Fremdsprachen lernen

Die europäische Union hat es als Ziel formuliert, dass jeder Europäer mindestens 2 Fremdsprachen sprechen solle. Natürlich ist das ein hehres Ziel, dass trotz des 2003 verfassten Vorsatzes bislang noch nicht erreicht ist. Es gibt aber schon einige Umfragen und Untersuchungen zu diesem Thema.

Demzufolge ist es so: Nach wie vor lernen die meisten Menschen in Europa Fremdsprachen in der Schule. Das heißt, beim Fremdsprachenerwerb spielen die Grund- und Sekundarschulen eine zentrale Rolle. Es zeigt sich, dass vornehmlich jüngere Menschen, die sich noch in der Ausbildung befinden mit dem Erlernen von Fremdsprachen beschäftigen. In der Schlussfolgerung heißt das, dass die Menschen den Schulen auch in Bezug auf die Fremdsprachenausbildung ihr Vertrauen geben. Gruppenunterricht steht, gemäß den Umfrageergebnissen, ganz hoch im Ansehen der Bewohner Europas. Überraschend ist, dass Sprachkurse im Land selbst nicht so häufig wahrgenommen werden. Sie werden weniger häufig als Möglichkeit zum Fremdsprachenerwerb herangezogen.

Erschreckend ist jedoch, dass festgestellt werden muss, dass dem Fremdsprachenerwerb meist kein großes Interesse beigemessen wird. Lernen auf eigene Initiative scheint ehr ungewöhnlich zu sein. Entscheidend ist hierbei jedoch auch der Bildungsgrad der Person selbst. Je gebildeter jemand ist, desto wahrscheinlicher spricht er Fremdsprachen. Und wer jedoch schon mal 2 Fremdsprachen beherrscht, lernt ehr noch eine weitere als jemand, der nur eine oder keine beherrscht.

Nichts desto trotz stimmen in fast allen Ländern Europas die Menschen mit der Aussage überein, dass es sinnvoll ist Fremdsprachen zu sprechen. Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass dies auch ein Anreiz ist, Fremdsprachen zu erlernen. Man glaubt vielmehr, dass es eine persönliche Bereicherung sein kann eine Fremdsprache zu erlernen, die auch für die Arbeitsmöglichkeiten Fremdsprachen als wichtig angesehen wird. Es geht also weniger um die sich bietenden Kommunikationsmöglichkeiten, als um das Zertifikat.

Urlaub und Arbeit außerhalb des Heimatlandes sind die weitere Gründe Fremdsprachen zu erlernen, bzw. die Möglichkeit einen besseren Arbeitsplatz zu bekommen. Aber auch andere Menschen zu treffen und mit ihnen kommunizieren zu können, sind wichtige Gründe, die angegeben werden. Weniger Menschen geben an, dass es für sie eine persönliche Befriedigung darstellt Fremdsprachen zu erlernen.

Englisch wird als wichtigste Sprache gesehen, darauf folgen Französisch und Deutsch. Zum Teil kann man dies mit geschichtlichen, geographischen oder wirtschaftspolitischen Argumenten erklären.

Viele Menschen sind davon überzeugt, dass es das Beste sei, mit etwa 6 Jahren mit dem Fremdsprachenerwerb zu beginnen. Nach dem Motto, je früher, desto besser. Anders ausgedrückt sehen viele Menschen ihr fortgeschrittenes Alter als Grund keine Sprachen mehr zu lernen an. Die meistgebrauchte Ausrede, weshalb man keine Fremdsprache lernen kann, ist keine Zeit zu haben. Danach wird zugegeben, dass die Motivation fehlt. Darauf folgen weitere Ausreden, wie dass es an Geld mangelt, man kein Talent habe. Die meisten behaupten, dass sie eine Fremdsprache erlernen würden, wenn die Kurse kostenlos wären, ein Kurs angeboten würde, der in den Tagesablauf passt oder man dies im Land selbst stattfände bzw. sie dafür bezahlt würden…

Wir sind von dem Ziel noch weit entfernt, aber wir nähern uns stetig mehr. 

Fremdsprachen lernen

Hallo Ihr Lieben, wie sind die ersten Tage und Wochen des neuen Schuljahres für Euch gewesen? Euer Buchstabenspiel hofft, dass Ihr sie genießen konntet. Klar, es gibt sicher wieder viel zu tun und auch neue Dinge. Lernt Ihr jetzt auch eine Fremdsprache? Welche Sprache lernt Ihr? Lernt Ihr Englisch, Französisch oder eine andere Sprache? 

