Lesefähigkeit und Computer

Oft wird der Computer als Eindringling betrachtet, der es verhindert, dass wir oder Kinder, Jugendliche und Erwachsene lesen, uns bilden oder auch intellektuell arbeiten. Das ist eine Sichtweise, die Computergegnern sicher als richtig erscheint. Aber ganz so einfach ist es nicht, denn Computer helfen uns bei all diesen Dingen. Computer sind aus dem Leben nicht mehr wegzudenken, auch wenn es neben ihnen noch weitere Medien gibt, die man nicht vergessen sollte. 

Computer spielen im heutigen Alltag eine wichtige Rolle. Aber nur, wer lesen kann, kann sie auch wirklich nutzen. Wir schreiben und lesen heute sehr viel, ohne das geht es nicht mehr. Und wir schreiben und lesen am Computer, auch Handys sind nichts anderes als  kleine Computer. Wer ehrlich zu sich selbst ist, wird feststellen müssen, dass ein Leben ohne diese Medien nicht mehr vorstellbar ist. 

Lesen und Computer gehören zusammen, wie Bücher und lesen. Es gibt sogar spezielle eBooks, die man entweder auf Tablet-Computern, eReadern, PCs oder Handys lesen kann, je nach Buch bzw. Provider, kann es ein normales Textbuch oder auch ein Multimediabuch sein, die Möglichkeiten Inhalte zu präsentieren, sind mit dem eBook noch einmal gewachsen. 

Jetzt werden viele aufschreien und sagen, dass wir vielleicht mehr lesen und schreiben, aber dass das, was wir lesen und schreiben heute öfter falsch geschrieben ist. Es heißt, die Orthografie sei falsch und verwechselt Orthografie mit kreativer Schreibweise. Denn es hat sich eindeutig gezeigt, dass im Internet kreativ mit Sprache umgegangen wird.

Lesen, rechnen, zuhören und schreiben sind wichtige Kernkompetenzen, die nicht nur in der Schule gelernt werden, sondern im täglichen Leben angewendet werden müssen. Diese Fähigkeiten müssen kontinuierlich trainiert werden. Wer den Computer nicht als einziges Medium nutzt, und wer sich in allen Medien übt, wird nicht nur seine Lesefähigkeit  und Computerkenntnisse üben, sondern auch das praktische Leben. 

Es ist nicht immer sinnvoll alles zu trennen. Lesen ist wichtig und wo gelesen wird, spielt dabei weniger eine Rolle. 

Vorlesen mit Spaß

Hallo Ihr Lieben, einige von Euch werden schon in den Sommerferien sein, andere warten noch darauf, dass es endlich losgeht. Tja, Euer Buchstabenspiel macht keine Ferien, aber es gibt immer wieder Momente der Entspannung. Am besten kann Euer Buchstabenspiel beim Lesen entspannen. Vorlesen ist eine Art des Lesens, die besonders viel Spaß macht. Lest Ihr auch manchmal Bücher mit Freunden, Geschwistern oder Euren Eltern? Also, Euer Buchstabenspiel findet es sehr unterhaltsam mit Freunden zu lesen. 

Wie das geht, fragt Ihr? Nun, es gibt verschiedene Möglichkeiten, entweder Ihr trefft Euch und lest dann jeder dem anderen ein Stück laut vor, das heißt, Ihr lest alle das gleiche Buch. Oder eine andere Möglichkeit ist es, dass jeder ein Stück aus einem Buch, das Ihr vorher ausgewählt habt, liest. Beide Möglichkeiten machen viel Spaß und sorgen immer für viele gute Ideen, Gespräche und Diskussionen. Bücher werden erst dann richtig interessant, wenn man darüber redet. 

Aber man hat nicht immer die Zeit sich zum gemeinsamen Lesen zu treffen, dann ist eine andere Idee, dass Ihr jeder ein Buch lest und Euch dann trefft, um es Euch gegenseitig vorzustellen. Das heißt, dass Ihr Euren Freunden, Geschwistern oder auch den Eltern erzählt, was Ihr gerade lest oder gelesen habt. Wichtige Informationen für jemanden, der das Buch nicht selbst gelesen hat sind: Wie es Euch gefallt. Wovon es handelt, also Thema und Handlung, der rote Faden durchs Buch. Wer die Hauptpersonen sind. Warum es Euch interessiert. 

