Allgemeinbildung ist entscheidend

Wann immer jemand überzeugt und etwas Neues hervorbringt, dann ist es sicher jemand, der nicht nur über eine große Menge an Fachwissen, sondern jemand, der über viel Allgemeinwissen verfügt. Doch was ist eigentlich Allgemeinwissen und wie bekommt man es?

Das Konzept der Allgemeinbildung entstand in der Zeit der Aufklärung und ist Teil der so genannten humanistischen Bildung. Meist versteht man unter Allgemeinwissen Wissen, das die meisten Menschen einer Gesellschaft oder Gruppe miteinander teilen. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass der Mensch ein Wesen ist, das denken und sein Leben selbst bestimmen kann. Es wird vorausgesetzt, dass die Menschen einem bestimmten bildungsorientierten Kulturverständnis folgen. Das heißt, dass die Menschen von Vernunft und Freiheit geleitet werden und ihre Existenz nicht als bloßen Selbstzweck verstehen.

Heute hat der Begriff Allgemeinwissen eine weitere Perspektive und das ist jene der Allgemeinbildung. Demzufolge wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch bestimmte Dinge wissen muss, um sich als selbstbestimmter Mensch zu entwickeln. Dieses Wissen ist eine Ansammlung von abfragbarem Wissen, dazu gehören Bücher, die eine Generation oder Personengruppe gelesen haben sollte genauso, wie Informationen zu Politik, Kultur und Sport. Es ist aber auch die Grundlage für den Erwerb von Spezialwissen. In anderen Worten, Allgemeinwissen ist ein breit gestreutes Wissen, das hilft sich mit Neuem auseinanderzusetzen. Neben dem Verständnis befähigt es auch Neues zu bilden oder anzuregen.

Allgemeinwissen bzw. Allgemeinbildung ist nötig, um aktiv am Leben in der Gesellschaft teilzunehmen. Im Umkehrschluss wird derjenige ausgeschlossen, dem Allgemeinwissen bzw. Allgemeinbildung fehlt. Der Ausschluss erfolgt in Bezug auf das Leben, die Gesellschaft in der wir leben, Arbeit und Selbstbestimmung. Ohne Allgemeinwissen und Allgemeinbildung kann es keine Freiheit, sondern nur Abhängigkeit geben. Jeder Bürger ist verpflichtet seine Bildung kontinuierlich zu erweitern, wer sich jedoch verweigert, der verzichtet damit auch auf die Teilhabe an der Gesellschaft. Wer seine Pflichten nicht erfüllt, kann nicht darauf hoffen, dass ihm Rechte gewährt werden.

Wissen und Allgemeinwissen wie auch Bildung und Allgemeinbildung sammelt man in einem kontinuierlichen Prozess des Lernens, sich Informierens, also durch eine interessierte und neugierige Geisteshaltung. Dazu gehört es auch zu lesen. Der Friedrich-Maerker-Verlag vertreibt zweisprachige Kinderbücher, die diesem Anspruch entgegenkommen. Die Geschichten vermitteln nicht nur Fremdsprachen, sondern auch Wissen zu Land, Leuten und deren Kultur. Damit vermitteln sie Allgemeinwissen und fördern die Bildung von Kindern und Schülern. Also, schauen Sie auf der Homepage vom Friedrich-Maerker-Verlag vorbei. 

Fronleichnam oder Allgemeinbildung

Hallo Ihr Lieben, heute ist ja mal wieder ein Feiertag. Das ist schön. Ihr müsst nicht in die Schule und Eure Eltern müssen nicht arbeiten.

Aber, wisst Ihr eigentlich, was oder welcher Tag heute gefeiert wird? Nein? Nun, es ist ein kirchlicher Feiertag und zwar Fronleichnam. In einigen Gegenden sagt man auch Corpus Christi. Das ist eines der katholischen Hochfeste im Kirchenjahr. Es wird die Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert. Fronleichnam wird immer an einem Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest gefeiert.

