Leipzig – Frühjahr-s-Buchmesse

Leipzig – Frühjahr-s-Buchmesse

Und es wird doch gelesen. Laut einer neuen Umfrage (Statistische Bundesamt (Destatis)) lesen Deutsche pro Woche etwa drei Stunden und fünfundvierzig Minuten pro Woche in ihrer Freizeit. Das sind richtig gute Neuigkeiten. Als Autorin freuen mich solche Schlagzeilen.

Freizeitbeschäftigung und Lebensphilosophie

Bei der Frage, wer liest, stellt sich heraus, dass vor allem Senioren lesen, je jünger das Publikum wird, desto weniger Zeit wird von ihnen auf das Lesen als Freizeitbeschäftigung verwandt. Das ist schade. Besonders schade ist es, wenn es um Kinder und Jugendliche geht. Das finde ich dann auch bedenklich. Denn Lesen ist nicht nur eine eine Freizeitbeschäftigung, es ist für mich auch eine Lebensphilosophie und Grundeinstellung in Bezug auf Bildung.

Was wird denn gelesen, da stehen Zeitungen und Zeitschriften an erster Stelle, das ist schön, denn sie sind Informationsquellen zu aktuellen Themen. Aber ganz am Ende finden sich Bücher. Das finde ich persönlich ganz und gar unverständlich, erlauben und ermöglichen sie doch eine gezielte und vertiefende Auseinandersetzung mit bestimmten Dingen, die genauso aktuell und wichtig sein können, wie Informationen aus Zeitungen und Zeitschriften.

Leseförderung und Buchmessen

Buchmessen bilden hervorragende Möglichkeiten, um Bücher bekannt zu machen oder vorzustellen. Aber das ist bei weitem noch nicht alles. Klar, Buchmessen versuchen auch Bücher zu verkaufen und es ist wichtig, dass alle, also Autoren, Illustratoren, Übersetzer, genauso wie Verlage, Lektoren, Korrektoren, Druckereien, Marketingspezialisten, Buchhandel und Leser. Es ist wirklich erstaunlich wie viele Menschen bei der Entstehung von Büchern involviert sind. Da wundert man sich als Laie, aber auch als Autor.

Nichts desto trotz sind die Messen vor allem auch dazu da, um Leser direkt anzusprechen. Denn klar, jeder Autor möchte, dass seine Bücher gelesen werden. Als Autorin für Kinderbücher und Jugendbücher liegen mir die jüngeren Leser besonders am Herzen. Wobei ich nicht denke, dass Erwachsene meine Bücher nicht lesen können oder sollten. Die Bücher schreibe ich für Leser jeden Alters.

Dieses Frühjahr gibt es zahlreiche Buchmessen, zu denen meine Bücher zu sehen sein werden, morgen beginnt in Leipzig die große Frühjahrsbuchmesse Deutschlands, aber im April geht es weiter, da wird am 2. April ab 14.00 Uhr im Salon Du Livre in der Mediathek Communaire Sarreguemines (Frankreich) eine Bücherausstellung stattfinden, danach geht es weiter nach Brüssel (Belgien) dort wird in der Vertretung von Baden-Württemberg eine dreiwöchige Ausstellung mit meinen Büchern stattfinden. Im Mai findet die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken statt und auch da werden meine Bücher zu finden sein. Es folgen einige weitere kleine Büchertage und im Herbst geht es wieder durch ganz Europa zu Buchmessen. In diesem Sinne möchte ich Euch alle einladen meine, Dorothea S. Felix’, Bücher zu lesen.

für historisch Interessiere Leser: Daniel und der Koffer im Öttingerhaus © D.S. Felix 2015
Jugendbuch: Daniel und der Koffer im Öttingerhaus © D.S. Felix 2015

Leipzig, Frühling, Buchmesse

Es ist wieder soweit, der Frühling naht und mit ihm steht die erste Buchmesse des Jahres an. Die Buchmesse in Leipzig findet dieses Jahr von Donnerstag dem 17. März bis Sonntag den 20. März statt. Kommt doch alle zum Stand des Friedrich-Marker-Verlages, dort findet Ihr Kinder- und Jugendbücher.

