Vorbereitungen für das Frühjahr

Hallo Ihr Lieben, ja, es ist wahr, um Euer Buchstabenspiel ist es sehr ruhig geworden. Das ist keine böse Absicht. Euer Buchstabenspiel hat sich in Arbeit vergraben. Was und warum? 

Nun, im Frühjahr kommen wieder verschiedene Buchmessen, bei denen Euer Buchstabenspiel mit neuen Büchern aufwarten möchte. Richtig, Euer Buchstabenspiel schreibt und arbeitet an neuen Büchern für Euch. Es wird neben weiteren iBooks auch noch eine neue Folge zu Mariechen und die Süßigkeiten geben und ein neues Buch aus der Reihe, David, der kleine Ritter aus Hassmersheim, wie es auch eine weitere Nacherzählung eines Klassikers geben wird.

Ihr seht schon, es gibt viel zu tun. Und Euer Buchstabenspiel arbeitet daran. Habt noch ein wenig Geduld und dann werdet Ihr bald mit tollen neuen Büchern und noch mehr Sprachen belohnt. In diesem Sinne ein schönes Lesewochenende wünscht Euch Euer Buchstabenspiel. 

Sprache ist Kommunikation

Eine Besonderheit der Menschen ist es, dass sie ein ausgeklügeltes Kommunikationssystem haben. Sprache ist hierbei ein Hilfsmittel. Dieses Hilfsmittel nutzen wir in bestimmten Gruppen, um uns auszutauschen und miteinander zu kommunizieren. Die Kommunikation ist heute so wichtig wie eh und je. Aber je nach Medium und Gruppe, werden wir eine Sprache und mit ihr ein bestimmtes Zeichensystem wählen.

Das hört sich jetzt recht technisch an, aber so abstrakt ist es gar nicht. Es wird allgemein zwischen direkter und indirekter Kommunikation unterschieden werden. Also, wenn beispielsweise eine Gruppe von 3 Menschen in einem Café zusammensteht, dann kennen diese sich vermutlich, sie werden reden und nicht schreiben. Wenn jetzt eine junge Person vor einer älteren steht, dann wird sicher keiner geduzt benutzt, sondern höflich distanziert die Sie-Form benutzt. Wenn die Kommunikation jedoch über lange Distanzen stattfindet, dann gibt es heute noch viele weitere Möglichkeiten: es kann telefoniert, gechattet oder geschrieben werden. Es gibt die Möglichkeit Briefe, eMais, Sms, Artikel, Blogs oder auch Bücher zu schreiben. Die Art der Kommunikation bestimmt gleichzeitig die gewählten Kommunikationsmittel, einige werden formal sein, andere nicht, wieder andere sind vermutlich umgangssprachlich in Abgrenzung zur Hochsprache.

Aber auch die Sprache selbst kann sich unterscheiden. In den verschiedenen Ländern Europas wie auch allen anderen Kontinenten, werden verschiedene Sprachen oder Sprachvarianten gesprochen. In Deutschland wird Deutsch gesprochen, auf Malta, in Irland und Großbritannien ist Englisch die Landessprache. Italienisch spricht man in Italien. Spanisch dagegen spricht man nicht nur in Spanien, sondern auch in zahlreichen Länder Südamerikas.

Sprachen, die in mehr als nur einem Land gesprochen werden, weisen oft regionale Unterschiede auf. Diese können einerseits Vokabular betreffen, aber auch die Aussprache selbst kann sich sehr stark unterscheiden. Im Falle von Spanisch gibt es auch grammatikalisch regionale Unterschiede. Portugiesisch wird in Portugal, einigen afrikanischen und südamerikanischen Ländern gesprochen. Aber das brasilianische Portugiesisch wird heute schon als eigenständige Sprache anerkannt. Sprachen sind keine statischen Systeme, sondern in ständiger Wandlung und Entwicklung begriffen.

Wer nun eine Fremdsprache lernt, sollte sich dieser Tatsache bewusst sein, er lernt kein feststehendes System, sondern eine Sprache, die sich täglich und kontinuierlich verändert und weiterentwickelt. Sprachen sind Kommunikation und haben immer einen zeitlichen und regionalen Bezug, sich damit auseinanderzusetzen, kann Freude machen, etwas lehren, aber auch zu Missverständnissen führen. Wichtig ist aber immer, die Kommunikation als solche.

