Am 13. Mai ist Muttertag

Hallo Ihr Lieben, am Sonntag den 13. Mai ist Muttertag. Feiert Ihr diesen Tag? Und wenn Ihr ihn feiert, wie feiert ihr ihn? Schenkt Ihr Eurer Mutter etwas? Oder bastelt Ihr etwas? Euer Buchstabenspiel ist immer für Basteln. Das macht Spaß und man hat ein ganz besonderes Geschenk. Zum Beispiel eine schöne Karte oder ein Bild mit einem Gedicht. Die Gedichte könnt Ihr selbst schreiben oder aber einfach nur sehr schön abschreiben und verzieren. Könnt Ihr mit einer Feder und Tusche umgehen? Das sieht toll aus, aber es ist auch anstrengend, denn mit einer Feder schön zu schreiben oder mit einer Feder zu zeichnen erfordert große Konzentration. Aber versucht es mal, so schwer ist es auch nicht.

Was wird am Muttertag eigentlich gefeiert und warum? An diesem Tag werden seit dem 20. Jahrhundert in allen westlichen Ländern die Mütter gefeiert. Dieser Feiertag ist eine Erfindung der amerikanischen Frauenbewegung und wurde von Ann Maria Reeves Jarvis 1865 angeregt, aber begrünet hat ihn ihre Tochter Anna Marie Jarvis am 12. Mai 1907. Seit 1917 wird der Muttertag in der Schweiz gefeiert und seit 1923 gibt es den Muttertag in Deutschland und ein Jahr später wurde er auch in Österreich eingeführt. Bald schon wurde der Tag von vielen Geschäften genutzt, um mehr Geld zu verdienen, der Verband deutscher Blumengeschäftsinhaber hat den Muttertag schon 1922/23 mit Plakaten beworben.

Hier noch ein Beispiel für ein Gedicht, das Johann Wolfgang von Goethe geschrieben hat. Alles Liebe und einen wundervollen Muttertag wünscht Euch Euer Buchstabenspiel.

 

 

   

 

 

An die Mutter

 

 
  Obgleich kein Gruß, obgleich kein Brief von mir

So lang dir kommt, lass keinen Zweifel doch

Ins Herz, als wär die Zärtlichkeit des Sohns,

Die ich dir schuldig bin, aus meiner Brust

Entwichen. Nein, so wenig als der Fels,

Der tief im Fluss vor ew’gem Anker liegt,

Aus seiner Stätte weicht, obgleich die Flut

Mit stürm’schen Wellen bald, mit sanften bald

Darüber fließt und ihn dem Aug entreißt,

So wenig weicht die Zärtlichkeit für dich

Aus meiner Brust, obgleich des Lebens Strom,

Vom Schmerz gepeitscht, bald stürmend drüber fließt

Und von der Freude bald gestreichelt, still

Sie deckt und nie verhindert, dass sie nicht

Ihr Haupt der Sonne zeigt und ringsumher

Zurückgeworfen Strahlen trägt und dir

Bei jedem Blicke zeigt, wie dich dein Sohn verehrt.

 

Johann Wolfgang von Goethe . 1749 – 1832

 
     
     

 

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim

Das zweisprachige Buch „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ gibt es als gedrucktes Buch, es gibt dazu aber auch Arbeitsblätter und es gibt eine Aufarbeitung nach der Birkenbihl-Methode. Das heißt, es gibt die 3 ersten Geschichten von David, um am Computer kinderleicht Englisch zu lernen. Dieser Computer-Sprachkurs erlaubt es gehirn-gerecht Englisch zu lernen. Es gibt ein Paket, mit 3 Teilen. David ist ein Junge, der in Süddeutschland an der Burgenstrasse lebt, seine Familie wohnt in Hassmersheim. Er lebt in einer Gegend mit vielen Burgen und Ruinen und sein Großvater erzählt ihm auch immer wieder Geschichten aus dem Mittelalter. Der Götz von Berlichingen ist Davids großes Vorbild. Der Text ist einfach und kurz gehalten, damit können ihn auch Sprachanfänger bewältigen.

Im ersten Teil „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ stellt sich David und seine Familie, seine Großeltern, seinen besten Freund und seinen Hund vor. Außerdem erzählt er uns, dass er Hunde lieber mag als Katzen und dass ihn seine kleine Schwester manchmal nervt. Seine Mitschüler lachen ihn manchmal aus.

Teil zwei heißt „Ausflug auf die Burg Hornberg“. In dieser Geschichte besucht David mit seiner Schulklasse zusammen die Burg Hornberg. Sie wandern, sehen viel und fahren mit der Fähre. Es ist ein typischer Schulausflug und etwas ganz besonderes, denn David besucht damit nicht nur eine Burg, sondern die Burg von seinem Vorbild, dem Götz von Berlichingen.

