Fremdsprachen SPRECHEN lernen: Die Birkenbihl-Methode

Heute hat Buchstabenspiel für seine Leser einen Gastbeitrag von Birkenbihl-Sprachen:

Endlose Vokabellisten pauken, Grammatik wiederholen, bis der Kopf raucht – wer kennt das nicht? Eine neue Fremdsprache zu lernen bedeutet nun mal Zeitaufwand und ständige Motivation. Doch machen Sie es sich nicht schwerer als es sein muss! Mit der Birkenbihl-Methode wird Ihnen das Sprachenlernen sogar Spaß bereiten!

 

Sprachen sprechen – aber wie?

 

Wussten Sie, dass das Pauken von Vokabeln sowie Lernen von Grammatikregeln nur ca. 3% aller Menschen leicht fällt? Die anderen 97% hingegen haben damit große Probleme. Es muss also noch andere Möglichkeiten geben, um Fremdsprachen zu lernen. Da ist es nicht verwunderliche, dass nur ca. 20% aller Menschen, die eine Sprache gelernt haben, diese auch wirklich sprechen können.

 

Um eine Sprache authentisch zu sprechen, muss diese Ihnen sprichwörtlich im Ohr liegen. Wie das geht? Mit der Birkenbihl-Methode!

 

Die Birkenbihl-Methode zum Sprachenlernen und Sprachensprechen

 

Die Birkenbihl-Methode ist eine Sprachlernmethode, die auf Erkenntnissen der Gehirnforschung sowie Sozialwissenschaften basiert. Die Idee dahinter ist, eine Sprache so zu lernen, wie wir damals unsere Muttersprache erlernt haben. Kleinkinder lernen die Muttersprache ganzheitlich intuitiv und haben dabei auch noch Spaß. Mit der passenden Methode funktioniert das auch für uns Erwachsene.

 

Vera F. Birkenbihl, Expertin für gehirn-gerechtes Lehren und Lernen, hat die Methode in mehr als 20 Jahren fortwährend weiterentwickelt und basierend auf den neuesten Erkenntnissen adaptiert. Heute ist diese Lernmethode unbestritten erfolgreich. Computer- und Audiosprachkurse in 8 Sprachen sind bereits online und in zahlriechen Buchhandlungen verfügbar.

 

Das Passiv Hören ist ein wichtiger Teil der Lernmethode. Dieser Schritt führt Sie zum Sprechen einer Fremdsprache. Passiv Hören beschreibt das Hören eines fremdsprachigen Textes, der von einem Muttersprachler gesprochen wird, als Nebenbeschäftigung. Man kann ganz einfach den Text anhören währenddessen man putzt, mit dem Auto fährt, bügelt oder gar die Zeitung liest. Kein Zeitaufwand also! Die Lautstärke sollte hörbar, aber nicht zu laut sein, damit man nicht von der Haupttätigkeit abgelenkt wird.

 

Ihr Unterbewusstsein arbeitet für Sie und bereitet Ihr Gehirn auf das Sprechen vor, indem die benötigten Nervenbahnen im Gehirn angelegt werden. Sprachmelodie, Sprechrhythmus und neue Laute der Sprache werden durch das Hören verinnerlicht und später imitiert. Das Passiv Hören simuliert so zu sagen einen Auslandsaufenthalt, bei dem man ständig von der Fremdsprache umgeben ist und diese so mit nahezu perfekter Aussprache ganz nebenbei erlernt. Nach 6 bis 9 Tagen Passiv Hören werden Sie für das Sprechen der Fremdsprache bereit sein. Sprechen anstatt lernen!

 

Keine Zeit? Nutzen Sie den Tag!

Sie denken, Sie können aufgrund von Zeitmangel keine neue Sprache erlernen? Dann irren Sie sich. Jeden Tag verschwenden wir wertvolle Zeit. Egal ob wir darauf warten, dass der Bus kommt, der Autotank befüllt oder ein Programm heruntergeladen wird – immer verlieren wir einige Minuten. Schätzungsweise verschwendet der Durchschnittsbürger so mehr als 45 Minuten am Tag!