Drittes Adventswochenende

Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel ist fasziniert, der Ausflug nach Paris auf die Buchmesse in Montreuil war toll. Klar, Euer Buchstabenspiel hat sich Lesestoff  mitgebracht und damit viel Zeit genossen. Lesen ist einfach top, man kann in verschiedene Welten eintauchen, sich treiben lassen, mitfiebern oder auch etwas neues entdecken.

Jetzt vor Weihnachten gibt es ja überall tolle Weihnachtsmärkte. Das macht auch viel Spaß, gebrannte Mandeln, Punsch oder heiße Schokolade trinken. So macht ein Spaziergang durch die Stadt Spaß. Wie ist der Weihnachtsmarkt bei Euch? Schickt Eurem Buchstabenspiel Fotos oder Bilder, die Ihr selbst gemalt habt. Auch über eigene Weihnachtsgeschichten wird sich Euer Buchstabenspiel sehr freuen.

In den verschiedenen europäischen Ländern wird Weihnachten anders als in Deutschland gefeiert. Hier noch ein Foto aus dem spanischen Sevilla. Einen schönen dritten Advent! Fröhliche Weihnachten! Wünscht Euch Euer Buchstabenspiel!

Fröhliche Weihnachten by Facettenauge © Dorothea Schönfeld
Fröhliche Weihnachten by Facettenauge © Dorothea Schönfeld

Erster Advent – Weihnachten naht

Francis im Schnee © by D.Schönfeld
Francis im Schnee © by D.Schönfeld

Hallo Ihr Lieben, nun haben wir schon den ersten Advent! Es dauert nicht mehr lange und Weihnachten wird gefeiert. Wie bereitet Ihr Euch auf die Feiertage vor? Euer Buchstabenspiel nutzt den Advent, klar, zum Lesen, aber auch zum Basteln.

Gelesen hat Euer Buchstabenspiel am Sonntag die Geschichte: Sonntag im Advent. Das Buch ist von D.S. Felix und erzählt wie David den ersten Advent mit seiner Familie gefeiert hat. Dieses Jahr werden die Weihnachtskarten von Eurem Buchstabenspiel selbst gebastelt. Dazu hat Euer Buchstabenspiel Fotos sortiert. Zwei Fotos sollen hier gezeigt werden. Träumt Ihr auch von weißen Weihnachten?

Also, am kommenden Sonntag ist schon der zweite Advent… Einen schönen Advent und ganz liebe Grüße von Eurem Buchstabenspiel!

Tannenbäume © D. Schönfeld
Tannenbäume © D. Schönfeld

Salon du livre et de la presse jeunesse in Montreuil

Dieses Jahr nimmt der Friedrich-Maerker-Verlag zum 3. Mal in Folge am Salon du livre et de la presse jeunesse in Montreuil (Paris) teil. Der Salon du livre et de la prese jeunesse ist eine Buchmesse in Paris, sie findet dieses Jahr vom 26. November bis zum 1. Dezember statt. Besuchen Sie uns. 

Der Salon du livre ist ein bunter Ausklang des Bücherherbstes und eine schöne Überleitung in den Winter und die vorweihnachtliche Zeit. Lesen gehört zum Leben und zweisprachige Wendebücher sind eine tolle Möglichkeit, das Lesen mit dem Fremdsprachenlernen zu verbinden. Der Friedrich-Maerker-Verlag hat sich wieder besonders gut vorbereitet. Auf Euch warten fantastische Neuerscheinungen. Die Räuber von Schiller gibt es jetzt als modernisierte Nacherzählung von D.S. Felix

Zudem gibt es neue Geschichten und die alten wurden überarbeitet und aufgewertet. Die zweisprachigen Wendebücher sind nach wie vor dazu da, um in ihnen und mit ihnen zu arbeiten, aber ihr Aussehen wurde aufgewertet. Außerdem gibt es jetzt eine noch größere Sprachenvielfalt und zusätzliche Aufgaben und Rätsel. Zusammen unterstützen sie spielerisch den Fremdsprachenerwerb. Das gelingt zum Beispiel durch das Wiederholen des Vokabulars, wie durch die Zwischenfragen zum Textverständnis. In der Reihe Mariechen und die Süßigkeiten gibt es jetzt noch mehr Pflanzendarstellungen mit dem Namen in Deutsch und der Fremdsprache. 