Es gibt beim Friedrich-Marker-Verlag zweisprachige Wendebücher in zahlreichen Fremdsprachen in Kombination mit Deutsch, außerdem veröffentlicht der Verlag richtig tolle Nacherzählungen deutscher Klassiker und es gibt noch einiges Mehr zu entdecken. Also, lasst Euch nicht lange bitten, kommt an den Stand in Halle 2 Stand F204 und lest in die Bücher hinein. Es lohnt sich.

Bücher sind weit mehr als einfach nur Geschichten und Texte, die Bücher des Friedrich-Marker-Verlages regen an. Die zweisprachigen Wendebücher, erzählen in zwei Sprachen Geschichten von Kindern aus Deutschland, dabei wird nicht nur der Alltag von Kindern vermittelt, sondern auch deutsche Kultur und Geschichte. Die Protagonisten haben Hobbys und Leidenschaften, die sie präsentieren und anderen Kindern erklärend näher bringen.

Die Sprachen sind vielfältig, es gibt diese Wendebücher in vielen europäischen, aber auch einigen außereuropäischen Sprachen. Ganz konkret heißt das, dass die Textsprachen immer Deutsch und eine weitere sind, zum Beispiel: Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Polnisch, Ungarisch, Russisch, oder Türkisch, oder auch Arabisch. Es wird deutlich, es gibt unglaublich viele Sprachen zur Wahl. Da ist doch sicher auch etwas für Euch dabei, oder? 

Na, und wer lieber keine mehrsprachigen Bücher lesen möchte, der findet wunderbare Nacherzählungen deutscher Klassiker, der Faust, der Schimmelreiter, die Räuber oder auch der Taugenichts sind nicht nur leicht verständlich nacherzählt, sondern sind richtig originell illustriert. Spannende Jugendbücher, die in die Geschichte eintauchen lassen oder in die Zukunft reisen gibt es auch. Eine bunte Auswahl an schönen Kinder- und Jugendbücher findet Ihr also in Halle 2 Stand F204 auf der Leipziger Buchmesse ab Donnerstag beim Friedrich-Marker-Verlag. Wir freuen uns auf Euch. 

Nacherzählung von D.S. Felix © 2016
Nacherzählung von D.S. Felix © 2016

 

Zweisprachige Bücher pro und contra

Sind zweisprachige Bücher eigentlich sinnvoll? Die Lehrmeinungen gehen auseinander, ob ein Buch zweisprachig sinnvoller ist oder nicht. Allerdings gibt es viele Aspekte, die für zweisprachige Bücher sprechen.

Zweisprachige Bücher fördern die bewusste Auseinandersetzung mit der Fremdsprache. Es ist immer sinnvoll und vorteilhaft etwas bewusst zu tun. Bücher in mehr als einer Sprache helfen dabei, weil sie den Lesern direkte Vergleichsmöglichkeiten bieten. Ein weiterer Vorteil ist, dass Texte in zwei Sprachen unsicheren Lesern die gewünschte Sicherheit gibt, den Text wirklich verstanden zu haben.

Aber zweisprachige Bücher geben nicht nur Sicherheit, sie erlauben es auch die schwächere Sprache gezielt zu fördern. Bei Lesern, die eine Fremdsprache erlernen ist es klar, dass die Fremdsprache schwächer ist, aber auch zweisprachig aufwachsende Kinder und zweisprachig lebende Erwachsene haben oft eine schwächere und eine stärkere Sprache. Die Unterschiede beginnen oft dann, wenn die betreffende Person in die Schule kommt oder im Alltag einseitig eine Sprache favorisiert. Das ist nicht schlimm, kann aber durch den gezielten Einsatz von zweisprachigen Büchern vermieden und abgeschwächt werden.