Hören Sie doch italienisches Radio oder sehen Sie sich die Nachrichten heute mal auf Englisch an, während Sie Ihre Zeit mit Warten verbringen. Dadurch werden Sie einen großen Fortschritt im Verstehen und Sprechen der Fremdsprachen machen.

Viele Momente im Alltag kann man auch sehr gut für das Passiv Lernen der Birkenbihl-Methode nutzen! Legen Sie die Audio-CD einfach ins Autoradio ein, hören Sie eine Lektion im Bus, in der Mittagspause, beim Putzen, beim Sport, am Nachhauseweg usw. Es ergeben sich einige Momente am Tag, die Sie nutzen könnten!

Die Devise heißt also: Nutzen Sie die Zeit!

Die Birkenbihl-Methode zum Fremdsprachenlernen hier kostenfrei testen!

Zweisprachige Bücher

Heutzutage lernen viele Kinder schon in der Grundschule die erste Fremdsprache. Das bildet für viele Eltern ein Problem. Einerseits finden sie das richtig und wichtig, dass ihre Kinder schon frühzeitig mit dem Fremdsprachenerwerb beginnen; andererseits verfügen sie selbst über keinerlei Erfahrungen, wie Kinder in diesem Alter Fremdsprachen beigebracht werden. Dazu kommt ein weiteres Problem, viele Eltern, aber auch Lehrern, fehlt noch entsprechendes und vor allem auch ansprechendes Lernmaterial. 

Das angebotene Material für Schulen hat sich rasch vervielfältigt, auch wenn es noch nicht wirklich erprobt ist. Fülle allein hilft leider nicht. In der Grundschule müssen viele Dinge gleichzeitig bewältigt werden. Die Klassen müssen zu Lerngruppen werden, die Schüler müssen sich kennen lernen, dazu müssen sie das Lernen als solches lernen, weil die Art des Lernens sich in dem Alter ändert und weiterentwickeln muss. Gleichzeitig lernen die Kinder noch Lesen und Schreiben, sowie die eigenen Sprache. Das alles zu bewältigen ist nicht einfach. 

Helfen kann in dieser Situation ansprechendes Arbeitsmaterial, das bei all diesen Problemen greift. Beim Friedrich-Maerker-Verlag werden zweisprachige Kinderbücher verlegt. Diese Bücher handeln entweder von einem kleinen Jungen, der sich für Ritter und Geschichte interessiert oder von einem Mädchen, das sich für Süßigkeiten, Pflanzen und verschiedene andere Dinge interessiert. Die Buchreihen heißen: „David der kleine Ritter aus Hassmersheim“ und „Mariechen und die Süßigkeiten“. 

Diese Bücher sind zweisprachig, das heißt, von einer Seite kann man sie in einer Fremdsprache wie Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Türkisch, Arabisch und bald auch in Rumänisch und Ungarisch lesen. Beginnt das Kind jedoch von der anderen Seite des Buches zu lesen, dann findet es den gleichen Text in deutscher Sprache. Die Texte von „David der kleine Ritter aus Hassmersheim“ wie auch „Mariechen und die Süßigkeiten“ sind textnah übersetzt. Die textnahen Übersetzungen sind nicht immer die stilistisch schönsten Übersetzungen, aber die Textnähe hilft beim Erlernen der Fremdsprache. 

Außerdem ist die Schriftgröße der Texte relativ groß, sodass er auch von Kindern,  die gerade erst Lesen lernen, gut gelesen werden kann. Es gibt Bilder und Fragen, die den Text immer wieder unterbrechen, um dem jungen Leser die Möglichkeit zur Reflexion zu geben. Zusätzlich wird mit den Zwischenfragen geprüft, ob das Gelesene verstanden worden ist. Also schauen Sie sich doch die Bücher mal an, auf der Verlagshomepage gibt es Leseproben.

