Fremdsprache Spanisch

Hallo Ihr Lieben,

die Ferien lassen mir wenig Zeit meinen gewohnten Tätigkeiten nachzugehen. Ich habe mir ganz viel vorgenommen und muss feststellen, dass ich darüber Euch vernachlässigt habe. Das ist nicht gut. Freundschaften muss man doch pflegen.

Ihr fragt, was ich diesen Monat gemacht habe? Nun, ich habe Spanisch gelernt. Gut, um ehrlich zu sein, ich habe nicht erst angefangen, sondern dazugelernt und damit bin ich noch lange nicht fertig, auch wenn ich viel dazugelernt habe, bleibt noch viel zu tun. Seid Ihr schon mal in Spanien oder Südamerika gewesen?

Spanisch spricht man nämlich nicht nur in Spanien, sondern auch in Süd- und Mittelamerika, außer Brasilien, und verschiedenen anderen Ländern. Marokko, Äquatorialguinea, Westsahara und auf den Philippinen, Belize und in den USA. Das sind viele Länder.

Spanisch ist damit eine Weltsprache. Im Jahr 2000 haben 447 Millionen Menschen Spanisch gesprochen, 388 Millionen waren Muttersprachler und 59 Millionen haben die Sprache als Zweitsprache gesprochen. Heute sprechen sie sicher noch mehr. Spanisch gehört zu den indogermanischen und ist eine romanische Sprache.

Eine schöne Möglichkeit um eine Fremdsprache zu lernen sind Bücher. Klar, am Anfang ist es nicht möglich ein beliebiges Buch aus dem Regal zu nehmen und es zu lesen, aber es gibt ja spezielle Bücher für diejenigen, die eine Fremdsprache lernen. Ein Beispiel sind zweisprachige Kinder- und Jugendbücher, wie die, die ich Euch für die Ferien empfohlen hatte, erinnert Ihr Euch an David, der kleine Ritter aus Hassmersheim oder an Mariechen und die Süßigkeiten von dem Autor D.S. Felix? Das sind schöne Bücher für Sprachanfänger, weil darin Alltagssprache geübt wird.

Also, liebe Grüße und bis bald.

Euer Buchstabenspiel

Endlich Ferien

Hallo Ihr Lieben,

freut Ihr Euch genauso sehr auf die großen Ferien wie ich? Sicher, es war ein langes Schuljahr und sicher habt Ihr auch viel gelernt, da sind Ferien eine schöne Abwechslung. In den Ferien könnt Ihr selbst bestimmen, was Ihr macht.

Werdet Ihr wegfahren und eine Reise machen? Ja, wo soll es denn hingehen, ans Meer in Italien, Frankreich oder Spanien? Oder geht es in die Berge zum Wandern? Es gibt ja so viele verschiedene Länder ganz in der Nähe und Ihr könnt dort so viele verschiedene Dinge machen. Da fällt die Entscheidung schwer.

Eine Reise ins Ausland, das ist aufregend und eine Herausforderung, denn dort müsst oder könnt Ihr auch eine Fremdsprache sprechen. Könnt Ihr Euch schon auf Französisch vorstellen? Versucht es einmal, erzählt einem Freund oder einer Freundin auf Französisch oder Englisch wer Ihr seid, was Ihr mögt und woher Ihr kommt. Das ist gar nicht so leicht, aber wenn Ihr das könnt, dann werdet Ihr im Ausland schnell Freunde finden.

Mariechen und die Süßigkeiten

Einen Tipp habe ich noch, bei David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und auch bei Mariechen und die Süßigkeiten der Autorin D.S. Felix könnt Ihr sehen, wie man sich vorstellt. Wenn Ihr eins der Bücher in den Koffer packt, habt Ihr eine schöne Lektüre für die Reise und eine kleine Hilfe, wenn Ihr neue Freunde findet.

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim

Also, ich wünsche Euch schöne Ferien.

Euer Buchstabenspiel

Lesen im Freibad

Hallo Ihr Lieben,

puh, es ist heiß, da verbringt Ihr die Freizeit sicher am Liebsten im Freibad. Das kann ich gut verstehen, denn auch hier bei mir ist es heiß und da macht es keinen Spaß zu lesen oder zu lernen. Wobei ich Euch erzählen kann, dass es Ihr trotz Freibad lesen und lernen könnt.

