Zweisprachige Bücher pro und contra

Sind zweisprachige Bücher eigentlich sinnvoll? Die Lehrmeinungen gehen auseinander, ob ein Buch zweisprachig sinnvoller ist oder nicht. Allerdings gibt es viele Aspekte, die für zweisprachige Bücher sprechen.

Zweisprachige Bücher fördern die bewusste Auseinandersetzung mit der Fremdsprache. Es ist immer sinnvoll und vorteilhaft etwas bewusst zu tun. Bücher in mehr als einer Sprache helfen dabei, weil sie den Lesern direkte Vergleichsmöglichkeiten bieten. Ein weiterer Vorteil ist, dass Texte in zwei Sprachen unsicheren Lesern die gewünschte Sicherheit gibt, den Text wirklich verstanden zu haben.

Aber zweisprachige Bücher geben nicht nur Sicherheit, sie erlauben es auch die schwächere Sprache gezielt zu fördern. Bei Lesern, die eine Fremdsprache erlernen ist es klar, dass die Fremdsprache schwächer ist, aber auch zweisprachig aufwachsende Kinder und zweisprachig lebende Erwachsene haben oft eine schwächere und eine stärkere Sprache. Die Unterschiede beginnen oft dann, wenn die betreffende Person in die Schule kommt oder im Alltag einseitig eine Sprache favorisiert. Das ist nicht schlimm, kann aber durch den gezielten Einsatz von zweisprachigen Büchern vermieden und abgeschwächt werden.

Zudem muss festgehalten werden, dass zweisprachige Bücher motivierend wirken. Denn diese Bücher zeigen dem Leser, wie viel Freude, er an der fremden Sprache haben kann, was er doch schon alles kann und wenn mal etwas nicht so klar ist, kann es einfach nachgelesen oder gespickt werden. Dementsprechend eignen sich zweisprachige Bücher und mehrsprachige Lektüren besonders gut zur außenunterrichtlichen Förderung von Fremdsprachen.

Eigentlich ist das doch eine gute Sache, oder? Wenn Sie mir hier zustimmen, dann wird die Frage, ob zweisprachige Bücher sinnvoll sind, sicher auch bejahen. Zweisprachige Bücher sind eine hervorragende Möglichkeit für Lerner und zweisprachige Leser, um ihre Sprachfähigkeiten zu verbessern und zu vertiefen. Also, in diesem Sinne, lest mehr zweisprachige Bücher!

Bilinguale Wendebücher
Bilinguale Wendebücher

Die Räuber lesen

Hallo Ihr Lieben, ja, ich bin es mal wieder Euer Buchstabenspiel. Heute möchte ich Euch von einem Buch erzählen, das Eure Eltern sicher kennen, das es aber neu und extra für Euch gibt. Wie das Buch heißt, möchtet Ihr wissen? Nun, es heißt Die Räuber und ist ursprünglich von Friedrich Schiller. Allerdings gibt es eine Nacherzählung von D.S. Felix, die einfacher zu verstehen ist, denn Schiller’s Original ist selbst für Erwachsene nicht ganz so einfach zu verstehen. 

Das Buch handelt von einer Bande von Räubern, wie es sie vor langer Zeit in Deutschland einige gab. Der Räuberhauptmann und seine Familie sind für die Geschichte wichtig. Der Räuber, Karl Moor ist der erstgeborene Sohn eines Burgherren und soll die Burg erben. Sein Bruder Franz ist neidisch und tut alles, um an Karls Stelle zu treten. Er hat aber mit seinem Bruder keinen normalen Streit, sondern spielt die ganze Familie gegeneinander aus, bis fast alle tot sind. Wie es genau ausgeht, das werde ich Euch aber nicht verraten, das müsst Ihr schon selbst lesen. Lest das Buch: Nacherzählung – Die Räuber von D.S. Felix. Das Buch ist als eBook im iTunes Store erhältlich oder Ihr könnt es aus im Buchhandel bestellen. 

