Lesen einfach nur ein Zeitvertreib

Eine gute Frage, ist Lesen einfach nur ein Zeitvertreib? Möglich ist es zum Zeitvertreib zu lesen, das ist völlig in Ordnung. Aber es gibt auch noch andere gute Gründe, eine Bekannte meinte mal, dass es besser sei die Nase in ein Buch zu stecken als in fremder Leute Angelegenheiten. Da ist etwas dran, aber wo genau liegt dabei der Unterschied? 

Nun gut, das Buch hat ein Autor verfasst und es veröffentlicht, damit ist es offiziell der Leserschaft zugänglich. Man vertieft sich auch in anderer Leute Leben, gut diese Leben sind meist fiktiv also mehr oder weniger frei erfunden. Sie stehen dementsprechend für eine Idee, ein Problem oder etwas anderes, wovon der Leser lernen kann. Vielleicht ist es aber gar nicht so sehr das Lernen, sondern ehr das sich der Leser in bestimmte Situationen einfühlen kann, ohne eine Erfahrung selbst machen zu müssen. Das hört sich interessant an, ja, ein Grund für die Beliebtheit von Reiseliteratur liegt darin, Dinges „sehen“, die weit weg sind und eben eigentlich weder gesehen noch erlebt werden können zu erfahren. Ähnliche Argumente finden sich für geschichtliche, soziale und viele andere Themen auch.

Doch geht es beim Lesen wirklich darum Erfahrungen zu machen? Wollen Leser lernen? Sind Leser neugieriger als andere Menschen? All diese Fragen zu beantworten ist schwierig, ich persönlich kann es nicht. Es ist mir noch nicht einmal möglich genau zu sagen, warum ich lese, aber ich lese und ich lese viel. Lesen ist für mich eine wichtige Tätigkeit, ohne die ich nicht sein kann. Ja, es ist sicher nicht ganz verkehrt Lesen als eine Droge zu beschreiben. Für mich ist es der Input, die verschiedenen dargelegten Perspektiven faszinieren mich. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht lese, auch wenn es, manchmal ganz selten, lesefreie Tage gibt. 

Kurios und doch nicht wirklich überraschend habe ich letzt gelesen, dass sehr erfolgreiche Menschen eins gemeinsam haben und das ist Ihr Leseverhalten. Erfolgreiche Menschen sind Vielleser. Damit bewege ich mich in angenehmer Gesellschaft und werde meiner Leseleidenschaft unbeirrt weiterflogen. Vielleicht ist es mir möglich diese Leidenschaft an derzeitige Nichtleser weitergeben, es würde mich freuen. 

Leseförderung mit Kinderbüchern und Jugendbüchern

Wie können Kinder für Bücher und das Lesen interessiert werden, wenn es doch so viele Computer- oder Videospiele, Filme und andere Dinge gibt, die die Aufmerksamkeit von Kindern, Jugendlichen und ganz besonders von Jungen fesseln? 

Es ist nicht leicht. Und ganz sicher kann es auch nicht eine einzige Lösung für alle geben. Natürlich ist ein Ziel von Büchern ihren Lesern Spaß und Vergnügen zu bereiten. Aber da ist noch mehr, die Sprachbildung und eine Förderung der intellektuellen Fähigkeiten soll auch erreicht werden. Selbst dann, wenn es nicht ganz so deutlich gesagt wird. Wissen und die Vermittlung von Wissen stehen im Vordergrund vieler Kinder- und Jugendbücher. 

Was unterscheidet nun ein Buch von einem Spiel? Zunächst einmal erscheint vielen Menschen ein Buch eine passive Auseinandersetzung mit einem Thema zu sein und ein Spiel dagegen regt zur aktiven Auseinandersetzung beziehungsweise zum Handeln an. Kinder möchten etwas tun und nicht stillsitzen, heißt es oft. Dabei ist das so nicht wahr, die geistige Auseinandersetzung kann und soll auch zu praktischem und aktivem Handeln führen. Leider wird das nur allzuoft vergessen. 

