Buchstabenspiels Weihnachtskalender

Hallo Ihr Lieben! Heute, am 1. Dezember beginnen die Kinder in Deutschland täglich ein Türchen an ihrem Weihnachtskalender zu öffnen. Jeden Tag gibt es eine kleine Aufmerksamkeit, manchmal ist es Schokolade oft auch Bilder oder ein kleines Geschenk. Buchstabenspiel hat für Euch täglich ein kleines Gedicht oder einen weihnachtlich – festlichen Spruch, am Wochenende gibt es Geschichten, Rezepte und Lieder. Außerdem werdet Ihr hier Links finden. Es lohnt sich also regelmäßig vorbei zu gucken.  

Bald ist Weihnachten. Mit jedem Türchen, das Ihr am Weihnachtskalender öffnet, kommt Weihnachten etwas näher. Und da heute schon der erste Dezember ist, hier ein Gedicht: 

Der Bratapfel

Kinder, kommt und ratet,

was im Ofen bratet!

Hört, wie’s knallt und zischt.

Bald wird er aufgetischt,

der Zipfel, der Zapfel,

der Kipfel, der Kapfel,

der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,

holt einen Teller,

holt eine Gabel!

Sperrt auf den Schnabel

für den Zipfel, den Zapfel,

den Kipfel, den Kapfel,

den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,

sie gucken und schlucken,

sie schnalzen und schmecken,

sie lecken und schlecken

den Zipfel, den Zapfel,

den Kipfel, den Kapfel,

den knusprigen Apfel.

  (Bayrisches Volksgut)

Bis morgen, eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht Euch Euer Buchstabenspiel

Weihnachtliche Sterne - Andalusien by Dorothea Schönfeld Felix
Weihnachtliche Sterne – Weihnachtskalender by Dorothea S. Felix

Weihnachten und der Advent

Rätsel

Mit vier Kerzen,

kommt von Herzen, 

ein Geflecht, 

falsch oder echt, 

im schönen Advent, 

das Jeder kennt. 

Was ist das?

(der Adventskranz) Weihnachten finden in Deutschland im Winter, das heißt in der kalten Jahreszeit, statt. Der 1. Advent ist dieses Jahr am Sonntag den 29. November 2015, das heißt, heute. Der Advent beginnt immer etwa 4 Wochen vor Weihnachten, er ist die Vorbereitungszeit. Die Adventszeit wird in Wochen gerechnet. Jeden Sonntag wird eine weitere Kerze angezündet. Im Advent wird gebastelt, gebacken und viel vorbereitet, damit das Weihnachtsfest schön wird. Hier ein kurzes humorvolles Gedicht, das jedes Kind kennt: 

Advent, Advent ein Lichtlein brennt,

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, 

Dann steht das Christkind vor der Tür. 

Und wenn das fünfte Lichtlein brennt, 

Dann hast du Weihnachten verpennt. 

Doch warum wird eigentlich Weihnachten gefeiert? Nein es geht nicht um Geschenke, auch wenn diese heute wichtig erscheinen. Weihnachten wird in vielen Regionen der Welt gefeiert und überall wird es auch ein klein wenig anders gefeiert. Es ist das Fest der Liebe oder der Familie. 

Das Fest ist sehr beliebt, weil es für Gemütlichkeit sorgt. Kerzenlicht, warme Getränke, Süßigkeiten und Weihnachtsmarktbesuche sind aber auch schön. Und wenn es draußen nicht so gemütlich ist, dann bleibt man einfach im warmen Haus und bastelt oder bäckt Plätzchen. 

Weihnachten ist aber vor allem das Fest, an dem etwa zwei Milliarden Christen jährlich die Geburt von Jesus Christus feiern. Im Christentum gehört Weihnachten zu den wichtigsten Feiertagen im Jahr. Nach christlichem Glauben ist Jesus der Sohn Gottes, auserwählt die Menschen von ihren Sünden zu erlösen. Daher nannten seine Anhänger ihn Christus, das bedeutet der Gesalbte oder der Erlöser. An Weihnachten feiert man damit auch die „Menschwerdung Gottes“ in Jesus. 