Also, viel Spaß beim Lesen, es ist wirklich spannend. Viele Grüße von Eurem Buchstabenspiel

Die Räuber © Nero 2014
Die Räuber © Nero 2014

Kinder zum Lesen motivieren

Kinder zum Lesen motivieren ist nicht nur für Kinder wichtig. Heute ist das Angebot an Tätigkeiten riesig und oft hat man das Gefühl so viel machen zu wollen, aber es ist kaum möglich alles in kurzer Zeit zu schaffen. Als erstes muss Lesen als Tätigkeit angeregt werden. Einigen Menschen ist nicht wichtig, andere empfinden es als langweilig und wieder andere sehen es als vertane Zeit. Das ist schade. 

Warum lesen?

Warum lesen wir und warum sollten wir lesen? Wenn ich Freunde, Bekannte und Familie frage, warum sie lesen, dann wissen sie meist erstmal nicht, was antworten. Lesen ist ihnen einfach ein Bedürfnis. Doch warum ist es ein Bedürfnis? Für mich persönlich ist es die Möglichkeit andere Welten kennenzulernen, Informationen über Gefühle und Empfindungen, aber auch kulturelle Themen zu erhalten. Lesen eröffnet mir nicht nur neue Welten, sondern zeigt mir auch, wer ich in dieser Welt bin. Aber die Information, das indirekt vermittelte Wissen, die sind essentiell.  

Weniger Ablenkung

Ein ganz entscheidender Punkt, um Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene zum Lesen zu motivieren, ist die Ablenkung. Ablenkung muss reduziert werden, denn je weniger Ablenkung es gibt, desto mehr wird dann auch gelesen. Was lenkt ab? Alles. 

Konzentration oder Fokussieren auf eine Aktivität ist heute für viele Menschen schwierig, besonders Kinder und Jugendliche haben damit große Schwierigkeiten. Es ist eine erlernbare Fähigkeit sich auf eine Sache zu konzentrieren. Bücher seien sie gedruckt oder elektronisch können uns in ihren Bann ziehen, wenn wir es zulassen. 

Nacherzählung von D.S. Felix © 2016
Nacherzählung von D.S. Felix © 2016

Fremdsprachliche Lektüre

Fremdsprachige Lektüren sind oft schwieriger, weil viele Leser das Bedürfnis haben ein Nachschlagewerk zu benutzen. Das muss nicht sein, zum Beispiel dann, wenn Lektüren mit Vokabelangaben gelesen werden oder auf einem elektronischen Lesegerät, das eine Nachschlagefunktion hat. 

Marschen und die Süßigkeiten von D.S. Felix © 2016
Marschen und die Süßigkeiten von D.S. Felix © 2016

Lesen erweitert den Wortschatz

Lesen erweitert immer auch den Wortschatz, dabei ist es gleich, ob in der Muttersprache oder in einer Fremdsprache gelesen wird. In jeder unserer Sprachen gibt es unzählige Worte, die wir entweder nicht kennen oder nicht benutzen. Selbst Erwachsene benutzen oft nur einen vergleichsweise kleinen Teil des Wortschatzes. Wer liest, wird mehr Worte und unterschiedliche Satz-Konstruktionen benutzen. 

Lesen ist weit mehr eine Freizeitbeschäftigung, es ist eine Beschäftigung mit uns selbst, der Welt von gestern, jetzt und in der Zukunft. Doch bitte ich zu bedenken, dass nicht die Zahl der gelesenen Bücher entscheidet, sondern dass sie gelesen werden.

 

Mit Lektüre zum Erfolg

Mit Lektüre zum Erfolg. Das ist das Motto, meines dieswöchigen Beitrags auf diesem Blog. Ja, es hört sich etwas einfach an zu behaupten, dass Lektüre zum Erfolg führt. Doch so einfach es sich auch anhört, so einfach ist es auch. Das Schöne am Lesen ist, dass es wirklich dabei hilft Informationen, Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln und das ganze noch mit Spaß

Was ist Lesen? 

