Autorinnenportrait – D.S. Felix

Über die Autorin: D.S. Felix (Dorothea Schönfeld)

Dorothea wurde in Berlin geboren und wuchs zunächst in der ehemaligen DDR auf, nachdem Ihre Familie ausgereist war, siedelte sich die Familie im Raum Heilbronn an und fasste im zu Mosbach gehörenden Neckarmühlbach Wurzeln. 

Sie studierte Geisteswissenschaften, das heißt, Spanien- und Lateinamerika-studien, Französische Romanistik und Geschichtswissenschaften. Themen, die sie seither begleiten sind Identität und Erinnerung, wie auch Kultur und Kulturunterschiede. Im Rahmen ihres Studiums besuchte sie verschieden europäische und außereuropäische Länder, was sie sich noch intensiver mit den Themen Identität und Erinnerung in Verbindung mit Kultur und Sprache beschäftigen lies. 

Literatur und Kunst ganz allgemein waren immer Themen, mit denen sie sich auseinandergesetzt hat, aber nun tut sie dies gezielt. Nach ihrem Studium hat sie als Redakteurin bei einer online Zeitschrift gearbeitet. Dabei wurde ihr klar, dass sie auch kreativ arbeiten möchte. 

Dorothea hat daraufhin begonnen zweisprachige Kinderbücher zu verfassen. Es gibt zwei Reihen, die beide einen stark regionalen Bezug zu Baden Württemberg, der Burgenstraße sowie Neckarmühlbach und Gundelsheim haben. Als erste Reihe entstand David, der kleine Ritter aus Hassmersheim. Darauf folgte Mariechen und die Süßigkeiten. Mit diesen Büchern soll einerseits die Lust auf Fremdsprachen geweckt werden, andererseits möchte die Autorin mit diesen Büchern junge Leser zum Lesen bringen. 

Ein weiteres Projekt für jüngere Leser sind ihre Nacherzählungen von deutschen Klassikern. Mit diesen Nacherzählungen möchte sie die Lust am Lesen wecken. Die Autorin möchte nicht nur interessante und spannende Texte für jüngere Leser schreiben, sondern möchte vor allem junge Menschen an Bücher und zum Lesen bringen. Deshalb hat die Autorin beispielsweise in Schulen im spanischen Sevilla gelesen. 

Neben den zweisprachigen Kinderbüchern schreibt die Autorin auch Jugendromane, Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi ist ihr erster Roman, der zweite Roman heißt Daniel und der Koffer im Öttingerhaus. Die Romane richten sich nicht nur an Teens, sondern an Leser von 10 bis 99 Jahren.

Lesen macht uns erfolgreich (2)

Lesefähigkeit erwerben 

In der Schule wird das Lesen unterrichtet und gelernt. Aber hier soll auch zum Lesen motiviert werden, das muss viel geübt und praktiziert werden. Denn wenn Kinder nicht richtig lesen können, werden sie keinen Spaß am Lesen entwickeln und weder ihre Fähigkeiten steigern noch ihr Potential nutzen, sondern sich überfordert fühlen. Nicht richtig lesen zu können, schafft viele Probleme. Denn wer nicht richtig lesen kann, der wird auch große Probleme beim Lernen haben. Das heißt, eine Leseschwäche zieht andere Probleme an.   

Geschlechterunterschied

Als Hauptgrund für die unterschiedlichen Ergebnisse bei der Lesekompetenz wird immer wieder der Geschlechterunterschied genannt. Jungen würden sich eben mehr für Technik und Computer interessieren und dementsprechend mehr in der digitalen Welt leben. Das ist eine etwas lahme Ausrede, denn auch die digitale Welt lässt sich größtenteils nur durch Lesen erschließen.  Natürlich sollten Eltern ihre Kinder ans Lesen heranführen und sie beim Lesenlernen unterstützen. Aber hier sind durchaus auch die Schulen und Lehrer gefragt, sie müssen passende Lektüren für beide Geschlechter finden und diese auch entsprechend vorstellen, denn oft kann man mit einem guten Zugang viele deutsche Klassiker Mädchen und Jungen gleichermaßen zugänglich machen. Es ist nicht unbedingt nötig Skandalbücher zu lesen, wobei man sie durchaus heranziehen kann und sollte, sie können die Diskussion in der Schulklasse fördern.   

