Herbst – Buchmesse Frankfurt

Hallo Ihr Lieben, das Wetter ist herbstlich und der Bücherherbst kann beginnen. Momentan findet wieder die Buchmesse in Frankfurt am Main statt. Klar, da ist ordentlich was los. Es wird über Bücher, Autoren, Schriftsteller, Verlage und viel drumrum geredet. 

Herbst Buchmesse 2sprachige Bücher
Herbst Buchmesse 2sprachige Bücher

Parallel dazu werden viele Autoren ausgezeichnet. Das ist immer besonders spannend, weil die Wahl einerseits zeigt, was gerade besonders hervorsticht. Gut, auch Euer Buchstabenspiel muss zugeben, dass es viele Autoren gibt, von denen es noch nie etwas gehört oder gelesen hat. Das ist dann meist ein Anreiz von diesem Autoren etwas zu lesen. Es ist interessant zu lesen, was anderen gefällt, was sie für gut und lesenswert halten. Auch wenn Euer Buchstabenspiel nicht immer der gleichen Meinung ist. 

Am Rande der Buchmesse wurden die diesjährigen Nobelpreisträger benannt. Auch der Literaturnobelpreisträger diesen Jahres wurde bekannt gegeben, er heißt Patrick Modiano.  Der französische Schriftsteller wurde 1945 bei Paris geboren und am 9. Oktober 2014 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur zuerkannt. Seine Bücher befassen sich immer und immer wieder mit den Themen Erinnerung, Vergessen, Identität und auch Schuld. 

Euer Buchstabenspiel hat schon mehrere Bücher von diesem Schriftsteller gelesen und freut sich über diese Auszeichnung für Modiano. Es sollte jedem ein Anreiz sein Patrick Modianos Bücher zu lesen. 

Also, genießt den Herbst lesend. Liebe Grüße von Eurem Buchstabenspiel!

Lesen fördert Intelligenz

Bekanntlich ist Lesen eine positive Beschäftigung. Vielen Menschen ist diese Tatsache, so allgemein sie auch ausgedrückt ist, bewusst. Nichts desto trotz können nur die Wenigsten es auch genauer darlegen. Deshalb möchte ich hier einen Versuch unternehmen, es zu erläutern.

Lesen ist eine Art, um das Hirn zu trainieren. 

Es ist bekannt, dass wir lesend unser Gehirn anstrengen. Das heißt, dass wir einerseits Informationen aufnehmen, andererseits wird aber auch die Gehirntätigkeit als solche trainiert. Unser Gehirn funktioniert wie ein Muskel und kann durch gezieltes Üben sein intellektuelles Potential vergrößern

Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten das Hirn zu üben, da ist zunächst das Lesen, aber auch die Konzentration und schließlich das Denken als solches. Eine Zeit lang haben viele Menschen Kreuzworträtsel gemacht, um die grauen Zellen in Schwung zu halten. Momentan sind Sodokus beliebt. Und es gibt viele weitere Arten der Rätsel. Nicht ganz neu ist auch die Erkenntnis, dass Bewegung gut für unser Hirn ist. Körper und Geist gehören zusammen und beide müssen zusammenarbeiten, um perfekt funktionieren zu können. Allerdings mag nicht jeder Sport und so glauben einige Leute, dass das ein Nachteil ist, aber zur Bewegung zählt auch schon ein Spaziergang. Und das kann jeder. 

Was heißt dies für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende? 

Kurz und gut, was hier gesagt wird, gilt für uns alle, ganz gleich wie alt oder jung wir sind. Jeder kann sein intellektuelles Potential beeinflussen und verbessern! Das ist leicht. Für die Steigerung von Intelligenz ist es nötig das Hirn zu trainieren. Training bedeutet, dass jeder sich ausreichend bewegen, lesen, konzentrieren und schlicht denken muss. Auch der Erwerb von Fremdsprachen trainiert und übt das Gehirn. 

Doch, viele Kinder und Jugendliche folgen dem schlechten Beispiel ihrer Eltern und lesen wenig oder gar nicht. Das ist schlecht und wird zu einer Benachteiligung nicht nur in der Schule, sondern im Leben. Außerdem ist es schade zu sehen, wie viele Menschen ihr Potential nicht ausnutzen und sich mit wenig zufriedengeben. Denn Lesen kann eine persönliche Bereicherung sein. Auch das Erlernen von Fremdsprachen stärkt die Persönlichkeit. Das Hirn zu benutzen schmerzt nicht, ganz im Gegenteil, es kann zu großer Genugtuung führen. 

Menschen wachsen an Herausforderungen. 

