An Weihnachten wird auch viel gegessen, besonders an Weihnachtsgebäck, es gibt viele tolle Rezepte, unendlich viele verschiedene Plätzchen, Pfefferkuchen, Stollen, Printen, Zimtsterne, Dominosteine, aber auch gebrannte Mandeln, kandierte Früchte und Äpfel oder Stollen. Die Liste könnte unendlich fortgesetzt werden.
Hier ein einfaches Weihnachtsrezept für Euch, für Kokosmakronen: Die Zutaten sind 4 Eier – davon braucht Ihr nur das Eiweiß, 250g Zucker, etwas Vanille oder Vanillezucker und natürlich 250g Koksflocken. Die Zubereitung geht schnell: Das Eiweiß wird zu steifem Schnee geschlagen, der Zucker und die Kokosflocken werden leicht darunter gezogen. Dann werden kleine Häufchen mit zwei Teelöffeln geformt, diese müssen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gesetzt werden. Bei schwacher Hitze lasst Ihr die Kokosmakronen ca. 20 Minuten backen. Fertig.
Schneelandschaft by Dorothea Schönfeld für Weihnachtskalender 2015
Hallo Ihr Lieben! Heute, am 1. Dezember beginnen die Kinder in Deutschland täglich ein Türchen an ihrem Weihnachtskalender zu öffnen. Jeden Tag gibt es eine kleine Aufmerksamkeit, manchmal ist es Schokolade oft auch Bilder oder ein kleines Geschenk. Buchstabenspiel hat für Euch täglich ein kleines Gedicht oder einen weihnachtlich – festlichen Spruch, am Wochenende gibt es Geschichten, Rezepte und Lieder. Außerdem werdet Ihr hier Links finden. Es lohnt sich also regelmäßig vorbei zu gucken.
Bald ist Weihnachten. Mit jedem Türchen, das Ihr am Weihnachtskalender öffnet, kommt Weihnachten etwas näher. Und da heute schon der erste Dezember ist, hier ein Gedicht:
Der Bratapfel
Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.
Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!
Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.
(Bayrisches Volksgut)
Bis morgen, eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht Euch Euer Buchstabenspiel!
Weihnachtliche Sterne – Weihnachtskalender by Dorothea S. Felix
(der Adventskranz) Weihnachten finden in Deutschland im Winter, das heißt in der kalten Jahreszeit, statt. Der 1. Advent ist dieses Jahr am Sonntag den 29. November 2015, das heißt, heute. Der Advent beginnt immer etwa 4 Wochen vor Weihnachten, er ist die Vorbereitungszeit. Die Adventszeit wird in Wochen gerechnet. Jeden Sonntag wird eine weitere Kerze angezündet. Im Advent wird gebastelt, gebacken und viel vorbereitet, damit das Weihnachtsfest schön wird. Hier ein kurzes humorvolles Gedicht, das jedes Kind kennt:
Advent, Advent ein Lichtlein brennt,
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
Dann steht das Christkind vor der Tür.
Und wenn das fünfte Lichtlein brennt,
Dann hast du Weihnachten verpennt.
Doch warum wird eigentlich Weihnachten gefeiert? Nein es geht nicht um Geschenke, auch wenn diese heute wichtig erscheinen. Weihnachten wird in vielen Regionen der Welt gefeiert und überall wird es auch ein klein wenig anders gefeiert. Es ist das Fest der Liebe oder der Familie.
Das Fest ist sehr beliebt, weil es für Gemütlichkeit sorgt. Kerzenlicht, warme Getränke, Süßigkeiten und Weihnachtsmarktbesuche sind aber auch schön. Und wenn es draußen nicht so gemütlich ist, dann bleibt man einfach im warmen Haus und bastelt oder bäckt Plätzchen.
Weihnachten ist aber vor allem das Fest, an dem etwa zwei Milliarden Christen jährlich die Geburt von Jesus Christus feiern. Im Christentum gehört Weihnachten zu den wichtigsten Feiertagen im Jahr. Nach christlichem Glauben ist Jesus der Sohn Gottes, auserwählt die Menschen von ihren Sünden zu erlösen. Daher nannten seine Anhänger ihn Christus, das bedeutet der Gesalbte oder der Erlöser. An Weihnachten feiert man damit auch die „Menschwerdung Gottes“ in Jesus.
