Lern Kunststück Fremde Sprache

Im Sommerurlaub merkt man es mal wieder, es gibt so viele Menschen, die Fremdsprachen sprechen. Ok, viele Leute sprechen diese Sprachen als Muttersprachen, aber wenn wir sie besuchen, dann ist es auch verständlich, dass sie unsere Sprache nicht sprechen. Als Besucher, sollten wir versuchen Ihre Sprache zu erlernen. 

Nun wird aber immer wieder behauptet, dass es sehr schwer sei, eine Fremdsprache zu erlernen. Das ist so natürlich nicht richtig. Fremdsprachen zu lernen ist kein Kunststück, Menschen sprechen und dazu benutzen sie Sprache. Fremdsprachen kann jeder lernen. 

Selbstverständlich gibt es einige Dinge, die denen helfen, die eine Sprache lernen möchten. So sollte man mit einer gewissen Regelmäßigkeit lernen, punktuelles Lernen bringt nicht viel. Auch Sprachreisen mit einem Sprachkurs zum Vertiefen, Erhalten oder zum Auffrischen der Kenntnisse einer Fremdsprache helfen enorm. 

Warum ist die Auseinandersetzung mit Fremdsprachen bzw. mit Sprache so wichtig? Die Frage lässt sich schnell beantworten. Wer eine Fremdsprache lernt, der lernt auch viel über die eigene Sprache. Das liegt schlicht an der Tatsache, dass die Menschen Neues mit Bekanntem vergleichen.  

Da sind zunächst ganz alltägliche Situationen, wie wir sie jeden Tag erleben. Aber in jeder Sprache wird das ein ganz klein wenig anders praktiziert. Es gibt also einerseits die Vokabeln, die man dazu kennen muss, dann gibt es grammatikalische Strukturen, die man lernen muss. Aber dann kommen weitere Aspekte hinzu, Jugendliche werden untereinander anders sprechen als Erwachsene und es gibt auch Hierarchien, die man kennen muss, um in angemessener Art und Weise Alltagssituationen zu meistern. Das sind oft einfache Dinge, aber man muss sie kennen, sonst blamiert man sich. Das Erlernen ist nicht schwer, man muss es einfach mal erleben oder es sich bewusst machen. Auch die Aussprache ist kein Hindernis, aber jeder ist durch seine Muttersprache etwas vorbelastet und der Sprechapparat hat so seine Gewohnheiten, die überwunden werden müssen. 

Eine einfache Lösung ist es, dann schlicht Urlaub im das Land der Sprache zu machen und vor Ort mit Muttersprachlern zu reden oder sich einen muttersprachlichen Lehrer zu suchen. Wenn man sich ein wenig anstrengt, dann wird man innerhalb kurzer Zeit große Fortschritte machen. Vergleichen und Nachahmen sind genau die Methoden, die auch Kinder beim Sprechenlernen benutzen. Das kann wirklich jeder!

Lesefähigkeit und Computer

Oft wird der Computer als Eindringling betrachtet, der es verhindert, dass wir oder Kinder, Jugendliche und Erwachsene lesen, uns bilden oder auch intellektuell arbeiten. Das ist eine Sichtweise, die Computergegnern sicher als richtig erscheint. Aber ganz so einfach ist es nicht, denn Computer helfen uns bei all diesen Dingen. Computer sind aus dem Leben nicht mehr wegzudenken, auch wenn es neben ihnen noch weitere Medien gibt, die man nicht vergessen sollte. 

Computer spielen im heutigen Alltag eine wichtige Rolle. Aber nur, wer lesen kann, kann sie auch wirklich nutzen. Wir schreiben und lesen heute sehr viel, ohne das geht es nicht mehr. Und wir schreiben und lesen am Computer, auch Handys sind nichts anderes als  kleine Computer. Wer ehrlich zu sich selbst ist, wird feststellen müssen, dass ein Leben ohne diese Medien nicht mehr vorstellbar ist. 

Lesen und Computer gehören zusammen, wie Bücher und lesen. Es gibt sogar spezielle eBooks, die man entweder auf Tablet-Computern, eReadern, PCs oder Handys lesen kann, je nach Buch bzw. Provider, kann es ein normales Textbuch oder auch ein Multimediabuch sein, die Möglichkeiten Inhalte zu präsentieren, sind mit dem eBook noch einmal gewachsen. 

