Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken

Vom 28. Mai bis zum 31. Mais 2011 findet in Saarbrücken die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse statt. Das Motto ist „Bücher bauen Brücken“. Damit möchten die Veranstalter ihr Ziel beschreiben, nämlich etwas für Bildung, Toleranz, Fantasie zwischen den Kulturen und Generationen zu tun. Die Messe findet jährlich statt und hat immer ein Gastland, dieses Jahr ist Ungarn Gastland.

Autoren und Verlage begegnen sich hier, um sich über Kinder- und Jugendbücher auszutauschen. Dieses Jahr wird der Friedrich-Maerker-Verlag wieder dabei sein, um seine zweisprachigen Sprachlernbücher zu präsentieren. Es wird zum Beispiel neue Geschichten von Mariechen und die Süßigkeiten geben.  Das Verlagsteam freut sich auf alle Interessierten.

Selbstverständlich sind die kleinen Leser mit ihren Eltern und Großeltern herzlich willkommen. Wie auch Lehrer und Erzieher zur Messe wieder herzlich eingeladen sind.

Kritischer Umgang mit Medien

Hallo Ihr Lieben,

wie geht es Euch? Lest Ihr gerade ein Buch? Was für ein Buch ist es? Nein, ich frage nicht nach dem Titel, sondern nach dem Medium. Ja, es ist schon erstaunlich, früher hat man einfach Bücher oder Zeitungen und Zeitschriften gelesen. Aber heute, da wird unterschieden. Es gib E-Books und auch elektronische Zeitungen und Zeitschriften, die kann man im Internet lesen oder als App auf dem Handy oder iPad oder auch auf einem e-Reader wie zum Beispiel den Kindle. Die Möglichkeiten und Medien haben sich vervielfacht.

Medien sind Vermittlungsträger von Informationen, das heißt, jede Art der Kommunikation und Publikation kann ein Medium sein, Beispiele sind traditionell, Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk und Fernsehen. Aber auch Bücher in jeder Form und das Internet sind Medien.

Oft wird in diesem Zusammenhang von Massenmedien gesprochen und von der steigenden Geschwindigkeit, mit der Informationen verbreitet werden können. Viele Menschen sprechen deshalb von Gleichzeitigkeit, das heißt, es wird der Eindruck vermittelt als wäre man bei den Ereignissen dabei.

Woher soll man wissen, was wahr ist, was stimmt? Es ist schwer kritisch zu bleiben. Aber eine kritische Haltung gegenüber Informationen ist wichtig. Besonders wenn es Informationen aus dem Internet sind. Oft werden Informationen von Personen ungeprüft weiter gegeben. Das ist nicht schlimm, aber es handelt sich dann vielleicht ehr um eine persönliche Meinung als um einen neutralen Bericht von Ereignissen. Das muss man beim Lesen berücksichtigen.

Dabei gibt es viele professionelle Journalisten, Berichterstatter und Redakteure, die gelernt haben Informationen möglichst neutral weiterzugeben, sodass man nur Informationen erhält und weniger die Gefühle. Meinungen darf es auch geben, aber sie sollten als solche klar gekennzeichnet sein.

Also, seid kritisch bei dem, was Ihr lest, hört oder seht. Wie das geht? Am einfachsten ist es sich immer eine Frage zu stellen und dann Texte, Berichte oder Bilder zu vergleichen. Es ist nicht schwer. Es gibt ein großes Angebot an Informationen und selbst Dinge, über die nicht berichtet wird sind ein Hinweis und eine Information. Ihr müsst es nur tun.

E-Bücher werden oft als schlechter dargestellt, ob es stimmt oder nicht, das könnt und soltet Ihr selbst entscheiden.

