Lesen und Verstehen

Es gibt zahlreiche Aspekte, die das Lesen und Verstehen von Texten und Büchern beeinflusst. Diese Aspekte haben auch einen großen Einfluss auf das Lesen und Schreiben in fremden Sprachen. Damit hängt die Fähigkeit und die Geschwindigkeit einen Text zu lesen und zu verarbeiten zusammen.

Die Aspekte sind der Umfang des Wortschatzes, die Komplexität des Textes, die Motivation des Lesers, wie auch die Vorkenntnisse. Zum Wortschatz muss erläutert werden, dass unser Gehirn sehr effizient arbeitet, das heißt, Wörter, die es bereits kennt, werden ganz automatisch erkannt und dem „Bekannten“ zugeordnet. In anderen Worten heißt das, dass jemand, der einen großen und differenzierten Wortschatz hat, schneller lesen kann, als jemand mit einem vergleichsweise kleineren Wortschatz.

Tendenziell wird der Leser mit dem größeren Wortschatz auch komplexere Texte schneller lesen und begreifen können. Denn natürlich ist der Wortschatz nur ein Aspekt, die Komplexität ist ein weiterer Aspekt. Ein einfacher Text, wie ein Märchen, wird sich selbstverständlich schneller lesen und verstehen lassen, als ein schwieriger Text aus einem spezialisierten Fachbuch, sei es Physik, Soziologie oder Medizin.

Aber natürlich spielt beim Lesen auch immer die Motivation des Lesers eine entscheidende Rolle. Wer keine Lust hat einen bestimmten Text zu lesen, wird ganz gleich, ob der Text leicht oder schwer ist, bekanntes oder unbekanntes Vokabular enthält nur langsam gelesen werden. Im Gegenzug, kann ein schwerer Text mit umfangreichen Vokabular und anspruchsvollen Strukturen schnell gelesen und erfasst werden, wenn der Leser motiviert ist und den Text lesen möchte. Zum Teil verfliegt dabei die Zeit derart schnell, dass am Ende Enttäuschung darüber entsteht, dass das Buch schon zu Ende ist.

Der letzte Aspekt, auf den hier eingegangen werden soll, ist die Vorkenntnis des Lesers. Wer einen Text zu einem bekannten Thema liest, wird sich weniger schwer tun, als jemand, der sich mit dem Thema bisher noch nicht auskennt und Schwierigkeiten mir dem Verstehen hat. Deshalb gibt es die zweisprachigen Kinderbücher des Friedrich-Maerker-Verlages, sie sind einerseits leicht verständlich geschrieben und andererseits ist es durch die 2 Sprachenvarianten des Textes möglich zu kontrollieren, ob der Text auch verstanden worden ist.

Fremdsprachenerwerb und Lesen

Das Lesen in einer Fremdsprache wird oft als sehr schwierig empfunden. Dabei sind genau die gleichen Aspekte wichtig, wie beim Lesen in der Muttersprache. Das heißt, der Umfang des Wortschatzes, die Komplexität des Textes, die Motivation des Lesers, wie auch dessen Vorkenntnisse entscheiden über die Fähigkeit einen Text schnell oder langsam zu lesen und zu verstehen.

Wer gerade damit beginnt eine Fremdsprache zu erlernen, weiß aus Erfahrung, dass man sich erst an gewisse Buchstabenkombinationen gewöhnen muss, um flüssig lesen zu können. Das beeinflusst die Lesegeschwindigkeit. Denn viele Buchstabenkombinationen wiederholen sich in einer bestimmten Sprache, diese Kombinationen schnell zu erkennen, sie helfen bei der Erfassung und somit dem Lesen eines Textes. Das heißt im Umkehrschluss, dass man je mehr Buchstaben und Buchstabenkombinationen man kennt, umso schneller wird man lesen und verstehen können. Bei Fremdsprachen gesellt sich zur Fähigkeit Buchstaben und deren Kombinationen zu erkennen auch noch die Aussprache, denn wenn es Buchstaben gibt, die man nicht aussprechen kann, dann wird auch der Lesefluss und das Verständnis unterbrochen.

Wie in der Muttersprache auch ist es wichtig in der Fremdsprache das Lesen zu üben. Es empfiehlt sich kontinuierlich diese Fähigkeit zu trainieren. Übung macht den Meister. Neu ist nur, dass die Fähigkeit in der Muttersprache schnell und sicher zu lesen einen großen Einfluss auf die Lesefähigkeit in der jeweiligen Fremdsprache hat.