Es gibt tolle Möglichkeiten, wenn Ihr eine Fremdsprache schon ein bisschen sprecht. Sicher dauert es bis Ihr richtig Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Türkisch oder welche Sprache Ihr auch lernt, sprechen könnt. Aber wisst Ihr, dass es viele tolle Angebote gibt, um Eure Fähigkeiten zu testen? Oder einfach das, was Ihr schon könnt zu benutzen? 

Eine Sache, von der Euch Euer Buchstabenspiel heute erzählen möchte, sind Bücher in 2 Sprachen. Was das ist? Nun, das sind Bücher , wie andere auch, nur, dass von einer Seite der Text in Deutsch steht und von der anderen Seite ist das Buch in Englisch, Französisch, Türkisch, Russisch oder einer anderen Fremdsprache geschrieben. Die Texte sind gleich, nur die Sprache unterscheidet sich. Das heißt, Ihr könnt den Text in der Fremdsprache lesen und wenn Ihr etwas nicht richtig versteht, dann könnt Ihr im deutschenText nachlesen.

Das ist wirklich eine klasse Erfindung. Guckt Euch die Bücher doch einfach mal beim Friedrich-Maerker-Verlag an. Beim nächsten Mal wird Euer Buchstabenspiel auf die Bücher genauer eingehen. 

Bis bald. Liebe Grüße und eine schöne Woche wünscht Euch Euer Buchstabenspiel.

Einschulung oder Übergang vom Kindergarten in die Schule

Die Einschulung ist ein wichtiger Schritt für jedes Kind. Die meisten Kinder empfinden Vorfreude auf die Schule. Klar, es zeigt ihnen, dass sie schon groß sind und nun einiges in ihrem Leben ändert.

Der 1. Schultag ist deshalb besonders wichtig. Er ist geprägt von Erwartungen, Hoffnungen, aber auch Ängsten. Alles ist neu, ungewohnt und die Eltern und Erwachsenen sprechen davon, dass nun der Ernst des Lebens beginnt.

Heute wird die Einschulung groß gefeiert, damit jedes Kind deutlich merkt, dass mit ihm etwas Besonderes passiert. Schon die Vorbereitungen zeigen es, es muss eine Schultasche angeschafft werden. Die Auswahl an Schultaschen oder Ranzen ist enorm, da den perfekten auszuwählen, der gut aussieht und auch für den Rücken des Kindes geeignet ist, das ist nicht immer einfach. Dann müssen auch noch Federmäppchen, Stifte und einiges mehr besorgt werden.

Diese Aufmerksamkeit wirkt auf Kinder geheimnisvoll. Sie wissen nicht genau, was da auf sie zukommt. Natürlich haben sie schon gehört, dass sie in der Schule lernen müssen, dass sie Lesen, Schreiben und auch das Rechnen erlernen werden, aber was das genau heißt und bedeutet, das bleibt ihnen oft unklar. Nichts desto trotz empfinden sie große Vorfreude.

Und dann ist der 1. Schultag da, die Einschulung wird gefeiert. Das Kind wird festlich gekleidet und dann wird der Schulranzen aufgesetzt und die Zuckertüte wird in den Arm genommen und die Familie geht gemeinsam, vielleicht auch mit den Großeltern oder Onkel und Tante zur Schule. Am ersten Tag wird das Kindergartenkind zur Schule begleitet und zum Schulkind. Es ist aufregend für alle Beteiligten, denn auch die Eltern sind meist sehr aufgeregt, ihr Kind auf diesem besonderen Weg begleiten zu dürfen und dokumentieren dies fotografierend.

Der erste Gang zur Schule beginnt meist mit großer Aufregung und erfüllt von Vorfreude. Doch je näher man der Schule kommt, desto mehr weicht die Vorfreude der Sorge oder auch den Ängsten. Viele Kinder kommen in der Schule an der Hand der Eltern an, weil sie deren Schutz suchen. Die Feier der Einschulung mit der Begrüßung der neuen Schüler durch den Direktor und die Lehrer wie auch größerer Schüler ist extrem anstrengend, weil eine große Fülle von Eindrücken auf die Kinder wirkt.