Allerdings ist nicht bekannt, wann genau Jesus geboren wurde, es wurde später von der Kirche aber auf den 25. Dezember gelegt. Tannenbäume sind Symbole des Lebens und werden zu Weihnachten aufgestellt. Viele Menschen feiern Weihnachten, obwohl sie keine gläubigen Christen sind. Die Advents- und Weihnachtsbräuche haben christliche Wurzeln, aber für nicht wenige Menschen in den westlichen Ländern ist Weihnachten mittlerweile aber eher ein kulturelles als ein religiöses Fest. Deshalb schmücken zu Weihnachten viele Menschen einen Baum, die Dekoration fällt dabei je nach Geschmack unterschiedlich aus.
Advent und Weihnachtszeit by Dorothea S. Felix
Aber mal ehrlich, was hat der Baumschmuck mit Weihnachten zu tun? Die Germanen, sie lebten lange vor uns in Deutschland, kannten Weihnachten nicht, sie feierten stattdessen die Sonnwende.
Am kürzesten Tag des Jahres verbrannten sie Holzstücke und Holzräder, die ihnen wichtig waren. Die Asche streuten sie dann auf die Felder und in die Ställe. So sollten die Felder fruchtbar gemacht und die Tiere und Menschen vor Krankheiten geschützt werden. Bäume, vor allem Nadelbäume, die immer grün sind, galten damals als ein Symbol des Lebens. Denn auch im Winter, wenn keine Pflanze mehr blüht, sind die Nadeln dieser Bäume grün. Es heißt auch, dass sie ihre Häuser mit Bäumen schmückten, die sie an der Zimmerdecke aufhingen.
Nicht nur die Germanen verehrten Bäume auch viele andere Kulturen taten dies. So gesehen ist es ein fortführen alter Traditionen. Geschmückt werden sie nachweislich erst seit dem 14. Jahrhundert. Es heißt, dass bereits 1419 Bäckersgesellen in Freiburg im Breisgau Obst, Lebkuchen und Nüsse an einen Baum gehängt hätten. Mit der Zeit wurde der Schmuck auch immer raffinierter.
Hallo Ihr Lieben, nun ist es schon wieder soweit, bald ist Weihnachten. Morgen wird schon der erste Advent gefeiert. Am Dienstag könnt Ihr das erste Türchen von Eurem Adventskalender oder Weihnachtskalender öffnen.
Ja, jetzt geht es mit großen Schritten voran. Was wünscht Ihr Euch zu Weihnachten? Welche Weihnachtsbräuche mögt Ihr besonders gerne?
Euer Buchstabenspiel liebst Weihnachtsplätzchen und morgen wird es die ersten geben. Teilen ist schwierig, weil wir uns ja nicht wirklich treffen, aber Euer Buchstabenspiel hat doch auch etwas für Euch: Jedes Wochenende wird es eine kurze weihnachtliche Geschichte hier auf dem Blog geben, außerdem wird es am Wochenende leckere Weihnachtsrezepte. Unter der Woche wird es allerlei Weihnachtsgedichte, weihnachtliche Sprüche und Wünsche geben. Es lohnt sich also vorbei zu gucken.
Einen schönen Advent und eine gesegnete Weihnachtszeit wünscht Euch Euer Buchstabenspiel.
Lesen, das muss man heute können. Eigentlich ist es heute schon schwer ohne Lesen auszukommen und doch gibt es viele Menschen, die nicht oder nur sehr schlecht lesen können. Deshalb haben es sich viele Buchfreunde, Liebhaber von Literatur, Bibliothekare, Buchhändler, Lehrer, Organisationen und auch Initiativen zum Ziel gesetzt Lesen zu fördern. Kinder und Jugendliche ans Lesen heranzuführen. Aber mehr noch Lesen zu einer normalen Freizeitbeschäftigung werden zu lassen.
Natürlich gibt es viele Leser und auch gute Leser, aber leider gibt es eben auch eine große Zahl von Menschen in Deutschland und Europa, die nicht oder nur sehr selten lesen. Das ist ein Verlust. Einerseits ist es ein Verlust für die Menschen selbst, ihnen entgeht etwas.
Was genau bringt es zu lesen?
Leser lernen meist besser, sie haben mehr Disziplin, Konzentrationsfähigkeit und letzten Endes auch größeren schulischen Erfolg in allen Fächern gleichermaßen. Es ist keine Schwierigkeit die Leseinteressen von Schülern oder Gruppen zu berücksichtigen. Es sollten aber auch systematisch Lesestrategien eingesetzt werden. Lesezeiten und Leseanimation sind genauso wichtig. Helfen kann auch der Wechsel von leisem und lautem Lesen. Lesen stärkt Schüler, Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung.
