Fremdsprache Spanisch

Das Spanische ist eine sehr beliebte Fremdsprache, in den vergangen 15 Jahren hat ihre Beliebtheit enorm zugenommen. Viele Lernende, die sich beispielsweise zwischen Französisch und Spanisch entscheiden dürfen, entscheiden sich für Spanisch. Gründe gibt es viele, rational sind sicher nicht alle, aber es gibt Tatsachen, die man nicht leugnen kann.

Ein Faktor ist, dass Spanisch neben Englisch die Weltsprache schlechthin ist. Spanisch wird nämlich nicht nur in Spanien, sondern auch in Süd- und Mittelamerika, außer Brasilien, und verschiedenen anderen Ländern, wie Marokko, Äquatorialguinea, Westsahara und auf den Philippinen, Belize und in den USA, gesprochen. Das sind zahlreiche Länder und Spanisch ist damit eine Weltsprache. Im Jahr 2000 haben etwa 447 Millionen Menschen Spanisch gesprochen, 388 Millionen von ihnen waren Muttersprachler und 59 Millionen haben die Sprache als Zweitsprache gesprochen. Heute sprechen sicher noch mehr. Menschen diese Sprache und vor allem steigt der Anteil an Menschen, welche diese Sprache als Fremdsprache erlernen und es werden stetig mehr.

Spanisch gehört zu den indogermanischen Sprachen und gehört zum Zweig der romanischen Sprachen. Die Zahl der romanischen Sprachen beläuft sich auf 15 und sie werden von etwa 700 Millionen Menschen gesprochen und wenn man die Zweitsprecher hinzuzählt wächst diese Zahl um weitere 150 Millionen. Am verbreitetsten ist das Spanische, ihm folgt das Portugiesische mit etwa 216 Millionen Sprechern und dann kommt das Französische, es gibt etwas 80 Millionen Sprecher aber 265 Millionen inklusive Zweitsprecher. Diese Zahlen beeindrucken mit Sicherheit und erklären, die Tendenz Spanisch zu lernen.

Als sogenannte Ursprache aller romanischen Sprachen gilt Latein, sie ist gut belegt und die Entwicklung damit gut und relativ einfach zu bezeugen. Ausgehend von einem Vulgärlatein, das in der Spätantike gesprochen worden ist, entwickelten sich unter diversen Einflüssen verschiedene Regionalsprachen, wie eben Spanisch oder Französisch. Die romanischen Sprachen lassen sich folglich teilweise nach geographischen und systemlinguistischen Kriterien in verschiedene Gruppen untergliedern. Latein selbst zählt nicht zu den romanischen Sprachen, sondern zu den italischen Sprachen, die es heute nur noch in Anlehnung an die romanischen Sprachen gibt.

Variationen, Abwandlungen, Entwicklungen und verschiedenste Einflüsse bestimmen die  Geschichte der Sprache und Sprachen. Das trifft für das Deutsche, Französische und Spanische gleichermaßen zu. Das Französische verliert momentan an Popularität, während das Spanische sie gewinnt.

Fremdsprache Spanisch

Hallo Ihr Lieben,

die Ferien lassen mir wenig Zeit meinen gewohnten Tätigkeiten nachzugehen. Ich habe mir ganz viel vorgenommen und muss feststellen, dass ich darüber Euch vernachlässigt habe. Das ist nicht gut. Freundschaften muss man doch pflegen.

Ihr fragt, was ich diesen Monat gemacht habe? Nun, ich habe Spanisch gelernt. Gut, um ehrlich zu sein, ich habe nicht erst angefangen, sondern dazugelernt und damit bin ich noch lange nicht fertig, auch wenn ich viel dazugelernt habe, bleibt noch viel zu tun. Seid Ihr schon mal in Spanien oder Südamerika gewesen?

Spanisch spricht man nämlich nicht nur in Spanien, sondern auch in Süd- und Mittelamerika, außer Brasilien, und verschiedenen anderen Ländern. Marokko, Äquatorialguinea, Westsahara und auf den Philippinen, Belize und in den USA. Das sind viele Länder.

Spanisch ist damit eine Weltsprache. Im Jahr 2000 haben 447 Millionen Menschen Spanisch gesprochen, 388 Millionen waren Muttersprachler und 59 Millionen haben die Sprache als Zweitsprache gesprochen. Heute sprechen sie sicher noch mehr. Spanisch gehört zu den indogermanischen und ist eine romanische Sprache.

