Liebe zur Literatur

Wenn ich unter meinen Freunden frage, wie diese zum Lesen gekommen sind, dann fällt eins auf, die Liebe zur Literatur ist nicht in der Schule entstanden. Lesen ist eine Beschäftigung, die die Menschen in zwei Gruppen teilt, einerseits diejenigen die lesen und dann die, die es eben nicht tun.

Wo kommt die Liebe zur Literatur dann also her? Wie kann man die Liebe zur Literatur wecken? Wie kann man Nichtleser zu Lesern machen? Wer eine Antwort auf diese Frage hat, wird mit Sicherheit Ruhm und Ehren ernten. Leider ist noch keine Universallösung bekannt.

Aber das Thema treibt mich um und ein Resultat sind Nacherzählungen von deutschen Klassikern. Viele Klassiker sind vor langer Zeit verfasst worden und zeichnen sich dementsprechend durch eine recht altertümliche Sprache oder Ausdrucksweise aus, was die Texte für viele Leser heute schwer zugänglich machen. Deshalb habe ich angefangen einige ausgewählte deutsche Klassiker nachzuerzählen. Meine Nacherzählungen sind relativ nah am Text, ich lege Wert auf Textreue. Trotzdem gebe ich die Geschichte in meinen eigenen Worten wieder, somit handelt es sich um einen modernen und aktuell verständlichen Text. Bisher habe ich Goethes Faust, Schillers Räuber, Storms Schimmelreiter, Lessings Nathan, Eichendorfs Taugenichts und Kellers Kleider machen Leute nacherzählt… Weitere Geschichten werden folgen. Die Nacherzählungen erscheinen im Friedrich-Maerker-Verlag und können als gedruckte Bücher oder als elektronische Bücher gelesen werden.

Vielleicht ist es kein großer Beitrag zur Leseförderung und sicher erreiche ich nicht alle Nichtleser mit meinen Nacherzählungen, aber ich hoffe doch Leute zum Lesen zu motivieren.

 

Ein neues Jahr…

Ein gutes und gesundes neues Jahr wünscht Euch Euer Buchstabenspiel! Auf dass es ein gutes Jahr wird.

Ein arbeitsreiches Jahr liegt vor Buchstabenspiel, es ist viel geplant, verschiedene Projekte stehen vor der Vollendung, aber bis dahin ist es noch ein ganzes Stück Arbeit. Die Lektüreliste ist auch wieder gewachsen, es gibt so viele tolle Bücher… und die wollen alle gelesen werden. Nicht zu vergessen, dass da auch noch verschiedene weitere Hobbys und Aktivitäten warten. Ganz in diesem Sinne, wird nicht lange rumgeschwafelt, sondern gleich tatkräftig losgelegt.

Dieses Jahr soll wieder ein Klassiker nacherzählt werden, angedacht ist die Geschichte der Königskinder, ein weiterer Klassiker – Kleider machen Leute – ist schon soweit vorbereitet und kann veröffentlicht werden. Daneben sind auch aktuelle Fassungen von Märchen geplant und verschiedene Kurzgeschichten sollen veröffentlicht werden. Natürlich wartet auch eine neue Reihe zweisprachiger Bücher.

Neben der Arbeit an den Texten und Veröffentlichungen werden die Bücher auch bei verschiedenen Messen in Deutschland und Österreich vorgestellt werden, den Auftakt wird im März die Buchmesse Leipzig darstellen. Also, es gibt viele Möglichkeiten, lasst sie uns ergreifen.

Nacherzählung von Die Räuber

Die Autorin D.S. Felix hat neben andern deutschen Klassikern auch Schiller’s Räuber nacherzählt. Das faszinierende an den deutschen Klassikern ist, dass sie, trotz ihres relativen Alters, nach wie vor sehr aktuell sind. Das heißt aber bei weitem nicht, dass die Themen der deutschen so allgemein gefasst wären, nein, ganz im Gegenteil, die Themen sind universell. Universell bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das menschliche Verhalten einerseits und historische Ereignisse andererseits zusammengebracht werden. Aus diesem Grund handelt es sich bei den Klassikern als solche und das macht es auch sinnvoll, sich immer wieder mit ihnen auseinanderzusetzen.