Lesen eine Schlüsselkompetenz

Lesen ist eine der wichtigsten Kompetenzen, die ein Kind in der Schule erwirbt. Diese Fähigkeit gilt als eine der Kulturfähigkeiten, die uns von vielen anderen Lebewesen unterscheidet. 

Das ist alles sicher schön und gut, doch mal ehrlich, was bringt es? Nun, wer nicht lesen kann, kann auch nicht schreiben und ohne diese Fähigkeiten kann man nicht aktiv an der Gesellschaft teilhaben. Es ist fast ausgeschlossen einen Arbeitsplatz zu bekommen oder auch nur selbstständig und ohne fremde Hilfe sein Leben zu führen. 

Lesen ist also extrem wichtig. Doch wenn es eine derart wichtige Schlüsselkompetenz ist, wie lange liest ein Mensch durchschnittlich am Tag? Dazu sollte man das Ziel des Lesens unterscheiden. Manche Menschen lesen Berufsbedingt, es ist Teil ihrer Arbeit, andere lesen Informationen ab, zum Beispiel, wann ein Bus ankommt oder ein Zug abfährt. Dann gibt es noch Menschen, die lesen, um etwas zu erfahren, sie nutzen die Tätigkeit als Wissensquelle und wieder andere lesen zum Spaß und zur Unterhaltung. Der Zeitaufwand kann stark schwanken. Nichts desto trotz, es wird immer gelesen. Wer also nicht lesen kann, ist schnell ausgeschlossen. 

Aus diesem Grund sollten Eltern versuchen, dies bestmöglich zu fördern. Das können sie auf unterschiedliche Art und Weise tun. Ein sehr guter Ansatz ist es als Vorbild zu dienen, das heißt, selbst auch zu lesen. Wenn Kinder sehen, dass ihre Eltern lesen, dann greifen sie viel schneller auch mal nach einem Buch. 

Wer Schwierigkeiten hat sein Kind zu motivieren, sollte es nicht zwingen, sondern lieber überlegen, welche Art Buch zum gewünschten Erfolg führen kann. Die Auswahl an Büchern ist enorm. Vielleicht besuchen sie einfach mal einen Kinderbuchladen oder die Kinderabteilung einer größeren Buchhandlung. Das kann einen richtigen Motivationsschub bringen. 

Schaffen sie Routinen, binden sie das Lesen fest in den Alltag ein. Viele Menschen lesen täglich vor dem Einschlafen oder auf dem Weg zur Arbeit bzw. zur Schule im Bus. Eine weitere Möglichkeit bietet gemeinsames Lesen. Sicher haben sie ihrem Kind früher immer wieder Geschichten und Märchen vorgelesen. Tun sie das weiter, aber variieren sie das, indem sie jetzt abwechselnd lesen. So erlebt das Kind das Lesen als eine schöne und angenehme Sache. 

Wenn ihr Kind für die Schule Bücher lesen muss, die ihm nicht gefallen, dann ist das normal. Sie können ihr Kind motivieren genau zu sagen, was es nicht mag, zu diesem Zweck kann es hilfreich sein ein Lesetagebuch anzufertigen. Lesetagebücher kann man auch selbst basteln und gestalten, das hilft sich noch intensiver mit dem Gelesenen auseinanderzusetzen. 

Lesen muss sicher geübt werden. Es muss in den Alltag integriert werden. Das Buch bzw. die Lektüre sollte selbst und frei ausgewählt werden. Wenn sie dies berücksichtigen, dann macht es sicher auch bald Spaß!

Fremdsprachen lernen

Die europäische Union hat es als Ziel formuliert, dass jeder Europäer mindestens 2 Fremdsprachen sprechen solle. Natürlich ist das ein hehres Ziel, dass trotz des 2003 verfassten Vorsatzes bislang noch nicht erreicht ist. Es gibt aber schon einige Umfragen und Untersuchungen zu diesem Thema.