Eine schöne Möglichkeit um eine Fremdsprache zu lernen sind Bücher. Klar, am Anfang ist es nicht möglich ein beliebiges Buch aus dem Regal zu nehmen und es zu lesen, aber es gibt ja spezielle Bücher für diejenigen, die eine Fremdsprache lernen. Ein Beispiel sind zweisprachige Kinder- und Jugendbücher, wie die, die ich Euch für die Ferien empfohlen hatte, erinnert Ihr Euch an David, der kleine Ritter aus Hassmersheim oder an Mariechen und die Süßigkeiten von dem Autor D.S. Felix? Das sind schöne Bücher für Sprachanfänger, weil darin Alltagssprache geübt wird.

Also, liebe Grüße und bis bald.

Euer Buchstabenspiel

Fremde Sprache und Ferien

Die Ferienzeit bricht in Deutschland an und damit werden die lieben Kleinen mal wieder sechs Wochen zu hause sein und nichts lernen. Stimmt? Das muss nicht stimmen. Sprachen sind Systeme aus Worten und Bedeutungen, jeder, der sich auf welche Art auch immer damit auseinandersetzt trainiert. Eine schöne Möglichkeit Kinder und Jugendliche zu motivieren sich mit schulischen Themen auseinanderzusetzen bzw. zu ihre Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten auch während der Ferienzeit zu üben, sind Bücher.

Bücher bieten viel mehr Möglichkeiten als man allgemein annimmt. Bücher können bewusst und unbewusst zum Spracherwerb, zur Vertiefung bestimmter Themen, seinen es historische, geographisch, biographische, gesellschaftliche oder welche auch immer, eingesetzt werden. Nehmen Sie zum Beispiel die Reihe zweisprachiger Kinderbücher der Autorin D.S. Schönfeld David, der kleine Ritter aus Hassmersheim: Der Protagonist ist David, ein typischer Junge von 8 Jahren, er lebt in einem Dorf wie vielen, nichts desto trotz unterscheidet er sich von seinen Altersgenossen und Klassenkameraden. Warum, nun er liebt Ritter und um genau zu sein, den Götz von Berlichingen. Das ist eine reale historische Persönlichkeit aus der Gegend.

Von zweisprachigen oder bilingualen Kinder- und Jugendbüchern ausgehend, ist bezüglich dieser Bücherreihe festzustellen, dass Kinder im Alter des Protagonisten oder auch etwas ältere, sich mittels des Protagonisten mit der Sprache und der Fremdsprache auseinandersetzen, genauso wie sie für Geschichte und viele thematisierte Bereiche sensibilisiert werden. Es wird jedem Kind leichter fallen, eine Geschichte zu lesen, als vor einem Lehrbuch zu sitzen und Vokabeln zu lernen oder stumpf einzelne Sätze zu lesen und zu wiederholen. Der klare Kontext und die Erzählform bilden eine Verbindung, die es Kindern erleichtert sich mit schulischen Themen auseinanderzusetzen.

Damit soll nicht gesagt werden, dass eine bewusste Auseinandersetzung verkehrt sei, ganz im Gegenteil. Das mit Sicherheit nicht, dennoch, Ferien sollten auch immer als solche erkennbar sein. Kinder, die nicht erfahren, dass Lernen verschiedene Formen haben kann, werden vermutlich weniger erfolgreich sein und in den Ferien nichts tun wollen. Dabei macht es Spaß Bücher zu lesen auch in den Ferien großen Spaß.

Endlich Ferien

Hallo Ihr Lieben,

freut Ihr Euch genauso sehr auf die großen Ferien wie ich? Sicher, es war ein langes Schuljahr und sicher habt Ihr auch viel gelernt, da sind Ferien eine schöne Abwechslung. In den Ferien könnt Ihr selbst bestimmen, was Ihr macht.

Werdet Ihr wegfahren und eine Reise machen? Ja, wo soll es denn hingehen, ans Meer in Italien, Frankreich oder Spanien? Oder geht es in die Berge zum Wandern? Es gibt ja so viele verschiedene Länder ganz in der Nähe und Ihr könnt dort so viele verschiedene Dinge machen. Da fällt die Entscheidung schwer.

Eine Reise ins Ausland, das ist aufregend und eine Herausforderung, denn dort müsst oder könnt Ihr auch eine Fremdsprache sprechen. Könnt Ihr Euch schon auf Französisch vorstellen? Versucht es einmal, erzählt einem Freund oder einer Freundin auf Französisch oder Englisch wer Ihr seid, was Ihr mögt und woher Ihr kommt. Das ist gar nicht so leicht, aber wenn Ihr das könnt, dann werdet Ihr im Ausland schnell Freunde finden.