Allerdings ist nicht bekannt, wann genau Jesus geboren wurde, es wurde später von der Kirche aber auf den 25. Dezember gelegt. Tannenbäume sind Symbole des Lebens und werden zu Weihnachten aufgestellt. Viele Menschen feiern Weihnachten, obwohl sie keine gläubigen Christen sind. Die Advents- und Weihnachtsbräuche haben christliche Wurzeln, aber für nicht wenige Menschen in den westlichen Ländern ist Weihnachten mittlerweile aber eher ein kulturelles als ein religiöses Fest. Deshalb schmücken zu Weihnachten viele Menschen einen Baum, die Dekoration fällt dabei je nach Geschmack unterschiedlich aus. 

Weihnachtsstern by Dorothea S. Felix
Advent und Weihnachtszeit by Dorothea S. Felix

Aber mal ehrlich, was hat der Baumschmuck mit Weihnachten zu tun? Die Germanen, sie lebten lange vor uns in Deutschland, kannten Weihnachten nicht, sie feierten stattdessen die Sonnwende. 

Am kürzesten Tag des Jahres verbrannten sie Holzstücke und Holzräder, die ihnen wichtig waren. Die Asche streuten sie dann auf die Felder und in die Ställe. So sollten die Felder fruchtbar gemacht und die Tiere und Menschen vor Krankheiten geschützt werden. Bäume, vor allem Nadelbäume, die immer grün sind, galten damals als ein Symbol des Lebens. Denn auch im Winter, wenn keine Pflanze mehr blüht, sind die Nadeln dieser Bäume grün. Es heißt auch, dass sie ihre Häuser mit Bäumen schmückten, die sie an der Zimmerdecke aufhingen.

Nicht nur die Germanen verehrten Bäume auch viele andere Kulturen taten dies. So gesehen ist es ein fortführen alter Traditionen. Geschmückt werden sie nachweislich erst seit dem 14. Jahrhundert. Es heißt, dass bereits 1419 Bäckersgesellen in Freiburg im Breisgau Obst, Lebkuchen und Nüsse an einen Baum gehängt hätten. Mit der Zeit wurde der Schmuck auch immer raffinierter. 

Leseförderung

Warum ist Leseförderung so wichtig?

Lesen, das muss man heute können. Eigentlich ist es heute schon schwer ohne Lesen auszukommen und doch gibt es viele Menschen, die nicht oder nur sehr schlecht lesen können. Deshalb haben es sich viele Buchfreunde, Liebhaber von Literatur, Bibliothekare, Buchhändler, Lehrer, Organisationen und auch Initiativen zum Ziel gesetzt Lesen zu fördern. Kinder und Jugendliche ans Lesen heranzuführen. Aber mehr noch Lesen zu einer normalen Freizeitbeschäftigung werden zu lassen. 

Natürlich gibt es viele Leser und auch gute Leser, aber leider gibt es eben auch eine große Zahl von Menschen in Deutschland und Europa, die nicht oder nur sehr selten lesen. Das ist ein Verlust. Einerseits ist es ein Verlust für die Menschen selbst, ihnen entgeht etwas.

Was genau bringt es zu lesen?

Leser lernen meist besser, sie haben mehr Disziplin, Konzentrationsfähigkeit und letzten Endes auch größeren schulischen Erfolg in allen Fächern gleichermaßen. Es ist keine Schwierigkeit die Leseinteressen von Schülern oder Gruppen zu berücksichtigen. Es sollten aber auch systematisch Lesestrategien eingesetzt werden. Lesezeiten und Leseanimation sind genauso wichtig. Helfen kann auch der Wechsel von leisem und lautem Lesen. Lesen stärkt Schüler, Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung

Was ist Leseförderung?

Leseförderung ist die aktive Unterstützung zum Lesen anzuregen, dies bezieht sich hauptsächlich auf Kinder und Jugendliche, aber eigentlich auf alle Altersgruppen gleichermaßen. Dies beinhaltet einerseits natürlich die Lesefähigkeit aber andererseits auch die Freude am Lesen und das Interesse an Literatur ganz allgemein zu wecken. Damit am Ende Vielleser aus der Leseförderung hervorgehen. 

