Bildung

Hallo Ihr Lieben,

Euer Buchstabenspiel ist momentan sehr damit beschäftigt herauszufinden, was wirklich wichtig ist, was man wissen muss und wie man das vermitteln kann. Sicher habt Ihr auch gehört, dass alle darüber reden, dass eine Bildungsreform nötig sei. Die Bildung oder genauer das Bildungssystem zu reformieren, hört sich gut an, aber was genau steckt dahinter?

Wisst Ihr das? Euer Buchstabenspiel ist sich nicht sicher, ob es möglich ist, das zu erklären, aber es gibt verschiedene Vorstellungen, was richtig und wichtig ist. Sicherlich gibt es auch verschiedene Weg Bildung zu vermitteln, aber zurzeit gibt es eigentlich nur Streit. Viele Menschen und Spezialisten haben gute Ideen, aber es gibt keinen gemeinsamen Plan, weil sich die verschiedenen Menschen nicht einigen wollen.

Das ist schlecht. Außerdem wird nur über Änderungen gesprochen und nicht über das, was gut ist. Zudem wird wenig über das gesprochen, was die Lernenden machen müssen, sondern nur von der Schule gesprochen. Das ist verkehrt, denn lernen müssen die Schüler und so müssen auch sie etwas tun. Aber in dem Streitgespräch geht es immer nur darum, was Schulen machen müssen. Das ist zu einseitig.

Was denkt Ihr, kann man etwas lernen, wenn es der Lehrer sagt, oder muss man selbst etwas tun?

Denkt mal drüber nach und schreibt mir.

Liebe Grüße. Euer Buchstabenspiel

Allgemein und Bildung

Fremdsprachenkenntnisse gehören heute zur Allgemeinbildung, eine Zeit lang war Latein die Sprache der Gebildeten, danach folgte Französisch, wer gebildet war und etwas auf sich hielt und zur Gesellschaft gehörte, sprach diese Sprache, und heute ist nun Englisch an die Stelle von Latein und Französisch getreten. Das ist eine Entwicklung, an der jeder teilhat, ob er will oder nicht, denn parallel dazu werden im Deutschen immer mehr Anglizismen verwendet.

Um nicht ins Hintertreffen zu geraten muss man diese verstehen. Kinder lernen jetzt schon in der Grundschule ihre erste Fremdsprache, in vielen Fällen heißt das, dass sie Englisch lernen. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, denn das gibt ihnen die Chance diese Sprache viel intensiver zu erleben und lernen als es früher üblich war. Denn durch diesen Zeitgewinn können nun auch Dinge vermittelt werden, für die früher keine oder nur sehr wenig Zeit in der Schule war. Nichts desto trotz ist es hilfreich, wenn das erlernte Wissen zu hause gefestigt wird, genau wie anderes Wissen auch erworben und gefestigt werden muss. Schule und Elternhaus müssen dabei zusammenarbeiten.

Eine Möglichkeit für Eltern das Wissen, das Kinder in der Schule erwerben zu hause spielerisch und auf unterhaltsame Weise zu festigen sind zweisprachige Kinderbücher. Es gibt eine große Auswahl dieser Bücher, einige wurden hier in diesem Blog bereits vorgestellt, wie zum Beispiel, David, der kleine Ritter aus Hassmersheim oder aber Mariechen und die Süßigkeiten, beide Reihen sind von dem Autor D.S.Felix im Hinblick auf Sprachanfänger geschrieben worden. Früher galt es normal, dass man Bücher in Französisch oder Latein lass, so sollte es auch mit Englisch werden, denn es ist eine Sache, die Sprache theoretisch zu lernen, aber eine andere sie zu beherrschen.

Allgemeinbildung

Hallo Ihr Lieben,

ich habe gehört, dass es viele Kinder und Jugendliche gibt, die schlecht Deutsch sprechen und insgesamt wenig Wert auf Sprache legen. Manche können nur schlecht oder gar nicht lesen und schreiben. Das überrascht mich, denn ich spiele gerne mit Buchstaben. Das lässt mein Name auch jeden wissen.