Zudem muss festgehalten werden, dass zweisprachige Bücher motivierend wirken. Denn diese Bücher zeigen dem Leser, wie viel Freude, er an der fremden Sprache haben kann, was er doch schon alles kann und wenn mal etwas nicht so klar ist, kann es einfach nachgelesen oder gespickt werden. Dementsprechend eignen sich zweisprachige Bücher und mehrsprachige Lektüren besonders gut zur außenunterrichtlichen Förderung von Fremdsprachen.

Eigentlich ist das doch eine gute Sache, oder? Wenn Sie mir hier zustimmen, dann wird die Frage, ob zweisprachige Bücher sinnvoll sind, sicher auch bejahen. Zweisprachige Bücher sind eine hervorragende Möglichkeit für Lerner und zweisprachige Leser, um ihre Sprachfähigkeiten zu verbessern und zu vertiefen. Also, in diesem Sinne, lest mehr zweisprachige Bücher!

Bilinguale Wendebücher
Bilinguale Wendebücher

Die Räuber lesen

Hallo Ihr Lieben, ja, ich bin es mal wieder Euer Buchstabenspiel. Heute möchte ich Euch von einem Buch erzählen, das Eure Eltern sicher kennen, das es aber neu und extra für Euch gibt. Wie das Buch heißt, möchtet Ihr wissen? Nun, es heißt Die Räuber und ist ursprünglich von Friedrich Schiller. Allerdings gibt es eine Nacherzählung von D.S. Felix, die einfacher zu verstehen ist, denn Schiller’s Original ist selbst für Erwachsene nicht ganz so einfach zu verstehen. 

Das Buch handelt von einer Bande von Räubern, wie es sie vor langer Zeit in Deutschland einige gab. Der Räuberhauptmann und seine Familie sind für die Geschichte wichtig. Der Räuber, Karl Moor ist der erstgeborene Sohn eines Burgherren und soll die Burg erben. Sein Bruder Franz ist neidisch und tut alles, um an Karls Stelle zu treten. Er hat aber mit seinem Bruder keinen normalen Streit, sondern spielt die ganze Familie gegeneinander aus, bis fast alle tot sind. Wie es genau ausgeht, das werde ich Euch aber nicht verraten, das müsst Ihr schon selbst lesen. Lest das Buch: Nacherzählung – Die Räuber von D.S. Felix. Das Buch ist als eBook im iTunes Store erhältlich oder Ihr könnt es aus im Buchhandel bestellen. 

Also, viel Spaß beim Lesen, es ist wirklich spannend. Viele Grüße von Eurem Buchstabenspiel

Die Räuber © Nero 2014
Die Räuber © Nero 2014

Kinder zum Lesen motivieren

Kinder zum Lesen motivieren ist nicht nur für Kinder wichtig. Heute ist das Angebot an Tätigkeiten riesig und oft hat man das Gefühl so viel machen zu wollen, aber es ist kaum möglich alles in kurzer Zeit zu schaffen. Als erstes muss Lesen als Tätigkeit angeregt werden. Einigen Menschen ist nicht wichtig, andere empfinden es als langweilig und wieder andere sehen es als vertane Zeit. Das ist schade. 

Warum lesen?

Warum lesen wir und warum sollten wir lesen? Wenn ich Freunde, Bekannte und Familie frage, warum sie lesen, dann wissen sie meist erstmal nicht, was antworten. Lesen ist ihnen einfach ein Bedürfnis. Doch warum ist es ein Bedürfnis? Für mich persönlich ist es die Möglichkeit andere Welten kennenzulernen, Informationen über Gefühle und Empfindungen, aber auch kulturelle Themen zu erhalten. Lesen eröffnet mir nicht nur neue Welten, sondern zeigt mir auch, wer ich in dieser Welt bin. Aber die Information, das indirekt vermittelte Wissen, die sind essentiell.  