Viellesen wird als Vorteil gesehen, Vielleser beherrschen eine heute sehr wichtige Kulturtechnik, sie lesen nicht nur besser, sie erfassen das Wesentliche schneller. Sie haben zudem den Vorteil, dass sie mehr erfahren und Zusammenhänge besser verstehen können. Lesen erweitert zudem den Wortschatz, selbst bei Muttersprachlern, das erleichtert wiederum das Verstehen und Einordnen von Wissen. All das zusammen lässt sie zu unabhängig denkenden Individuen werden, die kritisch und konstruktiv ihre Welt betrachten und formen können.

Wo fängt Leseförderung an?

Leseförderung beginnt schon im Kleinkindalter. Bilderbücher sind eine entscheidende Vorbereitung aufs Lesen. Bilder anzusehen und diese bewusst mit Worten in Verbindung zu bringen, das bereitet darauf vor lesen zu lernen. Es gibt sogenannte Mitlesebücher, das sind Bücher, die bestimmte Worte durch kleine Bildchen oder auch Symbole ersetzen. Wenn diese Bücher vorgelesen werden, kann das Kind an den Symbolen sehen, wo sie in der Geschickte sind und eben auch mitlesen. Kindern bereiten diese Art Bücher viel Freude, und das ist ein wichtiger Aspekt. Freude und Spaß sind die besten Motivatoren, Kinder benötigen Motivation und Erfolg motiviert. 

Vorlesetag und Vorlesewettbewerb

Am 20. November findet der diesjährige bundesweite Vorlesetag statt. Der Vorlesetag ist das größte Vorlesefest in Deutschland, er ist eine Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.vorlesetag.de .

Ein Vorlesewettbewerb wird auch jedes Jahr wieder veranstaltet. Er wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen veranstaltet und ist eine schöne Möglichkeit für Schüler sich zu messen. Es gibt zahlreiche Initiativen und Veranstaltungen, die versuchen Kinder und Jugendliche zum Lesen zu bringen. In Bibliotheken, im Buchhandel und auch in Schulen und Kindergärten können Sie sich informieren. 

für historisch Interessiere Leser: Daniel und der Koffer im Öttingerhaus © D.S. Felix 2015
Jugendbuch: Daniel und der Koffer im Öttingerhaus © D.S. Felix 2015

Sprachförderung

Warum Sprachförderung so wichtig ist? 

Sprache ist das Instrument, das uns Menschen zur Verfügung steht, um einerseits die Welt um uns herum, wie auch uns in ihr zu begreifen und andererseits um uns auszudrücken. 

Kommunikation ist ein menschliches Bedürfnis. Deshalb ist es entscheidend, dass wir alle lernen uns in unserer Muttersprache sehr gut auszudrücken. Aber heute reicht das bei weitem nicht mehr aus, Fremdsprachen werden in diesem Zusammenhang immer wichtiger. Englisch ist derzeit die Weltsprache, wer diese Sprache spricht, dem steht die Welt offen, allerdings bleibt ausgeschlossen, wer die Weltsprache oder die Sprache des Landes oder einfach die Sprache seiner Mitmenschen nicht spricht. Sprache ist dementsprechend Integration. 

Was ist Sprache für uns Menschen?

Sprache ist mehr als Mittel zur Kommunikation. Sprachen vermitteln und vor allem reflektieren noch viel mehr. Sprachen spiegeln die Kultur ihrer Sprecher genauso, wie die Sprache die Weltsicht zeigt und somit die Denktradition hervorhebt. In diesem Sinne werden Sprachen auch zu Identitäten, sie sind individuell und nicht von der Person zu trennen. Nichts desto trotz können Personen und Individuen Sprachen lernen, und somit sich selbst als Individuum gestalten und vergrößern. Fremdsprachen vergrößern unsere Welt.