Wenn ein Freund Euch ein Buch vorstellt, versucht ihm Fragen zu stellen. Fragen zu stellen ist wichtig, das zeigt nicht nur Interesse, sondern auch, dass ihr mitdenkt und Euch in die Geschichte hineinversetzt. Ihr könnt natürlich auch Eure Meinung zum Buch sagen. 

Also, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch einen schönen Sommer!

Sprache und Vorlesen

Die sprachlichen Fähigkeiten von Menschen werden schon im Kleinkindalter angelegt. Sprachliche Souveränität in einer Sprache entscheidet über die späteren Möglichkeiten von jungen Menschen genauso wie über späteren beruflichen Erfolg. Die sprachlichen Möglichkeiten beginnen mit der ersten Sprache, die man lernt, das ist meist die Muttersprache. 

So allgemein diese Aussage klingen mag, so wichtig ist die Erkenntnis jedoch. Denn es gibt eine Kontroverse zwischen Befürwortern von Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit und Einsprachigkeit, da wird von Gegnern der Mehrsprachigkeit behauptet, dass Kinder, die mehrsprachig aufwachsen Nachteile haben, weil sie in ihrer Sprachentwicklung hinterherhinken würden. Die Befürworter ihrerseits, können wissenschaftlich belegen, dass es zwar Ungleichzeitigkeiten gibt, diese jedoch im Ganzen zu Vorteilen führten. 

Nichts desto trotz ist es eine Tatsache, dass nur, wer zumindest eine Sprache gut beherrscht, lernen oder weitere Sprachen lernen kann. 

Wem eine Mutter- oder Ausgangssprache fehlt, der wird immer Probleme haben und größere Anstrengungen unternehmen müssen, als jemand mit einer soliden Sprachkenntnis. Das heißt, dass Kinder, die in der Sprachentwicklung ihren Klassenkameraden nachstehen, öfter schulische Probleme haben werden, als andere Kinder. In anderen Worten, der beste Start ins Leben, beginnt mit einer Sprachförderung, denn es ist der mit einer guten Sprachausbildung. Eltern können ihren Kindern dabei helfen, indem sie viel mit ihnen reden, ihnen vorlesen und sie zum sprechen animieren. 

Vorlesen ist ein wichtiger Aspekt in der frühkindlichen Erziehung. Es gilt heute als bewiesen, dass Erzählen und Vorlesen einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung des Kindes leistet. So wächst der Wortschatz und die Ausdrucksfähigkeit, aber auch Konzentrationsfähigkeit und die Fähigkeit zuzuhören wird geübt. Damit hat das Vorlesen auch einen erheblichen Einfluss auf die Lesefähigkeiten und die Lesefreude von Heranwachsenden. Wer Spaß am Lesen hat, wird zudem besser und schneller lernen. 

All das zeigt, wie wichtig Lesen und Vorlesen ist. Da sollte man das Lesen in den Alltag integrieren, eine Möglichkeit ist es, jeden Tag zu einer bestimmten Zeit zusammen zu lesen, sei es dass vorgelesen wird oder alle für sich lesen. Natürlich kann dieses Ritual auch variiert werden. 

Der Friedrich-Maerker-Verlag hat viele schöne Bücher für alle Altersgruppen in seinem Verlagsprogramm, die sich sowohl zum Vorlesen, als auch zum selber Lesen eignen. 

Lesezeit Sommer

Hallo Ihr Lieben, endlich ist Sommer! Jetzt beginnt die Zeit im Jahr, in der Ihr lange Ferien habt und endlich mehr Zeit für Eure Hobbys und all die anderen Sachen habt, die Ihr so gerne macht. 

Natürlich heißt das nicht, dass Ferien dazu da sind nichts zu tun. Faulenzen und Nichtstun, das sind zweierlei Dinge. Wenn Euer Buchstabenspiel viel Zeit zum Faulenzen hat, dann ist das immer ein Grund sich zu freuen. Warum, fragt Ihr? Nun, das ist schnell erklärt. Wenn Euer Buchstabenspiel Zeit zum Faulenzen hat, dann ist Zeit zum Lesen. 