Wie können Bücher diesen Spagat schaffen? Klar, sie können von Abenteuern, Rätseln oder verstrickten Situationen aus dem Alltag oder der Gefühlswelt von Kindern und Jugendlichen handeln. Viele Bücher tun das auch, trotzdem werden sie ehr von Eltern und Lehrern gemocht und weniger von denen, die sie lesen sollten. Es ist wichtig sich mit einer der Personen oder am besten mit dem Protagonisten identifizieren zu können. Aber dazu muss das Buch schon in der Hand sein und der Leser muss mit der Lektüre beginnen. Wie kommt man dahin? Können Illustrationen oder bestimmte Formate helfen? Vermutlich, aber eine wirkliche Lösung ist das noch immer nicht. Die Lösung müssen Autoren und Verlage noch finden. 

Im Friedrich-Maerker-Verlag sind verschiedene Kinderbücher und Jugendbücher erschienen, die die intellektuellen Fähigkeiten, wie auch Sprachförderung aktiv betreiben. Da gibt es zweisprachige Bücher, wie die Geschichten von David und Marie und auch Nacherzählungen von deutschen Klassikern. Daneben gibt es auch Romane und viele weitere Geschichten für Kinder und Jugendliche, die es zum Ziel haben Spaß beim Lesen zu machen. Schauen Sie doch einfach mal auf der Verlagshomepage vorbei und lassen Sie sich inspirieren. Alle Bücher können direkt beim Verlag oder im Buchhandel bestellt werden. 

Zwei Sprachen und zweisprachig

Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch einen schönen Montag, der eine wunderbare neue Woche einläutet. War das Wochenende bei Euch aus so schlechtes Wetter? Ja. Eigentlich war das für Euer Buchstabenspiel gar nicht so schlimm, denn da blieb mehr Zeit zum Lesen. Ganz richtig, es gibt kein schlechtes Wetter, wenn Ihr ein gutes Buch zur Hand habt. Und es gibt so viele tolle Bücher, da ist es schwierig sich für ein Buch zu entscheiden. Euer Buchstabenspiel hat den Schimmelreiter gelesen, ja, da geht es auch um schlechtes Wetter, Regen, Sturm und eine Sturmflut. Der Protagonist gibt sich alle Mühe das Wetter zu beherrschen und baut einen riesigen Deich nach einer ganz neuen  Methode… naja, wie das endet, das müsst Ihr schon selbst lesen. 

Schimmelreiter © Sue Meynell 2015
Schimmelreiter © Sue Meynell 2015

Es gibt verschiedene Fassungen des Schimmelreiters, das Original ist natürlich von Theodor Storm und etwas schwierig zu verstehen, aber es gibt das Buch auch als Nacherzählung von D.S. Felix. Diese Nacherzählung enthält Textstellen aus dem Original und Illustrationen der englischen Illustratorin Sue Meynell. Außerdem gibt es Worterklärungen, Hinweise auf die Entstehungsgeschichte und weiterführende Fragen, die eine Auseinandersetzung mit dem Buch anregen möchten. Aber ganz gleich, ob Ihr das Buch lest und die Anmerkungen berücksichtigt oder nicht, bleibt ganz Euch überlassen. Klar ist, das Buch erzählt eine spannende Geschichte über Naturgewalt und Wissenschaft. 