Leseförderung durch Nacherzählungen

Lehrer können statt des Originaltextes auch Nacherzählungen von Klassikern heranziehen oder vielleicht auch zweisprachige Lektüren, die den Zugang erleichtern. Oft scheinen Bücher weit weg von der Lebensrealität von Schülern, aber wenn man auch das thematisiert, kann das sogar ein besonderes Interesse wecken. Wie jemand Wissenschaft ohne Computer betreibt, einen Deich berechnet, wie im Falle des Schimmelreiters. Das Thema an sich ist nach wie vor aktuell und es gibt immer viele Möglichkeiten, die einem Lehrer zur Verfügung stehen. 

Wichtig ist, dass wieder mehr gelesen wird und dass Lesen als entscheidender Teil der Bildung angesehen wird.  

Lern Kunststück Fremde Sprache

Im Sommerurlaub merkt man es mal wieder, es gibt so viele Menschen, die Fremdsprachen sprechen. Ok, viele Leute sprechen diese Sprachen als Muttersprachen, aber wenn wir sie besuchen, dann ist es auch verständlich, dass sie unsere Sprache nicht sprechen. Als Besucher, sollten wir versuchen Ihre Sprache zu erlernen. 

Nun wird aber immer wieder behauptet, dass es sehr schwer sei, eine Fremdsprache zu erlernen. Das ist so natürlich nicht richtig. Fremdsprachen zu lernen ist kein Kunststück, Menschen sprechen und dazu benutzen sie Sprache. Fremdsprachen kann jeder lernen. 

Selbstverständlich gibt es einige Dinge, die denen helfen, die eine Sprache lernen möchten. So sollte man mit einer gewissen Regelmäßigkeit lernen, punktuelles Lernen bringt nicht viel. Auch Sprachreisen mit einem Sprachkurs zum Vertiefen, Erhalten oder zum Auffrischen der Kenntnisse einer Fremdsprache helfen enorm. 

Warum ist die Auseinandersetzung mit Fremdsprachen bzw. mit Sprache so wichtig? Die Frage lässt sich schnell beantworten. Wer eine Fremdsprache lernt, der lernt auch viel über die eigene Sprache. Das liegt schlicht an der Tatsache, dass die Menschen Neues mit Bekanntem vergleichen.  

Da sind zunächst ganz alltägliche Situationen, wie wir sie jeden Tag erleben. Aber in jeder Sprache wird das ein ganz klein wenig anders praktiziert. Es gibt also einerseits die Vokabeln, die man dazu kennen muss, dann gibt es grammatikalische Strukturen, die man lernen muss. Aber dann kommen weitere Aspekte hinzu, Jugendliche werden untereinander anders sprechen als Erwachsene und es gibt auch Hierarchien, die man kennen muss, um in angemessener Art und Weise Alltagssituationen zu meistern. Das sind oft einfache Dinge, aber man muss sie kennen, sonst blamiert man sich. Das Erlernen ist nicht schwer, man muss es einfach mal erleben oder es sich bewusst machen. Auch die Aussprache ist kein Hindernis, aber jeder ist durch seine Muttersprache etwas vorbelastet und der Sprechapparat hat so seine Gewohnheiten, die überwunden werden müssen. 

Eine einfache Lösung ist es, dann schlicht Urlaub im das Land der Sprache zu machen und vor Ort mit Muttersprachlern zu reden oder sich einen muttersprachlichen Lehrer zu suchen. Wenn man sich ein wenig anstrengt, dann wird man innerhalb kurzer Zeit große Fortschritte machen. Vergleichen und Nachahmen sind genau die Methoden, die auch Kinder beim Sprechenlernen benutzen. Das kann wirklich jeder!

