Rousseau ein Pädagoge wird 300

Am 28. Juni 2012 hätte Jean-Jacques Rousseau seinen 300. Geburtstag gefeiert. Herzlichen Glückwunsch zum 300. Geburtstag! Natürlich ist er nicht mehr am Leben und kann diesen Tag nicht feiern. Er starb am 2. Juli 1778 in der Nähe von Paris. Nichtsdestotrotz hat der in Genf geborene Rousseau als Schriftsteller, Philosoph, Naturforscher und Pädagoge der Aufklärung bis heute überlebt.

Der Einfluss Jean-Jacques Rousseaus auf politische Theorien und die Pädagogik ist bis heute von Gültigkeit. In der Pädagogik hat er eine wichtige Unterscheidung eingeführt, indem er Erwachsene als Erwachsene betrachtet und Kinder von ihnen unterscheidend als Kinder ansieht. Eine derartige Unterscheidung zwischen Kindern und Erwachsenen ist vor Rousseau noch nicht gemacht worden. Ein deutscher Pädagoge, Hartmut von Hentig, hat diese Unterscheidung aufgegriffen und sieben Prinzipien abgeleitet, wodurch er die Pädagogik Rousseaus verjüngte. Außerdem hat er in Bielefeld mit der Laborschule und dem Oberstufen Kolleg Schulen gegründet, die diesen Prinzipien folgen.

Aber zurück zu Rousseau, das bekannteste pädagogische Werk von Jean-Jacques Rousseau heißt ganz einfach Émile. Hierbei handelt es sich um ein romanhaft anmutendes Buch. Darin wird beispielhafte die Erziehung des Jungen Èmile beschrieben. Es ist eine fiktive Geschichte, in der Rousseau selbst als Erzieher von Émile handelt. Sein Ziel ist Émile zu einem Erwachsener zu machen, der in der Zivilisation ohne Verletzungen bestehen kann und welcher den Gesellschaftsvertrag erfüllt ohne dabei selbst Schaden zu nehmen.

Die Pädagogik selbst versteht sich heute als Erziehungswissenschaft. Es ist eine wissenschaftliche Disziplin, deren Ziel es ist sich mit der Theorie und der Praxis von Bildung und Erziehung auseinanderzusetzen. Heute erforscht die Pädagogik die Bildungs- und Erziehungszusammenhänge. Die Ziele der Pädagogik haben in der Geschichte mehrfach gewechselt und werden immer weiter neu formuliert werden müssen. Für Rousseau war die Selbsttätigkeit wichtig, für den späteren Immanuel Kant war das formulierte Ziel die Mündigkeit und Selbstständigkeit des Zöglings. 

Ferienlektüren sollen Spaß machen

Hallo Ihr Lieben, habt Ihr schon Ferien? Naja, ist nun mal so, dass nicht alle gleichzeitig Ferien haben. Aber alle Schulkinder in Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben schon Ferien. In Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland werden die großen Ferien bald beginnen. 

Die Sommerferien sind das große Ziel aller Schüler. Doch was macht Ihr in den Sommerferien, es ist ja eine ganz besondere Jahreszeit. Das Wetter ist meist gut, Ihr habt endlich Zeit den ganzen Tag das zu machen, was nur Euch interessiert. Was sind Eure Hobbys? Was werdet Ihr machen? 

Ja, Ihr merkt schon Euer Buchstabenspiel ist wieder sehr neugierig. Eine schöne Beschäftigung ist Lesen. Klar, es gibt tolle Bücher, ein Buch: „Daniel und der Koffer im Öttingerhaus“ ist ein tolles Buch über Erlebnisse in den Sommerferien. Der Protagonist ist Daniel, er verbringt die Ferien bei einer Tante und erlebt dabei viel. Was er genau erlebt, das könnt Ihr in dem Buch von D.S. Felix nachlesen. 

Lesen ist eine schönes Beschäftigung nicht nur im Sommer. Wenn das Lesen nicht mehr Pflicht ist, dann macht es auch gleich viel mehr Spaß! Lest schöne Bücher im Sommer und schreibt Eurem Buchstabenspiel davon. Und wenn Ihr „Daniel und der Koffer im Öttingerhaus“ von D.S. Felix lest, dann malt doch ein Bild dazu und schickt es Eurem Buchstabenspiel. Lesen macht Spaß!