Was ist Leseförderung?
Leseförderung ist die aktive Unterstützung zum Lesen anzuregen, dies bezieht sich hauptsächlich auf Kinder und Jugendliche, aber eigentlich auf alle Altersgruppen gleichermaßen. Dies beinhaltet einerseits natürlich die Lesefähigkeit aber andererseits auch die Freude am Lesen und das Interesse an Literatur ganz allgemein zu wecken. Damit am Ende Vielleser aus der Leseförderung hervorgehen.
Viellesen wird als Vorteil gesehen, Vielleser beherrschen eine heute sehr wichtige Kulturtechnik, sie lesen nicht nur besser, sie erfassen das Wesentliche schneller. Sie haben zudem den Vorteil, dass sie mehr erfahren und Zusammenhänge besser verstehen können. Lesen erweitert zudem den Wortschatz, selbst bei Muttersprachlern, das erleichtert wiederum das Verstehen und Einordnen von Wissen. All das zusammen lässt sie zu unabhängig denkenden Individuen werden, die kritisch und konstruktiv ihre Welt betrachten und formen können.
Wo fängt Leseförderung an?
Leseförderung beginnt schon im Kleinkindalter. Bilderbücher sind eine entscheidende Vorbereitung aufs Lesen. Bilder anzusehen und diese bewusst mit Worten in Verbindung zu bringen, das bereitet darauf vor lesen zu lernen. Es gibt sogenannte Mitlesebücher, das sind Bücher, die bestimmte Worte durch kleine Bildchen oder auch Symbole ersetzen. Wenn diese Bücher vorgelesen werden, kann das Kind an den Symbolen sehen, wo sie in der Geschickte sind und eben auch mitlesen. Kindern bereiten diese Art Bücher viel Freude, und das ist ein wichtiger Aspekt. Freude und Spaß sind die besten Motivatoren, Kinder benötigen Motivation und Erfolg motiviert.
Vorlesetag und Vorlesewettbewerb
Am 20. November findet der diesjährige bundesweite Vorlesetag statt. Der Vorlesetag ist das größte Vorlesefest in Deutschland, er ist eine Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.vorlesetag.de .
Ein Vorlesewettbewerb wird auch jedes Jahr wieder veranstaltet. Er wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen veranstaltet und ist eine schöne Möglichkeit für Schüler sich zu messen. Es gibt zahlreiche Initiativen und Veranstaltungen, die versuchen Kinder und Jugendliche zum Lesen zu bringen. In Bibliotheken, im Buchhandel und auch in Schulen und Kindergärten können Sie sich informieren.
Sprache ist das Instrument, das uns Menschen zur Verfügung steht, um einerseits die Welt um uns herum, wie auch uns in ihr zu begreifen und andererseits um uns auszudrücken.
Kommunikation ist ein menschliches Bedürfnis. Deshalb ist es entscheidend, dass wir alle lernen uns in unserer Muttersprache sehr gut auszudrücken. Aber heute reicht das bei weitem nicht mehr aus, Fremdsprachen werden in diesem Zusammenhang immer wichtiger. Englisch ist derzeit die Weltsprache, wer diese Sprache spricht, dem steht die Welt offen, allerdings bleibt ausgeschlossen, wer die Weltsprache oder die Sprache des Landes oder einfach die Sprache seiner Mitmenschen nicht spricht. Sprache ist dementsprechend Integration.
Was ist Sprache für uns Menschen?
Sprache ist mehr als Mittel zur Kommunikation. Sprachen vermitteln und vor allem reflektieren noch viel mehr. Sprachen spiegeln die Kultur ihrer Sprecher genauso, wie die Sprache die Weltsicht zeigt und somit die Denktradition hervorhebt. In diesem Sinne werden Sprachen auch zu Identitäten, sie sind individuell und nicht von der Person zu trennen. Nichts desto trotz können Personen und Individuen Sprachen lernen, und somit sich selbst als Individuum gestalten und vergrößern. Fremdsprachen vergrößern unsere Welt.
Sprache existiert in mündlicher und schriftlicher Form, wir können zuhören und lesen, wir können sprechen und schreiben. Sie gehören alle in unserer westlichen Welt, die auf jüdisch-christlichen Traditionen und Werten beruhen. Es handelt sich um notwendige Kulturfertigkeiten, die in der Kindheit und Jugend trainiert werden, um sie dann als Erwachsener anzuwenden und zu nutzen.