Lesefähigkeit und Computer

Oft wird der Computer als Eindringling betrachtet, der es verhindert, dass wir oder Kinder, Jugendliche und Erwachsene lesen, uns bilden oder auch intellektuell arbeiten. Das ist eine Sichtweise, die Computergegnern sicher als richtig erscheint. Aber ganz so einfach ist es nicht, denn Computer helfen uns bei all diesen Dingen. Computer sind aus dem Leben nicht mehr wegzudenken, auch wenn es neben ihnen noch weitere Medien gibt, die man nicht vergessen sollte. 

Computer spielen im heutigen Alltag eine wichtige Rolle. Aber nur, wer lesen kann, kann sie auch wirklich nutzen. Wir schreiben und lesen heute sehr viel, ohne das geht es nicht mehr. Und wir schreiben und lesen am Computer, auch Handys sind nichts anderes als  kleine Computer. Wer ehrlich zu sich selbst ist, wird feststellen müssen, dass ein Leben ohne diese Medien nicht mehr vorstellbar ist. 

Lesen und Computer gehören zusammen, wie Bücher und lesen. Es gibt sogar spezielle eBooks, die man entweder auf Tablet-Computern, eReadern, PCs oder Handys lesen kann, je nach Buch bzw. Provider, kann es ein normales Textbuch oder auch ein Multimediabuch sein, die Möglichkeiten Inhalte zu präsentieren, sind mit dem eBook noch einmal gewachsen. 

Jetzt werden viele aufschreien und sagen, dass wir vielleicht mehr lesen und schreiben, aber dass das, was wir lesen und schreiben heute öfter falsch geschrieben ist. Es heißt, die Orthografie sei falsch und verwechselt Orthografie mit kreativer Schreibweise. Denn es hat sich eindeutig gezeigt, dass im Internet kreativ mit Sprache umgegangen wird.

Lesen, rechnen, zuhören und schreiben sind wichtige Kernkompetenzen, die nicht nur in der Schule gelernt werden, sondern im täglichen Leben angewendet werden müssen. Diese Fähigkeiten müssen kontinuierlich trainiert werden. Wer den Computer nicht als einziges Medium nutzt, und wer sich in allen Medien übt, wird nicht nur seine Lesefähigkeit  und Computerkenntnisse üben, sondern auch das praktische Leben. 

Es ist nicht immer sinnvoll alles zu trennen. Lesen ist wichtig und wo gelesen wird, spielt dabei weniger eine Rolle. 

Sprache und Vorlesen

Die sprachlichen Fähigkeiten von Menschen werden schon im Kleinkindalter angelegt. Sprachliche Souveränität in einer Sprache entscheidet über die späteren Möglichkeiten von jungen Menschen genauso wie über späteren beruflichen Erfolg. Die sprachlichen Möglichkeiten beginnen mit der ersten Sprache, die man lernt, das ist meist die Muttersprache. 

So allgemein diese Aussage klingen mag, so wichtig ist die Erkenntnis jedoch. Denn es gibt eine Kontroverse zwischen Befürwortern von Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit und Einsprachigkeit, da wird von Gegnern der Mehrsprachigkeit behauptet, dass Kinder, die mehrsprachig aufwachsen Nachteile haben, weil sie in ihrer Sprachentwicklung hinterherhinken würden. Die Befürworter ihrerseits, können wissenschaftlich belegen, dass es zwar Ungleichzeitigkeiten gibt, diese jedoch im Ganzen zu Vorteilen führten. 

Nichts desto trotz ist es eine Tatsache, dass nur, wer zumindest eine Sprache gut beherrscht, lernen oder weitere Sprachen lernen kann. 