Verlegerin Christine Schönfeld
Verlegerin Christine Schönfeld

Auf der Buchmesse in Montreuil können Sie diese Bücher und viele weitere direkt vor Ort kaufen. Buchmessen in Frankreich sind einerseits zur Präsentation der Büchervielfalt und andererseits auch zum Verkauf von Büchern. Ein toller Ausklang des Bücherherbstes und eine schöne Überleitung zum Winter und die vorweihnachtliche Zeit, eine gute Gelegenheit, um die ersten Geschenke für Weihnachten zu besorgen. Wir freuen uns auf Sie!

EXPOLINGUA Berlin

Wie schon mehrfach gesagt, der November 2014 ist aufregend! Der Leseherbst kann kommen mit zweisprachigen Kinderbüchern. Der Friedrich-Maerker-Verlag stellt auf der Expolingua in Berlin am 21. und 22. November seine zweisprachigen Wendebücher für Kinder vor. 

Die EXPOLINGUA Berlin ist die führende internationale Messe für Sprachen und Kulturen im deutschsprachigen Raum und natürlich nimmt der Friedrich-Maerker-Verlag mit seinen zweisprachigen Wendebüchern teil. Die Bücher sind nicht nur zweisprachig, sie sind auch didaktisch besonders aufgearbeitet, um den Fremdsprachenerwerb von Kindern spielerisch zu unterstützen. Die Bücher eignen sich aber auch zur Leseförderung in einer Fremdsprache nicht deutsche Eltern möchten oft, dass ihre Kinder ihre Sprache nicht vergessen und mit den zweisprachigen Wendebüchern können sie in dieser Sprache lesen und dann mit der deutschen Sprache vergleichen. Dem Einsatz sind keine Grenzen gesetzt. 

zweisprachiges Wendebuch © D.S. Felix 2014
zweisprachiges Wendebuch © D.S. Felix 2014

Es gibt viele verschiedene Sprachen und es werden stetig mehr. Momentan gibt es zum Beispiel: Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Arabisch, Türkisch und, und, und… In den Büchern ist immer eine Fremdsprache mit Deutsch kombiniert. Jedes Buch gehört einerseits zu einer Reihe und kann andererseits auch unabhängig von den vorherigen gelesen werden. Aber das ist noch nicht alles, es gibt Zwischenfragen zum Textverständnis, Vokabelangaben, Rätsel, kleine Aufgaben, Illustrationen, die den Text auflockern und vieles mehr. In der Reihe Mariechen und die Süßigkeiten gibt es zusätzlich noch Zeichnungen mit Pflanzen. 

Beim Friedrich-Maerker-Verlag finden Eltern, Lehrer, Erzieher und Kinder schöne Bücher in den Sprachen, die sie beherrschen und lernen oder verbessern möchten. Besuchen Sie das Verlagsteam auf der EXPOLINGUA in Berlin. Sie finden uns dort am 21. und 22. November von 10 bis 18 Uhr (RHWK Friedrichstraße 176-179, Berlin).

Die KIBUM Oldenburg

Wie schon in den vergangenen Jahren wird der Friedrich-Maeker-Verlag auch dieses Jahr wieder an der KIBUM in Oldenburg teilnehmen. Kinderbücher sind eine tolle Sache! Das kann noch dadurch gesteigert werden, dass sie zweisprachig und zum wenden sind, das gibt ihnen einen zusätzlichen Reiz. 

Vom 15. November bis zum 25. des Monats können Sie die Neuerscheinungen des Friedrich-Maerker-Verlags diesen Jahres erleben. Es gibt Neuauflagen der zweisprachigen Wendebücher, wie es neue Sprachen und Geschichten gibt. Die modernen Nacherzählungen deutscher Klassiker werden auch stetig mehr. Die Kinderbücher sind nicht nur schön, sondern auch pädagogisch und didaktisch hochwertig. 

Eines der hehren Ziele, das der Friedrich-Maerker-Verlag verfolgt ist die Leseförderung. Aus diesem Grund gibt es die vereinfachte und modernisierte Klassiker, die den Zugang zur Lektüre erleichtern möchten. Aber auch die zweisprachigen Wendebücher sollen Kindern das Lesen oder den Einstieg ins Lesen erleichtern, indem die Muttersprache ebenfalls enthalten ist. Es gibt zum Beispiel immer noch türkischstämmige oder russischstämmige Familien, in denen Zuhause Türkisch oder Russisch gesprochen wird und für die kann es hilfreich sein, zweisprachige Fassungen der gleichen Geschichte vorliegen zu haben. Für Kinder, die eBooks bevorzugen, bietet der Verlag auch iBooks an, auf der Verlagsseite können Sie selbstverständlich alle diesbezüglichen Informationen finden. 