Der letzte Teil ist „Das Leben auf der Burg Guttenberg“. Hier wird über das Leben auf Burgen im Mittelalter gesprochen. Es wird gesagt, wer dort lebte, was man machte, wie man sich eigentlich ernährte und vieles mehr. Besonders spannend sind die Gegensätze, also der Vergleich, wie es im Mittelalter war und wie es heute ist.

Dieser Sprachkurs richtet sich an Sprach- und Leseanfänger der Grundschule und auch an die ersten Klassen der weiterführenden Schulen. Kinder lernen so mit viel Spaß und mit einer gehirn-gerechten Methode eine Sprache. Das funktioniert so, dass am Computerbildschirm in der oberen Zeile die Fremdsprache steht und darunter eine Wort-für-Wort-Übersetzung. Man hört und liest die Sprache gleichzeitig. Es ist einfach und macht Spaß.

Zweisprachigkeit

Hallo Ihr Lieben, habt Ihr Freunde, Schulfreunde oder Klassenkameraden, die zweisprachig aufwachsen? Wie findet Ihr das? Das ist doch echt super, wenn man ohne in die Schule zu gehen schon 2 Sprachen sprechen kann. Aber es ist noch lange kein Grund neidisch zu werden. Nein, Neid muss nicht sein, denn mal ehrlich, das könnt Ihr auch. Ja, Ihr habt ganz richtig gelesen.

Fremdsprachen kann jeder lernen! Man muss es nur wollen. Wichtig ist dabei immer, dass Ihr Euch überlegt warum Ihr eine Sprache lernen möchtet. Englisch ist die aktuelle Weltsprache, ohne Englisch kann man nichts werden. Französisch war die vorherige Weltsprache der Gebildeten, Wissenschaftler und Kulturliebhaber. Im Mittelalter war die allgemeine Sprache, um sich zu verständigen Latein. Also, die Weltsprache sollte man unbedingt beherrschen, Englisch lernt man in der Schule, Französisch könnt Ihr dort meist auch lernen. Nutzt die Gelegenheit, denn Sprachen sind wichtig.

Aber natürlich gibt es noch viele andere Sprachen, die man lernen kann. Schwedisch, Spanisch oder Italienisch lernen viele Leute, weil sie dann im Urlaub mit den Einheimischen besser reden können. Außerdem sehen es viele Menschen als höflich an, die Sprache des Gastlandes oder Reiseziels zumindest ein bisschen zu können. 

Wenn Ihr Euch ein bisschen anstrengt, dann könnt Ihr ein oder zwei Fremdsprachen richtig gut lernen, sodass es scheint als wäret Ihr zweisprachig oder mehrsprachig. Das ist kein Hexenwerk, Ihr müsst es nur wollen. Und vergesst nicht, mit einem Ziel vor Augen lernt es sich immer eifacher. 

Liebe Grüße und eine schöne Woche wünscht Euch Euer Buchstabenspiel

Zweisprachigkeit erzeugt Zwiespältigkeit

Immer wieder hört man über Kinder, die zweisprachig aufwachsen, dass das besonders gut oder aber besonders schlecht sei. Scheinbar besteht keine Einigkeit darüber, was richtig ist. Gut, es gibt natürlich immer Unterschiede zwischen Kindern, die einen lernen schneller als andere, dann wieder gibt es Unterschiede zwischen ihren Begabungen und Interessen. Das macht es manchmal extra schwer Kinder zu vergleichen. Fakt ist, dass Lernen in Phasen erfolgt.

Das heißt beispielsweise, dass ein Kind, welches zweisprachig aufgezogen wird, ähnliche Fortschritte machen kann wie ein einsprachiges Kind, und trotzdem wird der Erwerb der jeweiligen Sprache als verzögert erscheinen. Es ist sicher auch richtig festzustellen, dass zwei- oder mehrsprachig erzogene Kinder eine Phase der Verwirrung erleben, in der sie die Sprachen nicht sauber trennen können. Das ist normal, Teil des Lernprozesses und kann passieren. Es heißt aber ganz sicher nicht, dass das Kind unfähig, dumm oder nicht in der Lage ist Sprachen zu lernen.

Zwei Sprachen zur gleichen Zeit zu lernen ist eine Herausforderung und damit kann es schon mal vorkommen, dass die eine oder andere Sprache manchmal eben doch noch nicht ganz so gut erlernt ist wie bei einem gleichaltrigen Kind. Es gibt schlicht eine Obergrenze an dem, was ein Kind in einer bestimmten Zeit aufnehmen und verarbeiten kann. Da unterscheidet es sich nicht von anderen Kindern oder Menschen.