Wem eine Mutter- oder Ausgangssprache fehlt, der wird immer Probleme haben und größere Anstrengungen unternehmen müssen, als jemand mit einer soliden Sprachkenntnis. Das heißt, dass Kinder, die in der Sprachentwicklung ihren Klassenkameraden nachstehen, öfter schulische Probleme haben werden, als andere Kinder. In anderen Worten, der beste Start ins Leben, beginnt mit einer Sprachförderung, denn es ist der mit einer guten Sprachausbildung. Eltern können ihren Kindern dabei helfen, indem sie viel mit ihnen reden, ihnen vorlesen und sie zum sprechen animieren. 

Vorlesen ist ein wichtiger Aspekt in der frühkindlichen Erziehung. Es gilt heute als bewiesen, dass Erzählen und Vorlesen einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung des Kindes leistet. So wächst der Wortschatz und die Ausdrucksfähigkeit, aber auch Konzentrationsfähigkeit und die Fähigkeit zuzuhören wird geübt. Damit hat das Vorlesen auch einen erheblichen Einfluss auf die Lesefähigkeiten und die Lesefreude von Heranwachsenden. Wer Spaß am Lesen hat, wird zudem besser und schneller lernen. 

All das zeigt, wie wichtig Lesen und Vorlesen ist. Da sollte man das Lesen in den Alltag integrieren, eine Möglichkeit ist es, jeden Tag zu einer bestimmten Zeit zusammen zu lesen, sei es dass vorgelesen wird oder alle für sich lesen. Natürlich kann dieses Ritual auch variiert werden. 

Der Friedrich-Maerker-Verlag hat viele schöne Bücher für alle Altersgruppen in seinem Verlagsprogramm, die sich sowohl zum Vorlesen, als auch zum selber Lesen eignen. 

Spaß am Lesen

Niemand wird bestreiten, dass Lesen eine wichtige Kulturfähigkeit ist, die Bildungsnähe schafft und damit auch über den Erfolg im Leben entscheidet. Viele Kinder und Jugendliche können leider nur unzureichend lesen. Spaß am Lesen ist nicht angeboren, der Zugang kann aber erleichtert werden. Im Folgenden wird darüber wie eine gezielte Leseförderung aussehen, damit Kinder und Jugendliche Spaß am Lesen finden. 

 Schule als Ort des Lesens

Viele sind der Meinung, dass Lesen eine Fähigkeit ist, die Kinder in der Schule erlernen. Teilweise stimmt diese Annahme natürlich, aber die technischen Grundvorraussetzungen und Erklärungen, wie man liest sind nur ein Teil des Lesens und Lesenlernens. Dieser Teil wird selbstverständlich von der Schule übernommen. In der Schule wird Lesen auch geübt. 

Lesenlernen bedeutet aber nicht nur das auszusprechen, was auf Papier oder Bildschirm geschrieben steht. Ziel muss es sein, dass Kinder das Gelesene wiedergeben, verstehen und kritisch hinterfragen, wie auch auf andere Zusammenhänge übertragen oder in Bezug stellen kann. Das ist weit mehr als viele glauben. 

Diese Fähigkeiten erlernt ein Kind aber nicht, indem es nur in der Schule oder Dinge für die Schule liest. Dazu gehört viel Übung und das kann Schule allein nicht leisten. In anderen Worten, Schule, Elternhaus, Familie und das soziale Umfeld also die ganze Gesellschaft sind gefragt. Kinder brauchen eine Gesellschaft, in der Bildung und Lesen wichtig und vor allem anerkannt ist. 

 männliche Vorleser

Lesen und das Interesse für Bücher wird schon vor der Einschulung angelegt. Die ersten Bücher werden bereits für Kleinkinder gemacht. Diese Bücher für Kleinkinder sind oft einfach und beinhalten Dinge zum Anfassen und viele Bilder. Mit der Zeit wird mehr und mehr Schrift eingeführt und damit werden die ersten Geschichten erzählt. Bücher sollten immer auch mit Erwachsenen gelesen und angesehen werden. 