Mariechen und die Süßigkeiten

Einen Tipp habe ich noch, bei David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und auch bei Mariechen und die Süßigkeiten der Autorin D.S. Felix könnt Ihr sehen, wie man sich vorstellt. Wenn Ihr eins der Bücher in den Koffer packt, habt Ihr eine schöne Lektüre für die Reise und eine kleine Hilfe, wenn Ihr neue Freunde findet.

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim

Also, ich wünsche Euch schöne Ferien.

Euer Buchstabenspiel

Bildung und Gleichheit

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu, das wird wieder genutzt, um auf verschiedene Tatsachen und auch Probleme bezüglich der Schul-Aus-Bildung zu thematisieren. Es wäre verkehrt zu sagen, dass alles negativ und schlecht sei, trotzdem besteht mit Sicherheit Verbesserungsbedarf, wie es auch Möglichkeiten gibt die Ausbildung der Schüler zu verbessern.

Kritik und im Besonderen konstruktive Kritik sind richtig und wichtig, damit sich etwas ändert. Was jedoch müßig ist, ist die ständige Klage, dass die soziale Herkunft über den Schulerfolg entscheide. Die Schlussfolgerung wäre, dass es keine Chancengleichheit gibt. Dazu werden eine Reihe von Begriffen genannt, die mehr verwirren und von der Realität ablenken, wie zum Beispiel, Arbeiterkinder und Gleichheit bzw. Chancengleichheit.

Es mag als Tatsache sicher stimmen, dass die soziale Herkunft ein Indiz für die schulischen Erfolge sein kann. Aber das heißt nicht, dass schulischer Erfolg unmöglich ist und schon gar nicht, dass er verhindert wird. Das deutsche Schulsystem versucht, zum Beispiel, durch die Dreiteilung jeden Schüler best möglich zu fördern und auf deren Bedürfnisse zu reagieren. Damit soll auch der sozialen Herkunft Rechnung gezollt werden. Die soziale Realität ändert sich aber stetig, was ein perfektes Schulsystem zur Utopie werden lässt.

Was die Chancengleichheit betrifft, die wird zu Recht gefordert, aber sollte nicht damit verwechselt werden, dass bestimmte Personengruppen eine Sonderbehandlung fordern können. Jeder Mensch ist ein Individuum, darauf sind wir in der westlichen Kultur stolz. Dementsprechend unterscheiden wir uns voneinander und das heißt, dass wir eben nicht gleich sind. Gleichheit und Chancengleichheit ihrerseits bedeuten zunächst, dass an jeden die gleichen An-Forderungen gestellt werden und dann, dass mit dem gleichen Maß gemessen wird, und dann auch, dass jedem die gleiche Förderung zugute kommt. Das heißt aber nicht, dass bestimmte Personen oder Gruppen eine andere Behandlung bekommen oder bekommen müssen! Das kann ihnen gewährt werden, ist dann aber eine Benachteiligung derer, die dies nicht erhalten. Von Gleichheit und Chancengleichheit kann man in diesem Zusammenhang sicher nicht sprechen. Richtig wäre es dies als Fördersystem für die Schwächeren zu bezeichnen.

Heute ist es leider oft so, dass Förderungen und Sonderleistungen gefordert, ohne dass dies als eine Extraleistung gesehen würde, sondern als Recht oder Pflicht der Anderen. Im deutschen Sprachgebrauch nennt man das Undankbarkeit.

In einem Interview im Deutschland Radio Kultur hat der Erziehungshistoriker Heinz-Elmar Tenorth bezüglich der Chancenungleichheit auf Grund von sozialer Herkunft am Donnerstag den 24. Juni 2010 gesagt: „(…) Das erste ist, und das wird ja häufig als der besondere Skandal empfunden: Lehrer beurteilen bei der Übergangsempfehlung von der Grundschule auf die höhere Schule die Chancen von Arbeiterkindern häufig ganz realistisch als weniger gut und geben dann weniger häufig und weniger leicht eine Empfehlung für den Übergang aus. (…) Das ist ein Grund – ein Lehrerurteil. Ein zweiter Grund ist tatsächlich, dass die Aspirationen, also die Erwartungen, die Kinder aus solchen Familien haben und die die Eltern aus solchen Familien haben, häufig gar nicht so weit gehen, dass sie eine Gymnasialkarriere wählen. (…) – zum Teil ja durchaus realistisch. Der dritte Grund, der dabei eine Rolle spielt, besteht auch darin, dass man häufig in den höheren Schulen auf thematische und inhaltliche Vorkenntnisse setzt, die in diesen Milieus wenig verbreitet sind. Und so kommen neben pädagogisch professionellen, institutionellen und milieuhaften Gründen ganz viele zusammen, die dann schließlich diesen schlechten Wert ergeben, den wir kennen.“