Außerdem waren die Kinder im Kindergarten die Großen, aber hier in der Schule sind sie wieder die Jüngsten, die Kleinen. Viele kennen sich nicht und wenn sie sich kennen, dann sind sie plötzlich in einer anderen Umgebung und wissen trotzdem nicht, wie sie sich verhalten sollen. Nun muss das Kind nicht nur seinen Platz in der Klasse und auf dem Pausenhof finden. Nein, es muss auch viele Dinge lernen, deren Stellenwert es nicht einschätzen kann. Lernen ist das große Ziel, aber Kinder wissen nicht wofür oder warum sie etwas lernen sollen. Zunächst lernen Kinder ehr für den Lehrer als für sich selbst.

Der Lernprozess als solcher muss auch erst noch erlernt und geübt werden, bisher haben die Kinder alle wie ein großer Schwamm alles in sich aufgesogen, doch nun müssen sie Lernstrategien entwickeln und können nicht alles einfach ad infinitum wiederholen, jetzt müssen sie selektiv lernen. Dabei brauchen Kinder viel Unterstützung durch die Familie. 

Der 1. Schultag

Hallo Ihr Lieben, heute war für viele Kinder der 1. Schultag. Das ist immer ein ganz besonderer Tag. Euer Buchstabenspiel ist dann immer ganz aufgeregt.

War es auch Euer 1. Schultag? Und wenn ja, seid Ihr heute eingeschult worden oder war es der erste Schultag nach den Sommerferien? Seid Ihr noch in der gleichen Klasse oder habt ihr die Schule gewechselt?

Habt Ihr zum Schulanfang eine Zuckertüte bekommen? Nennt Ihr das Zuckertüte oder Schultüte? Wusstet Ihr, dass Schultüten ein typisch deutscher Brauch sind, den es erst seit dem 19. Jahrhundert gibt? Seitdem erhalten Schulanfänger zur Einschulung Zuckertüten. Bekannt ist, dass in Sachsen und Thüringen seit 1810 der Weg in die Schule versüßt wurde. Man erzählte den Kindern, dass im Haus des Lehrers ein besonderer Schultütenbaum wüchse, sobald die Tüten groß genug sind, sei es Zeit für den Schulanfang. Man geht davon aus, dass dieser Brauch auf die jüdische Tradition Kindern zu Beginn ihres Schullebens süßes Buchstabengebäck zu schenken, zurückgeht. Das würde auch erklären, warum der Brauch zunächst nur in größeren Städten bekannt war. Am Anfang waren es meist die Paten, welche die Schultüte überreichen, heute dagegen sind es die Eltern. Manche Kinder bekommen aber auch noch eine Schultüte von den Großeltern. Meist sind die Tüten wirklich nur mit Süßigkeiten gefüllt, deshalb werden sie ja auch Zuckertüte genannt. Es soll aber auch vorkommen, dass sich Stifte, Radiergummis oder kleine nützliche Geschenke darin finden.

Also, habt Ihr heute auch eine Zuckertüte bekommen?

Viele Grüße und ein schönes und erfolgreiches Schuljahr wünscht Euch Euer Buchstabenspiel.

Reisen in ein Buch

Alle Kinder freuen sich auf Ferien, aber manchmal wissen sie dann plötzlich nichts mit sich und ihrer Zeit anzufangen. Sei es, dass die Freunde vereist sind, oder weil die Eltern arbeiten müssen, oder aber weil überhaupt sowieso die ganze Zeit schlechtes Wetter ist. Das ist dann weder für die Kinder noch für die Eltern eine leichte Situation. Klar, es gibt immer viele Dinge, die man machen kann. 

Eine Sache, die ganz unabhängig von Ort, Zeit und Wetter gemacht werden und auch immer wieder unterbrochen werden kann, ist Lesen. Der Sommer, wie Ferien ganz allgemein eignen sich hervorragend zum Lesen. Ein Buch nicht nur für Kinder ab 10 Jahren ist „Daniel und der Koffer im Oettingerhaus„. 