Ganz wichtig, um Kinder ans Lesen heranzuführen dabei ist, dass ihnen auch vorgelesen wird. Vorleser können Eltern, Großeltern, Geschwister, Erzieher, wie es auch jeder andere sein kann. Oft sind es heute weibliche Vorleser, die Kindern vorlesen oder mit ihnen lesen. Das vermittelt Kindern ein falsches Bild, es wäre hilfreich, wenn mehr Männer Kindern und Jugendlichen vorlesen würden. Dann würden vermutlich auch Jungen bereitwilliger lesen.

Erwachsene haben auch beim Lesen und Lesenlernen eine Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche. Das heißt, in Familien, in denen die Eltern viel lesen, in denen es ein Buchregal oder einfach verschiedene Bücher, Zeitungen und Zeitschriften oder andere Medien zum Lesen gibt, werden auch Kinder ehr zu einem Buch greifen. 

 vielfältige Bücher

Eine Möglichkeit Kinder und Jugendliche für das Lesen zu interessieren, ist ihnen eine möglichst große und vielfältige Auswahl an Büchern anzubieten. Denn klar ist, nicht jedes Kind interessiert sich für die gleichen Bücher. Geschichten unterscheiden sich und jedes Buch hat zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Bedeutung, die es zu einem anderen Moment nicht mehr haben wird. 

Es kann eine Initialzündung sein, wenn sich Kinder ihre Lektüre selbst auswählen dürfen. Das heißt beim Vorlesen, dass das Kind gefragt wird, welche Geschichte vorgelesen werden soll. Es heißt aber auch, dass ein Buch vielleicht erst einmal im Regal bleibt, um einem anderen den Vorzug zu geben. 

Bibliotheken bieten eine große Auswahl an Büchern für Leser mit den verschiedensten Wünschen und Ansprüchen. Außerdem können Bibliotheksbesuche Kinder mit dem Medium vertraut machen und Spaß am Lesen wecken. Es ist einen Versuch wert und erweitert die eigene Bibliothek schnell und unkompliziert. Aber es zeigt auch wieder positive Beispiele von lesenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

 Lesescouts

In vielen Schulen und außerschulischen Einrichtungen gibt es heute sogenannte Lesescouts. Lesescouts sind Gleichaltrige, die von ihren Leseerfahrungen erzählen, Bücher empfehlen und so ein positives Beispiel geben. Lesen ist weit mehr als nur still auf Geschriebenes zu starren. 

Sie können aber auch Diskussionen, sei es zu bestimmten Büchern, Themen oder Autoren, anregen. Es ist wichtig, dass Bücher oder andere Medien nicht nur gelesen, sondern auch eingeordnet und diskutiert werden. Erst wenn Lesen eine Selbstverständlichkeit ist, gehört es zu einem Menschen. Wer über das Gelesene spricht und mit anderen über seine Leseerfahrung kommuniziert, der wird auch Spaß am Lesen empfinden. Lesen macht Spaß!

Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse

Letzte Woche hat in Saarbrücken wieder die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse stattgefunden. Es war ein ganz nach dem Motto der Messe, „Bücher bauen Brücken“, ein Ereignis der Begegnung zwischen Frankreich und Deutschland. Selten treffen sich Autoren und Verleger für Kinderbücher in einer so angenehmen Atmosphäre.

Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse Saarbrücken 2013 © D.Schönfeld
Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse Saarbrücken 2013 © D.Schönfeld

Der Friedrich-Maerker-Verlag war auch dabei, Kindergärten, Schulklassen und Lehrer aus Frankreich und dem Saarland haben uns besucht. Es war eine schöne Gelegenheit die Neuerscheinungen vorzustellen. Neu erschienen sind anlässlich der Buchmesse in Saarbrücken zwei Wendebücher von D.S. Felix Mariechen und das Geheimnis des Maibaums und David und Die eiserne Hand des Götz von Berlichingen. Beide Wendebücher gibt es nun auch in Französisch und Deutsch.