Für die Geschichte der Räuber heißt das, dass es einerseits die Fassung von Schiller gibt, die klar für Kinder und Jugendliche schwer zugänglich ist. Aber es gibt die Nacherzählung von D.S. Felix, die ohne den Text als solchen zu verändern, eine modernisierende Nacherzählung verfasst hat. Die Autorin hat hierbei darauf Wert gelegt, dass sofern sinnvoll und möglich der Originaltext Eingang in die Nacherzählung findet. Damit soll den Lesern das Original in Erinnerung gebracht werden und gleichzeitig Neugier geweckt werden. Den Lesern von heute fehlt oft der historische Hintergrund, und klar, die Zeit des Bauernkrieges in Europa ist nach wie vor ein großes Thema, das schwer in wenige Worte gefasst und verstanden werden kann. Aber auch dafür gibt es eine Lösung, nein, eigentlich gibt es mehrere Lösungen, einerseits gibt es im Anhang der Nacherzählung wichtige Informationen und natürlich auch hier auf diesem Blog, aber andererseits kann heute jeder einfach an alle Informationen kommen, sei es über das Internet, Büchereien, Bibliotheken oder viele andere Wege. Ein aktiver Leser, wird immer fragend und nach Wissen strebend lesen. Die Nacherzählung der Räuber umfasst zudem ein Glossar mit Worterklärungen, Fragen und Anregungen zum Text, Informationen zum Autor und die Entstehungsgeschichte des Buches, sowie Illustrationen vom walisischen Künstler Nero.

Aber zurück zur Geschichte, Die Räuber handelt von einer Familie und wie diese sich, während dem Bauernkrieg, zwischen den Fronten aufreibt, am Ende gibt es einen Frieden, aber die Familie als solche hat aufgehört zu sein. Es ist aber mehr als nur die Geschichte einer Familie, die sich selbst zerstört. Gleichzeitig geht es um Liebe, Hoffnungen, Lebenseinstellungen, Visionen und die Zukunft der Gesellschaft. Bei dieser verzwickten Geschichte handelt es sich um eine Zukunftsvision für ein besseres Leben in der Gemeinschaft. Aber lest es doch einfach selbst, vermutlich findet ihr noch eine andere Lesart…

Lesen, Vorlesen und Leseförderung

Es ist eine Frage, die viele Autoren, Lehrer, Verleger und Eltern umtreibt ist, wie man es schaffen kann, dass Nichtleser zum Lesen angeregt werden. Damit setze ich mich auch immer wieder auseinander, hier ein paar Gedanken. Wie können Geschichten und Themen verpackt oder präsentiert werden, dass sie für möglichst viele Rezipienten interessant und lesenswert oder hörenswert werden?

Tolle Geschichten gibt es viele, einige gibt es in vielen Kulturen, unzählige werden und wurden immer wieder aufgegriffen und neu erzählt. Wovon ich spreche, hier ein Beispiel: Jeder kennt die Geschichte von den Zwei Königskindern, die einander liebten. Aber, es war eine verbotene Liebe, die im Tod des Einen mündet und mit dem Tod der beiden endete. Das Licht, welches ihm den Weg weisen sollte, war erloschen und er ertrank im See. Sie ließ daraufhin seinen Leichnam aus dem See fischen und vereinte sich mit ihm im Freitod.  Ein See trennt sie und ein Licht soll den Weg durch die Nacht weisen, aber durch das Eingreifen einer „Autorität“ stirbt erst der eine und das verursacht der zurückgeblieben Person solches Leiden, dass sie sich das Leben nimmt. Im Tod sind sie in ihrer Liebe auf ewig vereint.

Die Geschichte der Zwei Königskinder ist alt und ist uns aus der griechischen Mythologie als Hero und Leander bekannt. Friedrich Schiller hat sie wieder aufgegriffen und nochmals erzählt. Die Geschichte der Liebenden war also schon im alten Griechenland bekannt. Hero und Leander leben am Hellespont, Hero auf europäischer Seite in einem Turm in Sestos, während Leander aus dem asiatischen Abystos kommt, ihre Liebe ist eine verbotene, ihre Treffen sind heimlich und auch Leander stirbt, weil das Licht erlöscht ertrinkend im Meer. Hero stürzt sich vom Turm, nachdem sie seinen toten Körper am Strand findet.