Buchstaben sind etwas Faszinierendes. Wenn Ihr Euch mal überlegt, was man alles damit machen kann, dann ist das doch erstaunlich, oder nicht? Alles Wissen steckt in den Buchstaben, das wusste schon Heinz Erhardt, der einmal gesagt hat, dass alles Wissen im Alphabet ist, man müsse nur wissen, wie man es richtig zusammensetzt. Was sagt Ihr dazu? Recht hat er, oder?

Ja, Heinz Erhardt hat Recht. Stellt Euch mal vor, ihr habt Ferien und möchtet ins Schwimmbad gehen. Dann müsst Ihr den Namen des Schwimmbades kennen, damit Ihr fragen könnt, wo es ist und dann müsst Ihr vermutlich die Straßennamen lesen, das geht nur, wenn Ihr lesen könnt und dann auch das, was man Euch sagt schreiben könnt. Denn wenn Ihr nicht wisst, wie die Worte, die man Euch sagt geschrieben werden, dann könnt Ihr sie auch den geschrieben Schildern nicht wieder erkennen.

Eigentlich hört es sich so einfach an, man geht ins Schwimmbad und tut weiter nichts als Spaß zu haben, aber ohne Lesen und Schreiben zu können, findet Ihr es nicht, schade. Das wäre schon ärgerlich oder? Also, Lesen und Schreiben sind Dinge, die jeder können muss, sie sind Allgemeinwissen, wie die Landessprache, Fahrradfahren, Fußballspielen und auch Englisch.

Also, vergesst nicht, es gibt viele Dinge, die man vielleicht nicht mag, aber man sollte sie trotzdem können, wie zum Beispiel, Lesen und Schreiben, aber auch die Muttersprache und Fremdsprachen.

Liebe Grüße.

Euer Buchstabenspiel.

Anglizismen im Deutschen

In letzter Zeit hat es vermehrt Stimmen gegeben, die den Gebrauch von englischen Worten und Ausdrücken im Deutschen hinterfragen. Englisch ist mit Sicherheit momentan die Weltsprache schlechthin. Es gibt keine beliebtere Fremdsprache, wie es derzeit keine weiter Fremdsprache gibt, die auf internationaler Ebene, sei es im, Handel, der Politik oder der Wissenschaft eine größere Bedeutung hat. Aber auch im Alltag findet das Englische mehr und mehr Eingang.

Wie soll man also mit der steigenden Zahl von Anglizismen im Deutschen umgehen? Muss man sie alle schlicht hinnehmen oder gibt es Unterschiede? Natürlich gibt es Unterschiede, in manchen Fällen macht es durchaus Sinn die englischen Begriffe oder Worte zu verwenden, in andern Fällen sollte darauf jedoch verzichtet werden. Es macht sicher keinen Sinn Verbote auszusprechen, denn es handelt sich hierbei um eine Entwicklung. Sprache entwickelt sich immer weiter und es wird ständig zu Änderungen im Gebrauch kommen.

Diese Entwicklungen sind eine feststehende Tatsache und stehen nicht für sich allein, sondern sind mit der Alltagskultur der verschiedenen Bevölkerungsgruppen verbunden, das heißt zum Beispiel, dass Informatiker mit englischen Fachbegriffen arbeiten, die dann in der deutschen Sprache ebenfalls verwendet werden, schlicht weil es keine besseren und treffenderen Ausdrücke gibt. Oder aber ein scheinbar englisches Wort ist eine deutsche Erfindung, auch diesen Fall gibt es, zum Beispiel gibt es im englischen Sprachraum keine Handys, das ist eine deutsche Erfindung. Allerdings gibt es auch deutsche Worte, die in andere Sprachen einfließen, wie beispielsweise Gemütlichkeit oder Kindergarten.

All das ist Ausdruck der Lebendigkeit von Sprache. Die Politik ist da relativ machtlos und sollte sicher auch nicht regulierend eingreifen. Fakt ist, dass es diese Entwicklung gibt und nun muss jeder für sich entscheiden, welche der Möglichkeiten, welche die Sprache uns zur Verfügung stellt, genutzt wird. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten, um Dinge zum Ausdruck zu bringen oder auszudrücken, diese Möglichkeiten zeichnen nicht nur unsere Sprache, sondern auch unseren Geist und unser Denken aus. Das lenkt die Diskussion zu einem anderen Aspekt, Sprache ist nicht nur Information, sondern auch Ausdruck, Kommunikation, Reflektion, Denken, Erfinden und beinhaltet weit mehr als wir uns oft bewusst sind.