Jetzt werden viele aufschreien und sagen, dass wir vielleicht mehr lesen und schreiben, aber dass das, was wir lesen und schreiben heute öfter falsch geschrieben ist. Es heißt, die Orthografie sei falsch und verwechselt Orthografie mit kreativer Schreibweise. Denn es hat sich eindeutig gezeigt, dass im Internet kreativ mit Sprache umgegangen wird.

Lesen, rechnen, zuhören und schreiben sind wichtige Kernkompetenzen, die nicht nur in der Schule gelernt werden, sondern im täglichen Leben angewendet werden müssen. Diese Fähigkeiten müssen kontinuierlich trainiert werden. Wer den Computer nicht als einziges Medium nutzt, und wer sich in allen Medien übt, wird nicht nur seine Lesefähigkeit  und Computerkenntnisse üben, sondern auch das praktische Leben. 

Es ist nicht immer sinnvoll alles zu trennen. Lesen ist wichtig und wo gelesen wird, spielt dabei weniger eine Rolle. 

Sprache und Vorlesen

Die sprachlichen Fähigkeiten von Menschen werden schon im Kleinkindalter angelegt. Sprachliche Souveränität in einer Sprache entscheidet über die späteren Möglichkeiten von jungen Menschen genauso wie über späteren beruflichen Erfolg. Die sprachlichen Möglichkeiten beginnen mit der ersten Sprache, die man lernt, das ist meist die Muttersprache. 

So allgemein diese Aussage klingen mag, so wichtig ist die Erkenntnis jedoch. Denn es gibt eine Kontroverse zwischen Befürwortern von Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit und Einsprachigkeit, da wird von Gegnern der Mehrsprachigkeit behauptet, dass Kinder, die mehrsprachig aufwachsen Nachteile haben, weil sie in ihrer Sprachentwicklung hinterherhinken würden. Die Befürworter ihrerseits, können wissenschaftlich belegen, dass es zwar Ungleichzeitigkeiten gibt, diese jedoch im Ganzen zu Vorteilen führten. 

Nichts desto trotz ist es eine Tatsache, dass nur, wer zumindest eine Sprache gut beherrscht, lernen oder weitere Sprachen lernen kann. 

Wem eine Mutter- oder Ausgangssprache fehlt, der wird immer Probleme haben und größere Anstrengungen unternehmen müssen, als jemand mit einer soliden Sprachkenntnis. Das heißt, dass Kinder, die in der Sprachentwicklung ihren Klassenkameraden nachstehen, öfter schulische Probleme haben werden, als andere Kinder. In anderen Worten, der beste Start ins Leben, beginnt mit einer Sprachförderung, denn es ist der mit einer guten Sprachausbildung. Eltern können ihren Kindern dabei helfen, indem sie viel mit ihnen reden, ihnen vorlesen und sie zum sprechen animieren. 

Vorlesen ist ein wichtiger Aspekt in der frühkindlichen Erziehung. Es gilt heute als bewiesen, dass Erzählen und Vorlesen einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung des Kindes leistet. So wächst der Wortschatz und die Ausdrucksfähigkeit, aber auch Konzentrationsfähigkeit und die Fähigkeit zuzuhören wird geübt. Damit hat das Vorlesen auch einen erheblichen Einfluss auf die Lesefähigkeiten und die Lesefreude von Heranwachsenden. Wer Spaß am Lesen hat, wird zudem besser und schneller lernen. 

All das zeigt, wie wichtig Lesen und Vorlesen ist. Da sollte man das Lesen in den Alltag integrieren, eine Möglichkeit ist es, jeden Tag zu einer bestimmten Zeit zusammen zu lesen, sei es dass vorgelesen wird oder alle für sich lesen. Natürlich kann dieses Ritual auch variiert werden. 

Der Friedrich-Maerker-Verlag hat viele schöne Bücher für alle Altersgruppen in seinem Verlagsprogramm, die sich sowohl zum Vorlesen, als auch zum selber Lesen eignen. 

Spaß am Lesen

Niemand wird bestreiten, dass Lesen eine wichtige Kulturfähigkeit ist, die Bildungsnähe schafft und damit auch über den Erfolg im Leben entscheidet. Viele Kinder und Jugendliche können leider nur unzureichend lesen. Spaß am Lesen ist nicht angeboren, der Zugang kann aber erleichtert werden. Im Folgenden wird darüber wie eine gezielte Leseförderung aussehen, damit Kinder und Jugendliche Spaß am Lesen finden. 