Weniger Ablenkung

Ein ganz entscheidender Punkt, um Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene zum Lesen zu motivieren, ist die Ablenkung. Ablenkung muss reduziert werden, denn je weniger Ablenkung es gibt, desto mehr wird dann auch gelesen. Was lenkt ab? Alles. 

Konzentration oder Fokussieren auf eine Aktivität ist heute für viele Menschen schwierig, besonders Kinder und Jugendliche haben damit große Schwierigkeiten. Es ist eine erlernbare Fähigkeit sich auf eine Sache zu konzentrieren. Bücher seien sie gedruckt oder elektronisch können uns in ihren Bann ziehen, wenn wir es zulassen. 

Nacherzählung von D.S. Felix © 2016
Nacherzählung von D.S. Felix © 2016

Fremdsprachliche Lektüre

Fremdsprachige Lektüren sind oft schwieriger, weil viele Leser das Bedürfnis haben ein Nachschlagewerk zu benutzen. Das muss nicht sein, zum Beispiel dann, wenn Lektüren mit Vokabelangaben gelesen werden oder auf einem elektronischen Lesegerät, das eine Nachschlagefunktion hat. 

Marschen und die Süßigkeiten von D.S. Felix © 2016
Marschen und die Süßigkeiten von D.S. Felix © 2016

Lesen erweitert den Wortschatz

Lesen erweitert immer auch den Wortschatz, dabei ist es gleich, ob in der Muttersprache oder in einer Fremdsprache gelesen wird. In jeder unserer Sprachen gibt es unzählige Worte, die wir entweder nicht kennen oder nicht benutzen. Selbst Erwachsene benutzen oft nur einen vergleichsweise kleinen Teil des Wortschatzes. Wer liest, wird mehr Worte und unterschiedliche Satz-Konstruktionen benutzen. 

Lesen ist weit mehr eine Freizeitbeschäftigung, es ist eine Beschäftigung mit uns selbst, der Welt von gestern, jetzt und in der Zukunft. Doch bitte ich zu bedenken, dass nicht die Zahl der gelesenen Bücher entscheidet, sondern dass sie gelesen werden.

 

Winterferien und Zeit zum Lesen

Hallo Ihr Lieben, einige von Euch haben schon Ferien und andere werden nächste Woche Ferien haben, das ist schön. Aber, warum ist das eigentlich schön? Geht Ihr nicht gerne zur Schule? Trefft Ihr dort nicht auf Eure Freunde? Ist Schule schlimm?

Klar, Ihr könnt mehr spielen, habt Zeit für so viele Sachen, die sonst erst möglich sind, wenn die Hausaufgaben fertig sind oder … Stimmt das wirklich, gibt es wirklich so viele Dinge, die Ihr macht und machen möchtet, die in der Schulzeit nicht möglich sind? Ehrlich! Ganz ehrlich! 

Dachte ich es mir doch, die meisten Sachen könnt Ihr auch in der Schulzeit machen, vielleicht nur nicht ganz so lange oder erst nach den Hausaufgaben. Das ist sicher richtig, aber Ihr könnt trotzdem spielen, Fußball spielen, Freunde treffen, Radfahren, malen, lesen und so viele andere Sachen. Außerdem, es ist immer möglich Dinge zu verbinden.

Richtig, wenn Ihr ein Buch wie David, der kleine Ritter aus Hassmersheim lest, dann könnt Ihr Bilder zu dem Buch malen. Insgesamt ist es immer eine schöne Sache zu Büchern, die Ihr gelesen habt oder gerade lest, Bilder zu malen oder Ihr bastelt etwas zum Thema. Jetzt ist Karnevalszeit, verkleidet Ihr Euch gerne? Ja, dann bastelt Euch doch eine Verkleidung als Ritter! 

Was braucht ein Ritter und was braucht Ihr, um Euch als Götz von Berlichingen zu verkleiden? 