Doch was ist Lesen eigentlich? Lesen wird hier als intellektuelle Auseinandersetzung mit schriftlich dargestellten Themen und Problemen angesehen. Das heißt, Lesen ist die Aufnahme und das Bereifen von Informationen genauso, wie die kritische Auseinandersetzung und Inbezugsetzung derselben, diese Tätigkeit endet erst dann wenn das Gelesene weitergedacht und weitergeführt wurde. Nur wer diese Stufen nimmt, der hat wirklich etwas gelesen.

Deshalb kann es von großem Wert sein etwas mehrfach zu lesen. Oft lesen Menschen nur oberflächlich, das, was sie sowieso schon wissen und kennen ohne es zu vertiefen. Andere verstehen das Gelesene nicht und müssen deshalb als Analphabeten betrachtet werden.

Kulturtechnik Lesen

Lesen ist eine Kulturtechnik, die Europa zu dem macht, was es ist. Das heißt, die Gesellschaft hat sich durch das Medium Buch in besonderer Art und Weise entwickelt, die sich vom Rest der Welt unterscheidet. Natürlich, es gibt Amerika und besonders Nordamerika, das uns Europäern kulturell sehr nahe steht und eine ähnliche Entwicklung durchlaufen hat. Vergleicht man Europa mit Asien oder Afrika, dann fällt auf, dass die Entwicklungen auf den Kontinenten ganz unterschiedlich verlaufen sind. Ein Grund hierfür ist der Umgang mit der Schrift und dem darin verborgenen Wissen. 

Bücher und die aktive Auseinandersetzung mit ihnen, vor allem auch das Nachdenken und der daraus entstehende Diskurs hat Europa beflügelt. Es ist richtig, dass Wissen und Fähigkeiten lange Zeit von der Kirche kontrolliert und auch zensiert wurde, aber zu einem guten Teil ihrer Energie hat die Kirche als Institution auch darauf verwandt dieses Wissen zu archivieren und zu vermehren. 

Lesen als kontinuierliche Entwicklung

Das, was gelesen und zum Lesen verbreitet wird, das wurde und wird nach wie vor stark kontrolliert, zum Teil sicher auch manipuliert, aber kritische Leser werden das nur als Anreiz sehen, noch mehr zu lesen. Lesen ist Input, ein Reiz nachzudenken, ein Anreiz etwas zu tun, mehr zu machen, mehr zu können und das können wir. Kaum jemand nutzt die Fähigkeiten voll aus, unter uns gesagt, ich kenne niemanden, der auch nur annähernd sein geistiges Potential ausschöpft oder auch nur sich selbst so fordert, dass er seine Grenze erreicht.

Das hört sich falsch an? Nein, es ist richtig, denn, indem wir uns selbst anstrengen an die Grenze des Möglichen bringen, verschieben wir Stück für Stück diese Grenzen… Immer mehr wird möglich, also, weiterlesen, weiterdenken, weiter und immer weiter. 

Lesen in der Muttersprache und in fremden Sprachen trainiert nicht nur das Verstehen und die Lesefähigkeit, sondern vor allem den Intellekt. Wir werden besser. Wir lernen in der Muttersprache aber auch der Fremdsprache dazu. Deshalb, lest, lest in Eurer Muttersprache und auch in Fremdsprachen. Schaut Euch auch die Illustrationen an, sie sind da aus einem bestimmten Grund. 

Lesen & Lernen by Dorothea S. Felix
Lesen & Lernen by Dorothea S. Felix

Schnell, schnell, nicht beim Lesen

Geschwindigkeit und Beschleunigung beim Lesen

Die Menschen möchten, dass alles immer ganz schnell geht, um möglichst wenig Zeit zu verschwenden. Die Idee ist nett, aber Langsamkeit und Ruhe haben durchaus eine Daseinsberechtigung. Lesen sollte man mit Ruhe. 