Euer Buchstabenspiel wünscht Euch schöne Ferien!

Lernen mit Literatur

Viele Kinder empfinden Lernen als eine unnütze Sache, sie verstehen den Sinn bzw. den Grund des Lernens nicht. Da hilft es nichts ihnen zu sagen, dass sie das Wissen oder eine bestimmte Fähigkeit für die Zukunft brauchen. Da müssen schon bessere Anreize her.

Eine schöne Möglichkeit ist es Anreize zu geben und zwar, indem Vorbilder gegeben werden. Das kann heißen, dass man selbst seinem Kind zum Vorbild wird, oder aber, dass bei einer Tätigkeit Vorbilder bzw. vorbildhaftes Handeln präsentiert werden. Um etwas konkreter zu werden, viel mehr Jungen als Mädchen lesen nicht gerne. Aber wenn man ihnen Bücher und Texte zur Verfügung stellt, die sie interessieren, dann lesen sie mit genauso großem Interesse wie Mädchen.

Personen aus der Vergangenheit, wie zum Beispiel Ritter faszinieren Kinder. Im Friedrich-Maerker-Verlag werden zweisprachige Kinderbücher angeboten, eine der Fortsetzungsgeschichten heißt: „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“. Diese Reihe erzählt von einem Jungen, der ein großes Vorbild hat, den Ritter Götz von Berlichingen. Das ist mit Sicherheit der bekannteste Ritter Deutschlands. Manchmal hat man sicher den Eindruck, dass er nie wirklich existiert hat, aber es gab ihn wirklich. Er wurde um 1480 geboren und starb am 23. Juli 1562 auf der Burg Hornberg. Diese Burg gibt es noch heute, auch wenn ein großer Teil eine Ruine ist. Die Burg an der Burgenstrasse im Ort Neckarzimmern kann man besuchen. Sie gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen. In den zweisprachigen Büchern wird einerseits über den Ritter Götz von Berlichingen, Ritter und Burgen, wie auch das Mittelalter und die Gegend der Burgenstrasse im Allgemeinen erzählt, andererseits gibt es auch immer einen Gegenwartsbezug und Dinge, die Schüler, Jungen und Kinder heute ganz aktuell betreffen. Die Bücher von „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ sind mehr als reine Unterhaltung. Sie vermitteln aber weit mehr als nur Wissen, sie regen zum Denken und Handeln an. Das schöne ist, dass sie dies nicht nur in Deutsch tun, sondern immer in zwei Sprachen, das heißt, jedes Buch besteht aus einem deutschen und einem fremdsprachlichen Text. Die derzeitig erhältlichen Sprachkombinationen sind: englisch-deutsch, türkisch-deutsch, französisch-deutsch, spanisch-deutsch, arabisch-deutsch und die Sprachvielfalt wächst.

Diese Bücher sind keine absoluten Schulbücher, auch wenn damit der Spracherwerb gefördert wird und es zusätzlich Arbeitsblätter gibt, die durchaus in Schulen Anwendung finden. Das Ziel ist es Kindern mit den Büchern Spaß am Lesen und Lernen zu vermitteln und auch zu Eigenständigkeit zu animieren. Der Friedrich-Maerker-Verlag hat anlässlich des 450. Todestages des Götz von Berlichingen eine Geschichte mit dem Titel: „David – Die eiserne Hand des Götz von Berlichingen“ herausgebracht. So macht nicht nur Lesen, sondern auch Lernen Spaß.

Leseverhalten

Hallo Ihr Lieben, na, wie war Euer Wochenende? Habt Ihr etwas spannendes am Wochenende gemacht? Am Wochenende habt Ihr sicher auch mehr Zeit etwas zu machen, was in der Woche oft nicht möglich ist. Klar, das Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Das heißt oft auch, dass Ihr viel auf die letzten Klassenarbeiten lernen müsst. Aber nichts desto trotz ist das Wochenende doch die Zeit, um etwas besonderes zu machen. 

Ein Ausflug ist immer eine tolle Sache. Wann habt Ihr mit Eurer Familie den letzten Ausflug gemacht? Euer Buchstabenspiel hat am Wochenende einen schönen Ausflug gemacht. Wohin möchtet Ihr wissen? Nun, zuerst ging es zur Fähre und dann ist Euer Buchstabenspiel über den Neckar gefahren. Danach ging es zu Fuß weiter durch Weinberge. Das Ziel war die Burg Hornberg. Dort gab es dann ein Eis. 