Demzufolge ist es so: Nach wie vor lernen die meisten Menschen in Europa Fremdsprachen in der Schule. Das heißt, beim Fremdsprachenerwerb spielen die Grund- und Sekundarschulen eine zentrale Rolle. Es zeigt sich, dass vornehmlich jüngere Menschen, die sich noch in der Ausbildung befinden mit dem Erlernen von Fremdsprachen beschäftigen. In der Schlussfolgerung heißt das, dass die Menschen den Schulen auch in Bezug auf die Fremdsprachenausbildung ihr Vertrauen geben. Gruppenunterricht steht, gemäß den Umfrageergebnissen, ganz hoch im Ansehen der Bewohner Europas. Überraschend ist, dass Sprachkurse im Land selbst nicht so häufig wahrgenommen werden. Sie werden weniger häufig als Möglichkeit zum Fremdsprachenerwerb herangezogen.

Erschreckend ist jedoch, dass festgestellt werden muss, dass dem Fremdsprachenerwerb meist kein großes Interesse beigemessen wird. Lernen auf eigene Initiative scheint ehr ungewöhnlich zu sein. Entscheidend ist hierbei jedoch auch der Bildungsgrad der Person selbst. Je gebildeter jemand ist, desto wahrscheinlicher spricht er Fremdsprachen. Und wer jedoch schon mal 2 Fremdsprachen beherrscht, lernt ehr noch eine weitere als jemand, der nur eine oder keine beherrscht.

Nichts desto trotz stimmen in fast allen Ländern Europas die Menschen mit der Aussage überein, dass es sinnvoll ist Fremdsprachen zu sprechen. Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass dies auch ein Anreiz ist, Fremdsprachen zu erlernen. Man glaubt vielmehr, dass es eine persönliche Bereicherung sein kann eine Fremdsprache zu erlernen, die auch für die Arbeitsmöglichkeiten Fremdsprachen als wichtig angesehen wird. Es geht also weniger um die sich bietenden Kommunikationsmöglichkeiten, als um das Zertifikat.

Urlaub und Arbeit außerhalb des Heimatlandes sind die weitere Gründe Fremdsprachen zu erlernen, bzw. die Möglichkeit einen besseren Arbeitsplatz zu bekommen. Aber auch andere Menschen zu treffen und mit ihnen kommunizieren zu können, sind wichtige Gründe, die angegeben werden. Weniger Menschen geben an, dass es für sie eine persönliche Befriedigung darstellt Fremdsprachen zu erlernen.

Englisch wird als wichtigste Sprache gesehen, darauf folgen Französisch und Deutsch. Zum Teil kann man dies mit geschichtlichen, geographischen oder wirtschaftspolitischen Argumenten erklären.

Viele Menschen sind davon überzeugt, dass es das Beste sei, mit etwa 6 Jahren mit dem Fremdsprachenerwerb zu beginnen. Nach dem Motto, je früher, desto besser. Anders ausgedrückt sehen viele Menschen ihr fortgeschrittenes Alter als Grund keine Sprachen mehr zu lernen an. Die meistgebrauchte Ausrede, weshalb man keine Fremdsprache lernen kann, ist keine Zeit zu haben. Danach wird zugegeben, dass die Motivation fehlt. Darauf folgen weitere Ausreden, wie dass es an Geld mangelt, man kein Talent habe. Die meisten behaupten, dass sie eine Fremdsprache erlernen würden, wenn die Kurse kostenlos wären, ein Kurs angeboten würde, der in den Tagesablauf passt oder man dies im Land selbst stattfände bzw. sie dafür bezahlt würden…

Wir sind von dem Ziel noch weit entfernt, aber wir nähern uns stetig mehr. 

Einschulung oder Übergang vom Kindergarten in die Schule

Die Einschulung ist ein wichtiger Schritt für jedes Kind. Die meisten Kinder empfinden Vorfreude auf die Schule. Klar, es zeigt ihnen, dass sie schon groß sind und nun einiges in ihrem Leben ändert.

Der 1. Schultag ist deshalb besonders wichtig. Er ist geprägt von Erwartungen, Hoffnungen, aber auch Ängsten. Alles ist neu, ungewohnt und die Eltern und Erwachsenen sprechen davon, dass nun der Ernst des Lebens beginnt.