Ein weiterer positiver Einfluss auf die Lesefähigkeit und das Verstehen von Texten in der Fremdsprache sind jegliches Wissen zu Land, Leuten und Kultur. Der Grund ist schnell erläutert, Texte sind immer gefüllt mit kulturellen Kontexten, die implizit erfasst werden müssen. Beim Friedrich-Maerker-Verlag gibt es zweisprachige Bücher, die helfen in einer Fremdsprache zu lesen und damit die Fremdsprache zu lernen. 

Wer seine Fähigkeiten vertiefen und verbessern möchte sollte Texte lesen, die ihn wirklich interessieren. Hilfreich ist es dabei mit einfachen Texten zu beginnen und den Schwierigkeitsgrad zu steigern. Und natürlich ist die kontinuierliche Arbeit an der Fremdsprache an oberster Stelle. Lesen, üben, Lesen üben. 

Lesen gegen Langeweile

Langeweile muss nicht sein, es gibt ein einfaches Gegenmittel, das heißt Lesen. Das ist sicher keine neue Erkenntnis, aber muss sicher ab du an noch mal wiederholt werden. Lesen ist aber nicht nur ein Mittel gegen Langeweile, sondern auch eine Kompetenz.

Wer täglich liest, bekommt viele Informationen, die jemandem der nicht liest entgehen. Damit sammeln wir lesend täglich Informationen und Wissen. Dabei ist es gleichgültig, was wir lesen, ob es Zeitungen, Zeitschriften, Werbetafeln, Bücher oder auch eBooks sind, lesen schult und übt unsere Fähigkeit komplexe Zusammenhänge verstehen zu können. Nur wer das Lesen beherrscht, wird im Leben bestehen. Bildung kann nur mit einer guten Lesekompetenz erreicht werden.

Wer sich langweilt, sollte mal nach einem Buch greifen und lesen, es ist erstaunlich, welche Welten sich mit einem Buch und dem Lesen eröffnen. Der Friedrich-Maerker-Verlag bietet tolle Jugendbücher an, eines soll hier kurz vorgestellt werden. Es heißt „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“, dieses Buch handelt von einem Protagonisten, der zwischen Welten in der Zukunft und der Vergangenheit hin- und herzureist. Lupi ist der Name des Protagonisten, er lebt als Kyklop in einer uns fremden Welt und lässt uns an seinem Leben teilhaben. Die Erlebnisse sind stark reflexiv, ob sie wirklich immer so stattfinden, das muss jeder Leser für sich selbst entscheiden. Das Buch lässt viele Möglichkeiten des Lesens zu, langweilig wird es dabei garantiert nie. Aber das Spiel mit Realitäten und Fantasien wird bestimmt angeregt.

Aber natürlich gibt es viele verschiedene Bücher, wie es viele verschiedene Lesarten gibt. Wenn ein Buch als nicht spannend genug empfunden wird, dann wird ein anderes vielleicht als zu nervenaufreibend empfunden. Jeder kann sich selbst, ganz nach seinem Geschmack ein Buch aussuchen.

Welches Buch hast du zuletzt gelesen und welches möchtest du als nächstes lesen? Es kann auch sehr spannend sein mit Freuden zusammen ein Buch zu lesen, oder aber zur gleichen Zeit ein bestimmtes Buch lesen. Ihr werdet feststellen, dass jeder etwas anderes darin lesen wird. Lesen macht Spaß!

Vorlesen!

Warum vorlesen so wichtig ist, soll an dieser Stelle kurz erörtert werden. Manche Bücher möchten Kinder immer wieder vorgelesen bekommen, bis sie diese auswendig kennen. Dabei blättern sie diese Bücher dann häufig durch und spielen eine Lesefähigkeit vor, die sie in dem Masse noch gar nicht haben.

Die Fähigkeit des Lesens ist vor allem auch eine Denkfähigkeit, die Handlungsmöglichkeiten eröffnet. Das ist kein Beweis für Anpassung. Dadurch wird zum einen die Fantasie der Kinder geübt und zum anderen die Gestaltung der Welt. Bücher lesen und vorzulesen zu bekommen sind deshalb für die Entwicklung von Kindern sehr wichtig. Der Spracherwerb bei Kindern, denen vorgelesen wird, erfolgt wesentlich erfolgreicher und schneller als bei Kindern, die ohne Vorlesen und Lesen aufwachsen. Die geistigen Fähigkeiten werden damit motiviert und trainiert.