Kann man Sprache fördern und die Entwicklung der Sprachkompetenz lenken?
Sprachförderung beginnt im Säuglingsalter, erste Wiegenlieder gehören genauso dazu, wie die Ansprache durch die Eltern, Geschwister und Familie. Schritt für Schritt geht diese Entwicklung vonstatten. Kinder lernen Töne, Geräusche bestimmte Laute und dann auch Worte, Sätze und so weiter zu unterscheiden und zu verstehen. Mit dieser Entwicklung geht eine weitere einher, das Erlernen der Geräuschproduktion und letztlich auch vom Sprechen. Zunächst brabbeln Kleinkinder, machen lustig anmutende Geräusche und führen so erste Unterhaltungen, bis sie erste Worte und später zusammenhängende Sätze sprechen. Diese Entwicklung hört niemals auf, sie schreitet voran und öffnet immer mehr Möglichkeiten. Wer würde es für Möglich halten, dass ein Baby je in der Lage ist einen philosophischen Text zu lesen und zu verstehen? Kein Problem, es brauch nur Zeit und Eltern und Lehrer, die ihm die nötigen Sprachkenntnisse beibringen.
Wie wichtig ist Lesen für die Sprachförderung?
Lesen kann entscheidend dabei helfen eine Sprache zu erlernen, wie es auch die Fähigkeiten und den Ausdruck in der eigenen Muttersprache fördert. Man sollte nicht vergessen, dass Sprache etwas lebendiges ist, dass sich stetig verändert und den Anforderungen anpasst. Diesen Wandel wird ein Leser einfacher kritisch mitmachen und verstehen.
Natürlich ist es so, dass wir zuerst eine Muttersprache lernen, bevor wir Lesen lernen. Aber, wenn es darum geht Fremdsprachen zu lernen, dann geschieht dies meist aus der Position des Lesenden. Lesen ist dann eine Art sicher zu gehen, dass das Gelernte oder zu Lernende auch so ist und nicht anders. Die Abstraktion des Lesens hilft auch den Prozess des Spracherwerbes erheblich zu beschleunigen.
Fremdsprachen lassen uns unsere Muttersprache noch einmal neu entdecken, sie wird in ein Verhältnis zur Fremdsprache gesetzt. Dinge, die wir in unserer Muttersprache vermutlich einfach und ohne Anstrengung ausdrücken können, werden uns zunächst in der Fremdsprache schwierig erscheinen. Aber mit der Zeit lernen wir diese Sprache und sehr viel über die Muttersprache. Es ist sogar ein Wandel zu bemerken in der Nutzung der Muttersprache, es öffnet sich eine neue Welt.
Ohne Sprache sind wir nichts. Aber Sprache gibt uns viele Möglichkeiten zur Gestaltung unseres Lebens in die Hand. Deshalb muss Sprache gefördert werden von Anfang an.
Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel ist ganz gefesselt, so viele Bücher, so viele Geschichten in ganz vielen verschiedenen Sprachen. Da fällt es schwer an den Blog zu denken. Aber vergessen habe ich Euch nicht.
Am kommenden Wochenende, also vom 20. bis zum 21. November 2015, wird in Berlin wieder die Expolingua stattfinden. Die Expolingua Berlin versteht sich als die führende Sprachmesse in Deutschland. Die Messe ist Treffpunkt für alle, die sich für Kultur und die unterschiedlichen Möglichkeiten des Fremdsprachenerwerbes interessieren. Das heißt, wenn Ihr Fremdsprachen lernt oder mehrere Sprachen sprecht, dann richtet sich die Messe an Euch.
Der Friedrich-Marker-Verlag wird dort auch vertreten sein. Das heißt, Ihr könnt die Geschichten von Dorothea S. Felix wie die zweisprachigen Wendebücher mit den Abenteuern von Mariechen und David dem kleinen Ritter aus Hassmersheim lesen. Sicher gibt es auch die Nacherzählungen deutscher Klassiker. Ein Besuch lohnt!
Also nicht vergessen: Expoingua Berlin, am 20. und 21. November 2015, wo? RHWK Friedrichstraße 176–179 , 10117 Berlin–Mitte von 10:00–18:00 Uhr. Viele Grüße von Eurem Buchstabenspiel
Zweisprachigkeit ist eine Fähigkeit, die in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Anders ausgedruckt, Zweisprachigkeit oder auch Mehrsprachigkeit ist ein angestrebtes Ideal. Viele Eltern, Lehrer und Schüler halten diese Ideal für unerreichbar. Das ist ein Fehler!