Euer Buchstabenspiel liest gerne und viel. Es gibt unheimlich viele richtig tolle Bücher. Gestern auf der Dachterrasse, unter einem Sonnenschirm sitzend und mit einem schönen Buch ausgestattet, hat Euer Buchstabenspiel mehrere Stunden in aller Ruhe gelesen. Das war ein Sonntag, wie er besser nicht hätte sein können. 

Möchtet Ihr wissen, was Euer Buchstabenspiel gelesen hat? Es war ein Buch aus dem Friedrich-Maerker-Verlag, es ist noch richtig Druckfrisch. Das Buch heißt Faust – Der Tragödie erster Teil. Bei diesem Buch handelt es sich um eine Nacherzählung des gleichnamigen Buches von Johann Wolfgang von Goethe durch D.S. Felix. Na, Ihr kennt Euer Buchstabenspiel, lesen gehört einfach dazu.

Das solltet Ihr auch so machen, denn mal ehrlich, wie oft muss man etwas lesen? Ständig, ohne Lesen geht es nicht, da ist es schon wichtig, gut und schnell lesen zu können. Wer gerne und viel liest, sieht Lesen nicht als etwas, was er muss, sondern empfindet Spaß. Und was Spaß macht, das sollte man sich immer wieder gönnen. Also, viel Spaß beim Lesen. Diesen Sommer gibt es wieder viele tolle Bücher!   

Spaß am Lesen

Niemand wird bestreiten, dass Lesen eine wichtige Kulturfähigkeit ist, die Bildungsnähe schafft und damit auch über den Erfolg im Leben entscheidet. Viele Kinder und Jugendliche können leider nur unzureichend lesen. Spaß am Lesen ist nicht angeboren, der Zugang kann aber erleichtert werden. Im Folgenden wird darüber wie eine gezielte Leseförderung aussehen, damit Kinder und Jugendliche Spaß am Lesen finden. 

 Schule als Ort des Lesens

Viele sind der Meinung, dass Lesen eine Fähigkeit ist, die Kinder in der Schule erlernen. Teilweise stimmt diese Annahme natürlich, aber die technischen Grundvorraussetzungen und Erklärungen, wie man liest sind nur ein Teil des Lesens und Lesenlernens. Dieser Teil wird selbstverständlich von der Schule übernommen. In der Schule wird Lesen auch geübt. 

Lesenlernen bedeutet aber nicht nur das auszusprechen, was auf Papier oder Bildschirm geschrieben steht. Ziel muss es sein, dass Kinder das Gelesene wiedergeben, verstehen und kritisch hinterfragen, wie auch auf andere Zusammenhänge übertragen oder in Bezug stellen kann. Das ist weit mehr als viele glauben. 

Diese Fähigkeiten erlernt ein Kind aber nicht, indem es nur in der Schule oder Dinge für die Schule liest. Dazu gehört viel Übung und das kann Schule allein nicht leisten. In anderen Worten, Schule, Elternhaus, Familie und das soziale Umfeld also die ganze Gesellschaft sind gefragt. Kinder brauchen eine Gesellschaft, in der Bildung und Lesen wichtig und vor allem anerkannt ist. 

 männliche Vorleser

Lesen und das Interesse für Bücher wird schon vor der Einschulung angelegt. Die ersten Bücher werden bereits für Kleinkinder gemacht. Diese Bücher für Kleinkinder sind oft einfach und beinhalten Dinge zum Anfassen und viele Bilder. Mit der Zeit wird mehr und mehr Schrift eingeführt und damit werden die ersten Geschichten erzählt. Bücher sollten immer auch mit Erwachsenen gelesen und angesehen werden. 

