Lesen – was soll das?

Lesen ist wichtig, heißt es immer wieder. Alle scheinen sich einig zu sein, dass Lesen wichtig ist. Dabei wurde noch gar nicht gefragt, was gelesen werden sollte, oder ob das gleich ist. 

Wenn man jedoch genau nachfragt, erfährt man, dass dann doch nicht so irre viel gelesen wird, wie es zunächst den Anschein hat. Auch die Frage nach dem Buch, das gerade gelesen wird, bringt meist nur eine Lesepause zum Vorschein. Aha. Warum ist das so? Klar, die Standardantwort ist, dass die Zeit fehlt. Aber ist es nicht doch ehr so, dass der Zeitmangel nur eine Ausrede ist? 

Was sind also die wirklichen Gründe? Viele Menschen haben einfach keine Lust ihre Freizeit mit Büchern zu füllen, auch wenn es als gebildet gilt zu lesen, sie schauen lieber fern und haben dabei vielleicht ein schlechtes Gewissen. Andere haben schlicht nie die Gewohnheit entwickelt zu lesen. Vielen kommt es auch gar nicht erst in den Sinn nach einem Buch zu greifen, sie beschäftigen sich den ganzen Tag mit allen möglichen Dingen, aber eben nicht mit Büchern. Einige Menschen arbeiten lange an Computerbildschirmen und lesen auf die eine oder andere Art und haben danach keine Lust mehr die Augen mit Lesen zu bemühen. 

Das sind sicher alles gute Gründe nicht oder wenig zu lesen. Doch wie kann man Kinder zum Lesen motivieren, wenn man selbst kein Vorbild ist? Leseförderung wird gefordert, aber von denen, die sie fordern oft nicht gefördert. Das ist schade, denn es kann relativ einfach geschehen. Ein wichtiger Aspekt ist eben die Vorbildfunktion, die Erwachsene haben, ob sie wollen oder nicht.

Zusätzlich zur Vorbildfunktion sollte das Vorlesen kommen. Vorlesen ist nicht nur für kleine Kinder, die noch nicht lesen können, sondern auch für größere Kinder und Erwachsene eine sehr schöne Sache. Gemeinsames Lesen und vielleicht auch eine Unterhaltung über das Gelesene eröffnen neue Horizonte und können Spaß machen. Viele Kinder und Erwachsene empfinden mehr Freude an Dingen, die sie gemeinsam mit anderen machen. Lesen sollte nicht nur auf sich selbst gestellt passieren, sondern immer mit Anregungen und im Austausch. Das heißt auch, dass Eltern die Bücher, die ihre Kinder lesen, selbst auch lesen sollten, gerade damit sie mit ihnen über die Lektüre reden können. 

Es kann auch motivierend wirken, wenn der Leser seine Lektüre selbst auswählen darf. Denn, ob eine Geschichte ansprechend wirkt oder nicht hängt zu einem großen Teil auch davon ab, wie diese gerade in die aktuelle Lebenssituation passt. Das kann natürlich der Leser selbst am besten entscheiden. Was gelesen wird hängt also vom persönlichen Geschmack genauso wie der momentanen Situation einer Person ab. Natürlich gibt es immer wieder Dinge, die gelesen werden müssen, aber das versteht sich von selbst, da muss man dann durch. Deshalb ist es aber gerade so wichtig, dass Leseförderung mit Büchern und Geschichten, die der Leser selbst auswählt geschieht. 

Bei dem Thema, was gelesen werden sollte, wird immer wieder auch die Frage nach dem Schwierigkeitsgrad der Lektüre gestellt. Persönlich tendiere ich dazu den Leser nicht zu unterfordern, sondern zu fordern, weil Langeweile niemals förderlich wirkt. Wenn jedoch ein Erfolgserlebnis erzielt werden kann, dann kann das Lesen zu einer neuen Lieblingsbeschäftigung werden. 

Allerdings ist klar, es gibt kein Wundermittel Nichtleser zum Lesen zu bewegen. Wir sind und bleiben Individuen, aber es gibt viele tolle Bücher, die Lesespaß bereiten. 

Leseförderung mit Kinderbüchern und Jugendbüchern

Wie können Kinder für Bücher und das Lesen interessiert werden, wenn es doch so viele Computer- oder Videospiele, Filme und andere Dinge gibt, die die Aufmerksamkeit von Kindern, Jugendlichen und ganz besonders von Jungen fesseln? 