„Daniel und der Koffer im Oettingerhaus“ ist ein spannend erzähltes Buch, in dem sich der Protagonist Daniel  an Ferien erinnert, die er allein bei seiner Tante verbrachte. Er kannte weder die Tante noch den kleinen Ort und hatte anfänglich große Bedenken.  Eine neue Situation, ein neues Umfeld, neue Menschen und die Unsicherheit des Erwachsenwerdens. Das ist eine große Herausforderung, aber es ist auch eine Chance, etwas völlig Neues zu erfahren. Die Geschichte befasst sich mit den alltäglichen und den nicht ganz so alltäglichen Probleme, mit denen sich Kinder und auch Erwachsene beschäftigen. Es zeigt, dass auch Unsicherheit und Angst zum Leben gehören. Dieses Buch oder auch diese Ferienlektüre stammt aus der Feder der Autorin D.S. Felix. Es ist, wie alle Bücher der Autorin beim Friedrich-Maeker-Verlag erschienen. 

Bücher können gut unterhalten, zum Denken anregen oder auch einfach nur Spaß bereiten. Oft müssen Kinder und Jugendliche in der Schule Bücher lesen, da ist es wichtig ihnen in den Ferien zu vermitteln, dass Lesen auch Spaß machen kann. „Daniel und der Koffer im Oettingerhaus“ ist ein Buch, dass diesen Spagat zwischen Unterhaltung und Nachdenken schafft ohne dabei den Spaß zu vernachlässigen. 

Buch Reisen

Hallo Ihr Lieben, wie geht es Euch? Euer Buchstabenspiel ist gerade dabei die verschiedenen Sprachen Europas zu zählen. Wisst Ihr wie viele verschiedene Amtssprachen es in Europa gibt? Also, es gibt offiziell in Europa 23 Amtssprachen, aber es gibt noch viel mehr Sprachen. Es gibt Katalanisch, Galizisch und Katalanisch in Spanien neben dem Spanischen. In Großbritannien gibt es Schottisch, Gälisch und Walisisch. In Frankreich gibt es das Bretonisch. In Deutschland sprechen manche Leute Sorbisch oder Plattdeutsch. Ihr seht schon, es gibt unheimlich viele Sprachen. Es gibt nur wenige Menschen, die mehr als 3 Sprachen, aber es werden mehr Menschen. Die Sprachen sind nicht nur Teil eines Landes, sondern auch Teil einer Kultur.

Sprache ist eine Möglichkeit sich auszudrücken, wie Musik, Malerei, Bildhauerei, Tanz, Theater, Literatur, Film, Fotografie… Wie drückt Ihr Euch am liebsten aus? Euer Buchstabenspiel mag alle Künste, aber ganz besonders mag es Literatur und Bücher. In den Büchern findet man so viele schöne Geschichten. Die einen erzählen von anderen Menschen und ihren Erfahrungen. Andere berichten von Dingen, die in der Bretagne normal sind, aber bei Euch oder bei Eurem Buchstabenspiel ganz komisch oder seltsam wirken. Da kann man sich nur wundern, aber es zeigt auch, was es alles auf der Welt gibt.

Ein Buch zu lesen ist deshalb auch immer eine kleine Reise in eine fremde Welt. Euer Buchstabenspiel kann Euch da nur das Buch von D.S. Felix: „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“ empfehlen. Da erlebt ein Kind viele kleine Reisen und Ihr könnt mitreisen. Das Buch ist spannend und bis zum Schluss bleibt offen, wie es endet. Ein tolles Buch: Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“.

Also, lest das Buch. Viele Grüße und viel Spaß beim Lesen. Euer Buchstabenspiel

Rousseau ein Pädagoge wird 300

Am 28. Juni 2012 hätte Jean-Jacques Rousseau seinen 300. Geburtstag gefeiert. Herzlichen Glückwunsch zum 300. Geburtstag! Natürlich ist er nicht mehr am Leben und kann diesen Tag nicht feiern. Er starb am 2. Juli 1778 in der Nähe von Paris. Nichtsdestotrotz hat der in Genf geborene Rousseau als Schriftsteller, Philosoph, Naturforscher und Pädagoge der Aufklärung bis heute überlebt.