Das Fest wird mit einer Messe begangen, nach der Messe gibt es zum Teil Prozessionen. Dabei tragen der Priester, der Diakon und ganz wichtig die Gläubigen die Monstranz mit dem Allerheiligsten singend und betend durch die Strassen der Kirchgemeinde. Meistens wird die Monstranz mit einem Stoffbaldachin geschützt. 

Was habt Ihr an diesem Tag gemacht? Habt Ihr Fronleichnam gefeiert oder habt Ihr etwas anderes gemacht? Habt Ihr das Wetter genutzt und einen Ausflug gemacht? Ganz gleich, was Ihr gemacht habt oder macht, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch viel Spaß dabei. 

Habt ein schönes Wochenende. Euer Buchstabenspiel

Bildung verändert und entwickelt sich

Oft lesen wir in den Zeitungen und Zeitschriften oder hören und sehen es in Radio und Fernsehen, dass es um die Bildung schlecht bestellt ist. Viele Menschen scheinen keine, wenig oder unzureichend gebildet zu sein. Immer wieder heißt es, dass die Schule als Institution versagt habe.

Mit Sicherheit könnten viele Menschen mehr erreichen, wenn sie sich mehr um Bildung bemühen würden. Seit dem 19. war in Europa ein Trend zu beobachten, der das Bildungssystem veränderte. Seither wurde es als selbstverständlich angesehen, dass Bildung für jeden und alle frei zugänglich ist. Noch nie war Bildung so leicht zugänglich wie heute, in anderen Worten Bildung ist kein Privileg mehr. Und doch scheint es einen Mangel an gebildeten Personen zu geben.

Am Anfang dieser Entwicklung steht die Kirche, sie wurde im Mittelalter zur Bildungsanstalt. Aus den Klosterschulen gehen bald Universitäten hervor, die den Schwerpunkt auf intellektuelle Fähigkeiten legt und handwerkliches Wissen diesem unterordnet. In der Neuzeit entstanden zunächst Lateinschulen und im 18. Und 19. Jahrhundert wurde der Staat zum Bildungsdienstleiter, Volksschulen entstanden, die Lesen, Schreiben, Rechnen und Religion unterrichteten. Das Gesamtvolumen an Bildungsinstitutionen hat sich vervielfacht.

Nun scheint das Bildungssystem einmal mehr an einem Scheideweg angelangt zu sein. Aus der Unzufriedenheit und er Unzulänglichkeit der Bildung sollte ein Diskurs entstehen, der das Ziel hat, das bestehende Know-how zusammenzutragen und durch Austausch sich neu zu erfinden. Kritik am Bildungssystem und der Wille zur Verbesserung sind für sich sehr gut, allerdings nur, wenn daraus eine Entwicklung hin zur Zukunft führt. Bildung ist wichtig und wird in Zukunft immer wichtiger. 

Sommerlektüre

Hallo Ihr Lieben, ja, es ist wahr, der Sommer und die Ferien rücken immer näher. Da wird es so langsam Zeit darüber nachzudenken, was man macht. Welche Eurer Freunde werden wegfahren? Werdet Ihr selbst wegfahren? Und wenn Ihr wegfahrt, wohin geht die Reise? 

Euer Buchstabenspiel wird auch reisen, es wird eine Reise entlang des Neckars. Ja, eine Reise in den Fußstapfen von David. „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim„. Diese Buchreihe erzählt die Abenteuer von David und seinen Freunden. Er wohnt am Neckar und interessiert sich für Burgen. Am Neckar führt die Burgenstrasse entlang. 