Liebe Grüße. Euer Buchstabenspiel

eBooks im Aufwind

Die Medien melden, dass in den USA mehr eBooks verkauft werden als Bücher. In Zeitungen wie der Zeit ist zu lesen, dass Amazon auf 100 gebundene Bücher während der letzten drei Monate 143 digitale Bücher verkauft haben soll. Zudem sei der Aufwärtstrend noch lange nicht beendet. Das hört sich unglaublich an. So viel Optimismus. Gut, man muss dazu sagen, dass sich die Zahlen auf die USA beziehen, in Deutschland sind die Verkaufszahlen noch nicht erreicht.

Zur gleichen Zeit werden Unkenrufe laut. Das Ende des Buches sei gekommen. Ist das glaubwürdig? Nein, sicher nicht. Das Buch wird erhalten bleiben, aber der Buchmarkt wird sich ändern. Das kann für Alle von Vorteil sein. 

Zweisprachige Bücher und Sprachlernbücher

Schon früher wurde  an dieser Stelle über zweisprachige Bücher berichtet, dabei handelte es sich meist um die Kinderbücher des Autors D.S.Felix. Hier soll von zweisprachigen Kinderbüchern und einer Sprachlerngeschichte die Rede sein.

Wer eine Fremdsprache lernt, hat oft das Problem, dass die Rückmeldung fehlt. Eine Möglichkeit für sich selbst zu klären, ob es einen Lernerfolg gibt, sind Lektüren. Es ist eine „Prüfung“ ein Buch in einer Fremdsprache zu lesen. Wer das meistert, kann auf sich stolz sein. Denn er versteht schon viel mehr als nur die Vokabeln und die Grammatik. Bücher sind Texte, die auch kulturelle Informationen darlegen genauso wie diese Kenntnisse vorausgesetzt werden. Aus diesem Grund spielen die Geschichten um David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und Mariechen und die Süßigkeiten größtenteils in Deutschland. Das erleichtert den Kindern den Zugang.

Es gibt derzeit zwei Reihen zweisprachiger Kinderbücher des Autors D.S.Felix. Die eine heißt, David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und die andere Mariechen und die Süßigkeiten. Beide Geschichten spielen in Süddeutschland an der Burgenstrasse. Sie sind zweisprachig, sprachlich recht einfach gehalten und richten sich an Grundschüler. Als Bonus gibt es Vokabelangaben den Text in einer wortnahen Übersetzung und Zwischenfragen, die helfen sollen, über den Text nachzudenken. Als Fremdsprachen sind derzeit Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch und Arabisch erhältlich.

In der Zwischenzeit ist nicht nur das Sprachangebot gewachsen, sondern es wurden auch Zusatzmaterialien entwickelt, die es erlauben Textarbeit und vor allem die Arbeit mit einem fremdsprachlichen Text zu üben. Damit werden diese Bücher mit kurzen zweisprachigen Geschichten immer interessanter für den Einsatz in der Schule. Aber im gleichen Maß werden sie immer attraktiver, um das Schulwissen zu erweitern und zu Hause zu festigen.

Der Autor D.S.Felix hat nun damit begonnen eine Sprachlerngeschichte für Jugendliche bzw. junge Erwachsene zu schreiben, die wie schon die Kinderbücher über den Friedrich-Maerker-Verlag vertrieben wird. Es handelt sich hierbei um eine Fortsetzungsgeschichte, die Schwedter Strasse Sieben heißt. In dieser Geschichte gibt es sieben Personen, die gemeinsam einiges erleben. Es sind Dinge des Alltags, die stattfinden. Neben dem eigentlichen Text gibt es Vokabellisten, die langsam aber gewiss einen Grund-Wortschatz aufbauen. Es gibt Angaben zur Grammatik, wie zum Beispiel tabellarische Übersichten und Erläuterungen. Auch zum landeskundlichen und kulturellen Hintergrund gibt es Informationen. Dazu gibt es in dem Sprachlernbuch Schwedter Strasse Sieben Übungen zum Vokabular und zur Grammatik, wie es Übungen speziell zum Text gibt. Die Texte sind ebenfalls recht kurz und in derzeit 3 Sprachen übersetzt, Englisch, Französisch und Spanisch.