Das bedeutet, dass wir satt Sommerschlussverkauf Sale sagen können und jeder versteht, worum es sich handelt, auch ohne wirklich Englisch zu sprechen. Wir benutzen die englische Sprache und erweitern die eigene, sicher heißt das auch, dass diejenigen, die kein Englisch können ausgegrenzt werden, aber um Teil der aktuellen Gesellschaft zu sein, gehört es dazu, dass man zumindest gewisse Grundkenntnisse im Englischen hat. Und diese erlauben es die neuen Begriffe in der deutschen Sprache zu verstehen. Selbstverständlich muss man hinterfragen, wo es Sinn und wo man vielleicht auf eindeutigere Begriffe zurückgreifen sollte, um die Sicherheit zu gewährleisten und um niemanden aus der Gesellschaft auszugrenzen. Denn man muss klar sagen, dass Sprache eine Möglichkeit ist Menschen auszugrenzen. Und wenn es beispielsweise um Sicherheit geht, dann muss jedem klar sein, was die Anweisungen oder Beschreibungen auf Produkten zum Beispiel bedeuten. Aber Ausgrenzung erfahren all diejenigen, die eine Landessprache nicht, schlecht oder unzureichend sprechen. In vielen Ländern wird in wesentlich stärkerem Maß die Fähigkeit, die Landessprache bzw. die Kultursprache zu sprechen zum Kriterium, das über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Englisch gehört heute zur Allgemeinbildung.

Englisch im Deutschen

Hallo Ihr Lieben,

ist Euch schon einmal aufgefallen, dass es Worte gibt, die man erst nicht kennt und die dann ganz oft, immer und immer wieder benutzt werden? Vor kurzem hat die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika stattgefunden und plötzlich haben Alle nur noch von „Public Viewing“ geredet. Sicher erinnert Ihr Euch noch daran. Wisst Ihr auch noch was das bedeutet?

Nun, mit „Public Viewing“ ist die öffentliche Übertragung von Fußballspielen auf Großleinwänden gemeint. Der Verein Deutsche Sprache in Dortmund findet den englischen Begriff nicht gut, er hat angeregt, statt „Public Viewing“ „Fußballkino, Freiluftfernsehen, Straßenkino“ oder beispielsweise „Rudelgucken“ zu benutzen.

Was meint Ihr? Findet Ihr es gut oder nicht, dass im Deutschen immer mehr englische Begriffe benutzt werden?

Also, bis bald.

Euer Buchstabenspiel

Reisen, Bücher und Reisebücher

„Wer eine Reise tut, der kann was erzählen,“ das ist eine Weisheit, die gerne wiederholt wird. Sicher ist es auch so, dass Menschen, die Reisen Eindrücke sammeln, die andere so nicht machen. Allerdings kann man Reisen auch mit Büchern begleiten.

Sehr beliebte Begleitbücher sind Reise- und Sprachführer. Ein paar Höflichkeitsfloskeln möchte jeder im Urlaub beherrschen, zudem ist es hilfreich etwas über die Gegend, die man besucht zu wissen. Und dieses Wissen kann sich jeder problemlos aneignen.

Aber es gibt weitere Bücher, die über Land, Leute, Kultur und Sprache informieren. Oder aber man nimmt beispielsweise einen Roman mit auf die Reise, den man schon immer einmal lesen wollte oder den man extra für die Reise angeschafft hat. Urlaub kann man auch zum Lesen zu nutzen. Welche Art von Buch wer mit in den Urlaub nimmt, das ist eine persönliche Entscheidung und hängt auch ein bisschen davon ab, was man im Urlaub machen möchte.

Fest steht jedoch, dass wenn man ein Land erkunden möchte, die am intensivsten tut, indem man mehrere Sinne gleichzeitig stimuliert, das heißt, dass man die Reise mit passender Lektüre begleitet. Die Erfahrungen, die man in einem Land macht, dessen Landessprache man spricht oder lernt, unterscheiden sich grundlegend von denen, die man machen wird, wenn man ausschließlich kommunikationslos durch das Land reist. Wenn man Informationen zu Land, Leuten und Kultur über die Landesliteratur sammelt, dann ist das sicher auch eine schöne Möglichkeit den Urlaub abzurunden.