Euer Buchstabenspiel wird also die Bücher zu David, dem kleinen Ritter aus Hassmersheim lesen und selbst entlang des Neckars reisen. Das wird spannend. Es gibt viele Burgen und Museen zu besuchen, aber auch noch mehr. Wer reist erlebt immer etwas unvorhergesehenes. Die Burg Hornberg mit dem Ritter Götz von Berlichingen stehen ganz oben auf der Liste, der Dinge, die Euer Buchstabenspiel erleben will. Die Burg feiert dieses Jahr ein Jubiläum, der Götz wird 300 Jahre, aber nicht nur der Götz von Berlichingen feiert, sondern auch Baden Württemberg wird gefeiert, das Bundesland feiert 60 jähriges Bestehen. Also, es gibt richtig viel zu erleben. 

Also, noch mal, was sind Eure Pläne? Werdet Ihr auch eine Reise unternehmen. Liebe Grüße. Euer Buchstabenspiel

 

Lesen ist eine Kompetenz

Lesen ist eine der wichtigsten Kulturkompetenzen, die jeder benötigt, der in irgendeiner Form in der europäischen Gesellschaft teilhaben oder gar Erfolg haben möchte. Die Fähigkeit des Lesens lässt sich in drei grundsätzliche Kompetenzen und Fähigkeiten untergliedern. Da gibt es zunächst die systematische Erfassung textlicher Zusammenhänge, dann die Herausstellung von Schwierigkeiten und als letzten die Organisation des Leseprozesses. Diese drei Kompetenzen sollen nun kurz erläutert werden.

Die systematische Erfassung textualer Zusammenhänge bezeichnet die erste zielgerichtete Beschäftigung mit einem Text. Das heißt, als erstes muss formuliert werden, was schwierig an dem Text ist, was bekannt ist und was man anhand dieses Textes herausfinden möchte. Wichtig ist hierbei, dass die Fragen und Erkenntnisse in eigenen Worten formuliert werden.

Nun kann schon der zweite Schritt erfolgen. Die Herausstellung von Schwierigkeiten sollte auch wieder in eigenen Worten erfolge. Schwierigkeit oder auch Einfachheit eines Textes kann auf verschiedenen Ebenen konstatiert werden, zum Beispiel auf grafischer, sprachlicher oder inhaltlicher Ebene. Das Schriftbild ist Teil der Präsentation eines Textes und kann Schwierigkeiten aufweisen, deshalb wird allgemein ein übersichtliches Layout verlangt und es werden von vielen Institutionen Standardschriften gefordert, die gut lesbar sind. Die sprachlichen Schwierigkeiten entstehen dort, wo wenig gebräuchliche oder besonders lange Worte und Sätze bzw. Satzstrukturen benutzt werden. Die Satzkonstruktion sollte nicht umständlich, sondern klar und deutlich zu formulieren. Das gleiche gilt auch für die dritte mögliche Schwierigkeit, die inhaltliche Gestaltung. Der Textaufbau sollte immer linear und logisch sein und Orientierungspunkte enthalten.

Die dritte Kompetenz des Lesens ist die planvolle Organisation des Leseprozesses, die wird vor allem dadurch erreicht, dass schon vor Beginn der Lektüre einige Dinge geklärt werden. Beispielsweise sollte man sich vor Beginn der Lektüre darüber klar sein, was für einen Text man liest, was man schon darüber weiß und was man noch wissen möchte. Bei der Lektüre muss man sich ehrlich eingestehen, was man nicht weiß und noch nachschlagen muss, was man anhand des Textes lernt, woran man sich nach der Lektüre erinnert und das muss dann nach der Lektüre zusammengetragen und weiterverarbeitet werden. Dabei kann es helfen, sich die einzelnen Schritte schriftlich zu verdeutlichen. Wichtig ist nach der Lektüre eine Einsicht oder Erkenntnis gefällt wird.

In anderen Worten: Man muss die Überschrift beachten, sich den gelesenen Text bildlich vorstellen, wichtiges muss hervorgehoben oder unterstrichen werden, wichtige Aspekte müssen zusammengefasst werden. Es ist dabei entscheidend mit den Textschwierigkeiten umzugehen und das Textverständnis zu prüfen. Das Ziel muss es sein sich über das Gelesene auszutauschen.