Nun gut, wenn man noch ein Stück weiter Richtung Orient oder Asien guckt, dann gibt es noch eine weitere Geschichte, die als Wiederholung des Themas gelten muss, die Legende von Akh-Tamar. Diese armenische Legende spielt an am Van See in der heutigen Türkei und erzählt die Geschichte der Prinzessin Tamar, die sich in einen gemeinen Mann aus dem Volk verliebt. Natürlich ist es unmöglich ihre Liebe zu leben, so schwimmt er jede Nacht vom Festland auf die Insel zu Ihr und eine Nacht lischt ein Sturm das Licht und er ertrinkt Tamar’s Namen rufend. Es heißt, dass man ihn noch heute in stürmischen Nächten ihren Namen rufend hören kann.

Das sind drei Geschichten auf der Basis von einer, sicher haben wir davon gehört, aber wie kann man sie so präsentieren, dass Leser und aktuelle Nichtleser daran Spaß haben? Die Zwei Königskinder wurden als Volkslied wiederholt vertont und als Gedicht vorgetragen, auf YouTube kann sich jeder davon überzeugen. Doch taugen sie zur Leseförderung, unter uns gesagt, ehr weniger. Das gleiche kann man über Hero und Leander wie auch über Akh-Tamar sagen. Die Rezeptionen der Texte scheinen problematisch zu sein für die Leseförderung, doch woran liegt es?

Das Thema ist nach wie vor aktuell und es gibt zum Beispiel von Akh-Tamar eine Verfilmung, die richtig gut und aktuell ist. Doch, was heißt das für den Text, gehört Lesen der Vergangenheit an oder kann die Geschichte neu erzählt, neue Leser finden? Meiner Meinung nach können alte Themen nacherzählt und in neuem Kontext eingeordnet wieder spannend für Leser sein und vielleicht auch Nichtleser zum Lesen motivieren.

Leseförderung für Nichtleser

Lesen ist… Ja, was ist Lesen eigentlich? Eltern und Lehrer möchten, dass ihre Kinder oder Schüler viel lesen. Sie sehen es als eine entscheidende Fähigkeit, um erfolgreich am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Aber viele Kinder lesen nicht gerne, besonders Jungen scheinen wenig Interesse am Lesen zu haben.

Was ist an der Fähigkeit des Lesens denn so wichtig? Was können Eltern und Lehrer tun, um zum Lesen zu motivieren? Gibt es ein Geheimrezept?

Gleich vorweg, nein, es gibt keinen Trick und schon gar kein Geheimrezept, die für alle Nichtleser gleichermaßen funktionieren. Das ist schade. Aber wir sind nun einmal Individuen und oft sind es gerade die Individualisten, die entweder sehr viel oder gar nicht lesen. Als, was tun? Ganz wichtig ist es eine Vorbildfunktion einzunehmen. Wen Eltern und Lehrer lesend gesehen werden, vielleicht sogar offensichtlich ist, dass diese Tätigkeit Spaß bereitet und irgendwas mit den Lesern tut, dann wird zumindest Neugier geweckt. Dann ist Lesen klar eine Tätigkeit, die mit einem Ziel unternommen wird. Machen Sie das deutlich, zeigen Sie Erkenntnisse, zu denen Sie durch das Lesen gekommen sind.

Lesen muss aber auch trainiert werden, nur wer gut und sicher liest, wird daran Freude haben oder die gewünschten Informationen finden. Deshalb sollte Kinder immer auch Lesestrategien und Techniken gezeigt werden, das bringt Erfolge und motiviert. Eine Hilfe kann ein Lesetagebuch sein, es hilft dem Leser gezielt zu lesen. Und klar, nur gezieltes Lesen bringt Wissen, Erkenntnisse und alle Vorteile, von denen Eltern und Lehrer die ganze Zeit sprechen. Eine weitere Strategie zur Leseförderung kann gemeinsames Lesen sein. Wenn es bestimmte Zeiten gibt, zu denen die ganze Familie liest. Dazu kann auch gemeinsam ein Buch gelesen oder vorgelesen werden, das ist ein schönes Ritual, das besonders in der Vorweihnachtszeit oder im Winter funktioniert, aber auch während des ganzen Jahres ausgelebt werden kann.