Kinder möchten die Schrift und Bücher sinnlich erleben, wie könnte das besser erfolgen als durch Vorlesen und selber lesen? Bücher präsentieren Schrift in einer „körperlichen“ Gestalt. Bücher sind zudem dauerhaft, sie zeigen noch nach Jahren, was einmal war. Damit bieten sie Halt. Aber sie lehren auch den sorgsamen Umgang, denn wenn man ein Buch mehrfach lesen möchte, muss man es sorgsam behandeln.

Es gibt Bücher für jedes Alter, sie wandeln sich mit der Zeit, zunächst dominieren noch Bilder, aber je größer Kinder werden desto weniger Bilder und mehr Text wird ein Buch haben. Schöne Geschichten und Texte werden auch immer dazu verleiten weitere Bücher zu lesen, sie wecken die Neugier auf mehr. Es kann auch den Dialog anregen, denn kaum 2 Menschen lesen ein Buch genauso.

Bücher machen aber nicht nur auf Bücher selbst neugierig, sondern wecken Neugier für Menschen, Geschichten, vielschichtige Realitäten und vieles mehr. Natürlich tun das andere Medien auch, aber in Büchern kann man zurückblättern, vorblättern, Sätze, Absätze, Kapitel oder das ganze Buch wiederholt lesen. Hier entscheiden die Kinder die Geschwindigkeit selbst und bekommen sie nicht diktiert. Wem nie vorgelesen wurde, dem fehlt das später. Lesen und vorgelesen bekommen sind wichtige Kulturfähigkeiten, die uns fürs Leen prägen. Im Friedrich-Maerker-Verlag gibt es zweisprachige Kinderbücher, die auch die Neugier in oder für Fremdsprachen wecken.

Bücher lesen zu können macht unabhängiger, freier, selbstständiger und auch kritischer im Umgang mit allen anderen Medien. 

Ostern und Langeweile

Hallo Ihr Lieben, ja, es ist schon eine ganze Weile her, dass Euer Buchstabenspiel Euch geschrieben hat. Aber jetzt ist es wieder da. Was habt Ihr in der Zwischenzeit gelesen? Habt Ihr viele tolle Bücher und spannende Geschichten gelesen?

Nein? Wieso denn nicht? 

Was muss ich hören Euch ist langweilig? Das kann doch nicht wahr sein. Ihr lest nicht und beklagt Euch über Langeweile? Wie geht das denn? 

Also, wenn Eurem Buchstabenspiel langweilig ist, dann gibt es eine ganz einfache Lösung. Euer Buchstabenspiel geht an den Bücherschrank und sucht sich ein schönes Buch aus. Mit dem Buch geht es dann auf das Sofa, in den Sessel am Fenster oder einfach auf den Teppich. Und dann? Dann wird gelesen. Lesen ist eine tolle Beschäftigung, da könnt Ihr bei jedem Wetter einzigartige Abenteuer erlesen. Ihr könnt von erstaunlichen Personen lesen und mit ihnen Geschichten erleben. 

Testet das doch einfach mal. Was kann schon passieren. Sicherlich habt Ihr zurzeit auch Osterferien, Ihr müsst nicht in die Schule und habt viel Zeit das zu tun, was Ihr sonst nicht so viel macht. Lesen müsst Ihr zwar in der Schule auch, aber zuhause könnt Ihr die Bücher lesen, die Euch gefallen. 

Euer Buchstabenspiel liest momentan „Daniel und der Koffer im Öttingerhaus“. Das ist ein Roman für Jugendliche. Es ist wirklich sehe erstaunlich, was Daniel alles erlebt. Was er im Koffer findet. Und auch das Öttingerhaus ist ein unerwarteter Ort. Aber mehr werde ich Euch jetzt nicht verraten, das Buch ist von dem Autor D.S. Felix, Ihr findet es beim Friedrich-Maerker-Verlag. 

Also, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch frohe Ostern!

Zweisprachige Kinderbücher

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ und „Mariechen und die Süßigkeiten“ sind zweisprachige Lektüren, die sich sowohl an deutsche Kinder richtet, die eine Fremdsprache erlernen, als auch an Kinder, die Deutsch als Fremdsprache erlernen. Die Geschichte ist eine Fortsetzungsgeschichte, das heißt David und Marie erleben verschiedene Abenteuer.