Manchen Lesern hilft ein Lesetagebuch oder ein lesedidaktischer Methodekatalog. Beim Friedrich-Maerker-Verlag gibt es schöne Lektüren für jugendliche Leser, wie zum Beispiel den Roman von D.S. Felix: „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi.

Lernen ist…

Hallo Ihr Lieben, nun, das Schuljahr neigt sich so langsam dem Ende zu. Gut, einige von Euch müssen noch einiges machen und schaffen, bis es soweit ist, dass die Sommerferien anfangen. Trotzdem, jeder freut sich auf die Ferien, das geht den Kindern und Erwachsenen genauso. 

Was habt Ihr dieses Jahr in der Schule gelernt? Sicher habt Ihr viel mehr gelernt, als Ihr wisst. Welche Themen habt Ihr behandelt? Habt Ihr etwas über die Region gelernt, in der Ihr lebt? Und was habt Ihr gelernt, etwas über die Tiere und Pflanzen oder etwas über die Burgen und die Geschichte? Welche Bücher kennt Ihr zu diesem Thema? Wenn Ihr in Baden Württemberg oder Hessen wohnt, habt Ihr Euch mit dem Neckar und Burgen beschäftigt? Habt Ihr Bücher wie „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ dazu gelesen? Diese Buchreihe ist super, da könnt Ihr mit viel Spaß über die Gegend und über die Geschichte viel lernen. David ist der Held aus der Buchreihe von D.S. Felix. 

Was werdet Ihr in den Ferien diesen Sommer machen? Klar, Ihr geht nicht zur Schule, und sonst? Werdet Ihr Eure Großeltern besuchen oder verreisen? Es gibt viele tolle Sachen, die Ihr zu hause und auch in der Ferne machen könnt. Lesen und Lernen könnt und solltet Ihr auch während der Ferien. Das ist nichts, was man nur in der Schule macht. In den Ferien könnt Ihr das lernen, was Euch interessiert. Da ist es nicht wichtig gute Noten in Mathe oder Sport zu bekommen, da könnt Ihr Schwimmen, weil es Spaß macht. Ihr könnt die Bücher lesen, die Euch interessieren.

Also, ganz gleich wann Ihr Ferien habt und was Ihr macht, tut es mit Spaß! Viele Grüße Euer Buchstabenspiel.

Lernen ist ein Prozess

Johann Wolfgang von Goethe: „Faust. Habe nun, ach! Philosophie, / Juristerei und Medizin, / Und leider auch Theologie! / Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. / Da steh ich nun, ich armer Tor! / Und bin so klug als wie zuvor. (…) und sehe, dass wir nichts wissen können!“ (Vers 354-364, Goethe, J.W. von, Faust, Reclam, 2000.)

Lernen und Bildung ist ein wichtiger Schlüssel für die Zukunft und wird als wesentlicher Bestandteil unseren Seins angesehen. Wissenserwerb und Lernen sind Teil unserer Kultur. Schon der deutsche Klassiker schlechthin Faust von Johann Wolfgang von Goethe befasst sich mir einer Wissenschaftstragödie.

Oft bekommen wir gesagt, lern das. Aber kaum einer weiß, was es eigentlich bedeutet zu lernen. Genauso wenig wissen viele Menschen, wie sie bewusst lernen können. Und fast genauso oft scheitern Menschen daran, mit den zur Verfügung stehenden Informationen, umzugehen.

Gerade in Bezug auf den Fremdsprachenerwerb wird immer wieder gesagt, dass es wichtig ist möglichst frühzeitig mit dem Lernen zu beginnen. Das stimmt jedoch so nicht. Es gibt kein Verfallsdatum, jeder kann lernen. Wichtig ist dabei aber ein Ziel, die Motivation und die Anwendung in der Praxis.