In diesem Sinne, eine spannende Woche wünscht Euch Euer Buchstabenspiel

Sprachkenntnisse verbessern

Klar, die eigenen Sprachkenntnisse kann jeder immer verbessern. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, natürlich sollte jede einmal erlernte Sprache auch geübt und benutzt werden, sonst gerät sie in Vergessenheit. Sprachkenntnisse sind immer noch eine der wichtigsten Kompetenzen, die immer gebraucht werden. Welche Sprache das im Einzelfall ist, hängt einerseits von den Vorlieben andererseits von der Umgebung ab. Aber auch exotische Sprachen, die sonst kaum jemand beherrscht sind weiter interessant und wichtig. Englisch ist derzeit Weltsprache, aber auch Spanisch wird von sehr vielen Menschen weltweit gesprochen, daneben gibt es noch Russisch, was fraglos viele Sprecher hat, wie unzählige weitere Sprachen. Viele haben Fremdsprachenunterricht in der Schule und damit ist es für sie erledigt, aber der Schulunterricht reicht bei weitem nicht aus, um eine Fremdsprache wirklich zu lernen. Die Sprache muss eine Funktion im Leben des Lerners erfüllen, nur dann wird die Sprache auch Teil des Lerners. Doch wie soll man das machen? Nun, da gibt es viele Möglichkeiten, einerseits kann man zahlreiche englischsprachige Filme und Serien im Fernsehen sehen, viele Filme sind mit Untertiteln versehen, so können die Untertitel in der Muttersprache sein oder der Fremdsprache, das fördert den Lernprozess und beeinträchtigt das Filmvergnügen nicht. Anderseits gibt es Literatur, Bücher und Zeitschriften nach jedem Geschmack und in jeder erdenklichen Sprache; eBook verfügen sogar über die Möglichkeit auf ein eingebauten Wörterbuch zurückzugreifen, das erleichtert auch schwierige Lektüren. 

Erwachsene, Jugendliche und Kinder haben alle gleichermaßen die Möglichkeit Fremdsprachen im Alltag zu üben, die gute Nachricht ist, das es noch nie so viel Wissen, so viele Angebote und Möglichkeiten, eine fremde Sprache zu lernen gab, wie heute. Jeder kann Sprachen lernen. Sparen Sie sich die Ausreden, tun Sie es einfach. Für Kinder gibt es verschiedene Bücher im Friedrich-Marker-Verlag, die zweisprachig sind und es gibt einige der deutschen Klassiker von D.S. Felix. 

Klassiker, immer wieder Klassiker

Klassiker, so heißt es, sind langweilig. Stimmt das wirklich? Meine Behauptung ist, dass Klassiker nicht langweilig sind, sondern dass sie Klassiker sind, weil sie nach wie vor Aktualität besitzen.

Richtig, ich vertrete die Meinung, dass ein Buch ganz gleich, wann es verfasst worden ist, immer aktuell sein kann. Es kann bestimmte Personen oder auch die Gesellschaft allgemein ansprechen. Die verhandelten Themen werden trotz des Alters oder gerade wegen der zeitlichen Entfernung verstanden und können auf aktuelle Situationen angewandt werden. Soweit meine Theorie.

Natürlich verstehe ich, dass nicht jedes Thema, jeder Autor auf die gleiche Art und Weise jedem Leser genauso liegt, wie andere. Das ist nur allzu verständlich. Dennoch, es gibt Dinge, die überdauern und ansprechen. Manchmal muss der Zugang erleichtert werden und genau das versuche ich mit meinen Nacherzählungen der Deutschten Klassiker zu erreichen.

Bisher habe ich von Goethe den Faust, von Schiller die Räuber, Storms Schimmelreiter, Lessings Nathan, von Keller Kleider machen Leute und beispielsweise von Eichendorf den Taugenichts nacherzählt. Die Liste wird stetig weiter wachsen. Neben der Nacherzählung finden sich im Buch auch klar und deutlich gekennzeichnet Originaltextstellen, damit die Leser ein wenig vom ursprünglichen Text erfahren und vielleicht Lust und hoffentlich Spaß daran finden diese zu lesen. Außerdem gibt es Anregungen, wie mit dem Text umgegangen werden kann und welche Fragen er aktuell aufwirft oder auch behandelt.

Wer Spaß an Literatur und guten Geschichten hat wird auch Freude am Lesen der Nacherzählungen haben. Fühlt Euch herzlich eingeladen die Nacherzählungen der deutschen Klassiker von Dorothea S. Felix zu lesen. Die Bücher sind einerseits als iBook im iTunes Store erhältlich, können aber auch als Druckausgabe direkt beim Friedrich-Marker-Verlag  bestellt werden oder in jeder Buchhandlung. Viel Spaß beim Lesen.