D.S.Felix: Nacherzählung von Goethes Faust © 2014
D.S.Felix: Nacherzählung von Goethes Faust © 2014

Die KIBUM ist eine der größten Kinderbuchmessen in der Bundesrepublik Deutschland und sie ist sie nicht kommerziell ausgerichtet. Hier wird gezeigt, was es gibt, dabei wird keine Vorauswahl der Verlagseinsendungen vorgenommen, wie es sonst oft üblich ist. Es handelt sich um eine Veranstaltung, die die Stadt Oldenburg gemeinsam mit der Karl von Ossietzky Universität veranstaltet. 

Also, kommen Sie zahlreich zur KIBUM und bringen Sie auch Ihre Kinder mit! Viel Spaß mit den Büchern des Friedrich-Maerker-Verlages.

Buch Berlin und der Friedrich-Maerker-Verlag

Den Auftakt eines aufregenden November macht die Buch Berlin. Am 15. und 16. November 2014 ist es soweit, der Friedrich-Maerker-Verlag wird zum ersten Mal auf der Buchmesse „Buch Berlin“ seine Kinder und Jugendbücher vorstellen.

Noch laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, Bücher werden gedruckt, einige werden neu aufgelegt, andere überarbeitet und erweitert, dann gibt es auch neue Bücher zu entdecken, selbstverständlich wird auch für Informationsmaterial gesorgt. Es wird zudem auch eine kleine Überraschung geben.

Das Verlagsteam freut sich in berliner Atmosphäre Leseratten in seinen zweisprachigen Kinderbüchern genauso wie in den Nacherzählungen deutscher Klassiker und allen andern Büchern stöbern zu lassen. Austausch und Information mit und für Lehrende und Eltern wie all jenen, die sich für Fremdsprachen, Lesen und Förderung Interessierten. Genauso freuen wir uns auch schon sehr auf den Austausch mit Verlags- und Autorenkollegen aus Berlin, Brandenburg und ganz Deutschland.

Kommt ins Audimax der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) stöbern! Bestimmt entdeckt ihr dabei ganz besondere Schätze, wie Ihr sie nicht in jeder Buchhandlung findet. Oder habt Ihr schon die moderne Nacherzählung des Schimmelreiter von D.S. Felix in den Händen gehalten? Die Illustrationen sind von einer englischen Künstlerin – Sue Meynell. Ein wahrer Hingucker und die Geschichte von Storm ist modernisiert und vereinfacht, sodass sie auch von Kindern verstanden wird. Ein neuer Zugang.

Herbst Buchmesse 2sprachige Bücher
Herbst Buchmesse 2sprachige Bücher

Neben traditionell gedruckten Büchern bietet der Friedrich-Maerker-Verlag auch iBooks an, derzeit gibt es die Nacherzählungen deutscher Klassiker, zweisprachige Kinderbücher aus den Reihen Mariechen und die Süßigkeiten und David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und Das Fest der Tiere, wie bereits zwei Jugendromane erhältlich sind. Wir haben mehrsprachigen Lesestoff für stürmische Herbsttage und kalte Winterabende, aber auch schon die ersten Weihnachtsgeschenke. Besucht uns – den Friedrich-Maerker-Verlag – auf der Buch Berlin!

Aufregung im November

Der November wird für den Friedrich-Maerker-Verlag, nach einem sehr arbeitsintensivem Oktober, wieder besonders aufregend. Es geht wieder hinaus aus den Büros zu Messen und den Lesern. Im November stehen 4 Buchmessen an und der bundesweite Vorlesetag. 

Aber zurück zu den Messen, in diesem November 2014 finden statt: 

Buch Berlin am 15. und 16. November

Expolingua Berlin am 21. und 22. November

Kibum Oldenburg vom 15. bis 25. November

Salon du livre et de la presse jeunesse Montreuil (Paris) vom 26. Nov. bis zum 1. Dezember

Der Friedrich-Maerker-Verlag wird an allen 4 Veranstaltungen teilnehmen. Der Bücherherbst wird dieses Jahr wirklich heiß. Tolle zweisprachige Kinderbücher und auch moderne Nacherzählungen deutscher Klassiker für Kids und Teens, wie verschiedene neugierig machende Erstlesebücher und bunte Sprachlernbücher für den Nachwuchs werden bei den Messen präsentiert werden. 