Klar, Ihr benötigt ein gutes Bild vom Ritter Götz von Berlichingen, das findet Ihr in den zweisprachigen Wendebüchern aus der Reihe: David, der kleine Ritter aus Hassmersheim. Die Rüstung besteht aus Metall, da das aber schwierig ist, könnt Ihr die aus Karton basteln. Ein Schwert und ein Schild hatte auch jeder Ritter, die könnt Ihr genauso aus Pappe oder Pappmaché machen. Der Schild sollte ein Wappen tragen, das könnt Ihr Euch selbst ausdenken oder auch kopieren.

Ihr seht schon, eine Ritterrüstung zu basteln ist so schwer gar nicht. Also, lasst Eurer Fantasie freien Lauf. Oh, und nicht vergessen, damals gab es keine Handys und auch keine Armbanduhren, die solltet Ihr also zuhause lassen. 

D.S. Felix: David, der kleine Ritter aus Hassmersheim. Zweisprachiges Wendebuch
D.S. Felix: David – El pequeño caballero de Hassmersheim. Libro bilingüe

Fremdsprachen erlernen mit Sprachlernbüchern

Schwedter Strasse Sieben und Berliner WG-Geschichten

Schwedter Strasse Sieben ist, wie auch Berliner WG-Geschichten ein Lesebuch für Deutschlerner. Mit diesem Lesebuch kann die deutsche Sprache erlernt werden. Alle Themen und Texte sind so gewählt, dass der Lerner Grammatik, Vokabular und landeskundliche Aspekte erlernt, die notwendig sind, um einerseits die deutsche Sprache zu erlernen und andererseits in Deutschland leben und arbeiten zu können. Diese Buchreihen wenden sich an Jugendliche und junge Erwachsene. 

Wortschatz – europäischer Referenzrahmen

Mit fortschreitender Geschichte, wird der Wortschatz erworben, der gemäß dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen, mindestens dem Niveau B2 entsprechen muss, um in Deutschland zu leben und zu arbeiten. Dieses Niveau ist nötig, um sich ohne größere Probleme im Alltag zurechtzufinden und in Deutschland eine Arbeitserlaubnis zu erhalten und arbeiten zu können, ohne auf größere sprachliche Probleme zu stoßen.

Konzeptualisierendes Lernen

Bei dieser Sprachlerngeschichte handelt es sich um ein neues Konzept, es heißt „kontextualisierendes Lernen“. Es eignet sich für Selbstlerner, Sprachkurse oder  um erworbene Fähigkeiten aufzufrischen und zu vertiefen. Die Zeiteinteilung ist frei und individuell wählbar. Natürlich muss jedem, der eine Fremdsprache erlernt, klar sein, dass nur Übung zum Erfolg führen kann und Kontinuität einen schnelleren und größeren Lernerfolg beschert, als punktuelles Lernen. Dieses Werk hilft auch vorhandene Deutschkenntnisse aufzufrischen oder aber ohne Vorkenntnisse die Sprache zu erlernen.

Zweisprachige Ausgaben bei Amazon und Xinxii

Der Autorin Dorothea S. Felix ist bewusst, dass es immer viele Wörter, Strukturen und Dinge gibt, die der Leser nicht versteht. Deshalb sind die Texte zweisprachig, sodass der Lerner mittels der Übersetzung prüfen kann, ob er den fremdsprachlichen Text versanden hat. Teil des Konzeptes ist es, dass ein Text verstanden werden kann, auch wenn der Leser nicht alle Worte versteht. In gewisser Weise ist das eine Vorbereitung auf eine alltägliche Situation. Die Bücher dieser Reihen gibt es derzeit nur bei Amazon und Xinxii als eBooks. 

D.S. Felix: Berliner WG-Geschichten und Schwedter Strasse Sieben by D.S. Felix
Berliner WG-Geschichten und Schwedter Strasse Sieben by D.S. Felix

Schnell, schnell, nicht beim Lesen

Geschwindigkeit und Beschleunigung beim Lesen

Die Menschen möchten, dass alles immer ganz schnell geht, um möglichst wenig Zeit zu verschwenden. Die Idee ist nett, aber Langsamkeit und Ruhe haben durchaus eine Daseinsberechtigung. Lesen sollte man mit Ruhe. 