Ganz wichtig, um Kinder ans Lesen heranzuführen dabei ist, dass ihnen auch vorgelesen wird. Vorleser können Eltern, Großeltern, Geschwister, Erzieher, wie es auch jeder andere sein kann. Oft sind es heute weibliche Vorleser, die Kindern vorlesen oder mit ihnen lesen. Das vermittelt Kindern ein falsches Bild, es wäre hilfreich, wenn mehr Männer Kindern und Jugendlichen vorlesen würden. Dann würden vermutlich auch Jungen bereitwilliger lesen.

Erwachsene haben auch beim Lesen und Lesenlernen eine Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche. Das heißt, in Familien, in denen die Eltern viel lesen, in denen es ein Buchregal oder einfach verschiedene Bücher, Zeitungen und Zeitschriften oder andere Medien zum Lesen gibt, werden auch Kinder ehr zu einem Buch greifen. 

 vielfältige Bücher

Eine Möglichkeit Kinder und Jugendliche für das Lesen zu interessieren, ist ihnen eine möglichst große und vielfältige Auswahl an Büchern anzubieten. Denn klar ist, nicht jedes Kind interessiert sich für die gleichen Bücher. Geschichten unterscheiden sich und jedes Buch hat zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Bedeutung, die es zu einem anderen Moment nicht mehr haben wird. 

Es kann eine Initialzündung sein, wenn sich Kinder ihre Lektüre selbst auswählen dürfen. Das heißt beim Vorlesen, dass das Kind gefragt wird, welche Geschichte vorgelesen werden soll. Es heißt aber auch, dass ein Buch vielleicht erst einmal im Regal bleibt, um einem anderen den Vorzug zu geben. 

Bibliotheken bieten eine große Auswahl an Büchern für Leser mit den verschiedensten Wünschen und Ansprüchen. Außerdem können Bibliotheksbesuche Kinder mit dem Medium vertraut machen und Spaß am Lesen wecken. Es ist einen Versuch wert und erweitert die eigene Bibliothek schnell und unkompliziert. Aber es zeigt auch wieder positive Beispiele von lesenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

 Lesescouts

In vielen Schulen und außerschulischen Einrichtungen gibt es heute sogenannte Lesescouts. Lesescouts sind Gleichaltrige, die von ihren Leseerfahrungen erzählen, Bücher empfehlen und so ein positives Beispiel geben. Lesen ist weit mehr als nur still auf Geschriebenes zu starren. 

Sie können aber auch Diskussionen, sei es zu bestimmten Büchern, Themen oder Autoren, anregen. Es ist wichtig, dass Bücher oder andere Medien nicht nur gelesen, sondern auch eingeordnet und diskutiert werden. Erst wenn Lesen eine Selbstverständlichkeit ist, gehört es zu einem Menschen. Wer über das Gelesene spricht und mit anderen über seine Leseerfahrung kommuniziert, der wird auch Spaß am Lesen empfinden. Lesen macht Spaß!

Stiftung Lesen

Hallo Ihr Lieben, heute feiert die Stiftung Lesen ihren 25. Geburtstag, da gratuliert auch Euer Buchstabenspiel ganz herzlich! Seit 25 Jahren ist die Stiftung mit Leseförderung beschäftigt. 

Lesen ist eine wichtige Kompetenz, leider gibt es nach wie vor viele Kinder, Jugendliche und sogar Erwachsene, die nicht richtig lesen können. Die Stiftung Lesen sagt, dass es in Deutschland 7,5 Millionen gibt. Wisst Ihr wie viele Menschen in Deutschland leben? Ja, es sind etwa 81 Millionen Menschen. Hier folgen gleich noch ein paar Zahlen, jeder 5. Jugendliche mit 15 Jahren hat eine Lese- und Rechtschreibschwäche. Das ist keine Krankheit, sondern ein Defizit, ein Mangel, den man nur mit vielen Übungen und viel Lernen ausgleichen kann. Das ist schlimm, weil diesen Menschen viele tolle Geschichten und Berufe für immer unerreichbar bleiben werden. Wer nicht lesen kann, der kann heute auch nicht teilhaben. 