Die Bücher sind alle zweisprachig. Außerdem gibt es zu den einzelnen Geschichten auch Vokabelblätter und Aufgabenblätter, die das Ziel haben Vokabeln und Grammatik zu trainieren und somit die Sprachfertigkeiten zu vergrößern. Damit können die beiden Geschichten auch als Sprachlerngeschichten bezeichnet werden.

Lesen ist eine entscheidende Kompetenz beim Sprachenerwerb, nur wer Texte aus und zu dem Land, in dem die entsprechende Sprache gesprochen wird liest, wird die Sprache auch wirklich erlernen. Sprache beinhaltet weit mehr als nur Vokabeln oder Worte und Grammatik. Vokabular benutzt man immer in bestimmten Kontexten und so kann es einen großen Unterschied machen, ob man beispielsweise „gehen“ oder „fahren“ benutzt. Ein Beispiel: In Spanien gehen die Menschen am Wochenende an den Strand, in Deutschland dagegen fahren sie am Wochenende an den Strand. Texte zeigen den Gebrauch von Worten im Kontext und auf anschauliche Weise. Diese Information kann man zwar auch aus umfangreichen Wörterbüchern ziehen, aber bildlicher ist es doch im Text.

Das gleiche gilt für die Satzstruktur. Die wird einfacher in einem Text geübt, denn in Texten wird sie wieder und wieder wiederholt und so wird der Leser an sie gewöhnt. Das prägt sich ein. Und so wird sich eben auch die Struktur einprägen. Parallel werden auch die Vokabeln zum Thema geübt, gelernt und der Wortschatz erweitert.

Sprache zeigt, wie Menschen denken, wie sie ihre Welt sehen. Es gibt große Unterschiede zwischen den verschiedenen europäischen Ländern und Sprachen. Beim Lesen entwickelt der Leser außerdem ein Gefühl für die jeweilige Sprache und damit wird der Fremdsprachenerwerb einfacher. Aber auch die Muttersprache wird sich dadurch weiterentwickeln, der Wortschatz wird differenzierter werden.

In den Fortsetzungsgeschichten „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ und „Mariechen und die Süßigkeiten“ werden diese Effekte gezielt gefördert. Kinder sollten dazu angeregt werden schon früh in der Fremdsprache zu lesen. Damit sie ein Erfolgserlebnis haben und motiviert werden diese Sprache zu lernen, auch wenn sie diese im Alltag selten benutzen. Sie werden sehen, was sie schon können und leichter lernen. Lesen eröffnet Kindern Welten.

Die verschiedenen Geschichten zeichnen sich dadurch aus, dass sie von Zwischenfragen unterbrochen werden, die zur Reflexion anregen und kontrollieren, ob der Text verstanden wird oder nicht. Die ergänzenden Arbeitsblätter und Vokabelblätter eignen sich für die Schule. Sie haben eine weitere Vertiefung zum Ziel und üben den Umgang mit den Satzstrukturen und dem Vokabular aktiv. Die fiktionalen Geschichten sind reich an regional-kulturellen Inhalten. Das heißt, sie vermitteln Kenntnisse zu Kultur, Land und Leuten. Deshalb ist es sinnvoll schon von Anfang an kurze fiktionale Texte beim Fremdsprachenerwerb einzusetzen.

Bildung sollte eine Verpflichtung sein

Bildung ist kein Privileg, sondern eine Verpflichtung. Doch, wann immer man eine der großen Zeitungen aufschlägt, findet man mit Sicherheit einen Artikel zur Bildung. Aufschreie, Warnungen, Entwarnungen und dergleichen mehr verwirren die Menschen und laden sie emotional auf.

Es wird dabei über Schulsysteme, Schulformen, Lehrer, Schüler, Eltern, Kosten und vieles mehr diskutiert. Oft wird dann von Benachteiligung und Ungleichheit gesprochen. Es wird allerdings nicht zwischen Problem, Ursache und Auswirkung unterschieden. Seit der ersten Pisa Studie ist allen klar, dass etwas gemacht werden muss. Nur leider ist nicht ganz klar, was sich ändern muss, damit die Probleme verschwinden. In den Diskussionen wird Bildung als etwas Greifbares und Endliches behandelt. Das ist sie aber nicht. Bildung ist das, was man dazu erklärt und sie endet nie, man muss sich immer weiter bilden.