Schnelllese-Apps und Techniken

Heute werden Schnelllese-Apps und Schnelllese-Techniken angepriesen. In manch einem Kontext haben sie sicher ihre Berechtigung, aber das Textverständnis leidet darunter leider sehr. Es ist allgemein bekannt, dass wir Texte auch schneller auffassen können. Diese Lesetechnik eignet sich besonders für kurze intensive Lesephasen, in denen wir eine bestimmte Information aus einem Text heraussuchen möchten. Für längere Texte eignet sich das nicht so gut, weil wir nach kurzer Zeit ermüden. Auch wird der Lesegenuss dabei zu kurz kommen. 

Viele wissen sicherlich aus eigener Erfahrung, dass wir Worte schnell erkennen und dann  glauben sie zu lesen. Das zeigt sich zum Beispiel dann, wenn wir Fehler finden sollen, oft sehen wir den ersten und den letzten Buchstaben eines Wortes und erahnen den Rest, der Schreibfehler wird übersehen. Es gibt Tests, die belegen, dass solange der erste und der letzt Buchstabe eines Wortes korrekt ist, dass geübte Leser den Text oder Satz trotzdem verstehen. 

Viele von uns vergessen auch, dass wir beim Lesen, den Text als Bild wahrnehmen, die Interpunktion lässt uns erahnen, wie der Satz verläuft, und somit können wir sehr viel schon im Voraus erahnen. Die Interpunktion vereinfacht also das Lesen und verbessert den Lesefluss. Darunter kann aber auch die Genauigkeit leiden, wenn wir zu schnell lesen.

Lesegeschwindigkeit variiert

Zudem müssen wir berücksichtigen, dass die Lesegeschwindigkeit immer variiert. Ein Beispiel, wenn wir auf eine schwierigere oder komplexere Passage treffen, dann werden wir automatisch langsamer. Das ist normal und zum Textverständnis nötig, manchmal, wenn der Text sehr schwer ist, kann es sogar erforderlich sein, den Text mehrfach zu lesen. Das ist aber bei keiner Schnelllesetechnik nicht vorgesehen. Insgesamt kann gesagt werde, dass die Schnelllesetechniken sich nicht für Romane eignen und auch für längere Texte nur dann interessant sind, wenn man gezielt eine bestimmte Information sucht. 

Buchstabenspiels Rat am Ende

Abschließend muss natürlich zugegeben werden, dass Lesen eine Fähigkeit ist, die trainiert werden muss und kann. Leseanfänger werden langsamer lesen, als geübte Leser. Es ist auch richtig, dass es eine Mindestlesegeschwindigkeit zu geben scheint, die für das Textverständnis wichtig ist, aber die Höchstgeschwindigkeit hängt von der Leseabsicht ab. Ich persönlich lese viel, aber den meisten Spaß macht mir das Lesen zum Genuss und das mache ich relativ langsam. Genießen ist einer der wichtigsten Anreize zum Lesen. 

Burgen und Geschichten

Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch ein tolles und vor allem abenteuerreiches neues Jahr! So nun sind die Weihnachtsferien endgültig vorbei. Schade, die Zeit war so schön. Auch, oder gerade weil Euer Buchstabenspiel ungestört lesen konnte. Wie habt Ihr die Zeit genutzt? 

Im baden-württembergischen Neckarmühlbach gibt es die Burg Guttenberg mit einer wunderbaren Greifenwarte. Im Sommer ist sie ein beliebtes Ausflugsziel, aber auch im Winter können die Vögel besucht werden. Am Sonntag gibt es bei schönem Wetter sogar Flugvorführungen. 