Lesen kann viel Spaß und Freude machen. Die Lesekompetenz kann man aber nur durch lesen üben. Wer viel liest, der wird auch gut lesen. Es ist gleichgültig was man liest, ob es ein Buch, ein eBook, ein App, eine Zeitschrift, eine Zeitung oder eine Webseite im Internet ist. Eigentlich ist Euer Buchstabenspiel immer wieder überrascht, wie oft und wie viel man im Alltag liest und lesen muss. 

Euer Buchstabenspiel liest viel und empfiehlt Euch den Faust zu lesen. Ja, Faust, der Tragödie erster Teil ist ein deutscher Klassiker, den die Autorin D.S. Felix nacherzählt hat. Lest das Buch, Ihr werdet begeistert sein. Der Faust ist ein Abenteuer, nicht nur das, was der Faust erlebt ist unglaublich, sondern auch worüber er sich Gedanken macht.

Natürlich gibt es viele andere schöne und lesenswerte Geschichten. Vielleicht habt Ihr auch eine Lieblingsgeschichte, von der Ihr hier gerne einmal erzählen möchtet. Das könnt Ihr, schickt sie mir und erzählt, warum Euch diese Geschichte so beeindruckt, dann könnt Ihr Eure Geschichte hier lesen. 

Euer Buchstabenspiel wünscht Euch viel Spaß beim Lesen!

Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse

Letzte Woche hat in Saarbrücken wieder die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse stattgefunden. Es war ein ganz nach dem Motto der Messe, „Bücher bauen Brücken“, ein Ereignis der Begegnung zwischen Frankreich und Deutschland. Selten treffen sich Autoren und Verleger für Kinderbücher in einer so angenehmen Atmosphäre.

Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse Saarbrücken 2013 © D.Schönfeld
Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse Saarbrücken 2013 © D.Schönfeld

Der Friedrich-Maerker-Verlag war auch dabei, Kindergärten, Schulklassen und Lehrer aus Frankreich und dem Saarland haben uns besucht. Es war eine schöne Gelegenheit die Neuerscheinungen vorzustellen. Neu erschienen sind anlässlich der Buchmesse in Saarbrücken zwei Wendebücher von D.S. Felix Mariechen und das Geheimnis des Maibaums und David und Die eiserne Hand des Götz von Berlichingen. Beide Wendebücher gibt es nun auch in Französisch und Deutsch.

Der Verlag hat auch seine ersten eBooks vorgestellt. Nach wie vor sind eBooks eine Herausforderung an Verlage. Die technische Umsetzung ist technisch nicht ganz einfach, wenn man mehr als nur Text zeigen möchte. Die zweisprachigen Wendebücher haben noch den Anspruch interaktiv zu sein, da war etwas technisches Geschick nötig. Doch nun ist es soweit, die ersten eBooks sind fertig und werden in Kürze im iBook Store erscheinen. Im Friedrich-Maerker-Verlag werden jetzt also auch eBooks für Kinder veröffentlicht. Es sind keine Wendebücher, aber die Zweisprachigkeit bleibt auch in ihnen erhalten, es gibt Vokabelangaben, wie es auch weiterhin Zwischenfragen zum Textverständnis gibt. Statt selbst hineinzuschreiben, werden die Fragen nun als multiple choise beantwortet, ein Klick genügt. Die Texte sind weiterhin in beiden Sprachen enthalten, werden jetzt als Kapitel unterschieden. Die Vergleichbarkeit bleibt also voll erhalten.

Von der Autorin D.S. Felix wurde zudem die erste Nacherzählung eines deutschen Klassikers vorgestellt. Die erste Nacherzählung ist: Faust der Tragödie erster Teil. In dieser Reihe werden nach und nach noch viele weitere deutschen Klassiker folgen.

Außerdem gab es bei der Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken die Möglichkeit die Autorin D.S. Felix kennenzulernen und mit den Verlegern zu sprechen. Es gab viele interessante Gespräche, Diskussionen und die Gelegenheit sich auszutauschen.

Autorentreffen in Saarbrücken

Hallo Ihr Lieben, 

vom 23. bis zum 26. Mai findet in Saarbrücken die europäische Kinderbuchmesse statt. Das ist eine gute Gelegenheit Autoren zu treffen. Der Friedrich-Maerker-Verlag wird mit der Autorin D.S. Felix anwesend sein. Anlässlich der Messe werden wieder neue Bücher vorgestellt. 