Heute wird die Einschulung groß gefeiert, damit jedes Kind deutlich merkt, dass mit ihm etwas Besonderes passiert. Schon die Vorbereitungen zeigen es, es muss eine Schultasche angeschafft werden. Die Auswahl an Schultaschen oder Ranzen ist enorm, da den perfekten auszuwählen, der gut aussieht und auch für den Rücken des Kindes geeignet ist, das ist nicht immer einfach. Dann müssen auch noch Federmäppchen, Stifte und einiges mehr besorgt werden.

Diese Aufmerksamkeit wirkt auf Kinder geheimnisvoll. Sie wissen nicht genau, was da auf sie zukommt. Natürlich haben sie schon gehört, dass sie in der Schule lernen müssen, dass sie Lesen, Schreiben und auch das Rechnen erlernen werden, aber was das genau heißt und bedeutet, das bleibt ihnen oft unklar. Nichts desto trotz empfinden sie große Vorfreude.

Und dann ist der 1. Schultag da, die Einschulung wird gefeiert. Das Kind wird festlich gekleidet und dann wird der Schulranzen aufgesetzt und die Zuckertüte wird in den Arm genommen und die Familie geht gemeinsam, vielleicht auch mit den Großeltern oder Onkel und Tante zur Schule. Am ersten Tag wird das Kindergartenkind zur Schule begleitet und zum Schulkind. Es ist aufregend für alle Beteiligten, denn auch die Eltern sind meist sehr aufgeregt, ihr Kind auf diesem besonderen Weg begleiten zu dürfen und dokumentieren dies fotografierend.

Der erste Gang zur Schule beginnt meist mit großer Aufregung und erfüllt von Vorfreude. Doch je näher man der Schule kommt, desto mehr weicht die Vorfreude der Sorge oder auch den Ängsten. Viele Kinder kommen in der Schule an der Hand der Eltern an, weil sie deren Schutz suchen. Die Feier der Einschulung mit der Begrüßung der neuen Schüler durch den Direktor und die Lehrer wie auch größerer Schüler ist extrem anstrengend, weil eine große Fülle von Eindrücken auf die Kinder wirkt.

Außerdem waren die Kinder im Kindergarten die Großen, aber hier in der Schule sind sie wieder die Jüngsten, die Kleinen. Viele kennen sich nicht und wenn sie sich kennen, dann sind sie plötzlich in einer anderen Umgebung und wissen trotzdem nicht, wie sie sich verhalten sollen. Nun muss das Kind nicht nur seinen Platz in der Klasse und auf dem Pausenhof finden. Nein, es muss auch viele Dinge lernen, deren Stellenwert es nicht einschätzen kann. Lernen ist das große Ziel, aber Kinder wissen nicht wofür oder warum sie etwas lernen sollen. Zunächst lernen Kinder ehr für den Lehrer als für sich selbst.

Der Lernprozess als solcher muss auch erst noch erlernt und geübt werden, bisher haben die Kinder alle wie ein großer Schwamm alles in sich aufgesogen, doch nun müssen sie Lernstrategien entwickeln und können nicht alles einfach ad infinitum wiederholen, jetzt müssen sie selektiv lernen. Dabei brauchen Kinder viel Unterstützung durch die Familie. 

Der 1. Schultag

Hallo Ihr Lieben, heute war für viele Kinder der 1. Schultag. Das ist immer ein ganz besonderer Tag. Euer Buchstabenspiel ist dann immer ganz aufgeregt.

War es auch Euer 1. Schultag? Und wenn ja, seid Ihr heute eingeschult worden oder war es der erste Schultag nach den Sommerferien? Seid Ihr noch in der gleichen Klasse oder habt ihr die Schule gewechselt?