Wir alle sollten uns immer wieder vor Augen führen, dass wir das Privileg haben lesen zu dürfen, und lesen zu können, was wir möchten. Das war nicht immer so, lange Zeit war Lesen ein Privileg der wenigen Mächtigen, und die haben die Macht über die Nichtleser ausgeübt. Aber dank der Tatsache, dass Wissen und damit verbunden die Fähigkeiten Lesen und Schreiben nur Würdenträgern möglich war, hat das die Kultur der Meritokratie geschaffen. Das heißt, eine Leistungsgesellschaft, die denjenigen aufsteigen lässt, der es sich erarbeitet und durch Bildung abhebt. In diesem Sinne: Lest, lest mehr, lest gezielt…

Schimmelreiter, Umwelt und Vorlesetag

Der Schimmelreiter von Theodor Storm ist ein deutscher Klassiker, der nach wie vor die Leser begeistert. Der Autor wäre diese Jahr am 14. September 200 Jahre alt geworden, das ist ganz schön alt und der Text ist dementsprechend nicht ganz leicht. Damit auch jüngere Leser und Personen, die Deutsch als Fremdsprache lernen, sich dem Werk des Autors nähern können, gibt es von Dorothea S. Felix eine Nacherzählung des Schimmelreiters, die im Friedrich-Maerker-Verlag.

Das Thema des Schimmelreiters ist absolut aktuell, es geht darum wie Naturgewalten, wie das Wetter bezwungen werden können. Hauke Haien ist der Protagonist und er baut Deiche und erfindet und entwickelt neue Bauweisen. Aber lest das Buch doch selbst, wie gesagt, es gibt das Original von Theodor Storm und auch eine Nacherzählung von Dorothea S. Felix und verschiedene weitere Fassungen.

Am 17. November diesen Jahres findet wieder der bundesweite Vorlesetag statt und in diesem Kontext wird der Schimmelreiter im Schwarzwald vorgelesen. Informationen dazu findet Ihr beim Literaturcafe.de es wir auf der Webseite auch ein Lifestream angeboten. Der Vorlesetag ist eine schöne Aktion zur Leseförderung.

 

Zweisprachige Bücher zum Deutsch lernen

Sprachen sind mein Steckenpferd, viele meiner Bücher sind zumindest zweisprachig, einige sind in vielen verschiedenen Sprachen erschienen, um all diese Bücher soll es hier gehen. Es gibt verschiedene zweisprachige Bücher, die sich an unterschiedliche Leser richten. Einerseits sind da die zweisprachigen Wendebücher David, der kleine Ritter aus Hassmersheim und Mariechen und die Süßigkeiten für Kinder und andererseits gibt es für Jugendliche und junge Erwachsene zweisprachige Lektüren Schwedter Strasse Sieben oder auch Berliner WG-Geschichten. Gemeinsam haben diese Bücher, dass sie dem Leser helfen die deutsche Sprache zu erlernen und viele alltägliche Situationen sicher zu beherrschen.

Schwedter Strasse Sieben

Um Deutsch als Fremdsprache zu lernen, gibt es für Jugendliche und junge Erwachsene habe ich die Schwedter Strasse Sieben geschrieben. Dabei handelt es sich um eine Buchreihe, in der kurze und einfache Texte in Deutsch und Spanisch sind, zusätzlich zu den Texten enthalten die Bücher Vokabelangaben, Grammatik, Erläuterungen, Übungen und Aufgaben, die eine Auseinandersetzung mit dem Thema und dem Text unterstützen und lenken.

Auf diese Art und Weise profitiert der lernende Leser gleich mehrfach, er erhält Bestätigung und Lernerfolge gezeigt, weil die Texte leicht sind und gut verstanden werden können. Andererseits werde die Leser auch gefordert, was zum Lernen anregt und motiviert. Wichtig ist, dass die Lektüre der Schwedter Strasse Sieben Selbstvertrauen vermittelt, der Leser sieht, er kann das meistern.