Tenorth gibt drei Gründe an und bewertet sie als zutreffend und gerechtfertigt, die Lehrer beurteilen die Chancen richtig, die Eltern und Schüler wollen gar nicht mehr und sie können auch nicht mehr. Zudem bestätigt er, dass allen Kindern durchaus alle Türen offen stehen.

Wo ist also das Problem der sozialen Herkunft? Das hat er umgangen, denn die Arbeiterkinder, wenn es sie überhaupt noch gibt, was stark zu bezweifeln ist, sind und haben kein Problem. Was er nicht sagt, ist dass das Problem Schüler sind, die ein Bildungsangebot angeboten bekommen, es aber nicht annehmen oder annehmen können und somit aus dem System fallen, weil sie als Folge nicht die geforderten Leistungen zu erbringen vermögen. Diese Schüler sind das Problem und haben ein Problem, das behoben werden muss.

Richtig ist sicher, dass der Erfolg eines Schülers auf verschiedene Aspekte zurückzuführen ist, das heißt, die Voraussetzungen des Schülers – Familie und Milieu sind sicher entscheidend, die Bildungseinrichtung bzw. Schule und Lehrer als auch der Wille des Schülers. Diese Aspekte können beeinflusst werden oder verschwimmen, aber sie können nicht aufgehoben werden.

Ein Schüler, der keinen Sinn in dem sieht, was er tun soll, wird weniger erfolgreich sein, als ein motivierter Schüler. Wer vom Elternhaus vermittelt bekommt, dass Leistung erbracht werden muss und nicht von anderen erbracht werden kann, wird sie selbst erbringen und nicht von anderen fordern. Hilfe benötigen alle und das Angebot zu gewährleisten, ist die Pflicht der Schule und Gesellschaft. Bildung ist ein Gemeinschaftswerk von Familie, Gesellschaft und Schule, einer allein kann es nicht stemmen.

Lesen im Freibad

Hallo Ihr Lieben,

puh, es ist heiß, da verbringt Ihr die Freizeit sicher am Liebsten im Freibad. Das kann ich gut verstehen, denn auch hier bei mir ist es heiß und da macht es keinen Spaß zu lesen oder zu lernen. Wobei ich Euch erzählen kann, dass es Ihr trotz Freibad lesen und lernen könnt.

Wenn ich ins Freibad oder an einen See oder ans Meer fahre, dann habe ich immer ein Buch im Gepäck. Sicher ist Euch auch schon aufgefallen, dass viele Leute im Freibad lesen, sei es, dass sie ein Buch, eine Zeitschrift oder auch eine Zeitung. Es gibt aber auch einige Menschen, die Zettel und Stifte dabei haben und Briefe schreiben, Notizen machen oder zeichnen. Theoretisch kann man alles im Freibad machen, was man auch zu hause macht.

Also, genießt das Freibad und das kühle Wasser.

Liebe Grüße von Eurem schwitzenden Buchstabenspiel

Regionalgeschichte und Zweisprachigkeit

Viele Bücher wollen Zweisprachigkeit mit pädagogischen Zielen, wie zum Beispiel Landeskunde oder Regionalgeschichte, verbinden. Doch nur wenigen gelingt dies so überzeugend, wie dem Autor D. S. Felix. David, der kleine Ritter aus Hassmersheim, von D. S. Felix, ist das erste Buch aus der gleichnamigen Reihe, das beim Friedrich Maerker Verlag 2008 zum ersten Mal erschienen ist.