Schnelllese-Apps und Techniken

Heute werden Schnelllese-Apps und Schnelllese-Techniken angepriesen. In manch einem Kontext haben sie sicher ihre Berechtigung, aber das Textverständnis leidet darunter leider sehr. Es ist allgemein bekannt, dass wir Texte auch schneller auffassen können. Diese Lesetechnik eignet sich besonders für kurze intensive Lesephasen, in denen wir eine bestimmte Information aus einem Text heraussuchen möchten. Für längere Texte eignet sich das nicht so gut, weil wir nach kurzer Zeit ermüden. Auch wird der Lesegenuss dabei zu kurz kommen. 

Viele wissen sicherlich aus eigener Erfahrung, dass wir Worte schnell erkennen und dann  glauben sie zu lesen. Das zeigt sich zum Beispiel dann, wenn wir Fehler finden sollen, oft sehen wir den ersten und den letzten Buchstaben eines Wortes und erahnen den Rest, der Schreibfehler wird übersehen. Es gibt Tests, die belegen, dass solange der erste und der letzt Buchstabe eines Wortes korrekt ist, dass geübte Leser den Text oder Satz trotzdem verstehen. 

Viele von uns vergessen auch, dass wir beim Lesen, den Text als Bild wahrnehmen, die Interpunktion lässt uns erahnen, wie der Satz verläuft, und somit können wir sehr viel schon im Voraus erahnen. Die Interpunktion vereinfacht also das Lesen und verbessert den Lesefluss. Darunter kann aber auch die Genauigkeit leiden, wenn wir zu schnell lesen.

Lesegeschwindigkeit variiert

Zudem müssen wir berücksichtigen, dass die Lesegeschwindigkeit immer variiert. Ein Beispiel, wenn wir auf eine schwierigere oder komplexere Passage treffen, dann werden wir automatisch langsamer. Das ist normal und zum Textverständnis nötig, manchmal, wenn der Text sehr schwer ist, kann es sogar erforderlich sein, den Text mehrfach zu lesen. Das ist aber bei keiner Schnelllesetechnik nicht vorgesehen. Insgesamt kann gesagt werde, dass die Schnelllesetechniken sich nicht für Romane eignen und auch für längere Texte nur dann interessant sind, wenn man gezielt eine bestimmte Information sucht. 

Buchstabenspiels Rat am Ende

Abschließend muss natürlich zugegeben werden, dass Lesen eine Fähigkeit ist, die trainiert werden muss und kann. Leseanfänger werden langsamer lesen, als geübte Leser. Es ist auch richtig, dass es eine Mindestlesegeschwindigkeit zu geben scheint, die für das Textverständnis wichtig ist, aber die Höchstgeschwindigkeit hängt von der Leseabsicht ab. Ich persönlich lese viel, aber den meisten Spaß macht mir das Lesen zum Genuss und das mache ich relativ langsam. Genießen ist einer der wichtigsten Anreize zum Lesen. 

Burgen und Geschichten

Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch ein tolles und vor allem abenteuerreiches neues Jahr! So nun sind die Weihnachtsferien endgültig vorbei. Schade, die Zeit war so schön. Auch, oder gerade weil Euer Buchstabenspiel ungestört lesen konnte. Wie habt Ihr die Zeit genutzt? 

Im baden-württembergischen Neckarmühlbach gibt es die Burg Guttenberg mit einer wunderbaren Greifenwarte. Im Sommer ist sie ein beliebtes Ausflugsziel, aber auch im Winter können die Vögel besucht werden. Am Sonntag gibt es bei schönem Wetter sogar Flugvorführungen. 