Eine schöne Hilfe bieten zweisprachige Kinderbücher, die helfen Kinder, die zweisprachig aufwachsen zum Beispiel, wenn sie anfangen zu lesen, weil sie dann den gleichen Text in beiden Sprachen lesen und auch vergleichen können. Schauen Sie doch mal beim Friedrich-Maeker-Verlag vorbei, da finden Sie schöne zweisprachige Bücher für Jungen und Mädchen.

Fremdsprachen oder einfach nur Sprachen zu erlernen ist ein komplexer Prozess, der bei der Zweisprachigkeit unterschätzt wird, weil Kinder ja so einfach lernen. Tatsache ist, dass es ein enormer Vorteil ist mit 2 oder mehr Sprachen aufzuwachsen, aber man kann auch noch als Jugendlicher, oder Erwachsener gleich welchen Alters jede erdenkliche Sprache erlernen, wenn man will und gewillt ist es zu tun. Der Aufwand kann im Einzelnen größer oder kleiner sein, aber es kann jeder. 

1. Mai und zweisprachige Kinderbücher

Hallo Ihr Lieben, heute ist der 1. Mai, ein Feiertag, an dem Ihr nicht in die Schule müsst und eure Eltern nicht arbeiten. Der 1. Mail ist der Tag der Arbeit, viele Menschen feiern ihn auf besondere Art und Weise. Es ist zum Beispiel weit verbreitet in Deutschland, dass man in den 1. Mai hereintanzt, das heißt, Tanz in den Mai oder aber man geht zu Maidemonstrationen oder tut etwas ganz anderes.

Schon öfter hat Euch Euer Buchstabendspiel von zweisprachigen Kinderbüchern des Friedrich-Maerker-Verlags berichtet. Die Autorin D.S.Felix hat eine Geschichte dem 1. Mai gewidmet, sie heißt: „Mariechen – Und das Geheimnis vom Maibaum“. Damit Ihr Euch ein Bild von der Geschichte machen könnt folgt hier eine kleine Leseprobe auf Deutsch:  

„Am nächsten Morgen steht sie auf. Sie guckt aus dem Fenster. Vielleicht hat sie nur geträumt. Aber nein, da ist die Birke. Sie zieht sich schnell an und geht in die Küche.

Was tragen die Männer vor das Haus?

Sie tragen eine Birke vor das Haus.

Heute muss Marie nicht in die Schule. Es ist 1. Mai, Tag der Arbeit, hat die Lehrerin den Schülern erklärt. Am Tag der Arbeit wird nicht gearbeitet. Es ist ein Feiertag, an dem viele Menschen Wanderungen oder Fahrradtouren machen. In großen Städten, wie Berlin und Hamburg zum Beispiel, gibt es Maidemonstrationen. Aber in Gundelsheim gibt es keine Maidemonstrationen.“ (D.S. Felix: Mariechen – Und das Geheimnis vom Maibaum, Friedrich-Maerker-Verlag, 2012.)

Also, einen schönen 1. Mai 2012 wünscht Euch Euer Buchstabenspiel. 

Fremdsprachenerwerb im Grundschulalter (2)

Wenn Kinder im Grundschulalter eine Fremdsprache lernen sollen, tun sie das meist nicht aus eigenem Antrieb, sondern, weil sie dazu genötigt werden. Die Idee möglichst zeitig mit dem Lernen zu beginnen ist sicher richtig und wichtig. Allerdings gibt es trotz allem einige Dinge zu berücksichtigen. Kinder lernen sicher schnell und leicht, aber sie lernen auch gemäß bestimmten Mustern. Bei kleinen Kindern ist es eine riesige Masse an Input, der quasi aufgesogen und dann verarbeitet wird. Das gibt besonders für kleine Kinder im Alter bis zum Schuleintritt.

Um also einen Lernerfolg zu erzielen, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Wichtig ist dabei ganz selbstverständlich Kontinuität, Ferien unterbrechen nicht nur den Alltag, sondern auch die Lernkontinuität. Selbst nach einem langen Wochenende können Lehrer und Eltern feststellen, dass bereits gelerntes vergessen wurde.