Die Autorin D.S. Felix wird mit ihren zweisprachigen Wendebüchern, den Nacherzählungen deutscher Klassiker und den Romanen anwesend sein. Natürlich wird der Verlag neben den Büchern der Autorin auch die Bücher seiner anderen Autoren dabei haben. Da ist für alle etwas dabei. 

Der Verlag freut sich schon jetzt Leser, Lehrer, Eltern und alle anderen Interessenten begrüßen zu dürfen. Es ist immer eine schöne Atmosphäre in Saarbrücken, die Messe macht Spaß! Seid Ihr schon einmal auf einer Buchmesse gewesen? Nein, Ihr seid noch nie auf einer Buchmesse gewesen? Dann solltet Ihr Euch diese Messe nicht entgehen lassen.

Die europäische Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken ist nicht so groß wie die Buchmesse in Frankfurt am Main, die jeden Herbst stattfindet, aber dafür richtet sie sich auch nur an Kinder und Jugendliche. Das heißt, sie muss auch gar nicht so groß sein, um alles zu zeigen. Und es gibt wirklich viele tolle Bücher zu entdecken. 

Wenn Ihr noch nie zu einer Buchmesse gewesen seid, dann habt Ihr vermutlich auch noch nie mit einem Autor gesprochen, oder doch? Das ist eine schöne Erfahrung, die Ihr in Saarbrücken machen könnt. Autoren können Euch erzählen, wie sie die Ideen zu ihren Büchern gefunden haben. Wie setzen sie ihre Ideen um. Autor sein ist ein Beruf und eine Berufung. Mit Autoren über ihre Motivation und ihre Arbeit zu sprechen oder auch Fragen zu den Büchern zu stellen, gehört zum Lesen. Und wo könnte man das besser als bei einer Buchmesse. 

Also, der Friedrich-Maerker-Verlag und auch die Autorin D.S. Felix freuen sich auf Euren Besuch an ihrem Stand auf der diesjährigen Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken. Kommt doch mit Euren Freunden, Geschwistern und Euren Eltern oder Großeltern. Oh und Euer Buchstabenspiel wird auch dort sein. Vielleicht treffen wir uns ja auch. Viele Grüße Euer Buchstabenspiel.

Leseförderung ist einfach

Kinder lieben es, wenn ihnen vorgelesen wird. Und das ist gut. Eltern, Erzieher und Lehrer sollten  diese Vorliebe von Kindern nutzen, um Kindern das selber lesen näher zu bringen. In diesem Zusammenhang soll erläutert werden, warum Vorlesen so wichtig ist.

Einige Bücher möchten Kinder immer wieder vorgelesen bekommen, bis sie diese auswendig kennen. Dabei blättern sie diese Bücher dann häufig durch und spielen eine Lesefähigkeit vor, die sie in dem Masse noch gar nicht besitzen. Die Fähigkeit des Lesens ist vor allem auch eine Denkfähigkeit, die Handlungsmöglichkeiten eröffnet.

Durch das Lesen wird zum einen die Fantasie der Kinder geübt und zum anderen die Gestaltung der Welt. Bücher lesen und vorgelesen zu bekommen sind deshalb für die Entwicklung von Kindern sehr wichtig. Der Spracherwerb bei Kindern, denen vorgelesen wird, erfolgt wesentlich erfolgreicher und schneller als bei Kindern, die ohne Vorlesen und Lesen aufwachsen. Die geistigen Fähigkeiten werden mittels des Lesens und Vorlesens stimuliert, motiviert und trainiert. 

Kinder möchten die Schrift und Bücher sinnlich erleben, wie könnte das besser passieren als durch Vorlesen und später auch durch selber lesen? Bücher präsentieren Schrift in einer „körperlichen“ Gestalt. Bücher sind zudem dauerhaft, sie zeigen noch nach Jahren, was einmal war. Damit bieten sie Halt. Aber sie lehren auch den sorgsamen Umgang mit jeglichen Gegenständen, denn wenn man ein Buch mehrfach lesen möchte, muss man es sorgsam behandeln. 