Der Verlag hat auch seine ersten eBooks vorgestellt. Nach wie vor sind eBooks eine Herausforderung an Verlage. Die technische Umsetzung ist technisch nicht ganz einfach, wenn man mehr als nur Text zeigen möchte. Die zweisprachigen Wendebücher haben noch den Anspruch interaktiv zu sein, da war etwas technisches Geschick nötig. Doch nun ist es soweit, die ersten eBooks sind fertig und werden in Kürze im iBook Store erscheinen. Im Friedrich-Maerker-Verlag werden jetzt also auch eBooks für Kinder veröffentlicht. Es sind keine Wendebücher, aber die Zweisprachigkeit bleibt auch in ihnen erhalten, es gibt Vokabelangaben, wie es auch weiterhin Zwischenfragen zum Textverständnis gibt. Statt selbst hineinzuschreiben, werden die Fragen nun als multiple choise beantwortet, ein Klick genügt. Die Texte sind weiterhin in beiden Sprachen enthalten, werden jetzt als Kapitel unterschieden. Die Vergleichbarkeit bleibt also voll erhalten.

Von der Autorin D.S. Felix wurde zudem die erste Nacherzählung eines deutschen Klassikers vorgestellt. Die erste Nacherzählung ist: Faust der Tragödie erster Teil. In dieser Reihe werden nach und nach noch viele weitere deutschen Klassiker folgen.

Außerdem gab es bei der Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken die Möglichkeit die Autorin D.S. Felix kennenzulernen und mit den Verlegern zu sprechen. Es gab viele interessante Gespräche, Diskussionen und die Gelegenheit sich auszutauschen.

Leseförderung ist einfach

Kinder lieben es, wenn ihnen vorgelesen wird. Und das ist gut. Eltern, Erzieher und Lehrer sollten  diese Vorliebe von Kindern nutzen, um Kindern das selber lesen näher zu bringen. In diesem Zusammenhang soll erläutert werden, warum Vorlesen so wichtig ist.

Einige Bücher möchten Kinder immer wieder vorgelesen bekommen, bis sie diese auswendig kennen. Dabei blättern sie diese Bücher dann häufig durch und spielen eine Lesefähigkeit vor, die sie in dem Masse noch gar nicht besitzen. Die Fähigkeit des Lesens ist vor allem auch eine Denkfähigkeit, die Handlungsmöglichkeiten eröffnet.

Durch das Lesen wird zum einen die Fantasie der Kinder geübt und zum anderen die Gestaltung der Welt. Bücher lesen und vorgelesen zu bekommen sind deshalb für die Entwicklung von Kindern sehr wichtig. Der Spracherwerb bei Kindern, denen vorgelesen wird, erfolgt wesentlich erfolgreicher und schneller als bei Kindern, die ohne Vorlesen und Lesen aufwachsen. Die geistigen Fähigkeiten werden mittels des Lesens und Vorlesens stimuliert, motiviert und trainiert. 

Kinder möchten die Schrift und Bücher sinnlich erleben, wie könnte das besser passieren als durch Vorlesen und später auch durch selber lesen? Bücher präsentieren Schrift in einer „körperlichen“ Gestalt. Bücher sind zudem dauerhaft, sie zeigen noch nach Jahren, was einmal war. Damit bieten sie Halt. Aber sie lehren auch den sorgsamen Umgang mit jeglichen Gegenständen, denn wenn man ein Buch mehrfach lesen möchte, muss man es sorgsam behandeln. 