Sprache existiert in mündlicher und schriftlicher Form, wir können zuhören und lesen, wir können sprechen und schreiben. Sie gehören alle in unserer westlichen Welt, die auf jüdisch-christlichen Traditionen und Werten beruhen. Es handelt sich um notwendige Kulturfertigkeiten, die in der Kindheit und Jugend trainiert werden, um sie dann als Erwachsener anzuwenden und zu nutzen. 

Kann man Sprache fördern und die Entwicklung der Sprachkompetenz lenken?

Sprachförderung beginnt im Säuglingsalter, erste Wiegenlieder gehören genauso dazu, wie die Ansprache durch die Eltern, Geschwister und Familie. Schritt für Schritt geht diese Entwicklung vonstatten. Kinder lernen Töne, Geräusche bestimmte Laute und dann auch Worte, Sätze und so weiter zu unterscheiden und zu verstehen. Mit dieser Entwicklung geht eine weitere einher, das Erlernen der Geräuschproduktion und letztlich auch vom Sprechen. Zunächst brabbeln Kleinkinder, machen lustig anmutende Geräusche und führen so erste Unterhaltungen, bis sie erste Worte und später zusammenhängende Sätze sprechen. Diese Entwicklung hört niemals auf, sie schreitet voran und öffnet immer mehr Möglichkeiten. Wer würde es für Möglich halten, dass ein Baby je in der Lage ist einen philosophischen Text zu lesen und zu verstehen? Kein Problem, es brauch nur Zeit und Eltern und Lehrer, die ihm die nötigen Sprachkenntnisse beibringen. 

Wie wichtig ist Lesen für die Sprachförderung?

Lesen kann entscheidend dabei helfen eine Sprache zu erlernen, wie es auch die Fähigkeiten und den Ausdruck in der eigenen Muttersprache fördert. Man sollte nicht vergessen, dass Sprache etwas lebendiges ist, dass sich stetig verändert und den Anforderungen anpasst. Diesen Wandel wird ein Leser einfacher kritisch mitmachen und verstehen. 

Natürlich ist es so, dass wir zuerst eine Muttersprache lernen, bevor wir Lesen lernen. Aber, wenn es darum geht Fremdsprachen zu lernen, dann geschieht dies meist aus der Position des Lesenden. Lesen ist dann eine Art sicher zu gehen, dass das Gelernte oder zu Lernende auch so ist und nicht anders. Die Abstraktion des Lesens hilft auch den Prozess des Spracherwerbes erheblich zu beschleunigen. 

Fremdsprachen lassen uns unsere Muttersprache noch einmal neu entdecken, sie wird in ein Verhältnis zur Fremdsprache gesetzt. Dinge, die wir in unserer Muttersprache vermutlich einfach und ohne Anstrengung ausdrücken können, werden uns zunächst in der Fremdsprache schwierig erscheinen. Aber mit der Zeit lernen wir diese Sprache und sehr viel über die Muttersprache. Es ist sogar ein Wandel zu bemerken in der Nutzung der Muttersprache, es öffnet sich eine neue Welt. 

Ohne Sprache sind wir nichts. Aber Sprache gibt uns viele Möglichkeiten zur Gestaltung unseres Lebens in die Hand. Deshalb muss Sprache gefördert werden von Anfang an. 

Bilinguale Bücher für Kinder
Bilinguale Bücher für Kinder von D.S. Felix

Expolingua in Berlin

Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel ist ganz gefesselt, so viele Bücher, so viele Geschichten in ganz vielen verschiedenen Sprachen. Da fällt es schwer an den Blog zu denken. Aber vergessen habe ich Euch nicht. 

Am kommenden Wochenende, also vom 20. bis zum 21. November 2015, wird in Berlin wieder die Expolingua stattfinden. Die Expolingua Berlin versteht sich als die führende Sprachmesse in Deutschland. Die Messe ist Treffpunkt für alle, die sich für Kultur und die unterschiedlichen Möglichkeiten des Fremdsprachenerwerbes interessieren. Das heißt, wenn Ihr Fremdsprachen lernt oder mehrere Sprachen sprecht, dann richtet sich die Messe an Euch. 