Dieses Angebot richtet sich einerseits an Personen, die sich die deutsche Sprache selbst beibringen möchten und andererseits an Bildungsinstitute und Schulen, die den Deutschunterricht bereichern möchten.

Sprachlerngeschichten und zweisprachige Bücher sind eine sehr gute Möglichkeit Sprachkenntnisse gezielt zu fördern und auszuweiten, aber auch um die erworbenen Kenntnisse zu überprüfen. Lesen macht Spaß!

Lerntips

Hallo Ihr Lieben, 

heute habe ich für Euch ein paar Lerntips: Vokabeln zu lernen ist beim Erlernen einer Fremdsprache enorm wichtig. Das wisst Ihr sicher. Es empfiehlt sich deshalb ein Vokabelheft mit 2 Spalten zu führen. Auch Karteikartensysteme und Vokabeltrainer im Internet sind sehr hilfreich. Aber alle Mühe lohnt nur, wenn konsequent und kontinuierlich gelernt wird. Vokabeln müssen ständig wiederholt und vertieft werden. Es kann hilfreich sein, Sätze zu formulieren, in denen das neue Wort benutzt oder erklärt wird. 

Es ist, zum Beispiel, realistisch innerhalb eines Jahres 3000 Wörter zu lernen, wenn das funktioniert schon, wenn Ihr jeden Tag nur 10 Vokabeln lernen, was etwas 15 bis 20 Minuten in Anspruch nehmen sollte, ist das kein Problem. Solange fahrt Ihr sicher im Bus oder könnt Ihr jeden Tag aufbringen. 

Substantive sollten immer mit dem dazugehörigen Geschlecht und der Pluralform gelernt werden.

Hier ist ein Beispiel: die Küche – feminin, die Küchen – Plural

Es ist sinnvoll zu versuchen immer den Wortstamm zu finden und weitere Worte zu bilden. So kann man zu einem Verb ein Substantiv, ein Adjektiv oder zu der Person die weibliche und die maskuline Form finden. 

Z.B.: der Student, die Studentin, das Studium, studieren, studentisch

Beim Vokabellernen hilft es Euch sicher auch, wenn Ihr Gegensatzpaare zusammen lernt, zum Beispiel: ja und nein, bitte und danke oder groß und klein. 

Im Deutschen kann man viele Wörter bilden, indem man 2 oder mehr Worte zusammensetzt, hier sei als Beispiel die Kaffeemaschine angegeben. Das Wort besteht aus 2 Substantiven, der Kaffee und die Maschine. Wichtig ist hierbei sich zu merken, dass das letzte Substantiv stärker ist und das Geschlecht des neuen Wortes bestimmt. Das letzte Wort gibt eine generelle Idee, um welchen spezifischen Gegenstand es sich handelt, was die entscheidende Information des Wortes ist. Hier ist es eine Maschine, deren untergeordnete Eigenschaft das Kaffee machen ist. Guckt mal, wie das in der Fremdsprache funktioniert. Geht das genauso oder ist es anders?

Also, Ihr seht es gibt viele Möglichkeiten das Lernen zu vereinfachen. Tut es. 

Liebe Grüße, Euer Buchstabenspiel.

Vorlesen eine wichtige Kompetenz

Momentan finden überall in Deutschland Vorlesewettbewerbe teil. Zwischen dem 20. und dem 22. Juni findet das diesjährige Finale in Frankfurt am Main statt. Als Eltern werden Sie vermutlich meinen, dass das ein nettes Angebot der Schulen ist und weiter nichts, aber das stimmt so nicht ganz. Lesen ist eine wichtige Kompetenz!

Jeder Schüler muss als erstes Lesen und Schreiben lernen. Der Prozess des Lesenlernens beginnt schon vor dem Schulanfang. Kinder sollten sich schon vorher mit Büchern, Bildern und Schrift auseinandersetzen. Die bei Schulanfang vorhandenen Kenntnisse werden dann zusammengeführt und gezielt weiterentwickelt.