Habt Ihr zum Schulanfang eine Zuckertüte bekommen? Nennt Ihr das Zuckertüte oder Schultüte? Wusstet Ihr, dass Schultüten ein typisch deutscher Brauch sind, den es erst seit dem 19. Jahrhundert gibt? Seitdem erhalten Schulanfänger zur Einschulung Zuckertüten. Bekannt ist, dass in Sachsen und Thüringen seit 1810 der Weg in die Schule versüßt wurde. Man erzählte den Kindern, dass im Haus des Lehrers ein besonderer Schultütenbaum wüchse, sobald die Tüten groß genug sind, sei es Zeit für den Schulanfang. Man geht davon aus, dass dieser Brauch auf die jüdische Tradition Kindern zu Beginn ihres Schullebens süßes Buchstabengebäck zu schenken, zurückgeht. Das würde auch erklären, warum der Brauch zunächst nur in größeren Städten bekannt war. Am Anfang waren es meist die Paten, welche die Schultüte überreichen, heute dagegen sind es die Eltern. Manche Kinder bekommen aber auch noch eine Schultüte von den Großeltern. Meist sind die Tüten wirklich nur mit Süßigkeiten gefüllt, deshalb werden sie ja auch Zuckertüte genannt. Es soll aber auch vorkommen, dass sich Stifte, Radiergummis oder kleine nützliche Geschenke darin finden.

Also, habt Ihr heute auch eine Zuckertüte bekommen?

Viele Grüße und ein schönes und erfolgreiches Schuljahr wünscht Euch Euer Buchstabenspiel.

Reisen in ein Buch

Alle Kinder freuen sich auf Ferien, aber manchmal wissen sie dann plötzlich nichts mit sich und ihrer Zeit anzufangen. Sei es, dass die Freunde vereist sind, oder weil die Eltern arbeiten müssen, oder aber weil überhaupt sowieso die ganze Zeit schlechtes Wetter ist. Das ist dann weder für die Kinder noch für die Eltern eine leichte Situation. Klar, es gibt immer viele Dinge, die man machen kann. 

Eine Sache, die ganz unabhängig von Ort, Zeit und Wetter gemacht werden und auch immer wieder unterbrochen werden kann, ist Lesen. Der Sommer, wie Ferien ganz allgemein eignen sich hervorragend zum Lesen. Ein Buch nicht nur für Kinder ab 10 Jahren ist „Daniel und der Koffer im Oettingerhaus„. 

„Daniel und der Koffer im Oettingerhaus“ ist ein spannend erzähltes Buch, in dem sich der Protagonist Daniel  an Ferien erinnert, die er allein bei seiner Tante verbrachte. Er kannte weder die Tante noch den kleinen Ort und hatte anfänglich große Bedenken.  Eine neue Situation, ein neues Umfeld, neue Menschen und die Unsicherheit des Erwachsenwerdens. Das ist eine große Herausforderung, aber es ist auch eine Chance, etwas völlig Neues zu erfahren. Die Geschichte befasst sich mit den alltäglichen und den nicht ganz so alltäglichen Probleme, mit denen sich Kinder und auch Erwachsene beschäftigen. Es zeigt, dass auch Unsicherheit und Angst zum Leben gehören. Dieses Buch oder auch diese Ferienlektüre stammt aus der Feder der Autorin D.S. Felix. Es ist, wie alle Bücher der Autorin beim Friedrich-Maeker-Verlag erschienen. 

Bücher können gut unterhalten, zum Denken anregen oder auch einfach nur Spaß bereiten. Oft müssen Kinder und Jugendliche in der Schule Bücher lesen, da ist es wichtig ihnen in den Ferien zu vermitteln, dass Lesen auch Spaß machen kann. „Daniel und der Koffer im Oettingerhaus“ ist ein Buch, dass diesen Spagat zwischen Unterhaltung und Nachdenken schafft ohne dabei den Spaß zu vernachlässigen. 