D.S.Felix hat in dem zweisprachigen Buch David und das Leben auf der Burg Guttenberg einerseits die Burg und andererseits deren Geschichte erzählt. Das ist das schöne an den zweisprachigen Büchern der Autorin, die Texte sind zum Einen fiktional und zum Anderen enthalten sie viele Informationen, sei es über die Region oder auch die Geschichte. Die Bücher der zweisprachigen Reihe David, der kleine Ritter aus Hassmersheim erzählt von der Geschichte der Ritter und Burgen am Neckar, aber es wird nicht vergessen auch über Jungen im Alter von 9 bis 12 Jahren zu erzählen. 

Die Burg Guttenberg ist eine der wenigen Burgen, die nie zerstört wurden, es ist also keine Ruine. Die Greifenwarte hat viele Eulen, aber auch Adler und Geier. Ein Geier ist richtig beliebt, das ist der Caracara, deshalb hat Euer Buchstabenspiel hier ein Foto für Euch. Viele Grüße und viel Spaß beim Lesen.

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Viele gute Gründe zu Lesen

Das neue Jahr ist noch jung und dementsprechend sind die guten Vorsätze noch nicht vergessen. Aber mal ehrlich, warum müssen wir uns immer Dinge vornehmen, die wir dann doch nicht einhalten? Klar, wir wissen, dass es gut für uns wäre. Also, dann lasst uns doch dieses Jahr einfach mal durchhalten!

Es gibt viele gute Gründe zu Lesen. Ein Vorsatz könnte es dementsprechend sein, pro Woche ein Buch zu lesen. Das geht nicht? Natürlich geht das, sogar recht einfach. 

Jeder profitiert vom Lesen, denn es entspannt und kann sogar heilen. Wenn ich mich nicht wohl fühle, dann greife ich nach einem Buch und das hilft. Es gib Studien, die belegen, dass Lesen mentale und körperliche Entspannung bringt. Aber Lesen macht auch Freude, gut, das hängt zum Teil auch von der Wahl des Buches ab. Mein Auswahlkriterium ist deshalb immer: habe ich Lust darauf? Außerdem hat Lesen auch großartige Nebenwirkungen, es macht klug und stärkt das Gehirn. Bücher zu lesen verändert nachweislich das Gehirn und die Konzentrationsfähigkeit. 

Ja, das hört sich jetzt sehr nach dem typischen Geplapper eines Lehrers an, aber es ist wahr, je mehr wir lesen und wissen, desto mehr Querverbindungen und somit Ideen können wir machen. Fachfremde Themen werden einfacher aufgefasst und unsere Vorstellungskraft produziert eifrig mehr. Wer selbst schreibt, wird dank des Gelesenen besser schreiben. Lesen eröffnet in jeder Hinsicht neue Perspektiven. So können wir selbstbewusster und kommunikativer werden, aber es trainiert uns auch im Zuhören. 

Wer jetzt damit zu argumentieren versucht, lieber mit anderen Leuten oder Freunden etwas zu tun, dem sei gesagt, dass gemeinsames Lesen wundervoll ist und eine Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte.

Also, wie sieht es aus? Werdet Ihr auch ein Buch pro Woche lesen? Mein Ziel ist es. Ich kann nicht sagen, wohin es mich führt, in einigen Monaten, einem Jahr, in fünf Jahren, in zehn? Doch seit ich es tue bin ich viel entspannter, weil ich nach der Arbeit beim Lesen wirklich abschalten und abtauchen kann. Wie viele neue Themen für Gespräche mit meinen Lieben werde ich wieder dabei entdecken? Wie viel besser kann ich verstehen, was mir bisher verborgen geblieben ist. Wie viel kann ich lernen, über all das, was mich begeistert? Wie offen wird mein Herz und Dein Geist, wenn ich regelmäßig neue Standpunkte einnehme? Wie viele neue Ideen werde ich gewinnen können? Wie viel neue Energie, die Ideen auch anzupacken und meine Träume wahr werden zu lassen? Ein Buch in der Woche zu lesen hat mein Leben verändert. Es kann auch Deins für immer verändern.

Buchstabenspiel’s Weihnachtskalender Tag 24

Euer Buchstabenspiel wünscht Euch von Herzen fröhliche Weihnachten!