Damit jedoch von Lernkontinuität gesprochen werden kann, muss das Kind die neue Sprache täglich einige Stunden hören. Wenn das der Fall ist, wird das natürliche Lernen möglich. Dazu saugt das Kind Sätze und Wörter in Massen in sich auf. Auf der Basis der aufgenommenen Worte und Sätze leitet es Regelmäßigkeiten und Gesetzmäßigkeiten ab. In anderen Worten, das Kind tut ganz automatisch das, was alle älteren Menschen, beginnend mit etwa 10 Jahren im Schulunterricht tun. Grammatik und Systeme und Regeln lernen. Aber normaler Unterricht kann die nötige Intensität zum natürlichen Lernen nicht erreichen oder auch nur annähernd nachahmen, dazu reicht die Zeit bei weitem nicht aus.

Natürlich gibt es Schulen, die bilingualen Unterricht anbieten. Das sind gute und hilfreiche Projekte, aber auch sehr schwer umzusetzen. Denn gerade in der Grundschule ändert sich sehr viel bei den Kindern. Es ist eine Art Übergangsphase, in der sie zum Teil noch dem natürlichen Lernen folgen, aber auch anfangen das Arbeitsgedächtnis stärker zu nutzen, das heißt strukturiert und logisch zu denken. Diese Fähigkeit muss trainiert und geschult werden. Dazu kommt, dass Kinder etwa mit 7 Jahren ihre kommunikative Unschuld verlieren, das heißt, sie beginnen damit Sprachen bewusst zu vergleichen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Unterricht darauf reagieren muss und sich eben vom Spiel verabschiedet und zum anleitenden Stil übergeht, in dem Strukturen, wie beispielsweise die der Grammatik thematisiert werden. Wenn das nicht passiert, kann es leicht dazu kommen, dass sich ein Kind unterfordert fühlt und dann abschaltet und wichtige Dinge schlichtweg verpasst. Unterforderung ist ein wesentlich größeres Problem als Überforderung!

Gucken Sie sich doch mal die zweisprachigen Bücher des Friedrich-Maerker-Verlags an, da finden Sie Möglichkeiten Kinder mit Spaß zu fordern. Die Kinder können alle in der Grundschule neu erworbenen Fähigkeiten einsetzen: Lesen, schreiben, kombinieren, Fremdsprachen und das ganze über Geschichten, die noch dazu kulturelle Inhalte vermitteln. 

Lesen und Grundschule

Hallo Ihr Lieben, es ist Wochenende. Das ist doch schön, da geht Ihr nicht in die Schule und Eure Eltern vermutlich nicht zur Arbeit. Wobei es ja auch viele Eltern gibt, die am Wochenende arbeiten, Ärzte, Krankenschwestern, Tankstellenwarte, Bäcker, Konditoren, Polizisten, Köche und Bedienungen, eigentlich arbeiten ganz schön viele Menschen. Aber wenn Eure Eltern nicht arbeiten und Ihr nicht in die Schule geht, dann könnt Ihr mit Euren Eltern und Geschwistern viel mehr Zeit verbringen als während der Woche.

Doch was macht Ihr? Spielt Ihr zusammen? Sicher, spielen ist entspannend und macht viel Spaß. Am Sonntag besuchen auch viele Ihre Großeltern. Es gibt Kuchen und besonderes Sonntagsessen. Das ist alles richtig schön und unterscheidet das Wochenende von der Woche. Aber, lest Ihr auch zusammen? Lesen lernt Ihr gerade erst und vermutlich geht es noch nicht ganz so toll, wie bei älteren Geschwistern oder bei Euren Eltern oder Großeltern. Das ist normal, die haben doch viel mehr Zeit zum Üben gehabt. Aber das lernt Ihr auch noch, dazu müsst Ihr aber auch üben. Übung macht den Meister.

Wisst Ihr, was Euerem Buchstabenspiel besonders großen Spaß macht? Nein? Na, dann ratet mal! Klar, Euer Buchstabenspiel liest gern, aber noch lieber liest Euer Buchstabenspiel mit Euch zusammen. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, jeder kann einen Absatz lesen und dann das Buch weiter geben. Eine andere Möglichkeit ist es in verteilten Rollen zu lesen, da könnt Ihr mit den Geschwistern oder den Eltern und Großeltern zusammen eine Geschichte lesen. Ganz gleich, wie Ihr es macht, es ist ein großer Spaß. Lesen macht Spaß! Ein schönes Wochenende wünscht Euch Euer Buchstabenspiel!

Fremdsprachenerwerb im Grundschulalter

Nach langem hin und her und hitzigen Diskussionen wird nun in fast allen Bundesländern in der Grundschule eine Fremdsprache unterrichtet. Man geht schlicht davon aus, dass je früher ein Kind mit dem Fremdsprachenerwerb beginnt, desto mehr könne es lernen. Es gibt aber kein Konzept, das für alle Bundesländer verpflichtend ist.