Der Friedrich-Marker-Verlag wird dort auch vertreten sein. Das heißt, Ihr könnt die Geschichten von Dorothea S. Felix wie die zweisprachigen Wendebücher mit den Abenteuern von Mariechen und David dem kleinen Ritter aus Hassmersheim lesen. Sicher gibt es auch die Nacherzählungen deutscher Klassiker. Ein Besuch lohnt! 

Also nicht vergessen: Expoingua Berlin, am 20. und 21. November 2015, wo? RHWK Friedrichstraße 176–179 , 10117 Berlin–Mitte von 10:00–18:00 Uhr. Viele Grüße von Eurem Buchstabenspiel

zweisprachige Wendebücher
2sprachige Bücher

Zweisprachigkeit und Lesen

Zweisprachigkeit mit Büchern von D.S. Felix

Zweisprachigkeit ist eine Fähigkeit, die in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Anders ausgedruckt, Zweisprachigkeit oder auch Mehrsprachigkeit ist ein angestrebtes Ideal. Viele Eltern, Lehrer und Schüler halten diese Ideal für unerreichbar. Das ist ein Fehler!

Jeder kann Sprachen lernen. Natürlich tun sich manche etwas schwerer als andere, aber das ist mit allen Dingen so. Die einen lernen schnell Laufen, Mathematik oder handwerkliche Fertigkeiten und so weiter, andere benötigen etwas mehr Zeit. Und ja, es gibt auch diejenigen, die scheinbar alles ohne Schwierigkeiten lernen. Unter uns gesagt, jeder hat unendlich viele Möglichkeiten, sie müssen nur ergriffen werden. Also, Ausreden beiseite und machen!

Lernen von Fremdsprachen

Wie funktioniert das Lernen eigentlich? Wir haben schon von verschiedenen Lerntypen und Lernmethoden gehört und so gut wie jeder weiß, dass wir lernen, indem wir andere imitieren. Gerade Kinder imitieren ihre Umwelt und oft ist es für außenstehende Betrachter lustig anzuschauen, wenn Kinder ihren Eltern in ihren Handlungen gleichen. Dieses Potential kann genutzt werden, nein, es sollte dringend genutzt werden. 

Wenn Eltern sich in mehreren Sprachen ausdrücken, dann werden die Kinder das auch. Klar, nicht alle Eltern sprechen Fremdsprachen gut genug, damit die Kinder davon profitieren, aber Eltern können mit den Kindern lernen. Dann haben sie vermutlich den gleichen Wortschatz und Lernstand, aber das macht nichts. Das ist auch beim Lesen wichtig. 

Lesen und Lesefähigkeit

Es wird nicht mehr bezweifelt, dass Lesen eine der wichtigsten Kulturfähigkeiten ist. Ohne Lesefähigkeiten ist es fast unmöglich am gesellschaftlichen Leben uneingeschränkt teilzunehmen. Lesen ist eine Fähigkeit, die im Gegensatz zum Sprechen künstlich gelernt werden muss, sie ist nicht in unseren Anlagen bei der Geburt zu finden. Das macht es etwas schwieriger, aber wie gesagt, Kinder lieben es zu imitieren und durch Imitation lernen sie.

Also, dann sollten Eltern Kindern vorlesen, es ist bewiesen, dass das Erkennen von Bildern und der Bezug zu gesprochenem oder von Eltern vorgelesenem Inhalt die Lesefähigkeit positiv beeinflusst. Bilderbücher sind die ersten Bücher für Kinder und bis auf Abbildungen verzichtet werden kann, vergeht einige Zeit. Die Abstraktion muss erlernt werden. 

Übung und weiter Lesen üben

Es ist ganz wichtig, dass Fähigkeiten geübt und angewandt werden. Das trifft auf das Lesen genauso zu wie auf das Erlernen von Fremdsprachen. Beide Fähigkeiten können sich nur gut entwickeln, wenn sie regelmäßig angewandt und damit auch geübt werden. 