Es gibt Bücher für jedes Alter, sie wandeln sich mit der Zeit, zunächst dominieren noch Bilder und auch die Möglichkeit es durch Berührungen zu erleben, aber je größer Kinder werden desto weniger Bilder und mehr Text wird ein Buch haben. Schöne Geschichten und Texte werden auch immer dazu verleiten weitere Bücher zu lesen, sie wecken die Neugier auf mehr. Es kann auch den Dialog anregen, denn kaum zwei Menschen lesen ein Buch genauso. 

Bücher machen aber nicht nur auf Bücher selbst neugierig, sondern wecken Neugier für Menschen, Geschichten, vielschichtige Realitäten und vieles mehr. Natürlich tun das andere Medien auch, aber in Büchern kann man zurückblättern, vorblättern, Sätze, Absätze, Kapitel oder das ganze Buch wiederholt lesen. Hier entscheiden die Kinder die Geschwindigkeit selbst und bekommen sie nicht diktiert. Wem nie vorgelesen wurde, dem fehlt das später. Lesen und vorgelesen bekommen sind wichtige Kulturfähigkeiten, die uns fürs Leben prägen. Im Friedrich-Maerker-Verlag gibt es zweisprachige Kinderbücher, die auch die Neugier in oder für Fremdsprachen wecken. Die Autorin D.S. Felix liest selbst auch immer wieder in verschiedenen Schulen. Eine wunderbare Erfahrung für die Kinder genauso wie für die Autorin. 

Bücher lesen zu können macht unabhängiger, freier, selbstständiger und auch kritischer im Umgang mit allen anderen Medien. 

Mariechen und das Geheimnis des Maibaums

Hallo Ihr Lieben, 

heute ist der 1. Mai und aus diesem Anlass möchte ich Euch eins der zweisprachigen Wendebücher von D.S. Felix besonders ans Herz legen. Mariechen und das Geheimnis des Maibaums heißt das Buch. Das Buch beschreibt auf eindrückliche Weise, wie der 1. Mai in Deutschland gefeiert wird, es werden Traditionen thematisiert und in einer erstaunlichen Geschichte präsentiert. Mariechen und das Geheimnis des Maibaums ist der Titel, der klar und deutlich daraufhin deutet, dass es etwas zu entdecken gibt. 

Das zweisprachige Wendebuch ist genau wie alle anderen Wendebücher in zwei Sprachen aufgebaut, auf der einen Seite wird in deutscher Sprache begonnen und von der anderen Seite in der Fremdsprache. Der Text enthält kursiv markierte Worte, die am Ende der Seite mit ihrer Übersetzung in die zweite im Buch befindliche Sprache. Zudem gibt es zum Text immer wieder Zwischenfragen. Diese Zwischenfragen helfen dabei ständig zu überprüfen, ob der Text auch wirklich verstanden wird. Aber das ist bei weitem noch nicht alles, jede Frage enthält einen rot unterstrichenen Buchstaben, den man natürlich erst durch Beantwortung der Frage herausfindet. Die gesammelten rot unterstrichenen Buchstaben ergeben ein Lösungswort. Das heißt, man hat nicht nur Spaß beim Lesen, sondern auch beim spielerischen Lernen. 

Die Bücher der Mariechenreihe unterscheiden sich jedoch in noch einem weiteren Punkt. Sie enthalten alle ein Rezept. Es sind einfache Rezepte, die man leicht mit Kindern nachkochen kann. Es wird Euch sicher schon klar, die zweisprachigen Wendebücher von D.S. Felix sind weit mehr als nur ein Buch, es sind zunächst einmal zwei Bücher in einem und dann gibt es noch Spiel, Spaß und viel Unterhaltung.

Falls Ihr die Bücher noch nicht kennt, dann guckt sie Euch doch auf der Verlagshomepage mal an! Es gibt sie auch in verschiedenen Bibliotheken in Deutschland und im Buchhandel. Mariechen und das Geheimnis des Maibaums, das Buch zum ersten Mai! Euer Buchstabenspiel hat es schon gelesen. 

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Euer Buchstabenspiel!