In den Geschichten wird deutsche Alltagskultur vermittelt und beispielhaft am Studentenleben von Studenten in Berlin gezeigt. Die verwendete Methode hinter der Buchreihe ist kontextualisierend lernendes Lesen. Entstanden sind die Texte beim Unterrichten mit dem Lehrwerk Studio D, weil mir als Lehrendem aufgefallen ist, dass den Lernern etwas fehlt, das ihnen die eigenen Lernerfolge zeigt ohne einer Prüfung ausgesetzt zu sein. Und wer freut sich nicht über den ersten Text, der ohne fremde Hilfe in einer Fremdsprache gelesen und verstanden wird. Lesend lernen, sei es im Selbststudium oder zur Vertiefung, ist mit den zweisprachigen Texten von Schwedter Strasse Sieben möglich.

Jeder Text ist in sich geschlossen und kann einzeln gelesen werden, aber sie können auch aufeinander aufbauend als Fortsetzungsgeschichte gelesen werden. Es gibt verschiedene Arten mit den Texten und dem enthaltenen Zusatzmaterial, wie Vokabelangaben, Grammatikangaben, Aufgaben, Übungen und Erläuterungen umzugehen oder zu arbeiten. Die Texte können direkt bei mir der Autorin, D.S. Felix angefordert werden oder bei Amazon und Xinxii bestellt werden.

 

David – Der kleine Ritter von Hassmersheim

David, der kleine Ritter aus Hassmersheim bildet den Auftakt zu einer Buchreihe, die im Friedrich-Marker-Verlag erscheint. Sie richtet sich an Kinder ab 8 Jahren. Jedes Buch der Reihe ist in sich geschlossen und kann ohne vorherige Lektüre der anderen Bücher gelesen werden. Die Geschichten um David gibt es in verschiedensten Sprachkombinationen, jeder Text ist in Deutsch und einer weiteren Sprache in den Wendebüchern enthalten, an Sprachen gibt es einerseits europäische Sprachen, als da wären Englisch, Französisch, Spanisch, aber auch Portugiesisch, Italienisch, Ungarisch und Polnisch beispielsweise. Außerdem gibt es eine Reihe an Fremdsprachen, die sich ehr an integrationswillige Leser richtet, wie zum Beispiel Russisch, Türkisch und Arabisch. Andererseits können die Sprachen auch anders sortieren werden, zum Beispiel nach Sprachgruppen, da wären dann nicht die europäischen Sprachen, sondern die romanischen Sprachen klar in der Überzahl, Spanisch, Französisch, Portugiesisch und Italienisch gefolgt von den osteuropäischen Sprachen Russisch, Ungarisch und Polnisch, den Germanischen Sprachen Deutsch und Englisch. Das Türkische und das Arabische würden aus dem Rahmen fallen und für sich allein stehen.

Der Protagonist dieser Reihe von zweisprachigen Wendebüchern ist David, ein Junge aus Hassmersheim, dessen Hobby Ritter und Burgen sind. Er erlebt viele Abenteuer mit seinem besten Freund Tim. Er besucht Burgen, geht Angeln und streitet sich mit seinen Klassenkameraden oder auch seiner jüngeren Schwester. Sein großes Vorbild ist der Ritter Götz von Berlichingen, dessen Burg er immer auf der gegenüberliegenden Neckarseite sieht.

Mariechen und die Süßigkeiten

Mariechen und die Süßigkeiten ist eine weitere Reihe zweisprachiger Wendebücher, auch diese Reihe ist im Friedrich-Marker-Verlag erschienen und für Kinder ab 8 Jahren geeignet. Diese Buchreihe folgt dem gleichen Prinzip wie David, der kleine Ritter aus Hassmersheim. Das heißt, dass es einen in sich geschlossenen Text gibt, der mit Vokabelangaben versehen ist und zu dem es Fragen zum Textverständnis, Aufgaben und Illustrationen gibt. Die Geschichten um Mariechen gibt es in verschiedensten Sprachkombinationen, jeder Text ist in Deutsch und einer weiteren Sprache in den Wendebüchern. Ein entscheidender Unterschied ist, dass Mariechen und die Süßigkeiten immer auch ein Rezept enthält, das einfach ist und problemlos nachgekocht werden kann. Klar, Marie ist ein Mädchen aus Gundelsheim, das sich für Schokolade, Backen und Basteln interessiert, in den Büchern wird ihr Alltag thematisiert.