 

Ein gutes und gesundes neues Jahr

Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch allen ein gutes und gesundes neues Jahr! Auf dass, das Jahr 2017 ein richtig gutes Jahr für uns alle wird. 

Habt Ihr Euch viel vorgenommen für das Jahr, das gerade gestartet hat? Nun, Euer Buchstabenspiel hat einige Bücher, während des vergangenen Jahres, vorbereitet, diese sollen nun fertig gestellt werden, damit Ihr sie bald lesen könnt. Ihr könnt Euch also auf einige schöne neue Lektüren freuen. 

In diesem Sinne wünscht Euch Euer Buchstabenspiel ein wunderbares Büchernarr und Lesejahr 2017!

img_0673
Kräuterküche in Linares © by D. Schönfeld 2017

Martinssingen zweisprachiges Kinderbuch

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten eine fremde Sprache zu erlernen. Das Lernen ist ein Prozess, der bewusst und unbewusst stattfindet. Zum Teil ist es notwendig, den Lernprozess bewusst zu steuern oder wahrzunehmen, um den Erfolg zu vergrößern und ihn in zukünftiges Lernen einzubeziehen. Kurz, es ist gut unbewusst und spielerisch zu lernen, aber nur durch Bewusstmachen wird die Fähigkeit auch wirklich nutzbar. 

Zweisprachige Bücher stellen eine gute Herangehensweise dar, weil die Kinder so sehen, dass es möglich ist, Dinge in unterschiedlichen Sprachen verschieden auszudrücken. Das, was zweisprachige Kinder automatisch im Kopf trennen, je nach dem, mit wem sie gerade zusammen sind, kann bewusst gemacht werden. Ein Bewusstsein über Unterschiede und Gemeinsamkeiten ermöglicht es Kindern und Erwachsenen gleichermaßen, zu lernen und Gelerntes auch anzuwenden. 

Natürlich ist das alles ein Prozess. Lernen und das Ansammeln von Wissen erfolgt, wie heute jedem bekannt ist auch durch Lesen. Lesen ist eine der größten kulturellen Errungenschaften, die es uns ermöglichen uns stetig weiterzuentwickeln. Das Martinssingen ist ein Brauch, der in Deutschland existiert und dementsprechend sollten Kinder und Jugendliche, die Deutsch lernen davon wissen. Im Friedrich-Maerker-Verlag ist ein Büchlein darüber erschienen, es ist aus der Reihe Mariechen und die Süßigkeiten und es heißt schlicht Martinssingen. In dem Buch werden die Bräuche und deren Herkunft erläutert. Wie in allen zweisprachigen Wendebüchern dieser Reihe gibt es immer wieder Fragen zum Text, ein einfaches Rezept, das nachgekocht werden kann und auch verschiedene weitere Aufgaben, die seinen Lesern die Auseinandersetzung mit dem Thema zur Freude machen. 

Mariechen und die Süßigkeiten - Martinssingen von Dorothea S. Felix
Mariechen und die Süßigkeiten – Martinssingen von Dorothea S. Felix