Wer schon einmal jemanden beobachtet hat, der sich mit einem Problem oder einer Sache intensiv auseinandergesetzt und intensiv geknobelt hat, bevor er die Lösung oder einen Lösungsansatz gefunden hat, weiß, wovon ich spreche. Es ist ein erhebendes Gefühl, das jeder erlebt haben muss, um mitsprechen zu können. Kinder, die ihr erstes fremdsprachliches Buch lesen können, erleben etwas ähnliches. Es sind Erfolgserlebnisse, die prägend auf das ganze Leben wirken. Zweisprachige Wendebücher können dabei helfen, derartige Erfahrungen zu machen. Fast nebenbei wird das Hirn trainiert und das geistige Potential gesteigert. Lesen fördert Intelligenz.

Zwei Impulsvorträge mit Gesprächsrunde

Am 30. September 2014 um 17.00 finden in der Buchhandlung Stöppel zwei Impulsvorträge mit anschließender Gesprächsrunde statt. Vortragende sind zwei Verlegerinnen mit interessanten vom Mainstream abweichenden Konzepten. Es handelt sich hierbei um den Färber-Verlag und den Friedrich-Maerker-Verlag. Während der eine Verlag sich an Jugendliche und junge Erwachsene richtet, wendet sich der andere Verlag mit seinen Büchern ehr an Kinder und Heranwachsende.

Die Titel der Vorträge sind:

WISSEN MACHT STARK   &   DER WEG DER JAGUARVOGELFRAU

Kommt alle zahlreich und beteiligt Euch oder hört einfach zu, was die anderen zu sagen haben. Es wird sicher ein unvergessliches Erlebnis. Der erste Vortrag „Wissen macht stark“ wird über Fremdsprachenerwerb und Lesekompetenz berichten. Der zweite Vortrag “ Der Weg der Jaguarvogelfrau“ behandelt die Frage: Weißt Du wirklich, was in Dir steckt?

2 Impulsvorträge: Färber-Verlag und Friedrich-Maerker-Verlag
2 Impulsvorträge: Färber-Verlag und Friedrich-Maerker-Verlag

Mariechen und die Süßigkeiten von D.S. Felix

Marie ist ein neugieriges junges Mädchen, das alles hinterfragt und sein Umgebung aufmerksam beobachtet. Ihre große Leidenschaft sind Kuchen, Torten und alle Sorten von Süßigkeiten. Daher möchte sie auch Konditorin werden. Darüber hinaus interessiert sie sich für die Natur und Gärten. 

Mariechen und die Süßigkeiten“ ist das erste Buch einer Reihe zweisprachiger Kinderbücher für Sprachanfänger. In diesem Buch werden sie, ihre Familie und ihre Leidenschaft für Süßes vorgestellt. Auf jeder Doppelseite gibt eine Frage mit drei Antwortmöglichkeiten. Für fett gedruckte Wörter kann man sich die Übersetzung aus dem Glossar anzeigen lassen. Am Ende jedes Buches dieser Reihe gibt es ein kleines Rezept, das Kinder nachkochen können. Dazu befinden sich die Zutatenliste und das Rezept in beiden Sprachen in diesem Buch.

Mit den beiden zweisprachigen Reihen über David und über Marie möchte der Friedrich – Maerker – Verlag jungen Lesern helfen, eine neue Sprache zu erlernen und zu verbessern. Darüber hinaus sollen die Bücher durch ihre lokalen und geschichtlichen Hintergründe das Verständnis zwischen verschiedenen Kulturräumen stärken. 

Da die Bücher die vollständige Geschichte immer in zwei Sprachen enthalten, können mit ihnen auch beide Sprachen erlernt und gefördert werden. Nicht nur die einfachen Texte und die Zwischenfragen ermöglichen ein selbstständiges Arbeiten, auch die Möglichkeiten des E-Books unterstützen hier den Leser durch integrierte Lexika, Vokabellisten im Glossar mit Lernkarten oder durch die mögliche Onlinerecherche. 

Weitere Informationen zu den Büchern des Friedrich – Maerker – Verlages finden Sie im Internet unter: www.Friedrich-Maerker-Verlag.de

Lesekompetenz – ein Link

Diesen Artikel habe ich am Sonntag den 7. September in Die Zeit gefunden:

LESEN LERNEN Die Buchstabenhüpfer

http://www.zeit.de/2014/35/lesen-lernen-schule-buecherwurm

wirklich sehr lesenswert.