Im ersten Buch, David, der kleine Ritter aus Hassmersheim, wird der Protagonist David, seine Familie sowie dessen Vorliebe für das Mittelalter und den Ritter Götz von Berlichingen vorgestellt. Im zweiten Buch, David – Der Ausflug auf die Burg Hornberg, unternimmt der Protagonist David mit seiner Klasse einen Ausflug auf die nahe gelegene Burg Hornberg. Sie ist eine Burg des Götz von Berlichingen. Hier werden geschichtliche und geografische Besonderheiten der Neckarregion benutzt, um einen Rahmen für die Geschichte zu bilden. Im dritten Buch, David und das Leben auf der Burg Guttenberg, wird eine weitere Burg der Region aus der Sicht eines französischen Schülers vorgestellt. Der Blick von Außen zeigt nicht nur David, sondern auch dem Leser, dass das Besondere oft viel näher liegt als vermutet. Das genaue Hinsehen lohnt sich, es gibt viel zu entdecken und Davids Neugier auf mehr wird geweckt.

Es handelt sich bei den Büchern dieser Reihe um zweisprachige Kinderbücher, die erfolgreich drei Ziele verfolgen. Erstens sollen die Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Türkisch vermittelt bzw. eine Auseinandersetzung mit Sprache erzielt werden. Die Sprachen werden anhand von deutscher Regionalgeschichte vermittelt. Zweitens dient der geschichtliche Rahmen dazu der fiktionalen Geschichte einen realen Bezug zu geben. Die Geschichte spiegelt einen Aspekt des kulturellen Hintergrundes nicht nur der Sprache, sondern auch der Leser wieder. Damit soll als drittes großes Ziel, das Interesse am Lesen und Lernen, gefördert werden. Zudem sind die Geschichten alle kurz gehalten. Das hat den Vorteil, dass noch ungeübte Leser und Anfänger in der Fremdsprache schnelle Erfolge sehen kann, die Spannung und der Spaß an der Lektüre bleiben somit erhalten. Obwohl es sich um fiktionale Geschichten handelt, ist das Vokabular einfach, greift Redewendungen aus dem Alltag sowie des Anfangs des Sprachlernprozesses auf ohne dabei stumpf zu wiederholen. Dadurch wird dem Leser gezeigt, was er im Unterricht schon gelernt hat. Diesen Effekt unterstützen die zweisprachigen Ausgaben, erstens dadurch, dass Zwischenfragen gestellt werden und zweitens auch dadurch, dass einige Vokabeln angegeben werden. Und falls die Leser oder die helfenden Eltern an eine Grenze stoßen, weil die Fremdsprache noch nicht im erforderten beherrscht wird oder einfach nur zu Kontrolle, kann die deutschsprachige Fassung zu Rate gezogen werden. Die Bücher der Reihe David, der kleine Ritter aus Hassmersheim sind alle zweisprachig und in den Fassungen, Deutsch und Englisch, Deutsch und Spanisch, Deutsch und Französisch oder Deutsch und Türkisch, erhältlich.

Die Kombination zweisprachiges Kinderbuch mit Regionalgeschichte, Vokabelangaben und Zwischenfragen ist eine schöne und sinnvolle Ergänzung zum Fremdsprachenunterricht. Sei es um den Unterricht selbst aufzulockern oder um im Selbststudium das Gelernte zu vertiefen und zu üben, David, der kleine Ritter aus Hassmersheim macht Spaß.

Regionalgeschichte und Zweisprachigkeit

Hallo Ihr Lieben,

da ist Euer Buchstabenspiel wieder. In den letzten Tagen habe ich mir Gedanken zur Zweisprachigkeit und zur Regionalgeschichte gemacht. Erinnert Ihr Euch noch an das Buch Daniel, der kleine Ritter aus Hassmersheim?

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim ist ein zweisprachiges Buch, das D.S. Felix geschrieben hat. Es handelt sich dabei um eine Reihe, in der David der Protagonist ist. Er erlebt viele spannende Abenteuer und setzt sich derart mit der Geschichte der Burgenstrasse am Neckar auseinander. David liebt Ritter, Burgen und das Mittelalter.

Wenn Ihr auch Ritter mögt, dann werden Euch diese Büchlein, die beim Friedrich-Maerker-Verlag erscheinen, gefallen. Der Verlag ist ein kleines Familienunternehmen, das seinen Sitz an der Burgenstrasse am Neckar hat. David, der kleine Ritter aus Hassmersheim erlebt viele spannende und lustige Abenteuer in Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Türkisch. Viel Spaß beim Lesen!