Wenn ich ins Freibad oder an einen See oder ans Meer fahre, dann habe ich immer ein Buch im Gepäck. Sicher ist Euch auch schon aufgefallen, dass viele Leute im Freibad lesen, sei es, dass sie ein Buch, eine Zeitschrift oder auch eine Zeitung. Es gibt aber auch einige Menschen, die Zettel und Stifte dabei haben und Briefe schreiben, Notizen machen oder zeichnen. Theoretisch kann man alles im Freibad machen, was man auch zu hause macht.

Also, genießt das Freibad und das kühle Wasser.

Liebe Grüße von Eurem schwitzenden Buchstabenspiel

Regionalgeschichte und Zweisprachigkeit

Hallo Ihr Lieben,

da ist Euer Buchstabenspiel wieder. In den letzten Tagen habe ich mir Gedanken zur Zweisprachigkeit und zur Regionalgeschichte gemacht. Erinnert Ihr Euch noch an das Buch Daniel, der kleine Ritter aus Hassmersheim?

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim ist ein zweisprachiges Buch, das D.S. Felix geschrieben hat. Es handelt sich dabei um eine Reihe, in der David der Protagonist ist. Er erlebt viele spannende Abenteuer und setzt sich derart mit der Geschichte der Burgenstrasse am Neckar auseinander. David liebt Ritter, Burgen und das Mittelalter.

Wenn Ihr auch Ritter mögt, dann werden Euch diese Büchlein, die beim Friedrich-Maerker-Verlag erscheinen, gefallen. Der Verlag ist ein kleines Familienunternehmen, das seinen Sitz an der Burgenstrasse am Neckar hat. David, der kleine Ritter aus Hassmersheim erlebt viele spannende und lustige Abenteuer in Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Türkisch. Viel Spaß beim Lesen!

Euer Buchstabenspiel

Fremdsprachenerwerb und zweisprachige Bücher

Es klingt sicher gut Nachbarn, Freunden oder Kollegen zu erzählen, dass man jetzt eine Fremdsprache lernt oder, dass die Kinder nun schon in der Grundschule bzw. im Kindergarten ihre erste Fremdsprache lernen. Aber was heißt das genau? Was ist das Ziel des Fremdsprachenerwerbs und was haben zweisprachige Bücher damit zu tun? Darüber möchte ich im Folgenden berichten, natürlich kann das nicht alle Aspekte des Fremdsprachenerwerbs oder alle Ziele berücksichtigen.

Was sind also die Ziele von Menschen, die Fremdsprachen lernen? Viele werden sagen, man braucht einfach Fremdsprachen und es sei ja üblich im der Schule zumindest Englisch und Französisch oder Spanisch zu lernen. Andere argumentieren, dass Latein zu einer humanistischen Ausbildung einfach gehört. Mancheiner wird sagen, dass er gerne reist und dass man mit Deutsch nicht weit kommt und ein paar Worte in der Landessprache ein Zeichen der Höflichkeit sei. Wieder andere haben Spaß an Sprache und Sprachen und suchen die Herausforderung. Natürlich gibt es auch diejenigen, die Fremdsprachen in ihrem Beruf benötigen, weil sie, zum Beispiel, mit ausländischen Firmen kommunizieren müssen.

Aber trifft das auch für Kinder zu? Welches Kindergartenkind oder welcher Erstklässler denkt daran wie wichtig der Fremdsprachenerwerb für Urlaub, Beruf oder zwischenmenschliche Kommunikation sein kann? Sicher kaum ein Kind. Im Gegenzug haben Kinder jedoch häufig gerade durch die Zweckfreiheit einen lockereren Umgang mit Fremdsprachen.

Die Gründe sind wie Sie sehen vielfältig, der innere Antrieb ist oft von äußeren Einflüssen motiviert. Verallgemeinernd möchte ich behaupten, dass das ziel des Fremdsprachenerwerbs Kommunikation und Reflektion sind. Damit ist das Ziel das Menschsein zu bestätigen. Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen, dass sich durch seine Sprache vom Tier unterscheidet.

Was haben nun Bücher oder gar zweisprachige Bücher mit dem Fremdsprachenerwerb zu tun? Nun, das ist schnell erklärt, Bücher wie auch die zweisprachigen oder bilingualen Bücher haben das Ziel der Kommunikation. Worin in jedem Buch die kommunikative Aussage liegt, sei dahingestellt. Bücher dienen der Kommunikation.

Das zeigt, dass Fremdsprachenerwerb und zweisprachige Bücher sehr gut zusammenpassen. Bücher sind eine wunderbare Art und Weise, Fremdsprachen zu lernen, kommunikative Strategien und Strukturen der Fremdsprache und fremden Kultur zu erkennen und zu erlernen. Wenn Sie also eine Fremdsprache lernen, gleich welchen Alters Sie sind, benutzen Sie auch zweisprachige Bücher.

Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi

Hallo Ihr Lieben,

da bin ich endlich wieder. Ich hatte Euch versprochen in meinem nächsten Beitrag über das Buch „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“ der Autorin D.S. Felix zu schreiben. Dieses Versprechen möchte ich jetzt einlösen.

Das Buch ist ein Jugendroman, der wirklich interessant geschrieben ist. Der Held oder wie man auch sagt Protagonist des Buches ist Lupi, wer Lupi ist, wird erst am Ende nach verschiedenen Abenteuern und Erfahrungen klar. Lupi träumt viel und fragt noch viel mehr. Damit wird sich Lupi über sich selbst und seine Existenz bewusst. Traum und Bewusstsein werden in Bezug zur Identität  betrachtet.

Ein wesentlicher Zug des Buches „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“ ist, dass es keine chronologische Handlung zu geben scheint, trotzdem hängt alles zusammen und jeder Traum und jede Szene trägt zum Gesamtbild bei. So reist Lupi zum Beispiel in längst vergangene Zeit und erlebt die Vergangenheit. Die einzigen Verbündeten von Lupi sind verschiedenste Schmetterlinge, die zum Beispiel die Reisen in der Zeit ermöglichen.

Seid Ihr jetzt neugierig geworden? Möchtet Ihr das Buch jetzt selbst lesen? Dann guckt einfach mal auf die Homepage vom Friedrich-Maerker-Verlag, dort findet Ihr das Buch „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“, wie auch weitere Bücher,  der Autorin D.S. Felix.

Bis bald und eine schöne Zeit wünscht Euch Euer Buchstabenspiel.

Englisch ist überall

Was auch immer man tut, Englisch, englische Worte und Begriffe umgeben uns mehr und mehr, gleichzeitig wird ein Diskurs geführt, der zu erörtern versucht, ob wir mehr oder weniger Englisch brauchen. In diesem Zusammenhang wird auch immer wieder über Zweisprachigkeit bzw. über den notwendigen Fremdsprachenerwerb gesprochen. Doch was ist gesellschaftlich erwünscht und was ist nötig?

Was gewünscht ist, ist internationale Wettbewerbsfähigkeit, die kann nur erreicht werden, wenn die Kommunikation möglich ist. Englischsprachige Menschen sprechen häufig keine Fremdsprachen, aber die verbreitetste Fremdsprache ist Englisch. Das zeigt, dass Englisch als Fremdsprache oder Gemeinsprache zwischen Menschen aus den verschiedensten Ländern anerkannt ist. Dementsprechend müssen wir uns zu einem gewissen Grad beugen.

Das bedeutet aber nicht, dass die englische Sprache Eingang in die deutsche Alltagssprache haben muss. Allerdings müssen wir auch zugeben, dass Sprache kein statisches Etwas ist, sondern ein sich ständig änderndes Gebilde. Sprache unterliegt unterschiedlich starken Einflüssen, die sie ausmachen. Das Englische ist also Teil unserer gesellschaftlichen Realität und wir sollten es nicht strikt verteufeln.

Ein bewusster Umgang ist natürlich trotz allem nötig, denn sonst kann es schnell passieren, dass wir unserer eigenen Sprache und dem richtigen bzw. korrekten Sprachgebrauch nicht mehr mächtig sind. In vielen Bereichen ist es schlicht nötig englische Worte zu benutzen, zum Beispiel, wenn es um Informatik oder Wirtschaft geht, ist diese Fremdsprache schon lange nicht mehr wegzudenken. Diese Worte müssen wie jedes andere Fremdwort, sei es aus dem Französischen, Lateinischen oder Griechischen behandelt werden. Man kann kaum auf Fremdworte verzichten.

Nichts desto trotz gibt es jedoch Bereiche, in denen das Deutsche erhalten geblieben ist und erhalten bleiben muss. Denn es ist ein Fakt, dass ganz gleich wie gut man eine Sprache spricht, nie in beiden Sprachen genauso stark ist, bzw. je nach Thema oder Situation die eine oder andere dominiert. Die meisten Menschen denken in ihrer Muttersprache und das äußert sich dann in den hervorgehenden Ideen und Erfindungen.