Für Lehrende und Personen, die sich mit Bildung von Kindern befassen kann auch dieser Link von Interesse sein:

childLex (German Children‘s Book Corpus)

https://www.mpib-berlin.mpg.de/de/forschung/max-planck-forschungsgruppen/mpfg-read/projekte/childlex

Für diejenigen, die sich zum Thema Kognition Gedanken machen und einen Einblick wünschen:

Kognitive Fähigkeiten des Menschen

https://www.medien.ifi.lmu.de/lehre/ws0506/mmi1/kognitive-faehigkeiten.xhtml

Lesen ist ein spannendes Thema…

Neues Schuljahr, neue Vorsätze

Jedes Schuljahr beginnen unzählige Schüler mit gutem Gefühl. Sie haben Pläne, Hoffnungen und Träume. Diese positive Stimmung sollte genutzt werden. Um dies zu erreichen, sollte ein neues Schuljahr auch ein Neuanfang sein können. Leider ist das nicht immer gegeben, viele Chancen werden ungenutzt vergeben. Dabei kann es so viel Spaß machen, etwas Neues zu lernen. 

Kinder sind neugierig und diese Neugier muss gefördert und erhalten bleiben. Dazu ist nicht viel nötig, ein paar Freiheiten lassen und einfach anbieten statt zwingen. Eine gute Möglichkeit ist es Schülern zu zeigen, was es alles gibt. 

Viele Kinder und Jugendliche sind nicht abgeneigt zu lesen oder Fremdsprachen zu erlernen, aber der Zwang zu lesen, der wirkt negativ. Andererseits sind Wettbewerbe für Kinder auch Anreize. Besonders Jungen scheinen Wettbewerbe zu suchen. Das ist bekannt und kann gezielt eingesetzt werden. 

Denn mal ehrlich, klar ist es wichtig Fremdsprachen zu lernen. Genauso wichtig ist es Lesen zu können. Das sind Werte, die Europa zu dem gemacht haben, was es ist. Europa zeichnet sich durch eine demokratische Gesellschaftsordnung aus. Wichtig ist hierbei die Wertschätzung von Wissen und Bildung, aber ebenso von Kreativität und Individualismus. Dies wurde erreicht durch die Verbreitung der allgemeinen Alphabetisierung, jeder hat die Möglichkeit und auch die Pflicht Lesen und Schreiben zu lernen. Damit einher geht die Fähigkeit logisch zu Räsonieren. Wer dies beherrscht bringt alle Voraussetzungen mit sich zu einem kritisch denkenden Individuum zu entwickeln, das selbstbestimmt und unabhängig seinen Weg geht. 

Manch ein Schüler wird sich der Tatsache selbst auch bewusst sein, vielleicht besonders nach den Ferien. Während den Sommerferien reisen viele Menschen, dort sehen sie Neues und Bekanntes, wer dies bewusst und fragend seine Welt wahrnimmt, wird die Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen und sich selbst darin zu verorten suchen. 

Sehr beliebte Reiseziele sind im Süden Spanien, Frankreich, Italien und Griechenland, aber auch die Türkei ist bei vielen sehr beliebt. Andere wiederum bevorzugen Skandinavien oder andere nördliche Regionen. 

Die Landessprache zu beherrschen ist etwas, das Kinder und Jugendliche sehr beeindruckt. Sie sind auch oft noch so offen, dass sie gerne die Sprache lernen. Wenn dieses Potential nur annähernd genutzt würde, dann stünde es um die Fremdsprachenkenntnisse vieler Schüler und Erwachsener deutlich besser. Natürlich kann keine Schule alle Fremdsprachen anbieten, aber das Interesse und die Offenheit kann gefördert werden beispielsweise, indem in der Schulbibliothek Bücher und Informationen zu diesen Sprachen zu finden sind. Es gibt zweisprachige Bücher, die sich speziell an Schüler der Grundschulen richten. Auch für ältere Schüler lassen sich Fremdsprachliche Lektüren finden. Genauso gibt es deutsche Klassiker, die vereinfacht und modernisiert wurden. Beide Beispiele bieten Möglichkeiten, um Schüler zum selbstständige Lesen zu motivieren. Denn diese Beispiele zeigen, wie Schüler ohne fremde Hilfe selbstständig mit Fremdsprachen oder schweren Klassikern umgehen können. Ein neues Schuljahr sollte für einen Neuanfang genutzt werden. 

Fragen über Fragen

Hallo Ihr Lieben, ja, viele von Euch waren schon im Urlaub, die Ferien sind für viele von Ruh schon wieder zu ende. Einerseits ist das sicher schade, aber andererseits könnt Ihr jetzt Euren Freunden von den Erlebnissen erzählen und mit Euren Freunden die Freizeit verbringen. 