Zunächst werden Kinder einfache Texte lesen, denn nach neuesten Erkenntnissen können nur Inhalte verstanden werden, wenn diese in einer bestimmten Geschwindigkeit gelesen werden. Als Regel gilt eine Zeile muss innerhalb von 3 Sekunden wahrgenommen und erkannt werden, damit sie auch verstanden werden kann. Komplexe Texte können also noch nicht verstanden werden.

Der Spracherwerb wird zwar nie abgeschlossen, doch Kinder in der Grundschule sind noch sehr stark damit beschäftigt Vokabular zu sammeln. Es gibt eine große Zahl an Worten, die ihnen unbekannt sind. Dementsprechend entziehen sich ihnen auch viele Zusammenhänge.

Nur durch Übung und Lesen werden diese Fähigkeiten erworben. Training ist durch nichts zu ersetzen. Kinder, die lesen, erweitern ihr Vokabular, erwerben damit Allgemeinwissen, lernen dadurch Zusammenhänge zu erkennen, lernen Informationen zu unterscheiden und einzuordnen. Lesen gehört zu den Schlüsselqualifikationen, um ein erfolgreiches Leben führen zu können. Es ist eine Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes und verantwortungsbewusstes Leben als Individuum.

Kinder und Personen, die nicht richtig lesen können, haben nur Nachteile im Leben. Lesen und die Landessprache zu beherrschen sind entscheidend für Erfolg. Wer nie gelernt hat zu lesen, kann nie selbstständig Entscheidungen treffen. Es ist eine Einschränkung der Person, die es zu vermeiden gilt.

Die momentan stattfindenden Vorlesewettbewerbe sind dementsprechend als eine Chance zu verstehen. Es ist eine Möglichkeit des Vergleichs und Anreiz zum Lesen gleichermaßen, was Eltern dringend unterstützen sollten. 

Der öffentliche Bücherschrank

Seit einiger Zeit fallen dem aufmerksamen Beobachter in verschiedenen größeren Städten öffentliche Bücherschränke auf. Doch was hat es mit diesen Bücherschränken auf sich? Nun, das ist schnell erzählt. Es sind stabile Bücherschränke, die im öffentlichen Raum stehen und jedermann Bücher zugänglich machen. Das Angebot kann kostenlos genutzt werden. Jeder kann Bücher hineintun und auch mitnehmen.

Jetzt werden sich viele Leser fragen, wozu das Ganze? Es ist ein Angebot, dass zum Einen das Lesen als solches anregen soll und zum Anderen soll damit der Austausch von Literatur unterstützt werden. Jeder kann und soll Bücher hineinstellen und herausnehmen, um sie zu lesen.

Die ersten öffentlichen Bücherschränke wurden in den 1990’er Jahren in Darmstadt und Hannover realisiert. Im Jahre 2002 wurde die Idee als solche von der Bürgerstiftung Bonn ausgezeichnet. In Bonn findet man noch heute die meisten solcher Schränke, aber in vielen anderen Städten wird die Idee nachgeahmt. Jetzt gibt es auch in Düsseldorf einen solchen öffentlichen Bücherschrank. 

Vorlesewettbewerbe und Büchertausch

Hallo Ihr Lieben,

nach langer Abwesenheit ist Euer Buchstabenspiel zurück. In der Zwischenzeit hat sich viel ereignet. Die Buchmesse in Leipzig hat stattgefunden, dort wurden wieder viele tolle und lesenswerte Bücher vorgestellt worden. Dann gab es verschiedene Büchertage und davon wird es in diesem Jahr noch verschiedene weitere geben.

Aber richtig spannend ist momentan der Vorlesewettbewerb! Noch laufen die Vorausscheidungen, in Berlin wurde gestern entschieden, wer zum Finale nach Frankfurt am Main fahren wird. Das Finale findet vom 20. bis zum 22. Juni statt. Bis dahin ist es gar nicht mehr so sehr lange hin, aber es bleibt Zeit zum Lesen und Trainieren.