 Schule als Ort des Lesens

Viele sind der Meinung, dass Lesen eine Fähigkeit ist, die Kinder in der Schule erlernen. Teilweise stimmt diese Annahme natürlich, aber die technischen Grundvorraussetzungen und Erklärungen, wie man liest sind nur ein Teil des Lesens und Lesenlernens. Dieser Teil wird selbstverständlich von der Schule übernommen. In der Schule wird Lesen auch geübt. 

Lesenlernen bedeutet aber nicht nur das auszusprechen, was auf Papier oder Bildschirm geschrieben steht. Ziel muss es sein, dass Kinder das Gelesene wiedergeben, verstehen und kritisch hinterfragen, wie auch auf andere Zusammenhänge übertragen oder in Bezug stellen kann. Das ist weit mehr als viele glauben. 

Diese Fähigkeiten erlernt ein Kind aber nicht, indem es nur in der Schule oder Dinge für die Schule liest. Dazu gehört viel Übung und das kann Schule allein nicht leisten. In anderen Worten, Schule, Elternhaus, Familie und das soziale Umfeld also die ganze Gesellschaft sind gefragt. Kinder brauchen eine Gesellschaft, in der Bildung und Lesen wichtig und vor allem anerkannt ist. 

 männliche Vorleser

Lesen und das Interesse für Bücher wird schon vor der Einschulung angelegt. Die ersten Bücher werden bereits für Kleinkinder gemacht. Diese Bücher für Kleinkinder sind oft einfach und beinhalten Dinge zum Anfassen und viele Bilder. Mit der Zeit wird mehr und mehr Schrift eingeführt und damit werden die ersten Geschichten erzählt. Bücher sollten immer auch mit Erwachsenen gelesen und angesehen werden. 

Ganz wichtig, um Kinder ans Lesen heranzuführen dabei ist, dass ihnen auch vorgelesen wird. Vorleser können Eltern, Großeltern, Geschwister, Erzieher, wie es auch jeder andere sein kann. Oft sind es heute weibliche Vorleser, die Kindern vorlesen oder mit ihnen lesen. Das vermittelt Kindern ein falsches Bild, es wäre hilfreich, wenn mehr Männer Kindern und Jugendlichen vorlesen würden. Dann würden vermutlich auch Jungen bereitwilliger lesen.

Erwachsene haben auch beim Lesen und Lesenlernen eine Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche. Das heißt, in Familien, in denen die Eltern viel lesen, in denen es ein Buchregal oder einfach verschiedene Bücher, Zeitungen und Zeitschriften oder andere Medien zum Lesen gibt, werden auch Kinder ehr zu einem Buch greifen. 

 vielfältige Bücher

Eine Möglichkeit Kinder und Jugendliche für das Lesen zu interessieren, ist ihnen eine möglichst große und vielfältige Auswahl an Büchern anzubieten. Denn klar ist, nicht jedes Kind interessiert sich für die gleichen Bücher. Geschichten unterscheiden sich und jedes Buch hat zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Bedeutung, die es zu einem anderen Moment nicht mehr haben wird. 

Es kann eine Initialzündung sein, wenn sich Kinder ihre Lektüre selbst auswählen dürfen. Das heißt beim Vorlesen, dass das Kind gefragt wird, welche Geschichte vorgelesen werden soll. Es heißt aber auch, dass ein Buch vielleicht erst einmal im Regal bleibt, um einem anderen den Vorzug zu geben. 

Bibliotheken bieten eine große Auswahl an Büchern für Leser mit den verschiedensten Wünschen und Ansprüchen. Außerdem können Bibliotheksbesuche Kinder mit dem Medium vertraut machen und Spaß am Lesen wecken. Es ist einen Versuch wert und erweitert die eigene Bibliothek schnell und unkompliziert. Aber es zeigt auch wieder positive Beispiele von lesenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

 Lesescouts

In vielen Schulen und außerschulischen Einrichtungen gibt es heute sogenannte Lesescouts. Lesescouts sind Gleichaltrige, die von ihren Leseerfahrungen erzählen, Bücher empfehlen und so ein positives Beispiel geben. Lesen ist weit mehr als nur still auf Geschriebenes zu starren. 