Aber Euer Buchstabenspiel ist neugierig. Wo wart Ihr denn im Urlaub? War es ein Land im Süden von Europa? Oder seid Ihr in Deutschland verreist? Was war dort anders als Zuhause? Haben die Menschen anders gesprochen? Welche Sprache habt Ihr dort benutzt? Sucher Buchstabenspiel ist wirklich sehr neugierig. Also, noch mehr Fragen. Haben die Menschen dort, wo Ihr gewesen seid, komische oder seltsame Angewohnheiten? Habt Ihr etwas seltsames erlebt, was Ihr Euch nicht erklären könnt? Was habt Ihr beobachtet? Wann essen die Menschen dort? Wann isst Du normal? 

Nun, das waren wirklich viele Fragen. Aber Fragen sind wichtig! Wer viele Fragen stellt, erfährt etwas über die Menschen und die Welt, in der er lebt. Es sind genau diese Fragen, die die Welt erklären. Also, der Rat von Eurem Buchstabenspiel: Stellt viele viele Fragen! 

Hier meine letzte Frage für heute, wie heißt dieser Baum? Schreibt mir!

Viele Grüße, Euer Buchstabenspiel. 

Wie heißt der Baum? © D.S. Felix 2014
Wie heißt der Baum? © D.S. Felix 2014

Kulturelle Unterschiede

Jeder, der eine Fremdsprache lernt, muss sich zwangsläufig auch mit der Kultur seiner Sprecher auseinandersetzen. Das hört sich nach Zwang an, liegt aber im eigenen Interesse. Englisch ist die Fremdsprache, die heute jeder beherrschen sollte, deshalb soll im Folgenden ein wenig über die us-amerikanische Kultur im Unterschied zur deutschen berichtet werden. 

Anrede: Was jeden Deutschen erstaunt und in Verlegenheit bringt, ist die Tatsache, dass es in der Englischen Sprache keine Unterscheidung zwischen du und Sie gibt. Und so wird in den USA jeder sofort per Du angesprochen. Das ist so auch in England oder anderen englischsprachigen Regionen zu beobachten. Aber in den USA geht es noch weiter, hier wird auch gleich der Vorname benutzt. Das verwundert dann doch selbst die Hartgesottenen. 

Bezahlung: Bargeld lacht, von wegen, in den USA ist Bargeld nicht so gern gesehen. Es scheint extrem, aber selbst die Dose Kola am Kiosk wird mit der Kreditkarte bezahlt. Gut, manch einer wird argumentieren, dass das praktisch ist, aber unter uns gesagt, die Kreditkartenkosten, sind für Deutsche enorm, wer also versucht ein amerikanisches Bankkonto mit Karte einzurichten, wird eine Bank aufsuchen, der Angestellte wird den Klienten nun begrüßen, klar, per du aber auch mit dem Vornamen. 

Zum Beispiel: „Hi, wie geht‘s dir? Ich bin Mike und wie heißt du?“ In Deutschland würde das jeder als unseriös verstehen, aber in den USA ist das normal und hat nix saloppes. Es klingt ungezwungen und scheinbar leicht, aber manchmal fehlt einem die nötige Distanz zum Gegenüber. Auch Altersunterschiede scheinen durch das freundliche Du und den Vornamen weniger gewürdigt zu werden. Man scheint den Menschen auf Anhieb nahe und verbunden, als ob man sie schon immer kennen würde. 

Aber genauso wie die freundliche Frage, wie es einem geht, ist das ständige Duzen keine wirkliche Nähe und Vertraulichkeit. Keiner erwartet, dass man ehrlich auf die Fragen antwortet, es ist viel mehr ein standarisiertes Verhalten, um positives Denken zu unterstreichen und zu fördern. Und genau das wird damit auch erreicht. Man startet positiv in eine Unterhaltung, es sind Höflichkeitsfloskeln, die zum us-amerikanischen Way of life dazugehören, wer das versteht, hat viel gelernt.

Lernen ist so wichtig wie nie

Lernen bestimmt nicht nur die Kindheit, es hört nie auf! Das ist auch nicht weiter schlimm, denn der Mensch ist zum Lernen gemacht! Der Lernprozess beginnt schon vor der Geburt.  Wir lernen durch Erfahrungen und die setzen schon vor der Geburt ein. Durch Eindrücke entstehen neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen des Gehirns, bestehende Verbindungen werden gestärkt. Kurz und gut, wir vernetzen uns. 

Kinder machen täglich große Fortschritte, die jeder mit Erstaunen beobachten kann. Ist das bei Erwachsenen anders? Auch heißt es oft, dass Erwachsene beim Fremdsprachenerwerb Probleme hätten. Nein, nicht grundlegend. 