Sicher fallen einem immer wieder Dinge beim Reisen auf, manche sind nicht wirklich offensichtlich oder man misst ihnen keine große Bedeutung zu, weil man ihren Stellenwert in der Kultur nicht wirklich kennt. Hat man jedoch die Hilfe eines Reise- oder Sprachführers oder einen anderen Zugang zur Landeskultur, dann kann das ganz schnell anders aussehen.

Es gibt viele tolle Lektüren für jedes Alter, guckt man sich vor dem Urlaub um, dann kann der Urlaub mehr als nur Erholung, sondern auch eine gezielte Auseinandersetzung mit der fremden Region werden. Reisen ist nur ein Anfang, die Reise als Erfahrung zu nutzen ist ein weiterer Schritt. Wie es dann weiter geht, das entscheidet man selbst, man kann Bekanntes mit Fremden oder Neuem vergleichen… Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass man sich bewusst macht, was man tut.

Reisen und Bücher

Hallo Ihr Lieben,

ja, Euer Buchstabenspiel möchte Euch heute etwas zu Büchern und Reisen erzählen. Sicher seid Ihr schon mal weggefahren, habt eine Reise gemacht oder habt ein fremdes Land oder Verwandte besucht. Das war mit Sicherheit spannend.

Sind Euch auf der Reise Dinge aufgefallen, die Ihr von zu hause nicht kennt? Ja? Habt Ihr schon mal ein Buch über ein fremdes Land oder über eine fremde Region gelesen? Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten sich mit fremden Ländern und Regionen auseinander zu setzen. Eine Möglichkeit ist es die Landessprache zu lernen, aber oft ist es dafür zu spät, wenn man auf Reisen geht.

Was man dann machen kann? Nun, Ihr könnt dann ein Buch über das Land lesen, einen Reiseführer oder auch einen Sprachführer mitnehmen und ihr könnt ein Buch eines Autors der Region oder des Landes lesen. Wenn Ihr das tut, dann werdet Ihr viele Informationen über das Land und die Leute sammeln. Das ist nicht nur spannend, das macht auch Spaß.

Also, wohin soll die Reise gehen? Fahrt Ihr nach Frankreich? Dann könnt Ihr zum Beispiel Asterix lesen oder Le petit Nicolas lesen. Fahrt Ihr nach Spanien, dann kann ich Mafalda empfehlen oder eine vereinfachte Fassung vom Don Quijote. Es gibt so viele schöne Bücher, es ist schade, um jedes Buch, das man nicht kennt.

Also, bis zum nächsten Mal.

Liebe Grüße und schöne Ferien wünscht Euer Buchstabenspiel.

Fremdsprachliche Bücher

Sprachlernbücher bzw. Lektüren zum Fremdsprachenerwerb gibt es viele verschiedene. Sie unterscheiden sich von anderen Büchern nicht grundsätzlich und doch sind sie völlig verschieden, wie es auch gänzlich unterschiedliche Konzepte gibt. Es soll damit begonnen werden, dass kurz die Möglichkeiten aufgezählt werden. Daraufhin sollen zunächst einige Gemeinsamkeiten genannt werden, bevor auf grundsätzliche Unterschiede eingegangen werden wird.

Vornehmlich gibt es eine Unterscheidung zwischen einsprachigen und zweisprachigen fremdsprachlichen Lektüren, dabei kann es sich einerseits um vereinfachte oder abgeänderte Klassiker oder Bestseller handeln oder aber andererseits um speziell zum Fremdsprachenerwerb verfasste Bücher. Eines haben alle gemeinsam, sie dienen zur Vertiefung von Fremdsprachenkenntnissen und zu deren Erweiterung. Ein wichtiges Augenmerk liegt hierbei auf der Vokabelarbeit. Das heißt im Klartext, dass bekanntes Vokabular geübt und angewendet wird, aber gleichzeitig können verschiedene Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt werden. Besonders die Anwendungsbeispiele sind wichtig für den richtigen, gezielten und vor allem gekonnten Einsatz des Wortschatzes. Denn wie allgemein bekannt sein dürfte, funktionieren wörtliche Übersetzungen nur in den wenigsten Fällen. – Jeder, der schon einmal im Ausland war und die Speisekarte eines Restaurants gelesen hat, wird verwundert und amüsiert zugleich festgestellt haben, dass sich der Übersetzer oder das Übersetzungsprogramm verschiedene Stilblüten erlaubt hat. – Nur durch Übung und wiederholte Anwendungsbeispiele sind derartige Fehler zu minimieren. Fremdsprachliche Lektüren sind in diesem Kontext sicher eine gute Hilfe.