Welches Buch lest Ihr gerade? Ihr wisst doch nur Lesen und Üben macht den Meister. Also, morgen beginnt das Wochenende, was werdet Ihr da machen?

Euer Buchstabenspiel wird zu einem Büchertausch gehen, das ist etwas ganz spannendes. Das könntet Ihr in der Schule oder mit Freunden auch machen. Jeder bringt Bücher, die er schon gelesen hat und die werden dann auf Tischen verteilt. Damit man sie besser sehen kann. Und dann darf jeder sich Bücher aussuchen, die er noch nicht kennt. Für jedes Buch muss man nur 1 Euro bezahlen und das gesammelte Geld wird dann an die Bibliothek gespendet.

Das macht Spaß, man trifft Freunde und hat auch noch viele neue Bücher.

Also, viel Spaß beim Lesen! Euer Buchstabenspiel

Fremdsprachen, welche sind wichtig?

Wenn man die Zeitungen öffnet oder sich mit Bildung und Erziehung beschäftigt, dann wird immer wieder die Wichtigkeit von Fremdsprachenkenntnissen betont. Doch mal ehrlich, ist es wirklich wichtig, dass man Fremdsprachen beherrscht? Und wenn schon Fremdsprachen, welche Sprachen sind wirklich wichtig? Diese und weitere Fragen sollen im Folgenden möglichst kurz erörtert werden.

Fremdsprachen zu beherrschen ist eine Kompetenz, die ganz allgemein als Teil der Bildung angesehen werden. Es handelt sich um eine Fähigkeit, die man von einem gebildeten Menschen erwartet. In vielen Bereichen wird zwischen Menschen unterschieden, die Fremdsprachen sprechen und denen, die keine Sprechen.

Der Umfang der Fremdsprachenkenntnisse kann dabei sehr unterschiedlich sein, aber es ist immer besser mehr zu wissen als genau das Minimum. Das lernen Schüler sehr schnell, denn nur wer alle Fragen beantworten kann, wird auch gute Noten bekommen. Später wenn es darum geht zu studieren, dann ist es notwendig mindestens zwei Fremdsprachen mit Abiturniveau zu beherrschen. Einige Studiengänge erfordern Lateinkenntnisse. Latein wird oft zur Abschreckung benutzt, denn wer kein Latinum nachweisen kann, der wird diese Kenntnisse in einem Crashkurs nachholen müssen. Mangelnde Fremdsprachenkenntnisse sind also ein Mittel zum Ausschluss. Heute gibt es zudem zahlreiche Studiengänge, die zum Teil in einer Fremdsprache abgehalten. Die Lektüre fremdsprachlicher wissenschaftlicher Texte wird im Studium als selbstverständlich angesehen. Nach dem Studium ändert sich das nicht.

Für viele Arbeitsplätze werden heute Fremdsprachenkenntnisse benötigt. Die Ursachen sind verschiedene, einige Berufe erfordern schlicht, dass man in einer anderen Sprache als Deutsch mit Kollegen kommuniziert. Dann gibt es die Möglichkeit, dass die Firma einfach Mitarbeiter hat aus verschiedenen Ländern, oder in verschiedenen Ländern Stützpunkte hat, die selbstverständlich kommunizieren müssen. Andere Berufe haben so viele Bewerber, dass man die Fremdsprachenkenntnisse zu einem Auswahlkriterium heranzieht.

Doch ist es wirklich wichtig Latein zu sprechen? Welche Fremdsprachen braucht man und welche nicht? Latein ist eine tote Sprache und als solche sicher nicht wirklich alltagstauglich, aber dennoch ein Teil der humanistischen Bildung. Grundkenntnisse sind sicher förderlich, aber nicht für jedermann nötig. Früher war Latein die Lingua Franca, die Sprache der Wissenschaften, der Gelehrten, der Theologen und somit eine wichtige Voraussetzung, um aktiv am Leben teilzuhaben. Es gab damals ein Vulgarlatein, das die Mehrheit verstand.