Sie können aber auch Diskussionen, sei es zu bestimmten Büchern, Themen oder Autoren, anregen. Es ist wichtig, dass Bücher oder andere Medien nicht nur gelesen, sondern auch eingeordnet und diskutiert werden. Erst wenn Lesen eine Selbstverständlichkeit ist, gehört es zu einem Menschen. Wer über das Gelesene spricht und mit anderen über seine Leseerfahrung kommuniziert, der wird auch Spaß am Lesen empfinden. Lesen macht Spaß!

Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse

Letzte Woche hat in Saarbrücken wieder die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse stattgefunden. Es war ein ganz nach dem Motto der Messe, „Bücher bauen Brücken“, ein Ereignis der Begegnung zwischen Frankreich und Deutschland. Selten treffen sich Autoren und Verleger für Kinderbücher in einer so angenehmen Atmosphäre.

Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse Saarbrücken 2013 © D.Schönfeld
Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse Saarbrücken 2013 © D.Schönfeld

Der Friedrich-Maerker-Verlag war auch dabei, Kindergärten, Schulklassen und Lehrer aus Frankreich und dem Saarland haben uns besucht. Es war eine schöne Gelegenheit die Neuerscheinungen vorzustellen. Neu erschienen sind anlässlich der Buchmesse in Saarbrücken zwei Wendebücher von D.S. Felix Mariechen und das Geheimnis des Maibaums und David und Die eiserne Hand des Götz von Berlichingen. Beide Wendebücher gibt es nun auch in Französisch und Deutsch.

Der Verlag hat auch seine ersten eBooks vorgestellt. Nach wie vor sind eBooks eine Herausforderung an Verlage. Die technische Umsetzung ist technisch nicht ganz einfach, wenn man mehr als nur Text zeigen möchte. Die zweisprachigen Wendebücher haben noch den Anspruch interaktiv zu sein, da war etwas technisches Geschick nötig. Doch nun ist es soweit, die ersten eBooks sind fertig und werden in Kürze im iBook Store erscheinen. Im Friedrich-Maerker-Verlag werden jetzt also auch eBooks für Kinder veröffentlicht. Es sind keine Wendebücher, aber die Zweisprachigkeit bleibt auch in ihnen erhalten, es gibt Vokabelangaben, wie es auch weiterhin Zwischenfragen zum Textverständnis gibt. Statt selbst hineinzuschreiben, werden die Fragen nun als multiple choise beantwortet, ein Klick genügt. Die Texte sind weiterhin in beiden Sprachen enthalten, werden jetzt als Kapitel unterschieden. Die Vergleichbarkeit bleibt also voll erhalten.

Von der Autorin D.S. Felix wurde zudem die erste Nacherzählung eines deutschen Klassikers vorgestellt. Die erste Nacherzählung ist: Faust der Tragödie erster Teil. In dieser Reihe werden nach und nach noch viele weitere deutschen Klassiker folgen.

Außerdem gab es bei der Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken die Möglichkeit die Autorin D.S. Felix kennenzulernen und mit den Verlegern zu sprechen. Es gab viele interessante Gespräche, Diskussionen und die Gelegenheit sich auszutauschen.

Autorentreffen in Saarbrücken

Hallo Ihr Lieben, 

vom 23. bis zum 26. Mai findet in Saarbrücken die europäische Kinderbuchmesse statt. Das ist eine gute Gelegenheit Autoren zu treffen. Der Friedrich-Maerker-Verlag wird mit der Autorin D.S. Felix anwesend sein. Anlässlich der Messe werden wieder neue Bücher vorgestellt. 

Die Autorin D.S. Felix wird mit ihren zweisprachigen Wendebüchern, den Nacherzählungen deutscher Klassiker und den Romanen anwesend sein. Natürlich wird der Verlag neben den Büchern der Autorin auch die Bücher seiner anderen Autoren dabei haben. Da ist für alle etwas dabei. 

Der Verlag freut sich schon jetzt Leser, Lehrer, Eltern und alle anderen Interessenten begrüßen zu dürfen. Es ist immer eine schöne Atmosphäre in Saarbrücken, die Messe macht Spaß! Seid Ihr schon einmal auf einer Buchmesse gewesen? Nein, Ihr seid noch nie auf einer Buchmesse gewesen? Dann solltet Ihr Euch diese Messe nicht entgehen lassen.

Die europäische Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken ist nicht so groß wie die Buchmesse in Frankfurt am Main, die jeden Herbst stattfindet, aber dafür richtet sie sich auch nur an Kinder und Jugendliche. Das heißt, sie muss auch gar nicht so groß sein, um alles zu zeigen. Und es gibt wirklich viele tolle Bücher zu entdecken. 

