibt es derzeit nur bei Amazon und Xinxii als eBooks. 

D.S. Felix: Berliner WG-Geschichten und Schwedter Strasse Sieben by D.S. Felix
Berliner WG-Geschichten und Schwedter Strasse Sieben by D.S. Felix