Der Einfluss Jean-Jacques Rousseaus auf politische Theorien und die Pädagogik ist bis heute von Gültigkeit. In der Pädagogik hat er eine wichtige Unterscheidung eingeführt, indem er Erwachsene als Erwachsene betrachtet und Kinder von ihnen unterscheidend als Kinder ansieht. Eine derartige Unterscheidung zwischen Kindern und Erwachsenen ist vor Rousseau noch nicht gemacht worden. Ein deutscher Pädagoge, Hartmut von Hentig, hat diese Unterscheidung aufgegriffen und sieben Prinzipien abgeleitet, wodurch er die Pädagogik Rousseaus verjüngte. Außerdem hat er in Bielefeld mit der Laborschule und dem Oberstufen Kolleg Schulen gegründet, die diesen Prinzipien folgen.

Aber zurück zu Rousseau, das bekannteste pädagogische Werk von Jean-Jacques Rousseau heißt ganz einfach Émile. Hierbei handelt es sich um ein romanhaft anmutendes Buch. Darin wird beispielhafte die Erziehung des Jungen Èmile beschrieben. Es ist eine fiktive Geschichte, in der Rousseau selbst als Erzieher von Émile handelt. Sein Ziel ist Émile zu einem Erwachsener zu machen, der in der Zivilisation ohne Verletzungen bestehen kann und welcher den Gesellschaftsvertrag erfüllt ohne dabei selbst Schaden zu nehmen.

Die Pädagogik selbst versteht sich heute als Erziehungswissenschaft. Es ist eine wissenschaftliche Disziplin, deren Ziel es ist sich mit der Theorie und der Praxis von Bildung und Erziehung auseinanderzusetzen. Heute erforscht die Pädagogik die Bildungs- und Erziehungszusammenhänge. Die Ziele der Pädagogik haben in der Geschichte mehrfach gewechselt und werden immer weiter neu formuliert werden müssen. Für Rousseau war die Selbsttätigkeit wichtig, für den späteren Immanuel Kant war das formulierte Ziel die Mündigkeit und Selbstständigkeit des Zöglings. 

Ferienlektüren sollen Spaß machen

Hallo Ihr Lieben, habt Ihr schon Ferien? Naja, ist nun mal so, dass nicht alle gleichzeitig Ferien haben. Aber alle Schulkinder in Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben schon Ferien. In Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland werden die großen Ferien bald beginnen. 

Die Sommerferien sind das große Ziel aller Schüler. Doch was macht Ihr in den Sommerferien, es ist ja eine ganz besondere Jahreszeit. Das Wetter ist meist gut, Ihr habt endlich Zeit den ganzen Tag das zu machen, was nur Euch interessiert. Was sind Eure Hobbys? Was werdet Ihr machen? 

Ja, Ihr merkt schon Euer Buchstabenspiel ist wieder sehr neugierig. Eine schöne Beschäftigung ist Lesen. Klar, es gibt tolle Bücher, ein Buch: „Daniel und der Koffer im Öttingerhaus“ ist ein tolles Buch über Erlebnisse in den Sommerferien. Der Protagonist ist Daniel, er verbringt die Ferien bei einer Tante und erlebt dabei viel. Was er genau erlebt, das könnt Ihr in dem Buch von D.S. Felix nachlesen. 

Lesen ist eine schönes Beschäftigung nicht nur im Sommer. Wenn das Lesen nicht mehr Pflicht ist, dann macht es auch gleich viel mehr Spaß! Lest schöne Bücher im Sommer und schreibt Eurem Buchstabenspiel davon. Und wenn Ihr „Daniel und der Koffer im Öttingerhaus“ von D.S. Felix lest, dann malt doch ein Bild dazu und schickt es Eurem Buchstabenspiel. Lesen macht Spaß!

Euer Buchstabenspiel wünscht Euch schöne Ferien!

Lernen mit Literatur

Viele Kinder empfinden Lernen als eine unnütze Sache, sie verstehen den Sinn bzw. den Grund des Lernens nicht. Da hilft es nichts ihnen zu sagen, dass sie das Wissen oder eine bestimmte Fähigkeit für die Zukunft brauchen. Da müssen schon bessere Anreize her.

Eine schöne Möglichkeit ist es Anreize zu geben und zwar, indem Vorbilder gegeben werden. Das kann heißen, dass man selbst seinem Kind zum Vorbild wird, oder aber, dass bei einer Tätigkeit Vorbilder bzw. vorbildhaftes Handeln präsentiert werden. Um etwas konkreter zu werden, viel mehr Jungen als Mädchen lesen nicht gerne. Aber wenn man ihnen Bücher und Texte zur Verfügung stellt, die sie interessieren, dann lesen sie mit genauso großem Interesse wie Mädchen.