In anderen Worten, es gibt kein Ziel und keine wirkliche Einigkeit darüber, was eine gute Bildung ist. Zudem wird Bildung nicht mit einer darauf folgenden Ausbildung in Verbindung gebracht. Denn theoretisch heißt es doch, „nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen wir.“ Aber viele Diskussionen beschränken sich darauf zu behaupten, dass Kinder aus finanziell „benachteiligten“ Familien auch schulisch benachteiligt sind.

Das mag im Einzelfall stimmen, darf aber so nicht generalisiert werden. Und was noch viel gravierender ist, es wird nicht klar und deutlich gesagt, dass Bildung kein Privileg, sondern eine Verpflichtung ist. Nur wenn klar gesagt wird, dass Bildung eine Pflicht und die Verpflichtung für jeden ist. Kann man erwarten, dass Bildung von der breiten Masse ernst genommen wird. Momentan wird sie nicht ernst genommen, sondern als verhandelbar gesehen und zur Polarisierung von Meinungen benutzt. Das zeigt klar und deutlich, dass es nicht um Bildung geht, sondern um Stimmungsmache.

Bildung ist eine Verpflichtung, der jeder nach seinem Vermögen nachkommen muss. Das heißt nicht, dass jeder studieren muss, sondern, dass man nach seinen Möglichkeiten sich bilden soll. Dazu kann es gehören, sich einzugestehen, dass ein Studium nichts ist. Das ist eine wichtige Erkenntnis, denn nun kann die Ausbildung konkretisiert werden. Es gibt viele Berufe, die man mit einer Berufsausbildung ausüben kann. Aber selbst mit dem Berufseinstieg ist die Ausbildung nicht beendet, man muss sich stetig und ständig weiterbilden. Das erforderliche Wissen ändert sich und wird daher mit der Zeit angepasst, deshalb ist die kontinuierliche Weiterbildung nötig.

Wer Bildung als eine Bürde empfindet wird sicher nicht glücklich sein, über die Aussicht ständig weiterlernen zu müssen. Wer jedoch Bildung als selbstverständlich und verpflichtend ansieht, wird ohne Frage sich weiter informieren und bilden. Mit einer Mentalität und Einstellung, die Bildung schätzt, wird sie nicht zum Problem, sondern zum Ziel und zur Aufgabe. 

Advent, Zeit der Ruhe und Besinnung

Der Advent ist die aktive Vorbereitung auf Weihnachten, diese Zeit wird von den meisten Menschen als recht stressig empfunden. Das muss aber nicht sein, schaffen Sie sich und Ihrer Familie Momente der Ruhe und Besinnung, indem Sie beispielsweise Rituale schaffen, die nur für die Adventszeit gelten.

Ein Beispiel, setzen Sie sich mit der ganzen Familie einmal am Tag zusammen hin, lesen oder erzählen Sie weihnachtliche Geschichten. Ihre Kinder können währenddessen Basteln, Weihnachtsgebäck essen oder einfach nur entspannt zuhören. Dieses Ritual können Sie auch immer ein wenig abwandeln, zum Beispiel, indem nicht immer Sie selbst etwas vorlesen, lassen Sie ruhig auch mal die Kinder lesen. Vielleicht lesen Ihre Kinder noch nicht ganz so schön, trotzdem wird es sehr schön sein, etwas gemeinsam zu tun. Außerdem wird es die Kinder zum Lesen bringen. Lesen macht Spaß, allerdings ist laut jemandem etwas vorzulesen eine Kunst, die man üben muss. Deshalb ist es gut und hilfreich, wenn Sie gemeinsam oder abwechselnd mit Ihren Kindern laut lesen.

Es gibt schöne Weihnachtsgeschichten, sowohl moderne als auch traditionelle. Der Friedrich-Maerker-Verlag hat eine sehr schöne Adventsgeschichte für Kinder im Angebot. Es handelt sich dabei, um eine Geschichte aus der Reihe „David, der kleine Ritter aus Hassmershheim„. Das Buch ist selbstverständlich zweisprachig erhältlich. Der Titel ist: „David – Ein Sonntag im Advent„.

Sie werden überrascht sein, wie Sie mit ein wenig Routine nicht nur Ihre Kinder zum Lesen bringen, sondern auch die Weihnachtszeit in vollen Zügen und stressfrei genießen können. Einen schönen, ruhigen und besinnlichen Advent!