Jeder kann Sprachen lernen. Natürlich tun sich manche etwas schwerer als andere, aber das ist mit allen Dingen so. Die einen lernen schnell Laufen, Mathematik oder handwerkliche Fertigkeiten und so weiter, andere benötigen etwas mehr Zeit. Und ja, es gibt auch diejenigen, die scheinbar alles ohne Schwierigkeiten lernen. Unter uns gesagt, jeder hat unendlich viele Möglichkeiten, sie müssen nur ergriffen werden. Also, Ausreden beiseite und machen!
Lernen von Fremdsprachen
Wie funktioniert das Lernen eigentlich? Wir haben schon von verschiedenen Lerntypen und Lernmethoden gehört und so gut wie jeder weiß, dass wir lernen, indem wir andere imitieren. Gerade Kinder imitieren ihre Umwelt und oft ist es für außenstehende Betrachter lustig anzuschauen, wenn Kinder ihren Eltern in ihren Handlungen gleichen. Dieses Potential kann genutzt werden, nein, es sollte dringend genutzt werden.
Wenn Eltern sich in mehreren Sprachen ausdrücken, dann werden die Kinder das auch. Klar, nicht alle Eltern sprechen Fremdsprachen gut genug, damit die Kinder davon profitieren, aber Eltern können mit den Kindern lernen. Dann haben sie vermutlich den gleichen Wortschatz und Lernstand, aber das macht nichts. Das ist auch beim Lesen wichtig.
Lesen und Lesefähigkeit
Es wird nicht mehr bezweifelt, dass Lesen eine der wichtigsten Kulturfähigkeiten ist. Ohne Lesefähigkeiten ist es fast unmöglich am gesellschaftlichen Leben uneingeschränkt teilzunehmen. Lesen ist eine Fähigkeit, die im Gegensatz zum Sprechen künstlich gelernt werden muss, sie ist nicht in unseren Anlagen bei der Geburt zu finden. Das macht es etwas schwieriger, aber wie gesagt, Kinder lieben es zu imitieren und durch Imitation lernen sie.
Also, dann sollten Eltern Kindern vorlesen, es ist bewiesen, dass das Erkennen von Bildern und der Bezug zu gesprochenem oder von Eltern vorgelesenem Inhalt die Lesefähigkeit positiv beeinflusst. Bilderbücher sind die ersten Bücher für Kinder und bis auf Abbildungen verzichtet werden kann, vergeht einige Zeit. Die Abstraktion muss erlernt werden.
Übung und weiter Lesen üben
Es ist ganz wichtig, dass Fähigkeiten geübt und angewandt werden. Das trifft auf das Lesen genauso zu wie auf das Erlernen von Fremdsprachen. Beide Fähigkeiten können sich nur gut entwickeln, wenn sie regelmäßig angewandt und damit auch geübt werden.
Eltern sollten deshalb ihren Kindern einerseits vorlesen und andererseits mit ihnen gemeinsam Lesen. Wenn Kinder diese Tätigkeit als normal ansehen, dann werden sie sie auch praktizieren. Dabei sollte immer darauf geachtet werden, dass verschiedene Bücher zur Auswahl stehen.
2sprachige Bücher
Dorothea S. Felix Bücher für Kinder und Jugendliche
Die Autorin D.S. Felix veröffentlich im Friedrich-Marker-Verlag unterschiedliche Bücher, so gibt es einerseits die Reihen zweisprachiger Geschichten für Kinder. Daneben gibt es einige Romane für Kinder und andererseits werden in demVerlag auch Nacherzählungen deutscher Klassiker verlegt. Schaut doch einfach mal vorbei und erfreut Euch an dem Angebot zweisprachiger Kinderbücher, sie sind mehr als eine Lernhilfe, sie machen Spaß beim Lesen und fordern zum Mitmachen auf.
Es ist eine Tatsache, die uns bewusst ist, aber mit der die meisten von uns doch nichts anfangen können: Jungen lesen anders.