Eltern sollten deshalb ihren Kindern einerseits vorlesen und andererseits mit ihnen gemeinsam Lesen. Wenn Kinder diese Tätigkeit als normal ansehen, dann werden sie sie auch praktizieren. Dabei sollte immer darauf geachtet werden, dass verschiedene Bücher zur Auswahl stehen. 

zweisprachige Wendebücher
2sprachige Bücher

Dorothea S. Felix Bücher für Kinder und Jugendliche

Die Autorin D.S. Felix veröffentlich im Friedrich-Marker-Verlag unterschiedliche Bücher, so gibt es einerseits die Reihen zweisprachiger Geschichten für Kinder. Daneben gibt es einige Romane für Kinder und andererseits werden in demVerlag auch Nacherzählungen deutscher Klassiker verlegt. Schaut doch einfach mal vorbei und erfreut Euch an dem Angebot zweisprachiger Kinderbücher, sie sind mehr als eine Lernhilfe, sie machen Spaß beim Lesen und fordern zum Mitmachen auf. 

Jungen lesen anders

Es ist eine Tatsache, die uns bewusst ist, aber mit der die meisten von uns doch nichts anfangen können: Jungen lesen anders. 

Was Geschichten für Jungen leisten müssen? Wenn man sieht wonach Jungen greifen, dann sind das spannende abenteuerliche Geschichten, vielleicht eine Geschichte, die um eine Schatzkarte konstruiert ist. Der Protagonist wird meist eine Heldenfigur sein, die dann als Vorbild gelesen werden kann. Der Held löst mit viel Geschick, Humor, aber auch Mut ein Problem. Die Probleme selbst müssen greifbar sein und anschaulich präsentiert werden, wie in einem Computerspiel. Auch technische Themen, Sport und Wettkampf interessieren Jungen stärker als Mädchen. Illustrationen helfen, sie dürfen aber nicht zu kindlich wirken, sie sollten ehr an Comics erinnern. Dann besteht die Möglichkeit, dass ein nichtlesender Junge nach einem Buch greift. 

für historisch Interessiere Leser: Daniel und der Koffer im Öttingerhaus © D.S. Felix 2015
Jugendbuch: Daniel und der Koffer im Öttingerhaus © D.S. Felix 2015

Klar, das sind hohe Anforderungen. Denen gerecht zu werden ist gar nicht so einfach, aber es geht. Mädchen sind da einfacher, viele Mädchen lesen einfach alles, was ihnen zwischen die Finger kommt, den Grund dafür kann man nicht finden. 

Die Hauptfigur für ein Buch, das Jungen anspricht, muss eine männliche Figur sein, denn wie wir wissen, interessieren Jungen sich für risikobereite, moralisch und psychisch starke Vorbilder. Wie hätte das Vorbild sich in dieser oder jenen Situation verhalten? Wie funktioniert Imponierverhalten? Wie kann man sich selbst darstellen? Wie geht man an Rangordnungskämpfe heran? Das sind Fragen und Probleme, die Jungen betreffen und mit denen sie sich auseinandersetzen. Sie suchen nach Vorbildern, an die sie sich halten können. 

Im Friedrich-Maerker-Verlag sind von der Autorin D.S. Felix mehrere Bücher erschienen, die diesen Ansprüchen nicht nur genügen, sondern Jungen zu beflissenen Lesern werden lassen. Eines dieser Bücher ist „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“, ein anders ist „Daniel und der Koffer im Öttingerhaus“. Während Lupi ein Held ist, der von der Welt abgeschnitten sich in einer futuristisch anmutenden Welt voller Probleme behaupten muss, hat Daniel ein anderes Abenteuer zu bestreiten, Daniel wird allein gelassen und muss sich in eine neue Umgebung einfinden. Beide Bücher stellen den Protagonisten vor große unüberwindlich scheinende Probleme und in beiden Fällen kann der Held sich behaupten. Angst zu versagen oder besser Ängste den sich stellenden Aufgaben nicht gewachsen zu sein, kennen beide Protagonisten, aber sie gehen diese unterschiedlich an, um sich ihnen zu stellen und sie zu überwinden. Das wichtigste dabei ist, dass sowohl Lupi als auch Daniel aus den Büchern von Dorothea S. Felix, bestehen und als Sieger aus dem Abenteuer hervorgehen. 