Die Muttersprache ist meines Erachtens entscheidend und Fremdsprachen sind wichtig, um den Gebrauch der eigenen Sprache zu verdeutlichen bzw. um zu verstehen. Fremdsprachen können uns also viel helfen, aber die Muttersprache darf dabei nicht vernachlässigt werden. Reflektion und Denken können ohne Sprache nicht gelingen. Wir sind Menschen, weil wir bewusst, vernünftig und logisch denken, die Sprache ist dabei zweitrangig.

Englisch ist sicher nicht meine Muttersprache und absolute Zweisprachigkeit werde ich nicht erreichen, aber ich beherrsche Englisch und weitere Fremdsprachen in einer Form, die die Kommunikation, den Gedankenaustausch und somit die Entwicklung für eine Zukunft ermöglichen. Ich bin für den Gebrauch des Englischen als gemeinsamer Fremdsprache, um, zum Beispiel, Europa zu stärken.

Bücher machen Spaß!

Hallo Ihr Lieben!

Morgen ist schon wieder Freitag und das heißt, ja richtig, das Wochenende steht vor der Tür. Gut, einige von Euch werden Ferien haben, da macht es keinen großen Unterschied, ob es Wochenende ist oder nicht. Aber viele Kinder und Erwachsene haben, wie Euer Buchstabenspiel, keine Ferien und die freuen sich sicher mit mir auf das Wochenende.

Was plant Ihr für das Wochenende? Werdet Ihr etwas Besonderes machen? Euer Buchstabenspiel hat sich vorgenommen, ein paar Blumen umzutopfen und ein schönes Buch zu lesen. Ja, lesen und mit Buchstaben spielen, das ist es, was Buchstabenspiel machen möchte. Welches Buch ich lesen möchte, hm, das ist eine gute Frage. Lasst mich überlegen, letztes Wochenende habe ich eine schöne Geschichte von D.S. Felix gelesen. Wie die Geschichte heißt? Der Titel ist: Mariechen in der Konditorei. Das Buch war sehr schön, ich habe es zuerst in Englisch gelesen und dann auf Deutsch. Von D.S. Felix gibt es auch noch weitere Bücher, die Davidgeschichten kenne ich schon alle, sie existieren in vielen verschiedenen Sprachen. Das hat wirklich Spaß gemacht, die Geschichte gibt es in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Türkisch. Das sind wirklich viele Sprachen und jeder kann die Sprache und Deutsch wählen, die er mag.

Aber es gibt noch ein Buch von D.S. Felix Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi kenne ich noch nicht, das werde ich lesen. Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi ist ein einsprachiges Buch, aber ich bin sicher, dass es auch sehr spannend ist. Am Montag werde ich Euch davon berichten.

Schreibt mir doch, was Ihr lest, dann habe ich nächste Woche wieder ein neues Buch zum Lesen. Also, ich wünsche Euch viel Spaß mit Euren Büchern und beim Lesen.

Bis nächste Woche. Liebe Grüße.

Euer Buchstabenspiel

Fremdsprachenerwerb im Kindesalter

Fremdsprachen schon im Kindesalter zu lernen, so heißt es, sei kinderleicht. Es ist sicher richtig, dass Kinder weniger Hemmungen haben, wenn es darum geht unbekannte Dinge zu probieren. Sicher können Kinder auch leicht lernen, aber das liegt nicht an ihrem Alter, sondern an andern Faktoren.

Kinder sind offener, gehen weniger voreingenommen an Unbekanntes heran, sie spielen, versuchen und testen viele Dinge. Viele Kinder lieben es ihnen fremde Worte, Sprachen und Situationen nachzuahmen, was Erwachsene oder Jugendliche aus Scham nicht tun würden. Aber das hat nichts mit der Fähigkeit des Lernens zu tun. Lernen muss erlernt werden auch von Kindern.

Das heißt nicht, dass ich es ablehne, dass Kinder Fremdsprachen lernen, ganz im Gegenteil, lernen ist gut, aber es sollte systematisch sein, damit das Erlernen der Fremdsprache auch für das Lernen in Zukunft einen Lerneffekt hat. Denn mal ehrlich, was gelernt wird, das ist Nebensache bzw. austauschbar. Die Reihenfolge, in der man Informationen oder Wissen und Bildung erfährt, sammelt… ist unerheblich, wichtig ist es die Fähigkeit zu lernen zu erlernen.