Zudem wird durch diese Übung des Lesens das Sprachgefühl geübt, die Lernenden entwickeln eine Art Gefühl für die Sprache, das man für gewöhnlich in der Muttersprache besitzt, das heißt, das bestimmte Satzstrukturen und grammatische Regeln, wie auch die Wortwahl und Orthographie automatisch und ohne großes Rätseln angewendet werden.

Ein weiterer Aspekt den fremdsprachliche Lektüren und Sprachlernbücher erfüllen, ist, dass landeskundliche Inhalte, und kulturelle Besonderheiten und Eigentümlichkeiten, wie beispielsweise aktuelle Themen, besondere Problematiken des Landes oder einer Region desselben aufgezeigt und vermittelt werden. Neben diesen Informationen wird und soll natürlich unterhalten werden, schließlich ist der Fremdsprachenerwerb keine Tortur bzw. sollte es nicht sein. Wobei ein gewisser Aufwand und Anstrengungen immer hineinspielen werden. Als letzte Gemeinsamkeit soll hier genannt sein, dass alle diese Bücher Lernerfolge aufzeigen wollen und sollen.

Kurz zusammengefasst heißt das, dass sie Sprache, Sprachtraining, Vokabular, Anwendungsbeispiele, Grammatik, Orthographie, Kultur, Landeskunde, Informationen und Unterhaltung bieten. Diese Vorteile vereinen alle Lektüren für den Fremdsprachenerwerb und Sprachlernbücher in mehr oder weniger expliziter Weise in sich. Das ist sehr schön und sicher ein Anreiz sich mit dieser Art von Büchern näher auseinanderzusetzen.

Nichts desto trotz gibt es ebenfalls erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Büchern. Viele der Bücher folgen beispielsweise unterschiedliche Strategien, das hängt zum Teil mit ihrer Entstehungszeit zusammen, aber auch mit dem publizierenden Verlag. Es gibt unzählige Verlage mit ebenso vielen Interessen, die Bücher für Personen veröffentlichen, die Fremdsprachen erlernen.

Schulbuchverlage haben den Vor- und Nachteil, dass sie sich direkt an Schüler und somit meist an Kinder und Jugendliche richten. Das heißt, bei der Wahl des Buches sollte man stets auf die Zielgruppe achten und nicht nur auf die Lernstufe. Meist handelt es sich bei den Büchern für Schüler um die Altersgruppe zwischen 12 und 17 Jahren. Das ist einerseits eine sehr große Gruppe innerhalb derer, die eine Fremdsprache erlernen, andererseits werden dadurch viele Lernende außen vor gelassen. Denn heute lernen Kinder oft schon im Kindergarten oder in der Grundschule ihre ersten Fremdsprachen. Für diese Gruppe kommen in zunehmendem Maß Bücher auf den Markt, genannt sein hierzu die in diesem Blog öfter erwähnten Bücher von D.S. Felix aus den Reihen David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und Mariechen und die Süßigkeiten.

Außerdem gibt es eine große Zahl an jungen Erwachsenen wie auch Erwachsenen, die ihre Fremdsprachenkenntnisse auffrischen oder vertiefen möchten und für sie sind Kinderbücher, wie David oder Mariechen sicher nicht die passende und motivierende Lektüre. Inhalt und Alter sind also zwei Aspekte, die sich unterscheiden können.

Ein weiterer Unterschied ist schon angedeutet worden, der dezidiert schulische Bezug. So ist es möglich, dass zum Beispiel ein Buch auf Teufel komm raus ein bestimmtes grammatisches Thema, thematisches Vokabular oder Satzbau pauken will. Allerdings enthalten viele dieser Bücher auch Vokabelangaben oder Fragen zum Text, die eine Lektüre wesentlich erleichtern können. Manche Bücher haben einen großen Anhang mit zusätzlichen Informationen, Vokabelangaben, Fragen und Aufgaben zum Text. Möglich und denkbar sind viele Variationen, was für welchen Leser das passende ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Auswahl ist jedenfalls da. Viel Spaß beim Lesen!