Es gibt Bücher für jedes Alter, sie wandeln sich mit der Zeit, zunächst dominieren noch Bilder und auch die Möglichkeit es durch Berührungen zu erleben, aber je größer Kinder werden desto weniger Bilder und mehr Text wird ein Buch haben. Schöne Geschichten und Texte werden auch immer dazu verleiten weitere Bücher zu lesen, sie wecken die Neugier auf mehr. Es kann auch den Dialog anregen, denn kaum zwei Menschen lesen ein Buch genauso. 

Bücher machen aber nicht nur auf Bücher selbst neugierig, sondern wecken Neugier für Menschen, Geschichten, vielschichtige Realitäten und vieles mehr. Natürlich tun das andere Medien auch, aber in Büchern kann man zurückblättern, vorblättern, Sätze, Absätze, Kapitel oder das ganze Buch wiederholt lesen. Hier entscheiden die Kinder die Geschwindigkeit selbst und bekommen sie nicht diktiert. Wem nie vorgelesen wurde, dem fehlt das später. Lesen und vorgelesen bekommen sind wichtige Kulturfähigkeiten, die uns fürs Leben prägen. Im Friedrich-Maerker-Verlag gibt es zweisprachige Kinderbücher, die auch die Neugier in oder für Fremdsprachen wecken. Die Autorin D.S. Felix liest selbst auch immer wieder in verschiedenen Schulen. Eine wunderbare Erfahrung für die Kinder genauso wie für die Autorin. 

Bücher lesen zu können macht unabhängiger, freier, selbstständiger und auch kritischer im Umgang mit allen anderen Medien. 

Mariechen und das Geheimnis des Maibaums

Hallo Ihr Lieben, 

heute ist der 1. Mai und aus diesem Anlass möchte ich Euch eins der zweisprachigen Wendebücher von D.S. Felix besonders ans Herz legen. Mariechen und das Geheimnis des Maibaums heißt das Buch. Das Buch beschreibt auf eindrückliche Weise, wie der 1. Mai in Deutschland gefeiert wird, es werden Traditionen thematisiert und in einer erstaunlichen Geschichte präsentiert. Mariechen und das Geheimnis des Maibaums ist der Titel, der klar und deutlich daraufhin deutet, dass es etwas zu entdecken gibt. 

Das zweisprachige Wendebuch ist genau wie alle anderen Wendebücher in zwei Sprachen aufgebaut, auf der einen Seite wird in deutscher Sprache begonnen und von der anderen Seite in der Fremdsprache. Der Text enthält kursiv markierte Worte, die am Ende der Seite mit ihrer Übersetzung in die zweite im Buch befindliche Sprache. Zudem gibt es zum Text immer wieder Zwischenfragen. Diese Zwischenfragen helfen dabei ständig zu überprüfen, ob der Text auch wirklich verstanden wird. Aber das ist bei weitem noch nicht alles, jede Frage enthält einen rot unterstrichenen Buchstaben, den man natürlich erst durch Beantwortung der Frage herausfindet. Die gesammelten rot unterstrichenen Buchstaben ergeben ein Lösungswort. Das heißt, man hat nicht nur Spaß beim Lesen, sondern auch beim spielerischen Lernen. 

Die Bücher der Mariechenreihe unterscheiden sich jedoch in noch einem weiteren Punkt. Sie enthalten alle ein Rezept. Es sind einfache Rezepte, die man leicht mit Kindern nachkochen kann. Es wird Euch sicher schon klar, die zweisprachigen Wendebücher von D.S. Felix sind weit mehr als nur ein Buch, es sind zunächst einmal zwei Bücher in einem und dann gibt es noch Spiel, Spaß und viel Unterhaltung.

Falls Ihr die Bücher noch nicht kennt, dann guckt sie Euch doch auf der Verlagshomepage mal an! Es gibt sie auch in verschiedenen Bibliotheken in Deutschland und im Buchhandel. Mariechen und das Geheimnis des Maibaums, das Buch zum ersten Mai! Euer Buchstabenspiel hat es schon gelesen. 

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Euer Buchstabenspiel!