Heilige Nacht

So ward der Herr Jesus geboren

Im Stall bei der kalten Nacht.

Die Armen, die haben gefroren,

Den Reichen war’s warm gemacht.

Sein Vater ist Schreiner gewesen,

Die Mutter war eine Magd.

Sie haben kein Geld nicht besessen,

Sie haben sich wohl geplagt.

Kein Wirt hat ins Haus sie genommen;

Sie waren von Herzen froh,

Daß sie noch in Stall sind gekommen.

Sie legten das Kind auf Stroh.

Die Engel, die haben gesungen,

Daß wohl ein Wunder geschehn.

Da kamen die Hirten gesprungen

Und haben es angesehn.

Die Hirten, die will es erbarmen,

Wie elend das Kindlein sei.

Es ist eine G’schicht‘ für die Armen,

Kein Reicher war nicht dabei.

Ludwig Thoma (1867-1921)

Buchstabenspiel’s Weihnachtskalender Tag 23

Hallo Ihr Lieben hier ist ein wunderschönes Weihnachtslied, das kennt Ihr sicher. Könnt Ihr es auch singen? Falls Ihr den Text des Weihnachtsliedes nicht sicher auswendig wisst, dann ist er hier noch einmal. Außerdem habe ich hinreinen Link für Euch, dann könnt Ihr das Lied mit anderen zusammen singen. Laßt uns froh und munter sein. Singen ist schön und gehört zum Weihnachtsfest. Also, in diesem Sinne: 

Laßt uns froh und munter sein
Lasst uns froh und munter sein
und uns ganz von Herzen freu’n.
Lustig, lustig, tralla-la-la-la,
bald ist Nikolaus-abend da,
Bald ist Nikolaus-abend da!

Stelle Deinen kleinen Teller auf,
Nikolaus legt gewiss ‚was ‚drauf.
Freu‘ Dich, freu‘ Dich, tralla-la-la-la,
bald ist Nikolaus-abend da,
Bald ist Nikolaus-abend da!

Nikolaus mit seinem Jutesack,
trägt darin Geschenke huckepack..
Freu‘ Dich, freu‘ Dich, tralla-la-la-la,
bald ist Nikolaus-abend da,
Bald ist Nikolaus-abend da!

Nikolaus ist ein guter Mann,
dem man nicht genug danken kann.
Freu‘ Dich, freu‘ Dich, tralla-la-la-la,
bald ist Nikolaus-abend da,
Bald ist Nikolaus-abend da!

Nikolaus ist schon unterwegs,
mit Päckchen, Nüssen und mit süssem Keks.
Freu‘ Dich, freu‘ Dich, tralla-la-la-la,
bald ist Nikolaus-abend da,
Bald ist Nikolaus-abend da!

Buchstabenspiel’s Weihnachtskalender Tag 22

Hallo Ihr Lieben, hier eines der beliebtesten Weihnachtslieder zu Ehren des Weihnachtsbaumes. Sicher habt Ihr in den vergangenen Tagen und Wochen viel Zeit auf dem Weihnachtsmarkt verbracht. Weihnachtsmärkte sind eine tolle Sache, nicht nur weil es so viele schöne Sachen zu sehen gibt, sondern weil es so stimmungsvoll ist. Hier nun der Text für das Weihnachtslied, damit Ihr auch mitsingen könnt. 

O Tannenbaum

O Tannenbaum, o Tannenbaum,

wie grün sind deine Blätter!

Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,

nein, auch im Winter, wenn es schneit.

O Tannenbaum, o Tannenbaum,

wie grün sind deine Blätter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,

du kannst mir sehr gefallen!

Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit

ein Baum von dir mich hoch erfreut!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,

du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,

dein Kleid will mich was lehren:

Die Hoffnung und Beständigkeit

gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit,

o Tannenbaum, o Tannenbaum,

dein Kleid will mich was lehren.