Fremdsprachliche Bücher

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich etwas über fremdsprachliche Bücher, Lektüren und Sprachlernbücher erzählen. Mir ist aufgefallen, dass es viele verschiedene Bücher gibt, die alle ganz unterschiedlich sind. Da gibt es beispielsweise welche, die einen Text in zwei oder mehr Sprachen enthalten und dann gibt es die, welche einen vereinfachten Text enthalten, damit man ihn auch ohne große Kenntnisse versteht. Wieder andere Bücher sind extra für Schüler geschrieben und knüpfen an den Schulunterricht an. Wie Ihr seht, gibt es viele Möglichkeiten. Was das Beste ist? Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Also, guckt Euch um und sucht Euch ein tolles Buch zum Lesen aus, oder vergleicht einfach mal verschiedene Bücher… und dann erzählt mir, was Ihr gut findet.

Also, bis bald.

Euer Buchstabenspiel

Fremdsprache Spanisch

Das Spanische ist eine sehr beliebte Fremdsprache, in den vergangen 15 Jahren hat ihre Beliebtheit enorm zugenommen. Viele Lernende, die sich beispielsweise zwischen Französisch und Spanisch entscheiden dürfen, entscheiden sich für Spanisch. Gründe gibt es viele, rational sind sicher nicht alle, aber es gibt Tatsachen, die man nicht leugnen kann.

Ein Faktor ist, dass Spanisch neben Englisch die Weltsprache schlechthin ist. Spanisch wird nämlich nicht nur in Spanien, sondern auch in Süd- und Mittelamerika, außer Brasilien, und verschiedenen anderen Ländern, wie Marokko, Äquatorialguinea, Westsahara und auf den Philippinen, Belize und in den USA, gesprochen. Das sind zahlreiche Länder und Spanisch ist damit eine Weltsprache. Im Jahr 2000 haben etwa 447 Millionen Menschen Spanisch gesprochen, 388 Millionen von ihnen waren Muttersprachler und 59 Millionen haben die Sprache als Zweitsprache gesprochen. Heute sprechen sicher noch mehr. Menschen diese Sprache und vor allem steigt der Anteil an Menschen, welche diese Sprache als Fremdsprache erlernen und es werden stetig mehr.

Spanisch gehört zu den indogermanischen Sprachen und gehört zum Zweig der romanischen Sprachen. Die Zahl der romanischen Sprachen beläuft sich auf 15 und sie werden von etwa 700 Millionen Menschen gesprochen und wenn man die Zweitsprecher hinzuzählt wächst diese Zahl um weitere 150 Millionen. Am verbreitetsten ist das Spanische, ihm folgt das Portugiesische mit etwa 216 Millionen Sprechern und dann kommt das Französische, es gibt etwas 80 Millionen Sprecher aber 265 Millionen inklusive Zweitsprecher. Diese Zahlen beeindrucken mit Sicherheit und erklären, die Tendenz Spanisch zu lernen.

Als sogenannte Ursprache aller romanischen Sprachen gilt Latein, sie ist gut belegt und die Entwicklung damit gut und relativ einfach zu bezeugen. Ausgehend von einem Vulgärlatein, das in der Spätantike gesprochen worden ist, entwickelten sich unter diversen Einflüssen verschiedene Regionalsprachen, wie eben Spanisch oder Französisch. Die romanischen Sprachen lassen sich folglich teilweise nach geographischen und systemlinguistischen Kriterien in verschiedene Gruppen untergliedern. Latein selbst zählt nicht zu den romanischen Sprachen, sondern zu den italischen Sprachen, die es heute nur noch in Anlehnung an die romanischen Sprachen gibt.

Variationen, Abwandlungen, Entwicklungen und verschiedenste Einflüsse bestimmen die  Geschichte der Sprache und Sprachen. Das trifft für das Deutsche, Französische und Spanische gleichermaßen zu. Das Französische verliert momentan an Popularität, während das Spanische sie gewinnt.