Erhältlich sind die Bücher der Reihe David – Der kleine Ritter aus Hassmersheim und auch aus der Reihe Mariechen und die Süßigkeiten im Buchhandel. Die Bücher dieser Reihen können auch direkt bei mir der Autorin bestellt werden, dann kann ich sie auch signieren oder mit einer persönlichen Widmung versenden. Auch beim Friedrich-Maerker-Verlag können die Bücher direkt gekauft werden. Natürlich gibt es auch elektronische Fassungen, die dann als iBook im Download erhältlich sind.

 

Nacherzählung von Nathan der Weise

Heute möchte ich kurz kundtun, dass die Nacherzählung von Nathan der Weise (Original von Gotthold Ephraim Lessing) von D.S. Felix veröffentlicht wurde. Nathan der Weise ist der letzte deutsche Klassiker, den D.S. Felix nacherzählt hat. Die Nacherzählung ist mit Illustrationen des walisischen Künstlers Nero 2017 im Friedrich-Maerker-Verlag erschienen.

Der Autor des Originals, Gotthold Ephraim Lessing hat sich in dem Buch mit dem Thema der Wahrheit auseinandergesetzt. Alle Personen sind an der Wahrheitsfindung interessiert, aber ganz so einfach ist sie nicht zu finden. Richtig aktuell ist das Buch nach wie vor, das in Jerusalem spielt und Kulturunterschiede von Judentum, Christentum und Islam thematisiert. Nathan gilt als Weise, weil er sich ohne anzuecken zwischen den Kulturen und in den religiösen Gruppen bewegt. Er ist ein großer Diplomat dank seines umfassenden Wissens und seiner Erfahrungen. Sehr schön ist auch, wie Lessing in der Ringparabel das Thema noch einmal komprimiert präsentiert und in die Zukunft wirken lässt. Alle Personen werden durch ihre Handlungen beschrieben und charakterisiert. Oder in anderen Worten, das was wirklich zählt sind die Taten.

Auch diese Nacherzählung von D.S. Felix enthält neben dem nacherzählten Text verschiedene zusätzliche Informationen, zum Original, zu G.E. Lessing, der Zeit und der Entstehung des Werkes, sowie Denkanregungen. Das Buch wird für Lesern ab etwa 10 Jahren empfohlen, es kann im Schulunterricht genauso wie privat gelesen werden. Bei Fragen, wendet Euch einfach an mich, die Autorin, ich beantworte gerne alle Fragen.

Zweisprachige Lerngeschichte DaF

Schwedter Strasse Sieben

Um Deutsch als Fremdsprache zu lernen, gibt es für Jugendliche und junge Erwachsene habe ich die Schwedter Strasse Sieben geschrieben. Dabei handelt es sich um eine Buchreihe, in der kurze und einfache Texte in Deutsch und Spanisch sind, zusätzlich zu den Texten enthalten die Bücher Vokabelangaben, Grammatik, Erläuterungen, Übungen und Aufgaben, die eine Auseinandersetzung mit dem Thema und dem Text unterstützen und lenken.

Auf diese Art und Weise profitiert der lernende Leser gleich mehrfach, er erhält Bestätigung und Lernerfolge gezeigt, weil die Texte leicht sind und gut verstanden werden können. Andererseits werde die Leser auch gefordert, was zum Lernen anregt und motiviert. Wichtig ist, dass die Lektüre der Schwedter Strasse Sieben Selbstvertrauen vermittelt, der Leser sieht, er kann das meistern.