Es ist nicht leicht. Und ganz sicher kann es auch nicht eine einzige Lösung für alle geben. Natürlich ist ein Ziel von Büchern ihren Lesern Spaß und Vergnügen zu bereiten. Aber da ist noch mehr, die Sprachbildung und eine Förderung der intellektuellen Fähigkeiten soll auch erreicht werden. Selbst dann, wenn es nicht ganz so deutlich gesagt wird. Wissen und die Vermittlung von Wissen stehen im Vordergrund vieler Kinder- und Jugendbücher. 

Was unterscheidet nun ein Buch von einem Spiel? Zunächst einmal erscheint vielen Menschen ein Buch eine passive Auseinandersetzung mit einem Thema zu sein und ein Spiel dagegen regt zur aktiven Auseinandersetzung beziehungsweise zum Handeln an. Kinder möchten etwas tun und nicht stillsitzen, heißt es oft. Dabei ist das so nicht wahr, die geistige Auseinandersetzung kann und soll auch zu praktischem und aktivem Handeln führen. Leider wird das nur allzuoft vergessen. 

Wie können Bücher diesen Spagat schaffen? Klar, sie können von Abenteuern, Rätseln oder verstrickten Situationen aus dem Alltag oder der Gefühlswelt von Kindern und Jugendlichen handeln. Viele Bücher tun das auch, trotzdem werden sie ehr von Eltern und Lehrern gemocht und weniger von denen, die sie lesen sollten. Es ist wichtig sich mit einer der Personen oder am besten mit dem Protagonisten identifizieren zu können. Aber dazu muss das Buch schon in der Hand sein und der Leser muss mit der Lektüre beginnen. Wie kommt man dahin? Können Illustrationen oder bestimmte Formate helfen? Vermutlich, aber eine wirkliche Lösung ist das noch immer nicht. Die Lösung müssen Autoren und Verlage noch finden. 

Im Friedrich-Maerker-Verlag sind verschiedene Kinderbücher und Jugendbücher erschienen, die die intellektuellen Fähigkeiten, wie auch Sprachförderung aktiv betreiben. Da gibt es zweisprachige Bücher, wie die Geschichten von David und Marie und auch Nacherzählungen von deutschen Klassikern. Daneben gibt es auch Romane und viele weitere Geschichten für Kinder und Jugendliche, die es zum Ziel haben Spaß beim Lesen zu machen. Schauen Sie doch einfach mal auf der Verlagshomepage vorbei und lassen Sie sich inspirieren. Alle Bücher können direkt beim Verlag oder im Buchhandel bestellt werden. 

Zwei Sprachen und zweisprachig

Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch einen schönen Montag, der eine wunderbare neue Woche einläutet. War das Wochenende bei Euch aus so schlechtes Wetter? Ja. Eigentlich war das für Euer Buchstabenspiel gar nicht so schlimm, denn da blieb mehr Zeit zum Lesen. Ganz richtig, es gibt kein schlechtes Wetter, wenn Ihr ein gutes Buch zur Hand habt. Und es gibt so viele tolle Bücher, da ist es schwierig sich für ein Buch zu entscheiden. Euer Buchstabenspiel hat den Schimmelreiter gelesen, ja, da geht es auch um schlechtes Wetter, Regen, Sturm und eine Sturmflut. Der Protagonist gibt sich alle Mühe das Wetter zu beherrschen und baut einen riesigen Deich nach einer ganz neuen  Methode… naja, wie das endet, das müsst Ihr schon selbst lesen. 

Schimmelreiter © Sue Meynell 2015
Schimmelreiter © Sue Meynell 2015

Es gibt verschiedene Fassungen des Schimmelreiters, das Original ist natürlich von Theodor Storm und etwas schwierig zu verstehen, aber es gibt das Buch auch als Nacherzählung von D.S. Felix. Diese Nacherzählung enthält Textstellen aus dem Original und Illustrationen der englischen Illustratorin Sue Meynell. Außerdem gibt es Worterklärungen, Hinweise auf die Entstehungsgeschichte und weiterführende Fragen, die eine Auseinandersetzung mit dem Buch anregen möchten. Aber ganz gleich, ob Ihr das Buch lest und die Anmerkungen berücksichtigt oder nicht, bleibt ganz Euch überlassen. Klar ist, das Buch erzählt eine spannende Geschichte über Naturgewalt und Wissenschaft. 