Nach dem Latein hat das Französische diesen Platz eingenommen. Doch auch Französisch ist nicht mehr die Fremdsprache, die alle verbindet. Wichtig ist heutzutage Englisch. Englisch ist die neue Weltsprache. Englisch wird in den Wissenschaften genauso gesprochen wie in vielen anderen Situationen. Wer reist, wird im Ausland ehr Englisch sprechen als die Landessprache oder die Einheimischen Deutsch. Wenn Sie einen Menschen aus einem fremden Land treffen, dann wird auch der vermutlich Englisch als erste Fremdsprache erlernt haben und nur in den seltensten Fällen Deutsch. Englisch sollte deshalb immer Teil der Bildung sein. Fast möchte man sagen, dass Englisch zur Allgemeinbildung gehört. Es ist sicher auch gut weitere Fremdsprachen zu beherrschen, denn je mehr man weiß, desto besser ist es. Der Friedrich-Maerker-Verlag über den schon mehrfach berichtet wurde, publiziert zweisprachige Kinderbücher in den Sprachkombinationen Deutsch-Englisch, Deutsch-Französisch, Deutsch-Spanisch, Deutsch-Türkisch und seit neuestem auch Deutsch-Italienisch. Das heißt, dass der Friedrich-Maerker-Verlag hat zwei zweisprachige Reihen des Autors D.S. Felix, die eine heißt, David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und die andere Mariechen und die Süßigkeiten.

Aber hier mal ein anderer Gedanke, eine Sprache zu lernen ist keine Strafe, man erwirbt eine Fähigkeit, das ist etwas, was einem niemand nehmen kann. Wissen und Bildung sind ein Vorteil. Jeder kann eine Sprache erlernen und das befähigt zu etwas, was ein anderer nicht kann. Das ist toll. Der Friedrich-Maerker-Verlag hat das erkannt und möchte besonders Kindern Spaß an Sprachen und am Lesen vermitteln. Also, Fremdsprachen lernen lohnt sich.

 

Fremde Zungen

Hallo Ihr Lieben, na, wie sieht’s aus? Es ist Freitag, da steht das Wochenende vor der Tür. Das ist schön, es war sicher auch für Euch eine ereignisreiche Woche. Was habt Ihr für die Freizeit geplant?

Euer Buchstabenspiel ist aufgeregt. Klar, es ist Winter, kalt und nicht besonders einladend viel Zeit draußen zu verbringen, aber eine liebe Freundin kommt zu Besuch und da wird Euer Buchstabenspiel doch das Haus verlassen.

Die Freundin heißt Claire, sie kommt aus England und kennt sich hier nicht aus, dementsprechend wird Euer Buchstabenspiel viel über die eigene Heimat erzählen. Aber wisst Ihr was das spannendste ist? Alles, was Euer Buchstabenspiel erzhlen wird, muss auf Englisch gesagt werden.

Ja, die Freundin aus England spricht nur Englisch. Englisch ist momentan die Sprache, die jeder Mensch spricht oder zumindest sprechen sollte. Jede Zeit hat eine Fremdsprache, die als Lingua franca angesehen wird, momentan ist das Englisch. Vor noch nicht all zu langer Zeit war Französisch die Kultursprache Europas und davor war es Latein. Aber Latein spricht man schon lange nicht mehr.

Heute sollte jeder gut bis sehr gut Englisch sprechen. Es ist die Sprache der Wirtschaft, der Informatik und der Wissenschaften. Natürlich wird Euer Buchstabenspiel mit seiner Freundin nicht über solche Dinge sprechen, sondern über schöne Sachen, die Region, Burgen, Schlösser, Geschichte, Essen und was uns sonst so Spaß macht.

Euer Buchstabenspiel freut sich, vielleicht wird die Freundin Ihr auch englisch sprachige Bücher mitbringen, das wäre schön. Lest Ihr auch englische Bücher?

Ein schönes Wochenende wünscht Euch Euer Buchstabenspiel!