Nach der Buchmesse

Hallo Ihr Liebe, ja, die Buchmesse in Frankfurt am Main war wieder viel zu schnell vorbei. Wer at es geschafft, wirklich alles zu sehen? Sicher niemand, es gab einfach viel zu viele Aktivitäten. Habt Ihr das absolute Buch gefunden? Euer Buchstabenspiel nicht, aber richtig nah dran sind die Nacherzählungen von Klassikern. Da gibt es beispielsweise von Dorothea S. Felix die Nacherzählung von Goethes Faust, oder Schillers Räuber, Eichendorfs Taugenichts oder auch Storms Schimmelreiter. Diese vier Klassiker hat D.S.Felix nacherzählt und für Leser ab 11Jahren überarbeitet, so gibt es Begriffserklärungen, die Sprache ist einfacher und der Inhalt ist etwas verkürzt. Dabei sind aber auch Teile des Originaltextes erhalten geblieben, diese werden im Fließtext kenntlich gemacht, damit Ihr seht und versteht, was original und was neu ist. Falls Ihr Lust an dieser Art Nacherzählung gefunden habt, es werden dieses Jahr noch zwei weitere Nacherzählungen von Klassikern dazukommen, nämlich Nathan der Weise nach G.E. Lessings Original und Kleider machen Leute nach dem Buch von G. Keller. Also, das sind meine Empfehlungen für den Moment. Bild bald, liebe Grüße Euer Buchstabenspiel

Nacherzählung von D.S. Felix © 2016
Nacherzählung von D.S. Felix © 2016

Konzentration ist eine Superkraft

Konzentration ist eine Superkraft. Ganz im Ernst, das Konzentrationsvermögen oder auch die Fähigkeit sich auf eine Tätigkeit zu voll und ganz zu konzentrieren und in ihr aufzugehen, führt zum Erfolg. Die Zeit und alles um einen herum zu vergessen, ist etwas, das mit Lesen und Lernen verbunden wird, aber bei jeder Tätigkeit erreicht werden kann. Und das Besondere ist, dass nur dann, wenn man wirklich in der Sache aufgeht richtig gut arbeitet. 

Doch immer weniger Kinder sind dazu fähig sich auf etwas voll zu konzentrieren, auch bei Heranwachsenden und Erwachsenen geht diese Fähigkeit zunehmen zurück. Schade, denn nur wer in der Lage ist, sich in ein Thema hineinzubegeben, kann Neues entstehen lassen… Konzentration ist eine wahre Superkraft, die jeder in sich wecken kann. Aber Konzentration muss und kann auch geübt werden. Mehr noch, jeder sollte versuchen seine Konzentrationsfähigkeit zu üben und zu steigern. Ganz eigennützig gesagt, wer seine Aufgaben und Pflichten in kurzer Zeit erledigt, der kann die übrige Zeit tun und lassen, was er mag. Das sollte doch ein Anreiz sein, oder? 

Doch wie trainiert man Konzentration? Nun als erstes kann jeder einiges dafür tun, das Konzentration möglich wird, dadurch, dass Ablenkungen vermieden werden, das heißt, Fernseher, Radio, Telefon und andere Geräuschquellen abschalten. Feste Zeiten, in denen niemand unterbrochen wird helfen auch, genauso wie eine gesunde und ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung die Konzentration fördern. Neue Dinge sollten nicht nur als Lernstoff gelernt werden, sonder auch im Privaten Einfluss haben, das erspart viel Frust. Interesse wecken ist bei Kindern oft leichter als bei Erwachsenen, aber jeden kann man ködern und Wissen ist immer spannend. Vergessen Sie nicht bewusst Pausen einzulegen. Ein sehr wichtiger Aspekt, der nicht nur für die Konzentration, sondern viele andere Dinge wie die Entwicklung und das Lernen auch wichtig ist, ist ausreichend Schlaf.

Kann die Konzentration auch gesteigert werden? Sicherlich ist das möglich, hier ein paar Tipps. Ganz klar, Übung macht den Meister, aber auch Gewohnheiten, deshalb sollte jeder seine Gewohnheiten so verändern, dass die Konzentration dabei höchstes Ziel ist. Dann muss auch Frustration gelernt werden, denn klar, nicht immer funktioniert alles so wie es funktionieren sollte, da heißt es durchhalten und die Frustrationstoleranz erhöhen. Das fällt aber besonders dann schwer, wenn Interesse oder Motivation fehlen, dann darf die Aufgbe bloß nicht aufgeschoben werden, stattdessen sollte das Ziel trotzdem weiterverfolgt werden. Und immer weiter an sich arbeiten, Stück für Stück wird sich die Konzentrationsfähigkeit verbessern. Immer dran bleiben, und nicht vergessen: Die neue Superkraft ist Konzentration.