Buch Reisen

Hallo Ihr Lieben, wie geht es Euch? Euer Buchstabenspiel ist gerade dabei die verschiedenen Sprachen Europas zu zählen. Wisst Ihr wie viele verschiedene Amtssprachen es in Europa gibt? Also, es gibt offiziell in Europa 23 Amtssprachen, aber es gibt noch viel mehr Sprachen. Es gibt Katalanisch, Galizisch und Katalanisch in Spanien neben dem Spanischen. In Großbritannien gibt es Schottisch, Gälisch und Walisisch. In Frankreich gibt es das Bretonisch. In Deutschland sprechen manche Leute Sorbisch oder Plattdeutsch. Ihr seht schon, es gibt unheimlich viele Sprachen. Es gibt nur wenige Menschen, die mehr als 3 Sprachen, aber es werden mehr Menschen. Die Sprachen sind nicht nur Teil eines Landes, sondern auch Teil einer Kultur.

Sprache ist eine Möglichkeit sich auszudrücken, wie Musik, Malerei, Bildhauerei, Tanz, Theater, Literatur, Film, Fotografie… Wie drückt Ihr Euch am liebsten aus? Euer Buchstabenspiel mag alle Künste, aber ganz besonders mag es Literatur und Bücher. In den Büchern findet man so viele schöne Geschichten. Die einen erzählen von anderen Menschen und ihren Erfahrungen. Andere berichten von Dingen, die in der Bretagne normal sind, aber bei Euch oder bei Eurem Buchstabenspiel ganz komisch oder seltsam wirken. Da kann man sich nur wundern, aber es zeigt auch, was es alles auf der Welt gibt.

Ein Buch zu lesen ist deshalb auch immer eine kleine Reise in eine fremde Welt. Euer Buchstabenspiel kann Euch da nur das Buch von D.S. Felix: „Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“ empfehlen. Da erlebt ein Kind viele kleine Reisen und Ihr könnt mitreisen. Das Buch ist spannend und bis zum Schluss bleibt offen, wie es endet. Ein tolles Buch: Das Fenster zur Welt – Kyklop Lupi“.

Also, lest das Buch. Viele Grüße und viel Spaß beim Lesen. Euer Buchstabenspiel

Rousseau ein Pädagoge wird 300

Am 28. Juni 2012 hätte Jean-Jacques Rousseau seinen 300. Geburtstag gefeiert. Herzlichen Glückwunsch zum 300. Geburtstag! Natürlich ist er nicht mehr am Leben und kann diesen Tag nicht feiern. Er starb am 2. Juli 1778 in der Nähe von Paris. Nichtsdestotrotz hat der in Genf geborene Rousseau als Schriftsteller, Philosoph, Naturforscher und Pädagoge der Aufklärung bis heute überlebt.

Der Einfluss Jean-Jacques Rousseaus auf politische Theorien und die Pädagogik ist bis heute von Gültigkeit. In der Pädagogik hat er eine wichtige Unterscheidung eingeführt, indem er Erwachsene als Erwachsene betrachtet und Kinder von ihnen unterscheidend als Kinder ansieht. Eine derartige Unterscheidung zwischen Kindern und Erwachsenen ist vor Rousseau noch nicht gemacht worden. Ein deutscher Pädagoge, Hartmut von Hentig, hat diese Unterscheidung aufgegriffen und sieben Prinzipien abgeleitet, wodurch er die Pädagogik Rousseaus verjüngte. Außerdem hat er in Bielefeld mit der Laborschule und dem Oberstufen Kolleg Schulen gegründet, die diesen Prinzipien folgen.

Aber zurück zu Rousseau, das bekannteste pädagogische Werk von Jean-Jacques Rousseau heißt ganz einfach Émile. Hierbei handelt es sich um ein romanhaft anmutendes Buch. Darin wird beispielhafte die Erziehung des Jungen Èmile beschrieben. Es ist eine fiktive Geschichte, in der Rousseau selbst als Erzieher von Émile handelt. Sein Ziel ist Émile zu einem Erwachsener zu machen, der in der Zivilisation ohne Verletzungen bestehen kann und welcher den Gesellschaftsvertrag erfüllt ohne dabei selbst Schaden zu nehmen.