In diesem Sinne, eine spannende Woche wünscht Euch Euer Buchstabenspiel

Klassiker, immer wieder Klassiker

Klassiker, so heißt es, sind langweilig. Stimmt das wirklich? Meine Behauptung ist, dass Klassiker nicht langweilig sind, sondern dass sie Klassiker sind, weil sie nach wie vor Aktualität besitzen.

Richtig, ich vertrete die Meinung, dass ein Buch ganz gleich, wann es verfasst worden ist, immer aktuell sein kann. Es kann bestimmte Personen oder auch die Gesellschaft allgemein ansprechen. Die verhandelten Themen werden trotz des Alters oder gerade wegen der zeitlichen Entfernung verstanden und können auf aktuelle Situationen angewandt werden. Soweit meine Theorie.

Natürlich verstehe ich, dass nicht jedes Thema, jeder Autor auf die gleiche Art und Weise jedem Leser genauso liegt, wie andere. Das ist nur allzu verständlich. Dennoch, es gibt Dinge, die überdauern und ansprechen. Manchmal muss der Zugang erleichtert werden und genau das versuche ich mit meinen Nacherzählungen der Deutschten Klassiker zu erreichen.

Bisher habe ich von Goethe den Faust, von Schiller die Räuber, Storms Schimmelreiter, Lessings Nathan, von Keller Kleider machen Leute und beispielsweise von Eichendorf den Taugenichts nacherzählt. Die Liste wird stetig weiter wachsen. Neben der Nacherzählung finden sich im Buch auch klar und deutlich gekennzeichnet Originaltextstellen, damit die Leser ein wenig vom ursprünglichen Text erfahren und vielleicht Lust und hoffentlich Spaß daran finden diese zu lesen. Außerdem gibt es Anregungen, wie mit dem Text umgegangen werden kann und welche Fragen er aktuell aufwirft oder auch behandelt.

Wer Spaß an Literatur und guten Geschichten hat wird auch Freude am Lesen der Nacherzählungen haben. Fühlt Euch herzlich eingeladen die Nacherzählungen der deutschen Klassiker von Dorothea S. Felix zu lesen. Die Bücher sind einerseits als iBook im iTunes Store erhältlich, können aber auch als Druckausgabe direkt beim Friedrich-Marker-Verlag  bestellt werden oder in jeder Buchhandlung. Viel Spaß beim Lesen.

 

Martinssingen zweisprachiges Kinderbuch

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten eine fremde Sprache zu erlernen. Das Lernen ist ein Prozess, der bewusst und unbewusst stattfindet. Zum Teil ist es notwendig, den Lernprozess bewusst zu steuern oder wahrzunehmen, um den Erfolg zu vergrößern und ihn in zukünftiges Lernen einzubeziehen. Kurz, es ist gut unbewusst und spielerisch zu lernen, aber nur durch Bewusstmachen wird die Fähigkeit auch wirklich nutzbar. 

Zweisprachige Bücher stellen eine gute Herangehensweise dar, weil die Kinder so sehen, dass es möglich ist, Dinge in unterschiedlichen Sprachen verschieden auszudrücken. Das, was zweisprachige Kinder automatisch im Kopf trennen, je nach dem, mit wem sie gerade zusammen sind, kann bewusst gemacht werden. Ein Bewusstsein über Unterschiede und Gemeinsamkeiten ermöglicht es Kindern und Erwachsenen gleichermaßen, zu lernen und Gelerntes auch anzuwenden. 

Natürlich ist das alles ein Prozess. Lernen und das Ansammeln von Wissen erfolgt, wie heute jedem bekannt ist auch durch Lesen. Lesen ist eine der größten kulturellen Errungenschaften, die es uns ermöglichen uns stetig weiterzuentwickeln. Das Martinssingen ist ein Brauch, der in Deutschland existiert und dementsprechend sollten Kinder und Jugendliche, die Deutsch lernen davon wissen. Im Friedrich-Maerker-Verlag ist ein Büchlein darüber erschienen, es ist aus der Reihe Mariechen und die Süßigkeiten und es heißt schlicht Martinssingen. In dem Buch werden die Bräuche und deren Herkunft erläutert. Wie in allen zweisprachigen Wendebüchern dieser Reihe gibt es immer wieder Fragen zum Text, ein einfaches Rezept, das nachgekocht werden kann und auch verschiedene weitere Aufgaben, die seinen Lesern die Auseinandersetzung mit dem Thema zur Freude machen. 