Leseherbst nicht nur für Leser

Der Herbst ist traditionell die Zeit im Jahr, in der viel gelesen wird. Es wird im Herbst mehr gelesen, als in den anderen Jahreszeiten. Das hängt einerseits sicher mit dem Wetter zusammen, wenn es draußen regnet und stürmt bleiben Alle lieber drin und beschäftigen sich mit etwas anderem. Ein gutes Buch bietet da eine willkommene Abwechslung.

Andererseits gibt es im Herbst auch viele Veranstaltungen rund ums Buch, die einfach die Leselust anregegen. Hier können nur einige Beispiele namentlich erwähnt werden. Es beginnt im Oktober mit der Buchmesse in Frankfurt, dann folgt eine Vielzahl von kleinen Buchmessen, wie die Oldenburger Bücherschau. Dann gibt es auch zahlreiche Bücherwochen, das sind regionale Veranstaltungen, die zum Teil überregional agieren, ein Beispiel hierfür ist die Karlsruher Bücherschau.

Aber nicht nur in Deutschland wird im Herbst viel rund ums Buch veranstaltet. Auch in vielen anderen Ländern gibt es Buchmessen, Bücherwochen, Bücherschauen… Die Buchmesse in Istanbul ist vergangenen Sonntag zu Ende gegangen, aber auch in Wien ging eine große Buchmesse zu Ende. Die Buch Wien ist eines der größten Literaturfestivals in Österreich. Auch in Basel wurde zur gleichen Zeit eine Buchmesse abgehalten. Und das sind nur einige wenige Beispiele. Das nächste große Ereignis in Deutschland sind die Stuttgarter Buchwochen, sie werden vom Börsenverein des deutschen Buchhandels und dem Landesverband Baden Württemberg veranstaltet.

Alle diese Veranstaltungen ermöglichen es den Lesern Bücher, Autoren, Verlage und alle Dinge rund ums Buch besser kennenzulernen. Es werden Lesungen veranstaltet, die Einblicke in die Lektüren geben, Lust auf mehr wecken und auch Spaß am Lesen vermitteln. Es handelt sich um Ereignisse, die für Leser und Interessierte organisiert und veranstaltet werden. Gleichzeitig sind sie aber auch für diejenigen, die nicht lesen oder sich noch nicht für Bücher interessieren, um ihnen die Möglichkeiten und die Vielfalt vom Medium Buch näher zu bringen. 

Bücherschau Kahrlsruhe

Gestern hat die Karlsruher Bücherschau eröffnet, sie wird bis zum 4. Dezember für Interessierte und Besucher geöffnet sein. Täglich werden Besucher von 10 bis 20 Uhr im Regierungspräsidium in Karlsruhe empfangen. Die Bücherschau befindet sich in der Karl-Friedrich-Strasse 17 statt. Der Eintritt ist günstig, Studenten, Auszubildende, Schüler, Rentner, Behinderte, Arbeitslose und Inhaber des KA-Passes zahlen nur die Hälfte, das heißt 1 Euro.

Bei der diesjährigen 29. Bücherschau werden in der Vorweihnachtszeit wieder mehr als 60.000 Besucher erwartet. Hier haben Leser wieder die Möglichkeit Neuerscheinungen von Büchern, Hörbüchern und Computer anzuschauen und an zahlreichen Lesungen und Vorlesungen teilzuhaben. Da ist für jeden etwas dabei. Es gibt zahlreiche Romane, Kinder- und Jugendbücher, Krimis, Sach- und Fachbücher, Reiseliteratur und vieles mehr.

Der Friedrich-Maerker-Verlag ist mit seinen Neuerscheinungen auch bei der Karlsruher Bücherschau vertreten. Er stellt unter anderem „Daniel und der Koffer im Öttingerhaus“ von D.S. Felix und „Die Tränen der Einhörner“ von Steffanie Rose aus. Beide Bücher unterscheiden sich deutlich voneinander. Während „Die Tränen der Einhörner“ eine Fantasie -Geschichte ist, ist das Buch „Daniel und der Koffer im Öttingerhaus“ ein Jugendroman. In dem Jugendroman wird einerseits von Erinnerung und andererseits von Entwicklung erzählt.

In Karlsruhe bei der Bücherschau können alle Interessierten sich die Bücher des Friedrich-Maerker-Verlags seit gestern bis zum 4. Dezember ansehen und auch rein lesen.