Lange ging man davon aus, dass nur bis in die Pubertät Hirnzellen gebildet werden und Heranwachsende deshalb implizit lernten. Deshalb hieß es, Erwachsene könnten zwar auch noch lernen, müssten dies aber anders tun. 

Fakt ist, dass sich das Gehirn ständig verändert und in der Pubertät verändert sich das Gehirn in sofern, dass es am Ende weniger Gehirnzellen hat, aber die verschiedenen Areale werden besser vernetzt und effektiver. Nach der Pubertät werden die Verbindungen mit Fett umschlossen, diese Ummantelung sorg für schnellere Verbindungen. In anderen Worten, die kognitive Leistung wird verstärkt und besser. Auch weiter bleiben die Fähigkeit synaptische Neu- und Umbildungsprozesse im Alter erhalten. 

Menschen können große Mengen an Daten speichern, es gibt Hochrechnungen, die behaupten, dass es sich um etwa den Inhalt von zwei Millionen CDs. Die Informationen werden im Gehirn aber nicht einfach abgelegt, sondern in einem aufwändigen mehrstufigen Prozess gespeichert. Dabei werden unwichtige Informationen verworfen. Der Prozess dauert das ganze Leben. 

Oft wird es daran fest gemacht, dass Laute nicht mehr exakt nachgeahmt werden können. Allerdings ist dies ein Mythos! Es ist auch Erwachsenen noch möglich alle Laute zu immitieren, aber die Fähigkeit kann einrosten. Eine weitere Behauptung ist, dass Kinder sich mehr trauen und dies beim Fremdsprachenerwerb hilft. Das stimmt teilweise, ist aber ehr eine Typfrage, es gibt extrovertierte Menschen und ehr introvertierte. Introvertierte Menschen lernen mehr für sich und haben oft einen sehr großen Wissensschatz, trainieren aber das sprechen nicht und hören sich deshalb weniger authentisch an. Aber egal, wer, je mehr man etwas übt, desto besser gelingt es. 

Erwachsene müssen nicht anders lernen als Kinder, wenn die Motivation stimmt, dann funktioniert es genauso gut wie bei Kindern. Fakt ist dass sich viele Erwachsene das Lernen schwerer machen. Wir haben viele Dinge falsch beigebracht bekommen und sind mit Irrtümern aufgewachsen. Dabei ist es möglich Vokabeln und Grammatik intuitiv abzuleiten und ein Sprachgefühl zu entwickeln. Auch Zuhören ist wichtig und ein großes Manko bei vielen Lernern. Aber am Wichtigsten ist die Motivation!

Im Sommer freiwillig lernen

Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel möchte Euch heute etwas vom Lernen erzählen. Ja, so ganz spontan werden alle sagen: Was lernen? Wieso in den Ferien? Weshalb lernen? Warum in den Ferien? Unter uns gesagt, jeder muss immer etwas lernen.

Viele Dinge lernen wir, ohne uns dessen bewusst zu sein. Da gebt Ihr mir doch recht, oder? Stimmt doch, Fahrradfahren oder schwimmen habt Ihr auch gelernt. Und das ganz ohne Zwang, weil es Spaß macht. Vielleicht wolltet Ihr auch nur mit Euren Freunden Radtouren machen oder zum Badesee fahren. Es gibt viele gute Gründe etwas freiwillig zu lernen. 

Die gute Nachricht ist, dass unser Gehirn viel mehr leisten kann, als wir normal lernen. Wenn wir das Lernen mit Spaß und Freude machen, geht es schneller und ist gar nicht so schlimm. Aber klar, in den Ferien möchten wir nicht wie in der Schule lernen, es gibt viel schönere Arten. Ihr könnt lesen. Ihr könnt Euch mit einem Hobby beschäftigen, das geht in allen Sprachen der Welt, das heißt, Ihr könnt mehrere Dinge verbinden und damit wird es schön. 

Natürlich ist es auch so, dass es von Vorteil in der Schule ist, wenn Ihr in den Ferien Englisch lernt oder lernt mit dem Computer umzugehen, zum Beispiel Fotobearbeitungsprogramme testet. Es gibt so viele schöne Möglichkeiten. Wer Geschichte lernen möchte, der kann viele tolle Bücher lesen, da gibt es zum Beispiel Daniel und der Koffer im Öttingerhaus von D.S. Felix. Das Buch gibt es auch als iBook, denn mal ehrlich Bücher lesen kann jeder, aber heute muss man auch mit den neuen Technologien umgehen können und das trifft auch für Geschichtsinteressierte zu. Also, in diesem Sinne, eine schöne Woche wünscht Euer Buchstabenspiel!