Die Pädagogik selbst versteht sich heute als Erziehungswissenschaft. Es ist eine wissenschaftliche Disziplin, deren Ziel es ist sich mit der Theorie und der Praxis von Bildung und Erziehung auseinanderzusetzen. Heute erforscht die Pädagogik die Bildungs- und Erziehungszusammenhänge. Die Ziele der Pädagogik haben in der Geschichte mehrfach gewechselt und werden immer weiter neu formuliert werden müssen. Für Rousseau war die Selbsttätigkeit wichtig, für den späteren Immanuel Kant war das formulierte Ziel die Mündigkeit und Selbstständigkeit des Zöglings. 

Lernen mit Literatur

Viele Kinder empfinden Lernen als eine unnütze Sache, sie verstehen den Sinn bzw. den Grund des Lernens nicht. Da hilft es nichts ihnen zu sagen, dass sie das Wissen oder eine bestimmte Fähigkeit für die Zukunft brauchen. Da müssen schon bessere Anreize her.

Eine schöne Möglichkeit ist es Anreize zu geben und zwar, indem Vorbilder gegeben werden. Das kann heißen, dass man selbst seinem Kind zum Vorbild wird, oder aber, dass bei einer Tätigkeit Vorbilder bzw. vorbildhaftes Handeln präsentiert werden. Um etwas konkreter zu werden, viel mehr Jungen als Mädchen lesen nicht gerne. Aber wenn man ihnen Bücher und Texte zur Verfügung stellt, die sie interessieren, dann lesen sie mit genauso großem Interesse wie Mädchen.

Personen aus der Vergangenheit, wie zum Beispiel Ritter faszinieren Kinder. Im Friedrich-Maerker-Verlag werden zweisprachige Kinderbücher angeboten, eine der Fortsetzungsgeschichten heißt: „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“. Diese Reihe erzählt von einem Jungen, der ein großes Vorbild hat, den Ritter Götz von Berlichingen. Das ist mit Sicherheit der bekannteste Ritter Deutschlands. Manchmal hat man sicher den Eindruck, dass er nie wirklich existiert hat, aber es gab ihn wirklich. Er wurde um 1480 geboren und starb am 23. Juli 1562 auf der Burg Hornberg. Diese Burg gibt es noch heute, auch wenn ein großer Teil eine Ruine ist. Die Burg an der Burgenstrasse im Ort Neckarzimmern kann man besuchen. Sie gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen. In den zweisprachigen Büchern wird einerseits über den Ritter Götz von Berlichingen, Ritter und Burgen, wie auch das Mittelalter und die Gegend der Burgenstrasse im Allgemeinen erzählt, andererseits gibt es auch immer einen Gegenwartsbezug und Dinge, die Schüler, Jungen und Kinder heute ganz aktuell betreffen. Die Bücher von „David, der kleine Ritter aus Hassmersheim“ sind mehr als reine Unterhaltung. Sie vermitteln aber weit mehr als nur Wissen, sie regen zum Denken und Handeln an. Das schöne ist, dass sie dies nicht nur in Deutsch tun, sondern immer in zwei Sprachen, das heißt, jedes Buch besteht aus einem deutschen und einem fremdsprachlichen Text. Die derzeitig erhältlichen Sprachkombinationen sind: englisch-deutsch, türkisch-deutsch, französisch-deutsch, spanisch-deutsch, arabisch-deutsch und die Sprachvielfalt wächst.

Diese Bücher sind keine absoluten Schulbücher, auch wenn damit der Spracherwerb gefördert wird und es zusätzlich Arbeitsblätter gibt, die durchaus in Schulen Anwendung finden. Das Ziel ist es Kindern mit den Büchern Spaß am Lesen und Lernen zu vermitteln und auch zu Eigenständigkeit zu animieren. Der Friedrich-Maerker-Verlag hat anlässlich des 450. Todestages des Götz von Berlichingen eine Geschichte mit dem Titel: „David – Die eiserne Hand des Götz von Berlichingen“ herausgebracht. So macht nicht nur Lesen, sondern auch Lernen Spaß.