Natürlich ändert sich das Lernen. Vom Säuglingsalter bis zum Eintritt in die Grundschule mit 6 oder 7 Jahren lernen Kinder wie die Papageien, indem sie schlicht alles aufsaugen und in verschiedenen Kontexten wiedergeben. Sie zeigen dabei meist keine Angst vor Fehlern. Doch diese Art des Lernens hat seine Grenzen, ab dem 6. Lebensjahr in etwa, ändert sich der Lernprozess. Kinder lernen implizit, aber Erwachsene lernen explizit. Dieser Prozess das Lernen zu ändern beginnt in der Grundschule.

Wie funktioniert nun das Lernen? Lernen ist ein absichtlicher oder beiläufiger, individueller oder kollektiver Erwerb von sozialen, körperlichen oder geistigen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Fähigkeiten. Psychologen bezeichnen Lernen als Resultat einer Erfahrung, die zur Veränderung von Verhalten, Denken, Fühlen führt.

Das Wort „lernen“ ist laut Stangl (http://lexikon.stangl.eu/551/lernen/ 26.05.2012) ein Begriff, der auf das Gotische lais (ich weiß) und das Indogermanisch lis (gehen) zurückgeht. Lernen bedeutet somit, einen Weg zurückzulegen, um Wissen zu erlangen. Ganz allgemein kann festgestellt werden, dass Lernen in 3 Schritten stattfindet. Als erstes werden Eindrücke von Sinnesorganen unbewusst im sogenannten sensorischen Gedächtnis zwischengespeichert. Danach wird das zu erlernende Wissen im Kurz- bzw. Arbeitsgedächtnis gespeichert, Das heißt, Informationen werden im Gehirn in Eiweiße übersetzt und bleiben so einige Minuten erhalten. Als letzter Schritt folgt die Speicherung im Langzeitgedächtnis, dazu muss die Information oft wiederholt werden.

Bildung ist ein Schlüssel für die Zukunft, weil es die geistige Flexibilität und den Fortschritt ermöglicht. Für das Lernen spielen die Motivation, die Methode und der soziale wie auch kulturelle Hintergrund des Lernenden eine große Rolle.

Der Friedrich-Maerker-Verlag hat sich aus diesem Grund darauf spezialisiert, zweisprachige Kinderbücher zu verlegen, um Kindern und jüngeren Lernen von Fremdsprachen Texte und Bücher anzubieten, die es erlauben mit Freude in der Fremdsprache zu lesen und diese derart zu üben und zu erlernen. 

lesen, lernen, leben

Hallo Ihr Lieben, wie geht es Euch? Hattet Ihr ein schönes Wochenende? Euer Buchstabenspiel hat das Wochenende genutzt und mal wieder ein Buch in französischer Sprache gelesen.

Das Buch, dass Euer Buchstabenspiel gelesen hat, ist von dem Autor D.S. Felix. Es gibt seit der Buchmesse in Saarbrücken aus der Reihe „Mariechen und die Süßigkeiten“ das 2. Buch in französisch-deutscher Fassung. Es heißt „Mariechen in der Konditorei“. In dieser Geschichte bäckt Mariechen für ihre Mutti einen Geburtstagskuchen. Aber das macht sie nicht einfach zu hause in der Küche, nein, sie besucht ihre Tante in der Konditorei. 

Die zweisprachigen Bücher haben viele Vorteile. Lernt Ihr auch Französisch? Das ist eine schöne Sprache. Aber sie ist nicht ganz einfach, denn es ist eine romanische Sprache, das heißt, sie sich sehr vom Deutschen und Englischen unterscheidet.