Wer möchte, dass sein oder ihr Junge mit dem Lesen beginnt, kann diese Bücher im Friedrich-Maerker-Verlag oder im Buchhandel bestellen. Lesen macht Spaß!

Lernt Fremdsprachen

Lernt Fremdsprachen ist weit mehr als ein guter Rat. Fremdsprachen zu lernen ist eine Lebenseinstellung, die sich heute jeder aneignen sollte. Denn wir wissen, dass diejenigen, die Fremdsprachen lernen, große Vorteile gegenüber denen haben, die keine Fremdsprachen lernen. 

Vorteile vom Fremdsprachenerwerb

Welche Vorteile hat es denn Fremdsprachen zu lernen? Der Fremdsprachenerwerb beruht auf Tätigkeit des Gehirns. Fremdsprachenerwerb ist ein Training, dass einerseits bei der Kommunikation mit allen Mitmenschen hilft. Zwischenmenschliche Kommunikation bestimmt unser Leben entscheidend, beruflicher und privater Erfolg hängen von unseren Fähigkeiten der Kommunikation ab.

Andererseits ist der Fremdsprachenerwerb eine Tätigkeit, welche die Fähigkeiten des Einfühlens in fremde Kulturen und Menschen fördert, aber auch die Logik wird gestärkt. Strukturen und Systeme können leichter erkannt werden. 

Wie es sich mehr und mehr deutlich zeigt, haben nicht nur jüngere Menschen Vorteile vom Fremdsprachenerwerb. Denn Menschen, die früher fremde Sprachen erlernt haben, werden im Alter weniger von bestimmten degenerativen Krankheiten getroffen. Natürlich können derartige Krankheiten oder Verschleißerscheinungen nicht verhindert werden, aber doch sehr stark abgemildert. 

Vokabeltraining fördert die Erinnerung. Ganz klar und deutlich kann jeder verstehen, dass es hilft, sich mit Übungen Vokabeln, Worte oder auch Begriffe und Aussprüche einzuprägen. Das ist ein ganz normales Training, aber es hat große Wirkung auf uns. 

Der Fremdsprachenerwerb wird nur noch dadurch intensiviert, dass wir uns direkt in andere Kulturen begeben. Das wird natürlich einfacher, wenn wir die Sprache sprechen. Aber die Erfahrung wird auch intensiver. 

Fremdsprachen lernen

Wie lerne ich eine Fremdsprache? Es ist eine aktive Auseinandersetzung mit der Sprache, der Kultur und ihre Benutzung. Das heißt, die Dinge, die man lernt und nicht benutzt, sind nutzlos. Deshalb ist es so wichtig, die zu lernende Sprache anzuwenden.

Eine sehr gute Möglichkeit bieten fremdsprachige Bücher. Natürlich ist es anfangs etwas schwierig Bücher mit dem gleichen Anspruch wie in der Muttersprache zu lesen. Aber es gibt viele tolle Bücher, die das erleichtern. Zweisprachige Bücher bieten einzigartige Möglichkeiten beim Fremdsprachenerwerb. 

Für Kinder gibt es im Friedrich-Maerker-Verlag zweisprachige Wendebücher. Diese bilingualen Bücher für Kinder werden zum Beispiel von der Autorin Dorothea S. Felix geschrieben. Die Autorin selbst spricht mehrere Sprachen und gilt als Coordinate Trilingual. 

Wendebücher, zweisprachige Kinderbücher © D.S. Felix 2015
zweisprachige Kinderbücher © D.S. Felix 2015

Integration von Kindern

Integration von Kindern

Die Integration von Kindern ist wichtig und kann gut gelingen, wenn die Sprachförderung gezielt stattfindet. Eine gute Möglichkeit zur gezielten Sprachförderung von Kindern bieten die zweisprachigen Wendebücher des Friedrich-Maerker-Verlags. Aber wodurch heben sich die zweisprachigen Bücher von anderen ab?