Ja, richtig, Euer Buchstabenspiel ist auf den Spuren von „David, dem kleinen Ritter aus Hassmersheim“ gewandelt. das war richtig schön. Ein Ausflug auf eine Burg macht Spaß. Und es ist auch toll zu sehen, was vorher in einem Buch gelesen wurde. 

Seid Ihr schon mal auf der Burg Hornberg gewesen? Die Burg ist am Neckar und ist die Burg des Götz von Berlichingen. Der Götz feiert dieses Jahr seinen 450. Todestag. Zu diesem Anlass gibt es auch ein neues zweisprachiges Buch von D.S.Felix, es heißt, „Die Eiserne Hand des Götz von Berlichingen„.

Also, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch eine schöne Woche. 

Leseverhalten mit eBook-Reader

Hier an dieser Stelle soll darüber berichtet werden, wie ein eBook-Reader das Leseverhalten nachhaltig verändern kann.

Zunächst einmal muss ich vorwegschicken, dass ich mit 11 Jahren wirklich angefangen habe zu lesen. Damals waren meine Familie und ich gerade umgezogen und ich kannte noch nicht viele Leute. Ich bin etwas schüchtern und tue mich schwer auf Fremde einfach zuzugehen. Also habe ich die erste Zeit viel mit Lesen verbracht. Mein Leseverhalten zu schildern ist einfach, ich lese schlichtweg alles, was mir vor die Nase oder zwischen die Finger kommt. Das hat dazu geführt, dass ich auch in den diversen Fremdsprachen, die ich erlernt habe lese. Es gibt Bücher, die ich lese und dann als wenig interessant ins Regal stelle und nie wieder angucke, andere treiben mich an von dem Autor oder dem Thema oder auch dem Genre mehr Bücher zu lesen und mehr zu erfahren. Dann beginne ich gezielt nach Informationen im Internet und in Bibliotheken zu suchen. Wie gesagt, ich bin sehr offen bei der Wahl meiner Lektüre.

Nun, da es die eBook-Reader gibt besitze ich auch einen. Klar, das musste ich auch probieren. Das ist eine tolle Sache, ich kann zu jeder Tages- und Nachtzeit neue Bücher und Lektüren bekommen. Aber, es ist auch unabhängig davon, wo ich mich gerade aufhalte. Außerdem gibt es auf einigen Plattformen, täglich ein Buch des Tages oder neue Angebote, die man direkt erwerben kann. Das hat mein Leseverhalten ganz eindeutig verändert, ich lese jetzt noch viel mehr Querbeet als vorher. Zum Teil lese ich ein deutsches, ein englisches, ein französisches und ein spanisches Buch parallel. Das ist wirklich eine super Sache, denn ich kann einfach durch einen kleinen Knopfdruck die Lektüre ändern. Es ist ja alles da.

Aber ich finde das Gerät auch noch aus vielen anderen Gründen eine gute Sache. Der eBook-Reader löst einige meiner Probleme, wie gesagt ich lese viele Bücher mit großer Begeisterung, aber ich habe dann im Umkehrschluss auch immer das Problem sie unterzubringen. Das ist elektronisch kein Problem, in das Gerät passen sehr viele Bücher. Ich habe bei Reisen oder einfach nur in der U-Bahn oder im Bus eine Auswahl an Büchern und kann das lesen, wonach mir gerade ist. Und was die Preise angeht, es gibt zahlreiche günstige Bücher, die dann eben schnell gekauft werden ohne groß nachzudenken.

Ein eBook-Reader verändert sicher das Leseverhalten, er kann dazu animieren mehr zu lesen. Aber ich glaube nicht, dass Menschen, die nie gelesen haben, mit solch einem Gerät plötzlich lesen. Lesen ist eine Frage der Einstellung oder der Kultur. 

Fußball in der Ukraine

Hallo Ihr Lieben, ja, leider ist das Wochenende vorbei, aber das nächste kommt ganz bestimmt. Was habt Ihr am Wochenende gemacht? Habt Ihr Fußball geguckt? Ja, jetzt gucken wieder alle Fußball. Klar, jetzt zur Fußball Europa Meisterschaft, da ist es wieder besonders spannend. Wisst Ihr wo die Fußball Europa Meisterschaft stattfindet? Ja, genau. Das ist richtig in der Ukraine findet sie statt.