Einige Schüler beginnen gleich in der ersten Klasse schon mit der ersten Fremdsprache, meist Englisch. Andere beginnen erst in der 3. Klasse der Grundschule mit ihrer ersten Fremdsprache. So hat jeder Grundschüler zwei bis drei Stunden Fremdsprachenunterricht pro Woche. Ganz gleich, um welche Fremdsprache es sich handelt, es wird gespielt und gesungen mit dem Ziel eine Fremdsprache zu lernen. Die Idee ist sehr gut, Kinder lernen spielend leicht, und spielerisch sollen sie in die ihnen fremde Sprache hineinwachsen und sogar ganz Mühelos. Das ist eine sehr schöne Idee.

Doch leider sind einige Probleme deutlich geworden. Kritik kommt besonders von den weiterführenden Schulen, die beklagen, dass auch wenn die Schüler meinen schon Kenntnisse in der jeweiligen Fremdsprache zu haben, die Lehrer müssen dennoch von vorne anfangen und auf den erworbenen Kenntnissen könne nicht aufgebaut werden. Der Unterricht an Grundschulen unterfordere und demotiviere die Schüler. Die Lehrer seien oft unzureichend ausgebildet und Studiengänge werden erst eingerichtet bzw. die neuen Lehrer noch nicht in den Schulen. Dabei ist die Idee gut, nur an der Umsetzung hapert es noch. Viele Eltern sind dadurch verunsichert und manche Lehrer wissen noch nicht mal, welche Lehrmaterialien ihnen zur Verfügung stehen. Probleme haben auch viele Einwandererkinder, welche Deutsch noch nicht ohne Probleme und Anstrengungen sprechen. Für sie ist eine weitere Fremdsprache bei Schuleintritt extrem schwer zu bewältigen. Dazu kommen Streitigkeiten wie viele Stunden Unterricht Kinder in Mathe, Deutsch und den anderen Fächern haben sollen.

Die Diskutierenden vergessen, dass es durchaus richtig ist, dass Kinder leichter lernen, aber diese frühkindliche Phase endet mit etwa 8 Jahren wieder, danach sind alle gleich. Und ganz gleich welches Alter eine Person hat, es ist immer möglich mit genauso großem Erfolg etwas zu lernen. Es ist sicher nicht leicht eine Lösung für alle zu finden, aber es gibt Hilfsmittel und sehr gutes Lern- wie auch Lehrmaterial. Es gibt beim Friedrich-Maerker-Verlag, zum Beispiel, einfache zweisprachige Lektüren und zusätzlich Arbeitsblätter. Bei einem anderen Verlag gibt es zu den gleichen Büchern eine Bearbeitung nach der Birkenbihl-Methode. Es ist möglich Fremdsprachen im Grundschulalter zu erlernen, aber es ist kein Muss. Entscheiden Sie selbst.

Fremdsprachen und lesen

Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel hat sich am 23. April, dem Welttag des Buches natürlich mal wieder ein Buch gegönnt. Ja, werdet Ihr jetzt sagen, das macht das Buchstabenspiel doch immer. Stimmt auch, es gibt wirklich Bücher für jede Gelegenheit. Gelesen hat Euer Buchstabenspiel:  „David – Ausflug auf die Burg Hornberg„.

Das ist das zweite Buch aus der Reihe „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim„. Die Geschichte erzählt von den Erlebnissen bei einem Schulausflug und was David dabei über den Ritter Götz von Berlichingen erfährt. Der Ritter hat wirklich auf dieser Burg gelebt. Gut, es ist schon lange her, aber es ist wahr. Der Ritter hat am Neckar zwischen Heidelberg und Heilbronn auf der Burg Hornberg gelebt. Das ist wirklich eine schöne Burg. Die Burg könnt Ihr auch besuchen und Euch ansehen. 

Die Geschichte ist wirklich sehr schön, vermutlich habt Ihr schon etwas ähnliches erlebt. Wenn Ihr schon ein bisschen Englisch, Französisch, Spanisch oder Türkisch könnt, dann wird das Lesen des Buches Euch sicher viel Spaß machen. Falls Ihr aber noch gar nicht so gut lesen könnt, weil Ihr gerade erst anfangt Lesen zu lernen, dann macht das nichts. Die Bücher sind doch zweisprachig, da gibt es auch den deutschen Text. 🙂 Der Text ist leicht, habt keine Angst. Lesen macht Spaß! 

Also, bis die Tage und lest „David – Der Ausflug auf die Burg Hornberg!“ Viel Spaß beim Lesen. Euer Buchstabenspiel