Mariechen und die Süßigkeiten - Martinssingen von Dorothea S. Felix
Mariechen und die Süßigkeiten – Martinssingen von Dorothea S. Felix

Nach der Buchmesse

Hallo Ihr Liebe, ja, die Buchmesse in Frankfurt am Main war wieder viel zu schnell vorbei. Wer at es geschafft, wirklich alles zu sehen? Sicher niemand, es gab einfach viel zu viele Aktivitäten. Habt Ihr das absolute Buch gefunden? Euer Buchstabenspiel nicht, aber richtig nah dran sind die Nacherzählungen von Klassikern. Da gibt es beispielsweise von Dorothea S. Felix die Nacherzählung von Goethes Faust, oder Schillers Räuber, Eichendorfs Taugenichts oder auch Storms Schimmelreiter. Diese vier Klassiker hat D.S.Felix nacherzählt und für Leser ab 11Jahren überarbeitet, so gibt es Begriffserklärungen, die Sprache ist einfacher und der Inhalt ist etwas verkürzt. Dabei sind aber auch Teile des Originaltextes erhalten geblieben, diese werden im Fließtext kenntlich gemacht, damit Ihr seht und versteht, was original und was neu ist. Falls Ihr Lust an dieser Art Nacherzählung gefunden habt, es werden dieses Jahr noch zwei weitere Nacherzählungen von Klassikern dazukommen, nämlich Nathan der Weise nach G.E. Lessings Original und Kleider machen Leute nach dem Buch von G. Keller. Also, das sind meine Empfehlungen für den Moment. Bild bald, liebe Grüße Euer Buchstabenspiel

Nacherzählung von D.S. Felix © 2016
Nacherzählung von D.S. Felix © 2016

Konzentration ist eine Superkraft

Konzentration ist eine Superkraft. Ganz im Ernst, das Konzentrationsvermögen oder auch die Fähigkeit sich auf eine Tätigkeit zu voll und ganz zu konzentrieren und in ihr aufzugehen, führt zum Erfolg. Die Zeit und alles um einen herum zu vergessen, ist etwas, das mit Lesen und Lernen verbunden wird, aber bei jeder Tätigkeit erreicht werden kann. Und das Besondere ist, dass nur dann, wenn man wirklich in der Sache aufgeht richtig gut arbeitet. 

Doch immer weniger Kinder sind dazu fähig sich auf etwas voll zu konzentrieren, auch bei Heranwachsenden und Erwachsenen geht diese Fähigkeit zunehmen zurück. Schade, denn nur wer in der Lage ist, sich in ein Thema hineinzubegeben, kann Neues entstehen lassen… Konzentration ist eine wahre Superkraft, die jeder in sich wecken kann. Aber Konzentration muss und kann auch geübt werden. Mehr noch, jeder sollte versuchen seine Konzentrationsfähigkeit zu üben und zu steigern. Ganz eigennützig gesagt, wer seine Aufgaben und Pflichten in kurzer Zeit erledigt, der kann die übrige Zeit tun und lassen, was er mag. Das sollte doch ein Anreiz sein, oder? 

Doch wie trainiert man Konzentration? Nun als erstes kann jeder einiges dafür tun, das Konzentration möglich wird, dadurch, dass Ablenkungen vermieden werden, das heißt, Fernseher, Radio, Telefon und andere Geräuschquellen abschalten. Feste Zeiten, in denen niemand unterbrochen wird helfen auch, genauso wie eine gesunde und ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung die Konzentration fördern. Neue Dinge sollten nicht nur als Lernstoff gelernt werden, sonder auch im Privaten Einfluss haben, das erspart viel Frust. Interesse wecken ist bei Kindern oft leichter als bei Erwachsenen, aber jeden kann man ködern und Wissen ist immer spannend. Vergessen Sie nicht bewusst Pausen einzulegen. Ein sehr wichtiger Aspekt, der nicht nur für die Konzentration, sondern viele andere Dinge wie die Entwicklung und das Lernen auch wichtig ist, ist ausreichend Schlaf.

Kann die Konzentration auch gesteigert werden? Sicherlich ist das möglich, hier ein paar Tipps. Ganz klar, Übung macht den Meister, aber auch Gewohnheiten, deshalb sollte jeder seine Gewohnheiten so verändern, dass die Konzentration dabei höchstes Ziel ist. Dann muss auch Frustration gelernt werden, denn klar, nicht immer funktioniert alles so wie es funktionieren sollte, da heißt es durchhalten und die Frustrationstoleranz erhöhen. Das fällt aber besonders dann schwer, wenn Interesse oder Motivation fehlen, dann darf die Aufgbe bloß nicht aufgeschoben werden, stattdessen sollte das Ziel trotzdem weiterverfolgt werden. Und immer weiter an sich arbeiten, Stück für Stück wird sich die Konzentrationsfähigkeit verbessern. Immer dran bleiben, und nicht vergessen: Die neue Superkraft ist Konzentration.