Wenn Ihr noch nie zu einer Buchmesse gewesen seid, dann habt Ihr vermutlich auch noch nie mit einem Autor gesprochen, oder doch? Das ist eine schöne Erfahrung, die Ihr in Saarbrücken machen könnt. Autoren können Euch erzählen, wie sie die Ideen zu ihren Büchern gefunden haben. Wie setzen sie ihre Ideen um. Autor sein ist ein Beruf und eine Berufung. Mit Autoren über ihre Motivation und ihre Arbeit zu sprechen oder auch Fragen zu den Büchern zu stellen, gehört zum Lesen. Und wo könnte man das besser als bei einer Buchmesse. 

Also, der Friedrich-Maerker-Verlag und auch die Autorin D.S. Felix freuen sich auf Euren Besuch an ihrem Stand auf der diesjährigen Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken. Kommt doch mit Euren Freunden, Geschwistern und Euren Eltern oder Großeltern. Oh und Euer Buchstabenspiel wird auch dort sein. Vielleicht treffen wir uns ja auch. Viele Grüße Euer Buchstabenspiel.

Leseförderung ist einfach

Kinder lieben es, wenn ihnen vorgelesen wird. Und das ist gut. Eltern, Erzieher und Lehrer sollten  diese Vorliebe von Kindern nutzen, um Kindern das selber lesen näher zu bringen. In diesem Zusammenhang soll erläutert werden, warum Vorlesen so wichtig ist.

Einige Bücher möchten Kinder immer wieder vorgelesen bekommen, bis sie diese auswendig kennen. Dabei blättern sie diese Bücher dann häufig durch und spielen eine Lesefähigkeit vor, die sie in dem Masse noch gar nicht besitzen. Die Fähigkeit des Lesens ist vor allem auch eine Denkfähigkeit, die Handlungsmöglichkeiten eröffnet.

Durch das Lesen wird zum einen die Fantasie der Kinder geübt und zum anderen die Gestaltung der Welt. Bücher lesen und vorgelesen zu bekommen sind deshalb für die Entwicklung von Kindern sehr wichtig. Der Spracherwerb bei Kindern, denen vorgelesen wird, erfolgt wesentlich erfolgreicher und schneller als bei Kindern, die ohne Vorlesen und Lesen aufwachsen. Die geistigen Fähigkeiten werden mittels des Lesens und Vorlesens stimuliert, motiviert und trainiert. 

Kinder möchten die Schrift und Bücher sinnlich erleben, wie könnte das besser passieren als durch Vorlesen und später auch durch selber lesen? Bücher präsentieren Schrift in einer „körperlichen“ Gestalt. Bücher sind zudem dauerhaft, sie zeigen noch nach Jahren, was einmal war. Damit bieten sie Halt. Aber sie lehren auch den sorgsamen Umgang mit jeglichen Gegenständen, denn wenn man ein Buch mehrfach lesen möchte, muss man es sorgsam behandeln. 

Es gibt Bücher für jedes Alter, sie wandeln sich mit der Zeit, zunächst dominieren noch Bilder und auch die Möglichkeit es durch Berührungen zu erleben, aber je größer Kinder werden desto weniger Bilder und mehr Text wird ein Buch haben. Schöne Geschichten und Texte werden auch immer dazu verleiten weitere Bücher zu lesen, sie wecken die Neugier auf mehr. Es kann auch den Dialog anregen, denn kaum zwei Menschen lesen ein Buch genauso. 

Bücher machen aber nicht nur auf Bücher selbst neugierig, sondern wecken Neugier für Menschen, Geschichten, vielschichtige Realitäten und vieles mehr. Natürlich tun das andere Medien auch, aber in Büchern kann man zurückblättern, vorblättern, Sätze, Absätze, Kapitel oder das ganze Buch wiederholt lesen. Hier entscheiden die Kinder die Geschwindigkeit selbst und bekommen sie nicht diktiert. Wem nie vorgelesen wurde, dem fehlt das später. Lesen und vorgelesen bekommen sind wichtige Kulturfähigkeiten, die uns fürs Leben prägen. Im Friedrich-Maerker-Verlag gibt es zweisprachige Kinderbücher, die auch die Neugier in oder für Fremdsprachen wecken. Die Autorin D.S. Felix liest selbst auch immer wieder in verschiedenen Schulen. Eine wunderbare Erfahrung für die Kinder genauso wie für die Autorin. 