Euer Buchstabenspiel

Fremdsprachenerwerb und zweisprachige Bücher

Es klingt sicher gut Nachbarn, Freunden oder Kollegen zu erzählen, dass man jetzt eine Fremdsprache lernt oder, dass die Kinder nun schon in der Grundschule bzw. im Kindergarten ihre erste Fremdsprache lernen. Aber was heißt das genau? Was ist das Ziel des Fremdsprachenerwerbs und was haben zweisprachige Bücher damit zu tun? Darüber möchte ich im Folgenden berichten, natürlich kann das nicht alle Aspekte des Fremdsprachenerwerbs oder alle Ziele berücksichtigen.

Was sind also die Ziele von Menschen, die Fremdsprachen lernen? Viele werden sagen, man braucht einfach Fremdsprachen und es sei ja üblich im der Schule zumindest Englisch und Französisch oder Spanisch zu lernen. Andere argumentieren, dass Latein zu einer humanistischen Ausbildung einfach gehört. Mancheiner wird sagen, dass er gerne reist und dass man mit Deutsch nicht weit kommt und ein paar Worte in der Landessprache ein Zeichen der Höflichkeit sei. Wieder andere haben Spaß an Sprache und Sprachen und suchen die Herausforderung. Natürlich gibt es auch diejenigen, die Fremdsprachen in ihrem Beruf benötigen, weil sie, zum Beispiel, mit ausländischen Firmen kommunizieren müssen.

Aber trifft das auch für Kinder zu? Welches Kindergartenkind oder welcher Erstklässler denkt daran wie wichtig der Fremdsprachenerwerb für Urlaub, Beruf oder zwischenmenschliche Kommunikation sein kann? Sicher kaum ein Kind. Im Gegenzug haben Kinder jedoch häufig gerade durch die Zweckfreiheit einen lockereren Umgang mit Fremdsprachen.

Die Gründe sind wie Sie sehen vielfältig, der innere Antrieb ist oft von äußeren Einflüssen motiviert. Verallgemeinernd möchte ich behaupten, dass das ziel des Fremdsprachenerwerbs Kommunikation und Reflektion sind. Damit ist das Ziel das Menschsein zu bestätigen. Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen, dass sich durch seine Sprache vom Tier unterscheidet.

Was haben nun Bücher oder gar zweisprachige Bücher mit dem Fremdsprachenerwerb zu tun? Nun, das ist schnell erklärt, Bücher wie auch die zweisprachigen oder bilingualen Bücher haben das Ziel der Kommunikation. Worin in jedem Buch die kommunikative Aussage liegt, sei dahingestellt. Bücher dienen der Kommunikation.

Das zeigt, dass Fremdsprachenerwerb und zweisprachige Bücher sehr gut zusammenpassen. Bücher sind eine wunderbare Art und Weise, Fremdsprachen zu lernen, kommunikative Strategien und Strukturen der Fremdsprache und fremden Kultur zu erkennen und zu erlernen. Wenn Sie also eine Fremdsprache lernen, gleich welchen Alters Sie sind, benutzen Sie auch zweisprachige Bücher.

Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi

Hallo Ihr Lieben,

da bin ich endlich wieder. Ich hatte Euch versprochen in meinem nächsten Beitrag über das Buch „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“ der Autorin D.S. Felix zu schreiben. Dieses Versprechen möchte ich jetzt einlösen.

Das Buch ist ein Jugendroman, der wirklich interessant geschrieben ist. Der Held oder wie man auch sagt Protagonist des Buches ist Lupi, wer Lupi ist, wird erst am Ende nach verschiedenen Abenteuern und Erfahrungen klar. Lupi träumt viel und fragt noch viel mehr. Damit wird sich Lupi über sich selbst und seine Existenz bewusst. Traum und Bewusstsein werden in Bezug zur Identität  betrachtet.

Ein wesentlicher Zug des Buches „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“ ist, dass es keine chronologische Handlung zu geben scheint, trotzdem hängt alles zusammen und jeder Traum und jede Szene trägt zum Gesamtbild bei. So reist Lupi zum Beispiel in längst vergangene Zeit und erlebt die Vergangenheit. Die einzigen Verbündeten von Lupi sind verschiedenste Schmetterlinge, die zum Beispiel die Reisen in der Zeit ermöglichen.

Seid Ihr jetzt neugierig geworden? Möchtet Ihr das Buch jetzt selbst lesen? Dann guckt einfach mal auf die Homepage vom Friedrich-Maerker-Verlag, dort findet Ihr das Buch „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“, wie auch weitere Bücher,  der Autorin D.S. Felix.

Bis bald und eine schöne Zeit wünscht Euch Euer Buchstabenspiel.