Frosch aus Tarifa © D.Schönfeld 2016
Frosch – Tarifa © D.Schönfeld 2016

Endlich Sommerferien

Auf die Sommerferien freut sich jeder, die Schüler genauso wie die Lehrer. Das ist gut so und soll jeder genießen. Endlich mal Zeit um einfach gar nichts zu tun, zu faulenzen. Oder?

Ja, mit dem Faulenzen das ist so eine Sache, viele glauben, dass das ganz schrecklich ist und verboten gehört. Ehm, Moment mal! Warum sollte es denn bitte schön verboten sein zu faulenzen?   Also noch mal von vorne, Faulenzen ist nicht verboten. Es ist sogar nötig! Richtig, um gut und effektiv zu lernen, sind auch Pausen nötig und die Sommerferien bieten 6 Wochen Zeit, um die Schule hinter sich zu lassen. Das soll nicht heißen, dass die ganze Zeit nichts gemacht werden soll, sondern vielmehr, dass die Schüler, Kinder und auch Erwachsene Zeit ohne schulisches Lernen verbringen sollen.

Das ist wichtig, um einfach mal abzuschalten und auch, um die Energie für das kommende Schuljahr zu sammeln. Wie das genau gemacht wird, das hängt von jeder Person ab. Manche lesen unheimlich gerne, dann sollen sie das lesen, was ihnen zusagt. Wer gerne Sport macht, soll Sport treiben, wer gerne zeichnet, bastelt oder was auch immer tut, soll dies tun. Sommerferien sind auch dazu da seine Hobbys auszuleben. Aber ganz wichtig, was auch immer Ihr tut, genießt es!

Und diejenigen, die ein schlechtes Gewissen haben, sollten sich selbst klar und deutlich sagen, dass es wichtig ist ab und an abzuschalten oder eine Pause einzulegen. Natürlich ist es möglich versäumtes nachzuholen, aber das sollte nicht zu stark ausgeprägt sein. Es ist auch nicht verkehrt etwas in den Ferien zu lernen, aber vom schulischen Lernen ist Abstand zu halten.

Lesen und Schreiben kann man auch, ohne dass es dabei schulisch zugeht, vielleicht ein Theaterprojekt? Theater ist toll, Literatur, Sprache, Geschichte, Kultur, aber auch menschliches Verhalten, Rollenspiel und viele andere Fähigkeiten können erlebt werden. Das ist etwas, wofür in der Schule wenig Zeit bleibt. Also vielleicht ein Theaterprojekt für die Ferien? Was ist Eure Rolle dabei? Schreibt Ihr die Dialoge, entwerft Ihr die Kostüme, gestaltet Ihr das Bühnenbild oder seid Ihr ehr Schauspieler?

Wie? Ihr kennt keine Theaterstücke, also, im Friedrich-Maerker-Verlag sind 2 Klassiker als Nacherzählungen erschienen, lest sie doch einfach, um eine Idee zu bekommen. Goethe’s Faust kennt fast jeder, es ist eine Wissenstragödie, Faust und der teuflische Mephisto lassen Euch ganz unglaubliches erleben. Oder Schiller’s Räuber, eine Familiengeschichte mit Burg, Räubern und einigen unerwarteten Wendungen. Die Nacherzählungen von Dorothea S.Felix sind verkürzt und leicht verständlich, im Anhang findet Ihr Erklärungen und Anregungen.

Da ist wirklich für jeden etwas dabei, Ihr findet die Nacherzählungen als iBooks im iTunes Store, beim Friedrich-Marker-Verlag und natürlich könnt Ihr sie in jeder Buchhandlung bestellen. Es gibt so viel was zum Theater dazugehört. Entdeckt Euch selbst und Eure Talente.

D.S.Felix: Nacherzählung von Goethes Faust © 2014
D.S.Felix: Nacherzählung von Goethes Faust © 2014