Noch ein Wort zu den Autorinnen. Die Autoren kommen aus verschiedenen Ecken der Welt und haben alle Erfahrungen mit Zwei- oder Mehrsprachigkeit. Kulturelle Unterschiede werden in den verschiedenen Sprachen, aber auch in den Geschichten selbst präsentiert und diskutiert. Oft sind es Kleinigkeiten, die einfach nur verdeutlicht werden müssen, um dem Lerner die Erkenntnis zu vereinfachen. Beispielsweise die zweisprachigen Kinderbücher, derzeit gibt es drei Autorinnen, die alle drei Deutsch sprechen, aber während die eine in Chile lebt, hat die andere einen starken Bezug zu Frankreich und die nächste ehr zu Spanien. Nichts desto trotz verbinden die Erfahrungen im Umgang mit Sprache alle drei. Von allen drei Autorinnen werden Bücher auf den Messen vorgestellt. 

Das Verlagsteam des Friedrich-Maerker-Verlages freut sich auf seine kleinen und großen Besucher!

Lesen aktuell – Buch oder eBook

Zu Lesen gibt es viel, da sind natürlich Bücher und Zeitschriften, aber auch Briefe, Inschriften und noch viele weitere Möglichkeiten.

Wenn jedoch von Lesen geredet wird, bezieht man sich meist auf Bücher und Zeitschriften. Heute zählen aber auch elektronische Bücher und Zeitschriften zu den Medien. Über diese neuen Mediensoll hier gesprochen werden.

Wenn man Verleger fragt, wie beispielsweise die Verlegerin des Friedrich-Maerker-Verlage, des Färber-Verlages oder auch von Chou-Publishing dann sind sie sich einig, sie alle möchten Menschen wieder mehr zum Lesen bringen. Die Konzepte der drei genannten Verlage unterscheiden sich indes entscheidend. Der Friedrich-Maerker-Verlag beispielsweise publiziert einerseits gedruckte Bücher und andererseits iBooks. Der Färber-Verlag möchte nur gedruckte Bücher veröffentlichen. Chou-Publishing ist der einzige Verlag, der sich auf eBooks spezialisiert hat und auf gedruckte Bücher verzichtet. Es sind Konzepte, die die Verleger vor technische Herausforderungen stellt.

Neue Zeiten – neue Texte – neues Lesen

Klar, jeder der Verlage geht seinen eigenen Weg und versucht mit den eigenen Mitteln Bücher herzustellen, die den eigenen Idealen entsprechen und gleichzeitig möglichst viele Leser zu den Büchern des Verlages bringen. Auf der diesjährigen Herbsbuchmesse in Frankfurt am Main wurde viel über Bücher geredet, aber wirklich etwas verändert wurde nicht. Es gibt auch keine klaren Tendenzen oder Trends. Natürlich gibt es einige Verleger, Autoren und auch Leser, die klar sagen können, was sie interessiert und in Zukunft lesen möchten. Es gibt aber genauso viele Menschen, die das nicht wissen und sich auch gerne überraschen und verführen lassen.

Was möchte der Leser?

Nun, zunächst möchten Leser sicher nicht hören, was sie wollen, sondern dies für sich selbst entscheiden. Das kann über Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen gesagt werden. Das aktuelle Angebot ist groß und hat sicher für jeden Leser etwas.

Die Frage für viele Verlage ist, nur wie der Leser die Bücher findet. Interesse und Stichwortsuche helfen dabei. Nichts desto trotz wird es immer Bücher und Lektüren, die einem entgehen. Das ist sicher schade, aber nicht ganz zu verhindern.

Aber Dank des Internets werden Bücher in jeder Form immer leichter zu finden. Digitale Bücher können leicht zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar, andere werden aus der ganzen Welt bestellbar. Noch sind viele Eltern skeptisch und zögern sich mit Lese-Apps auseinanderzusetzen oder sie ihren Kindern zugänglich zu machen. Dabei ist es keinen entweder oder Entscheidung, die zu treffen ist, denn ob analog oder digital – es kommt immer auf die Auswahl an. Lese-Apps sind immer Ergänzungen zu Büchern, kein Ersatz. Die digitalen Angebote haben großes Potenzial, Kinder für das Geschichtenerzählen zu begeistern – und, durch die digitale Aufbereitung, für andere Arten des Erzählens. Probieren Sie es einfach mal.