Zweisprachige Bücher

Die zweisprachigen Wendebücher aus dem Friedrich-Maerker-Verlag sind so gut, weil sie nicht nur einen Text in zwei Sprachen enthalten, nein, sie gehen weiter, sie enthalten Vokabelangaben und Zwischenfragen zum Text. Die Texte selbst wirken auch integrierend, weil die deutsche Kultur vorgestellt und beispielhaft an den Familien der Protagonisten, wie auch den Themen der einzelnen Geschichten gezeigt wird. In anderen Worten, die Leser lernen die deutsche Kultur an einem konkreten Beispiel kennen.

Dorothea S. Felix Buchreihen

Jetzt noch ein Wort zu den Büchern selbst. Es gibt derzeit zwei Reihen im Verlag, die eine heißt: „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ und die andere nennt sich: „Mariechen und die Süßigkeiten“. Beide Reihen wenden sich thematisch und vom Vokabular an Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren.

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ von Dorothea S. Felix handelt von dem Jungen David, dessen Hobby Ritter sind. Diese Buchreihe ist auch speziell für Jungen entworfen worden, denn Jungen lesen anders. Hassmersheim befindet sich an der Burgenstraße und so sieht David täglich die Burg des Götz von Berlichingen. Der Götz ist der bekannteste Ritter Deutschlands, Johann Wolfgang von Goethe hat ihm ein Buch gewidmet. So erlebt David verschiedene Abenteuer und setzt sich mit Geschichte, Rittern, seinen Mitschülern und seiner Umwelt auseinander.

Mariechen und die Süßigkeiten“ ist etwas anders, es richtet sich vornehmlich an Mädchen. Dementsprechend werden auch andere Themen aufgegriffen. Mariechen interessiert sich für Schokolade, kochen, backen und Pflanzen. Deshalb gibt es in jedem Buch auch ein kleines Rezept, das ganz einfach nachgekocht werden kann. Auch sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort in Baden Württemberg. Auch dieses zweisprachige Wendebuch ist auch von Dorothea S. Felix.

Deutsche Sprache und Integration

Diese zweisprachigen Wendebücher helfen bei der Integration von Kindern, weil sie einerseits die deutsche Kultur vermitteln und andererseits auch helfen die deutsche Sprache zu lernen. Es ist wichtig, dass Kinder, die in Deutschland leben und zur Schule gehen, genauso gut wie ihre Klassenkameraden Deutsch sprechen.

zweisprachige Wendebücher
2sprachige Bücher

2sprachig lesen

Hallo Ihr Lieben, ja, die Sommerferien sind jetzt fast überall vorbei und die Schule beginnt von neuem. Sicher sind so einige von Euch im Sommer in verschiedenen europäischen Ländern gewesen. Ferienreisen nach Italien, Frankreich, Portugal oder Spanien sind heute leichter denn je. Die Grenzen sind in Europa offen und das Geld ist der Euro, aber die Sprachen, die unterscheiden sich.

Sprecht Ihr Spanisch, Italienisch, Französisch oder auch Portugiesisch? Nein? So schwer ist das nicht. Jeder kann Sprachen lernen. Die Abenteuer von „David, dem kleinen Ritter aus Hassmersheim“ gibt es in vielen verschiedenen Sprachen. Es ist noch besser, die Abenteuer sind zweisprachig, das heißt, in einem Buch könnt ihr den Text in Deutsch und einer Fremdsprache lesen. Das ist richtig gut, denn falls Ihr etwas nicht richtig versteht oder Ihr Euch nicht sicher seid, dann könnt Ihr einfach nachgucken. Und keiner wird es merken. Gut, was? 

Außerdem gibt es in den Geschichten auch viele Sätze, die Ihr so wie sie sind im Alltag benutzen könnt. Ganz sicher werdet Ihr auch die Spanier, Italiener, Portugiesen und Franzosen viel leichter verstehen, wenn Ihr die zweisprachigen Abendteuer-Bücher von „David, dem kleinen Ritter aus Hassmersheim“ gelesen habt. Lesen ist eine schöne Beschäftigung, gerade jetzt im Herbst. 

Also, ganz liebe Grüße von Eurem Buchstabenspiel. P.S.: Bald gibt es noch mehr Tipps und Tricks rund ums Thema Fremdsprachen.

2sprachige Wendebücher
2sprachige Bücher von D.S. Felix