Bücher lesen zu können macht unabhängiger, freier, selbstständiger und auch kritischer im Umgang mit allen anderen Medien. 

Mariechen und das Geheimnis des Maibaums

Hallo Ihr Lieben, 

heute ist der 1. Mai und aus diesem Anlass möchte ich Euch eins der zweisprachigen Wendebücher von D.S. Felix besonders ans Herz legen. Mariechen und das Geheimnis des Maibaums heißt das Buch. Das Buch beschreibt auf eindrückliche Weise, wie der 1. Mai in Deutschland gefeiert wird, es werden Traditionen thematisiert und in einer erstaunlichen Geschichte präsentiert. Mariechen und das Geheimnis des Maibaums ist der Titel, der klar und deutlich daraufhin deutet, dass es etwas zu entdecken gibt. 

Das zweisprachige Wendebuch ist genau wie alle anderen Wendebücher in zwei Sprachen aufgebaut, auf der einen Seite wird in deutscher Sprache begonnen und von der anderen Seite in der Fremdsprache. Der Text enthält kursiv markierte Worte, die am Ende der Seite mit ihrer Übersetzung in die zweite im Buch befindliche Sprache. Zudem gibt es zum Text immer wieder Zwischenfragen. Diese Zwischenfragen helfen dabei ständig zu überprüfen, ob der Text auch wirklich verstanden wird. Aber das ist bei weitem noch nicht alles, jede Frage enthält einen rot unterstrichenen Buchstaben, den man natürlich erst durch Beantwortung der Frage herausfindet. Die gesammelten rot unterstrichenen Buchstaben ergeben ein Lösungswort. Das heißt, man hat nicht nur Spaß beim Lesen, sondern auch beim spielerischen Lernen. 

Die Bücher der Mariechenreihe unterscheiden sich jedoch in noch einem weiteren Punkt. Sie enthalten alle ein Rezept. Es sind einfache Rezepte, die man leicht mit Kindern nachkochen kann. Es wird Euch sicher schon klar, die zweisprachigen Wendebücher von D.S. Felix sind weit mehr als nur ein Buch, es sind zunächst einmal zwei Bücher in einem und dann gibt es noch Spiel, Spaß und viel Unterhaltung.

Falls Ihr die Bücher noch nicht kennt, dann guckt sie Euch doch auf der Verlagshomepage mal an! Es gibt sie auch in verschiedenen Bibliotheken in Deutschland und im Buchhandel. Mariechen und das Geheimnis des Maibaums, das Buch zum ersten Mai! Euer Buchstabenspiel hat es schon gelesen. 

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Euer Buchstabenspiel!

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim

„David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ ist ein Sprachlernbuch, das sich sowohl an deutsche Kinder richtet, die eine Fremdsprache erlernen, als auch an Kinder, die Deutsch als Fremdsprache erlernen. Die Geschichte ist eine Fortsetzungsgeschichte, das heißt David erlebt verschiedene Abenteuer und

Die Bücher sind alle zweisprachig.  Außerdem gibt es zu den einzelnen Geschichten auch Vokabelblätter und Aufgabenblätter, die das Ziel haben Vokabeln und Grammatik zu trainieren und somit die Sprachfertigkeiten zu vergrößern.

Lesen ist eine entscheidende Kompetenz beim Fremdsprachenerwerb, nur wer Texte aus und zu dem Land, in dem die entsprechende Sprache gesprochen wird liest, wird die Sprache auch wirklich erlernen können. Sprache beinhaltet weit mehr als nur Vokabeln oder Worte und Grammatik. Vokabular benutzt man immer in bestimmten Kontexten und so kann es einen großen Unterschied machen, ob man gehen oder fahren benutzt. Ein Beispiel: In Spanien gehen die Menschen am Wochenende an den Strand, in Deutschland dagegen fahren sie am Wochenende an den Strand. Texte zeigen den Gebrauch von Worten im Kontext und auf anschauliche Weise. Diese Information kann man zwar auch aus umfangreichen Wörterbüchern ziehen, aber bildlicher ist es doch im Text.

Das gleiche gilt für die Satzstruktur. Die wird einfacher in einem Text geübt, denn in Texten wird sie wieder und wieder wiederholt und so wird der Leser an sie gewöhnt. Das prägt sich ein. Und so wird sich eben auch die Struktur einprägen. Parallel werden auch die Vokabeln zum Thema geübt, gelernt und der Wortschatz erweitert.