Wart Ihr schon mal in der Ukraine? Wisst Ihr wo die Ukraine liegt? Was unterscheidet die Ukraine von Deutschland? Gibt es dort etwas Besonderes? Oder kennt Ihr jemanden aus der Ukraine? Das sind mal wieder viele Fragen. Aber Ihr wisst ja, Euer Buchstabenspiel ist immer neugierig. 

Jetzt also auch ein paar Antworten, die Ukraine liegt in Osteuropa, sie grenzt an Polen, Russland, Ungarn, Weissrussland, Moldawien, die Slowakei, aber auch an das Schwarze und das Asowsche Meer. Die Hauptstadt heißt Kiew. In der Ukraine sprechen die Menschen Ukrainisch. Es gibt etwa 46 Millionen Einwohner. Besonders bekannte Ukrainer sind die Klitschko Brüder, Wladimir und Vitali sind sehr bekannte und erfolgreiche Boxer. Aber die Brüder sind auch gute Musiker und engagieren sich aktiv in dem Land, zum Beispiel in der Politik. 

Ihr seht schon, es gibt ganz viel über das Land zu erfahren, in dem gerade die Fußball Europa Meisterschaft stattfindet. Die Informationen könnt Ihr im Internet nachlesen oder auch in vielen verschiedenen Büchern. Das Land ist wirklich interessant. Es gibt dort mehr als nur Fußball. Da könnte man direkt mal überlegen das Land zu bereisen und für sich zu entdecken. 

Viel Spaß beim Entdecken und bei der Fußball Europa Meisterschaft wünscht Euch Euer Buchstabenspiel!

Allgemeinbildung ist entscheidend

Wann immer jemand überzeugt und etwas Neues hervorbringt, dann ist es sicher jemand, der nicht nur über eine große Menge an Fachwissen, sondern jemand, der über viel Allgemeinwissen verfügt. Doch was ist eigentlich Allgemeinwissen und wie bekommt man es?

Das Konzept der Allgemeinbildung entstand in der Zeit der Aufklärung und ist Teil der so genannten humanistischen Bildung. Meist versteht man unter Allgemeinwissen Wissen, das die meisten Menschen einer Gesellschaft oder Gruppe miteinander teilen. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass der Mensch ein Wesen ist, das denken und sein Leben selbst bestimmen kann. Es wird vorausgesetzt, dass die Menschen einem bestimmten bildungsorientierten Kulturverständnis folgen. Das heißt, dass die Menschen von Vernunft und Freiheit geleitet werden und ihre Existenz nicht als bloßen Selbstzweck verstehen.

Heute hat der Begriff Allgemeinwissen eine weitere Perspektive und das ist jene der Allgemeinbildung. Demzufolge wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch bestimmte Dinge wissen muss, um sich als selbstbestimmter Mensch zu entwickeln. Dieses Wissen ist eine Ansammlung von abfragbarem Wissen, dazu gehören Bücher, die eine Generation oder Personengruppe gelesen haben sollte genauso, wie Informationen zu Politik, Kultur und Sport. Es ist aber auch die Grundlage für den Erwerb von Spezialwissen. In anderen Worten, Allgemeinwissen ist ein breit gestreutes Wissen, das hilft sich mit Neuem auseinanderzusetzen. Neben dem Verständnis befähigt es auch Neues zu bilden oder anzuregen.

Allgemeinwissen bzw. Allgemeinbildung ist nötig, um aktiv am Leben in der Gesellschaft teilzunehmen. Im Umkehrschluss wird derjenige ausgeschlossen, dem Allgemeinwissen bzw. Allgemeinbildung fehlt. Der Ausschluss erfolgt in Bezug auf das Leben, die Gesellschaft in der wir leben, Arbeit und Selbstbestimmung. Ohne Allgemeinwissen und Allgemeinbildung kann es keine Freiheit, sondern nur Abhängigkeit geben. Jeder Bürger ist verpflichtet seine Bildung kontinuierlich zu erweitern, wer sich jedoch verweigert, der verzichtet damit auch auf die Teilhabe an der Gesellschaft. Wer seine Pflichten nicht erfüllt, kann nicht darauf hoffen, dass ihm Rechte gewährt werden.