Was Geschichten für Jungen leisten müssen? Wenn man sieht wonach Jungen greifen, dann sind das spannende abenteuerliche Geschichten, vielleicht eine Geschichte, die um eine Schatzkarte konstruiert ist. Der Protagonist wird meist eine Heldenfigur sein, die dann als Vorbild gelesen werden kann. Der Held löst mit viel Geschick, Humor, aber auch Mut ein Problem. Die Probleme selbst müssen greifbar sein und anschaulich präsentiert werden, wie in einem Computerspiel. Auch technische Themen, Sport und Wettkampf interessieren Jungen stärker als Mädchen. Illustrationen helfen, sie dürfen aber nicht zu kindlich wirken, sie sollten ehr an Comics erinnern. Dann besteht die Möglichkeit, dass ein nichtlesender Junge nach einem Buch greift.
Klar, das sind hohe Anforderungen. Denen gerecht zu werden ist gar nicht so einfach, aber es geht. Mädchen sind da einfacher, viele Mädchen lesen einfach alles, was ihnen zwischen die Finger kommt, den Grund dafür kann man nicht finden.
Die Hauptfigur für ein Buch, das Jungen anspricht, muss eine männliche Figur sein, denn wie wir wissen, interessieren Jungen sich für risikobereite, moralisch und psychisch starke Vorbilder. Wie hätte das Vorbild sich in dieser oder jenen Situation verhalten? Wie funktioniert Imponierverhalten? Wie kann man sich selbst darstellen? Wie geht man an Rangordnungskämpfe heran? Das sind Fragen und Probleme, die Jungen betreffen und mit denen sie sich auseinandersetzen. Sie suchen nach Vorbildern, an die sie sich halten können.
Im Friedrich-Maerker-Verlag sind von der Autorin D.S. Felix mehrere Bücher erschienen, die diesen Ansprüchen nicht nur genügen, sondern Jungen zu beflissenen Lesern werden lassen. Eines dieser Bücher ist „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“, ein anders ist „Daniel und der Koffer im Öttingerhaus“. Während Lupi ein Held ist, der von der Welt abgeschnitten sich in einer futuristisch anmutenden Welt voller Probleme behaupten muss, hat Daniel ein anderes Abenteuer zu bestreiten, Daniel wird allein gelassen und muss sich in eine neue Umgebung einfinden. Beide Bücher stellen den Protagonisten vor große unüberwindlich scheinende Probleme und in beiden Fällen kann der Held sich behaupten. Angst zu versagen oder besser Ängste den sich stellenden Aufgaben nicht gewachsen zu sein, kennen beide Protagonisten, aber sie gehen diese unterschiedlich an, um sich ihnen zu stellen und sie zu überwinden. Das wichtigste dabei ist, dass sowohl Lupi als auch Daniel aus den Büchern von Dorothea S. Felix, bestehen und als Sieger aus dem Abenteuer hervorgehen.
Wer möchte, dass sein oder ihr Junge mit dem Lesen beginnt, kann diese Bücher im Friedrich-Maerker-Verlag oder im Buchhandel bestellen. Lesen macht Spaß!
Hallo Ihr Lieben, lest Ihr auch so gerne an stürmischen Herbsttagen? Also, Euer Buchstabenspiel liest ja immer sehr gerne, aber an stürmischen Tagen, da macht das Lesen einfach noch mehr Spaß. Andererseits ein Spaziergang durch den Wald, mit den bunten Blättern oder dem so lustig raschelnden Laub auf dem Boden, das ist auch zu schön. Da fällt es echt schwer sich zu entscheiden. Erst ein Spaziergang, dann die Lektüre und vielleicht noch einen schönen heißen Kakao dazu.
Was lest Ihr denn so?
Nächste Woche findet in Frankfurt am Main wieder die Herbstbuchmesse statt, vom 14. bis zum 18. Oktober könnt Ihr zusammen mit vielen weiteren Buchinteressierten erfahren, welche Neuerscheinungen es diesen Herbst gibt. Euer Buchstabenspiel ist schon schrecklich neugierig. Denn was könnte es schöneres geben als direkt beim Verlag nach neuem Lesestoff zu stöbern. Mit etwas Glück sind sogar die Autoren selbst da. Und die ganzen Lesungen, ja, das ist immer etwas ganz außergewöhnliches, wenn ein Autor aus seinem Buch liest.
Der Leser verändert die Geschichte, es ist klar die Stimme, aber auch der Rhythmus und einfach der Leser selbst. Na, und so eine Buchmesse da trifft man einfach noch viel andere Buchnarren. Das ist immer ein Ereignis. Das möchte Euer Buchstabenspiel nicht verpassen. Kommt doch auch! Viel Grüße und eine schöne Buchmesse wünscht Euch Euer Buchstabenspiel!