Sprache zeigt, wie Menschen denken, wie sie ihre Welt sehen. Es gibt große Unterschiede zwischen den verschiedenen europäischen Ländern und Sprachen. Beim Lesen entwickelt der Leser außerdem ein Gefühl für die jeweilige Sprache und damit wird der Fremdsprachenerwerb einfacher. Aber auch die Muttersprache wird sich dadurch weiterentwickeln, der Wortschatz wird differenzierter werden.

In der Fortsetzungsgeschichte „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ werden diese Effekte gezielt gefördert. Kinder sollen dazu angeregt werden schon früh in der Fremdsprache zu lesen. Damit sie ein Erfolgserlebnis haben und motiviert werden diese Sprache zu lernen, auch wenn sie diese im Alltag selten benutzen. Sie werden sehen, was sie schon können und leichter lernen. Lesen eröffnet Kindern Welten.

Die verschiedenen Geschichten zeichnen sich dadurch aus, dass sie von Zwischenfragen unterbrochen werden, die zur Reflexion anregen und kontrollieren, ob der Text verstanden wird oder nicht.

Die ergänzenden Arbeitsblätter und Vokabelblätter haben eine weitere Vertiefung zum Ziel und üben den Umgang mit den Satzstrukturen und dem Vokabular aktiv. Die fiktionalen Geschichten sind reich an regional-kulturellen Inhalten. Das heißt, sie vermitteln Kenntnisse zu Kultur, Land und Leuten. Deshalb ist es sinnvoll schon von Anfang an kurze fiktionale Texte beim Fremdsprachenerwerb einzusetzen.

Lesen die Schlüsselkompetenz für Erfolg

Immer wieder wird aus verschiedenen Perspektiven über Lesen, Lernen und Fremdsprachen, wie auch das Unvermögen vieler Schüler darin gute Ergebnisse zu erzielen berichtet. Sicher ist es wahr, dass viel Potential brach liegt. Es ist sicher auch richtig, dass viele Schüler mehr leisten können. Aber um das zu erreichen, muss man ihnen vor allem eins vermitteln: Ohne Lesen geht nichts.

Lesen ist heute die Schlüsselkompetenz schlechthin. Ohne sie gibt es keinen Erfolg, aber es kommt schlimmer, wer dies nicht beherrscht, der verweigert sich selbst den Zugang zur Teilhabe in der Gesellschaft als gleichwertiges Mitglied. Es ist die Eigenverantwortung für das eigene Schicksal sich selbst zu bilden und zu lesen. Natürlich, am Anfang müssen Eltern, Verwandte und Freunde unterstützen. Lehrer sind nicht dafür zuständig, sie helfen nur dabei, diese Fähigkeiten zu erwerben. 

Was aber bedeutet es zu lesen? Bedeutet es die Worte, die man vor sich findet zu entziffern, auszusprechen, wiederzugeben? Das ist vermutlich ein erster Schritt. Aber das Ziel muss es sein das Gelesene zu verstehen und in seinen Kontext einzuordnen. Dann in einem weiteren Schritt muss es kritisch hinterfragt, weitergedacht und auch angewandt werden. 

Die drei oben genannten Schritte beschreiben die Fähigkeit lesen zu können. Selbstredend muss man das nach und nach lernen, das passiert am Besten dadurch, dass derjenige, der es lernen soll, liest. Es gibt Hilfestellungen zum Beispiel ein Lesetagebuch. Die Autorin D.S. Felix hat ein derartiges Lesetagebuch verfasst, es kann bei Xinxii als eBook gekauft werden oder beim Friedrich-Maerker-Verlag als Kopiervorlage angefordert werden. 

Derartige Lesetagebücher helfen Schülern, Kindern und Jugendlichen ihre Fähigkeiten bezüglich des Lesens er festigen, zu erweitern und zum Schluss zu gefestigten und kritischen Lesern zu werden. Nur wer gut und kritisch liest, der wird auch Erfolg haben, ganz gleich was er tut. Lesen ist eine wichtige Schlüsselkompetenz, die über Erfolg entscheidet. 

Beim Friedrich-Maerker-Verlag finden Sie auch zweisprachige Wendebücher, die das Erlernen von Fremdsprachen unterstützen. Erfolg kann man lernen und planen, Lesen ist ein erster Schritt. Lesen macht Spaß.