D.S.Felix hat in dem zweisprachigen Buch David und das Leben auf der Burg Guttenberg einerseits die Burg und andererseits deren Geschichte erzählt. Das ist das schöne an den zweisprachigen Büchern der Autorin, die Texte sind zum Einen fiktional und zum Anderen enthalten sie viele Informationen, sei es über die Region oder auch die Geschichte. Die Bücher der zweisprachigen Reihe David, der kleine Ritter aus Hassmersheim erzählt von der Geschichte der Ritter und Burgen am Neckar, aber es wird nicht vergessen auch über Jungen im Alter von 9 bis 12 Jahren zu erzählen. 

Die Burg Guttenberg ist eine der wenigen Burgen, die nie zerstört wurden, es ist also keine Ruine. Die Greifenwarte hat viele Eulen, aber auch Adler und Geier. Ein Geier ist richtig beliebt, das ist der Caracara, deshalb hat Euer Buchstabenspiel hier ein Foto für Euch. Viele Grüße und viel Spaß beim Lesen.

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Viele gute Gründe zu Lesen

Das neue Jahr ist noch jung und dementsprechend sind die guten Vorsätze noch nicht vergessen. Aber mal ehrlich, warum müssen wir uns immer Dinge vornehmen, die wir dann doch nicht einhalten? Klar, wir wissen, dass es gut für uns wäre. Also, dann lasst uns doch dieses Jahr einfach mal durchhalten!

Es gibt viele gute Gründe zu Lesen. Ein Vorsatz könnte es dementsprechend sein, pro Woche ein Buch zu lesen. Das geht nicht? Natürlich geht das, sogar recht einfach. 

Jeder profitiert vom Lesen, denn es entspannt und kann sogar heilen. Wenn ich mich nicht wohl fühle, dann greife ich nach einem Buch und das hilft. Es gib Studien, die belegen, dass Lesen mentale und körperliche Entspannung bringt. Aber Lesen macht auch Freude, gut, das hängt zum Teil auch von der Wahl des Buches ab. Mein Auswahlkriterium ist deshalb immer: habe ich Lust darauf? Außerdem hat Lesen auch großartige Nebenwirkungen, es macht klug und stärkt das Gehirn. Bücher zu lesen verändert nachweislich das Gehirn und die Konzentrationsfähigkeit. 

Ja, das hört sich jetzt sehr nach dem typischen Geplapper eines Lehrers an, aber es ist wahr, je mehr wir lesen und wissen, desto mehr Querverbindungen und somit Ideen können wir machen. Fachfremde Themen werden einfacher aufgefasst und unsere Vorstellungskraft produziert eifrig mehr. Wer selbst schreibt, wird dank des Gelesenen besser schreiben. Lesen eröffnet in jeder Hinsicht neue Perspektiven. So können wir selbstbewusster und kommunikativer werden, aber es trainiert uns auch im Zuhören. 

Wer jetzt damit zu argumentieren versucht, lieber mit anderen Leuten oder Freunden etwas zu tun, dem sei gesagt, dass gemeinsames Lesen wundervoll ist und eine Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte.

Also, wie sieht es aus? Werdet Ihr auch ein Buch pro Woche lesen? Mein Ziel ist es. Ich kann nicht sagen, wohin es mich führt, in einigen Monaten, einem Jahr, in fünf Jahren, in zehn? Doch seit ich es tue bin ich viel entspannter, weil ich nach der Arbeit beim Lesen wirklich abschalten und abtauchen kann. Wie viele neue Themen für Gespräche mit meinen Lieben werde ich wieder dabei entdecken? Wie viel besser kann ich verstehen, was mir bisher verborgen geblieben ist. Wie viel kann ich lernen, über all das, was mich begeistert? Wie offen wird mein Herz und Dein Geist, wenn ich regelmäßig neue Standpunkte einnehme? Wie viele neue Ideen werde ich gewinnen können? Wie viel neue Energie, die Ideen auch anzupacken und meine Träume wahr werden zu lassen? Ein Buch in der Woche zu lesen hat mein Leben verändert. Es kann auch Deins für immer verändern.