Wissen und Allgemeinwissen wie auch Bildung und Allgemeinbildung sammelt man in einem kontinuierlichen Prozess des Lernens, sich Informierens, also durch eine interessierte und neugierige Geisteshaltung. Dazu gehört es auch zu lesen. Der Friedrich-Maerker-Verlag vertreibt zweisprachige Kinderbücher, die diesem Anspruch entgegenkommen. Die Geschichten vermitteln nicht nur Fremdsprachen, sondern auch Wissen zu Land, Leuten und deren Kultur. Damit vermitteln sie Allgemeinwissen und fördern die Bildung von Kindern und Schülern. Also, schauen Sie auf der Homepage vom Friedrich-Maerker-Verlag vorbei. 

Fronleichnam oder Allgemeinbildung

Hallo Ihr Lieben, heute ist ja mal wieder ein Feiertag. Das ist schön. Ihr müsst nicht in die Schule und Eure Eltern müssen nicht arbeiten.

Aber, wisst Ihr eigentlich, was oder welcher Tag heute gefeiert wird? Nein? Nun, es ist ein kirchlicher Feiertag und zwar Fronleichnam. In einigen Gegenden sagt man auch Corpus Christi. Das ist eines der katholischen Hochfeste im Kirchenjahr. Es wird die Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert. Fronleichnam wird immer an einem Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest gefeiert.

Das Fest wird mit einer Messe begangen, nach der Messe gibt es zum Teil Prozessionen. Dabei tragen der Priester, der Diakon und ganz wichtig die Gläubigen die Monstranz mit dem Allerheiligsten singend und betend durch die Strassen der Kirchgemeinde. Meistens wird die Monstranz mit einem Stoffbaldachin geschützt. 

Was habt Ihr an diesem Tag gemacht? Habt Ihr Fronleichnam gefeiert oder habt Ihr etwas anderes gemacht? Habt Ihr das Wetter genutzt und einen Ausflug gemacht? Ganz gleich, was Ihr gemacht habt oder macht, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch viel Spaß dabei. 

Habt ein schönes Wochenende. Euer Buchstabenspiel

Bildung verändert und entwickelt sich

Oft lesen wir in den Zeitungen und Zeitschriften oder hören und sehen es in Radio und Fernsehen, dass es um die Bildung schlecht bestellt ist. Viele Menschen scheinen keine, wenig oder unzureichend gebildet zu sein. Immer wieder heißt es, dass die Schule als Institution versagt habe.

Mit Sicherheit könnten viele Menschen mehr erreichen, wenn sie sich mehr um Bildung bemühen würden. Seit dem 19. war in Europa ein Trend zu beobachten, der das Bildungssystem veränderte. Seither wurde es als selbstverständlich angesehen, dass Bildung für jeden und alle frei zugänglich ist. Noch nie war Bildung so leicht zugänglich wie heute, in anderen Worten Bildung ist kein Privileg mehr. Und doch scheint es einen Mangel an gebildeten Personen zu geben.

Am Anfang dieser Entwicklung steht die Kirche, sie wurde im Mittelalter zur Bildungsanstalt. Aus den Klosterschulen gehen bald Universitäten hervor, die den Schwerpunkt auf intellektuelle Fähigkeiten legt und handwerkliches Wissen diesem unterordnet. In der Neuzeit entstanden zunächst Lateinschulen und im 18. Und 19. Jahrhundert wurde der Staat zum Bildungsdienstleiter, Volksschulen entstanden, die Lesen, Schreiben, Rechnen und Religion unterrichteten. Das Gesamtvolumen an Bildungsinstitutionen hat sich vervielfacht.

Nun scheint das Bildungssystem einmal mehr an einem Scheideweg angelangt zu sein. Aus der Unzufriedenheit und er Unzulänglichkeit der Bildung sollte ein Diskurs entstehen, der das Ziel hat, das bestehende Know-how zusammenzutragen und durch Austausch sich neu zu erfinden. Kritik am Bildungssystem und der Wille zur Verbesserung sind für sich sehr gut, allerdings nur, wenn daraus eine Entwicklung hin zur Zukunft führt. Bildung ist wichtig und wird in Zukunft immer wichtiger.