Frosch aus Tarifa © D.Schönfeld 2016
Frosch – Tarifa © D.Schönfeld 2016

Endlich Sommerferien

Auf die Sommerferien freut sich jeder, die Schüler genauso wie die Lehrer. Das ist gut so und soll jeder genießen. Endlich mal Zeit um einfach gar nichts zu tun, zu faulenzen. Oder?

Ja, mit dem Faulenzen das ist so eine Sache, viele glauben, dass das ganz schrecklich ist und verboten gehört. Ehm, Moment mal! Warum sollte es denn bitte schön verboten sein zu faulenzen?   Also noch mal von vorne, Faulenzen ist nicht verboten. Es ist sogar nötig! Richtig, um gut und effektiv zu lernen, sind auch Pausen nötig und die Sommerferien bieten 6 Wochen Zeit, um die Schule hinter sich zu lassen. Das soll nicht heißen, dass die ganze Zeit nichts gemacht werden soll, sondern vielmehr, dass die Schüler, Kinder und auch Erwachsene Zeit ohne schulisches Lernen verbringen sollen.

Das ist wichtig, um einfach mal abzuschalten und auch, um die Energie für das kommende Schuljahr zu sammeln. Wie das genau gemacht wird, das hängt von jeder Person ab. Manche lesen unheimlich gerne, dann sollen sie das lesen, was ihnen zusagt. Wer gerne Sport macht, soll Sport treiben, wer gerne zeichnet, bastelt oder was auch immer tut, soll dies tun. Sommerferien sind auch dazu da seine Hobbys auszuleben. Aber ganz wichtig, was auch immer Ihr tut, genießt es!

Und diejenigen, die ein schlechtes Gewissen haben, sollten sich selbst klar und deutlich sagen, dass es wichtig ist ab und an abzuschalten oder eine Pause einzulegen. Natürlich ist es möglich versäumtes nachzuholen, aber das sollte nicht zu stark ausgeprägt sein. Es ist auch nicht verkehrt etwas in den Ferien zu lernen, aber vom schulischen Lernen ist Abstand zu halten.

Lesen und Schreiben kann man auch, ohne dass es dabei schulisch zugeht, vielleicht ein Theaterprojekt? Theater ist toll, Literatur, Sprache, Geschichte, Kultur, aber auch menschliches Verhalten, Rollenspiel und viele andere Fähigkeiten können erlebt werden. Das ist etwas, wofür in der Schule wenig Zeit bleibt. Also vielleicht ein Theaterprojekt für die Ferien? Was ist Eure Rolle dabei? Schreibt Ihr die Dialoge, entwerft Ihr die Kostüme, gestaltet Ihr das Bühnenbild oder seid Ihr ehr Schauspieler?

Wie? Ihr kennt keine Theaterstücke, also, im Friedrich-Maerker-Verlag sind 2 Klassiker als Nacherzählungen erschienen, lest sie doch einfach, um eine Idee zu bekommen. Goethe’s Faust kennt fast jeder, es ist eine Wissenstragödie, Faust und der teuflische Mephisto lassen Euch ganz unglaubliches erleben. Oder Schiller’s Räuber, eine Familiengeschichte mit Burg, Räubern und einigen unerwarteten Wendungen. Die Nacherzählungen von Dorothea S.Felix sind verkürzt und leicht verständlich, im Anhang findet Ihr Erklärungen und Anregungen.

Da ist wirklich für jeden etwas dabei, Ihr findet die Nacherzählungen als iBooks im iTunes Store, beim Friedrich-Marker-Verlag und natürlich könnt Ihr sie in jeder Buchhandlung bestellen. Es gibt so viel was zum Theater dazugehört. Entdeckt Euch selbst und Eure Talente.