Personen aus der Vergangenheit, wie zum Beispiel Ritter faszinieren Kinder. Im Friedrich-Maerker-Verlag werden zweisprachige Kinderbücher angeboten, eine der Fortsetzungsgeschichten heißt: „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“. Diese Reihe erzählt von einem Jungen, der ein großes Vorbild hat, den Ritter Götz von Berlichingen. Das ist mit Sicherheit der bekannteste Ritter Deutschlands. Manchmal hat man sicher den Eindruck, dass er nie wirklich existiert hat, aber es gab ihn wirklich. Er wurde um 1480 geboren und starb am 23. Juli 1562 auf der Burg Hornberg. Diese Burg gibt es noch heute, auch wenn ein großer Teil eine Ruine ist. Die Burg an der Burgenstrasse im Ort Neckarzimmern kann man besuchen. Sie gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen. In den zweisprachigen Büchern wird einerseits über den Ritter Götz von Berlichingen, Ritter und Burgen, wie auch das Mittelalter und die Gegend der Burgenstrasse im Allgemeinen erzählt, andererseits gibt es auch immer einen Gegenwartsbezug und Dinge, die Schüler, Jungen und Kinder heute ganz aktuell betreffen. Die Bücher von „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ sind mehr als reine Unterhaltung. Sie vermitteln aber weit mehr als nur Wissen, sie regen zum Denken und Handeln an. Das schöne ist, dass sie dies nicht nur in Deutsch tun, sondern immer in zwei Sprachen, das heißt, jedes Buch besteht aus einem deutschen und einem fremdsprachlichen Text. Die derzeitig erhältlichen Sprachkombinationen sind: englisch-deutsch, türkisch-deutsch, französisch-deutsch, spanisch-deutsch, arabisch-deutsch und die Sprachvielfalt wächst.

Diese Bücher sind keine absoluten Schulbücher, auch wenn damit der Spracherwerb gefördert wird und es zusätzlich Arbeitsblätter gibt, die durchaus in Schulen Anwendung finden. Das Ziel ist es Kindern mit den Büchern Spaß am Lesen und Lernen zu vermitteln und auch zu Eigenständigkeit zu animieren. Der Friedrich-Maerker-Verlag hat anlässlich des 450. Todestages des Götz von Berlichingen eine Geschichte mit dem Titel: „David – Die eiserne Hand des Götz von Berlichingen“ herausgebracht. So macht nicht nur Lesen, sondern auch Lernen Spaß.

Leseverhalten

Hallo Ihr Lieben, na, wie war Euer Wochenende? Habt Ihr etwas spannendes am Wochenende gemacht? Am Wochenende habt Ihr sicher auch mehr Zeit etwas zu machen, was in der Woche oft nicht möglich ist. Klar, das Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Das heißt oft auch, dass Ihr viel auf die letzten Klassenarbeiten lernen müsst. Aber nichts desto trotz ist das Wochenende doch die Zeit, um etwas besonderes zu machen. 

Ein Ausflug ist immer eine tolle Sache. Wann habt Ihr mit Eurer Familie den letzten Ausflug gemacht? Euer Buchstabenspiel hat am Wochenende einen schönen Ausflug gemacht. Wohin möchtet Ihr wissen? Nun, zuerst ging es zur Fähre und dann ist Euer Buchstabenspiel über den Neckar gefahren. Danach ging es zu Fuß weiter durch Weinberge. Das Ziel war die Burg Hornberg. Dort gab es dann ein Eis. 

Ja, richtig, Euer Buchstabenspiel ist auf den Spuren von „David, dem kleinen Ritter aus Hassmersheim“ gewandelt. das war richtig schön. Ein Ausflug auf eine Burg macht Spaß. Und es ist auch toll zu sehen, was vorher in einem Buch gelesen wurde. 

Seid Ihr schon mal auf der Burg Hornberg gewesen? Die Burg ist am Neckar und ist die Burg des Götz von Berlichingen. Der Götz feiert dieses Jahr seinen 450. Todestag. Zu diesem Anlass gibt es auch ein neues zweisprachiges Buch von D.S.Felix, es heißt, „Die Eiserne Hand des Götz von Berlichingen„.

Also, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch eine schöne Woche.