Nachahmung ist sicher eine wichtige Methode, die sich nicht nur Kinder, sondern auch Lehrende zu nutzen machen sollten. Natürlich sollte nicht versäumt werden, nach der Nachahmung auch die Anwendung zu trainieren. Denn ohne Anwendung und Übertragung auf andere Situationen ist Nachahmung nur Clownerie. Es gibt noch viele andere Methoden und Hilfsmittel, die, zum Beispiel, den Fremdsprachenerwerb fördern. Es ist ratsam, diese zu testen, denn jeder Mensch hat andere Vorlieben oder Techniken, um zu lernen. Erarbeiten Sie eine persönlich passende Strategie und Ihr Kind wird die  Motivation nicht verlieren.

Motivation ist eine wichtige Vorraussetzung beim Fremdsprachenerwerb wie beim Lernen allgemein. Eine sehr oft gut angenommene Möglichkeit den Fremdsprachenerwerb zu unterstützen sind zweisprachige Kinderbücher und Jugendbücher, weil sie mehrere Sinne gleichzeitig ansprechen. Das heißt zum Beispiel, dass Kinder die Worte, Sätze und Strukturen sehen, aber dennoch reichlich Freiheit zum Imaginieren haben, während sie lesen. Zweisprachige Kinderbücher können sie während der Lektüre unterbrechen, beispielsweise um die Texte direkt zu vergleichen. Das ist wie ein Rätsel und macht vielen Kindern großen Spaß und gibt ihnen Selbstvertrauen wie auch Bestätigung in der Fremdsprache.

So lernen Kinder nicht nur eine Fremdsprache, sondern auch zu lernen und damit haben sie die besten Vorraussetzungen auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Bücher machen Spaß und Lernen auch.

Sprache ist Kultur

Hallo Ihr Lieben,

letzte Woche habe ich Euch berichtet, warum ich Buchstabenspiel heiße, diese Woche möchte ich Euch etwas dazu schreiben, wieso es gut ist Fremdsprachen oder fremde Sprachen zu lernen. Es ist oft nicht leicht zu verstehen, warum man schon in der Grundschule Englisch, Französisch, Russisch oder welche Sprache auch immer lernen soll.

Das verstehe ich sehr gut, aber seid doch mal ehrlich, Geheimsprachen sind doch eine tolle Sache, oder? Sicher mögt Ihr es mit Freunden eine eigene Sprache zu erfinden, damit Euch keiner versteht. Fremdsprachen oder fremde Sprachen sind etwas ähnliches, nur dass diese Sprachen von vielen Menschen gesprochen werden. Wenn Ihr also eine Fremdsprache sprecht, dann habt Ihr mit vielen anderen Menschen eine Geheimsprache.

Wieso nicht alle Menschen eine Sprache sprechen, wundert Ihr Euch? Nun das liegt daran, weil die Menschen verschiedene Kulturen haben, verschieden denken und auch unterschiedliche Geschichten und Erfahrungen haben, all diese Aspekte kann man aus den verschiedenen Sprachen und Kulturen herauslesen. Das ist ganz schön spannend.

Ein Beispiel für den Einfluss von Geschichte auf die Sprache ist zum Beispiel, dass es in jeder Sprache Europas lateinische, griechische und französische Worte gibt. Die lateinischen Worte benutzen wir unter anderem, weil die Römer auch in Deutschland waren, denkt nur an Köln oder Trier, dort seht Ihr noch heute römische Bauwerke. Außerdem war Latein lange die Sprache der Kirche und der Gebildeten. Die Bibel gibt es erst, seitdem Martin Luther sie übersetzte (1522), in deutscher Sprache.

Heute findet Ihr beispielsweise viele englische Worte in der deutschen Sprache, wir haben zwar teilweise noch ein deutsches Wort für diese Dinge, aber wir verwenden tendenziell ehr das englische. Fahrrad heißt im Englischen Bike und das verwenden wir auch häufig.

Sprache ist nicht statisch, sie verändert sich und diese Entwicklung kann man nachverfolgen. Es lohnt sich also, Sprachen und Fremdsprachen zu lernen. Wer Fremdsprachen kann, der versteht mehr. Wenn Ihr also Fremdsprachen lernt, dann versteht Ihr die anderen, die Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch oder welche Sprache auch immer sprechen. In den Fremdsprachen gibt es auch Bücher, die Ihr verstehen könnt. Lesen und Bücher sind wichtig, das erklärt Euch die Kultur und die Geschichte der Sprache und derjenigen, die die Sprache sprechen. Genießt es und macht es so gut wie möglich, dann macht es mehr Spaß eine fremde Sprache zu lernen.

also, liebe Grüße und viel Spaß beim Fremdsprachen lernen.

Euer Buchstabenspiel