Aber mal ehrlich, Fremdsprachen kann jeder lernen, es fällt manchen nur leichter als anderen. Falls Ihr zu denen gehört, die es schwer haben Fremdsprachen zu lernen, dann kann Euer Buchstabenspiel Euch ein paar Tipps geben, es gibt Möglichkeiten und Methoden, um Fremdsprachen zu lernen. Ein wichtiger erster Schritt ist die Wiederholung. Ihr müsst Wörter und Sätze ganz oft wiederholen und in verschiedenen Kontexten benutzen. Eine einfache Möglichkeit ist es Bücher zu lesen. Die zweisprachigen Bücher  des Autors D.S. Felix aus den Reihen, „Mariechen und die Süßigkeiten“ und auch „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ sind dafür besonders gut geeignet, weil Ihr dann prüfen könnt, ob Ihr den Text auch wirklich versteht. Und falls Ihr etwas nicht versteht, dann findet Ihr die Erklärung. 

Mehr Tipps und Tricks folgen. Eine schöne Woche wünscht Euch Euer Buchstabenspiel. 

Fremdworte im Deutschen

Es gibt viele Leute, die meinen, dass Fremdwörter unserer Sprache Gewalt antun. Das ist sicher ein Standpunkt, aber keiner den ich vertrete. Es ist ehr so, dass man sicherstellen muss, dass richtig mit Fremdworten umgegangen werden kann. Denn seinen wir doch mal ehrlich, unsere Sprache, wie die meisten Sprachen die wir kennen, zeichnen sich dadurch aus, dass sie von anderen Sprachen beeinflusst wurden und werden.

Das Deutsche beinhaltet viele Worte, die aus dem Lateinischen, Griechischen, Französischen, Englischen und vielen weiteren Sprachen. Sicher, das sind unumstößliche Fakten, aber es werden auch stetig neue Fakten geschaffen. Sprache verwandelt sich permanent, wenn sie das nicht mehr tut, dann verliert sie ihre Flexibilität und kann im schlimmsten Fall als unnütz abgeschafft und durch eine funktionalere Sprache ersetzt werden.

In anderen Worten, Sprache ist ein Instrument, das eine Funktion erfüllen muss. Damit das möglich ist, müssen Regeln existieren, die eine Allgemeingültigkeit sicherstellen und auch Flexibilität gegeben sein, die etwas Neues zulassen. Das ist keine einfache Aufgabe, aber bisher hat das Deutsche diese Aufgabe gut gemeistert. Es wurden viele Hürden genommen und dabei wurden Worte, Redewendungen und Ausdrücke integriert, geschaffen und verworfen. Das ist ein natürlicher Prozess.

Aber auch Fremdwörter im Deutschen sind etwas ganz Normales. Es ist Teil des Deutschen fremde Worte in die Sprache zu integrieren. Natürlich hat auch die jeweilige Hochsprache oder lingua franca ihren Anteil daran. Im Mittelalter war Latein die Sprache der Gebildeten und der Herrschenden, später war es das Französische, so haben viele Menschen von je her zwei oder mehr Sprachen gesprochen.

Natürlich ist es nicht immer ganz einfach ein Wort aus einer Fremdsprache zu integrieren, es muss angepasst werden. Das bedeutet, dass es möglich werden muss, Substantive zu deklinieren und Verben in den verschiedenen Zeiten zu benutzen. Im Einzelfall kann das problematisch sein, zuweilen kann es verschiedene Schreibweisen geben, die verwirrend erscheinen, aber das Deutsche ist eine sehr flexible, kreative und doch auch robuste Sprache, die sehr viel mehr vermag, als wir ihr zutrauen.

Hinzukommt, dass Sprachwandel ein Prozess und keine mathematische Aufgabe ist. Das heißt, zum Beispiel auch, dass oft der Zufall darüber entscheidet, welches Wort den Weg ins Deutsche findet und welches bald wieder verschwindet. Jeder der Angst empfindet, dass die deutsche Sprache verloren gehen könnte, weil zu viele Fremdworte benutzt werden sollte sich einmal ein Buch zur Entwicklung der deutschen Sprache oder eine Einführung ins Deutsche ansehen. Viel wichtiger ist, dass sichergestellt wird, dass jeder die Fremdworte, die er benutzt auch versteht und richtig anwendet.