D.S.Felix: Nacherzählung von Goethes Faust © 2014
D.S.Felix: Nacherzählung von Goethes Faust © 2014

Nacherzählung vom „Der Schimmelreiter“

Nacherzählung

Die Nacherzählung von Theodor Storm’s Novelle „Der Schimmelreiter“ wurde von D.S. Felix verfasst und erscheint im Friedrich-Maerker-Verlag. Der Schimmelreiter wurde von der englischen Künstlerin Sue Meynell illustriert. Das Ziel ist es den schwierigen Urtext zugänglich zu machen, aber es ist eine Nacherzählung und keine vereinfachte oder überarbeitete Ausgabe des Textes. Die Nacherzählung von Dorothea S. Felix ist für jeden klar ersichtlich, was original erhalten wurde und wo der Text geändert ist. Mit einer Lektüre der Nacherzählung gibt Wissen und Kenntnis des Originals und es ermutigt auch sich an schwierigeren Texte heranzuwagen. 

Theodor Storm

Der Schimmelreiter von Theodor Storm wurde 1888 veröffentlicht. Dieses Buch ist sicher ein Klassiker der deutschen Literatur und wird jedem Leser unvergesslich bleiben. Im Anschluss an die Nacherzählung von D.S. Felix gibt es einen knappen Anhang, der Auskunft über den Autor, das Werk und die Themen, wie Anregungen zu Fragen und Informationen zu den Auslassungen gibt. Der Schimmelreiter von Theodor Storm gehört zu den Büchern, die man gelesen haben sollte. 

Der Schimmelreiter

Die Novelle von Storm erzählt vom Streit zwischen Fortschritt und Aberglauben, das heißt, wie sie aufeinandertreffen und das Handeln der Personen lenken. Das menschliche Verhalten ist manchmal schwer zu verstehen, die Lektüre von Klassikern zeigt dies exemplarisch und hilft so zu verstehen. Aber nichts desto trotz ist der Schimmelreiter einfach auch die Geschichte eines ungewöhnlichen Mannes,  und wie er versucht die Welt zu verbessern. 

Wie heißt die Möwe im Schimmelreiter?
Wie heißt die Möwe im Schimmelreiter?

Zweisprachige Bücher in Pößneck

In Pößneck findet vom 4. bis zum 5. Juni 2016, jeweils von 10 bis 18 Uhr die Mitteldeutsche Buchmesse statt. Der Friedrich-Mearker-Verlag ist natürlich auch mit dabei und bringt eine große Auswahl an zweisprachigen Büchern für Kinder mit. Also, kommt doch recht zahlreich und seht, was es gibt. 

Zweisprachige Bücher gibt es für Kinder ab 2 Jahren, aber auch für Kindergartenkinder und Grundschüler. Die Bücher in zwei Sprachen eignen sich einerseits zum lernen von Fremdsprachen, aber sie unterstützen auch Kinder aus zweisprachigen Familien. Besonders hilfreich ist dabei, dass ein direkter Vergleich der Sprachen möglich ist. Für die Altersgruppe ab 2 Jahren gibt es von der Autorin Marie-Christine Lauer Behr das Büchlein „Max streicht sein Haus„. 

Zweisprachige Kinderbücher aus dem Friedrich-Maerker-Verlag
Zweisprachige Kinderbücher – Friedrich-Maerker-Verlag

Von der Autorin Regina Vogt gibt es einerseits „Das Fest der Tiere“ und dann noch die schöne Geschichte „Die Zauberblume„. Anke Keller hat zwei Bücher beigesteuert, eins zum Zählanlernen „Anna lernt zählen“ und ein weiteres über Farben „Wolke der Farben„. Sowohl die Bücher von Regina Vogt, als auch von Anke Keller eigenen sich für Kindergartenkinder. 

Für Grundschüler, die anfangen zu lesen, gibt es von der Autorin Dorothea S. Felix zwei Buchreihen zweisprachiger Wendebücher. Von „David der keine Ritter aus Hassmersheim“ und „Mariechen und die Süßigkeiten“ gibt es jeweils verschiedene Geschichten in vielen Sprachkombinationen. Die Bücher von Dorothea S. Felix enthalten Rätsel und Anregungen zur aktiven Auseinandersetzung mit den Sprachen. 

Marschen und die Süßigkeiten von D.S. Felix © 2016
Marschen und die Süßigkeiten von D.S. Felix © 2016

Der Friedrich-Maerker-Verlages hat sich in und mit seinem Verlagsprogramm auf Leseförderung und Spracherwerb spezialisiert. Die Bücher des Verlages verfolgen einen pädagogischen Anspruch und vermitteln Spaß an Büchern und am Lesen. Überzeugen Sie sich selbst:

Mitteldeutschen Buchmesse 

in Pößneck,

vom 4. bis zum 5. Juni 

von 10 bis 18 Uhr.