In den Geschichten wird deutsche Alltagskultur vermittelt und beispielhaft am Studentenleben von Studenten in Berlin gezeigt. Die verwendete Methode hinter der Buchreihe ist kontextualisierend lernendes Lesen. Entstanden sind die Texte beim Unterrichten mit dem Lehrwerk Studio D, weil mir als Lehrendem aufgefallen ist, dass den Lernern etwas fehlt, das ihnen die eigenen Lernerfolge zeigt ohne einer Prüfung ausgesetzt zu sein. Und wer freut sich nicht über den ersten Text, der ohne fremde Hilfe in einer Fremdsprache gelesen und verstanden wird. Lesend lernen, sei es im Selbststudium oder zur Vertiefung, ist mit den zweisprachigen Texten von Schwedter Strasse Sieben möglich.

Jeder Text ist in sich geschlossen und kann einzeln gelesen werden, aber sie können auch aufeinander aufbauend als Fortsetzungsgeschichte gelesen werden. Es gibt verschiedene Arten mit den Texten und dem enthaltenen Zusatzmaterial, wie Vokabelangaben, Grammatikangaben, Aufgaben, Übungen und Erläuterungen umzugehen oder zu arbeiten. Die Texte können direkt bei mir der Autorin, D.S. Felix angefordert werden oder bei Amazon und Xinxii bestellt werden.

Juan aus Sevilla stellt sich vor

Juan aus Sevilla ist ein Buchprojekt, an dem ich gerade arbeite und das sich so langsam abrundet. Dementsprechend soll es hier vorsichtig vorgestellt werden ohne vorab schon zu viel zu verraten.

Dieses Geschichtssammlung habe ich begonnen, um einem kleinen Mädchen eine kleine Freude zu machen. Stück für Stück ist das Projekt gewachsen und hat sich verändert. Aus dem persönlichen Büchlein ist eine ganzes Buch geworden. Die Texte orientieren sich an Themen des andalusischen Alltags, die gewählt wurden, weil es das Spanien ist, das viele vor ihrem inneren Auge sehen, wenn sie an Spanien denken. Andalusien ist traditionell und sicher auch ein bisschen anders. Die Geschwister Juan und Macarena begleiten den Leser gerne durch das Buch und zeigen wie sie ihren Alltag erleben.

Der Text ist zweisprachig verfasst worden, weil er so dem Leser eine weitere Zugangsmöglichkeit bietet und beim Erlernen der spanischen Sprache hilft. Das Buch richtet sich an Kinder im Kindergartenalter, sie sollen vom spanischen Lebensgefühl, den Emotionen und der Fiesta erfahren. Dabei möchte das Buch möglichst ohne große Erklärungen auskommen und selbsterklärend wirken auf den Leser oder Zuhörer wirken.

Jetzt möchte sich Juan selbst kurz vorstellen. Er ist ein bisschen nervös, motiviert ihn doch mit einem fröhlichen Olé.

„Hallo allerseits, ich heiße Juan. Ich bin der berühmte Don Juan aus Sevilla. Ich bin ein wahrer Sevillano.

Ich spreche Andaluz. Andaluz ist eine Variante des Spanischen. Freut mich Euch kennenzulernen.

Was ich mache? Nun, ich frühstücke. Ich frühstücke auf der Straße in der Bar an der Ecke. Ich trinke Orangensaft und Milchkaffee, dazu esse ich einen Toast mit Olivenöl und Tomate. Ich esse alles mit Olivenöl.

Ich bin sehr traditionsbewusst. Am Mittag treffe ich mich mit Freunden in der Bar. Das tut gut. Wir trinken etwas und essen Tapas. Ich liebe den Schinken.

Die Siesta ist sehr wichtig. Ohne Siesta hält man nicht durch – besonders im Sommer. Danach gibt es Kaffee und Kuchen. Ich trinke Kaffee und esse ein Stück Kuchen.

Das Abendessen findet so gegen 22 Uhr zuhause statt. Meine Mama frittiert alles. Frittiertes liebe ich. Meine Mama bereitet frittierten Fisch oder gebratenes Fleisch zu. Das ist lecker, sehr lecker.

Und danach, Party. Ich gehe mit Freunden aus. Das Nachtleben lässt mich lebendig fühlen. Party! Ich 43 Jahre alt und lebe noch bei meinen Eltern. Das ist normal hier.“